CH521360A - Verfahren zur Herstellung von 4-(v-Triazolyl-(2))-naphthalimiden und deren Verwendung als optische Aufhellungsmittel ausserhalb der Textilindustrie - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-(v-Triazolyl-(2))-naphthalimiden und deren Verwendung als optische Aufhellungsmittel ausserhalb der Textilindustrie

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CH521360A
CH521360A CH1429069A CH1429069A CH521360A CH 521360 A CH521360 A CH 521360A CH 1429069 A CH1429069 A CH 1429069A CH 1429069 A CH1429069 A CH 1429069A CH 521360 A CH521360 A CH 521360A
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triazolyl
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CH1429069A
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Alfons Dr Dorlars
Carl-Wolfgang Dr Schellhammer
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Bayer Ag
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    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D221/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom, not provided for by groups C07D211/00 - C07D219/00
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    • C07D221/04Ortho- or peri-condensed ring systems
    • C07D221/06Ring systems of three rings
    • C07D221/14Aza-phenalenes, e.g. 1,8-naphthalimide
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
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Description


  Verfahren zur Herstellung von 4-[v-Triazolyl-(2)]-naphthalimiden  und deren Verwendung als optische Aufhellungsmittel ausserhalb der Textilindustrie    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von     4-[v-Triazolyl-(2)-]naphthal-          imiden    der Formel  
EMI0001.0002     
    worin R, Wasserstoff, einen aliphatischen Rest mit 1-12  C-Atomen, einen cycloaliphatischen oder einen     aralipha-          tischen    Rest und R2 und R3 unabhängig voneinander  Wasserstoff, einen aliphatischen, cycloaliphatischen oder  araliphatischen Rest mit 1-12 C-Atomen oder einen     mo-          nocyclischen    Arylrest bedeuten, wobei beliebige der Re  ste R1, R2 bzw.

   R3 weitersubstituiert sein können, und  auf deren Verwendung als optische Aufhellungsmittel  ausserhalb der Textilindustrie.  



  Als Substituenten für die Weitersubstituierung von  R1, R2 und R3 sind niedere Alkylreste, niedere     Alkoxy-          gruppen,    Acyloxyreste, Aminogruppen, Nitrilgruppen,  Carbalkoxygruppen oder Pyrrolidonylgruppen bevorzugt,  und monocyclische Arylreste R2 bzw. R3 können durch  Halogen weitersubstituiert sein.  



  Erfindungsgemäss werden die     Triazolylnaphthalimi-          de    der Formel I dadurch erhalten, dass man     Naphthal-          imide    der Formel  
EMI0001.0013     
  
EMI0001.0014     
    worin     R,        R2    und     RR    die angegebene Bedeutung haben,  Y für einen abspaltbaren Rest und R, für Wasserstoff  oder Niederalkyl, wie Methyl oder Äthyl, stehen, unter  Abspaltung von R4Y cyclisiert.  



  Abspaltbare Reste Y in Formel II sind bevorzugt  anionisch abspaltbare Reste, wie Halogen, wie Br, Cl,  -OH, -O-Niederalkyl, O-Acyl, tertiäre Aminogruppen,  wie die Di-niederalkylaminogruppen, oder quartäre Am  moniumgruppen, wie Tri-niederalkylammoniumgruppen.  



  Für die Umwandlung der Verbindungen II in I geht  man beispielsweise derart vor, dass man Verbindungen  II, in denen Y für OH steht, durch Behandeln mit or  ganischen oder anorganischen Säuren oder Säurederiva  ten, insbesondere organischen Säureanhydriden, in die  entsprechenden O-Acylverbindungen überführt, z.B.

    durch Behandeln mit Acetanhydrid in die     O-Acetylver-          bindung,    und diese dann durch Einwirkung von Säuren  oder Basen und/oder durch Einwirkung erhöhter Tem  peratur unter Abspaltung eines     Mols    Säure in Verbin  dungen I     überführt.    Eine bevorzugte Ausführung besteht  darin, dass man mit Säuren und gleichzeitig oder     an-          schliessend    erhöhter Temperatur,     z.B.    bis zu 150 C,  oder mit Basen und gleichzeitig oder nachfolgend er  höhter Temperatur,     z.B.    bis zu 150 C, behandelt.

