CH449003A - Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester

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CH449003A
CH449003A CH874462A CH874462A CH449003A CH 449003 A CH449003 A CH 449003A CH 874462 A CH874462 A CH 874462A CH 874462 A CH874462 A CH 874462A CH 449003 A CH449003 A CH 449003A
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radical
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acid
methyl
carbamic acid
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CH874462A
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Inventor
Destevens George
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Carbaminsäureestern der allgemeinen Formel
EMI1.1     
 worin   Ri    für einen cycloaliphatischen Rest mit 7-8 Kohlenstoffatomen oder einen cycloaliphatisch substituierten Alkylrest, R2 für einen Alkylrest mit   1    bis 7 Kohlenstoffatomen, einen cycloaliphatischen Rest oder einen cycloaliphatisch substituierten Alkylrest und   Rs,    R4, R5 und   Ro    für Wasserstoff oder aliphatische Kohlenwasserstoffreste mit   l    bis 4 Kohlenstoffatomen stehen.



   Der cycloaliphatische Teil des cycloaliphatisch substituierten Alkylrestes Ri ist besonders ein Cycloalkylrest mit 3 bis 8, in erster Linie mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen, wie ein Cyclopentyl-, Cyclohexyl-oder Cycloheptyl-, aber auch ein Cyclopropyl-, Cyclobutyloder Cyclooctylrest. Der cycloaliphatische Rest   Ri    enthält 7 bis 8 Kohlenstoffatome und ist besonders ein Cycloheptyl-oder Cyclooctylrest. Die cycloaliphatischen Reste können auch einen Cycloalkenylrest, z. B. einen solchen mit 5 bis 8, besonders mit 5 bis 7 Ringkohlenstoffatomen, darstellen, wie einen   l-,    2-oder 3  Cyclopentenyl-, einen l-,    2-oder   3-Cyclohexenyl-,    einen   l-,    2-oder 3-Cycloheptenyl-oder auch einen 2-Cyclooctenylrest.

   Diese cycloaliphatischen Reste können einen oder mehrere Substituenten, z. B. Alkylreste, wie Methyl-oder Athylreste, tragen.



   Der cycloaliphatisch substituierte Alkylrest enthält   vorzugsweise l-3 Kohlenstoffatome    und ist besonders ein Methyl-,    thyl-,    Propyl-oder Isopropylrest, wobei sich der cycloaliphatische Rest in beliebiger Stellung befinden kann.   Ri    kann somit einen Cycloalkyl-alkyl-, z. B. den
Cyclopropyl-methyl-, Cyclobutyl-methyl-,
Cyclopentyl-methyl-,   l-Cyclopentyl-äthyl-,       2-Cyclopentyl-äthyl-,    3-Cyclopentyl-propyl-,
Cyclohexyl-methyl-,   2-Cyclohexyl-äthyl-oder   
Cycloheptyl-methylrest oder einen
Cycloalkenyl-alkyl-, z.

   B. den
1-Cyclopentenyl-methyl-,    2- (2'-Cyclopentenyl)-äthyl-, 1-Cyclohexenyl-methyl-,   
3-Cyclohexenyl-methyl-,    2-(2'-Cyclohexenyl)-äthyl-oder    den
2-Cycloheptenyl-methylrest, darstellen. Der Rest   Ra    ist ein Alkylrest mit 1 bis 7, besonders mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Dieser Alkylrest kann eine gestreckte oder verzweigte Kohlenstoffkette aufweisen und ist z. B. ein
Methyl-, Athyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, Isobutyl-, sek.   Butyl-,    tert.   Butyl-    oder auch ein n-Pentyl-, Isopentyl-, n-Hexyl-, Isohexyl-oder n-Heptylrest.



     Rs    kann aber auch einen cycloaliphatischen Rest oder einen cycloaliphatisch substituierten Alkylrest bedeuten.



   Die Reste R3,   RI,      R ; ; und R, ;    stehen vorzugsweise für Wasserstoff. Sie können aber auch einen aliphatischen Rest mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen darstellen, in erster Linie einen Alkylrest, wie einen Methyl-, Athyl-, n-Propyl-oder Isopropylrest, oder einen anderen aliphatischen Rest, z. B. einen Alkenyl-, wie den Allyl-oder 2-Methallyl-, oder einen Alkinyl-, wie den Propargylrest.



