CH438361A - Verfahren zur Herstellung neuer Diphenylalkanverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Diphenylalkanverbindungen

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CH438361A
CH438361A CH6863A CH6863A CH438361A CH 438361 A CH438361 A CH 438361A CH 6863 A CH6863 A CH 6863A CH 6863 A CH6863 A CH 6863A CH 438361 A CH438361 A CH 438361A
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CH
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carbon atoms
salt
radicals
phenyl
formula
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Application number
CH6863A
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English (en)
Inventor
Laszlo Bencze William
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C215/00Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C215/02Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton
    • C07C215/40Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton with quaternised nitrogen atoms bound to carbon atoms of the carbon skeleton

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer   Diphenylalkanverbindungen   
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Diphenylalkanverbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin jede der Gruppen   Rt    und   R2    einen aliphatischen, cycloaliphatischen oder   cycloaliphatisch-aliphatischen    Kohlenwasserstoffrest bedeuten, Am eine tertiäre Aminogruppe darstellt und die Gruppe der Formel   -(CnH2n)-einen    Alkylenrest, der die Gruppe Am vom Sauerstoffatom durch mindestens 2 Kohlenstoffatome trennt und worin n eine ganze Zahl von 2-7 bedeutet, darstellt, und worin jede der Gruppen   R3    und   R4    Wasserstoff, Alkyl-mit 1-7 Kohlenstoffatomen, Alkoxymit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Trifluormethylreste,

   Halogenatome oder Gruppen der Formel   -O-(CnHOn)-Am, worin    Am und die Gruppe der Formel-   H2n)-die oben    genannten Bedeutungen haben, darstellt, und   R3    Wasserstoff, einen oder mehrere Alkyl-mit 1-7 Kohlenstoffatomen,   Alkoxy-mit    1-7 Kohlenstoffatomen oder Trifluormethylreste oder Halogenatome oder einen, gegebenenfalls ein oder mehrere Alkyl-mit 1-7 Kohlenstoffatomen,   Alkoxy-mit    1-7 Kohlenstoffatomen oder Trifluormethylreste oder Halo  genatome    enthaltenden Phenylrest darstellt, und mindestens einer der Reste   R3,    R4 und   R-einen    der von Was  serstoff    verschiedenen Reste bedeutet, sowie ihren Salzen.



   Der Rest   R3    kann einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Substituenten der oben genannten Art bedeuten, wobei diese Substituenten sich in beliebiger Stellung des Phenylkems befinden können. Alkylreste mit 1-7 Kohlenstoffatomen sind z. B. Methyl-, Äthyl-,   n-Propyl-,      Isopropyl-,    n-Butyl-oder   tert.-Butylgruppen.   



  Alkoxygruppen mit   1-7    Kohlenstoffatomen sind vor allem   Methoxy-,      Athoxy-,      n-Propyloxy-,      Isopropyloxy-,    n-Butyloxy-oder sek.-Butyloxygruppen. Halogenatome sind Fluor, Chlor, Brom oder Jod.



   Die aliphatischen Kohlenwasserstoffreste   Rt    und R2 sind vor allem Alkylreste mit 1-7, vorzugsweise mit 1-4 Kohlenstoffatomen, z. B. Methyl-, Äthyl-,   n-Propyl-,      Isopropyl-,    n-Butyl-oder Isobutylgruppen. Als cycloaliphatische Kohlenwasserstoffreste   R,    und   R2    kann man vor allem Cycloalkylreste mit 3-8 Ringkohlenstoffatomen, wie Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl,   Cyclo-    hexyl, Cycloheptyl oder Cyclooctyl, und als cycloali  phatisch-aliphatische Kohlenwasserstoffreste    vor allem Cycloalkyl-niederalkylreste mit 3-8   Ringkohlenstoffato-    men, wie Cyclopropylmethyl, Cyclopentylmethyl, 2  Cyclopentyläthyl,    Cyclohexylmethyl,

     1-Cyclohexyläthyl    oder Cycloheptylmethyl,   erwahnen.   



   Die tertiäre Aminogruppe Am ist vorzugsweise eine Dialkylaminogruppe, worin Alkyl 1-7, vor allem 1-4 Kohlenstoffatome hat, besonders die   Diäthylamino-,    Dimethylamino-,   Methyl-äthylamino-,      Di-n-propylamino    cder   Di-isopropyl-aminogruppe,    oder eine N-Cyclo  alkyl-N-alkylaminogruppe,    worin Cycloalkyl 3-8, vor allem 5-7   Ringkohlenstoffatome    aufweist, und Alkyl vorzugsweise 1-4 Kohlenstoffatome besitzt, wie die N  Cyclopentyl-N-methylaminogruppe,    die   N-Cyclohexyl-      N-methylaminogruppe    oder die   N-Cyclohexyl-N-äthyl-    aminogruppe. Weiter kann die tert.

   Aminogruppe Am eine Alkylenaminogruppe mit 4-8 Kohlenstoffatomen, eine Azaalkylenaminogruppe, worin Alkylen 4-6 Kohlenstoffatome besitzt, oder eine   Oxaalkylen-oder    Thiaalkylenaminogruppe, worin Alkylen vorzugsweise 4 Koh  lenstoffatome    aufweist, darstellen. Zusammen mit dem Stickstoffatom stellt daher eine solche Alkylen-, Azaalkylen-,   Oxaalkylen-oder Thiaalkylengruppe    z.

