CH467847A - Verfahren zur Herstellung neuer organischer Farbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer organischer Farbstoffe

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CH467847A
CH467847A CH795760A CH795760A CH467847A CH 467847 A CH467847 A CH 467847A CH 795760 A CH795760 A CH 795760A CH 795760 A CH795760 A CH 795760A CH 467847 A CH467847 A CH 467847A
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sulfonic acid
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CH795760A
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Karl Dr Seitz
Henri Dr Riat
Max Dr Staeuble
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/20Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a pyrimidine ring

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung neuer organischer     Farbstoffe       Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung  neuer,     wertvoller    organischer Farbstoffe, die den Rest  einer     Pyrimidinsulfonsäure    aufweisen, der an minde  stens     ein,        Kohlenstoffatom    des     heterocyclischen    Ringes  ein Halogenatom gebunden enthält. Dieser Rest kann an    enthalten, worin ein Z ein Halogenatom, vor allem ein  Chloratom, das andere Z die Bindung zum Farbstoff  und n eine     ganze    Zahl im Werte von     höchstens    2 be  deuten.  



  Reste der angegebenen Art können an das     Farb-          stoffmolekül    direkt oder über ein Brückenglied, z. B.  zweckmässig ein     Stickstoffatom    gebunden sein. Dieses  Stickstoffatom kann weiter durch einen     aliphatischen,          cycloaliphatischen,        araliphatischen    oder aromatischen  Rest     substituiert    sein.

   Besonders wertvoll sind somit die  Farbstoffe der Formel  
EMI0001.0017     
         worin    X eine     Methylgruppe    oder ein     Wasserstoffatom,     eine Z ein Chloratom und das     andere    Z einen F2--NH-    das     Farbstoffinolekül    durch die     -S02-Gruppierung    der       Sulfonsäuregruppe    oder durch eines der Kohlenstoff  atome des     heterocyclischen    Ringes gebunden sein.

   Be  sonders wertvoll sind die wasserlöslichen     Farbstoffe    die  ser Art, welche den Rest der Formel  
EMI0001.0027     
    Rest bedeuten, wobei     F_#    den Rest eines     Küpenfarb-          stoffes    oder eines sauren Farbstoffes bedeutet.  



  Neben einer     Pyrimidingru.ppierung    der angegebe  nen Art, welche gegebenenfalls über eine     S02-NH-          Gruppe,    über einen     Alkylenrest,        vorzugsweise    aber an  einen aromatischen Ring des     Farbstoffmoleküls    direkt  gebunden ist,     können    die erfindungsgemässen Farbstoffe  mindestens eine     wasserlöslichmachende    Gruppe, z. B.

    eine gegebenenfalls     acylierte        Sulfonsäureamidgruppe,     eine     Methylsulfongruppe,    eine oder mit Vorteil mehr       als    eine     ionisierte,    stark     saure,        waaserlöslichmachende          Gruppe,    wie eine     H03S-O-Gruppe,        eine        Carboxyl-          oder    eine     Sulfonsäuregruppe    aufweisen.

   Sie können auch  weitere, insbesondere     nichtwasserlöslichmachende        Sub-          stituenten,    wie Halogenatome,     Nitro-,        Acylamino-,          Alkyl-    oder     Alkoxygruppen    aufweisen.  



  Die erfindungsgemässen     Farbstoffe    erhält man, wenn  man     acylierbare        Aminogruppen    enthaltende organische       Farbstoffe    mit einer     Pyrimidinsulfonsäure,    die an min  destens ein     Kohlenstoffatom    des     heterocyclischen    Rin  ges ein Halogenatom gebunden     enthält,        kondensiert.     



  Als     Pyrimidinsulfonsäuren    seien die     2,6-Dibrom-          oder        2,6-Dichlorpyrimidin-5-sulfonsäure    erwähnt.      Als Beispiele von     acylierbare        Aminogruppe    ent  haltenden Farbstoffen, welche gemäss vorliegendem  Verfahren kondensiert werden können, seien die fol  genden erwähnt:

       Aminoazofarbstoffe,    die durch     Ver-          seifung    von     acylaminogruppenhaltigen        Azofarbstoffen,     durch Reduzieren der Nitrogruppe von     Nitrogruppen     enthaltenden     Azofarbstoffen    oder durch Kupplung     di-          azotierter    aromatischer Amine mit     acylierbaren        Amino-          gruppen    enthaltenden Kupplungskomponenten, wie  z.

