CH473876A - Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazoverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazoverbindungen

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CH473876A
CH473876A CH1353061A CH1353061A CH473876A CH 473876 A CH473876 A CH 473876A CH 1353061 A CH1353061 A CH 1353061A CH 1353061 A CH1353061 A CH 1353061A CH 473876 A CH473876 A CH 473876A
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Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • C09B62/08Azo dyes
    • C09B62/085Monoazo dyes

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Description


  (Zusatzpatent zum Hauptpatent 374 782)         Verfahren    zur Herstellung von neuen     Monoazoverbindungen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von neuen     Monoazoverbindungen,    die aus       Cyanursäurehalogeniden    erhalten werden. Diese Verbin  dungen sind wertvoll als     Reaktivfarbstoffe    für     Cellulose.     



  Erfindungsgemäss werden     Monoazoverbindungen    her  gestellt, die in Form der freien Säure durch die Formel:  
EMI0001.0008     
    dargestellt werden, worin A für einen     o-sulfonierten          Phenylrest,    der andere     Substituenten    enthalten kann, X  für ein Halogenatom, ein Y für ein Wasserstoffatom und  das andere für eine     Sulfonsäuregruppe,

      ein Z für eine       Carbonsäure-    oder vorzugsweise für eine     Sulfonsäure-          gruppe    und das andere für ein Wasserstoffatom und R  für ein Wasserstoffatom oder eine     Alkylgruppe    von nied  rigem     Molekulargewicht    stehen.  



  Als Beispiele von anderen     Substituenten,    die in dem  durch A dargestellten     Phenylrest    vorhanden sein können,  seien beispielsweise Chloratome und     Methyl-,        Methoxy-,          Carboxyl-    und     Sulfonsäuregruppen    erwähnt. Als Beispiele  von Halogenatomen, die durch X dargestellt werden,  kommen beispielsweise Brom und vorzugsweise Chlor in  Frage.  



  Als Beispiele von     Alkylgruppen    mit niedrigem Mole  kulargewicht, die durch R dargestellt werden, seien bei  spielsweise     Alkylgruppen    mit bis zu 4     Kohlenstoffatomen,     wie     z.B.        Methyl,    Äthyl,     Propyl    und     Butyl,    erwähnt.

      Die neuen     Monoazofarbstoffe    werden     erfindungsge-          mäss    hergestellt, indem die     Diazoniumverbindung    eines  aromatischen Amins der Formel     A-NH.,    ein     Cyanur-          halogenid,    ein Amin der Formel:  
EMI0001.0038     
    und ein     Naphthol    der Formel:  
EMI0001.0040     
      in beliebiger Reihenfolge durch     Kupplungs-    und Konden  sationsreaktionen miteinander umgesetzt werden. Dabei  können allgemeine, aus der Literatur bekannte oder in  der Praxis angewandte Verfahren verwendet werden.  



  Die Ausgangsmaterialien, die zur Herstellung der  neuen     Monoazoverbindungen    verwendet werden, beste  hen also aus etwa     äquimolekularen    Mengen eines     Cyanur-          halogenids,    wie     z.B.        Cyanurbromid    oder vorzugsweise       Cyanurchlorid,    einer     Anthranilsäure,    die eine zusätzliche       Carbonsäuregruppe    oder eine     Sulfonsäuregruppe    enthält,  einer     Orthanilsäure,    die im     Phenylkern    substituiert sein  kann, und einem     Aminonaphthol    der Formel:

    
EMI0002.0015     
    worin R für ein Wasserstoffatom oder eine     Alkylgruppe     mit niedrigem     Molekulargewicht    steht und ein Y für ein  Wasserstoffatom und das andere für eine     Sulfonsäure-          gruppe    stehen.  



  Als Beispiele von     Anthranilsäuren,    die verwendet  werden können, seien beispielsweise     Amino-terephthal-          säure,        4-Sulfo-2-aminobenzoesäure    und     5-Sulfo-2-amino-          benzoesäure    erwähnt.  



  Als Beispiele von     Orthanilsäuren,    die verwendet wer  den können, kommen beispielsweise     Orthanilsäure    selbst  und auch     4-Methyl-2-sulfoanilin,        3-Chlor-4-methyl-5-sul-          foanilin,        4-Carboxy-2-sulfoanilin,        3-Chlor-4-carboxy-6-          sulfoanilin,    2,5- und     2,4-Disulfoanilin    und     4-Amino-3-          sulfoanisol    in Frage.  



