CH484908A - Verfahren zur Herstellung neuer Indenopyridinderivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Indenopyridinderivate

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CH484908A
CH484908A CH757569A CH757569A CH484908A CH 484908 A CH484908 A CH 484908A CH 757569 A CH757569 A CH 757569A CH 757569 A CH757569 A CH 757569A CH 484908 A CH484908 A CH 484908A
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CH
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pyridin
indeno
hexahydro
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acid
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CH757569A
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Ernst Dr Jucker
Anton Dr Ebnoether
Jean-Michel Dr Bastian
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Sandoz Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D221/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom, not provided for by groups C07D211/00 - C07D219/00
    • C07D221/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom, not provided for by groups C07D211/00 - C07D219/00 condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D221/04Ortho- or peri-condensed ring systems
    • C07D221/06Ring systems of three rings
    • C07D221/16Ring systems of three rings containing carbocyclic rings other than six-membered
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer Indenopyridinderivate    Uie vorliegende trnndung betntit ein Vertahren    zur Herstellung neuer   Indenopyridinderivate    der Formel   I,    worin R, niederes Alkyl, Alkenyl oder Alkinyl oder die   Benzyl oder Phenyläthylgruppe    und   Ra    Wasserstoff, Chlor, Brom oder niederes Alkyl bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II, worin   R2    obige Bedeutung besitzt, mit einer Verbindung der Formel III, worin   Rl    obige Bedeutung besitzt und X für den Säurerest eines reaktionsfähigen Esters steht, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels umsetzt.



   Erfindungsgemäss verläuft die Umsetzung   beispiels-    weise folgendermassen : Man setzt eine Verbindung der Formel III, worin X den Säurerest eines reaktionsfähigen Esters, insbesondere Chlor, Brom, Jod oder eine Methan-,   Benzol-oder      p-Toluolsulfonyloxygruppe,    bedeutet, wie z. B. Isopropyljodid,   Allylbromid,      2-Propinyl-    bromid, 2-Phenyläthylbromid usw., mit einer Verbindung der Formel II in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, z.

   B. eines   Alkalimetallcarbonats,    wie Kaliumcarbonat, oder einer tertiären organischen Base, wie Triäthylamin, gegebenenfalls in einem unter den Reak  tionsbedingungen    inerten Lösungsmittel, wie   Athanol,    Chloroform, Xylol usw., vorzugsweise bei   Siedetempera-    tur der Lösung am Rückfluss um, wobei die Reaktion ungefähr 15 bis 25 Stunden dauert.



   Die Verbindungen der Formel I sind neu und dienen als Zwischenprodukte zur   Henstellung    wertvoller Heilmittel der   Indenopyridinreihe.   



   Die als Ausgangsprodukte benötigten Verbindungen der Formel II können ausgehend von Ketonen der Formel IV, worin   R-)    obige Bedeutung besitzt und   RT,    für Wasserstoff oder die Benzylgruppe steht, durch Reduktion gewonnen werden, wobei man in letzterem Fall (für   Rll    = Benzyl) als Reduktionsmittel vorzugsweise katalytisch erregten Wasserstoff verwendet ; andernfalls wird im Reduktionsprodukt die Benzylgruppe nachträglich   hydrogenolytisch    abgespaltet.



   Ketone der Formel IVa, worin   RS    obige Bedeutung besitzt und   Rlll    für die   Methyl-oder Benzylgruppe    steht, werden hergestellt, indem man zunächst einen niederen Alkylester der Isonicotinsäure mit einer Verbindung der Formel   IIIa,    worin X vorzugsweise für Brom oder Jod steht und   Rlll    obige Bedeutung besitzt, zu den entsprechenden   4-Alkoxycarbonyl-l-Ril-pyridiniumhalo-      geniden    umsetzt, z.

