CH441482A - Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen

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CH441482A
CH441482A CH1209966A CH1209966A CH441482A CH 441482 A CH441482 A CH 441482A CH 1209966 A CH1209966 A CH 1209966A CH 1209966 A CH1209966 A CH 1209966A CH 441482 A CH441482 A CH 441482A
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voltage
contact
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resistor
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CH1209966A
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Beilstein Karl
Grob Oskar Dipl-El-Ing
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Zellweger Uster Ag
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    • H02J13/13Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren und Einrichtung zum Empfang von    Fernsteuersignalen,   insbesondere in    Rundsteueranlagen   mit dem    Starkstrom   überlagerten Steuerimpulsen Gegenstand des Hauptpatentes bildet ein Verfahren zum Empfang von    Frensteuersignalen,   insbesondere in    Rundsteueranlagen   mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen, welches sich dadurch auszeichnet, dass die steuerfrequenten Impulse in einem elektromechanischen Wandler mit mindestens einem auf die Steuerfrequenz abgestimmten schwingungsfähigen Gebilde vorerst in mechanische Schwingungen umgewandelt werden, wobei mindestens ein schwingendes mechanisches Teil nur beim Vorhandensein eines    Steuersignales   einen Stromkreis mindestens einmal schliesst bzw.

   unterbricht, wobei durch diese Schliessung bzw. Unterbrechung eine Spannung bereitgestellt wird, durch welche ein Speicherkondensator aufgeladen wird und wobei die derart im Speicherkondensator aufgespeicherte Energie zur Betätigung der Empfänger ausgenützt wird. 



  Das Hauptpatent    betrifft   auch eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, und ist durch einen elektromechanischen Wandler mit mindestens einem auf die Steuerfrequenz    abgestimmten   schwingungsfähigen Gebilde und mindestens einem, durch dieses schwingende Gebilde betätigten Kontakt im Ladepfad eines    Speicher-      kondensators   gekennzeichnet. 



  Diese Anordnung eines mechanischen Bandfilters und einer elektrischen Speicherschaltung zeichnet sich durch eine hohe Selektivität auch bei tiefen    Steuerfrequenzen   und eine gute Störfestigkeit gegenüber einmaligen kurzen, starken Störimpulsen aus. Zum langsamen Abbau der durch    einen   solchen Störimpuls im Speicherkondensator 13 (vgl.    Fig.   1 des Hauptpatentes) angesammelten Ladung dient ein    hochohmiger      Entladewiderstand   14.    Im   praktischen Einsatz treten aber nicht nur solche vereinzelte    Störimpulse   auf. Bei Kurzschlussabschaltungen mit    Schnellwiedereinschaltung   können z.

   B. mehrere Stösse nacheinander folgen.    In   krassen Fällen, wie beispielsweise bei    Wackelkontaktverbindungen   unter hoher Leistung,    euntstehen   unregelmässige Störimpulse während mehrerer Sekunden oder gar Minuten und gelangen an die Eingangsklemmen des    Rundsteuerempfängers.   Bei solchen schnell aufeinander folgenden Störimpulsen kann sich aber der Speicherkondensator bei grossen Entladezeit- konstanten in den Zwischenzeiten nicht genügend rasch entladen und es erfolgt eine zunehmende    Aufladung   desselben durch die nachfolgenden Störimpulse und    schliess-      lich   ein fehlerhaftes Ansprechen der Glimmröhre.

   Die zu einer Verbesserung der Störfestigkeit notwendige wesentliche Verminderung der    Entladezeit   durch Verkleinerung des    Entladewiderstandes   14 (vgl.    Fig.   1 des Hauptpatentes) bei gleichbleibender    Aufladezeit   hat aber in der Schaltung gemäss    Fig.      1b   des Hauptpatentes neben dem gewünschten Effekt den Nachteil,

   dass die maximal am Kondensator aufbaubare Spannung - infolge der während der Ladephase dauernd über den    Entladewiderstand   abfliessenden Ladung - prozentual zur Speisespannung immer niedriger wird und letzten Endes bei noch weiterer Verkleinerung des    Entladewiderstandes   14 unter die praktisch realisierbare    Ansprechspannung   einer    Glimmröhre   absinkt. 



