CH552562A - Verfahren zur herstellung neuer 9-(3-amino-1-propenyl)9,10-dihydro-9,10-aethano-anthracene. - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer 9-(3-amino-1-propenyl)9,10-dihydro-9,10-aethano-anthracene.

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CH552562A
CH552562A CH872273A CH872273A CH552562A CH 552562 A CH552562 A CH 552562A CH 872273 A CH872273 A CH 872273A CH 872273 A CH872273 A CH 872273A CH 552562 A CH552562 A CH 552562A
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/111Aromatic compounds

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Description


  
 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung neuer   9-(3-Amino-1 -propenyl) -9,10-dihydro-9, 10-    äthano-anthracene der allgemeinen Formel
EMI1.1     
 worin die Symbole   R,,      R'0,      R",    für niedere Alkylreste oder für Wasserstoff stehen, wobei vorzugsweise höchstens eines der Symbole von Wasserstoff verschieden ist und R1 einen Alkylrest Hydroxy- oder Amino-alkylrest, Alkenyl-, unsubstituierten oder ein-, zwei- oder mehrfach niederalkylsubstituierten niederen Cycloalkyl- oder Cycloalkenylrest, unsubstituierten oder ein-, zwei- oder mehrfach niederalkylsubstituierten niederen Cycloalkyl- oder -alkenyl-alkylrest   bedeutet, n und m ganze Zahlen von 1 l bedeuten, wobei    n und m vorzugsweise nicht grösser als 3 ist,

   die Reste RA unabhängig voneinander Wasserstoff, niedere Alkyl- Alk   oxy-.    Alkenyloxy-, Alkylmercapto- oder Alkanoylgruppen, Trifluormethylgruppen oder Halogenatome bedeuten,   Rlo    einen niederen Alkyl- oder Alkenylrest ein Halogenatom oder ein Wasserstoffatom bedeutet und Ae einen gegebenenfalls in 1- und/oder 2-Stellung durch einen niederen Alkylrest substituierten oder unsubstituierten 1,2-Äthylenrest bedeutet.



   Als niedere Alkylreste werden Reste bezeichnet, die bis zu 7 und vor allem 14 Kohlenstoffatome enthalten, wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, gerade und verzweigte, in beliebiger Stellung verbundene Butyl-, Pentyl-, Hexyl- und Heptylreste.



   Niedere Hydroxyalkylreste sind z. B. der 2-Hydroxyäthyl und der 3-Hydroxypropylrest.



   Niedere Alkenylreste sind Reste mit nicht mehr als 7 Kohlenstoffatomen, wie z. B. der Allyl- oder Methallylrest.



   Als niedere Cycloalkyl- und Cycloalkenylreste werden Reste wie Cyclopentyl-, Cyclohexyl-, Cyclopropyl-, Cyclopentenyl- und Cyclohexenylreste bezeichnet.



   Halogen bedeutet Fluor, Brom und Jod. und ganz besonders Chlor.



   Niedere Alkoxy- oder Alkenyloxygruppen sind vor allem die Methoxy-, Äthoxy- oder Allyloxygruppe.



   Alkylmercaptogruppen sind insbesondere die Methyloder   Äthylmercaptogruppe.   



   Als niedere Alkanoylreste sind vor allem der Acetyl-, Propionyl- und Butyrylrest zu nennen.



   Die Substitution in den Stellungen 1-8 kann mehrfach sein, ist aber bevorzugt zweifach oder vor allem einfach. Bevorzugte Stellungen für Substituenten RA sind die 3- und ganz besonders die 2-Stellung.



     Die -NHR1-Gruppe    ist vor allem eine Niederalkylaminogruppe, wie die Propylamino-, oder vorzugsweise Äthylaminogruppe, oder ganz besonders die Methylaminogruppe, eine niedere Cycloalkylaminogruppe, wie die Cyclopropyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl- oder Cyclohexylaminogruppe.



