CH657914A5 - Zufuehreinrichtung mit seitlicher abstreifung fuer gegurtete patronenmunition, insbesondere fuer eine maschinenkanone vom gatling-typ. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführeinrichtung mit seitlicher Abstreifung für gegurtete Patronenmunition, zum Fördern der Munition in die Ladestellung, beispielsweise für eine Maschinenkanone vom Gatling-Typ.
Gegurtete Munition besteht üblicherweise aus einer Reihe von Patronen, die durch Gurtglieder verbunden sind. Jedes Gurtglied kann eine einzelne Patrone ergreifen und direkt mit dem nächsten Gurtglied zwischen unmittelbar benachbarten Patronen in Eingriff stehen, oder ein Gurtglied kann zwei unmittelbar benachbarte Patronen ergreifen und indirekt mit dem nächsten Gurtglied durch das gemeinsam ergriffene Gurtglied in Eingriff stehen. Für ein Einbringen in das Geschütz muss die Patrone von dem Gurtglied abgenommen oder abgestreift werden. Der Abstreifvorgang kann radial von der Längsachse des Gurtgliedes ausgeführt werden, was als seitliches Abstreifen bezeichnet wird, oder es kann axial ausgeführt werden, was als Durchschiebe-Abstreifen bezeichnet wird. Wenn gegurtete Munition seitlich abgestreift werden soll, hat der Munitionsgurt eine
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offene Seite, durch welche die Patronen radial hindurchgeführt werden, und eine geschlossene Seite. Das Transportrad, das am Munitionsgurt angreift und, wenn es sich dreht, vorwärts bewegt, kann entweder von der offenen oder geschlossenen Seite angreifen. In jedem Fall greift das Transportrad üblicherweise an der Patrone an, aber nicht am Gurtglied. Das Transportrad greift an der Patrone an und schiebt sie zwangsläufig gegen einen feststehenden Zahn oder Keil, um die Patrone aus dem Gurtglied herauszuschnappen, während das Gurtglied, aus dem die Patrone herausgeschnappt ist, lediglich entlang ihren Führungen durch das nächstfolgende Gurtglied vorwärts bewegt wird. Die Folge ist, dass das Gurtglied während und nach dem Abstreifen nicht sicher gesteuert ist und sich drehen oder verdrehen kann, wenn es lose vorwärts geschoben wird, und sich demzufolge verklemmen kann.
Beispiele für mit einem seitlichen Abstreifen arbeitende und eine offene Seite aufweisende, durch Transportrad angetriebene Abstreifeinrichtungen sind in den folgenden US-Patentschriften beschrieben: 2 453 786,2 815 699,2 821 888, 2 924 150,3 230 828,3 311 021,3 296 930,3 333 506,3 417 657, 4004489,4119012.
Beispiele für mit seitlicher Abstreifung arbeitende und an der Seite geschlossene, durch Transporträder angetriebene Abstreifeinrichtungen sind in der US-PS 3 785 242 und der US-PS 3 998 125 beschrieben.
In jeder der vorstehend genannten Patentschriften wird die Patrone sicher gesteuert, aber nicht das Gurtglied, das sich demzufolge verklemmen kann.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Zuführeinrichtung mit seitlicher Abstreifung für gegurtete Patronenmunition zu schaffen, in der das abgestreifte Gurtglied daran gehindert wird, sich zu verklemmen.
Dabei soll das Gurtglied durch die Abstreifeinrichtungen zwangsläufig gesteuert sein, die eine von zwei Zuführungen von verbundener Munition abstreifen und zuführen kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss mit den Merkmalen im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 gelöst.
Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von einem Mechanismus gemäss der Erfindung zur Verwendung mit einer einzelnen Zuführung von gegurteten Patronen, wobei der Mechanismus auf einem Gatling-Geschütz montiert ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Hauptteile des seitlich abstreifenden Mechanismus gemäss Figur 1,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des Mechanismus nach Figur 2 in der Ebene der Linie III-III,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Mechanismus gemäss Figur 3,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht des Mechanismus und des Geschützes gemäss Figur 1 und die Bahn der Patronen,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht von einem Mechanismus gemäss dem Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Verwendung mit einer doppelten Zuführung von gegurteten Patronen, wobei der Mechanismus auf einem Gatling-Geschütz montiert ist, und
Fig. 7 eine Querschnittsansicht des Mechanismus und des Geschützes gemäss Figur 6 und die Bahn der Patronen.
Figur 1 zeigt eine Maschinenkanone 1 vom Gatling-Typ mit einem seitlichen Abstreifmechanismus 2, der von einem Transportband 3 versorgt wird. Die Kanone weist ein feststehendes Gehäuse 4 auf, in dem eine Trommel 5 gelagert ist, an dem mehrere Rohre befestigt sind. Eine gleiche Anzahl von
Verschlüssen ist für eine Hin- und Herbewegung an der Trommel 5 zur Aufnahme von Munition und zum Herausziehen der abgefeuerten Hülsen angeordnet.
Der Mechanismus 2 gemäss Figur 3 enthält eine erste Füh-5 rungsVorrichtung mit einer linken Bahn 10, die einen linken Schlitz 12 aufweist, und einer rechten Bahn 14, die einen rechten Schlitz 16 aufweist, die auf entsprechende Weise linke und rechte vorstehende Ansatzstücke 18 und 20 ein Gurtglied 22 aufnehmen.
io Jedes Gurtglied 22 (Fig. 4) weist einen vorderen Abschnitt 24 auf, der auf die Patronenhülse einer vorderen Patrone schnappt. Der vordere Abschnitt 24 ist für eine begrenzte Schwenkbewegung mit dem Sattel 26 eines U-förmigen hinteren Abschnittes 28 verbunden, der zwei im Abstand 15 angeordete Seitenabschnitte 30 und 32 aufweist, die auf die Patronenhülse der nächstfolgenden Patrone schnappen. Der vordere Abschnitt des nächstfolgenden Gurtgliedes schnappt auf die Patronenhülse der nächstfolgenden Patrone zwischen und unter den im Abstand angeordneten Seitenabschnitten 20 des vorhergehenden Gurtgliedes. Somit ist jede Patronenhülse mit dem hinteren Abschnitt eines vorhergehenden Gurtgliedes und dem vorderen Abschnitt des nächstfolgenden Gurtgliedes eingerastet. Die Kette der Gurtglieder ist auf eine Bewegung entlang der durch die Nuten 12 und 16 25 gebildeten Bahn begrenzt, da die Ansatzstücke 18 und 20 in diese Nuten eingreifen.
Eine zweite Führungseinrichtung weist eine untere linke Führung 34 und eine untere rechte Führung 36 auf, auf der jede Patronenhülse reitet, wenn sie durch ihre entspre-30 chenden Gurtglieder getragen wird. Die Führung- oder Nokkenfläche 34a der linken Führung tritt in die Ausziehrille der Patronenhülse ein und verhindert dadurch eine Bewegung der Patrone entlang ihrer eigenen Längsachse, während die Führung- oder Nockenfläche 36a der rechten Führung an 35 dem Hals der Patrone angreift. Die Nockenflächen 34a und 36a sind zunächst parallel zu den Nuten 12 und 16, und anschliessend entfernen sie sich zunehmend von den Nuten.
