CH455109A - Verfahren zur Herstellung eines Klebstoffes und nach dem Verfahren hergestellter Klebstoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Klebstoffes und nach dem Verfahren hergestellter Klebstoff

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CH455109A
CH455109A CH1129565A CH1129565A CH455109A CH 455109 A CH455109 A CH 455109A CH 1129565 A CH1129565 A CH 1129565A CH 1129565 A CH1129565 A CH 1129565A CH 455109 A CH455109 A CH 455109A
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CH
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hardener
epoxy resin
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CH1129565A
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B Merz Walter
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Merz & Benteli Ag Fabrikation
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L2666/00Composition of polymers characterized by a further compound in the blend, being organic macromolecular compounds, natural resins, waxes or and bituminous materials, non-macromolecular organic substances, inorganic substances or characterized by their function in the composition
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines Klebstoffes und nach dem Verfahren hergestellter Klebstoff    Die Erfindung g bezieht sich auf ein Verfahren zur    Herstellung eines ein Gemisch von Epoxyharz und einem Härtungsmittel enthaltenden Klebstoffes.



   Es ist bekannt, dass Epoxyharze im Gemisch mit geeigneten Härtungsmitteln hervorragende Klebstoffe darstellen. Dabei können diese Härtungsmittel kurz vor der Anwendung der Mischung dem Epoxyharz beigemischt werden oder das Epoxyharz kann diese Härtungsmittel in einer in aktiven Form enthalten. Enthält das Epoxyharz inaktiven Härter, so wird bisher beim Klebevorgang der Härter durch Zufuhr von Wärme aktiviert.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man das Epoxyharz mit einem durch Wasser aktivierbaren Härter vermischt.



   Beim erfindungsgemässen Klebstoff leitet also der Härter die chemische Härtung des Epoxyharzes erst ein, wenn er durch Zutritt von Wasser aktiviert wird.



   Vor der Aktivierung durch Wasser liegt im erfindungsgemässen Klebstoff der Härter in einer chemisch inaktiven Form vor, vorzugsweise als Ketimin oder als substituiertes Ketimin oder in einer anderen geeigneten, durch Wasser aktivierbaren Form. Bei den Ketiminen wird - durch Zutritt von Wasser die Hydrolyse eingeleitet, wobei je nach Ausgangsprodukt ein zur Härtung der Epoxyharze geeignetes Amin entsteht.



   Man kann in einer weiteren Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens den Härter dem Epoxyharz in seiner inaktiven Form dadurch beigeben, dass man den Härter an feinporigen Trägerstoffen, wie z. B. Molekularsieben absorbiert.



   Bei der Verwendung des erfindungsgemässen Klebstoffes kann das für die Härtung der Klebstoffmischung, also für die Aktivierung des Härters notwendige Wasser z. B. aus der natürlichen Luftfeuchtigkeit oder aus dem zu verklebenden Material selbst stammen,   z, B.    aus dem Beton oder bei Verklebung von hölzernen Werkstücken aus dem Holz, oder es kann insbesondere bei nichtporösen Werkstoffen, wie z. B. bei Metallen, vor der Verklebung in dünner Schicht auf die zu klebende Fläche aufgetragen oder dem Klebstoff selbst zugemischt werden.



   Zur schnelleren Wasseraufnahme kann man ausser dem Epoxyharz und dem Härter eine hygroskopische Substanz, wie z. B. dehydratisiertes Kaliumphosphat, Phosphorpentoxyd usw. beigeben.



   Im Folgenden werden einige Beispiele für durch das Verfahren hergestellte, noch inaktive Mischungen angeführt: Beispiel 1
40 g Epoxyharz vom Bisphenol-A-Typ
22 g Ketiminderivat
1,24 g Molekularsieb Typ 4 A Beispiel 2
40 g Epoxyharz vom Bisphenol-A-Typ
22 g Ketiminhärter
1,24 g Molekularsieb Typ 4 A
1,24 g geglühtes Magnesiumoxyd Beispiel 3
40 g Epoxyharz Bisphenol-A-Typ  (Molekulargewicht ca.

   400) Rein oder im Gemisch mit anderen Epoxyharzen
22 g Ketiminhärter
1,24 g Molekularsieb Typ 4 A
1,24 g Aerosil
1,24 g geglühtes Magnesiumoxyd Beispiel 4
40 g Epoxyharz vom Bisphenol-A-Typ
22 g Ketiminhärter
1,24 g Molekularsieb Typ 4 A
1,24 g Aerosil
1,24 g Aluminium-Bronce
1,24 g geglühtes Magnesiumoxyd   Beispiel 5
40 g Epoxyharz Bisphenol-A-Typ
23 g Ketiminhärter
1,24 g Molekularsieb Typ 4 A
3,1   g Bentone 27   
1,24 g Magnesiumoxyd
Den Mischungen obiger Beispiele kann für den Auftrag im Spritzverfahren oder für die Abpackung in Aerosolpackungen bis zu 50 und mehr   O/o    eines geeigneten Lösungsmittels, z. B. Methyläthylketon, zugesetzt werden.



