CH493535A - Verfahren zur Herstellung von Pyrazinoylguanidinen und Pyrazinamidoguanidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pyrazinoylguanidinen und Pyrazinamidoguanidinen

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CH493535A
CH493535A CH803467A CH803467A CH493535A CH 493535 A CH493535 A CH 493535A CH 803467 A CH803467 A CH 803467A CH 803467 A CH803467 A CH 803467A CH 493535 A CH493535 A CH 493535A
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CH
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sep
diamino
lower alkyl
guanidine
guanidines
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CH803467A
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Immanuel Pollak Peter
James Tull Roger
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Merck & Co Inc
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D241/00Heterocyclic compounds containing 1,4-diazine or hydrogenated 1,4-diazine rings
    • C07D241/02Heterocyclic compounds containing 1,4-diazine or hydrogenated 1,4-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D241/10Heterocyclic compounds containing 1,4-diazine or hydrogenated 1,4-diazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D241/14Heterocyclic compounds containing 1,4-diazine or hydrogenated 1,4-diazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D241/24Carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Pyrazinoylguanidinen und Pyrazinamidoguanidinen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von (3,5-Diamino-6 -halogenpyrazinoyl)-guanidinen oder (3,5-Diamino-6-halogenpyrazinamido)-guanidinen, die nützliche diuretische Eigenschaften aufweisen und, was noch wichtiger ist, die Ausscheidung von Natrium und Chloridionen selektiv fördern, während sie diejenige von Kalium hemmen.



  Die nach dem neuartigen erfindungsgemässen Verfahren erzeugten Produkte sind bei der Behandlung von ödem und anderen von der Retention überschüssiger Mengen Natrium und/oder Flüssigkeit durch den tierischen Organismus herrührenden abnormen Zuständen besonders nützlich.



   Das neuartige erfindungsgemässe Verfahren besteht in der Umsetzung eines am Amidstickstoffatom disubstituierten-3,5-Diamino-6-halogenpyrazinamidins mit einem Guanidin oder einem Aminoguanidin und der Behandlung des auf diese Weise erzeugten Produktes mit einer Mineralsäure zur Bildung des gewünschten (3,5 -Diamino-6-halogenpyrazinoyl)-guanidin- oder -aminoguanidin-Produkts behandelt. Die erste Stufe der Umsetzung kann bei einer Temperatur von etwa 5 bis etwa   6O0C    oder bei der Rückflusstemperatur des Reaktionsgemisches, wenn diese unter   6O0C    liegt, durchgeführt werden. In der zweiten Stufe der Umsetzung kann jede Mineralsäure mit Ausnahme von Salpetersäure in einer Konzentration von etwa 1 bis 12 N verwendet werden. Vorzugsweise wird ein Lösungsmittel verwendet, wobei jedes die Reaktionsteilnehmer lösende Lösungsmittel, wie z.B.



  Dioxan, Äther, Isopropyläther und dergleichen, in Frage kommt.



   Das neuartige erfindungsgemässe Verfahren kann zur Herstellung von im wesentlichen irgend einem (3,5-Diamino-6-halogenpyrazinoyl)-guanidin- oder (3,5-Diamino -6-halogenpyrazinamido) - guanidin - Produkt verwendet werden, doch ist es besonders nützlich bei der Herstellung von Produkten folgender Strukturformel:
EMI1.1     
 und deren Säureadditionssalzen, worin R Halogen, insbesondere Chlor oder Brom ist; R1 und R2 gleich oder ungleich und je Wasserstoff, Niederalkyl, mit Vorteil mit
1 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie z.B.

  Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Amyl oder mit Vorteil irgend eine 4 oder 5 Kohlenstoffatome aufweisende, verzweigtkettige Alkylgruppe, Niederalkenyl, mit Vorteil mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen und insbesondere Allyl, Propargyl oder 3-Pentenyl und dergleichen, oder eine Niedercycloalkyl-niederalkyl-Gruppe mit Vorteil mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Gruppe, wie   z.B.    Cyclopropylmethyl, Cyclopentylmethyl, Cyclohexylmethyl, Cyclohexyläthyl, Cyclopropyläthyl und dergleichen, sind:

  R3 ist Wasserstoff, ein Niederalkyl, mit Vorteil mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie   z.B.    Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Amyl oder vorzugsweise irgend eine 4 oder 5 Kohlenstoffatome aufweisende, verzweigtkettige Niederalkylgruppe, Hydroxyniederalkyl, Phenylniederalkyl, Halogenphenylniederalkyl, Niederalkylphenyl-niederalkyl, Niederalkoxyphenyl-niederalkyl oder Pyridyl-niederalkyl;

  ; R4 Wasserstoff, Niederalkyl, wie   z.B.    Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Amyl oder irgend eine verzweigtkettige Alkylgruppe mit Vorteil mit 4 oder 5 Kohlenstoffatomen oder Phenylniederalkyl, worin die Alkylhälfte mit Vorteil 1 bis 2 Kohlenstoffatome aufweist und die Phenylhälfte entweder unsubstituiert ist oder einen oder mehrere Substituenten aufweist, die vorzugsweise ein Halogen (mit Vorteil Chlor, Brom oder Fluor), eine Niederalkylgruppe (mit Vorteil mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen) oder eine Niederalkoxygruppe (mit Vorteil mit 1  bis 2 Kohlenstoffatomen) sind; oder R3 und R4 stellen zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten heterocyclischen Ring dar; R5 Wasserstoff oder ein Niederalkyl mit Vorteil mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie z.B.

  Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Amyl oder irgend eine verzweigtkettige Alkylgruppe mit 4 oder 5 Kohlenstoffatomen ist, oder   R2    und R4 bilden zusammen mit den Stickstoffatomen, an die sie gebunden sind, sowie mit dem C-Atom die Struktur
EMI2.1     
 worin y eine ganze Zahl vom Wert 2 oder 3 ist, und n ist 0 oder 1.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann durch folgendes Fliess-Schema veranschaulicht werden, worin die variablen Radikale die oben angegebenen Bedeutungen haben:
EMI2.2     

Die Guanidin oder Aminoguanidin-Reagenzien   OI)    sind leicht erhältliche Verbindungen oder können nach in der Literatur beschriebenen Verfahren hergestellt werden. In der Umsetzung wird die freie Base bevorzugt; sie kann mit Vorteil nach bekannten Verfahren aus einem Salz des Guanidins oder Aminoguanidins in situ hergestellt werden.



   Das N,N-disubstituierte 3,5-Diamino-6-halogenpyrazinamidin-Reagens (I), worin R1 und   R2    die oben angegebenen Bedeutungen haben und X ein Niederalkyl, vorzugsweise mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl und dergleichen, oder ein Aralkyl, wie   z.B.    Benzyl, Phenäthyl und dergleichen, ist, sind an sich neue Verbindungen und können durch eine Serie von Reaktionen aus bekannten Alkyl-3,5-diamino-6-halogenpyrazinoaten   (V)    hergestellt werden.

  Diese Herstellung der Ausgangsverbindung I kann durch folgendes Fliess-Schema (a) bis (c) veranschaulicht werden:  
EMI3.1     
  (a) Die   3 ,5-Diamino-6-halogenpyrazinamid-Zwischen-    verbindungen (VI) werden mit Vorteil durch die Umsetzung des geigneten Alkyl-3,5-diamino-6-halogenpyrazinoats (V) mit Ammoniak hergestellt. Die Umsetzung kann unter Verwendung von flüssigem Ammoniak bei einer leicht unter oder leicht über Raumtemperatur liegenden Temperatur durchgeführt werden, oder der Ester V kann in einem inerten Lösungsmittel gelöst werden, worauf Ammoniaksgas unterhalb der Oberfläche der Lösung eingeleitet wird.