   Die bekannten Dicarbamate, insbesondere die dem   2-Isopropyl-2-methyl-1,    3-propan-diol-dicarbamat verwandten, sind durch eine starke muskelentspannende Wirksamkeit ausgezeichnet. Sie besitzen nur eine sehr schwache sedative und   tranquillisierende    Wirksamkeit, worunter eine   beruhigende    Wirkung zu verstehen ist, welche die physische und geistige Reaktionsfähigkeit nicht wesentlich beeinträchtigt. Im Gegensatz zu diesen bekannten Verbindungen zeigen nun die erfindungsgemässen Dicarbamate eine ausgesprochene tranquillisierende Wirkung, welche durch eine untergeordnete sedative und eine milde muskelentspannende Wirksamkeit begleitet wird. Diese tranquillisierende Wirkung lässt sich hauptsächlich am künstlich gereizten oder von Natur bösartigen Tier zeigen.

   So verlieren unter dem Einfluss der erfindungsgemässen Dicarbamate solche Tiere ihre Gereiztheit oder   Bösartigkeit,    während ihre geistige oder physische Reaktionsfähigkeit voll erhalten bleibt. Die neuen Verbindungen können somit als Beruhigungsmittel mit nur schwachem, aber   erwünsch-    tem muskelentspannendem Effekt, z. B.   bei Uberaktivi-    tät, Aggressivität usw., verwendet werden.



   Eine besonders hohe Wirksamkeit besitzen Verbindungen der Formel
EMI2.1     
 worin m für eine ganze Zahl von 1-4 und n für   1    oder 2 stehen.



   Diese Verbindungen können als Heilmittel Verwendung finden, besonders in Form von pharmazeutischen Präparaten, welche diese Verbindungen zusammen mit den pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägersubstanzen, die für enterale, z. B. orale, oder parenterale Gabe geeignet sind, enthalten.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
EMI2.2     
 worin X für ein Wasserstoffatom oder einen Carbamylrest der Formel
EMI2.3     
 steht, in welchem   Rs und Rl    die oben angegebene Bedeutung haben, mit einer Verbindung der Formel
EMI2.4     
 worin Y einen abspaltbaren Rest, wie verestertes Hydroxy oder Halogen bedeutet, Z für einen Rest der Formel
EMI2.5     
 oder für eine durch Umsetzung mit Ammoniak oder einem entsprechenden primären oder sekundären Amin in einen solchen Rest überführbare Gruppe steht, oder mit Isocyansäure oder einem Salz davon, oder mit einem entsprechenden aliphatischen Isocyanat umsetzt und eine durch Umsetzung mit Ammoniak oder einem entsprechenden primären oder sekundären Amin in den Rest der Formel IV bzw.

   V überführbare Gruppe Z mit Ammoniak oder einem entsprechenden primären oder sekundären Amin in einen Rest der Formel IV bzw. V, worin   R3    bis R die oben genannte Bedeutung haben, überführt.



   Als Verbindungen der Formel III können entsprechende reaktionsfähige Carbaminsäureester, Carbaminsäurehalogenide oder reaktionsfähige Diderivate der Kohlensäure verwendet werden.



   Die Reaktion mit Isocyansäure wird vorzugsweise so durchgeführt, dass die Isocyansäure im Reaktionsmedium gebildet wird, indem man ein Metallisocyanat, wie ein Alkalimetall-, wie Natrium-oder Kaliumisocyanat, oder ein Erdalkalimetall-, wie Magnesium-oder   Calciumisocyanat,    in Gegenwart einer Säure, z. B. einer Mineralsäure, wie Salzsäure, welche auch gasförmig verwendet werden kann, oder Schwefelsäure verwendet.



  Dabei erhält man N-unsubstituierte Carbamate. Die Reaktion wird vorzugsweise in einem inerten   Lösungs-    mittel, wie einem halogenierten Kohlenwasserstoff, z. B.



