Verfahren zur Herstellung gitterartiger textiler Flächengebilde mit Farb- und Struktureffekten Die Erfindung betoifft ein Verfahren zur Herswl- lung gittmartiger textiler Flächengebilde mit Farb- und Struktureffekten,
bestehend aus lokal mit pigmentgefärb tem Kunststoff bedeckfen gitterartigem Gewirken oder Geweben aus thermoplasitischen Kunststoffen.
Es .sind metallene Gittergewebe oder :dergleichen mit Farb- bzw. optischen Effekten bekannt, bei d nen die Effekte durch Aufdampfen, Aufsnntern oder Galva nisieren erzielt werden.
Derartige Gittergewebe sind jedoch schon auf Grund ihrer Herstellung relativ teuer, wobei zusätzlich id%ese Verfahren nicht ohne weiteres bei Materialen anwendbar !sfihd,
die einen geringen elek- trischen Leitwert haben bzw. einen hohen elektrischen Widerstand besitzen und isuch .nacht bei solchen, die nur eine :
geringe Tümperaturbeständigkeit aufweisen. Siüd diese Flächengebilde oder dergleichen - vor allen Din gen, wenn es sich um Gewebe, Gewirke usw.
handelt, aus nativem oder synthetischem Material hergestellt, kann man diese färben, doch bei diesem Vorgang wird lediglich die Materialoberfläche im Farbton verändert. Darüber hinaus ist bekannt, z.
B. Gittergewerbe zu lak- kieren, :doch auch dieses Verfahren .ist nicht wirtschaft lich und lässt nicht die Möglichkeit zu, besondere Effekte zu erzielen.
Netzartige, mit Pigmenten und Bindemitteln ver sehene textile Flächengebilde sind @in den britischen Patentschriften Nm. 659 078 -und 770 678,
den fran- zösischen Patentschriften Nrn. 885 507 und<B>1239</B> 441 sowie Iden USA-Patentschriften Nrn. 2 079 629 und 2 825 168 erwähnt.
Bei diesen bekannten eingefärbten textilen Flächen- geibüd. n bleibt idie textiles Struktur ebenfalls vollkommen erhalten. Bei der Einfärbung mit Pigmenten können Bindemüttel ,zu Hilfe (genommen werden,
die in den deutschen Patenüseehriften Nrn. 865 593 und <B>1028</B> 529 angef"uhrV isind. Demgegenüber erlaubt das vorliegende Verfahren, ausgehsud von igittetartigen textilen Flächengebilden, die Herstellung textiler Flächengebilde,
die @durch Beine be- sondere Aufbringung von z. B. farbigen Pigmenten in Verbindung mit einem speziellen Blinder eine neue OObber- flächenstnuktur besitzen.
Das erfindungsgemäA-- Verfahren ist dadurch ge- kennzeichnet, d ass man :in einem hydroxylgruppen:freen organischen Lösungsmittelgemisch gelöste, gegebenen falls farbige Pigmente enthaltende .niedermolekulare und/oder hochmolekulare Polyisocyanat@Ad:
ditionspro- dukt im Spritzverfahren auf gitterartige textile Fläche@n- geibilde .aufbringt und, falls die Polyisocyanat Additions- produkte keine Pigmente :enthalten, nach dem Auf tragen dieser Produkte noch Pigmente aufbringt.
Als Binider werden vorzugsweisie solche Stoffe ver wendet, :die :eine gute Adhäsion zu dem textilen Träger- materiial zeigen. Hierfür eignen sich erfindungsgemäss niedrigmolekula:
re und/oder hochmolekulare Polyiso- cyanat Additionsprodukte,die durch Reaktion von nie dermolekularen oder hochmolekularen hydroxylgruppen- haltigen Polyestern mit Polyisocyanaten erhalten wurden können. Die Auswahl der geeigneten Polyester erfolgt je nach gewünschtem Effekt.
Diese Binder zeichnen sich durch ein hohes Aufnahmevermögen von Pigmenten, Farbstoffen ,und idergle;ichen :aus. Darüber hinaus weisen sie einen guten und dauerhaften Glanzeffekt auf und sind. weitgehend lösungsmittelbeständig. Die ,gute Ad häsion zum Textilsubstrat bleibt idabe:i :erhalten.