   B. eine   Pyrrolidinogruppe,    wie Pyrrolidino oder 2-Methylpyrrolidino, eine   Piperidinogruppe,    wie   Piperidino,    2  Methylpiperidino    oder   4-Methylpiperidino,    oder eine 1,   6-Hexylenamino- oder    1,   7-Heptylenaminogruppe,    sowie eine   Azaalkylenaminogruppe,    wie besonders N Alkyl-oder   Oxyalkyl-azaalkylenaminogruppe, worin    Alkylen 4-6 Kohlenstoffatome aufweist, wie Piper azino,   4-Methyl-oder-äthylpiperazino,      4-Hydroxyäthyl-    piperazino,   3-Aza-1,    6-hexylenamino,   3-Aza-3-methyl-    1,   6-hexylenamino,      4-Aza-1,

      7-heptylenamino, 4-Aza-4  methyl-1,      7-heptylenamino,    oder eine Morpholinogruppe, wie   Morpholino    oder 3-Methylmorpholino, oder eine   Thiamorpholinogruppe,    wie   Thiamorpholino,    dar.



   Der Alkylenrest der   Fonnel-(CnH2n)-besitzt    vor allem 2-3 Kohlenstoffatome und stellt deshalb vor allem einen 1,   2-Athylen-, 1-Methy11, 2-äthylen-,    2-Methyl1,   2-äthylen-oder    1, 3-Propylen-rest dar. Er kann aber auch 1, 3-Butylen, 2, 3-Butylen, 3, 4-Butylen, 1, 4-Butylen, 1, 4-Pentylen, 1, 5-Pentylen, 1, 5-Hexylen, 1, 6-Hexylen oder 1, 7-Heptylen dar.



   Sofern die Reste   R3    und   R4    Alkyl-oder Alkoxygruppen oder Halogenatome bedeuten, so kommen vor allem die   eingangs für Rg    genannten Reste dieser Art in Frage. Falls   R3    und/oder   R4    einen Rest der Formel   -0- (CnH)-Am    bedeutet, so haben darin Am und n besonders die oben hervorgehobenen Bedeutungen.



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle anti  fungus-Eigenschaften    und können dementsprechend als Heil-oder Desinfektionsmittel verwendet werden. So zeigen sie eine Wirkung gegen Pilze, die oberflächliche   Dermatophytosen    hervorrufen, wie Trichophyton   mentagrophytes,    Trichophyton gallinae, Trichophyton interdigitale, Microsporum audouini,   Microsporum    canis, Microsporum gypseum, und können damit z. B. bei den entsprechenden Erkrankungen, wie Dermatophytosis, angewendet werden. Sie wirken auch gegen solche Pilze, welche chronische Infektionen der Haut und der darunterliegenden Gewebe verursachen, wie z.

   B.   Sporotrichium      schenkii,    oder gegen Pilze, welche tiefer sitzende systemische Mykosen verursachen, wie Candida albicans, Cryptococcus   neoformans,    Histoplasma capsulatum, und können dementsprechend angewendet werden. Die neuen Verbindungen sind auch wirksam gegen Actinomyceten wie Nocardia asteroides, gegen grampositive Bakterien, wie Diplococcus pneumoniae, Staphylococcus aureus, oder   gramnegative    Bakterien, wie Escherichia coli, Pseudomonas aeruginosa, und gegen Protozoen, wie Trichomonas vaginalis, und können entsprechend in der Heilkunst angewendet werden.



   Die neuen Verbindungen wirken auch gegen Parasiten, wie z. B.   Bandwürmer.    Ausserdem zeigen sie gewisse stimulierende und endocrine, z.   B.    östrogene, Effekte.'
Besonders wertvoll sind Verbindungen der Formel
EMI2.1     
 worin die Gruppen   Rl'und R2'Alkylreste    mit 1-7, vorzugsweise 14 Kohlenstoffatomen, vor allem Methylreste, darstellen und Am'eine Dialkylaminogruppe, in der die Alkylreste 1-7, vorzugsweise   1-4    Kohlenstoffatome aufweisen, darstellt und die Gruppe der Formel   - (Cn'H n')-einen    Alkylenrest mit 2-3, vor allem 2 Kohlenstoffatomen bedeutet, der die Gruppe Am'vom Sauerstoffatom durch mindestens 2 Kohlenstoffatome trennt und worin jede der Gruppen   Round      R4'Wasser-    stoff,

   Alkylreste mit 1-7 Kohlenstoffatomen, vor allem Methylreste, Halogen-, vor allem Chloratome, oder Gruppen der   Formel-O-(Cn'H2n')-Am', worin    Am' und die Gruppe der   Formel-(Cn'H2n')-die angogebene    Bedeutung haben, darstellt und   R5'Wasserstoff,    ein oder mehrere Alkylreste mit 1-7 Kohlenstoffatomen, besonders Methylreste, Halogen, besonders Chlor, ein unsubstituierter Phenylrest, ein Alkylphenylrest, worin Alkyl 1-7 Kohlenstoffatome enthält, besonders Methylphenylrest, oder ein   Halogen-,    besonders Chlorphenylrest, ist, wobei mindestens eine der Gruppen   R3',      R4'oder R5'    einen der von Wasserstoff verschiedenen Reste darstellt, sowie ihre Salze, vor allem die pharmazeutisch verwendbaren Säureadditionssalze.



   Als eine Gruppe von besonders wertvollen Verbindungen können auch die Verbindungen der Formel
EMI2.2     
 hervorgehoben werden, worin Ra Wasserstoff, Alkylmit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Alkoxyreste mit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Halogenatome bedeutet und jede der Gruppen   Round      Ru'fur    Alkylreste mit   1-4    Kohlenstoffatomen steht, Am'eine Dialkylaminogruppe, worin Alkyl 1-7 Kohlenstoffatome enthält, darstellt, der Buchstabe n'eine Zahl von 2-3 bedeutet und die Gruppe der   Formel-(Cn'H2n')-die    Aminogruppe vom Sauerstoffatom durch 2-3 Kohlenstoffatome trennt, sowie ihre Salze, vor allem die pharmazeutisch verwendbaren Säureadditionssalze.