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und zeigt eine Lösung zur Erhöhung der Störfestigkeit von    Rundsteuer-Empfangseinrichtungen   gegenüber wiederkehrenden    Störspannungsimpulsen.   Das    erfindungsge-      mässe   Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Störfestigkeit gegenüber wiederkehrenden    Störspannungsimpulsen   der durch solche Impulse bewirkten    Aufladung   des    Speicherkondensators   durch eine Entladung desselben entgegengewirkt wird, wobei die Entladung schneller erfolgt als die    Aufladung.   



  Die Erfindung betrifft auch eine Einrichtung, zur Durchführung des Verfahrens, welche sich dadurch auszeichnet, dass    ein   durch das schwingungsfähige Gebilde betätigter Kontakt in seiner Ruhelage einen Teil eines im Ladepfad liegenden Ladewiderstandes als    Entladewider-      stand   über den Speicherkondensator schaltet. 



  Anhand der Figuren wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Dabei zeigt    Fig.   1 eine beispielsweise Schaltungsanordnung;    Fig.   2 einen Ausschnitt aus dem zeitlichen Verlauf der Lade- und    Entladeströme   des Speicherkondensators im Gleichgewichtszustand für eine bestimmte tonfrequente Steuerwechselspannung und    Kondensator-Gleichspannung   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bei einem    öffnungs-   zu    Schliesszeitverhältnis   des Kontaktes von 1 : 1;

      Fig.3   als Vergleich die    Speicherkondensator-Span-      nung      U,   in Funktion der Zeit für eine Schaltung nach    Fig.   1 des Zusatzpatentes und für eine solche nach    Fig.   1 des Hauptpatentes;    Fig.   4 eine beispielsweise Anordnung eines durch ein schwingungsfähiges Gebilde angeregten Kontaktes;

      Fig.5   die Lade- und    Entladeverhältnisse   bei einem Steuerimpuls in Abhängigkeit des Verhältnisses    Zünd-      spannung   zu maximaler    Kondensatorspannung;      Fig.   6 den zeitlichen Verlauf der prozentualen Kontaktöffnungszeit und der    Speicherkondensatorspannung   bei einem starken    Steuerfrequenzimpuls   im Vergleich zu denjenigen bei    Wackelkontakt-Störspannungen.   



  An den Klemmen 1 und 2 der Schaltungsanordnung gemäss der    Fig.   1 liegt die Netzspannung    U,"   und die    ton-      frequente   Steuerspannung    US,,   sowie die    Serieschaltung   der    Wandlerspule   5 und des Primärkondensators 4. Über den Klemmen dieses Kondensators 4 wird die 50    Hz-      Netzspannung   abgenommen und über die Diode 12 und einen    Vorwiderstand   11 an eine als    Speisespannungsstabi-      lisator   wirkende    Zenerdiode   41 geführt. Diese reduziert die positiven Halbwellen der z.

   B. zwischen 180 und 250 Volt ändernden Netzspannung auf eine    trapezförmige   durch die    Zenerspannun   festgelegte, mit 50 Hz pulsierende Gleichspannung    U"   mit konstanter Maximalamplitude. 



  Unter dem Einfluss einer dauernd angelegten    tonfre-      quenten   Steuerspannung    U"   beginnen die auf die Steuerfrequenz abgestimmten Schwingfedern 6 und 8 zu schwingen und verursachen ein periodisches öffnen des Kontaktes 19, welcher in seiner Ruhelage als Kurzschluss zwischen Klemme 43 und der Klemme 2 wirkt. Dadurch erfolgt gemäss    Fig.   2 unter dem Einfluss der konstanten pulsierenden Speisespannung    Usp   an der    Zenerdiode   41 bei offenem Kontakt 19 eine    Aufladung   des    Speicher-      kondensators   13 über die    Serieschaltung   eines Ladewiderstandes 42 mit einem Widerstand 14.

   Dabei fliesst der gesamte Strom als Ladestrom    iL   in den Speicherkondensator 13, da in den entsprechenden Zeitabschnitten kein    Entladewiderstand   parallel zum Kondensator 13 liegt. Beim periodischen Schliessen des Kontaktes 19 im Takte der Steuerfrequenz wird die aufgespeicherte Ladung über den nun als    Entladewiderstand   wirkenden Widerstand 14 wieder im Form eines    Entladestromes      iF   teilweise abgebaut, bis sich bei einer bestimmten sich langsam aufbauenden    Kondensatorspannung      U"   ein Gleichgewichtszustand einstellt. 