Als Pigmente oder Farbstoffe werden vorzugsweise solche mit m-tallisierenden Effekten, :beispielsweise fein ver teilte metallische Pigmente wie Goldbronze oder Alu- miniumbronze, oder Farbpigmente wie Phth:alocyanine eingesetzt.
Zum Aufbringen dieser Binder .auf das erwähnte GTundmatemial bedient man sich einer aus diesen vor-
EMI0002.0001
genannten <SEP> Bindemitteln <SEP> hergestellten <SEP> Spritzlösung. <SEP> Da bei <SEP> verwendete <SEP> Lösungsmittel <SEP> enthalten <SEP> keine, <SEP> Hydroxyl gruppen, <SEP> um <SEP> eine <SEP> absolut <SEP> .sichere <SEP> chemische <SEP> Vernetzung
<tb> zu <SEP> tgewährleisten, <SEP> und <SEP> es <SEP> sind <SEP> nur <SEP> Lösungsmittel <SEP> ver wendbar, <SEP> ,die <SEP> einen <SEP> Löser <SEP> für <SEP> die <SEP> Polyisocyanat-Addi tionsprodukte <SEP> idars:
teBen, <SEP> wie <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Aceiton, <SEP> Äthylacetat,
<tb> Methylenchlorid, <SEP> Methylglykolacetat, <SEP> Butoxyl <SEP> u.,a. <SEP> m.
<tb>
Das <SEP> Aufsprühen <SEP> ,des <SEP> Ilinders <SEP> erfolgt <SEP> in <SEP> ,der <SEP> ,beim
<tb> Spritzverfahren <SEP> üblichen <SEP> Art <SEP> und <SEP> Weise. <SEP> Die <SEP> zum <SEP> Ein satz <SEP> kommende <SEP> Düsenöffnung <SEP> bzw. <SEP> der <SEP> angewandte
<tb> Förderdruck <SEP> ist <SEP> von <SEP> der <SEP> Visikosätät <SEP> ,der <SEP> Spritzlösung
<tb> abhängilg.
<tb>
Durch <SEP> den <SEP> .Auftrag <SEP> eines <SEP> derartigen <SEP> Spnitzbind rs
<tb> werden <SEP> besondere <SEP> Effekte <SEP> erzielt, <SEP> dergestalt, <SEP> dass <SEP> z. <SEP> B.
<tb> bei <SEP> typischen <SEP> Gittergeweben <SEP> ,die <SEP> I"'-ueuzungspunkte <SEP> von
<tb> Kette <SEP> und <SEP> Schuss <SEP> mit <SEP> einem <SEP> widerstandsfähigen <SEP> Kleber
<tb> übarzog _n <SEP> und,die <SEP> Maschenöffnung <SEP> teilweise <SEP> oder <SEP> ganz
<tb> oder <SEP> auch <SEP> nur <SEP> an <SEP> gewissen <SEP> Stellen <SEP> bzw. <SEP> in <SEP> bestimmtem
<tb> Masse <SEP> geschlossen <SEP> werden. <SEP> Dieses <SEP> teilweise <SEP> oder <SEP> ganze
<tb> Verschliessen <SEP> ssder <SEP> auch <SEP> Idas <SEP> .Auflagern <SEP> des <SEP> Spritmhhnders
<tb> ist <SEP> vom <SEP> Einsatz <SEP> der <SEP> hoch- <SEP> bzw. <SEP> nedriigmolekularen <SEP> Poly a:
dditionsproidiukte <SEP> und <SEP> von <SEP> dein <SEP> verwsndeten <SEP> hoch- <SEP> oder
<tb> niedrgssedvnden <SEP> Lösungsmitteln <SEP> ,abhängiig.