     Erfindungsgemäss    werden die oben genannten Verbindungen erhalten, indem man eine Verbindung der Formel
EMI2.3     
 worin   Rl,      Rg    und   R5    die oben gegebenen Bedeutungen haben und jede der Gruppen   R6    und R, für Wasserstoff, Alkyl-mit 1-7 Kohlenstoffatomen, Alkoxy-mit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Trifluormethylreste, Halo  genatome    oder Hydroxylgruppen steht, wobei mindestens eine der Gruppen   R5,    R, und   R,    einen der von Wasserstoff verschiedene Reste bedeutet, oder ein Salz davon mit einer Verbindung der Formel   X- (CnH2n)-Am,    worin Am und die Gruppe der   Formel- (CnHz")- die    oben gegebene Bedeutung haben,

   wobei letztere X und Am durch mindestens 2 Kohlenstoffatome trennt, und X für eine reaktionsfähige veresterte Hydroxylgruppe steht, umsetzt.



   Ein Salz des Ausgangsmaterials ist ein Metallsalz, besonders ein Alkalimetallsalz, wie ein Lithium-, Natrium-oder Kaliumsalz. Dieses wird dann mit der Verbindung der Formel   X-(CnH2n)-Am, worin    die Gruppe der   Formel- (C"H=n)- Am    von X durch mindestens 2 Kohlenstoffatome trennt, umgesetzt. Eine reaktions  fähige    veresterte Hydroxylgruppe ist vor allem eine solche, die mit einer starken Mineralsäure, wie einer   Halogenwasserstcffsäure,    z. B. Chlor-oder Bromwasserstoffsäure verestert ist. X stellt daher in erster Linie Chlor oder Brom dar. Die Hydroxylgruppe kann jedoch auch mit einer starken organischen Sulfonsäure, wie einer Niederalkansulfonsäure, z. B.

   Methan-oder   Athansulfonsäure,    oder einer Benzolsulfonsäure, wie p Toluolsulfonsäure verestert sein, sodass X für eine Sulf   onyloxygruppe,    z. B. eine Methyl-,   Sithyl-oder    p  Tolylsulfonyloxygruppe    steht. Der reaktionsfähige Ester kann auch in Form eines Salzes verwendet werden, wobei man das Ausgangsmaterial oder das Salz davon in Gegenwart eines   Uberschusses    des salzbildenden Reagens verwendet. Bei der genannten Reaktion ist es auch möglich, an Stelle eines Salzes der   Hydroxyver-    bindung von der Hydroxyverbindung selbst auszugehen und diese in Gegenwart eines   metallsalzbildenden    Kondensationsmittels zu benützen.

   Die Reaktion wird in üblicher Weise, vorzugsweise in Gegenwart eines Verdünnungsmittels, wenn nötig, unter Kühlen, vorzugsweise aber bei erhöhter Temperatur, gegebenenfalls in einem geschlossenen   Gefäss      und/oder    in einer   Inert-    gasatmosphäre, wie unter Stickstoff durchgeführt.



   Das hierbei verwendete Ausgangsmaterial ist bekannt oder   lässt    sich nach an sich bekannten Methoden herstellen. So kann man eine Verbindung der Formel
EMI3.1     
 worin   R. i, Rg    und   RD    die oben gegebene Bedeutung haben, mit einer Phenolverbindung der Formel
EMI3.2     
 worin   Ra    und R, die oben genannte Bedeutung haben, in Gegenwart einer   Lewis-Säure,    besonders eines Friedel-Crafts-Reagens, wie Aluminiumchlorid, umsetzen.



   Die neuen Verbindungen werden je nach den Reaktionsbedingungen in freier Form oder in Form ihrer Salze erhalten. Als Salze kommen Säureadditionssalze, z. B. therapeutisch verwendbare Säureadditionssalze mit anorganischen Säuren, wie   Chlorwasserstoff-,    Bromwasserstcff-,   Schwefel-cder    Phosphorsäure, oder organischen Säuren, wie organischen Carbonsäuren, z. B.



  Essig-,   Propion-,    Pivalin-, Glykolsäure, Milchsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure,   Hydroxy-    maleinsäure, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Benzoesäure, Salicylsäure oder organischen Sulfonsäuren, wie Methan-oder   Athansulfonsäure,      Athan-1,    2-disulfonsäure, 2-Hydroxyäthansulfonsäure, p-Toluol-oder Naphthalin-2-sulfonsäure in Frage. Andere Säureadditionssalze können auch als Zwischenprodukte verwendbar sein, wie z. B. für die Herstellung von therapeutisch verwendbaren Säureadditionssalzen oder für die Reinigung der freien Basen oder zu ihrer Identifizierung. Je nach der Natur der Endprodukte und den Reaktionsbedingungen lassen sich Mono-oder Polysalze erhalten.



   Ein entstandenes Salz kann in die freie Base umgewandelt werden, z. B. durch Reaktion mit einem alkalischen Mittel, wie einem Metallhydroxyd, z. B. Natriumhydroxyd, einem   Metallcarbonat,    z. B. Natrium-, Kalium-oder Calciumcarbonat, oder einem entsprechenden Bicarbonat oder Ammoniak, oder durch Behandlung mit einem   Hydroxylion-Austauscherharz.   