  Da der Widerstand 14 in der Schaltung nach    Fig.   1 immer kleiner ist als der totale Ladewiderstand entsprechend der Summe der Widerstände 42 und 14, erhält man - bei Aussteuerung der Schwingfeder mit einem Dauersignal und einem beispielsweise    Öffnungs-   zu Schliessverhältnis von 1 : 1 des Kontaktes - im Gleichgewichtszustand bei pulsierender Speisegleichspannung    U,   höchstens eine    Kondensatorendspannung      U"   von 25% des Spitzenwertes der Speisespannung. Diese 25% werden sogar nur erreicht, wenn man den Wert des Widerstandes 42 auf 0 reduziert, so dass der gesamte wirksame Ladewiderstand gleich dem    Entladewiderstandswert   wird.

   Dabei ist - gemäss    Fig.   2 - auch noch berücksichtigt,    dass   während der nicht ausgenützten negativen Halbwelle der    50-Hz-Spannung   der Kontakt 19 gleichwohl arbeitet und den Kondensator 13 entlädt, nicht aber nachlädt. Bei Speisung mit konstanter Gleichspannung würde man einen Wert von 50% der Speisespannung erreichen. 



  Höhere    Kondensator-Endspannungswerte   sind nur durch Vergrösserung des    Öffnungs-   zu    Schliessverhält-      nisses   des Kontaktes 19 zu erreichen. 



     Fig.   3a zeigt für diesen Fall den zeitlichen Verlauf der    Speicherkondensatorspannung      U,   im Gleichgewichtszustand für eine Schaltanordnung    gemäss      Fig.   1, während    Fig.   3b den entsprechenden Verlauf für die Schaltung nach    Fig.   1 des Hauptpatentes bei gleicher Speicherkondensatorspannung    U"      d.h.   bei gleich hoher prozentualer Ausnützung der Speisespannung Up darstellt. 



  Im    Gegensatzt   zu    Fig.   3b sind in    Fig.   3a die    Ent-      ladezeitabschnitte      tF,   wesentlich kürzer als die Ladezeitabschnitte    tL   pro Periode der Steuerfrequenz    T,;

  ,.   Wird ausserdem der Ladevorgang bzw. die Steuerung des Kontaktes 19 in    Fig.   3a im Zeitpunkt    t.   unterbrochen, so entlädt sich der Speicherkondensator 13, entsprechend dem Verlauf während der Zwischenentladung, sehr rasch über den Widerstand 14 und den nun in dauernder Ruhelage befindlichen Kontakt 19.    In      Fig.   3b erfolgt dagegen nach diesem gleichen Zeitpunkt    t.   eine - ebenfalls entsprechend dem Verlauf der Zwischenentladung - wesentlich langsamere totale Entladung des    Speicher-      kondensators   13 über den hier    hochohmigeren   Entladewiderstand 14. 



  Die Schaltung nach    Fig.   1 gestattet somit, trotz wesentlich kürzerer    Entladezeit   nach Wegfall des Steuersignals eine im Vergleich zur Speisespannung    U5"   ebenso hohe    Speicherkondensatorspannung      U,#   zu erzielen, wie dies in einer solchen nach    Fig.   1 des Hauptpatentes möglich ist. 



  Wie im nachfolgenden noch näher erläutert wird, ist gerade diese kurze    Entladezeit      tE   bei langer    Aufladezeit      tL   für das Verhalten der Schaltung gegenüber    wiederkehr-      renden   Störspannungen von entscheidender Bedeutung. Dieses Ziel wird in idealer Weise erreicht durch die Anwendung des an sich bekannten, durch ein schwingendes Gebilde betätigten Kontaktes 19 in der Schaltung nach    Fig.   1. 