Die zweite Führungseinrichtung weist auch eine obere Führung 38 auf, unter der jede Patronehülse reitet, wenn sie 40 durch ihr entsprechendes Gurtglied getragen wird. Die Füh-rungs- oder Nockenfläche 38a greift an einem Mittelabschnitt der Hülse an. Die Nockenfläche 38a ist zunächst parallel zu den Nuten 12 und 16 und anschliessend entfernt sie sich zunehmend von den Nuten. Die Nockenflächen 34a und 45 36a sind auf die Nockenfläche 38a gerichtet und bilden einen Durchgang für die Patronenhülsen, der zunächst oder stromaufwärts parallel zu der Bahn der Gurtglieder ist und anschliessend, oder stromabwärts, von der Bahn der Verbindungsglieder abweicht.
so Somit wird deutlich, dass bei der Kette der Gurtglieder 22 ihre offene Seite nach oben gerichtet und ihre geschlossene Seite nach unten gerichtet ist.
Ein Munitionsbeschleunigungsstern 40 und ein die Verbindungsglieder 22 schiebendes Transportrad 42 sind auf einer 55 gemeinsamen Welle 44 neben der geschlossenen Seite der Verbindungsgliederkette befestigt. Die Welle 44 ist an und zwischen einer linken Seitenwand 46 und einer rechten Seitenwand 48 gelagert. Die linke Bahn 10, die rechte Bahn 14, die linke Führung 34 und die rechte Führung 36 sind an einer 60 Querplatte 50 befestigt, die an und zwischen den Seitenwänden 46 und 48 befestigt ist. Die Platte 50 weist eine Öffnung 52 auf, durch die die Zähne der Transporträder 40 und 42 vorstehen.
Das Sternrad 40 weist eine linke vierzahnige Scheibe 54 65 und eine rechte vierzahnige Scheibe 56 auf. Das Transportrad 42 weist eine linke vierzahnige Scheibe 58 und eine rechte vierzahnige Scheibe 60 auf.
Jeder Zahn des Transportrades 40 ist bogenförmig und
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weist einen entfernten Endabschnitt 40a auf, der zwischen benachbarten Patronen hindurchführen kann und der in einer Antriebsfläche 40b endet, die auf die Patronenhülse der vorderen Patrone einwirken kann. Die Antriebsflächen der rechten Scheibe 56 können auf die Hülse unmittelbar rechts, d.h. vor der Ausziehrille, einwirken. Die Antriebsflächen der linken Scheibe 54 können auf den Hals der Hülse einwirken. Die Antriebsflächen der Scheiben 54 und 56 sind gekrümmt. Jede Kurve ist so ausgelegt, dass eine Linie von dem Berührungspunkt zwischen der Antriebsfläche und der Hülse zu der Mittellinie der Hülse einen Winkel,der vorzugsweise 120° oder kleiner ist, mit einer Linie bildet von dem Berührungspunkt zwischen der unteren Führung 34 oder 36 und der Hülse zu der Mittellinie der Hülse. Dieser Winkel sollte möglichst klein gemacht werden, um zu verhindern, dass die Hülse zwischen der unteren Führung und dem Beschleunigungstransportrad eingekeilt sind.
Jeder Zahn des Transportrades 42 weist einen entfernten Endabschnit 42a, der zwischen benachbarten Gurtgliedern eingreifen kann, und eine Antriebsfläche 42b auf, die auf die Seitenabschnitte 30 und 32 des hinteren Abschnittes des Gurtgliedes einwirken kann.
Die Transporträder 40 und 42 sind in ihrer Funktion synchronisiert, und wenn das Sternrad 42 ein Verbindungsglied 22 entlang den Schlitzen 12 und 16 nach vorne bewegt,
bewegt das Sternrad 40 die entsprechende Geschosshülse nach vorne entlang den unteren Führungsflächen 34a und 36a und zieht die Hülse zunehmend aus dem Gurtglied 22.