  Chloroform, einem Äther, wie p-Dioxan oder   Diäthy-      lenglykol-dimethyläther,    oder einem anderen geeigneten Lösungsmittel, wenn erwünscht, unter Kühlen und/oder in Gegenwart eines inerten Gases, wie Stickstoff, durchgeführt. Ferner kann man Ausgangsstoffe auch mit entsprechenden reaktionsfähigen Carbaminsäureestern, wie Alkylestern, oder einem Carbaminsäurehalogenid, wenn notwendig, in Gegenwart eines Katalysators oder Kondensationsmittels, vornehmlich für die ersteren z. B. ein   Aluminiumalkoxyd,    wie Aluminiumisopropoxyd, oder anderen basischen Mitteln, wie tertiären Aminen, z. B. einem N, N-Dialkyl-amin, wie   N,    N-Dimethyl-anilin, und wenn erwünscht, in Gegenwart eines inerten   Lösungs-    mittels, wie eines Kohlenwasserstoffes, z. B.

   Toluol, umsetzen.



   Man kann das Ausgangsmaterial aber auch mit einem reaktionsfähigen Diderivat der Kohlensäure, wie einem Dihalogenid der Kohlensäure, z. B. Phosgen, einem Halogenkohlensäureester, z. B. Chlorameisensäurealkylester,   Chlorameisensäurephenylester,    oder einem   Kohlensäurediester,    z. B. Kohlensäurediäthylester, und Ammoniak oder einem entsprechenden Amin umsetzen. Diese Reaktion kann direkt oder stufenweise durchgeführt werden.



   Man kann aber auch zunächst das Diol oder einen durch die oben genannte Reaktion erhaltenen Monokohlensäureester mit reaktionsfähiger Gruppe durch Umsetzung mit der   Isocyansäure-oder      Carbaminsäure-    verbindung in ein Mono-carbamat-monocarbonat mit reaktionsfähiger Gruppe überführen und dann diese mit Ammoniak oder einem entsprechenden Amin umsetzen.



   Wird bei Verwendung der   Halogenkohlensäurederi-    vate in Gegenwart von Ammoniak oder primären oder sekundären aliphatischen Aminen gearbeitet, so kann direkt der entsprechende Carbaminsäureester entstehen.



   Die als Ausgangsstoffe verwendeten Diole sind neu und lassen sich z. B. erhalten, indem man in einem   Dialkyl-a-Rl-a-R2-malonsäureester    die veresterten Carb  oxylgruppen    nach an sich bekannten Methoden in die Carbinolgruppe überführt, beispielsweise mit einem ge eigneten Reduktionsmittel, wie einem   Alkalimetall-alu-      miniumhydrid,    z. B.   Lithium-aluminiumhydrid,    in Gegenwart eines entsprechenden Lösungsmittels. Gleichfalls neu sind die gegebenenfalls als Zwischenprodukte erhältlichen   Mono-carbaminsäureester.   



   Die Temperaturen sind in den nachfolgenden Beispielen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
Zu einer kalten Lösung von 2, 5 g 2-Cycloheptyl-2  methyl-1,    3-propan-diol in 100 cm3 Chloroform gibt man 2, 5 g Natriumisocyanat und behandelt die Reaktionsmischung während 2 Stunden mit trockenem Salzsäuregas. Dann fügt man 1, 1 g Natriumisocyanat zu und fährt während einer weiteren Stunde mit der Salzsäurebehand  lung fort.    Man rührt die Reaktionsmischung   1/2    Stunde bei   0 ,    trennt den Niederschlag durch Filtrieren ab und trocknet das erhaltene   2-Cycloheptyl-2-methyl-1,    3-propan-diol-dicarbamat der Formel
EMI3.1     
 an der Luft. Es schmilzt nach dem Umkristallisieren aus wässrigem Athanol bei   185-186 .   



