CH640253A5 - Azofarbstoffe. - Google Patents

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Publication number
CH640253A5
CH640253A5 CH131279A CH131279A CH640253A5 CH 640253 A5 CH640253 A5 CH 640253A5 CH 131279 A CH131279 A CH 131279A CH 131279 A CH131279 A CH 131279A CH 640253 A5 CH640253 A5 CH 640253A5
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CH
Switzerland
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dyes
formula
dye
solution
mixture
Prior art date
Application number
CH131279A
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English (en)
Inventor
Wolf Eckhard Bleck
Guenter Hagelloch
Original Assignee
Bayer Ag
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/003Marking, e.g. coloration by addition of pigments
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/02Disazo dyes
    • C09B31/04Disazo dyes from a coupling component "C" containing a directive amino group
    • C09B31/053Amino naphthalenes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Lubricants (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft Azofarbstoffe der Formel (I) 60
nur in verdünnter Mineralsäure mit Natriumnitrit diazotiert und anschliessend mit 2-Äthyl(Methyl)-aminonaphthalin kuppelt. Die Kupplung wird im allgemeinen im Temperaturbereich von 0 bis 40° C, vorzugsweise bei 5 bis 25° C, durchgeführt und liefert die Farbstoffe in nahezu quantiativer Ausbeute.
Die neuen, roten Farbstoffe sind in gegebenenfalls chlorierten Kohlenwasserstoffen, Alkoholen und Estern löslich und eignen sich zum Färben von Kunststoffen, Lacken, Wachsen, Fetten und insbesondere zum Färben und Kennzeichnen von Mineralölprodukten, wobei unter Mineralölprodukten vor allem Vergasertreibstoffe und Heizöle verstanden werden.
Aus technischen Gründen werden die Farbstoffe zur Kennzeichnung von Mineralölprodukten bevorzugt in Form von Lösungen in aromatischen Kohlenwasserstoffen eingesetzt. Solche Lösungen enthalten ungefähr 5 bis 30 % Farbstoff und 95 bis 70 % Lösungsmittel. Als aromatische Kohlenwasserstoffe eignen sich insbesondere Alkylbenzole, Naphthalin und Alkylnaphthaline mit Ci-C4-Alkylgruppen. Im einzelnen seien beispielsweise To-luol, Xylole, Äthylbenzol, Isopropylbenzol, Mesitylen, Diphe-nyl, Naphthalin, Methylnaphthaline und Isopropylnaphthaline und insbesondere Mischungen dieser Aromaten genannt.
Die erfindungsgemässen Farbstoffe der Formel (I) haben den Vorteil, dass sie Farbstoffen der Formel (II), die an sich bekannt sind, in den genannten aromatischen Kohlenwasserstoffen, insbesondere in Mischung mit Furfurol, eine ausreichende Kältestabilitätverleihen, ohne dass weitere Lösungsmittel wie Cyclohex-anon erforderlich sind.
Die erfindungsgemässen Farbstoffe sind insbesondere im Gemisch mit den folgenden Farbstoffen zur Färbung und Kennzeichnung von Mineralölprodukten geeignet, wobei das Verhältnis I:IV:V vorzugsweise 20 bis 40:30 bis 60:20 bis 40 beträgt.
II
/ V
f
CH.
-n=n
-// \
-N=N
CH.
nh-c2h5
(I)
65
7 a\-n=n-</ n)-n=n-//
(IV)
3 640 253
Beispiel 3
10 g eines Farbstoffgemisches, bestehend aus 50 Gew.-% des Farbstoffs der Formel (IV), 25 Gew.-% des Farbstoffs der (V) Formel (I) (R = Äthyl) und 25 Gew.-% des Farbstoffs der
5 Formel (V) werden bei etwa 20° C in 70 g eines handelsüblichen Aromatengemisches (technisches Dimethylnaphthalin) mit einem Siedebereich von oberhalb 200° C und 20 g Furfurol gelöst. Die Lösung wird gegebenenfalls von geringen Mengen unlöslicher Verunreinigungen durch Filtration befreit. Die Lösung 10 bleibt bei —15° C unverändert.
Dagegen ist eine Lösung aus 10 g des Farbstoffs der Formel (IV) in 70 g des o.g. Aromatengemisches und 20 g Furfurol nicht kältestabil.
22,5 g 4-Amino-2,3'-dimethylazobenzol werden in einer Lö- Die o.g. Lösung der Farbstoffmischung eignet sich zur Kenn-
sung aus 6,9 g Natriumnitrit in 200 g Wasser ca. 3 h bei is Zeichnung von leichtem Heizöl. Dazu werden 50 g der Kenn-
Raumtemperatur verrührt. Diese Suspension wird unter Rühren Zeichnungslösung pro 1000 kg Heizöl verwendet.
in eine Vorlage aus 30 g Wasser, 45 g Salzsäure (19,5° Bé) und 30 Statt 10 g eines Farbstoffgemisches, bestehen aus 50 Gew.-% g Eis gegeben. Die Diazotierung ist im Verlauf von ca. 3 h bei des Farbstoffs der Formel (IV), 25 Gew.-% des Farbstoffs I (R =
etwa 20° C beendet. Man lässt die Lösung zur Trennung von Äthyl) und 25 Gew. -% des Farbstoffs V kann man auch 5 g des geringen Verunreinigungen durch ein Filter laufen und zersetzt 20 nach Beispiel 2 erhaltenen Farbstoffgemischs und 5 g des Farb-den Nitritüberschuss mit Amidosulfonsäure. In die mit 30 g Eis stoffs IV verwenden.
versetzte Diazoniumsalzlösung gibt man unter Rühren bei 15 bis
20° C eine Suspension aus 18 g 2-N-Äthylnaphthylamin in 160 g Beispiel 4
Wasser und 25 g Salzsäure (19,5° Bé). Nach der Kupplung wird 12,5 g eines Farbstoffgemisches, bestehend aus 40 Gew.-% des der Farbstoff abfiltriert, mit Wasser neutral gewaschen und 25 Farbstoffs IV, 30 Gew.-% des Farbstoffes I (R = Äthyl) und 30 getrocknet. Man erhält 35,7 g. Gew.-% des Farbstoffs V werden bei 20° C in 87,5 g des in
Beispiel 3 genannten Aromatengemisches gelöst. Die Lösung wird gegebenenfalls von geringen Mengen unlöslicher Verunreinigungen durch Filtration befreit. Die Lösung bleibt bei — 15°C Beispiel 2 30 unverändert stabil.
45 g 4-Amino-2,3'-dimethylazobenzol werden in einer Lösung Dagegen ist eine Lösung des Farbstoffs IV bei entsprechender aus 13,8 g Natriumnitrit in 400 g Wasser ca. 3 h bei Raumtempe- Farbstoffkonzentration in dem o.g. Aromatengemisch nach eini-ratur verrührt. Diese Suspension wird unter Rühren in eine ger Zeit bei —15° C teilweise kristallisiert.
Vorlage aus 60 g Wasser, 90 g Salzsäure (19,5° Bé) und 60 g Eis Anstelle von 12,5 g eines Farbstoffgemisches aus 40 Gew.-%
gegeben. Die Diazotierung ist im Verlauf von etwa 3 h bei 20° C 35 des Farbstoffs IV, 30 Gew.-% des Farbstoffs I (R = Äthyl) und beendet. Gegebenenfalls werden anschliessend geringe Mengen 30 Gew.-% des Farbstoffs V kann man auch 5 g Farbstoff IV und Verunreinigungen abfiltriert. Der Nitritüberschuss wird mit 7,5 g des nach Beispiel 2 erhaltenen Farbstoffgemisches ein-
Amidosulfonsäure zerstört. In die mit 60 g Eis versetzte Diazo- setzen.
niumsalzlösung wird bei 15 bis 20° C unter Rühren eine Suspen- Anstelle von 87,5 g des in Beispiel 3 genannten Aromatengesion aus 18 g 2-N-Äthylnaphthylamin und 19,6 g 2-N-Isopropyl- 40 misches kann man auch 75 g dieses Lösungsmittels und 12,5 g naphthylamin in 320 g Wasser und 50 g Salzsäure (19,5°Bé) Furfurol einsetzen. Die so erhaltene Farbstofflösung ist ebenfalls gegeben. Nach beendeter Kupplung wird das Farbstoffgemisch kältestabil und eignet sich zur Kennzeichnung von leichtem abfiltriert, mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet. Man Heizöl. Dazu werden 40 g der Kennzeichnungslösung pro 1000 kg erhält 74 g Heizöl verwendet.
45

