CH467237A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins

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CH467237A
CH467237A CH506168A CH506168A CH467237A CH 467237 A CH467237 A CH 467237A CH 506168 A CH506168 A CH 506168A CH 506168 A CH506168 A CH 506168A CH 467237 A CH467237 A CH 467237A
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CH
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acid
salts
preparation
dihydro
ethano
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Application number
CH506168A
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English (en)
Inventor
Max Dr Wilhelm
Paul Dr Schmidt
Kurt Dr Eichenberger
Original Assignee
Ciba Geigy
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung des   9-(y-Methylaminopropyl)-9, 10-dihy-      dro-9, 10-äbhano-(1, 2)-anthrazens der Formal   
EMI1.1     
 und seiner Salze.



   Die neue Verbindung besitzt wertvolle pharmakologische Eigenschaften. Insbesondere ist sie psychotrop wirksam und zeigt vor allem antidepressive Eigenschaften. Sie kann entsprechend als Medikament Verwendung finden. Sie kann aber auch als Zusatz zu Tierfutter dienen. Ferner ist sie ein wertvolles Ausgangsprodukt für die Herstellung anderer wertvoller Verbindungen, z. B. der entsprechenden N,N-disubstituierten 9-(y-Amino-propyl)-Verbindungen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel
EMI1.2     
 die Carbonylgruppe zur Methylengruppe reduziert.



   Die Reduktion kann in üblicher Weise erfolgen, zweckmässig durch Umsetzung mit Lithiumaluminiumhydrid oder einem ähnlichen Amidreduktionsmittel.



   Der Ausgangsstoff kann auch unter den Reaktionsbedingungen gebildet oder in Form eines Salzes verwendet werden.



   Die genannte Reaktion kann in üblicher Weise in An- oder Abwesenheit von Verdünnungs-, Kondensa  tions- und/oder    katalytischen Mitteln, bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss, durchgeführt werden.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Verfahren gewonnen werden.



   Die neue Verbindung wird je nach den Reaktionsbedingungen und Ausgangsstoffen in freier Form oder in Form ihrer Salze erhalten. Die Salze der neuen Verbindung können in an sich bekannter Weise in die freie Verbindung übergeführt werden, z. B. Säureadditionssalze durch Reaktion mit einem basischen Mittel. Anderseits kann die gegebenenfalls erhaltene freie Base mit anorganischen oder organischen Säuren Salze bilden.



  Zur Herstellung von Säureadditionssalzen werden insbesondere therapeutisch verwendbare Säuren verwendet, z. B. Halogenwasserstoffsäuren, beispielsweise Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure, Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure, Schwefel- oder Phosphorsäuren, oder organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure, 4-Aminobenzoesäure, 4-Hydroxy-benzoesäure, Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Salicylsäure, 4-Amino-salicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure, 2-Acetoxy-benzoesäure, Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure, Hydroxyäthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure,   p-Toluol-sulfonsäure,

      Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin. Dabei können Mono- oder Polysalze vorliegen. Salze können auch zur Reinigung der freien Base hergestellt und wieder in die Base umgewandelt werden.



   Die neue Verbindung kann als Heilmittel in Form von pharmazeutischen Präparaten verwendet werden, welche sie in freier Form oder in Form eines Salzes zusammen mit pharmazeutischen, organischen oder  anorganischen, festen oder flüssigen Trägerstoffen, die für enterale, z. B. orale, oder parenterale Gabe geeignet sind, enthalten.



   Die neue Verbindung kann auch bei der Aufzucht und Ernährung von Tieren in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für Tierfutter verwendet werden.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
Zu einer Suspension von 10 g Lithiumaluminiumhydrid in 250 ml absolutem Tetrahydrofuran tropft man unter Rühren bei Raumtemperatur 34 g ss-[9, 10-Di  hydro-9,1 0-äthano-(1,2)-9 ,2)-9-anthryl]-propionsäure-mono-    methylamid in 150 ml absolutem Tetrahydrofuran und erwärmt anschliessend 3 Stunden auf 600. Hierauf wird auf 100 abgekühlt. Man tropft dann 10 ml Wasser und 10 ml   15 %    ige Natronlauge zu und filtriert vom ausgefallenen Niederschlag ab. Nach dem Eindampfen des Filtrates im Vakuum verbleibt ein   Ö1,    das in 50 ml Äthanol gelöst wird.

   Nach Zugabe von   10n    äthanolischer Salzsäure und Äther fällt das 9-(y-Methylamino  propyl)-9,      9,10-dihydro-      9,10-äthano-    (1,2)-anthrazen-hydrochlorid der Formel
EMI2.1     
 in weissen Kristallen aus, die nach Umkristallisation aus Isopropanol bei   230-232     schmelzen.



   Das als Ausgangsmaterial verwendete   ss-[9, 10-Di-      hydro-9, 1 0-äthano-(1 2)-9-anthryl] -propionsäure-mono-    methylamid kann wie folgt hergestellt werden:
Zu einer Lösung von 50,0 g   ss-[9,10-Dihydro-9,10-      äthano-(1,2)-9-anthryl]-propionylchlorid    in 500 ml Methylenchlorid leitet man während einer Stunde unter Kühlung etwa 20 g Monomethylamin ein. Hierauf gibt man 200 ml Wasser zu, trennt die Methylenchlorid Schicht ab, trocknet über Natriumsulfat und destilliert das Lösungsmittel ab. Man erhält das   ss-[9,10-Di-      hydro-9, 1 0-äthano-( 1, 2)-9 -anthryl]-propionsäure-mono-    methylamid, das nach Umkristallisation aus Methylenchlorid-Petroläther bei   158-161     schmilzt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des neuen 9-(7-Methylaminopropyl)-9, 1 0-dihydro 9,10-äthano-(1,2)-anthrazens der Formel EMI2.2 und seiner Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel EMI2.3 die Carbonylgruppe zur Methylengruppe reduziert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freie Base umwandelt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltene Base in ihre Salze umwandelt.
CH506168A 1964-12-23 1964-12-23 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins CH467237A (de)

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