        Für die erwähnte Umsetzung     erforderliche    Ausgangs  verbindungen II lassen sich beispielsweise erhalten, wenn  man 4-Amino-naphthalimide der Formel  
EMI0002.0001     
    worin R1 die angegebene Bedeutung hat, mit     Nitroacetal-          doxim    kuppelt, das Reaktionsprodukt zur     Nitro-v-triazo-          lyl-(2)-Verbindung    dehydratisiert, die Nitrogruppe zur  Aminogruppe reduziert, diese erneut diazotiert und die  erhaltene Diazoverbindung in bekannter Weise reduktiv  verkocht. Man gelangt auf diesem Wege zu Verbindun  gen, in denen R2 und R3 in Formel II für Wasserstoff  stehen.

   Weitere Verbindungen der Formel II können  dargestellt werden, indem man Nahpthalimide der For  mel  
EMI0002.0006     
         oder    deren Salze, wie die     Hydrochloride    oder Sulfate,  oder die w-Sulfonsäuren der Hydrazine worin R, die an  gegebene Bedeutung hat, mit α-Oximinoketonen der For  meln  
EMI0002.0009     
    worin     R2,        R3    und Y die angegebene Bedeutung haben  und Y beispielsweise eine OH-Gruppe darstellt, konden  siert und die erhaltenen α-Oximinohydrazone in bekann  ter Weise zu den entsprechenden     v-Triazolyl-(2)-Verbin-          dungen    dehydratisiert.  



  Die Verbindungen der Formel I sind wertvolle blau  fluoreszierende optische Aufhellungsmittel.  



  Für die Darstellung der Ausgangsverbindungen der  Formel II bzw. VI geeignete Verbindungen Va bzw.  Vb sind beispielsweise unter anderem:  Oximinoaceton, Diacetylmonoxim,     1-Oximinopenta-          non(2),    2-Oximinopentanon-(3), 3-Oximinopentanon-(2),  3-Oximino-4-methyl-pentanon-(2),     1-Oximino-4-methyl-          penten-(3)-on-(2),    2-Oximino-5-methylhexanon-(3),     2-          -Oximinoheptanon-(3),    3-Oximinoheptanon-(4),     3-Oxi-          minooctanon-(2),    3-Oximinoundecanon-(2),     2-Oximino-1-          -cyclohexylpropanon-(1),    Oximinoacetophenon,

       p-Fluor-          und    p-Chloroximinoacetophenon, p-Methoxy- und     p-          Methyloximinoacetophenon,        2,4-Dimethyloximinoaceto-          phenon,    Oximinopropiophenon,     1-Oximino-1-phenylace-          ton,    1-Oximino-1-(o-methoxyphenyl)-aceton,     1-Oximino-          -1-o-tolyl-aceton,        α-Oximino-2,4-dimethoxypropiophe-          non,    Oximinovalerophenon, Benzilmonoxim.  



  Als optische Aufhellungsmittel eignen sich die Ver  bindungen der Formel I     insbesondere    zum Aufhellen von    synthetischen Materialien, wie beispielsweise Folien oder  plastischen Massen aus aromatischen Polyestern, wie     Po-          lyäthylenglykolterephthalaten    und aromatischen Poly  estern aus Terephthalsäure und     1,4-Bis-hydroxymethyl-          -cyclohexan,    Materialien aus Homo- und Copolymeren  auf Basis von Acrylnitril bzw. as. Dicyanäthylen, Poly  vinylchlorid, Cellulose-2¸-acetat und Cellulosetriacetat,  sowie zum Aufhellen von Lacken aus Celluloseacetaten.