  Eine beispielsweise Anordnung eines solchen Kontaktes als Ruhekontakt ist aus    Fig.   4 ersichtlich. Auf der Schwingfeder 8, deren Eigenschwingung mit der    Steuer-      quenz   übereinstimmt, liegt ein um die Achse 44 beweglicher Kontaktarm 45 unter dem Einfluss seines Eigengewichts G auf. Bei Erregung der Schwingfeder in ihrer    Eigenresonanzfrequenz   folgt vorerst der bewegliche Kontaktarm 45 den    Schwingfederamplituden   im Kontaktpunkt. Nach Erreichen einer Grenzamplitude, bei welcher die    Schwingfederbeschleunigung   im Kontaktpunkt gleich der Erdbeschleunigung wird, kann der bewegliche Kontaktarm dem    Schwingfederkontakt   nicht mehr folgen und unterbricht den Kontakt 19 während einem Teil der Schwingungsperiode.

   Dieser periodische Unterbruch wird mit zunehmender Aussteuerung rasch grösser und das    Öffnungs-   zu Schliessverhältnis erreicht schnell Werte von 5 bis 10 : 1, d. h. der Kontakt ist bereits fast dauernd geöffnet und der Speicherkondensator wird auf die gewünschte hohe Spannung    U"   gemäss    Fig.   3a aufgeladen. 



  Bei einem steuerfrequenten Impuls von der Dauer des notwendigen Startimpulses 
 EMI2.113 
 gemäss    Fig.   2 des Hauptpatentes arbeitet der Kontakt 19 bereits bei der minimal notwendigen Steuerspannung 
 EMI2.115 
 mit so grossen prozentualen Kontaktöffnungszeiten, dass der Speicherkon- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    densator      13      auf      mindestens      80%      der      Speisespannung      Usp   aufgeladen wird. 



  Noch stärkere Aussteuerungen, wie sie bei sehr starken, aber kurzen Impulsen der Steuerfrequenz auftreten können, vermögen den Kondensator nicht wesentlich höher aufzuladen, da sich die Ladezeit höchstens noch von 90 auf 100% der    Steuerfrequenzperiode      T.;,   erhöhen kann. 



  Der zur betriebsmässigen Auslösung der gespeicherten Ladung aus Auswertung des    Startimpulses   nötige    hochohmige   Spannungsfühler parallel zum Speicherkondensator 13 in    Fig.   1 in Form einer Glimmröhre 15 ist nun zur Erzielung einer guten Störfestigkeit (wie später noch genauer beschrieben wird) mit seiner    Ansprechspan-      nung   möglichst nahe an die maximal erreichbare Speicherkondensatorspannung 
 EMI3.16 
 heranzurücken. 



  Nach erfolgter Zündung entlädt sich der Speicherkondensator 13 schlagartig über das Impulsrelais 16, wobei dieses betätigt wird und seine Betätigung weiter ausgewertet werden kann. 



  Damit die Differenz zwischen der    Glimmröhren-      Zündspannung   und der maximal erreichbaren    Konden-      satorspannung   
 EMI3.21 
 für alle Netzspannungen zwischen 180 und 150 Volt klein gehalten werden kann, ist die Speisespannung    vorteilhafterweise   zu stabilisieren. 



  Damit ermöglicht diese Schaltanordnung nach    Fig.   1 bei hoher prozentualer Ausnützung der Speisespannung, durch beliebige Wahl des    Summenladewiderstandes   42    -f-   14, eine im Vergleich zur    Soll-Startimpulsdauer   prozentual grosse    Mindestimpulsdauer   gemäss    Fig.   2 
 EMI3.29 
 des Hauptpatentes, einzustellen. Die Grösse der Speicherkapazität 13 ist dabei durch den Energiebedarf des Impulsrelais 16 und durch die Zündspannung der    Glimm-      röhre   15 festgelegt.

   Diese Minimalzeit kann auch bei 
 EMI3.32 
 sehr starken steuerfrequenten Impulsen nicht unterschritten werden, da aus der stabilisierten Speisespannung auch bei dauernd offenem Kontakt - nur der durch den    Summenladewiderstand   42    +   14 und die Kondensatorgegenspannung    U,   bestimmte maximale Ladestrom    iL   fliessen kann.    Einmalige   starke Störimpulse kürzerer Dauer vermögen somit den Speicherkondensator nicht auf die für einen Start notwendige Spannungshöhe aufzuladen. 