   B, durch mehrstündiges Erhitzen der Komponenten in   Athanol.    Daraus erhält man mittels Natriumborhydrid Tetrahydroisonicotinsäureester der Formel V, worin   RII,    obige Bedeutung besitzt, welche durch Umsetzung mit Magnesiumverbindungen der Formel VI, worin   R2    die eingangs erwähnte Bedeutung besitzt, und anschliessende Hydrolyse der entstandenen Produkte in Verbindungen der Formel VII, worin   Riz    und   R2    obige Bedeutung besitzen, übergeführt werden.



  Hieraus gewinnt man Ketone der Formel IVa, worin   Rlll    und   Ra    obige Bedeutung besitzen, entweder durch Erhitzen mit Polyphosphorsäure oder durch Hydrolyse zu den freien Carbonsäuren, Herstellung der Säurechloride, z. B. mittels Thionylchlorid, und Behandlung der letzteren mit wasserfreiem Aluminiumchlorid.



   Aus den Ketonen der Formel IVa können die am   Sticktsoff    unsubstituierten Ketone der Formel   IVb,    worin   RS    obige Bedeutung besitzt, durch Abspaltung der Methyl-oder   Benzvlgruppe    mittels Umsetzung mit Chlorameisensäurealkylester und anschliessende Hydrolyse der entstandenen Urethane oder mittels Bromcyanabbaus erhalten werden.



   In den nachfolgenden Beispielen, welche die Durchführung des Verfahrens erläutern, den Umfang der Erfindung aber in keiner Weise einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden ; die Schmelz-und Siedepunkte sind unkorrigiert.



   Beispiel 1
2n-Propyl-1, 2,3,4,4a, 9b-hexahydro
5H-indeno   [1,    2-c] pyridin-5-ol
Man verwendet eine Lösung von   12    g   1,    2,3,4,4a, 9b  Hexahydro-SH-indeno [1,    2-c]   pyridin-5-ol    in   250    ml Chloroform mit 15 g wasserfreiem Natriumcarbonat und 8,7 g   n-Prop) Ibromid und    erhitzt das Gemisch 18 Stunden unter Rückfluss. Nach   Erkahen wäscht    man mit Wasser neutral, extrahiert dreimal mit   10% wässriger    Essigsäure, stellt die Extrakte durch Zugabe von Natronlauge   s'kalisch    und schüttelt dreimal mit Äther aus. Die organischen Phasen werden vereinigt, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.

   Die im Titel genannte Verbindung verbleibt als Rückstand und wird aus Hexan umkristallisiert ; Smp. 82 bis   84 .   



   Das als   Ausgangsmateriat      ve : wendete 1,    2,3,4,4a, 9b  Hexahydro-SH-indeno    [l,   2-c] pyridin-5-ol    kann auf folgende Arten hergestellt werden : a) Zu einer Lösung von 20 g 1,2,3,4,4a,9b-Hexahydro-5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-on-hydrochlorid in 300 ml Methanol gibt man eine Lösung von 4 g Natriumhydroxid in 10 ml Wasser und 4 ml Raney-Nickel und schüttelt 18 Stunden bei 20   atü    und   50     mit Wasserstoff.   Anschhessend    filtriert man vom Katalysator ab, dampft die Lösung ein, verreibt den festen Rückstand mit Wasser und filtriert ; der Filterrückstand wird gut mit Wasser gewaschen, getrocknet und aus Isopropanol umkristallisiert ;

   Smp. der im Titel genannten Verbindung
182 bis   184n.    b) Eine Lösung von 2 g   2-Benzyl-1,    2,3,4,4a, 4b-hexa  hydro-5H-indeno    [1, 2-c] pyridin-5-ol in 30 ml Athanol wird mit 3,4 ml 2n Salzsäure versetzt und dann in Gegenwart von 200 mg eines   Palladium-Katalysators      (10 a ;    auf Kohle) mit Wasserstoff geschüttelt. Nach Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff kommt die Hydrierung zum Stillstand. Man filtriert vom   Kataly-    sator ab, dampft die Lösung ein, nimmt den Rückstand in Wasser auf und stellt die Lösung alkalisch. Man extrahiert mit Methylenchlorid, dampft die über Kaliumcarbonat getrocknete organische Phase ein und kristallisiert den Rückstand aus wenig Isopropanol.