   B.     1-Amino-3-alkyl-    oder     -acylaminobenzole,        ss-Keto-          carbonsäurearylide,    m- oder     p-Aminophenyl-5-pyrazo-          lone,        Aminonaphtholsulfonsäuren    und dergleichen er  halten werden;

       Aminofarbstoffe    der     Anthrachinonreihe,     wie         1-Amino-4-(3'-    oder     -4'-aminophenylamino)-          anthrachinon-2-sulfonsäure,          1-Amino-4-(4'-aminophenylamino)-anthra-          chinon-2'-    oder     -3'-sulfonsäure,          1-Amino-4-(4'-aminophenylamino)-anthrachinon-          2,2'-    oder     -2,3'-disulfonsäure,          1-Amino-4-(3'-aminophenylamino)-anthra-          chinon-2,4'-disulfonsäure,          1-Amino-4-(4'-aminophenylamino)

  -anthrachinon-          2,3',5-,    2,3',6-, -2,3',7- oder       -2,3',8-trisulfonsäure,          1-Amino-4-(4'-aminophenylamino)-anthrachinon-          2,2',5-trisulfonsäure,          1-Amino-4-(3'-aminophenylamino)-anthrachinon-          2,2',8-trisulfonsäure,       ferner       1,5-Dioxy-4,8-diaminoanthrachinon-          2,6-disulfonsäure,     1,4- oder     1,5-Diaminoanthrachinon-2-sulfonsäure,     4-, 5- oder 8     Amino-l-acylaminoanthrachinone     (die durch     Acylieren    von     1-Aminoanthrachinonen,     welche in 4-,

   5- oder     8-Stellung    eine     Nitrogruppe    auf  weisen, mittels     Sulfa-    oder     Dis#ulfobenzoesäurehalo-          geniden    und nachträgliche Reduktion der     Nitrogruppe     in eine     Aminogruppe    erhalten werden),     Ämin:

  o-dibenz-          anthronsulfonsäuren    und     Amino-isodibenzanthronsul-          fonsäuren    (die durch     Einführung    von zwei     Sulfonsäure-          gruppen    in     Aminodibenzanthron    oder in     Amino-isodi-          benzanthron    erhalten werden können); ferner erhält  man z.

   B. aus einem     Mol    eines     Di-,        Tri-    oder     Tetra-          sulfonsäurechlorids    eines farbigen     Anthrachinonderi-          vats    oder aus: einem     Mol    eines     Phthalocyanintri-    oder       tetrasulfonsäurechlorids    durch partielle     Amidienung    mit  einem     Mol    eines     Diamins,    z.

   B. mit einem     Mol    einer       Diaminobenzolsulfonsäure    bzw. deren     Monoacylderi-          vaten    sehr wertvolle, als Ausgangsstoffe beim vorliegen  den Verfahren verwendbare Farbstoffe, die nach Hy  drolyse der nicht     umgesetzten        Sulfonsäurechloridgrup-          pen    und der gegebenenfalls vorhandenen     Acylamino-          gruppe    eine     acylierbare        Aminogruppe    enthalten, welche  erfindungsgemäss z.

   B. mit dem       2,6-Dichlor-pyrimidin-5-sulfonsäurechlorid     oder mit der         2,6-Dichlor-pyrimidin-5-sulfonsäure     kondensiert werden können.    Die Kondensation der eine     acylierbare        Amino-          gruppe    enthaltenden Farbstoffe führt man     zweckmässig     in Gegenwart säurebindender Mittel, wie Natrium  acetat,     Natriumhydroxyd    oder     -carbonat    und unter rela  tiv milden Bedingungen, z. B. in organischen Lösungs  mitteln oder bei relativ tiefen Temperaturen in wäs  serigem Mittel aus.    Die     erfindungsgemässen    Farbstoffe sind neu.