   (b) Bei Behandlung mit entweder Phosphorylchlorid oder Thionylchlorid in Gegenwart von Dimethylformamid mit Vorteil unter Erwärmen bilden die 3,5-Diamino -6-halogenpyrazinamide (VI) die entsprechenden N,N - Dimethyl - N' -   (3- cyan    -5-halogen-6-amino-2-pyrazinyl) -formamidine (VII), die zur Bildung der 3,5-Diamino-6 -halogenpyrazinonitrile (VIII) in Gegenwart einer starken Mineralsäure oder organischen Säure (wie z.B. Salzsäure, Schwefelsäure, Methansulfosäure und dergleichen) hydrolysiert werden können.



   Es soll bemerkt werden dass, wenn R1 und R2 im Ausgangsamid VI je Wasserstoff sind, die Aminogruppe in Stellung 5 in der Zwischenverbindung (VII) -N=   CHN(CH3)    sein wird, dass aber im Produkt (VIII) die Gruppe in Stellung 5 zur freien Amingruppe neugebildet sein wird, da die Hydrolyse sowohl den 3- als auch den 5-Substituenten beeinflusst.



   (c) Bei Umsetzung mit einem Niederalkanol, das vorzugsweise 1 bis 3 Kohlenstoffatome aufweist, unter wasserfreien Bedingungen und in Gegenwart von Chlorwasserstoff- oder Bromwasserstoffgas werden Pyrazinonitrile (VIII) in die Alkyl-3,5-diamino-6-halogenpyrazinimidate (IX) umgewandelt, die bei Behandlung mit einem Amin der Strukturformel   HNX    das gewünschte   N'-disubstituierte- 3,5 - Diamino - 6 -halogenpyrazinamidin    (I) ergeben. Die Umsetzung des Pyrazinimidats (IX) mit dem Amin wird vorzugsweise in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie z.B. eines Niederalkanols, und mit einem Überschuss an Amin-Reagens durchgeführt.

  Die Umsetzung erfolgt ohne weiteres bei Raumtemperatur, doch kann auch auf etwa 600C oder auf die Rückflusstemperatur des Reaktionsgemisches, wenn diese unter 600C liegt, erwärmt werden, und das Endprodukt wird im allgemeinen in 5 bis 24 Stunden erzielt.



   Folgende Beispiele veranschaulichen das erfindungsgemässe Verfahren.



   Beispiel I    (3 ,5-Diamino-6-chlorpyrazinoyl)guaeidin    Stufe A: Herstellung von 3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamid
Ein Autoklav aus rostfreiem Stahl wird mit 200 ml flüssigem Ammoniak und dann mit 0,1 Mol Methyl-3,5 -diamino-6-chlorpyrazinoat beschickt. Das Reaktionsgemisch wird 12 Stunden auf   1000C    erhitzt. Das Ammoniak wird vertrieben und das Produkt aus dem Autoklav entfernt und aus Methanol umkristallisiert, wobei man 3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamid, F   =    218,5-220,50C, erhält. Die Ausbeute beträgt 90%.

 

  Stufe B: Herstellung von 3,5-Diamino-6-chlorpyrazino nitril
In eine gerührte Suspension von 0,0115 Mol 3,5-Diamino-6-Chlorpyrazinamid in 20 ml Dimethylformamid werden 2,0 ml (überschüssiges) Phosphorylchlorid auf einmal gegeben. Die Reaktionstemperatur steigt auf 800C an und wird durch die Anwendung von äusserer Hitze 10 Minuten dort gehalten. Das Lösungsmittel wird dann im Vakuum entfernt und der Rückstand in   50ml    siedendes Wasser gegeben. Nach einigen Minuten scheidet sich ein gelber kristalliner Feststoff ab. Die Lösung wird abgekühlt und das Produkt durch Filtrieren gesammelt, wobei man 3,5-Diamino-6-chlorpyrazinonitril erhält, das nach Umkristallisieren aus Wasser bei 2950C schmilzt.