Ein Ladetransportrad 70 ist an einer Welle 72 neben der offenen Seite der Kette der Gurtglieder 22 befestigt. Die Welle 72 ist an und zwischen den linken und rechten Seitenwänden 46 und 48 gelagert. Das Transportrad 70 weist eine linke dreizahnige Scheibe 74, eine mittlere dreizahnige Scheibe 75 und eine rechte dreizahnige Scheibe 76 auf. Jedem Zahn 70a dieser drei Scheiben geht ein Ausschnitt 70b voran, der die Geschosshülse aufnehmen kann, und es folgt ein ausgeschnittener Freiraum 70c. Wenn eine Patrone durch das Beschleunigungstransportrad 40 aus seinem entsprechenden Gurtglied abgestreift wird, nimmt ihre Vorschubgeschwindigkeit zu in bezug auf die nächstfolgende Patrone, und nachdem sie voll auf die Vorschubgeschwindigkeit des Ladetransportrades 70 beschleunigt worden ist, wird sie in einen Ausschnitt 70b des Ladetransportrades 70 abgegeben. Das Ladetransportrad 70 setzt die Translationsbewegung der Patrone fort und ordnet sie auf der Zuschiebe-Fläche von einem von einer Mehrzahl von Geschützverschlüssen an, die durch den Rotor des Gatling-Geschützes getragen werden. Die Anzahl der von den Transporträdern 40,42 und 70 getragenen Zähne ist eine Funktion der gewünschten Vorschubgeschwindigkeiten. Die hier gezeigte Anordnung von vier Zähnen auf den Transporträdern 40 und 42 und drei Zähnen auf dem Transportrad 70 ist für eine Verwendung bei einem Geschütz mit fünf Geschützläufen gut geeignet. Es können aber auch andere Kombinationen verwendet werden. Ein Entlade-Transportrad 71 zieht die abgefeuerten Hülsen aus den Stirnflächen der Geschützbolzen.
Ein Beispiel eines Gatling-Geschützes ist in der deutschen Patentanmeldung P 3 113 413.0 angegeben.
Eine Synchronisierung zwischen den Transporträdern 40 und 42 und dem Ladetransportrad 72 kann durch eine Kupplung herbeigeführt werden, wie beispielsweise die Nockenbetätigte formschlüssige Kupplung und Bremse, die in der US-PS 3 578 118 beschrieben ist.
Im Falle eines extern angetriebenen Geschützes wird die Hauptleistung einer Welle 80 zugeführt, die ein Zahnrad 32 trägt, das direkt ein Ringzahnrad 84 auf der Trommel 1 und über eine Anzahl von Zahnrädern ein Zahnrad 88 antreibt. Das Zahnrad 88 ist von einer Welle 90 getragen, das ein
Zahnrad 92 trägt, das ein Zahnrad 94 antreibt, welche von der Welle 73 getragen ist, die das Ladetransportrad 70 trägt. Das Zahnrad 88 treibt auch über ein Zwischenzahnrad ein Zahnrad 96, das an dem kontinuierlich umlaufenden Abschnitt einer Kupplung 98 befestigt ist, dessen mit einem gesteuerten Ausgang rotierenden Abschnitt 100 (Fig. 7) an der Welle 44 befestigt ist, die das beschleunigende Transportrad 40 und das die Gurtglieder schiebende Transportrad 42 trägt.
In Verbindung mit Figur 6 wird nun ein zweites Ausführungsbeispiel beschrieben. Ein Gatling-Geschütz 1 mit einem doppelseitig abstreifenden Mechanismus 7 wird von zwei Transporteinrichtungen (von der eine sichtbar ist) versorgt, wie es in Figur 6 gezeigt ist.
Der seitlich abstreifende Mechanismus gemäss Figur 6 enthält zwei der seitlich abstreifenden Mechanismen gemäss Figur 1 plus zwei Paaren von Freigabe-Schwenkgestängen, die durch einen Schnappwirkungs- oder einen Kniegelenkmechanismus miteinander verbunden sind und durch die Zuführung von abgestreiften Patronen betätigt werden.