Claims (7)

  1. 640 253
    9
    PATENTANSPRÜCHE 1. Farbstoffe der Formel (I) NH- H
    CH.
    (I
    R Methyl oder Äthyl bedeutet,
    und ihre Verwendung zum Färben von Mineralölprodukten, und zwar für sich oder im Gemisch mit von (I) verschiedenen Farbstoffen der Formel (II)
    NHR.
    v \
    io \ --
    n=n-
    V \\-
    N=N
    worin
    R Methyl oder Äthyl bedeutet.
  2. 2. Verwendung der Farbstoffe der Formel (I) zum Färben von Mineralölprodukten. 15
  3. 3 (V)
    40
    45 ..
    50
    CH.
    3. Verwendung nach Anspruch 2 zum Färben von Heizöl.
  4. 4. Farbstoffgemische, bestehend aus Farbstoffen der Formel (I) und Farbstoffen der Formel (II)
    (ii)
    NH-R
    / \yN=N_// \>-N=NV/
    R-
    worin r2
    R.
    worin
    Rj Alkyl, insbesondere Q-C^Alkyl, und R2 und R3 Wasserstoff oder Methyl bedeuten.
    Die Farbstoffe der Formel (I) können in an sich bekannter Weise dadurch hergestellt werden, dass man Amine der Formel (III)
    (ii)
    h-
    25
    /
    ■NH.
    (iii)
    CH.
    ch.
    Ri Alkyl und
    Ri und R3 Wasserstoff oder Methyl bedeuten, und wobei die Farbstoffe der Formel II von den Farbstoffen der Formel (I) verschieden sind.
  5. 5. Farbstoffgemische nach Anspruch 4 aus Farbstoffen der Formel (I) sowie den Farbstoffen der Formeln nh-C2H5
    30
    35
    / xVn=N-</ M-N=N^'/
    und
    (/ \V-N^n-V M-
    N=N
    (iv)
  6. 6. Verwendung von Farbstoffgemischen gemäss Anspruch 4 zum Färben von Mineralölprodukten. 55
  7. 7. Verwendung gemäss Anspruch 6 zum Färben von Heizöl.
CH131279A 1978-02-11 1979-02-09 Azofarbstoffe. CH640253A5 (de)

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DE2805809C2 (de) 1983-05-26
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