CH552006A - Verfahren zur herstellung neuer phenanthrothriazolderivate. - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer phenanthrothriazolderivate.

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CH552006A
CH552006A CH1447872A CH1447872A CH552006A CH 552006 A CH552006 A CH 552006A CH 1447872 A CH1447872 A CH 1447872A CH 1447872 A CH1447872 A CH 1447872A CH 552006 A CH552006 A CH 552006A
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CH
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formula
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phenanthrotriazole
brightening
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CH1447872A
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D405/00Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom
    • C07D405/02Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom containing two hetero rings
    • C07D405/04Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom containing two hetero rings directly linked by a ring-member-to-ring-member bond

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung neuer Phenanthrotriazolderivate der Formel
EMI1.1     
 worin R1 und R2 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Sulfonsäuregruppe bedeuten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man in einer Verbindung der Formel
EMI1.2     
 worin   Rs    Wasserstoff oder niedrigmolekulares Alkyl bedeutet, die Cyangruppe zur Carboxylgruppe verseift und, nach gegebenenfalls vorheriger Abspaltung des niedrigen Alkylrestes Rs, lactonisiert.



   Die Verseifung der Cyangruppe in einer Verbindung der Formel (II) kann z. B. in saurem Medium erfolgen, z. B.



  wenn   Rs    für Wasserstoff steht, in einer wässrigen oder wässrigorganischen Säurelösung, vorteilhaft in 1 bis   100/oiger    Salz- oder Schwefelsäure bei erhöhter Temperatur, z. B. 80 bis 1200 C, vorzugsweise von 900 C bis 1050 C, dabei wird meist gleichzeitig auch der Lactonringschluss bewerkstelligt.



   Wenn   Rs    für ein niedrigmolekulares Alkyl steht, arbeitet man vorteilhaft in Gegenwart eines Aluminiumhalogenides, z. B. des Aluminiumbromids und vorzugsweise des Aluminiumchlorids in einem inerten organischen Lösungsmittel, z. B. in einem gegebenenfalls halogenierten oder nitrierten aromatischen Kohlenwasserstoff: Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, ortho-Dichlorbenzol, Brombenzol, Nitrobenzol, ortho-Nitrotoluol, usw. oder in einer Aluminiumchlorid-Natriumchlorid-Schmelze oder mit Pyridin- oder Chinolinchlorhydrat oder den Chlorhydraten von Pyridinbasengemischen, bei erhöhter Temperatur, z. B. bei 60 bis 1200 C. Dabei wird oft im gleichen Arbeitsgang die Alkylgruppe abgespalten, die Cyangruppe verseift und der Lactonring geschlossen.

  Tritt dies nicht ein, so führt man den Ringschluss vorteilhaft mit einer Lösung von Halogenwasserstoff in einer niedrigmolekularen Fettsäure wie Propionsäure oder Essigsäure durch. Doch können auch andere saure Kondensationsmittel verwendet werden, z. B. Zinkchlorid oder wässrige Mineralsäuren.



   Die Verbindungen der Formel (I) können in üblicher Weise, z. B. durch Absaugen, wenn sie in Suspension vorliegen, durch Fällen mit einem geeigneten Mittel und Absaugen, durch Eindampfen bzw. Wasserdampfdestillation des Lösungsmittels und Absaugen des abgeschiedenen Produkts, usw. isoliert werden.



   Die neuen Phenanthrotriazolylverbindungen der Formel (I) besitzen ausgezeichnete Eigenschaften zum optischen Aufhellen der verschiedenartigsten organischen Materialien und Kunststoffe.



   Unter organischen Materialien sind vor allem synthetische faserbildende Polymere wie Polyester, Polyamide, Polyurethane, Polyolefine (Polyäthylen, Polypropylen), Polyvinylacetat, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyacrylnitril, modifiziertes Polyacrylnitril, Cellulosetriacetat, Cellulose   21/2-acetat    und Polystyrol zu verstehen.