<tb>
Der <SEP> Einsatz <SEP> von <SEP> niedrigmolekularen <SEP> Bindern <SEP> er möglicht <SEP> einen <SEP> gliatten <SEP> Oberflächenverlauf. <SEP> Der <SEP> Binder
<tb> lässt <SEP> sich <SEP> zudem <SEP> so <SEP> pgmend-eren, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> einwandfreie
<tb> Färbung <SEP> des <SEP> gitter- <SEP> bzw. <SEP> skbartigen <SEP> textilen <SEP> Träger materials <SEP> eintritt. <SEP> So <SEP> .ist <SEP> es <SEP> z. <SEP> B. <SEP> ,auch <SEP> möglich, <SEP> durch
<tb> Verwendung <SEP> von <SEP> Bronze <SEP> in <SEP> den <SEP> Binder <SEP> hochglänzende
<tb> Metalleffekte <SEP> mit <SEP> hoher <SEP> Elastizität <SEP> und <SEP> Schlagfestigkeit
<tb> zu <SEP> erzielen. <SEP> Durch <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> Russ, <SEP> feinsten <SEP> :
Metallpar tikeln <SEP> und <SEP> ähnlichem <SEP> ergibt <SEP> sich <SEP> idäe <SEP> Möglichkeit, <SEP> das
<tb> Textilsubstrat <SEP> - <SEP> soweiit <SEP> es <SEP> -aus <SEP> Kunststoff--n <SEP> bestecht <SEP> ionen- <SEP> bzw. <SEP> elektronenleitfähig <SEP> zu <SEP> machen. <SEP> So <SEP> gibt <SEP> es
<tb> eine <SEP> Vielmahl <SEP> von <SEP> möglichen <SEP> Einlagerungen <SEP> in <SEP> Iden
<tb> Binder, <SEP> um <SEP> spezielle <SEP> Effekte <SEP> zu <SEP> erzfeilen.
<tb>
So <SEP> bietet <SEP> es <SEP> sich <SEP> -auch <SEP> -an, <SEP> @dass <SEP> tauf <SEP> dem <SEP> gleichen
<tb> Wege <SEP> z. <SEP> B. <SEP> toxisch <SEP> .Substanzen <SEP> ,dem.Binder <SEP> wieungs voll <SEP> hinzugefügt <SEP> wenden <SEP> können, <SEP> um <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Insektenfrass
<tb> zu <SEP> vermei[den <SEP> bzw. <SEP> ,ausser <SEP> dem <SEP> eigentlichen <SEP> Zurück halten <SEP> von <SEP> Insekten <SEP> Lund <SEP> ,dergleichen <SEP> ,durch <SEP> das <SEP> gitter förmige <SEP> textile <SEP> Trägermaterlal <SEP> ,diese <SEP> zusätzlich <SEP> noch <SEP> zu
<tb> vergiften.
<tb>
Nach <SEP> dem <SEP> erfindungsgemässen <SEP> Verfahren <SEP> ergeben
<tb> sich <SEP> keine <SEP> ,glatten, <SEP> sondern <SEP> muhe <SEP> Oberflächenstrukturen.
<tb> Es <SEP> können <SEP> hiermit <SEP> Oberflächeneffekte <SEP> erzielt <SEP> werden,
<tb> die, <SEP> ein <SEP> faidenförnniges <SEP> Aussehen <SEP> iaufweisien. <SEP> Es <SEP> entstehen
<tb> sogenannte <SEP> Spnitzfädien <SEP> .auf <SEP> ,dem <SEP> Textilsubstriat.
<tb>
Darüber <SEP> hinaus <SEP> besteht <SEP> ;auf <SEP> Grund <SEP> der <SEP> hervor ,enden <SEP> Haftfestigkeit <SEP> und <SEP> Alterungsbeständigkest <SEP> der <U>rag</U>
<tb> artiger <SEP> Binder <SEP> die <SEP> Möglichkeit, <SEP> nachträglich <SEP> nach <SEP> dem
<tb> eige <SEP> tlichen <SEP> Kleberauftrag <SEP> auf <SEP> Glas <SEP> Textilsubstrat;
<SEP> auf
<tb> mechanischem <SEP> oder <SEP> elektrostatischem <SEP> Wege <SEP> Reflexper Ien, <SEP> Glimmer, <SEP> Fasern <SEP> aller <SEP> .Art, <SEP> Bronze, <SEP> Korund <SEP> usw.