  Als Beispiele von     Aminonaphtholen    der obigen For  mel, die verwendet werden können, seien     1-Amino-8-          nap'..ithol-3,6-disulfonsäure,        1-Amino-8-naphthol-4,6-di-          sulfonsäure    und     1-N-Butylamino-8-naphthol-3,6-disulfon-          säure    erwähnt.  



  Diese Ausgangsmaterialien können auf eine Anzahl  verschiedener Arten miteinander umgesetzt werden, um  die neuen Verbindungen zu erhalten. So kann eine aus       Orthanilsäure    erhaltene     Diazoniumverbindung    mit dem       Aminonaphthol    gekuppelt und das     Cyanurhalogenid    in  beliebiger Reihenfolge mit der so erhaltenen     Monoazo-          verbindung    und mit der     Anthranilsäure    umgesetzt wer  den.

   Das     Cyanurhalogenid    kann aber auch in beliebiger  Reihenfolge mit dem     Aminonaphthol    und der     Anthranil-          säure    umgesetzt werden, wobei das so erhaltene Produkt  dann mit einer aus     Orthanilsäure    erhaltenen     Diazonium-          verbindung    gekuppelt wird.

   Bei einer dritten Reihenfol  ge der Stufen wird das     Cyanurhalogenid    zuerst mit dem       Aminonaphthol    umgesetzt, das so erhaltene Produkt mit  der     Diazoniumverbindung    gekuppelt und dann die so er  haltene     Dihalogen-triazinylaminoverbindung    mit der     An-          thranilsäure    kondensiert.  



  Im obigen     Verfahren    können die verschiedenen Stufen       gewünschtenfalls    in einem einzigen Gefäss ohne Isolie  rung der Zwischenprodukte ausgeführt werden. Vorzugs  weise wird ein wässriges Medium verwendet, aber es ist  eine gewisse Sorgfalt nötig, um die Hydrolyse der an den       Triazinkern    im     Cyanurhalogenid    gebundenen Halogen  atome im     Cyanurhalogenid,    verschiedenen Zwischenpro  dukten und dem     Farbstoffendprodukt    zu vermeiden. Die  Reaktionsstufe, in der das erste Halogenatom des Cyanur-         halogenids    ersetzt wird, wird vorzugsweise unter 5 C aus  geführt, es kann jedoch eine höhere Temperatur erforder  lich sein.

   Im allgemeinen wird eine höhere Temperatur für  den Schritt     verwendet,    in dem das zweite Halogenatom  des     Cyanurhalogenids    ersetzt wird, als für das erste. Wenn  die in einer Kupplungsstufe verwendete Kupplungskom  ponente einen     Triazinkern    enthält, wird die Kupplung  vorzugsweise bei einem so niedrigen     pH-Wert    ausgeführt,  dass sich eine wirksame Kupplung in     Orthostellung    zur       Hydroxylgruppe    des     Naphthalinkernes    ergibt.  



  Das so erhaltene Produkt kann mittels üblicher Ver  fahren für die Isolierung wasserlöslicher     Farbstoffe    iso  liert werden, beispielsweise durch Sprühtrocknen oder  Ausfällen der Verbindung in Form ihres     Natriumsalzes     durch Zugabe von     Natriumchlorid    zum Reaktionsme  dium und     Abfiltrieren    und Trocknen des entstehenden  Niederschlages.  



  Die neuen     Monoazoverbindungen    sind besonders  wertvoll als     Reaktivfarbstoffe    für     Cellulosetextilmate-          rialien,    die sie in roten Farbtönen von guter Wasch- und  Lichtechtheit färben, wenn sie in Verbindung mit einem  Alkali aufgebracht werden, beispielsweise mittels der in  den     brit.    Patentschriften Nr. 797 946, 819 585 und 820 470  beschriebenen und beanspruchten     Verfahren.    Im Ver  gleich zu den Farbstoffen, die in der schweizerischen  Patentschrift Nr.