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere eine psychotrope, z. B.



  antidepressive Wirkung. So weisen sie z. B. eine ausgeprägte Reserpin-antagonistische Wirkung auf, wie sich im Tierversuch, z. B. im drug interaction test bei intraperitonealen Gaben zeigen lässt. Die neuen Verbindungen können daher als psychotrope, insbesondere antidepressive Mittel Verwendung finden. Sie können auch als Zusatzstoffe zu Tierfutter verwendet werden, da sie eine bessere   Nahrungsverwertungund    eine Gewichtszunahme dieser Tiere bewirken. Die neuen Verbindungen können aber auch als Zwischenprodukte für die Herstellung anderer wertvoller, vor allem pharmakolo   wisch    wirksamer Verbindungen dienen. So können z.

  B. die bekannten   9-(Aminopropyl) -9, 10-dihydro-9, IO-äthano-    anthracene (US-Patent 3 399 201) hergestellt werden, indem man in den neuen Verbindungen die aliphatische Doppelbindung katalytisch hydriert.



   Besonders wertvoll sind Verbindungen der Formel I, worin -NHR1 eine Niederalkylaminogruppe, eine Hydroxyniederalkylaminogruppe oder eine C3-C7-Cycloalkylaminogruppe bedeutet. RA für niedere Alkyl-, Alkoxy-, Trifluormethylgruppen oder vorzugsweise Halogenatome, wie Bromoder insbesondere Chloratome steht und   R1o    ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chloratom, oder vor allem ein Wasserstoffatom bedeutet.



   Hervorzuheben sind vor allem Verbindungen der Formel
EMI1.2     
 worin R3 bevorzugt in 2-Stellung steht und eine niedere Alkyl- oder Alkoxygruppe, eine Trifluormethylgruppe, ein Brom- oder insbesondere Chloratom, vor allem aber ein Wasserstoffatom bedeutet   und -NHR1    eine durch einen   C3,-Cycloalkylrest    oder durch eine   C14-Alkylgruppe    sub   stituierte    Aminogruppe darstellt.



   Hierbei sind besonders diejenigen Verbindungen der Formel II von Bedeutung, worin R3 in 2-Stellung steht und   -NHRi    eine Niederalkylaminogruppe, worin die Niederalkylreste   14    Kohlenstoffatome enthalten, bedeutet.



   Wertvoll sind insbesondere Verbindungen der Formel
EMI1.3     
 worin R4 für eine Methoxygruppe, eine Trifljormethylgruppe, vorzugsweise aber ein Chlor- oder vor allem ein Wasserstoffatom steht und -NHR1 die Äthylaminogruppe, vor allem aber die Methylaminogruppe bedeutet, vor allem das 9-(3 Methylamino-1   -propenyl) -9, 10-dihydro-9,    10-äthano-anthracen, das z. B. im drug interaction test an der Maus bei Gaben von 40 mg/kg i. p. eine deutliche Reserpin-antagonistische Wirkung zeigt.



   Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäss erhalten, indem man in einer Verbindung der allgemeinen Formel  
EMI2.1     
 worin   R,,      R'0,R"0,    m, n, RA, Ae.   Rlo    und R1 obige Bedeutungen haben und X1 ein durch Hydrolyse oder Reduktion abspaltbarer einfach oder doppelt gebundenen Rest ist, wobei im letzteren Falle das N-Atom eine positive Ladung trägt,   Xt    durch Hydrolyse oder Reduktion abspaltet.



   Ein durch Hydrolyse abspaltbarer Rest X1 ist z. B. ein Silylrest, wie der Trimethylsilylrest, oder vor allem ein Acylrest, z. B.   ein'Alkanoylrest,    vor allem ein allenfalls halogenierter, wie fluorierter niederer Alkanoylrest, z. B. der Acetyl- oder   Triflluoracetylrest,    ein Benzoylrest, Phenylalkanoylrest, Carbalkoxyrest, z. B. der tert.-Butyloxycarbonyl-, Carb äthoxy- oder Carbomethoxyrest, oder ein Aralkoxycarbonylrest, z. B. ein Carbobenzoxyrest. Der Rest   X1    kann aber auch ein doppelt gebundener Rest sein, z. B. eine Alkylidenoder Benzylidengruppe oder eine Phosphoryliden-, wie Triphenylphosphorylidengruppe sein, wobei dann das Stickstoffatom eine positive Ladung trägt.