  Am Ende eines steuerfrequenten Impulses, dessen Dauer oder Amplitude gerade für die Auslösung über die Glimmröhre nicht ausreicht, schwingen die Schwingfedern 6 und 8 mit ihrer Eigenschwingung aus. Der Kontakt kehrt nach der    Ausschwingzeit   des Filters wieder in seine Ruhelage zurück und schaltet den Widerstand 14 als    Entladewiderstand   über den Speicherkondensator 13. Gleichzeitig unterbindet er eine weitere    Aufladung   durch den Kurzschluss der Klemme 43 hinter dem Ladewiderstand 42 auf die Klemme 2.

   Durch diese dauernde Kontaktgabe erfolgt über den Widerstand 14 eine gegenüber der Anordnung von    Fig.   1 des Hauptpatentes, bzw. gegenüber der minimalen    Aufladezeit   
 EMI3.43 
 wesentlich schnellere Entladung der    Speicherkondensator-Restladung   (Siehe auch in    Fig.   3 den Verlauf von    U,   nach dem Zeitpunkt    tY).   Damit ist der Empfänger gegen kurze, sich in geringen Abständen wiederholende Einzelimpulse der Steuerfrequenz ebenfalls störfest, sofern die Impulse nicht zu rasch aufeinander folgen.

   Bei sich regelmässig oder unregelmässig wiederholenden Störimpulsen, wie sie beispielsweise bei leistungsstarken Wackelkontakten auftreten können, werden die Schwingfedern 6, 8 des mechanischen    Banfilters      regel-      oder   unregelmässig, aber nicht immer in Phase mit ihren Eigenschwingungen angestossen, so dass sich neben Unterstützungen auch Aufhebungen in der Schwingamplitude der den Kontakt betätigenden Sekundärfeder 8 ergeben können. 



  Die Aufhebungen wirken sich aber gleich aus wie das Ende eines normalen Steuerimpulses, und haben, durch eine länger dauernde Rückkehr des Kontaktes in die Ruhelage, eine verstärkte Entladung des    Speicherkonden-      sators   zur Folge. Dieser dauernde Ladungsabbau während den Perioden kleiner    Schwingfederamplituden   trägt in entscheidendem Mass dazu bei, dass sich der Speicherkondensator auch bei sich wiederholenden Störimpulsen nicht oder nur sehr schwer auf den zum Ansprechen notwendigen Spannungspegel    UZ   aufladen lässt. 



  Von welch entscheidender Bedeutung für eine gute Störfestigkeit die bereits erwähnte Festlegung des Verhältnisses Zündspannung U, zu maximal erreichbarer    Kondensatorspannung   
 EMI3.56 
 (bei starker Aussteuerung) ist, zeigt    Fig.   5. Je grösser dieses Verhältnis bei sonst gleichen Werten der Schaltelemente ist, desto günstiger ist das Verhältnis der notwendigen Auf- und Entladezeiten, um beispielsweise den Speicherkondensator von der halben auf die ganze Zündspannung aufzuladen bzw. zu entladen.

   Wählt man eine halb so grosse    Zündspan-      nung   
 EMI3.60 
 bei gleicher    max,      Kondensatorspannung   
 EMI3.63 
 so wird bei gleicher    Entladezeitkonstante      TEdas   günstige Verhalten bei der doppelten Zündspannung 
 EMI3.66 
 - lange Ladezeit 
 EMI3.67 
 kurze    Entladezeit   
 EMI3.69 
 - ins Gegenteil umgekehrt. Die notwendige Ladezeit ist bei der Hälfte 
 EMI3.70 
 der Zündspannung 
 EMI3.71 
    d.h.   bei sowohl absolut wie 
 EMI3.73 
 auch relativ zur    Entladezeit   
 EMI3.75 
 wesentlich kleiner als die Ladezeit bei der halben Zündspannung 
 EMI3.76 
 Eine 
 EMI3.77 
 Lösung mit halber Zündspannung spricht somit wesentlich schneller auf wiederkehrende Störspannungen an. 