   374 782 beschrieben sind, haben die  neuen     Monoazoverbindungen    die wertvolle Eigenschaft,  dass jeglicher Teil der Verbindung, der nicht mit der  Faser reagiert hat oder während des Färbeverfahrens       hydrolysiert    worden ist, leichter aus dem Textilmaterial  ausgewaschen wird. Die neuen     Monoazoverbindungen     können auch verwendet werden, um natürliche Proteine,  wie     z.B.    Wolle, Seide und Leder, und synthetische Poly  amid- und     Polyacrylnitril-Textilmaterialien    in roten Farb  tönen mit grosser Waschechtheit zu färben.

   Die Färbung  dieser Materialien kann durch eine Behandlung mit einer  sauren, neutralen oder schwach alkalischen Lösung des  Farbstoffes ausgeführt werden, und     gewünschtenfalls     kann der     pH-Wert    des Färbebades während des Färbens  geändert werden, beispielsweise von einem niedrigen     pH     zu einem höheren     pH    oder umgekehrt.  



  Die Erfindung wird erläutert, jedoch nicht beschränkt  durch die folgenden Beispiele, in denen Teile und Prozent  sätze gewichtsmässig angegeben sind:    <I>Beispiel 1</I>    Eine Lösung von 20,4 Teilen     Cyanurchlorid    in 100  Teilen Aceton wird in ein gerührtes Gemisch von 150  Teilen Wasser und 150 Teilen zerkleinertem Eis bei  0-3 C gegossen. Zu der so erhaltenen Suspension von       Cyanurchlorid    wird langsam eine Lösung von 56,9 Teilen  des     Trinatriumsalzes    des     1-Amino-3,6-disulfo-7-(2'-sulfo=          phenylazo)-8-naphthols,    gelöst in 600 Teilen Wasser beim       pH    7,0, zugegeben.

   Das Gemisch wird 3 Stunden lang  gerührt, wobei 55 Teile     2n-Natriumcarbonatlösung    zuge  setzt werden, um den     pH-Wert    auf 7,0 zu halten, und die  Temperatur durch äussere Kühlung auf 0-3 C gehalten  wird.  



  Eine Lösung von 23,9 Teilen     2-Amino-5-sulfobenzoe-          säure,    gelöst in 100 Teilen Wasser beim     pH    7,0, wird  zugegeben, und das Gemisch wird 3 Stunden lang bei  38-42 C gerührt, wobei ca. 50 Teile     2n-Natriumcarbonat-          lösung    zugesetzt werden, um den     pH-Wert    auf 7,0 zu  halten. Die Lösung wird auf 10-15 C gekühlt, und der  Farbstoff wird durch Zugabe von     Natriumchlorid    und       Kaliumacetat,    so dass sich Konzentrationen von an-      nähernd 100 g pro Liter bzw. 200g pro Liter ergeben,  und     Abfiltrieren    isoliert.  



  Der Farbstoff enthält 1 Atom     hydrolysierbares    Chlor  pro Molekül und liefert leuchtend rote Färbungen und  Drucke auf     Cellulosematerialien,    die sehr gute Licht- und  Waschechtheit besitzen.  



  Wenn anstelle der     2-Amino-5-sulfobenzoesäure    im  obigen Beispiel     2-Amino-4-sulfobenzoesäure    verwendet  wird, wird ein ähnlicher roter Farbstoff erhalten.  



  <I>Beispiel 2</I>  Wenn in Beispiel 1 34,9 Teile     Cyanurbromid    anstelle  des     Cyanurchlorids    verwendet werden, wird ein ähnlicher  roter Farbstoff erhalten, der, wenn er auf Cellulosetextil-         materialien    in Verbindung mit einem säurebindenden  Mittel aufgebracht wird, leuchtend rote Färbungen und  Drucke mit sehr guter Licht- und Waschechtheit liefert.  



  Die folgende Tabelle beschreibt die Farbtöne, die mit  weiteren Beispielen von erfindungsgemässen Farbstoffen,  die mittels des allgemeinen in Beispiel 1 beschriebenen  Verfahrens erhalten wurden,     d.h.    durch Kuppeln eines       Diazosalzes    des in der ersten Spalte genannten Amins  mit dem in der zweiten Spalte genannten     Aminonaphthol,     Kondensation der entstehenden     Aminoazoverbindung    mit       Cyanurchlorid    und weiter Kondensation mit einem     Mol     des in der dritten Spalte genannten Amins, erhalten wer  den:

    
EMI0003.0015     
  
    Diazokomponente <SEP> Aminonaphthol <SEP> Amin <SEP> Farbton
<tb>  3 <SEP> Orthanilsäure <SEP> 1-Amino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure <SEP> 2-Amino-terephthalsäure <SEP> rot
<tb>  4 <SEP>   <SEP> 1-Amino-8-naphthol-4.6-disulfonsäure <SEP> 2-Amino-5-sulfobenzoesäure <SEP>  
<tb>    <SEP>   <SEP> 2-Amino-4-sulfobenzoesäure <SEP>  
<tb>  6 <SEP>   <SEP> 1-(N-Äthylamino)-8-naphthol- <SEP> 2-Amino-5-sulfobenzoesäure <SEP> gelblich-rot
<tb>  -3,6-disulfonsäure
<tb>  7 <SEP>   <SEP> 1-(N-n-Butylamino)-8-naphthol- <SEP>   <SEP>  
<tb>  -3,6-disulfonsäure       <I>Beispiel 8</I>  Zu einer wie in Beispiel 1 beschrieben gebildeten       Cyanurchloridsuspension,    die auf einer Temperatur zwi  schen 0 und 5 C gehalten wird,

   wird während 20 Minu  ten eine neutrale Lösung von 40 Teilen des     Dinatriumsal-          zes    der     1-Amino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure,    gelöst in  200 Teilen Wasser, zugegeben. Das Gemisch wird bei 0  bis 5 C gerührt, bis keine unveränderte     1-Amino-8-naph-          thol-3,6-disulfonsäure    in der Lösung zurückbleibt. Wäh  rend dieses Zeitraumes wird wässerige     2n-Natriumcarbo-          natlösung    zugegeben, um den     pH-Wert    auf 7,0 zu halten.  



  Eine Suspension der     Diazoverbindung    aus 25,3 Teilen       Anilin-2,4-disulfonsäure,    die durch     Diazotieren    eines Ge  misches von     Anilin-2,4-disulfonsäure    in 200 Teilen Was  ser und 22 Teilen Salzsäure (Dichte 1,18) mit 6,9 Teilen       Natriumnitrit    bei einer Temperatur zwischen 0 und 2 C  erhalten wurde, wird während 5 Minuten zu dem Gemisch  gegeben, während die Temperatur zwischen 0 und 5 C  gehalten wird. 40 Teile     Natriumacetatkristalle    werden  dann während 10 Minuten zu dem Gemisch gegeben, das  bei einer Temperatur zwischen 0 und 5 C 16-20 Stunden  lang gerührt wird.

   Allmählich wird wasserfreies     Natrium-          carbonat    zugegeben, bis der     pH-Wert    des Gemisches 7,0  ist, und dann wird     Natriumchlorid    zugegeben, so dass  sich eine Konzentration von 200 g pro Liter ergibt, und  das Gemisch wird 30 Minuten lang gerührt und filtriert.  Der entstehende     Farbstoff    wird mit Aceton gewaschen  und getrocknet.    40,9 Teile des     Tetranatriumsalze    des erhaltenen Pro  duktes werden in 600 Teilen Wasser gelöst.

   Eine Lösung  von 10,9 Teilen     2-Amino-5-sulfobenzoesäure    in 100 Tei  len Wasser bei einem     pH    von 7,0 wird zugegeben, und  das Gemisch wird bei einer Temperatur zwischen 35 und  40 C gerührt.  



  Wässerige     2n-Natriumcarbonatlösung    wird zugegeben,  um den     pH-Wert    auf 7,0 zu halten, und das Rühren wird  bei einer Temperatur zwischen 35 und 40 C 2 Stunden  lang fortgesetzt. Es wird     Natriumchlorid    zugegeben, um  eine Konzentration von 100 g pro Liter zu ergeben, und  der ausgefällte Farbstoff wird     abfiltriert    und bei 50 C  getrocknet.  



  Wenn er in Verbindung mit einer Behandlung mit  einem säurebindenden Mittel auf     Cellulosetextilmate-          rialien    aufgebracht wird, liefert der Farbstoff leuchtend  rote Färbungen und Drucke mit sehr guter Licht- und  Waschechtheit.  