   Die hydrolytische Abspaltung von   XX    erfolgt z. B. mit hydrolisierenden Mitteln, beispielsweise in Gegenwart von sauren Mitteln, wie z. B. verdünnten Mineralsäuren, wie Schwefelsäure oder Halogenwasserstoffsäuren, oder bei Acylresten, vorzugsweise in Gegenwart von basischen Mitteln, z. B. Alkalihydroxyden, wie Natriumhydroxyd.



   Ein durch Reduktion abspaltbarer Rest X1 ist z. B. ein a-Aralkylrest, wie ein Benzylrest, ein   u-Aralkoxycarbonylrest,    wie ein Carbobenzoxyrest, der beispielsweise durch Hydrogenolyse, z. B. durch Reduktion mit katalytisch erregtem Wasserstoff, wie Wasserstoff in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators, wie eine Palladium- oder Platinkatalysators, abgespalten werden kann. Die Bedingungen müssen hierbei so gewählt werden, dass die Doppelbindung des 1-Propenylrestes nicht angegriffen wird. X1 kann aber auch ein 2-Halogen-alkoxycarbonylrest sein, wie z. yb. der 2,2,2 Trichloräthoxycarbonylrest oder der 2-Jodäthoxycarbonylrest sein, der durch Reduktion abgespalten werden kann. Zur Reduktion kommt vor allem die metallische Reduktion (sogenannter nascierender Wasserstoff) in Betracht, wie z. B. die Einwirkung von Metall bzw.

  Metallegierungen, wie auch Amalgamen, vorzugsweise in Gegenwart von wasserstoffabgebenden Mitteln, wie Carbonsäuren, Alkoholen oder Wasser. Vor allem verwendet man Zink oder Zinklegierungen in Essigsäure. Ferner kommen auch Chrom-II-verbindungen, wie Chrom-II-chlorid oder Chrom-II-acetat, in Betracht. X1 kann auch eine Arylsulfonylgruppe, wie die Toluolsulfonylgruppe, sein, die in üblicher Weise, durch metallische Reduktion, z. B. durch ein Alkalimetall, wie Lithium oder Natrium, in flüssigem Ammoniak abgespalten werden kann. Die Abspaltung einer Arylsulfonylgruppe kann auch mit einem Hydrid, z. B. einem der oben genannten einfachen oder komplexen Hydride, vorzugsweise Lithiumaluminiumhydrid, zweckmässig in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels, wie eines Äthers, z. B. Tetrahydrofuran, vorgenommen werden.



   In erhaltenen Verbindungen kann man im Rahmen der Definition der Endstoffe Substituenten einführen, abwandeln oder abspalten.



   In erhaltenen Verbindungen, die an den aromatischen Ringen des Anthrazengerüsts Substituenten tragen, kann man diese umwandeln oder abspalten.



   In erhaltenen Verbindungen, die freie Hydroxygruppen enthalten, können diese veräthert werden. Die Verätherung kann in üblicher Weise erfolgen, z. B. durch Umsetzen mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkanols, vorzugsweise in Gegenwart einer starken Base.



   Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungsformen eines Verfahrens, nach denen man einen Ausgangsstoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen gebildeten rohen Gemisches einsetzt.



   Die genannten   Reaktionen    können in üblicher Weise in An- oder Abwesenheit von Verdünnungs-, Kondensationsund/oder katalytischen Mitteln, bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, gegebenenfalls im   geschlos-    senen Gefäss durchgeführt werden.



   Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer Säureadditionssalze.



   Je nach der Wahl der Ausgangsstoffe und Arbeitsweisen können die neuen Verbindungen, sofern sie mindestens ein asymmetrisches Kohlenstoffatom besitzen, als Racemate oder als optische Antipoden vorliegen.