    Die Anwendung der optischen Aufhellungsmittel, welche  die Verbindungen der Formel I in reiner Form oder mit  anderen geeigneten Zusätzen vermischt enthalten,     erfolgt     in an sich üblicher Weise z.B. in Form von wässrigen  Dispersionen oder in Form von Lösungen in organischen  Lösungsmitteln, wie Aceton, Essigester,     Glykolmonome-          thylätheracetat,    Methylenchlorid oder Toluol. Ge  wünschtenfalls können die optischen Aufhellungsmittel  auch in Kombination mit Waschmitteln zur Anwendung  gebracht oder Giessmassen zugesetzt werden, die zur  Herstellung von Folien oder Filamenten dienen.  



  Diejenigen Verbindungen der Formel I, in denen R2  und R3 für Wasserstoff und/oder Alkyl- oder     Cycloal-          kylreste    stehen, eignen sich besonders gut zum optischen       Aufhellen    von Materialien aus aromatischen     Polyestern,     Homo- und Copolymeren des Acrylnitrils und Cellulose  acetaten. Ausser diesen Verbindungen zeigen bei der op  tischen Aufhellung von Polyvinylchlorid auch solche  Triazolnaphthalimide der Formel I sehr gute Ergebnis  se, in denen R2 und/oder R3 einen Aralkylrest oder einen  gegebenenfalls substituierten monocyclischen Arylrest  darstellen.

   Von herausragendem Interesse als optische  Aufhellungsmittel sind solche Verbindungen der For  mel I, in denen R2 für einen niederen Alkylrest, bevor  zugt CH3, R3 für H und R1 für einen bevorzugt     grad-          kettigen    Alkylrest mit 2-4 C-Atomen stehen.  



  Für die Verwendung als optische Aufhellungsmittel  lassen sich die erforderlichen Mengen der Verbindungen  der Formel I von Fall zu Fall durch Vorversuche leicht  ermitteln. Im allgemeinen erweisen sich 0,01-0,5 Gew.-%,  bezogen auf das aufzuhellende Material, als ausreichend.  



  Im Vergleich zu bekannten, konstitutionell nächstlie  genden Naphthalimidverbindungen, wie den aus der bel  gischen Patentschrift 667 986 bekannten     4-[Pyrazolyl-          -(1)]-naphthalimiden,    lassen sich mit den     erfindungsge-          mäss    hergestellten Verbindungen als optische Aufhel  lungsmittel überraschend klare Weisstöne, verbesserte  Lichtechtheiten und eine wesentlich bessere     Chloritbe-          ständigkeit    der hiermit aufgehellten Materialien erzielen.

      <I>Beispiel 1</I>  N-n-Propyl-4-[4-methyl-v -triazolyl-(2)] -naphthalimid  der Formel  
EMI0002.0056     
    wird in folgender Weise hergestellt:  26,9 g (0,1 Mol)     N-n-Propyl-4-hydrazino-naphthal-          imid    werden mit 9,6 g (0,11     Mol)        Oximinoaceton    und  5 ml Eisessig in 250 ml Alkohol 2 h unter Rühren auf  75-78 C erhitzt;

   anschliessend wird etwa die Hälfte des       Alkohols    unter vermindertem Druck     abdestilliert    und das  entstandene     a-Oximinohydrazon    nach dem Erkalten des      Gemisches abgesaugt und getrocknet. 31,8 g (0,094 Mol)  des so erhaltenen &alpha;-Oximinohydrazons werden dann in  einer Mischung von 150 ml Dimethylformamid und  100 ml Pyridin gelöst und die Lösung bei 30 C mit  14 ml Acetanhydrid versetzt. Dabei steigt die Tempe  ratur um etwa 10 C; man erwärmt das Gemisch     an-          schliessend    unter Rühren auf 80-85 C und hält diese  Temperatur noch 5 h.

   Nach Beendigung der Umsetzung       destilliert    man unter vermindertem Druck etwa 150 ml  Lösungsmittel ab und saugt das ausgefallene rohe     Tria-          zolylnaphthalimid    ab. Zur Reinigung verrührt man das  Rohprodukt mit ammoniakhaltigem     Alkohol,    saugt den  Rückstand ab und kristallisiert aus ammoniakhaltigem  Dimethylformamid um. Man erhält hellgelbe Kristalle  vom F. 158 C.  



