CH467747A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins

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CH467747A
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CH
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acid
salts
preparation
ethano
anthracene
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CH1160767A
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English (en)
Inventor
Max Dr Wilhelm
Paul Dr Schmidt
Kurt Dr Eichenberger
Original Assignee
Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur   Herstellung des 9-(y-Methylaminopropyl)- 9, 10-dihydro-      9, 10-äthano-( 1 ,2)-anthrazens    der Formel
EMI1.1     
 und seiner Salze.



   Die neue Verbindung besitzt wertvolle pharmakologische Eigenschaften. Insbesondere ist sie psychotrop wirksam und zeigt vor allem antidepressive Eigenschaften. Sie kann entsprechend als Medikament Verwendung finden.



  Sie kann aber auch als Zusatz zu Tierfutter dienen.



  Ferner ist sie ein wertvolles Ausgangsprodukt für die Herstellung anderer wertvoller Verbindungen, z.B. der entsprechenden N,N-disubstituierten 9-y-Amino-propyl) -Verbindungen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man in 9-(y-Methylamino-propyl)-anthrazen oder den Salzen davon den   9,10-Aethano-(1,2)-rest    durch Umsetzung mit Aethylen einführt.



      D;e e genannte Reaktion kann in üblicher Weise, nach    der Methode von Diels Alder, in An- oder Abwesenheit von Verdünnungs-,   Kondensations- und/oder    katalytischen Mitteln, bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss durchgeführt werden.



   Die neue Verbindung wird je nach den Reaktionsbedingungen und Ausgangsstoffen in freier Form oder in Form ihrer Salze erhalten. Die Salze der neuen Verbindung können in an sich bekannter Weise in die freie Verbindung übergeführt werden, z.B. Säureadditionssalze durch Reaktion mit einem basischen Mittel. Anderseits kann die gegebenenfalls erhaltene freie Base mit anorganischen oder organischen Säuren Salze bilden. Zur Herstellung von Säureadditionssalzen werden insbesondere therapeutisch verwendbare Säuren verwendet, z.B.



  Halogenwasserstoffsäuren, beispielsweise Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure, Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure, Schwefel- oder Phosphorsäure, oder organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure, 4-Aminobenzoesäure, 4 Hydroxy-benzoesäure, Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Salicylsäure, 4-Amino-salicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure, 2-Acetoxy-benzoesäure, Methansulfonsäure, Aethansulfonsäure, Hydroxyäthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluol-sulfonsäure, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure, oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin. Dabei können Mono- oder Polysalze vorliegen.

   Salze können auch zur Reinigung der freien Base hergestellt und wieder in die Base umgewandelt werden.



   Die neue Verbindung kann als Heilmittel in Form von pharmazeutischen Präparaten verwendet werden, welche sie in freier Form oder in Form eines Salzes zusammen mit pharmazeutischen, organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägerstoffen, die für enterale, z.B. orale, oder parenterale Gabe geeignet sind, enthalten.



   Die neue Verbindung kann auch bei der Aufzucht und Ernährung von Tieren in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für Tierfutter verwendet werden.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
14 g   9-[3-Hydroxy-propyl-(1)]-anthrazen    werden mit 100 ml Thionylchlorid während 2 Stunden unter Rückfluss gekocht und anschliessend im Vakuum zur   Trockne eingedampft. Den Rückstand löst man in 50 ml Alkohol und erhitzt nach Zugabe von 15 g Methylamin in 50 ml Alkohol im Autoklaven während 3 Stunden auf 1000. Hierauf wird das Lösungsmittel eingedampft und der Rückstand wird mit   100ml    2-n. Salzsäure versetzt.



  Die ungelösten Anteile filtriert man ab und gibt zum Filtrat 10-n. Natronlauge bis zur alkalischen Reaktion.



  Den ausgeschiedenen Anteil extrahiert man mit Methylenchlorid. Der nach dem Trocknen und Eindampfen des Lösungsmittels verbleibende Rückstand wird in Toluol gelöst und im Autoklaven mit Aethylen bei 50 atü während 24 Stunden auf 1500C erhitzt. Die Toluol Lösung extrahiert man mit 2-n. Salzsäure und stellt den ganzen Extrakt anschliessend durch Zugabe von Natronlauge alkalisch. Die ausgeschiedene Base wird mit Aether extrahiert. Nach dem Trocknen und Eindampfen des Lösungsmittels verbleibt das   9-y-Methylamino-propyl-      9, 10-dihydro-9, 1 0-äthano-(l ,2)-anthrazen    der Formel
EMI2.1     
 das in 100 ml 2-n. Salzsäure gelöst wird. Die Lösung wird kurz auf zirka 800 erwärmt. Nach dem Abkühlen wird der ausgefallene Niederschlag aus Isopropanol umkristallisiert.

   Man erhält das   9-(y-Methylamino-      propyl)-9,l 0-dihydro-9, 10-äthano- (1,2)-anthrazen- hydro-    chlorid in Kristallen vom F. 230 bis   2320   
Das als Ausgangsmaterial verwendete   9-[3-Hydro-      xy-propyl-(1)j-anthrazen    kann durch Reduktion der   p-(9-anthryl)-propionsäure    mit Lithiumaluminiumhydrid erhalten werden. Die Verbindung schmilzt bei   950.      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des neuen 9 (y-Methylaminopropyl)-9,10-dihydro - 9,10 - äthano - (1,2)- anthrazens der Formel EMI2.2 und seiner Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in 9-(y-Methylaminopropyl) -anthrazen oder Salzen davon den 9,10-Äthano-(1,2)-rest durch Umsetzen mit -Aethylen einführt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltene Base in ihre Salze überführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freie Base überführt.
    CIBA Aktiengesellschaft Anmerkung des Eidg. Amtes für geistiges Eigentum: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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