<tb> aufzubringen. <SEP> So <SEP> aufgetragene <SEP> Partikel <SEP> werden, <SEP> be dingt <SEP> idurch <SEP> die <SEP> Eigenart <SEP> des <SEP> vetrwandten <SEP> Polyis#ocyanat Ad'd <SEP> tionsproduktes, <SEP> sehr <SEP> fest <SEP> im <SEP> Kleber <SEP> verankert, <SEP> und
<tb> es <SEP> erg;ben <SEP> sich <SEP> durch <SEP> diesen <SEP> Auftrag <SEP> sehr <SEP> hohe <SEP> Nass festigkeitswerte <SEP> und <SEP> eine <SEP> weitgehende <SEP> chemische <SEP> Reini gungsbestiänd.i@gkeit.
<tb>
Falls <SEP> es <SEP> sich <SEP> mit <SEP> Rücksicht <SEP> lauf <SEP> ,die <SEP> Stabilität <SEP> der
<tb> textilen <SEP> PlächangebUde <SEP> als <SEP> erforderlich <SEP> erweitsen <SEP> sollte,
<tb> ist <SEP> es <SEP> zw okmässig, <SEP> das <SEP> Textilsubstrat <SEP> vor <SEP> dem <SEP> eigent lichen. <SEP> Klebenauftrag <SEP> in <SEP> üblicher <SEP> Art <SEP> und <SEP> Weise <SEP> zu
<tb> thermofixieren.
<tb>
Die <SEP> nach <SEP> vorbeschriebenem <SEP> Verfahren <SEP> mit <SEP> den <SEP> Bin-
EMI0002.0002
dern <SEP> bzw. <SEP> Binder <SEP> plus <SEP> Partikelauftrag <SEP> versehenen <SEP> Tex tilsubstmata <SEP> werden <SEP> zweckmässig <SEP> im <SEP> Interesse <SEP> der <SEP> K@e(ber fixierung <SEP> entweder <SEP> bei <SEP> Ralumtemperatur <SEP> getrocknet <SEP> oder
<tb> bei <SEP> <B>100</B> <SEP> bis <SEP> 120 <SEP> C <SEP> etwa <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 15 <SEP> 'nuten <SEP> lang <SEP> <B>b</B>e handelt. <SEP> Sollten <SEP> kürzere <SEP> Trockenzeiten <SEP> gewünscht <SEP> wer (den, <SEP> kann <SEP> (1--in <SEP> Bänder <SEP> auch <SEP> noch <SEP> ein <SEP> entsprechender
<tb> Katalysator <SEP> beigegeben <SEP> werdhn.
<tb>
Als <SEP> Grundmaterial <SEP> für <SEP> die <SEP> neuerungsgemäss <SEP> ausge rüstete <SEP> Ware <SEP> eignen <SEP> sich <SEP> ,alle <SEP> textilen <SEP> Flächengehilde, <SEP> ,die
<tb> einen <SEP> Gitter- <SEP> oder <SEP> Siebchavakter <SEP> aufweisen. <SEP> Die <SEP> textilen
<tb> Flächengebilde <SEP> .können <SEP> :
aus <SEP> Fasergarnen <SEP> aller <SEP> Art, <SEP> mehr
<tb> oder <SEP> weniger <SEP> gedrehten <SEP> multäfilen <SEP> synthetischen <SEP> Fäden
<tb> oder <SEP> monofeilen <SEP> synthetischen <SEP> Drähten <SEP> hen"tellt <SEP> wer den. <SEP> Als <SEP> Rohstoffe <SEP> für <SEP> die <SEP> Garne, <SEP> Fäden <SEP> oder <SEP> Drähte
<tb> können <SEP> die <SEP> verschiedensten <SEP> thzrmoplastnschen <SEP> Kunst stoffe <SEP> eingesetzt <SEP> werden.
<SEP> Besonders <SEP> eägnen <SEP> sich <SEP> alle
<tb> synthetisch--n <SEP> Hochploymeren, <SEP> wie <SEP> Polyamide, <SEP> Poly ureühane, <SEP> Podyesber, <SEP> Polyvinylchlodd, <SEP> Polyvinyliidie,n chlorid, <SEP> Polyacrylnitriil <SEP> und <SEP> hochmolekulare <SEP> Polyolefine.