Der rechte seitliche Abstreifmechanismus 100 ist identisch mit dem in Figur 1 beschriebenen Mechanismus und enthält ein rechtes Patronenbeschleunigungs-Transportrad 102 und ein rechtes, die Gurtglieder schiebendes Transportrad 104, die auf einer gemeinsamen Welle 106 neben der geschlossenen Seite der rechten Kette von Gurtgliedern 108 befestigt sind, die entlang einem rechten Paar von Nuten 110 geführt ist. Ein rechtes Ladetransportrad 112 empfängt die Patronen während des rechten Abstreifvorganges und ordnet die Patronen auf den Flächen der Geschützbolzen an. Ein linkes Ladetransportrad 114, das als ein rechtes Entlade-Transportrad dient, zieht die abgefeuerten Hülsen aus den Flächen der Geschützbolzen und gibt sie nach unten auf einen Ausgangskanal 116 ab.
Zwei rechte Freigabe-Schwenkgestänge, die einen hinteren Gestängearm 120, der auf die Seite der Hülse neben der Basis einwirken kann, und einen vorderen Gestängearm umfassen, der auf den Hals der Hülse einwirken kann, sind jeweils auf einer Welle 124 befestigt, die an und zwischen den Seitenplatten befestigt ist.
Zwei linke Freigabe-Schwenkgestänge, die einen hinteren Gestängearm 128, der auf die Seite der Hülse neben der Basis einwirken kann, und einen vorderen Gestängearm umfassen, der auf den Hals der Hülse einwirken kann, sind jeweils an einer Welle 132 befestigt, die zwischen den Seitenplatten gelagert ist.
Von einem Verbindungsstück 134 ist das eine Ende an der Welle 124 befestigt und sein anderes Ende ist durch einen Schwenkzapfen 136 mit dem einen Ende einer Querstange 138 verbunden. Von einem Verbindungsstück 140 ist das eine Ende an der Welle 132 befestigt und sein anderes Ende ist durch einen Schwenkzapfen 142 mit dem anderen Ende der Querstange 138 verbunden. Von einer Stange 144 ist das eine Ende durch einen Schwenkzapfen 146 mit einer Seiten wand verbunden und das andere Ende ist durch eine diametrale Bohrung in dem Schwenkzapfen 142 gelagert. Eine Schrauben-Druckfeder 148 ist auf der Stange 144 angeordnet und gibt dem System aus den Verbindungsstücken und den damit verbundenen Schwenkstangen eine Kniegelenkfunktion. In der einen Stellung des Kniegelenkes, wie sie in Figur 7 gezeigt ist, dienen die rechten Gestängearme als ein Teil der Führungsstruktur, die einen Durchgang für Patronen, die durch das rechte Ladetransportrad 112 zu den Geschützverschlüssen des Rotors getragen werden, bildet, während die linken Gestängearme als ein Teil der Führungsstruktur dienen, die einen Durchgang für abgefeuerte Hülsen bildet, die durch das linke Ladetransportrad 140 zu dem Abgabedurchgang 116 getragen werden. In der anderen Stellung des s
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Kniegelenkes dienen die linken Gestängearme als ein Teil der Führungsstruktur, die einen Durchgang für Patronen bildet, die von dem linken Ladetransportrad 160 zu den Geschützbolzen des Rotors getragen werden, während die rechten Gestängearme als ein Teil der Führungsstruktur dienen, die einen Durchgang für die abgefeuerten Hülsen bildet, die durch das rechte Ladetransportrad 112 zu einem Abgabedurchgang 162 getragen werden. Das hier gezeigte Gatling-Geschütz kann bei einer Rotation sowohl in Uhrzeigerrichtung als auch Gegenuhrzeigerrichtung feuern.