  Anstelle von     N-n-Propyl-4-[4-methyl-v-triazolyl-(2)]-          -naphthalimid    kann man nach dem vorstehend erläuter  ten Verfahren aus den entsprechenden Ausgangsverbin  dungen auch     N-Äthyl-[4-methyl-v-triazolyl-(2)]-naphthal-          imid    oder     N-Äthyl-[4-isopropyl-5-methyl-v-triazolyl-(2)]-          -naphthalimid    herstellen, indem man     N-Äthyl-4-hydrazi-          nonaphthalimid    mit Oximinoaceton bzw. mit     4-Methyl-          -3-oximinopentanon-(2)    kondensiert und die so erhalte  nen &alpha;

  -Oximinohydrazone zu den     v-Triazolylnaphthalimi-          den    dehydratisiert.    <I>Beispiel 2</I>  N-Acetoxy-äthyl-4- [4- methyl - v -triazolyl-(2)]     -naph-          thalimid    wurde durch Kondensation von     N-ss-Hydroxy-          äthyl-4-hydrazinonaphthalimid    mit Oximinoaceton und  Ringschluss des erhaltenen &alpha;-Oximinohydrazons mit  Acetanhydrid entsprechend den im Beispiel 1 gemachten  Angaben hergestellt, wobei zur gleichzeitigen     Acetylie-          rung    der P-Hydroxyäthylgruppe die doppelte Menge  Acetanhydrid eingesetzt wurde.  



  Eine in üblicher Weise hergestellte Spinnlösung von  1 kg Celluloseacetat in 4 Liter Aceton wurde mit einer    Lösung von 1,5 g dieser Verbindung in wenig Aceton       vermischt    und in bekannter Weise versponnen. Die er  haltenen Filamente zeigen eine sehr brillante lichtechte  optische Aufhellung.  



  Ähnliche gute Ergebnisse erhält man, wenn man an  stelle des     N-Acetoxyäthyl-4-[4-methyl-v-triazolyl-(2)]-          -naphthalimids    eine der in Beispiel 1 genannten Verbin  dungen als optisches Aufhellungsmittel einsetzt.    <I>Beispiel 3</I>  65 g Polyvinylchlorid mit einem K-Wert von 72-74,  35g Dioctylphthalat, 2 g eines handelsüblichen zinnhal  tigen organischen Stabilisators, 1 g Titandioxid (Rutil)  und 0.1 g     N-Äthyl-4-[4-isopropyl-5-methyl-v-triazolyl-          -(2)]-naphthalimid    werden auf einer Heisswalze mit ge  ringer Friktion bei etwa 165-170 C während 5 min ge  walzt;

   das erhaltene Fell wird dann auf einem     Vierwal-          zenkalander    zu einer Folie in Stärke von etwa 300   ab  gezogen. Die Folie ist hervorragend aufgestellt; der opti  sche Aufhellungseffekt ist sehr gut lichtecht.  



  Verwendet man anstelle des     N-Äthyl-4-[4-isopropyl-          -5-methyl-v-triazolyl-(2)]-naphthalimids    das     N-n-Butyl-4-          -[4-phenyl-v-triazolyl-(2)]-naphthalimid,    so erhält man  eine ähnliche wertvolle Aufhellung. Diese Verbindung  wird durch Kondensation von     N-n-Butyl-4-hydrazino-          naphthalimid    mit Oximinoacetophenon und Ringschluss  des erhaltenen &alpha;-Oximinohydrazons gemäss den im Bei  spiel 1 gemachten Angaben hergestellt.  



  <I>Beispiel 4</I>  Nach den in den vorangegangenen Beispielen ange  gebenen Herstellungsvorschriften lassen sich ebenfalls die  aus der folgenden Tabelle ersichtlichen     4-[v-Triazolyl-          -(2)]-naphthalimide    herstellen, die auf den in der Tabelle  angegebenen Materialien gute optische     Aufheilungseffek-          te    ergeben.