  Die Ausbeute beträgt 77%.  



  Stufe C: Herstellung von   Äthyl-3,5-diamino- 6-chlorpyr-    azinimidat-hydrochlorid
1,1 Mol Chlorwasserstoffgas wird in eine Lösung von
1 Mol 3,5-Diamino-6-chlorpyrazinonitril in 1,1 Mol absolutem Äthanol und   500ml    absolutem Äther bei   OOC    eingeleitet. Die vor Wasser geschützte Lösung wird 4 Tage bei   OOC    gelagert. Das auskristallisierende Äthyl -3,5-diamino-6-chlorpyrazinimidat-hydrochlorid wird gesammelt und in einem Vakuumtrockner über Calcium oxyd und Kaliumcarbonat von überschüssigem Chlorwasserstoff befreit.



  Stufe D: Herstellung von N'-Dimethyl-3,5-diamino-6  -chlorpyrazinamidin
1 Mol   Äthyl-3,5-diamino-6-chlorpyrazinimidathydro-    chlorid wird unter Rühren in 1 Liter Äthanol suspendiert und mit 2 Mol Dimethylamin behandelt. Das Gemisch wird unter ständigem Rühren 16 Stunden auf 400C erhitzt, wobei man N'-Dimethyl-3,5-diamino-6-chlorpyrazinamidin erhält.



  Stufe E: Herstellung von   (3,5-Diamino-6-chlorpyrazinoyl)-     -guanidin
Das in Stufe D erzielte Produkt wird mit Äthanol kombiniert und mit 1 Mol Guanidin behandelt. Das Re aktionsgemisch wird dann 1 Stunde bei   Rückfluss    erhitzt und das Lösungsmittel dann durch Destillation im Vakuum entfernt. Der Rückstand wird verdünnt und 5
Stunden mit 500 ml 2N Salzsäure bei Rückfluss erhitzt.



  Das sich bei der Abkühlung abscheidende Produkt wird gesammelt, mit kaltem Wasser gewaschen und getrocknet, wobei man (3,5 -Diamino-6-chlorpyrazinoyl)guanidin  -hydrochlorid, F = 293,50C (Zersetzung), erhält.



   Beispiel 2    (3,5-Diamino-6-brompyrazinoyl)guanidin   
Ersetzt man das in Beispiel 1, Stufe A, verwendete Methyl-3,5-diamino-6-chlorpyrazinoat durch eine äquimolare Menge   Methyl-3,5-diamino-brompyrazinoat    und befolgt man im wesentlichen das in Beispiel 1, Stufen A bis E, beschriebene Verfahren, so erhält man (3,5-Dia   mino-6-brompyrazinoyl)guanidin-hydrochlorid,    das in Form der freien Base bei 232,5-235,50C schmilzt.



   In der nachstehenden Tabelle sind andere nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte (3-Amino-5   NR1R2- 6 -    chlorpyrazinoyl)guanidin - Verbindungen beschrieben. Die Produkte werden im wesentlichen nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren erzeugt, ausser dass das in Stufe A verwendete Methyl-3,5-diamino -6-chlorpyrazinoat durch den geeigneten Ester (V), dessen variablen R, R1 und R2 in der nachstehenden Tabelle definiert sind, ersetzt wird.

  Es versteht sich, dass, wenn aus den Definitionen der durch R, R1 und R2 dargestellten Substituenten hervorgeht, dass der gleiche Ester wie in Beispiel 1, Stufe A, erforderlich ist, an diesem Reagens nichts geändert wird. Ähnlich wird das Guanidinreagens   (II),    dessen Substituenten R3, R4 und R5 in der nachstehenden Tabelle angegeben sind, anstelle des in Beispiel 1, Stufe E, verwendeten Guanidin-Reagens verwendet. Alle andere Reagenzien und Reaktionsbedingungen für die Herstellung des Produkts sind wie in Beispiel 1 beschrieben, obwohl die oben angegebenen Modifikationen in den verschiedenen Stufen gemacht werden können, wobei man letzten Endes das gewünschte (3,5-Diamino-6-chlorpyrazinoyl)-guanidin erhält, das die in der nachstehenden Tabelle definierte Strukturformel IV aufweist.