  Die folgende Tabelle beschreibt die Farbtöne, die mit  weiteren erfindungsgemässen Farbstoffen, die mittels der  in Beispiel 8 beschriebenen allgemeinen Methode erhalten  wurden,     d.h.    durch Kuppeln eines     Diazosalzes    des in der  ersten Spalte genannten     Amines    mit dem     N-Dichlor-s-          triazinylderivat    des in der zweiten Spalte genannten     Ami-          nonaphthols    und Kondensieren des so erhaltenen Produk  tes mit einem     Mol    des in der dritten Spalte genannten  Amins erhalten wurden.

    
EMI0003.0053     
  
    Diazokomponente <SEP> Aminonaphthol <SEP> Amin <SEP> Farbton
<tb>  9 <SEP> Anilin-2,5-disulfonsäure <SEP> 1-Amino-8-naphthol-3,6-disul- <SEP> 2-Amino-5-sulfobenzoesäure <SEP> rot
<tb>  fonsäure
<tb>  10 <SEP> 4-Nitroanilino-2-sulfon- <SEP>   <SEP>  
<tb>  säure
<tb>  11 <SEP> 4-Methylanilin-3-sulfon- <SEP>   <SEP>  
<tb>  säure
<tb>  12 <SEP> 4-Chlor-5-methylanilin- <SEP>   <SEP>  
<tb>  -2-sulfonsäure
<tb>  13 <SEP> 5-Chlor-4-methylanilin- <SEP>   <SEP>   <SEP>  
<tb>  -2-sulfonsäure
<tb>  14 <SEP> 4-Methoxyanilin-2-sul- <SEP>   <SEP>  
<tb>  fonsäure         <I>Beispiel 15</I>  Zu der Lösung des     N-Dichlor-s-triazinylderivats    der       1-Amino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure,    die wie in Beispiel  8 beschrieben erhalten wurde, wird während 15 Minuten  eine Lösung von 21,

  7 Teilen     2-Amino-5-sulfobenzoesäure     in 200 Teilen Wasser beim     pH-Wert    7,0 zugegeben. Das  Gemisch wird bei einer Temperatur zwischen 30 und  35 C gerührt. Wässerige     2n-Natriumcarbonatlösung    wird  zugegeben, um den     pH-Wert    auf 7,0 zu halten, und das  Rühren wird bei einer Temperatur zwischen 30 und 35 C  ca. 2 Stunden lang oder bis der     pH-Wert    bei 7,0 konstant  ist, fortgesetzt. Die Lösung wird auf eine Temperatur  zwischen 5 und 10 C gekühlt, und 40 Teile Natrium  acetatkristalle werden zugesetzt.  



  Eine Suspension der     Diazoverbindung    aus 25,3 Teilen       Anilin-2,4-disulfonsäure,    die wie in Beispiel 8 beschrieben  erhalten wurde, wird während 5 Minuten zu dem Gemisch  zugegeben, während die Temperatur zwischen 0 und 5 C  gehalten wird. 40 Teile     Natriumacetatkristalle    werden  dann während 10 Minuten zu dem Gemisch gegeben, das  bei einer Temperatur zwischen 0 und 5 C 16 Stunden  lang gerührt wird.     Natriumchlorid    wird zugegeben, so  dass sich eine Konzentration von 100 g pro Liter ergibt,  und der ausgefällte     Farbstoff    wird filtriert und getrocknet.  Der Farbstoff ist identisch mit dem wie in Beispiel 8 be  schrieben hergestellten Farbstoff und hat ähnliche Färbe  eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Monoazoverbindungen, die in Form der freien Säuren durch die Formel: EMI0004.0014 dargestellt werden, worin A für einen o-sulfonierten Phenylrest, der andere Substituenten enthalten kann, X für ein Halogenatom, ein Y für ein Wasserstoffatom und das andere für eine Sulfonsäuregruppe, ein Z für eine Carbonsäure- oder Sulfonsäuregruppe und das andere für ein Wasserstoffatom und R für ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit niedrigem Molekulargewicht stehen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Diazoniumverbindung eines aromatischen Amins der Formel A-NH2, ein Cya- nurhalogenid, ein Amin der Formel: EMI0004.0027 und ein Naphthol der Formel: EMI0004.0029 in beliebiger Reihenfolge durch Kupplungs- und Konden sationsreaktionen miteinander umgesetzt werden.
    Anmerkung <I>des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges</I> Eigentum: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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