   Das Ausgangsmaterial lässt sich z. B. erhalten, indem man eine Lösung von 5, 4 g   Diäthyl-a-cycloheptyl-a-    methyl-malonat, Kp.   175 /12    mm, in 50 cm3   Diäthyl-    äther langsam innert 11/2 Stunden zu einer am   Rück-    flusskühler kochenden Suspension von 1, 6 g Lithium  aluminiumhydrid    in 50   cm3      Diäthyläther    gibt und die   Reaktionsflüssigkeit    am Rückflusskühler kocht. Nach dem Abkühlen gibt man unter gutem Rühren 8, 8 cm3 Wasser zu, lässt über Nacht stehen und filtriert den Niederschlag ab. Das Filtrat wird eingedampft und der Rückstand in Salzsäure aufgenommen.

   Man extrahiert mit   Diäthyläther,    trocknet die organische Lösung mit Magnesiumsulfat und dampft ein, wobei man das 2  Cycloheptyl-2-methyl-1,    3-propan-diol der Formel
EMI3.2     
 vom F.   60  erhält.   



   Beispiel 2
Man gibt 4, 23 g Natriumisocyanat zu einer kalten Lösung von 4, 2 g 2-Cyclopentyl-methyl-2-methyl-1, 3propan-diol in Chloroform, lässt Salzsäuregas durch die Lösung durchperlen, fügt dann weitere 2, 12 g Natriumisocyanat zu und fährt mit der Behandlung mit Salzsäure 2 Stunden fort. Die Reaktionsmischung wird, wie in Beispiel 1 beschrieben, aufgearbeitet. Man erhält so das   2-Cyclopentyl-methyl-2-methyl-1,    3-propan-dioldicarbamat der Formel
EMI3.3     
 das nach dem Umkristallisieren aus wässrigem Athanol bei   119-121  schmilzt.   



   Das in diesem Beispiel verwendete Ausgangsmaterial lässt sich gewinnen, wenn man z. B. eine Lösung von 6, 6 g   Diäthyl-a-cyclopentyl-methyl-a-methyl-malonat,    Kp.   146-148 /12    mm, in 30 cm3   Diäthyläther    zu einer am Rückflusskühler kochenden Suspension von 1, 95 g Lithium-aluminiumhydrid in 50 cm3   Diäthyläther    zugibt.



  Der entstandene Komplex wird durch Zufügen von 11, 2 cm3 Wasser zersetzt und das erhaltene 2-Cyclopen  tyl-methyl-2-methyl-1,    3-propan-diol der Formel
EMI3.4     
 wie in Beispiel 1 beschrieben, isoliert. Das unreine Material schmilzt bei   70-78 .    Es kann direkt weiter verarbeitet werden.



   Beispiel 3
Eine Lösung von 32, 0 g 2-Cyclopentyl-methyl-2  methyl-1,    3-propan-diol in 500 cm3 Toluol und 24, 2 g N, N-Dimethyl-anilin wird auf 5  gekühlt. Man gibt 30 g Phosgen in 210 cm3 Toluol langsam zu, rührt die Reaktionsmischung 3 Stunden bei Raumtemperatur, extrahiert sie mit   5  0    iger wässriger Salzsäure und trocknet die organische Lösung über Magnesiumsulfat. Nach dem Filtrieren wird die organische Lösung unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand mit 2000   cm3    einer konzentrierten Ammoniumhydroxydlösung 24 Stunden behandelt. Man extrahiert mit Essigsäureäthylester, trocknet die organische Lösung über Natriumsulfat, filtriert und dampft ein. Der Rückstand wird mit Diäthyläther extrahiert, wobei das 2-Cyclopentyl-methyl-2-methyl-1, 3-propan-diol-dicarbamat ausfällt.

   Es schmilzt nach dem Abfiltrieren und Umkristallisieren aus wässrigem Athanol (1 : 1) bei   119-121 .   



   Beispiel 4
Zu einer Lösung von 3, 0 g 3-Carbamyloxy-2-cyclopentyl-methyl-2-methyl-propanol in 150 cm3 Toluol gibt man 1, 32 cm3 Pyridin, kühlt die Mischung auf   5  und    gibt 1, 66 g Phosgen in 10 cm3 Toluol zu, wobei man die Temperatur bei   5  hält.    Man rührt die Reaktionsmischung 3 Stunden bei Raumtemperatur, filtriert das Pyridin-hydrochlorid ab, wäscht das Filtrat mit 5 % iger wässriger Salzsäure, trocknet die organische Lösung über Magnesiumsulfat, filtriert und engt unter vermindertem Druck ein. Man versetzt mit 1000 cm3 einer konzentrierten Ammoniumhydroxydlösung, lässt 24 Stunden stehen, extrahiert mit Essigsäureäthylester, trocknet die organische Lösung über Natriumsulfat, filtriert und dampft ein. Der Rückstand wird aus wässrigem Athanol (1 : 1) umkristallisiert.