   Das    1,    2,3,4,4a, 9b-Hexahydro-5H-indeno [ 1,2-c] pyridin-5-ol wird in Form eines lsomerengemisches vom Smp. 152 bis   176  erhalten.   



   Beispiel 2
2-Allyl-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol
Eine Lösung von 8 g   1, 2,    3,4,4a, 9b-Hexahydro5H-indeno   [1,      2-c]      pyridin-5-ol    in 200   ml    Chloroform wird mit 10   g    wasserfreiem Natriumcarbonat und 5,8 g   Allyl-    bromid versetzt und 18 Stunden am Rückfluss zum   Sie-    den erhitzt. Nach dem Abkühlen wäscht man mit Wasser neutral, extrahiert dreimal mit 10% wässriger Essigsäure, stellt die Extrakte unter Kühlung mit Natronlauge alkalisch und schüttelt dreimal mit Ather aus. Die organischen Phasen werden vereinigt, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft.

   Das als Rückstand verbleibende   2-Allyl-1,    2,3,4,4a,   9b-hexahydro-5H-indeno-      [1,    2-c] pyridin-5-ol wird aus Hexan umkristallisiert ; Smp.



  77 bis   78C.   



   Beispiel 3    2- (2-Phenylathyl)-l,    2,3,4,4a,   9b-hcxahydro-   
5H-indeno   [1,      2-c]    pyridin-5-ol
20 g 1, 2,3,4,4a,   9b-Hexahydro-5H-indeno- [1,    2-c]pyridin-5-ol, 600 ml Xylol, 25 g wasserfreies Natriumcarbonat und   20    g   2-Phenyläthylbromid    werden 20 Stunden am Rückfluss zum Sieden erhitzt. Hierauf schüttelt man das abgekühlte Reaktionsgemisch   dreimal mit Was-      ser aus,    extrahiert die organische Phase dreimal mit 10   ;    wässriger Essigsäure, stellt die Extrakte unter Kühlung durch Zugabe von Natronlauge alkalisch und schüttelt drcimal mit Ather aus.

   Die ätherischen Schichten werden   vercinigt, über Natriumsulfat    getrocknet und eingedampft. Das als   Rückstand verbleibende       2- (2-Phenyläthyl)-1,2,3,4.4a. 9b-hexahydro-   
5H-indeno   l, 2-c] pyridin-5-ol    wird aus Aceton umkristallisiert; Smp. 112 bis   114 .   



   Beispiel 4    2-Äthyl-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro-   
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol
Eine Lösung von 8   g      1.      2, 3, 4. 4a, 9b-Hexahydro-5H-    indeno   [1,    2-c] pyridin-5-ol in 200 ml Chloroform wird mit
10 g wasserfreiem Natriumcarbonat und   7925 g Arhyl-    jodid versetzt und 18 Stunden am Rückfluss zum Sieden erhitzt. Anschliessend wäscht man das   abgekühlte Reak-    tionsgemisch mit Wasser neutral, extrahiert dreimal mit 102 wässriger Essigsäure, stellt die sauren wässrigen Extrakte mit Natronlauge alkalisch und schüttelt dreimal mit Ather aus.

   Die ätherischen Phasen werden vereinigt, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft, wobei das 2-Athyl-1, 2,3,4,4a, 9b-hexahydro-5H-indeno [1, 2-c]pyridin-5-ol als Rückstand verbleibt ; Smp. 102 bis 104 , nach Kristallisation aus Aceton.