<tb> <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb> Das <SEP> Textilsubstrat <SEP> ist <SEP> ein <SEP> -Gewebe, <SEP> welches <SEP> in <SEP> Kette
<tb> und <SEP> Schuss <SEP> aus <SEP> düsengesponnenen, <SEP> verstreckten <SEP> Poly amid-6-Drähten <SEP> mit <SEP> rundem <SEP> Querschnitt <SEP> und <SEP> einem
<tb> Durchmesser <SEP> von <SEP> 0,35 <SEP> mm <SEP> besteht. <SEP> Die <SEP> Einstellung
<tb> dieses <SEP> thermofixierten <SEP> Drahtgewebes <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> Kette <SEP> 106
<tb> Drähte/10 <SEP> cm, <SEP> im <SEP> Schuss <SEP> 66 <SEP> Drähten <SEP> 10 <SEP> cm.
<SEP> Die <SEP> Ge webebindung <SEP> !ist <SEP> Leinwand <SEP> L <SEP> 1/1. <SEP> Der <SEP> Binder, <SEP> der
<tb> mittels <SEP> einer <SEP> Spritzpistolen <SEP> versehen <SEP> mit <SEP> einer <SEP> 1,5-mm Durchmesser-Düse, <SEP> mit <SEP> 2 <SEP> atü <SEP> Förderdruck <SEP> aufgesprüht
<tb> wird, <SEP> besteht <SEP> ,aus <SEP> 300 <SEP> Teilen <SEP> eines <SEP> modifizierten <SEP> Poly esterisocyanats, <SEP> 700 <SEP> Teilen <SEP> eines <SEP> schwach <SEP> verzweigten
<tb> Adipinrsäurediäthylenglykolpolyesters, <SEP> OH-Zahl <SEP> etwa
<tb> 60, <SEP> 200 <SEP> Teilen <SEP> einer <SEP> 75 <SEP> % <SEP> ,gen <SEP> Lösung <SEP> eines <SEP> Polyiso cyanats <SEP> in <SEP> Äthylaeetat <SEP> mit <SEP> einen <SEP> 13 <SEP> % <SEP> igan <SEP> NCO-Gehalt;
<tb> 250 <SEP> Teilen, <SEP> eines <SEP> Goldbroneapulvers <SEP> und <SEP> 1500 <SEP> Teen
<tb> Methylglykolacetat.
<tb>
Die <SEP> Auftnaaggsmenge <SEP> beträgt <SEP> etwa <SEP> 220 <SEP> b/m2. <SEP> Im
<tb> Anschluss <SEP> an <SEP> dien <SEP> Binderauftrag <SEP> wird <SEP> die <SEP> Ware <SEP> 10 <SEP> Mi nuten <SEP> bei <SEP> 120 <SEP> C <SEP> auskondensiert. <SEP> Das <SEP> erhaltene <SEP> Draht gewebe <SEP> weist <SEP> eine <SEP> erhabene <SEP> regelmässig-unregelmässige
<tb> Oberflächenstnukturauf.
<tb>
<I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb> Grundmaterial <SEP> wie <SEP> bei <SEP> Beispiel <SEP> 1. <SEP> Der <SEP> Bänder <SEP> wird
<tb> mit <SEP> einer <SEP> Spritzpistole, <SEP> ,die <SEP> mit <SEP> einer <SEP> 1,5-mm@Durch messer-Düse <SEP> versehen <SEP> ist, <SEP> mit <SEP> 2 <SEP> atü <SEP> .Förd <SEP> erdruck <SEP> wA
<tb> !das <SEP> Drahtgewebe <SEP> raufgesprüht.
<tb>
Er <SEP> ibesteiht <SEP> taug <SEP> 300 <SEP> Teilen <SEP> eines <SEP> modifizierten <SEP> .Poly esterisocyanats, <SEP> 700 <SEP> Teilen <SEP> rdes <SEP> Polyesters <SEP> gemäss <SEP> Bei spiel <SEP> 1, <SEP> 200 <SEP> Teilen <SEP> einer <SEP> 75 <SEP> % <SEP> gsn <SEP> Lösung <SEP> eines <SEP> Poly isocyanats <SEP> än <SEP> Äthylacetat <SEP> mit <SEP> seinem <SEP> 13 <SEP> % <SEP> ,gen <SEP> NCO Gehalt, <SEP> 250 <SEP> Teilen <SEP> ,eines <SEP> Goldbroncepulvers, <SEP> und <SEP> 1000
<tb> Teilen <SEP> Methylglykolaoetat.