   Ein erhaltenes Salz, vor allem ein Salz mit einer anorganischen Säure, kann in ein anderes Salz umgewandelt werden, z.   B.    durch Reaktion mit einem geeigneten Metallsalz, z. B. einem Natrium-, Barium-oder Silbersalz, vorzugsweise in Gegenwart eines   Verdün-    nungsmittels, in welchem das entstehende anorganische Salz unlöslich ist und daher aus der Reaktion entfernt werden kann, oder durch Behandlung mit einem Anion Austauscher.



   Eine freie Base kann in ihre Säureadditionssalze umgewandelt werden, z.   B.    durch Behandlung mit der entsprechenden Säure oder mittels eines geeigneten Anion Austauschers. Ein Salz kann auch in Form eines Hydrates gewonnen werden, oder es kann mit Kristall Lösungsmittel kristallisieren.



   N-Oxyde der neuen Verbindungen lassen sich nach an sich bekannten Methoden herstellen, z. B. durch Behandlung der freien Base mit einem geeigneten Oxydationsmittel, wie Wasserstoffperoxyd, Ozon oder einer Persäure, wie Peressigsäure, Perbenzoesäure, Monoperphthalsäure,   Perschwefelsäure    und ähnlichen. Die N Oxyde lassen sich gemäss der oben genannten Umsetzung auch in ihre Salze überführen.



   Erhaltene Mischungen isomerer Verbindungen lassen sich in üblicher Weise in die einzelnen Isomeren trennen. So kann man Mischungen von Racematen in die einzelnen reinen Racemate auftrennen,   und/oder    Racemate in die optisch aktiven Formen zerlegen.



   Die Erfindung betrifft auch diejenigen   Abänderungs-    formen des Verfahrens, wobei man einen Ausgangsstoff in Form eines Salzes verwendet.



     Zweckmässig    verwendet man solche Ausgangsstoffe, welche zu den eingangs besonders hervorgehobenen Endstoffen führen.



   Die verfahrensgemäss erhaltenen Verbindungen   kön-    nen in Form von pharmazeutischen Präparaten für enterale oder parenterale, vor allem aber topicale Applikation gebraucht werden.



   Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen   nä-    her beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel   1   
Zu 3, 8 g   2-p-Biphenylyl-2-p-oxyphenyl-propan    in 8 cm3 Dimethylformamid gibt man 0, 63 g einer   53 /oigen    Mineralölsuspension von Natriumhydrid. Zu der erhaltenen Aufschlämmung gibt man unter Rühren eine Lösung von 1, 78   g ss-Diäthylamino-äthylchlorid    in 8 cm3 Toluol. Man erwärmt die Reaktionsmischung auf ungefähr   50 ,    um eine klare braune Lösung zu erhalten, setzt das Rühren während 2 Stunden bei Raumtemperatur fort und   lässt    dann 15 Stunden   ste-    hen.

   Der anorganische Niederschlag wird abfiltriert und das Filtrat unter vermindertem Druck konzentriert, worauf man den öligen Rückstand mit Wasser ver  dünnt.    Die wässrige Phase wird mehrmals mit Ather extrahiert, die vereinigten Extrakte mit 2-n. wässriger Salzsäure ausgezogen, wobei ein farbloses Kristallisat ausfällt, welches abfiltriert und luftgetrocknet wird. Man erhält so das   2-p-Biphenylyl-2-[-(ss-diäthylamino-äth-      oxy)-phenyl]-propan-hydrochlorid    der Formel
EMI3.3     
 welches nach dem Umkristallisieren aus 95%igem Athanol bei   120-123  schmilzt.   



   Das Ausgangsmaterial wird wie folgt erhalten :
Unter Rühren und Erhitzen in einem Dampfbad wird eine Mischung von 8, 05 g geschmolzenem Phenol und 1, 77 g Aluminiumchlorid portionenweise mit einer geschmolzenen Mischung von 5, 7 g a, a-Dimethyl-p  phenyl-benzylalkohol    und 3 g Phenol versetzt. Das Rühren am Dampfbad wird für eine weitere Stunde fortgeführt, worauf man das Reaktionsprodukt mit Eis und konz. Salzsäure zersetzt. Dann wird dreimal mit Essigester extrahiert, die vereinigten Essigesterextrakte mit   konz.    Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter   verminder-    tem Druck eingedampft. Das zurückbleibende   61    wird destilliert. Die Fraktion   Kp. 0, 08 185-205     kristallisiert spontan und wird mit Pentan trituriert.

   Man erhält so das   2-p-Biphenylyl-2-p-oxyphenyl-propan    vom F. 119120 .



   Beispiel 2
Eine Suspension von 3, 5 g   2-p-Biphenylyl-2-[p-(ss-      diäthylamino-äthoxy)-phenyl]-propan-hydrochlorid    in einer 2-n. wÏssrigen Sodalösung wird mit Essigester geschüttelt. Der Essigesterextrakt wird mit wässriger Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Destillation des zurückbleibenden   Ols    ergibt das   2-p-Biphenylyl-2-[p-(ss-diäthylamino-äth-      oxy)-phenyl]-propan    vom   Kpo t 217-220 .   



   Beispiel 3
Zu einer Lösung von 12, 33 g 2-p-Chlorphenyl-2p-oxyphenyl-propan in einer Mischung von 75   cm3    Dimethylformamid und 40 cm3 Toluol gibt man unter Rühren und Kühlen portionenweise 2, 4 g einer 53% igen Mineralölsuspension von Natriumhydrid. Nach Beendigung der Wasserstoffentwicklung gibt man unter R hren und Kühlen tropfenweise eine Lösung von 7   g    ¯-Di  äthylamino-äthylchlorid    in 35 cm3 Toluol zu. Dann rührt man bei Raumtemperatur drei Stunden weiter und   lässt    hierauf 15 Stunden stehen. Der anorganische Niederschlag wird abfiltriert, das Filtrat auf ein Volumen von ungefähr 50-80 cm3 konzentriert, mit Wasser verdünnt und mit 300   cml    Ather extrahiert.