  TABELLE I
EMI4.1     

EMI4.2     


<tb>  <SEP> F <SEP> des <SEP> Endproduktes
<tb> R <SEP> R1 <SEP> R2 <SEP> R3 <SEP> R4 <SEP> R5 <SEP> oC <SEP> (Zers.) <SEP> *
<tb> C1 <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> CHs <SEP> H <SEP> H <SEP> 252 <SEP> -254
<tb> C1 <SEP> H <SEP> H <SEP> CH2 <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> HCl-Monohydrat <SEP> 277
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> C2H5 <SEP> C2H5 <SEP> H <SEP> 265
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> -CH,

   <SEP> - <SEP> H <SEP> HCl <SEP> 274,5
<tb> C1 <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2CH2OH <SEP> H <SEP> H <SEP> HCl <SEP> 228,5-229,5
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2 <SEP> - <SEP> H <SEP> H <SEP> 215 <SEP> -216
<tb>    TABELLE I (Fortsetzung)
EMI5.1     


<tb>  <SEP> F <SEP> des <SEP> Endproduktes
<tb> R <SEP> R1 <SEP> R1 <SEP> F <SEP> R6 <SEP> des <SEP> Endproduktes
<tb>  <SEP> 0C <SEP> (Zers.) <SEP> *
<tb>  <SEP> -CH2 Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2O <SEP> - <SEP> H <SEP> H <SEP> 220 <SEP> -223
<tb>  <SEP> Cl
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2bF <SEP> H <SEP> H <SEP> 216 <SEP> -219,5
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2 <SEP> -CH2 <SEP> H <SEP> H <SEP> 210 <SEP> -212
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2OWOCH8 <SEP> H <SEP> H <SEP> 175,5-179,5
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2 <SEP> - <SEP> -CH,

   <SEP> H <SEP> H <SEP> 220 <SEP> -222
<tb>  <SEP> CH3
<tb>  <SEP> CH3
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH <SEP> H <SEP> H <SEP> 152 <SEP> - <SEP> 160
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2CH2 <SEP> H <SEP> H <SEP> 219 <SEP> -221,5
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2O <SEP> H <SEP> H <SEP> 2 <SEP> HC1 <SEP> 280,5 <SEP> - <SEP> 283,5
<tb> C1 <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH,

   <SEP> -\ <SEP> /
<tb> Cl <SEP> H <SEP> H <SEP> I <SEP> CHCH <SEP> 1 <SEP> 222,5 <SEP> - <SEP> 223,5
<tb> Cl <SEP> H <SEP> -iPr <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP>  > 300
<tb> Cl <SEP> H <SEP> -iPr <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> 238,5-240
<tb> Cl <SEP> H <SEP> -iPr <SEP> -CH2CH2OH <SEP> H <SEP> H <SEP> HCl.Hemihydrat <SEP> 185- <SEP> 186
<tb> Cl <SEP> H <SEP> -iPr <SEP> CH2 <SEP> - <SEP> H <SEP> H <SEP> 200,5-204,5
<tb> Cl <SEP> H <SEP> -CH2CH=CH2 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 213 <SEP> -214
<tb> Cl <SEP> H <SEP> -CH2CH=CH2 <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> 213 <SEP> -215
<tb> Cl <SEP> H <SEP> nBu <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> 187,5
<tb> Cl <SEP> H <SEP> caXH1 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 220 <SEP> -221,5
<tb> Cl <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 216 <SEP> -217
<tb> Ö <SEP> CH3 <SEP> C2H5 <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 229 <SEP> -230
<tb> Cl <SEP> CH3 <SEP> nPr <SEP> 

   H <SEP> H <SEP> H <SEP> 214 <SEP> -215
<tb> Cl <SEP> CH3 <SEP> -iPr <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> 207 <SEP> -208
<tb> Cl <SEP> CH3 <SEP> -iPr <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> 209 <SEP> -211
<tb> Cl <SEP> Et <SEP> Et <SEP> CH2 <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> 212 <SEP> -214
<tb>  * als freie Base, wenn nicht anders angegeben.  