      
EMI0004.0000     
  
EMI0004.0001     
  
     
EMI0005.0000     
  
     In der letzten Spalte der Tabelle bedeuten die Ab  kürzungen:  
EMI0005.0001     
  
    TR <SEP> = <SEP> Cellulosetriacetat-Faser <SEP> spinngefärbt
<tb>  AC <SEP> = <SEP> Cellulose-2¸-acetat
<tb>  PA <SEP> = <SEP> Polyacrylnitril
<tb>  PVC <SEP> = <SEP> Polyvinylchlorid
<tb>  PE <SEP> = <SEP> Polyäthylenglykolterephthalat <SEP> spinngefärbt
<tb>  PM <SEP> = <SEP> Polymethacrylat
<tb>  PP <SEP> = <SEP> Polyolefine       <I>Beispiel 5</I>  In 1000 g eines farblosen Lackes aus Nitrocellulose  oder Celluloseacetat wird 1 g N-Acetoxyäthyl- oder     N-          -Butyläthyl-4-[4-methyl-v-triazolyl-(2)]-naphthalimid    ge  löst. Der     Lack    wird dann auf einem farblosen Unter  grund dünn ausgestrichen.

   Nach dem Trocknen ist die  Lackschicht hervorragend optisch aufgehellt.  



       N-Butoxyäthyl-4-[4-methyl-v-triazolyl-(2)]-naphthal-          imid    hergestellt durch Umsetzung von     N-Hydroxyäthyl-          -4-[4-methyl-v-triazolyl-(2)]naphthalimid    mit Buttersäu  rechlorid.  



  <I>Beispiel 6</I>  In einem 20 1 Rührautoklaven werden 6 kg     Dime-          thylterephthalat    und 5 1 Äthylenglycol mit 3 g Zinkace-      tat und 4 g     N-n-Butyl-4-[4-phenyl-v-triazolyl-(2)]-naph-          thalimid    gemischt. Der Autoklav wird zunächst unter       Rühren    auf 180 C geheizt. Bei etwa 150 C beginnt die  Umesterung; abdestillierendes Methanol wird in einem  Kühler     kondensiert    und aufgefangen. Nach 1 h     wird    die  Temperatur auf 200 C nach weiteren 45 min auf 220 C  erhöht. Die Umesterung ist nach etwa 2 h 45 min be  endet.

   Zur Vorkondensation wird das Gemisch     anschlies-          send    mit Stickstoff in einen anderen 20-l-Autoklaven ge  drückt, der auf 275 C     geheizt    wurde. Überschüssiges  Glykol wird abdestilliert und aufgefangen. Nach 45 min  wird zunächst schwaches Vakuum     angelegt;    im     Verlauf     von weiteren 45 min wird der Druck auf unter 1 Torr  gesenkt, wobei nur noch langsam gerührt wird. Nach Be  endigung der Polykondensation (etwa 2<B>3/2</B> h nach Errei  chen eines Druckes von 1 Torr) wird die erhaltene Schmel  ze in bekannter Weise zu Filamenten mit einem Titer  von 50/25 den versponnen, welche eine hervorragend  klare, licht- und nassechte, chloritbeständige optische  Aufhellung aufweisen.  



  Das verwendete optische Aufhellungsmittel wurde  durch Kondensation von     N-n-Butyl-4-hydrazinonaph-          thalimid    mit Oximinoacetophenon und Ringschluss des  erhaltenen &alpha;-Oximinohydrazons mit Acetanhydrid in Ge  genwart von Natriumacetat hergestellt und war in Form  heller     gelblicher    Kristalle vom     Schmelzpunkt    182 C.

      <I>Beispiel 7</I>  100 g Polyvinylchlorid-Suspensionspolymerisat mit  einem K-Wert von 75-78, 2 g Barium-Cadmiumstearat,  0,5 g eines Stabilisators auf Basis Dibutylzinn-dilaurat  und 1 g Titandioxid (Rutil) werden vergleichsweise auf  einer     Heisswalze    bei etwa 165-170 C homogenisiert und       das    erhaltene Fell anschliessend bei 150-170 C unter  einem Druck von 40-50 kg/cm2 zu einer Platte verpresst.  Die so hergestellte Platte hat einen leicht gelblichen       Weisston.     