   Die Phenanthrotriazolylverbindungen können in der üblichen Weise angewendet werden, beispielsweise in Form von Lösungen in Wasser oder in organischen Lösungsmitteln oder von wässrigen Dispersionen. Vor allem werden sie aber mit gutem Erfolg Spinn- und Pressmassen einverleibt oder den für die Herstellung von Kunststoffen bestimmten Monomeren, bzw. einem Vorkondensat derselben, beigefügt.



   Die Konzentration kann je nach Anwendungsverfahren 0,001 bis 0,5    /0,    vorzugsweise 0,01 bis 0,2   0/0,    der erwähnten Verbindungen bezogen auf das aufzuhellende Material, betragen. Diese Verbindungen können allein oder in Kombination mit anderen Aufhellern, sowie in Gegenwart von oberflächen aktiven Mitteln wie Waschmittel, Carrier oder in Anwesenheit von chemischen Bleichmitteln angewendet werden.



   Die erhaltenen Aufhelleffekte zeichnen sich durch eine neutrale, blauviolette bis blaue Fluoreszenznuance, sehr hohe Sättigungsgrenze und hervorragende Lichtechtheit aus.



   Gegenüber den entsprechenden Naphthotriazolyl-Verbindungen weisen die erfindungsgemäss hergestellten Phenanthrotriazolylverbindungen erhöhte Wirksamkeit, neutralere Nuance und verringerte Flüchtigkeit, d. h. verbesserte Sublimierechtheit auf.



   In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Ge   wichtstelle,    die Prozente Gewichtsprozente und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
25 Teile   2-Methoxy-4-amino-a-cyantsilben    werden in einer Mischung aus 59 Teilen 350/oiger Salzsäure und 500 Teilen Wasser durch Erhitzen gelöst. Beim Abkühlen bildet sich eine Suspension des Hydrochlorids des Aminostilbens. Diese Suspension wird auf etwa 100 gehalten und unter Rühren wird eine Lösung von 7 Teilen Natriumnitrit in 30 Teilen Wasser auf einmal zugegeben. Man hält die Mischung noch 1 Stunde lang auf 100 und zerstört dann die überschüssige salpetrige Säure mit sulfaminsäure.



   Andererseits schlämmt man 23 Teile feingepulvertes 9 Aminophenanthrenhydrochlorid in 120 Teilen Pyridin und 120 Teilen   2N-Natriumhydroxidlösung    und gibt diese Aufschlammung bei   5-100    im Laufe von 20-30 Minuten zur oben erwähnten Diazosuspension zu. Während 1 Stunde wird unter Rühren auf   50-600    erhitzt, dann abgekühlt, die ausgefallene rote Azoverbindung abgesaugt, mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet. 22,7 Teile des erhaltenen ortho-Aminoazofarbstoffs werden in 300 Teilen Pyridin gelöst. In diese Lösung wird eine Lösung aus 30 Teilen kristallisiertem Kupfersulfat, 54 Teilen 280/oiger wässriger Ammoniaklösung und 40 Teilen Wasser gegeben. Die Temperatur wird auf   90-950    gehalten und die daraus resultierende Lösung unter Rückfluss gekocht.

  Nach dem Abkühlen scheiden sich Kristalle aus, die abfiltriert, zuerst mit kaltem Aceton und dann mit heissem Wasser gewaschen und getrocknet werden.



   Das auf diese Weise erhaltene rohe Triazolylcyanostilben wird noch durch Umkristallisieren, aus Chlorbenzol gereinigt.



   15 Teile dieses Triazolylcyanostilbens werden in 140 Teilen Benzol gelöst. In die Lösung trägt man 15 Teile wasserfreies Aluminiumchlorid ein, erhitzt die Mischung und kocht sie sieben Stunden lang unter Rückfluss. Danach wird die Lösung zu einem Gemisch aus 300 Teilen Eis und 19 Teilen konzentrierter Salzsäure gegeben.