   Das Verfahren zur Herstellung der obigen, beispielsweisen Klebstoffmischungen wird z. B. wie folgt ausgeführt:
Zuerst wird das Epoxyharz oder das Epoxyharzgemisch zusammen mit den gut vorgetrockneten Füllstoffen auf einem Dreiwalzenstuhl in Stickstoffatmosphäre abgerieben. Diesem Gemisch wird nachträglich das Molekularsieb in einer Aufschlemmung in einem neutralen Lösungsmittel zugegeben, und anschliessend wird das Ganze wieder zweimal unter Stickstoffatmosphäre über einen Dreiwalzenstuhl gegeben. Zuletzt wird der Ketiminhärter zugesetzt und in die Mischung eingebracht und anschliessend die fabrizierte Mischung unter Fernhaltung von Feuchtigkeit, also in inaktivem Zustand in Tuben oder andere Behälter abgepackt.



   Zur Lagerung der Klebstoffmischung in inaktivem Zustande sind ausser Tuben insbesondere Kapseln, Aerosoldosen und andere derartige Packungen geeignet. Zur Erhöhung der Lagerstabilität können der Mischung neben Epoxyharz, Härter, hygroskopischer Substanz und Molekularsieb auch noch andere Trokkenstoffe und Füllstoffe, z. B. Silicagel, zugegeben werden.



   Als Ketiminhärter können z. B. folgende zwei Verbindungen verwendet werden: 1. 1,4 Di (methyläthyl-ketimino) butan
EMI2.1     
 2. 1,4 Di   (methyläthyl-ketimino)    hexan
EMI2.2     

An der Stelle der aliphatischen Diaminderivate können auch aromatische   Di- oder    Polyaminderivate treten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Hrstellung eines ein Gemisch von Epoxyharz und einem Härtungsmittel aufweisenden Klebstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man das Epoxyharz mit einem durch Wasser aktivierbaren Härter vermischt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Epoxyharz unter Fernhaltung von Feuchtigkeit mit dem Härter vermischt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zusätzlich zum Epoxyharz und zum Härter eine hygroskopische Substanz, wie z. B.
    Kaliumphosphat oder Phosphorpentoxyd zusetzt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Härter an einem feinporigen Trägerstoff absorbiert.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Trägerstoff ein Molekularsieb verwendet.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Silicagel zusetzt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als durch Wasser aktivierbaren Härter ein Ketimin verwendet.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die noch inaktive Mischung unter Fernhal- tung von Feuchtigkeit in gegen Peuchtigkeitszutritt gesicherte Behälter, z. B. Tuben, Kapseln, Düsen, abpackt.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die noch intakte Mischung unter Fernhaltang von Feuchtigkeit in gegen Feuchtigkeitszutritt gesicherte Behälter, wie z. B. Tuben, Kapseln, Dosen, abpackt.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man den Ketiminhärter zuletzt zugibt und hernach das Gemisch abpackt.
    10. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man - ein Lösungsmittel, z. B.
    Methyläthylketon zugibt.
    PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 her- gestellter Klebstoff, dadurch gekennzeichnet, dass er in noch inaktivem Zustand in einem feuchtigkeitsdichten Behälter untergebracht t ist.
    UNTERANSPRUCHE 11. Klebstoff nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass er in einer Tube untergebracht Jst.
    12. Klebstoff nach Patentanspruch II, dadurcfrge- kennzeichnet, dass er in einer Kapsel untergebracht ist.
    13. Klebstoff nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass er in einer Dose untergebracht ist.
    14. Klebstoff nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass er in-einer Aerosolpackung untergebracht ist.
    15. Klebstoff nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Lösungsmittel, z. B. Methyl äthylketon enthält.
CH1129565A 1965-08-11 1965-08-11 Verfahren zur Herstellung eines Klebstoffes und nach dem Verfahren hergestellter Klebstoff CH455109A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0234047A3 (de) * 1986-01-29 1988-11-09 Sika AG, vorm. Kaspar Winkler & Co. Durch Einwirkung von Feuchtigkeit aushärtende Zusammensetzung
EP0421390A3 (en) * 1989-10-06 1992-05-27 Somar Corporation Hardening agent composition, method of preparing the same and thermosetting epoxy resin composition

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0234047A3 (de) * 1986-01-29 1988-11-09 Sika AG, vorm. Kaspar Winkler & Co. Durch Einwirkung von Feuchtigkeit aushärtende Zusammensetzung
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