   Das so erhaltene 2-Cyclopentyl-methyl  2-methyl-1,    3-propan-diol-dicarbamat schmilzt bei 119 bis   121 .   



   Das in diesem Beispiel verwendete Ausgangsmaterial lässt sich z. B. wie folgt erhalten.



   Eine Lösung von 32, 0 g 2-Cyclopentyl-methyl-2  methyl-1,    3-propan-diol in 500 cm3 Toluol und 24, 2 g   N,    N-Dimethyl-anilin wird auf   5     gekühlt. Man gibt 20 g Phosgen in 140 cm3 Toluol langsam zu, rührt die Reaktionsmischung 3 Stunden bei Raumtemperatur, extrahiert sie mit   5%    iger wässriger Salzsäure und trocknet die organische Lösung über Magnesiumsulfat. Nach dem Filtrieren wird die organische Lösung unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand mit 1000 cm3 einer konzentrierten Ammoniumhydroxydlösung 24 Stunden behandelt. Man extrahiert mit Essigsäureäthylester, trocknet die Lösung über Natriumsulfat, filtriert und dampft ein.

   Der Rückstand wird mit   Diäthyläther    extrahiert, die Lösung filtriert und das Filtrat 3 Tage stehengelassen. Man erhält so das 3-Carbamyloxy-2cyclopentyl-methyl-2-methyl-propanol der Formel
EMI4.1     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Carbaminsäureestern der allgemeinen Formel I EMI4.2 worin Ri für einen cycloaliphatischen Rest mit 7 oder 8 Kohlenstoffatomen oder einen cycloaliphatisch substi- tuierten Alkylrest. Ra für einen Alkylrest mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, einen cycloaliphatischen Rest oder einen cycloaliphatisch substituierten Alkylrest und R3, Rj, Rg und Rs für Wasserstoff oder aliphatische Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ste hen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI4.3 worin X für ein Wasserstoffatom oder einen Carbamylrest der Formel EMI4.4 steht, in welchem R3 und R4 die oben angegebene Bedeutung haben,
    mit einer Verbindung der Formel EMI4.5 worin Y einen abspaltbaren Rest bedeutet, Z für einen Rest der Formel EMI4.6 oder für eine durch Umsetzung mit Ammoniak oder einem entsprechenden primären oder sekundären Amin in einen solchen Rest überführbare Gruppe steht, oder mit Isocyansäure oder einem Salz davon, oder mit einem entsprechenden aliphatischen Isocyanat umsetzt und eine durch Umsetzung mit Ammoniak oder einem entsprechenden primären oder sekundären Amin in den Rest der Formel IV bzw. V überführbare Gruppe Z mit Ammoniak oder einem entsprechenden primären oder sekundären Amin in einen Rest der Fomel IV bzw.
    V, worin R3 bis Rc die oben genannte Bedeutung haben, überführt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindungen der Formel III entsprechende reaktionsfähige Carbaminsäureester. Carbaminsäurehalogenide oder reaktionsfähige Diderivate der Kohlensäure verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Isocyansäure in Form eines Reaktionsgemisches, wie es durch Umsetzung von Metallisocyanat mit einer Säure erhältlich ist, einsetzt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alkalimetall-oder Erdalkalimetallisocyanat in Gegenwart einer Mineralsäure verwendet.
    4. Verfahren nach einem der Unteransprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Natriumisocyanat in Gegenwart von Chlorwasserstoff verwendet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen entsprechenden Carbaminsäurealkylester in Gegenwart eines Aluminiumalkoxyds verwendet.
    6. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein entsprechendes Carbaminsäurehalogenid in Gegenwart eines tertiären Amins verwendet.
CH874462A 1960-09-12 1961-09-11 Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester CH449003A (de)

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