<tb>
Die <SEP> Auftragsmenge <SEP> beträgt <SEP> etwa <SEP> 460 <SEP> "g/m2. <SEP> Im
<tb> Anschluss <SEP> an <SEP> den <SEP> Binderauftrag <SEP> wird <SEP> die <SEP> Ware <SEP> bei
<tb> 120 C <SEP> 10 <SEP> Muten <SEP> auskondensiert. <SEP> .Das <SEP> erhalenc
<tb> Drahtgewebe <SEP> weist <SEP> eine <SEP> erhabene <SEP> regelmässig- <SEP> unregel mässige <SEP> Obertlächenstsuktur <SEP> auf.
<tb>
<I>Beispiel <SEP> 3</I>
<tb> Gnundmate <SEP> nlal <SEP> wie <SEP> in <SEP> ,den <SEP> beiden <SEP> vorstahen;den <SEP> B.ei spiel n <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2. <SEP> Die <SEP> Art <SEP> rund <SEP> Weise <SEP> .des <SEP> Binderauftnages
<tb> ,erfolgt <SEP> eibenfalls <SEP> wie <SEP> ,bei <SEP> den <SEP> beiden <SEP> vorerwähnten <SEP> Quali täten.
<SEP> Bei <SEP> diesem <SEP> Beispiel <SEP> wird <SEP> Idas <SEP> Drahtgewebe <SEP> mit
<tb> einem <SEP> Binder <SEP> aus <SEP> 500 <SEP> Teilen <SEP> des <SEP> Polyesters <SEP> nach <SEP> Bei-
EMI0003.0001
spiel <SEP> 1, <SEP> 500 <SEP> Teilen <SEP> eines <SEP> hochmolekularen <SEP> Polyesters
<tb> mit <SEP> rekatibnsfähigen <SEP> Hydroxyl-Gruppan, <SEP> 200 <SEP> Teilen
<tb> einer <SEP> 75 <SEP> % <SEP> igen <SEP> Lösung <SEP> ,eines <SEP> Polyisocyan@ats <SEP> in <SEP> Äthyl acetat <SEP> mit <SEP> einem <SEP> 13 <SEP> % <SEP> igen <SEP> NCO-Gehalt, <SEP> 250 <SEP> Teilen
<tb> eines <SEP> Golldbroncepulversund <SEP> 1500 <SEP> Teilen <SEP> Methylglykol acetat <SEP> vorgeisprilitzt, <SEP> 10 <SEP> Minuten <SEP> bei <SEP> 120 <SEP> C <SEP> auskonden siert <SEP> und <SEP> mit! <SEP> einem <SEP> Biader,
<SEP> der <SEP> sich <SEP> wie <SEP> folgt <SEP> zusammen setzt, <SEP> nachgespritzt: <SEP> 1000 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> Polyesters <SEP> nach
<tb> Beispiel <SEP> 1, <SEP> 1000 <SEP> .Teil-,einer <SEP> 75 <SEP> % <SEP> ;igen <SEP> Lösung <SEP> eines
<tb> Polyisocyanats <SEP> in, <SEP> Äthylacetat <SEP> mit <SEP> einem <SEP> 13 <SEP> % <SEP> engen <SEP> NCO Gehalt, <SEP> 250 <SEP> Teile <SEP> eines <SEP> Goldbroncepulvers- <SEP> und <SEP> 750
<tb> Teile <SEP> Methylglykolacetat.
<tb>
Dieser <SEP> .Bälndenauftrag <SEP> wird <SEP> ebenfalls <SEP> bei <SEP> 120 <SEP> C <SEP> 10
<tb> Minuten <SEP> auskondensierh. <SEP> Der <SEP> Gesamtbinderaufurag <SEP> be trägt <SEP> etwa <SEP> 270 <SEP> ig/m2. <SEP> Das <SEP> erhaltene <SEP> Drahtgewebe <SEP> weist
<tb> eine <SEP> erhabene <SEP> regelmässig-unregelmässige <SEP> Oberflächen struktur <SEP> auf.