      Beispiel S   
2-Isopropyl-1,2,3,4,4a,9b-Hexahydro
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol
Eine Lösung von 8 g 1,2,3,4,4a,9b-Hexahydro-5Hindeno[1,2-c]pyridin-5-ol in 200 ml Chloroform wird mit
10 g wasserfreiem Natriumcarbonat und 8 g Isopropyljodid versetzt und 18 Stunden am Rückfluss zum Sieden erhitzt. Anschliessend wäscht man das abgekühlte Reaktionsgemisch mit Wasser neutral, extrahiert dreimal mit 10% wässriger Essigsäure, stellt die sauren wässrigen Extrakte mit Natronlauge alkalisch und schüttelt dreimal mit Äther aus. Die ätherischen Phasen werden vereinigt, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft, wobei das   2-Isopropyl-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro-5H-    indeno[1,2-c]pyridin-5-ol als Rückstand verbleibt; Smp.



     102    bis   104 ,    nach Kristallisation aus Aceton.



   Beispiel 6    2- (2-Propinyl)-1, 2, 3 4n4aS9b-hexahydro-   
SH-indeno   [1,      2-c] pyridin-5-ol   
Eine Lösung von 8 g   1,    2,3,4,4a,   9b-Hexahydro-SH-    indeno   [1,    2-c]   pridin-5-ol in    200   ml    Chloroform wird mit
10 g wasserfreiem Natriumcarbonat und 5, 55 g 2-Propinylbromid versetzt und 18 Stunden am Rückfluss zum Sieden erhitzt. Anschliessend wäscht man das abgekühlte Reaktionsgemisch mit Wasser neutral, extrahiert dreimal mit 10 wässriger Essigsäure, stellt die sauren wässrigen Extrakte mit Natronlauge alkalisch und schüttelt dreimal mit Äther aus.

   Die ätherischen Phasen werden vereinigt, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft, wobei das   2- (2-Propinyl)-1,    2,34, 4a9b-hexahydro-5Hindeno   [1,    2-c] pyridin-5-ol als Rückstand verbleibt ; Smp.



   148 bis   150-,    nach Kristallisation aus Aceton.



   Beispiel 7    2- (2-Butinyl)-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro-   
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol
Eine Lösung von 30 g   1,2,3,4,4a,9b-Hexahydro-    5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol in 750 ml Chloroform wird mit 37 g wasserfreiem Natriumcarbonat sowie 24 g l-Chlor-2-butin versetzt und 3 Stunden am Rückfluss zum Sieden erhitzt. Hierauf lässt man den Ansatz abkühlen, wäscht die   Chloroformschicht    mit Wasser neutral, trocknet sie dann über Natriumsulfat und dampft ein. Der Rückstand wird zweimal aus Isopropanol umkristallisiert. Das dabei erhaltene    2- (2-Butinyl)-1,    2,3,4,4a, 9b-hexahydro-5H indeno   [1, 2-c] pyridin-5-ol    schmilzt bei   170z.   



   Beispiel 8    2- (2-191ethylallyl)-1,2,3,4,4a, 9b-hexahydro-   
5H-indeno   [1,      2-c] pyridin-5-ol       12    g   1.    2, 3,4,4a, 9b-Hexahydro-5H-indeno [1, 2-c]  pyridin-5-ol,    5,75 g   Methallylchlorid,    15 g Natriumcarbonat und 250 ml Chloroform werden 17 Stunden am Rückfluss zum Sieden erhitzt. Man ässt den Ansatz abkühlen und wäscht die Chloroformschicht mit Wasser neutral, worauf man sie über Magnesiumsulfat trocknet und eindampft. Der Rückstand wird in Aceton gelöst und über 50 g Kieselgel filtriert Man eluiert   anschlie-      ssend    mit Aceton und dampft das Eluat ein.

   Das als fast farbloses Harz zurückbleibende rohe
2-(2-Methylallyl)-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol wird direkt weiterverwendet. Sein neutrales   Naphthalin-   
1,5-disulfonat schmilzt bei 228 bis   230     (Zersetzung).