   Anschliessend entfernt man das Benzol durch Wasserdampfdestillation, saugt den Rückstand ab, wäscht ihn mit Wasser und trocknet ihn. Nach Umkristallisation aus Chlorbenzol erhält man das Phenanthrotriazolylcumarinderivat der Formel  
EMI2.1     
 als schwach gelbe Substanz, mit intensiver blauvioletter Fluoreszens, Schmelzpunkt   283-2840    (unkorr.).



   Verwendungsbeispiel
Ein Granulat aus Polyamid 6   (Poly-e-caprolactam)    wird in einem Mischapparat mit   0,01-0,05      o/o    seines Gewichtes der Verbindung der Formel (III) bepudert und in einer für das Schmelzspinnverfahren üblichen Apparatur 30 Minuten bei etwa 3000 unter Stickstoff geschmolzen, 15 Minuten bei dieser Temperatur gerührt und dann auf die Spinntemperatur von 2850 gebracht. Unter einem Druck von 3-5 atü (Stickstoff) wird die Masse zu einem Monofil versponnen. Die erhaltenen Fasern zeigen am Tageslicht eine violette Fluoreszenz. Sie erscheinen viel weisser und heller als ohne Aufhel   ler    hergestellte Fasern.



   Verwendet man statt Polyamid Polyester, bzw. Polypropylen und verspinnt bei 2900, bzw.   2600,    so erhält man ebenfalls Fasern von höherem Weissgrad als vergleichsweise ohne Aufheller hergestellte Fasern.



      PATENTANSPRÜCHE   
I. Verfahren zur Herstellung neuer Phenanthrotriazolderivate der Formel
EMI2.2     
 worin   R1    und R2 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Sulfonsäuregruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel
EMI2.3     
 worin   Rs    Wasserstoff oder niedriges Alkyl bedeutet, die Cyangruppe zur Carbonsäure verseift und, nach gegebenenfalls vorheriger Abspaltung des niedrigen Alkylrestes   Rg,    lactonisiert.

 

   II. Die nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch   1 her-    gestellten Verbindungen der Formel (I).



   III. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Verbindungen der Formel   (I)    zum optischen Aufhellen von nicht textilen organischen Materialien.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. EMI2.1 als schwach gelbe Substanz, mit intensiver blauvioletter Fluoreszens, Schmelzpunkt 283-2840 (unkorr.).
    Verwendungsbeispiel Ein Granulat aus Polyamid 6 (Poly-e-caprolactam) wird in einem Mischapparat mit 0,01-0,05 o/o seines Gewichtes der Verbindung der Formel (III) bepudert und in einer für das Schmelzspinnverfahren üblichen Apparatur 30 Minuten bei etwa 3000 unter Stickstoff geschmolzen, 15 Minuten bei dieser Temperatur gerührt und dann auf die Spinntemperatur von 2850 gebracht. Unter einem Druck von 3-5 atü (Stickstoff) wird die Masse zu einem Monofil versponnen. Die erhaltenen Fasern zeigen am Tageslicht eine violette Fluoreszenz. Sie erscheinen viel weisser und heller als ohne Aufhel ler hergestellte Fasern.
    Verwendet man statt Polyamid Polyester, bzw. Polypropylen und verspinnt bei 2900, bzw. 2600, so erhält man ebenfalls Fasern von höherem Weissgrad als vergleichsweise ohne Aufheller hergestellte Fasern.
    PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung neuer Phenanthrotriazolderivate der Formel EMI2.2 worin R1 und R2 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Sulfonsäuregruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel EMI2.3 worin Rs Wasserstoff oder niedriges Alkyl bedeutet, die Cyangruppe zur Carbonsäure verseift und, nach gegebenenfalls vorheriger Abspaltung des niedrigen Alkylrestes Rg, lactonisiert.
    II. Die nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 her- gestellten Verbindungen der Formel (I).
    III. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Verbindungen der Formel (I) zum optischen Aufhellen von nicht textilen organischen Materialien.
CH1447872A 1970-08-14 1970-08-14 Verfahren zur herstellung neuer phenanthrothriazolderivate. CH552006A (de)

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