   Der Atherextrakt wird mit 100 cm3 2-n. wÏssriger Salzsäure gewaschen und die saure Lösung abgetrennt. Nach einigen Minuten kristallisiert das 2-p-Chlorphenyl-2-[p-(diäthyl  amino-äthoxy)-phenyl]-propan-hydrochlorid    der Formel
EMI4.1     
 Es wird abfiltriert und aus einer Mischung von Athanol und Ather umkristallisiert, F.   185-186 .   



   Das Ausgangsmaterial kann wie folgt erhalten werden :
Zu einem   eisgekühlten    Grignard-Reagens, hergestellt aus 284 g Methyljodid und 48, 6 g Magnesiumspänen in 550   cm3      Ather    gibt man unter Rühren tropfenweise eine Lösung von 154, 6 g 4-Chloracetophenon in 200   cm3      Ather.    Man   lässt    die Reaktionsmischung bei Raumtemperatur stehen und erhitzt sie dann während 2 Stunden am   Rückfluss.    Das Reaktionsprodukt wird nun unter Rühren und Kühlung in einem Eisbad langsam durch Zugabe von 300 cm3 gesättigter wässriger Ammonium  chloridlösung    und 300 cm3 Wasser zersetzt. Dann fügt man 300 cm3 Ather zu, trennt die organische Phase, wäscht sie und trocknet sie über Natriumsulfat.

   Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels wird der R ckstand destilliert. Das   2-p-Chlorphenyl-2-propanol      destil-    liert bei   Kp. s 92-96 .   



   28, 2 g Phenol werden unter Rühren portionenweise mit 6, 7 g Aluminiumchlorid versetzt. Zu der so erhaltenen Mischung gibt man unter Rühren und Wasserkühlung eine Mischung von 17, 1 g 2-p-Chlorphenyl-2propanol und 9, 4 g Phenol. Nach beendeter Zugabe rührt man 2 Stunden bei Raumtemperatur,   lässt    15 Stunden stehen und erhitzt unter Rühren eine Stunde auf   40-50 .    Das Reaktionsprodukt wird unter Rühren zu 100 cm3 6-n. wÏssriger Salzsäure hinzugefügt. Die organische Phase wird abgetrennt und das überschüssige Phenol durch Destillation bis zu einer Temperatur von   130     (13 mm Hg) abdestilliert. Das zurückbleibende   61    wird destilliert, wobei man das 2-p-Chlorphenyl-2-poxyphenyl-propan vom F.   72-74     (aus Hexan) erhält.



   Beispiel 4
Das durch Reaktion von 5, 6 g 2-p-Chlorphenyl-2  m-chlor-p-oxyphenyl-propan    in 25 cm3   Dimethylform-    amid und 25   cm3    Toluol mit   1    g einer 53% igen Na  triumamidsuspension    in Mineralöl erhaltene Natriumsalz wird mit einer Lösung von 3   g      B-Diäthylamino-    äthylchlorid in Toluol behandelt. Die Reaktionsmischung wird wie in Beispiel 3 aufgearbeitet. Man erhält so das 2-p-Chlorphenyl-2-[m-chlor-p-(¯-diÏthyl  amino-äthoxy)-phenyl]-propan    der Formel
EMI4.2     
 welches durch Destillation gereinigt werden kann   (Kp...., 170 ).   



   Das Ausgangsmaterial kann wie folgt erhalten werden :
Eine Mischung von 7, 41 g   2-p-Chlorphenyl-2-p-    oxyphenyl-propan und 10 g Sulfurylchlorid wird auf dem Dampfbad 3 Stunden zum Rückfluss erhitzt. Hierauf verdampft man das überschüssige Sulfurylchlorid und nimmt den Rückstand in ¯ther auf. Die Ätherlösung wird mit wässriger Natriumbicarbonatlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der strohfarbene Rückstand wird destilliert.



  Man erhält so das 2-p-Chlorphenyl-2-m-chlor-p-oxyphenyl-propan vom   Kp. o ig 165-170 .   



   In ähnlicher Weise erhält man :    2-p-Chlorphenyl-2* [m-chlor-p-(ss-diäthylamino-äth-      oxy)-m'-methyl-phenyl]-propan,    dessen Hydrochlorid bei   146-148  schmilzt.    Das als Ausgangsmaterial ver  wendete 2-p-Chlorphenyl-2 (-m-chlor-poxy-m'-methyl-    phenyl)-propan, Kp.0,05 125-126¯ wird durch Reaktion von 2-p-Chlorphenyl-2-propanol mit   o-Chlor-@-methyl-    phenol in Gegenwart von Aluminiumchlorid und Rei  nigung      g iiber    das Benzoat, F.   129-130  erhalten    ;

      2-p-Chlorphenyl-2-[p-(ss-diäthylaminoXäthoxy)-m, m'-      dimethyl-phenyl]-propan,      Kp.. 171-173 ,    Hydro chlorid F.   173-174 .    Das entsprechende Phenol, F. 47  48 ,    wird durch Zugabe von 17, 1 g 2-p-Chlorphenyl-2propanol gefolgt von 12, 2 g 2,   6-Xylenol    zu einer Mischung von 36, 6 g 2, 6-Xylenol und 6, 7 g Aluminiumchlorid erhalten.