  Fügt man der Mischung vor dem Verwalzen auf der  Heisswalze 0,1g     N-Äthyl-4-[4-äthyl-5-n-propyl-v-triazo-          lyl-(2)]-naphthalimid    zu und verfährt wie oben angege  ben, so erzielt man einen wesentlich helleren, sehr kla  ren, reinen und lichtechten     Weisston,    der keine Neigung  zum Vergilben zeigt.  



  Das verwendete optische Aufhellungsmittel wurde her  gestellt durch Kondensation von     N-Äthyl-4-hydrazino-          naphthalimid    mit 3-Oximinoheptanon-(4) und     Ring-          schluss    des erhaltenen &alpha;-Oximinohydrazons mit     Acetan-          hydrid,    entsprechend den im Beispiel 1 gemachten Anga  ben. Es war in Form von grünstichig hellen Kristallen  vom     Schmelzpunkt    92-93,5 C.  



  Ähnlich gute Ergebnisse     erzielt    man, wenn     anstelle     des N-Äthyl-4-[4-äthyl-     5-n-propyl-v-triazolyl-(2)]-naph-          thalimids    die gleiche Menge     N-Äthyl-4-[4-isopropyl-5-          -methyl-v-triazolyl-(2)]-naphalimid    eingesetzt wird.  



  <I>Beispiel 8</I>  100 g Polypropylengranulat und 1 g Titandioxid     (Ru-          til)    werden vergleichsweise in Überkopfmischern gut     ge-          mischt    und bei 210-215 C in einer     Knetschnecke    mit  Breitschlitzdüse zu dünnen Folien ausgezogen. Man er  hält eine weisse Folie.  



  Setzt man dem Polypropylengranulat vor der     Titan-          dioxid-Zugabe,    0,1 g     N-n-Butyl-4-[4-n-propyl-5-äthyl-v-          -triazolyl-(2)]-naphthalimid    zu und verfährt in der ange  gebenen Weise, so erhält man eine hervorragend     optisch     aufgehellte Folie mit einem sehr schönen reinen Weiss  von guter bis sehr guter Lichtechtheit.    Das genannte optische Aufhellungsmittel wurde durch  Kondensation von N-n-Butyl-4-hydrazinonaphthalimid  mit 3-Oximinoheptanon-(4) und Ringschluss des erhalte  nen &alpha;-Oximinohydrazons hergestellt; es stellt helle, fast  farblose Kristalle vom     Schmelzpunkt    72-73 C dar.  



  <I>Beispiel 9</I>  100 g einer Polyäthylenspritzgussmasse wird ver  gleichsweise 1 g Titandioxid (Rutil) in Überkopfmischern  untergemischt und auf der Spritzgussmaschine zu flachen  Plättchen verspritzt. Man erhält weisse Spritzlinge mit  einer leicht gelblichen Tönung.  



  Wird dem Polyäthylengranulat zusammen mit dem  Titandioxid 0,1 g     N-n-Butyl-4-[4-methyl-5-isopropyl-v-          -triazolyl-(2)]-naphthalimid    untergemischt und verfährt  man wie oben angegeben, so zeigen die Spritzlinge ein  stark optisch aufgehelltes     Weiss    von guter Lichtechtheit.  



  Das verwendete Aufhellungsmittel wurde durch Kon  densation von N-n-Butyl-4-hydrazinonaphthalimid mit  3-Oximino-4-methylpentanon-(2) und Ringschluss des  Kondensationsproduktes gemäss den Angaben des Bei.  spiels 1 hergestellt. Es stellt helle, fast farblose     Kristalle     vom Schmelzpunkt 101-102 C dar.  



  <I>Beispiel 10</I>  100 g Polymethacrylat-Granulat werden vergleichs  weise auf der Spritzgussmaschine zu flachen Plättchen  verspritzt. Die Plättchen sind klar und transparent mit  leichtem Graustich.  