   Eerhaltene Racemate lassen sich nach bekannten Methoden zerlegen, beispielsweise durch Umkristallisation aus einem optisch aktiven Lösungsmittel, mit Hilfe von Mikroorganismen, oder durch Umsetzen mit einer mit der racemischen Verbindung Salze bildenden   optisch    aktiven Säure und Trennung der auf diese Weise erhaltenen Salze, z. B.



  auf Grund ihrer verschiedenen Löslichkeiten, in die Diastereoisomeren, gefolgt von der Freisetzung der Antipoden durch Einwirkung geeigneter Mittel. Besonders gebräuchliche optisch aktive Säuren sind z. B. die D- und L-Formen von Weinsäure, Di-o-Toluylweinsäure, Äpfelsäure, Mandelsäure, Camphersulfonsäure oder Chinasäure. Vorteilhaft isoliert man den wirksameren der beiden Antipoden.



   Zweckmässig verwendet man für die Durchführung der erfindungsgemässen Reaktionen solche Ausgangsstoffe, die zu den eingangs beispielsweise genannten oder besonders hervorgehobenen Endstoffen führen.



   Die Ausgangsstoffe sind teils neu, teils bekannt. Die neuen Ausgangsstoffe können nach erfinderischen Verfahren oder nach Analogieverfahren erhalten werden.



   Die neuen Verbindungen können z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in freier Form oder gegebenenfalls in Form ihrer Salze, besonders der therapeutisch verwendbaren Salze, in Mischung mit einem z. B. für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutisch organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten. Für die Bildung desselben kommen solche Stoffe in Frage, die mit den neuen Verbindungen nicht reagieren, wie z. Wasser, Gelatine, Lactose, Stärke, Stearylalkohol, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Benzylalkohole, Gummit, Propylenglykole, Vaseline oder andere bekannte Arzneimittelträger. Die pharmazeutischen Präparate kommen z. B. als Tabletten,   Dragees,Kap-    seln, Suppositorien oder in flüssiger Form als Lösungen (z. B.

 

  als Elixier oder Sirup), Suspensionen oder Emulsionen vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und/oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netz- oder Emulgiermittel, Lösungsvermittler oder Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie können auch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten. Die  pharmazeutischen Präparate werden nach üblichen Methoden gewonnen.



   Die neuen Verbindungen können auch in der Tiermedizin, z. B. in einer der oben genannten Formen oder in Form von Futtermitteln oder von Zusatzmitteln für Tierfutter verwendet werden. Dabei werden z. B. die üblichen Streck- und Verdünnungsmittel bzw. Futtermittel angewendet.



   Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben. Die Temperatur sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
10 g   9-(3 -Acetylmethylamino- 1 -propenyl)    -9,1 0-dihydro9.10-äthanol-anthracen werden in 100 ml Eisessig heiss gelöst. Dann gibt man bei   80"    50 ml konzentrierte Salzsäure hinzu und kocht anschliessend 2 Stunden unter mässigem   Rückfluss.    Nach Zugabe von weiteren 50 ml konzentrierter Salzsäure erhöht man die Badtemperatur auf   1500    und kocht
15 Stunden unter kräftigem   Rückfluss.    Die klare, gelbe Lösung wird hierauf eingedampft, der Rückstand in 200 ml Wasser heiss gelöst, mit Aktivkohle klarfiltriert und das Filtrat nach dem Abkühlen zur Trockne eingedampft. 