   Sie  eignen sich zum Färben und Bedrucken der verschie  densten Materialien,     insbesondere        polyhydroxylierter     Materialien faseriger Struktur, wie     cellulosehaltiger     Stoffe, und zwar sowohl synthetischer Fasern, z. B.  aus regenerierter     Cellulose    als auch natürlicher Ma  terialien, z. B. Leinen oder vor allem Baumwolle.

   Sind  sie wasserlöslich, dann eignen sie sich zum Färben nach  der sogenannten     Direktfärbemethode        und    vor     allem    nach  dem     Druck-    oder nach dem     Foulardierfärbeverfahren.     Die Farbstoffe können auf die zu färbende Ware  durch Alkali- und Wärmebehandlung, z. B. durch Dämp  fen, chemisch fixiert werden.  



  Zwecks Verbesserung der     Nassechtheiten    empfiehlt  es sich, die so     erhaltenen    Färbungen und Drucke einem  gründlichen     Spülen    mit kaltem und heissem Wasser,  gegebenenfalls unter     Zusatz    eines     dispergierend    wir  kenden oder die     Diffusion    nicht fixierter     Farbstoff-          anteile        fördernden    Mittels zu unterwerfen.  



  Die mit den     erfindungsgemässen    Farbstoffen auf       cellulosehaltigen    Fasern     erhältlichen    Färbungen zeich  nen sich in der Regel durch die Reinheit ihrer Farb  töne, durch eine gute Lichtechtheit :und vor allem  durch hervorragende     Nassechtheiten        aus.     



  Die     erfindungsgemässen,    wasserlöslichen Farbstoffe  eignen sich auch     zum    Färben und Bedrucken von  stickstoffhaltigen Textilmaterialien, wie Leder, Seide  .und vor allem Wolle, sowie     Superpolyamid-    oder     Su-          perpolyurethanfas.ern    aus schwach     alkalischem,        neutra-          lem    oder saurem Bade, z. B. aus essigsaurem Bade.  



  Die auf Wolle     mit    solchen Farbstoffen erhaltenen  Färbungen     sind    ausgezeichnet     wasch-        und        walkecht.     Zwecks.     Stabilisierung    können den     erfindungsgemä-          ssen    Farbstoffen Puffermittel als     Coupagemittel    zuge  setzt werden; als solche kommen z. B.     Borate    oder  Phosphate, z.

   B.     Gemische        von    Mono- und     Dinatrium-          phosphat,        in.        Betracht.     



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile,  sofern nichts anderes angegeben wird,     Gewichtsteile,    die  Prozente Gewichtsprozente, und die     Temperaturen    sind  in     Celsiusgraden    angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  8,76 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0002.0148     
    werden in 300 Teilen Wasser mit     Natriumcarbonat    neu  tralisiert und mit 6,56 Teilen     wasserfreiem    Natrium  acetat versetzt. Zu der erhaltenen Lösung gibt man  hierauf 5,02 Teile des     Natriumsalzes    der     2,6-Dichlor-          pyrimidin-5-s#uifons:

  äure,    deren Herstellung weiter unten  beschrieben     wird,    und     erwärmt    das Reaktionsgemisch  einige Zeit     auf    60     bis    65      zur    vollständigen     Acylie-          rung    der     Aminogruppe.    Nach dem Erkalten wird der  gebildete Farbstoff durch Zugabe von 60 Teilen     Na-          trinzmchlorid    abgeschieden.  



  Der so erhaltene Farbstoff färbt Baumwolle in  blaustichig roten Tönen.      Herstellung der     2,6-Dichlor-pyrimidin-5-sulfonsäure     21 Teile     2,6-Dioxy-pyrimidin-5-sulfochlorid,    das  nach den Angaben der französischen     Patentschrift    Num  mer 1 188 439 durch Umsetzung von     Uracil    mit     Chlor-          sulfonsäure    hergestellt wurde, werden mit 75 Teilen       Phosphoroxychlorid    und 42 Teilen     Phosphorpenta-          chlorid    so lange am     Rückfluss    gekocht, bis eine klare       Lösung    entsteht.

   Nach dem Abtrennen des     Phosphoroxy-          chlorids        wird    das gebildete     2,6-Dichlorpyrimidin-5-          sulfochlorid    im Vakuum destilliert. Es siedet unter  12 mm     Hg    bei 140 bis 142 ;     Smp.    97 bis 99 .  