  Wird dem Polymethacrylat 0,01-0,02 g des im Bei  spiel 8 verwendeten optischen Aufhellungsmittels inten  siv, z.B. in Überkopfmischern, untergemischt, so werden  nach dem Verspritzen     Plättchen    von     wesentlich    klarerem  Aussehen erhalten, die den Graustich nicht mehr besit  zen.  



       Beispiel   <I>Il</I>  100 g Polystyrolgranulat werden vergleichsweise mit  1 g Titandioxid (Rutil) auf der Heisswalze bei 155-160 C  zu einem Fell verwalzt, das anschliessend granuliert und  auf der Spritzgussmaschine bei 240-250 C zu Stufen  plättchen von 0.5-3 mm Stärke verspritzt wird. Es ent  stehen weisse, vollständig opakte Spritzlinge.  



  Werden dem Polystyrolgranulat, zusammen mit dem  Titandioxid, 0,1g des im Beispiel 7 verwendeten opti  schen Aufhellungsmittels zugesetzt, und verfährt man  weiter wie oben angegeben, so     erhält    man     zusätzlich    op  tisch aufgehellte Spritzkörper von sehr reinem Weiss mit  guter Licht- und Wetterechtheit.  



       Beispiel   <I>12</I>  Zu einer Vergleichs-Mischung von 15,3g     Collodium-          wolle    (feucht, 55 1o Butanol enthaltend), 7,5g     Äthylace-          tat,    19 g Butylacetat, 4 g Äthylglycol, 23,4 g Toluol und  3 g Butanol werden 20 g eines Alkydharzes (60%ig in  Xylol), 1,8 g eines Melamin-Formaldehyd-Kondensates,  3 g     Dioctylphthalat    und 3 g Rizinusöl zugesetzt und darin  0,5 g     Titandioxid        (Rutil)        gleichmässig        verteilt.    Mit dieser  Lackmasse wird durch Verstreichen ein deckendes     Weiss     erzielt.  



  Werden dieser Mischung 0,1 g des im Beispiel 9 ver  wendeten optischen     Aufhellüngsmittels    zugesetzt, so er  hält man ein     wesentlich    helleres,     sogennantes        Kalkweiss     mit guter Licht- und     Wetterbeständigkeit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von 4-[v-Triazolyl-(2)]- -naphthalimiden der Formel EMI0007.0003 worin R, Wasserstoff, einen aliphatischen Rest mit 1-12 C-Atomen, einen cycloaliphatischen oder einen aralipha- tischen Rest und R2 und R3 unabhängig voneinander Wasserstoff, einen aliphatischen, cycloaliphatischen oder araliphatischen Rest mit 1-l2 C-Atomen oder einen mo- nocyclischen Arylrest bedeuten, wobei beliebige der Re ste R1, R2 bzw.
    I, weitersubstituiert sein können, da durch gekennzeichnet, dass man Naphthalimide der For mel EMI0007.0008 worin R1, R2 und R3 die angegebene Bedeutung haben, Y für einen abspaltbaren Rest R4 für Wasserstoff oder Niederalkyl stehen, unter Abspaltung von R4Y cyclisiert. II. Verwendung von nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten 4-[v-Triazolyl-(2)]-naph- thalimiden als optische Aufhellungsmittel ausserhalb der Textilindustrie. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man solche Ausgangsverbindungen einsetzt, in denen Y für Halogen, -OH, O-Niederalkyl, O-Acyl oder eine tertiäre Aminogruppe oder quartäre Ammoniumgruppe steht. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0007.0014 worin R1, R2 und R3 die angegebene Bedeutung haben, unter Abspaltung von Acyl-OH erhitzt.
CH1429069A 1967-02-21 1968-02-20 Verfahren zur Herstellung von 4-(v-Triazolyl-(2))-naphthalimiden und deren Verwendung als optische Aufhellungsmittel ausserhalb der Textilindustrie CH521360A (de)

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