   Beispiel 3    (3,5-Diamino-6-chlorpyrazinsmido)guanid in   
Befolgt man im wesentlichen das in Beispiel 1, Stufe E, beschriebene Verfahren unter Verwendung einer äquimolaren Menge Aminoguanidin anstelle des dort verwendeten Guanidins, so erhält man (3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamido)-guanidin, das in Form der freien Base bei 281-2820C (Zers.) schmilzt.



   Beispiel 4    (3-Amino-5-dimethylamino-6-chlorpyrazinamido)-     -guanidin
Ersetzt man das in Beispiel 1, Stufe A, verwendete Methyl-3,5-diamino-6-chlorpyrazinoat durch eine äquimolare Menge Methyl-3-amino-5-dimethylamino-6-chlorpyrazinoat und das in Beispiel 1, Stufe E, verwendete Guanidin durch eine äquimolare Menge Aminoguanidin und befolgt man dann im wesentlichen die in Beispiel 1, Stufen A bis E, beschriebenen Verfahren, so erhält man (3-Amino-5-dimethylamino-6-chlorpyrazinamido)guanidin, das in Form der freien Base bei 2210C (Zers.) schmilzt.



   Beispiel 5   
1-(3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamid o)-3,3-  -dimethylguanidin-hydrochlorid   
Dieses Produkt wird im wesentlichen nach dem in Beispiel 3 beschriebenen Verfahren hergestellt, nur wird das dort verwendete Aminoguanidin-Reagens durch eine äquimolare Menge l-Amino-3,3-dimethylguanidin ersetzt. Das in Form seines salzsauren Salzes erzielte Produkt schmilzt bei 279-2800C (Zers.).



   Ersetzt man das in Beispiel 1, Stufe A, verwendete Methyl-3,5-diamino-6-chloripyrazinoat durch das in der Tabelle I angegebene   Methyl3 -amino-5-NR1R2-6-chlor-    pyrazinoat (V) und das in Stufe E verwendete Guanidin (II) durch eine äquimolare Menge Aminoguanidin und befolgt man dann im wesentlichen die in Beispiel 1, Stufen A bis E, beschrieben Verfahren, so erhält man die entsprechenden   (3 -Amino-5-NR1R2-6-chlorpyrazin-    amido)guanidine, deren Substituenten R1 und R2 in der Tabelle I angegeben sind.



   Befolgt man in wesentlichen das in Beispiel 2 beschriebene Verfahren jedoch unter Verwendung einer äquimolaren Menge Aminoguanidin anstelle des dort verwendeten Guanidin-Reagens, so erhält man (3,5-Diamino -6-brompyrazinamido)guanidin.



   Befolgt man im wesentlichen das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren jedoch unter Verwendung einer äquimolaren Menge   l-Amino-3-methylguanidin    bzw.

 

     1-Amino-3-(2-hydroxyäthyl)guanidin    1   -Amino-3-phenäthylguanidin      1 -Amino-3    -benzylguanidin   1 -Amino-2,3-äthylenguanidin    und 1   -Amino-3,3-dimethylguanidin    anstelle des dort verwendeten Aminoguanidins, so erhält man 1 -(3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamido)-3-methylguanidin, bzw.