  Das zurückbleibende kristalline   9-( 3-Methylamino-1-propenyl)-      9,1 0-dihydro-9, 1 0-äthano-anthracen-hydrochlorid    wird aus der achtfachen Menge Äthanol umkristallisiert. Man erhält so das reine Hydrochlorid mit dem F.   243-244".    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung neuer 9-(3-Amino-1-prope nyl)-9. 10-dihydro-9, 10-äthanol-anthracene der allgemeinen Formel EMI3.1 worin die Symbole R,, R'o. Rto für niedere Alkylreste oder für Wasserstoff stehen und R1 einen Alkylrest, Hydroxy- oder Amino-alkylrest. Alkenyl-, unsubstituierten oder ein-, zwei- oder mehrfach niederalkyl-substituierten niederen Cycloalkyl- und/oder Cycloalkenylrest, unsubstituierten oder ein-, zwei- oder mehrfach niederalkyl-substituierten niederen Cycloalkyl- und/oder -alkenyl-alkylrest bedeutet, n und m ganze Zahlen von 1-4 bedeuten, die Reste RA unabhängig voneinander Wasserstoff, niedere Alkyl-, Alkoxy-. Alkenyloxy-.
    Alkylmercapto- oder Alkanoylgruppen, Trifluormethylgruppen, oder Halogenatome bedeuten, R1o einen niederen Alkyl- oder Alkenylrest, ein Halogenatom oder ein Wasserstoffatom bedeutet und Ae einen gegebenenfalls in 1- und/ oder 2-Stellung durch einen niederen Alkylrest substituierten 1,2-Äthylenrest bedeutet und ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel EMI3.2 worin R,, R'0, R",, m, n, RA, Ae, Rlo und R2 obige Bedeutungen haben und X1 ein durch Hydrolyse oder Reduktion abspaltbarer einfach oder doppelt gebundener Rest ist; wobei im letzteren Falle das N-Atom eine positive Ladung trägt, X1 durch Hydrolyse oder Reduktion abspaltet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass X1 ein durch Hydrolyse abspaltbarer Rest ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass X1 ein Silylrest oder Acylrest, z. B. Carbalkoxyrest oder Aralkoxycarbonylrest ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Xt eine Alkyliden-, Benzyliden- oder Phosphorylidengruppe ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von sauren Mitteln hydrolysiert.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man die hydrolytische Abspaltung von Acylresten in Gegenwart von basischen Mitteln durchführt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass X1 ein Trifluoracetylrest ist.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass X1 ein durch Reduktion abspaltbarer Rest ist.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass X1 ein a-Aralkylrest, ein a-Aralkoxycarbonylrest, oder 2-Halogenalkoxycarbonylrest ist.
    9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein 2-Halogenalkoxycarbonylrest ein 2,2,2-Trichlor äthoxycarbonylrest oder ein 2-Jodäthoxycarbonylrest ist.
    10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit katalytisch erregtem Wasserstoff reduziert.
    11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit nascierendem Wasserstoff reduziert.
    12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass X1 eine Arylsulfongruppe ist.
    13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem einfachen oder komplexen Hydrid oder mit einem Alkalimetall in flüssigem Ammoniak reduziert.
    14. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert.
    15. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in erhaltenen Verbindungen mit freien Hydroxygruppen diese veräthert.
    16. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass man erhaltene Salze in die freien Basen oder erhaltene freie Basen in die Salze überführt.
    17. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, dass man Ver EMI4.1 <tb> bindungen <SEP> der <SEP> Formel <tb> <SEP> (( <SEP> = <SEP> = <SEP> Cit <SEP> - <SEP> ¯ <SEP> nur <SEP> H <tb> <SEP> X} <SEP> 3 <SEP> < <tb> oder Salze davon herstellt, worin R3 eine niedere Alkylgruppe oder ein Wasserstoffatom bedeutet und die Gruppe -NHRl eine durch Cl-Alkyl substituierte Aminogruppe darstellt.
    18. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, dass man Ver EMI4.2 <tb> bindungen <SEP> der <SEP> Formel <SEP> R <tb> <SEP> CH <SEP> = <SEP> CH <SEP> - <SEP> CH2 <SEP> - <SEP> N <SEP> H <tb> <SEP> X <SEP> t <SEP> (III <SEP> ) <tb> <SEP> (III) <tb> oder Salze davon herstellt, worin die -NHRl-Gruppe die Äthylaminogruppe oder die Methylaminogruppe bedeutet.
    19. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI4.3 oder Salze davon herstellt, wobei die Gruppe -NHR1 die Äthylaminogruppe oder die Methylaminogruppe bedeutet.
    20. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet. dass man das 9-(3-Methylamino-1-propenyl)-9,10-dihydro-9,10-äthano- anthracen oder ein Salz davon herstellt.
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