      2-p-Biphenylyl-2-[m-chlor-p ; @1-diäthylamino-äth-      oxy)-phenyl]-propan,    Kp.   008 207-210 .    Das als Aus  gangsstoff    verwendete Phenol,   Kp. oo 180-185 ,    wird durch Reaktion von 2, 72 g 2-p-Biphenylyl-2-p-oxyphenyl-propan mit 1, 8 g Sulfurylchlorid und 10   ces    Benzol erhalten.



      2- [p- (33-Diäthylamino-äthoxy)-phenyl] ;- 2-p-methyl-    phenyl-propan, dessen Hydrochlorid nach Umkristallisation aus Aceton bei   188-189     schmilzt. Das als Aus  gangsstoff    verwendete Phenol (F.   69-70  nach    Kristallisation aus Pentan) wird hergestellt durch Zugabe von 15 g 2-p-Methyl-phenyl-2-propanol zu einer Mischung von 6, 7 g Aluminiumchlorid und 19 g Phenol.



   Beispiel 5
Zu einer Lösung von 5 g 2-p-Chlorphenyl-2-p-oxyphenyl-propan in 100 cm3 einer   1    : 1-Mischung von Dimethylformamid und Toluol gibt man 3, 8 g frisch   kristallisiertes ss-Piperidino-äthylchlorid-hydrochlorid.   



  Die erhaltene Mischung wird auf   5  abgekühlt    und in kleinen Portionen mit insgesamt 1, 95 g einer   53 /0igen    Mineralölsuspension von Natriumhydrid behandelt.



   Nach beendigter Zugabe wird die   Reaktionsmi-    schung 5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und dann während 15 Stunden stehen gelassen. Der organische Niederschlag wird abfiltriert, das Filtrat auf 15   cml    eingedampft und mit Wasser verdünnt. Das basische Material wird mit   1-n.    Salzsäure extrahiert, die sauren Extrakte mit fester Soda alkalisch gestellt und mit Ather extrahiert. Beim Eindampfen hinter  lässt    die ätherische Lösung das 2-p-Chlorphenyl-2- [p  (ss-piperidino-äthoxy)-phenyl]-propan    der Formel
EMI5.1     
 welches durch Behandlung mit einer salzsauren Atherlösung in sein Hydrochlorid verwandelt werden kann.



  Dieses schmilzt nach Umkristallisation aus einer 5 : 1 : 5 Mischung von Aceton, Athanol und Ather bei 183  185 .   



   Beispiel 6
Zu einer Lösung von 4 g 2-m, p-Dioxyphenyl-2-pmethyl-phenyl-propan in Dimethylformamid gibt man 1, 72 g einer   53 /0igen    Mineralölsuspension von Natriumhydrid und dann 4 g   ss-Diäthylamino-äthylchlorid    gelöst in 80 cm3 einer 1 : 1-Mischung von Dimethylformamid und Toluol. Die Reaktion wird analog Beispiel 1 ausgeführt und liefert das   2-[m, p-Bis-(ss-diäthyl-      amino-äthoxy)-phenyl]-2-p-methyl-phenyl-propan    der Formel
EMI5.2     
 welches bei 0, 05 mm   175-180  destilliert    und ein zweites Mal bei 0, 05 mm   178-180     destilliert wird.



   Das Ausgangsmaterial wird wie folgt erhalten :
Zu einer Mischung von 13, 4 g Aluminiumchlorid und 22 g Katechol gibt man unter Rühren in Portionen 22 g 2-p-Methyl-phenyl-2-propanol. Die erhaltene Suspension wird mit 150   cm    Hexan verdünnt, die Reaktionsmischung auf   80  erhitzt,    durch Zugabe von 100 cm3 2-n. Salzsäure zersetzt und unter Rühren auf dem Dampfbad während 15 Minuten erhitzt. Die   wäss-    rige Phase wird abgetrennt und verworfen, während die organische Phase mit 100 cm3 warmem Wasser gewaschen, hierauf mit 100   cm3 Ather verdünnt    und dann mit 100 cm3   2'voliger    Natronlauge extrahiert wird.



  Der wässrige Extrakt ergibt durch Ansäuern das 2-m, p  Dioxy-phenyl-2-p-methyl-phenyl-propan    vom F. 84  85 .   



   Das   2-p-Biphenylyl-2-[m, p-bis-(ss-diäthylamino-äth-      oxy)-phenyl]-propan    vom Kp.   005 219-223  wird    durch Reaktion des Natriumsalzes von 2-p-Biphenylyl-2-m, p  dioxy-phenyl-propan    mit 2, 4   g      ss-Diäthylamino-äthyl-    chlorid in 60 cm3 einer   1    : 1-Mischung von   Dimethyl-    formamid und Toluol erhalten ; es siedet bei 0, 05 mm Hg bei 219-223 .

   Der Ausgangsstoff wird erhalten durch Behandlung von 11 g   Katechol    und 7 g Aluminiumchlorid mit 10, 6 g   2-p-Biphenylyl-2-propanol    in 150   cml    Hexan und Reaktion von 3 g des erhaltenen 2-p-Biphenylyl-2-m,   p-dioxy-phenyl-propans    (F.   101-102     nach Umkristallisation aus   Benzol/Pentan)    mit 1, 04 g einer   53"/oigen    Mineralölsuspension von Natriumhydrid.



   Beispiel 7
Eine Lösung von 2, 7 g 2-[p-Chlorphenyl-2-[p-(¯  piperidino-äthoxy)-phenyl]-propan-hydrochlorid    in 25 cm3 Wasser wird mit Natriumcarbonat basisch gestellt.