  1 -(3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamido)-3-(2-hydroxyäthyl)  -guanidin   1 -(3 ,5-Diamino-6-chlorpyrazinamido)-3    -phenäthyl guanidin
1   -(3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamido)-3-benzylguanidin      1-(3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamido)-2,3 -äthylenguanidin    und   1-(3,5-Diamino-6-chlorpyrazinamido)-3 ,3-dimethylgua-    nidin. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von (3,5-Diamino-6-halogenpyrazinoyl)-guanidinen oder (3 ,5-Diamino-6-halogenpyra- zinamido)guanidinen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein am Amidstickstoffatom disubstituiertes 3,5-Diamino -6-halogenpyrazinamidin (I) mit einem Guanidin bzw.
    Aminoguanidin (11) umsetzt und das dabei erzielte Produkt dann mit einer Mineralsäure behandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stufe in Gegenwart eines Niederalkanols als Lösungsmittel durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1 zur Herstellung von N,N-disubstituierten (3,5-Diamino-6-halogenpyrazinoyl)-guanidinen bzw. (3 ,5-Diamino-6-halogenpyrazin- amido)guanidinen, dadurch gekennzeichnet, dass man von N,N-disubstituierten Guanidinen bzw. Aminoguanidinen ausgeht und das erzielte Zwischenprodukt, das N,N -disubstituierte N'-Amidino-(bzw. Guanidino)-3,5-diamino-6-halogenpyrazinamidin mit einer Mineralsäure behandelt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reagenzien I und II folgende Strukturformeln aufweisen: EMI6.1 worin R Chlor oder Brom, R1 und R2 Wasserstoff, Niederalkyl, Niederalkenyl oder Niedercycloalkyl-niederalkyl; R3 Wasserstoff, Niederalkyl, Hydroxyniederalkyl, Phenylniederalkyl, Halogenphenylniederalkyl, Niederalkylphenylniederalkyl, Niederalkoxyphenylniederalkyl oder Pyridylniederalkyl; R4 Wasserstoff, Niederalkyl oder Phenylniederalkyl mit gegebenenfalls substituiertem Phenylkern, oder R3 und R4 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten heterocyclischen Ring darstellen;
    R5 Waserstoff oder Niederalkyl ist, oder R5 und R4 zusammen mit den Stickstoffatomen, an die sie gebunden sind, sowie mit dem C-Atom die Struktur EMI7.1 worin y eine ganze Zahl vom Wert 2 oder 3 ist, bilden; n eine ganze Zahl vom Wert 0 oder 1 und X Niederalkyl oder Aralkyl ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein N,N-Diniederalkyl-3,5-diamino-6-chlorpyrazinamidin mit einem Guanidin umgesetzt wird und das dabei erzielte Produkt zur Bildung von (3,5-Diamino -6-chlorpyrazinoyl)-guanidin mit einer Mineralsäure behandelt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass ein N,N-Diniederalkyl-3-amino-5-dimethylamino-6-chlorpyrazinamidin mit Guanidin umgesetzt wird und das dabei erzielte Produkt zur Bildung von (3 -Amino-5-dimethylamino-6-chlorpyrazinoyl)guanidin mit einer Mineralsäure behandelt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein N,N-Diniederalkyl-3,5-diamino-6-chlor pyrazinamidin mit Aminoguanidin umgesetzt wird und das dabei erzielte Produkt zur Bildung von 3,5-Diamino -6-chlorpyrazinamido)guanidin mit einer Mineralsäure behandelt wird.
CH803467A 1966-08-25 1967-06-07 Verfahren zur Herstellung von Pyrazinoylguanidinen und Pyrazinamidoguanidinen CH493535A (de)

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CL2008003651A1 (es) 2007-12-10 2009-06-19 Novartis Ag Compuestos derivados de 3,5-diamino-6-cloropirazinamida sustituida; composicion farmaceutica; combinacion farmaceutica; y uso en el tratamiento de una condición inflamatoria o alergica, en particular una enfermedad inflamatoria u obstructiva de las vias respiratorias.

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