  Die tatsächlichen Lade- und    Entladeverhältnisse   für solche    Wackelkontaktstörspannungen   sind in    Fig.   6 im Vergleich zu denjenigen beim kürzest möglichen Steuerfrequenzimpuls dargelegt. Auf der Ordinate ist einerseits die für die Arbeitsweise entscheidende Kontaktöffnungszeit to in Prozenten der    Steuerfrequenzperiode      TS;

  g   aufgetragen, anderseits die    Kondensatorspannung      U,.      Fig.   6a zeigt die Verhältnisse für ein starkes, konstantes Steuersignal mit der für einen Start minimal möglichen Impulsdauer 
 EMI3.86 
 Die zum Erreichen der hohen relativen Zündspannung U., nötige Kontaktöffnungszeit to ist beinahe    1000/L   der    Steuerfrequenzperiode      T,;,.   



     In      Fig.   6b sind ebenfalls die prozentualen Kontakt- öffnungszeiten to für unregelmässig wiederkehrende, stark variable Störimpulse aufgetragen. Auch bei stärksten Störimpulsen mit aufeinanderfolgender Unterstützung der    Schwingfederauslenkungen   kann die prozentuale    Kon-      taktöffnungszeit      kurzzeitig      100%      nicht      übersteigen.      Die   Perioden gegenseitiger Kompensation zwischen Eigen- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Schwingung und    Anstossung   der Schwingfeder durch die kurzen Stossimpulse ergeben dagegen zeitliche Einbrüche im Verlauf der    Öffnungszeitkurve.   Während diesen Perioden erhöhter Kontaktgabe 

  entlädt sich der Speicherkondensator bei genügend kleiner    Entladezeitkonstante   immer wieder über den Widerstand 14, so dass die    Kon-      densatorspannung      U,   praktisch nie den    Zündspannungs-      wert      UZ   erreicht. Mit anderen    Worten,   je näher die    Zünd-      spannung   bei der maximal möglichen    Kondensatorspan-      nung   gewählt wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die unregelmässigen Störspannungen den Kondensator bis zur Zündspannung der    Glimmlampe   aufzuladen vermögen.

   Die    Entladegeschwindigkeit   ist dazu so gross zu wählen, dass die    Kondensatorspannung      U,   praktisch jeder Änderung der t. -Kurve folgen kann. 



  Damit ist der    Rundsteuerungsempfänger   nicht nur gegen einmalige oder repetierende kurze, starke    Impulse   der Steuerfrequenz immun, sondern auch gegen    unregel-      mässige   Wackelkontaktstörungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Störfestigkeit gegenüber wiederkehrenden Störspannungsimpulsen der durch solche Impulse bewirten Aufladung des Speicherkondensators (13) durch eine Entladung desselben intgegengewirkt wird, wobei die Entladung schneller erfolgt als die Aufladung. 1I. Einrichtung nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch das schwingungsfähige Gebilde (6, 7,
    8) betätigter Kontakt (19) in seiner Ruhelage einen Teil (14) eines im Ladepfad liegenden Ladewiderstandes (42, 14) als Entladewiderstand über den Speicherkondensator (13) schaltet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt (19) bereits beim Vorhandensein des zum korrekten Arbeiten der Empfangseinrichtung minimal notwendigen Steuersignals länger öffnet als schliesst. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bereits beim Vorhandensein des minimalen Steuersignals der Speicherkondensator (13) auf mindestens 80% der Speisespannung (Usp) aufgeladen wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündspannung (UZ) einer zur Betätigung eines Empfängers dienenden Glimmröhre (15) mindestens 80% der bei hohen Steuersignalen (U") maximal erreichbaren Kondensatorspannung EMI4.39 beträgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Netzspannung (UN) gewonnene Speisespannung (U") zur Aufladung des Speicherkon- densators (13) stabilisiert wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der bei geöffnetem Kontakt (19) wirksame gesamte Ladewiderstand (42, 14) einen grösseren Widerstandswert aufweist als der bei geschlossenem Kontakt (19) wirksame Entladewiderstand (14). 6. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt (19) in seiner offenen Stellung den Entladepfad (43-2) unterbricht. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt (19) in seiner offenen Stellung den genannten Teil (14) des Ladewiderstandes in den Ladepfad schaltet. Zellweger AG Apparate- und Maschinenfabriken Uster
CH1209966A 1965-09-27 1966-08-19 Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen CH441482A (de)

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CH1334465A CH424937A (de) 1965-09-27 1965-09-27 Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen
CH1209966A CH441482A (de) 1965-09-27 1966-08-19 Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen

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