  Die freie Base wird mehrmals mit Ather extrahiert und die vereinigten Extrakte mit einer wässrigen Natrium  chloridlösung    gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft. Der zurückbleibende ölige Rückstand wird in 15 cm3 Methanol gelöst und mit 2 cm3 einer   30 /oigen    wässrigen   Wasserstoffperoxyd-    Lösung versetzt. Hierauf   lässt    man die Lösung bei Raumtemperatur 90 Stunden stehen und zersetzt dann den   Cberschuss    an   Wasserstoffperoxyd    durch Zugabe von   0,    05 g eines Palladiumkatalysators   (10  /o    Palladium auf Kohle).

   Nun filtriert man vom Katalysator ab und dampft das farblose Filtrat zur Trockene, wobei das N-Oxyd des 2-p-Chlorphenyl-2   [-p-(, ss-piperidino-äthoxy-    phenyl]-propan als farbloses   51    zurückbleibt. Wenn man eine äthanolische Lösung des N-Oxyds mit Pikrinsäure behandelt, so erhält man das Pikrat vom F.   118-120 .   



   Beispiel 8
Zu einer Lösung von 11, 5 g   2-p-Brom-phenyl-2-p-    oxy-phenyl-propan (F.   89-90 )    in 100 ml einer 1 : 1 Mischung von N,   N-Dimethyl-formamid    und Toluol gibt man 7, 2 g   ss-Chloräthyl-piperidin-hydrochlorid.    Man rührt die Reaktionsmischung, kühlt sie in einem Eisbad und gibt 3, 6 g einer   53"/cigen    Suspension von Natrumhydrid in einem Mineralöl portionenweise zu. Nach dem Abklingen der Wasserstoffentwicklung rührt man 6 Stunden bei Raumtemperatur,   lässt    dannn weitere 15 Stunden bei Raumtemperatur stehen und dampft unter vermindertem Druck ein. Der Rückstand wird in Wasser aufgenommen, 2 mal mit Diäthyläther extrahiert und die vereinigten Extrakte mit 2-n. Salzsäure gewaschen.

   Man stellt unter Kühlen im Eisbad die Salzsäurephase mit   50 /oiger    wässriger   Natriumhydroxydlö-    sung und Natriumcarbonat auf ein pH von ungefähr 8 ein, extrahiert mit   Diäthyläther,    trocknet die   ätheri-    sche Lösung über Natriumsulfat und dampft   zurTrockne    ein. Das so erhaltene   2-p-Brom-phenyl-2-[p-(ss-piper-      idino-äthoxy)-phenyl]-propan    der Formel
EMI6.1     
 schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Athanol bei 77-78  und dessen Hydrochlorid bei   200-201 .   



   Das in diesem Beispiel verwendete Ausgangsmaterial   lässt    sich durch Umsetzen von 2-p-Brom-phenyl-2-propanol mit Phenol in Gegenwart von Aluminiumchlorid erhalten.



   Folgende Verbindungen können bei Auswahl der geeigneten Ausgangsstoffe ebenfalls erhalten werden :    2- [4- (2-N-Methyl. piperazino-äthoxy)-phenyl]-2-    phenyl-propan, Kp.   157-180 /0,    01 mm Hg, dessen Hydrochloridmonohydrat bei 152-154  schmilzt ;    2-(4-Jodphenyl)-2¯ [4-(2-piperidino-äthoxy)-phenyl]-    propan, F.   112-113     ;    2-(4-Bromphenyl)-2- [3-chlor¯4-(2-piperidino-      äthoxy)-phenyl]-propan-hydrochlorid,    F.   178-179     ;
2-(2-Chlorphenyl)-2-[4-(2-piperidino-Ïthoxy) -phen  yl]-propan-hydrochlorid,    F.   173-175     ;