  4,95 Teile     2,6-Dichlor-pyrimidin-5-sulfosäurechlorid     werden in 100 Teilen Aceton gelöst und unter kräfti  gem Rühren in 600 Teilen     Wasser    gegossen. Durch         Zutropfen    von 1     n-Natriumhydroxydlösung        wird    der       pH-Wert    der Lösung     zwischen    6 und 7 gehalten. Die  Hydrolyse ist nach 2 bis 4     Stunden    beendet, nachdem  ungefähr die Theorie der     1n        Natriumhydroxydlösung     verbraucht worden ist.  



  Die     klare    Lösung enthält das     Natriumsalz    der       2,6-Dichlor-pyrimidin-5-sulfonsäure    und wird zweck  mässig bei Zimmertemperatur zur Trockne eingedampft.  



  Verwendet man anstelle de in Beispiel 1 beschrie  benen Farbstoffes entsprechende Mengen der in Ko  lonne     1I    folgender Tafel     aufgeführten    Farbstoffe     und          verfährt    nach den Angaben von Beispiel 1, so erhält  man Farbstoffe, die Baumwolle in den in Kolonne     III     angegebenen Tönen färben.

    
EMI0003.0037     
  
     
EMI0004.0001     
  
    1 <SEP> 11 <SEP> <B>in</B>
<tb>  9 <SEP> 4-Mono-p-amino-phenylamid <SEP> der <SEP> Kupferphthalocyanin  3,3',3",3"'-tetrasulfonsäure <SEP> türkisblau
<tb>  10 <SEP> 1-(4'-Amino-2'-acetylamino-phenylazo)-naphthalin- <SEP> rotstichig <SEP> gelb
<tb>  3,6-disulfonsäure
<tb>  11 <SEP> Gemisch <SEP> des <SEP> Mono-f-aminoäthylamids <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Diaminoäthylamid <SEP> der <SEP> Kupferphthalocyanin  3,3',3",3"'-tetrasulfonsäure <SEP> türkisblau
<tb>  12 <SEP> 2-(4' <SEP> Hydroxy-phenylazo)-naphthalin,4,8-disulfonsäure <SEP> gelb
<tb>  13 <SEP> Kupferkomplex <SEP> vom <SEP> Farbstoff
<tb>  1-Hydroxy-2-(2'-hydroxy-phenylazo)-6-methylamino  naphthalin-3,

  5'-disulfonsäure <SEP> rubinrot
<tb>  14 <SEP> 4-Amino-3-methoxy-azobenzol-2'-sulfonsäure <SEP> gelb
<tb>  15 <SEP> Nickelkomplex <SEP> des <SEP> Farbstoffes
<tb>  1-Hydroxy-2-(2'-hydroxy-phenylazo)  6-amino-naphthalin-3,5'-disulfonsäure <SEP> rubinrot       Vorschriften zum Färben von     Baumwolle    durch       Foulardieren     2 Teile des     gemäss    Beispiel 6     erhaltenen    Farbstof  fes werden in 100 Teilen Wasser gelöst.  



  Mit dieser Lösung     imprägniert    man am     Foulard     ein Baumwollgewebe und quetscht die überschüssige  Flüssigkeit so ab, dass der Stoff<B>75%</B> seines     Gewichtes     an     Farbstofflösung        zurückhält.     



  Die so imprägnierte Ware     wird        getrocknet,    dann  bei     Zimmertemperatur    mit einer Lösung     imprägniert,     die pro Liter 10g     Natriumhydroxyd    und 300 g Na  triumchlorid enthält, auf<B>75%</B> Flüssigkeitszunahme ab  gequetscht und während 60 Sekunden bei 100 bis 101        gedämpft.    Dann     wird    gespült, in 0,5 %     iger        Natrium-          bicarbonatlösung    behandelt, gespült,     während    einer       Viertelstunde    in einer 0,

  3 %     igen    Lösung eines     ionen-          freien    Waschmittels bei     Kochtemperatur        geseift,    ge  spült und getrocknet.  



  Es resultiert eine     grünstichig    gelbe, kochecht     fixierte     Färbung.  