   Beispiel 9
2-(trans-2-Butenyl)-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol
Man verfährt wie in Beispiel 7, wobei man jedoch abweichend davon von 12 g   1,2,3,4,4a,9b-Hexahydro-    5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol ausgeht und dieses mit 6,3 g   trans-Crotylchlorid    umsetzt. Das dabei erhaltene Produkt wird aus   Aceton/Pentah    umkristallisiert und schmilzt bei 110 bis   112 .   



   Beispiel 10
2-(3,3-Dimethylallyl)-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol
Man verfährt wie in Beispiel 7, wobei man jedoch abweichend davon von   12 g 1,    2,3,4,4a,   9b-Hexahydro-5H-    indeno [1,   2-c]    pyridin-5-ot ausgeht und dieses mit 7,3 g 3,3-Dimethylallylchlorid umsetzt. Das dabei erhaltene Produkt wird aus Aceton umkristallisiert und schmilzt bei 121 bis   123 .   



   Beispiel   11       2- (3-Butinyl)-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro-   
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol
Eine Lösung von   15 g 1,2,3,4,4a,9b-Hexahydro-5H-    indeno[1,2-c]pyridin-5-ol in 360 ml Chloroform wird mit 18 g wasserfreiem Natriumcarbonat und 12,7 g   1-Brom-3-butin    versetzt und 3 Stunden am Rückfluss zum Sieden erhitzt. Hierauf lässt man abkühlen, wäscht die Chloroformschicht mit Wasser neutral, trocknet sie dann über Natriumsulfat und dampft ein. Der Rückstand wird in Aceton gelöst und über 100 g Kieselgel filtriert. Das Filtrat wird eingeengt, worauf    2- (3-Butinyl-1, 2,    3,4,4a,   9b-hexahydro-SH-    indeno   [1,    2-c] pyridin-5-ol auskristallisiert.

   Es wird nochmals aus Aceton umkristallisiert und schmilzt dann bei 135 bis   136 .   



   Beispiel 12
2-Methyl-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro   5H-indeno [1,2-c]pyridin-5-ol   
Eine Lösung von 8 g   1,    2,3,4h4a, 9b-Hexahydro-SHindeno   [1,    2-c]   pyridin-5-ol    in 200 ml Chloroform wird mit 10 g wasserfreiem Natriumcarbonat und 4,4 g Methylbromid versetzt und 18 Stunden im Schüttelautoklav auf   60  erwärmt. Anschliessend wäscht    man das abgekühlte Reaktionsgemisch mit Wasser neutral, extrahiert dreimal mit 10 % wässriger Essigsäure, stellt die sauren wässrigen Extrakte mit Natronlauge alkalisch und schüttelt dreimal mit Ather aus. Die ätherischen Phasen werden vereinigt, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird in Aceton gelöst und über eine Säule von 900 g Kieselgel filtriert.

   Die Aceton-Eluate werden eingedampft, wobei    2-Methyl-1,2,3,4,4a,9b-hexahydro-   
5H-indeno[1,2-c]pyridin-5-ol als Rückstand verbleibt ; Smp. 143 bis   145-,    nach Kri  stallisation    aus Isopropanol.
EMI3.1     
 
EMI4.1     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Indenopyridinderi- vate der Formel I, worin R, niederes Alkyl, Alkenyl oder Alkinyl oder die Benzyl-oder Phenyläthylgruppe und R, Wasserstoff, Chlor, Brom oder niederes Alkyl bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II, worin R2 obige Bedeutung besitzt, mit einer Verbindung der Formel III, worin Ri obige Bedeutung besitzt und X für den Säurerest eines reaktionsfähigen Esterst steht, in Gegenwart eines säure- bindenden Mittels umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als säurebindendes Mittel ein Alkali- metallcarbonat verwendet.
CH757569A 1966-06-21 1967-03-06 Verfahren zur Herstellung neuer Indenopyridinderivate CH484908A (de)

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