      2- (2, 4-Dichlorphenyl)-2-    [4-   (2-piperidino-äthoxy)-      phenyl]-propan-hydrochlorid,    F.   202-205     ; und    2- (3, 4-Dichlorphenyl)-2-    [4-   (2-piperidino-äthoxy)-      phenyl]-propan-hydrochlorid,    F.   188-189 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung neuer Diphenylalkanverbindungen der Formel EMI6.2 oder ihrer Salze, worin jede der Gruppen Rt und Ra eine aliphatischen, cycloaliphatischen oder cycloaliphatisch-aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeutet und jede der Gruppen R3 und R4 für Wasserstoff, Alkylmit 1-7 Kohlenstoffatomen, Alkoxy-mit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Trifluormethylreste, Halogenatome oder Gruppen der Formel-O-(CnH2n)-Am steht, Rs Wasserstoff, einen oder mehrere Alkyl-mit 1-7 Kohlenstoffatomen, Alkoxy-mit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Trifluormethylreste oder Halogenatome, oder einen gegebenenfalls durch einen oder mehrere Alkyl-mit 1-7 Kohlenstoffatomen,
    Alkoxy-mit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Trifluormethylreste oder Halogenatome substituierten Phenylrest darstellt, Am eine tert. Aminogruppe darstellt und-(CnH2n)-insgesamt 2-7 Kohlen- stoffatome, davon mindestens 2 zwischen dem Stickstoffatom und der Gruppe Am besitzt, und worin mindestens einer der Reste R3, R4 und R, einen der von Wasserstoff verschiedenen Reste darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI6.3 worin Rt, R2 und Rs die oben gegebene Bedeutung haben und jede der Gruppen R, und R, für Wasserstoff, Alkyl-mit 1-7 Kohlenstoffatomen,
    Alkoxy-mit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Trifluormethylreste, Halogenatome oder Hydroxylgruppen steht, und worin mindestens eine der Gruppen Rsx Ra und Rv einen der von Wasserstoff verschiedenen Reste darstellt, oder ein Salz davon mit einer Verbindung der Formel X- (CHgJ-Am umsetzt, worin Am und die Gruppe der Formel- (CnH2")- die oben gegebene Bedeutung haben, wobei letztere X und Am durch mindestens 2 Kohlenstoffatome trennt und X eine reaktionsfähige veresterte Hydroxygruppe bedeutet, umsetzt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Metallsalz des Ausgangsstoffs oder diesen in Gegenwart eines metallsalzbilden- den Kondensationsmittels mit einer Verbindung der Formel X- (C"H2")-Am umsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass X ein Halogenatom oder ein Alkyloder Arylsulfonyloxyrest ist.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X ein Halogenatom oder ein Alkyloder Arylsulfonyloxyrest ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man eine erhaltene freie Verbindung in ein Salz überführt.
    5. Verfahren nach einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine erhaltene freie Verbindung in ein Salz umwandelt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man ein erhaltenes Salz in eine freie Verbindung oder in ein anderes Salz umwandelt.
    7. Verfahren nach einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man ein erhaltenes Salz in eine freie Verbindung oder in ein anderes Salz umwandelt.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet, dass man Verbindungen der Formel EMI6.4 oder Salze davon erhält, worin die Gruppen Round R2'Alkylreste mit 1-7, vorzugsweise 1-4 Kohlenstoffatomen, vor allem Methylreste, darstellen und Am' eine Dialkylaminogruppe, in der die Alkylreste 1-7, vorzugsweise 1-4 Kohlenstoffatome aufweisen, darstellt und die Gruppe der Formel-(Cn'H2n')-einen Alkylen- rest mit 2-3, vor allem 2 Kohlenstoffatomen bedeutet, der die Gruppe Am'vom Sauerstoffatom durch mindestens 2 Kohlenstoffatome trennt und worin jede der Gruppen Round R4 Wasserstoff,
    Alkylreste mit 1-7 Kohlenstoffatomen, vor allem Methylreste, Halogen-, vor allem Chloratome, oder Gruppen der Formel -O-(Cn'H2n')-Am', worin Am'und die Gruppe der For mel- (C"'H2n)-d, ie angegebene Bedeutung haben, darstellt, und R5'Wasserstoff, ein oder mehrere Alkylreste mit 1-7 Kohlenstoffatomen, besonders Methylreste, Halogen-, besonders Chloratome, ein unsubstituierter Phenylrest, ein Alkylphenylrest, worin Alkyl 1-7 Kohlenstoffatome enthält, besonders Methylphenylrest, oder ein Halogen-, besonders Chlorphenylrest, ist, wobei mindestens eine der Gruppen Ratw R4'und R5' einen der von Wasserstoff verschiedenen Reste ist.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wählt, dass Verbindungen der Formel EMI7.1 oder Salze davon erhalten werden, worin Ra Wasserstoff, Alkyl-mit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Alkoxyreste mit 1-7 Kohlenstoffatomen oder Halogenatome bedeutet und jede der Gruppen Rt'und R2'für Alkylreste mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht, Am'eine Dialkylaminogruppe, worin Alkyl 1-7 Kohlenstoffatome enthält, darstellt, der Buchstabe n'eine Zahl von 2-3 bedeutet und die Gruppe der Formel-(CnRHon) ¯ die Aminogruppe vom Sauerstoffatom durch 2-3 Kohlen- stoffatome trennt.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wÏhlt, dass man 2-p Biphenylyl-2- [p- (ss-diäthylamino-äthoxy)-phenyl]-propan oder ein Salz davon erhält.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wÏhlt, dass man 2-p Chlorphenyl-2-[p-(¯-diÏthylamino-Ïthoxy)-phenyl]-propan oder ein Salz davon erhÏlt.
    12. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wÏhlt, dass man 2-p-Chlorphenyl-2- [m-chlor-p- (¯-diÏthylamino-Ïthcxy)phenyl]-propan oder ein Salz davon erhÏlt.
    13. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteranspr che 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wÏhlt, dass man 2-p Chlorphenyl-2-[m-chlor-p- (¯-diÏthylamino- Ïthoxy) -m' methyl-phenyl]-propan oder ein Salz davon erhält.
    14. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wählt, dass man 2-p-Chlorphenyl-2 < [p-(ss-diäthylamino-äthoxy)-m, m'-dimethyl-phenyl]-propan oder ein Salz davon erhält.
    15. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wählt, dass man 2-p Biphenylyl-2-[m-chlor-p-(A-diäthylamino-äthoxy)-phen- ylj-propan oder ein Salz davon erhält.
    16. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wÏhlt, dass man 2-[p (¯ - DiÏthylamino - Ïthoxy) - phenyl] - 2-p -methylphenylpropan oder ein Salz davon erhält.
    17. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wÏhlt, dass man 2-p Chlorphenyl-2-[p-(ss-piperidinouäthoxy)-phenyl]-propan oder ein Salz davon erhält.
    18. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wÏhlt, dass man 2-[m,p Bis-(¯-diÏthylamino-Ïthoxy)-phenyl]-2-p-methylphenylpropan oder ein Salz davon erhält.
    19. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wÏhlt, dass man 2-p Biphenylyl-2-[m, p-bis-(ss-diäthylamino-äthoxy)-phenyl]- propan oder ein Salz davon erhält.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren des Patentanspruchs I erhaltenen Verbindungen zur Herstellung von entsprechenden N-Oxyden, dadurch gekennzeichnet, dass man diese mit einem N-Oxydationsmittel umsetzt.
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