       Ausziehfärbemethode     2 Teile des     gemäss    Beispiel 6 erhaltenen Farb  stoffes werden in 100 Teilen Wasser gelöst. Die erhal  tene Stammlösung fügt man zu 2900 Teilen Wasser von  20 . Nach Zugabe von 30 Teilen     Trinatriumphosphat     und 60 Teilen     Natriumchlorid    geht man mit 100 Tei  len Baumwolle     ein,    steigert die     Temperatur    in 45  Minuten auf 80 , gibt     nochmals    60 Teile     Natrium-          chlorid    zu und färbt noch 30 Minuten bei 90 bis 95 .

    Dann wird die Färbung gespült und während 15 Mi  nuten bei Siedetemperatur     in.    einer Lösung nachbehan  delt, die im Liter Wasser 2 g     Natriumcarbonat    und  3 g Seife enthält. Jetzt wird noch einmal kalt     gespült     und     getrocknet.     



  Man erhält eine     grünstichig    gelbe Färbung von  sehr guter Wasch- und Lichtechtheit.       Wollfärbemethode     Man löst 2 Teile des     gemäss    Beispiel 7     erhältlichen     Farbstoffes in 400 Teilen Wasser, setzt 10 Teile kri  stallisiertes Natriumsulfat zu und geht mit 100     Teilen     gut genetzter Wolle bei 40 bis 50  in das so     erhaltene          Färbebad    ein.

   Alsdann gibt man 2 Teile 40 %     ige    Essig  säure     zu,        treibt        innert    einer halben Stunde zum Ko  chen     .und        färbt    3/4 Stunden kochend. Zuletzt     wird    die    Wolle     mit    kaltem Wasser gespült .und     getrocknet.    Die  Wolle ist in waschechten, blaustichig roten Tönen von  guter Lichtechtheit gefärbt.  



       Druckvorschrift     2 Teile des nach Beispiel 6 erhaltenen     Farbstoffes     werden mit 20 Teilen Harnstoff vermischt, in 28 Tei  len Wasser gelöst und in 40 Teile einer 5 %     igen        Na-          triumalginatverdickung        eingerührt.    Dann fügt man noch  10 Teile einer 10 %     igen        Natriumearbonatlösung    zu.  



  Mit dieser Druckfarbe bedruckt man     ein    Baum  wollgewebe auf einer     Rouleauxdruckmaschine,    trock  net     und    dämpft den erhaltenen Druck     während    8     Miniu@-          ten    bei 100  in     gesättigtem    Dampf.     Dann        wird    das       bedruckte    Gewebe in kaltem und heissem Wasser  gründlich gespült und     getrocknet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung organischer Farbstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man acylierbare Amino- gruppen enthaltende organische Farbstoffe mit einer Pyrimidinsulfonsäure, die an mindestens ein Kohlen stoffatom des heterocyclischen Ringes ein Halogen atom gebunden enthält, kondensiert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man wasserlösliche organische Farb stoffe, die neben mindestens einer wasserlöslichma- chenden Gruppe noch eine acylierbare Aminogruppe der Formel -Cn -1H2. -1 enthalten, worin, n eine ganze Zahl bedeutet, mit 2,6- Dhalogen-pyrimidin-5-sulfonsäure kondensiert. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man als Farbstoffe Anthrachinon- oder Azofarbstoffe verwendet, die eine acylierbare Amino- gruppe und mindestens eine Sulfonsäuregruppe ent halten.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man komplexe Metallverbindungen sulfonsäuregruppenhaltiger Azofarbstoffe verwendet, die eine NH2-Gruppe aufweisen. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man sulfonsäuregruppenhaltige Monoazofarbstoffe verwendet, die eine freie NH2- Gruppe enthalten. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man komplexe Kupfer-, Chrom- oder Kobaltverbindungen sulfonsäuregruppenhaltiger Azofarbstoffe verwendet, die eine NH2-Gruppe auf weisen. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Pyrimidinsulfonsäure der Formel EMI0005.0011 verwendet, worin X eine Methylgruppe oder ein Wasser stoffatom und die beiden Z Halogenatome bedeuten.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
CH795760A 1959-11-13 1960-07-12 Verfahren zur Herstellung neuer organischer Farbstoffe CH467847A (de)

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