Die beschriebene Zuführeinrichtung ist für in zwei Richtungen arbeitende Maschinenkanonen vom Gatling-Typ ausgelegt. Die Einrichtung kann aber durch einen Transportrad-5 Zusatz derart abgeändert werden, dass sie abgestreifte Patronen entweder von den rechten oder den linken Lade-transporträdern aufnimmt, die seinerseits die Patronen einer in einer Drehrichtung arbeitenden Gatling-Kanone oder einer Kanone mit einem Rohr zuführt.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
- 657 914PATENTANSPRÜCHE1. Zuführeinrichtung mit seitlicher Abstreifung für gegurtete Patronenmunition, zum Fördern der Munition in die Ladestellung, gekennzeichnet durch erste Führungsmittel( 12-22) zum Führen der Gurtglieder (22) entlang einer ersten Bahn ( 10), wobei die offenen Seiten der Glieder (22) alle in eine erste Richtung gerichtet und die geschlossenen Seiten der Glieder (22) in eine zweite Richtung gerichtet sind,zweite Führungsmittel (34,36,38) zum Führen der Patronen entlang einer zweiten Bahn (14), die zunächst mit der ersten Bahn (10) gleich verläuft und anschliessend bei einer Ablenkung von der ersten Bahn (10) zur ersten Richtung hin abweicht, erste Antriebsmittel (40) zum Ergreifen jedes Gliedes (227) einer Folge von Gliedern neben der Ablenkung zum zwangsläufigen Antreiben jedes Gliedes (22) entlang der ersten Bahn (10) durch die Ablenkung hindurch, und zweite Antriebsmittel (42) zum Ergreifen jeder Patrone einer Folge von Patronen neben der Ablenkung zum zwangsläufigen Antreiben jeder Patrone entlang der zweiten Bahn (14) durch die Ablenkung hindurch.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dritte Antriebsmittel (70) zum Ergreifen der jeweiligen Patrone nach dem Durchlauf durch die Ablenkung zum zwangsläufigen Antreiben der Patrone entlang der zweiten Bahn (14) vorgesehen sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Antriebsmittel (40,42) neben den Gurten aus Patronen und Gurtgliedern (22) angeordnet sind und an der geschlossenen Seite der Gurtglieder (227) angreifen.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten Antriebsmittel (70) neben den Gurten angeordnet sind und an der offenen Seite der Gurtglieder (227) angreifen.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Antriebsmittel (40) von einem Transportrad (56) gebildet sind, das für eine Drehung um eine erste Achse (4) neben der geschlossenen Seite der Gurtglieder (22) angeordnet ist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Antriebsmittel (42) von einem Transportrad (54) gebildet sind, das für eine Drehung um eine zweite Achse (44) neben der geschlossenen Seite der Gurtglieder angeordnet ist.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Achsen (44) identisch sind.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten Antriebsmittel von einem Transportrad (70) gebildet sind, das für eine Drehung um eine dritte Achse (72) neben der offenen Seite der Gurtglieder (22) angeordnet ist.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Führungsmittel (34,36,38) und die zweiten Antriebsmittel (42) derart ausgebildet sind, dass sie die Vorschubgeschwindigkeit der Patronen vergrössern,wenn sie durch die Ablenkung laufen.
- 10. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Führungsmittel (34,36,38) eine Oberfläche (38a) aufweisen, auf der sie jeweils gleiten, wobei das Transportrad (54) der zweiten Antriebsmittel (42) mehrere Zähne einschliesst, deren Endabschnitt zwischen benachbarten Patronen eingreifen und in einer Antriebsfläche (40b) enden, die nacheinander auf die Patronenhülse der Patronen einwirken, dass eine Linie von dem Berührungspunkt zwischen der Antriebsfläche (40b) und der Hülse zu deren Mittellinie einen Winkel von höchstesn 120° mit einer Linie bildet, die vom Berührungspunkt zwischen derOberfläche der zweiten Führungsmittel (34,36,38) und der Hülse zur Mittellinie der Hülse verläuft.
- 11. Einrichtung nach Anspruch 1, für zwei unabhängige Versorgungen mit gegürteter Patronenmunition, gekennzeichnet durch dritte Führungsmittel (70) zum Führen eines zweiten Patronengurtes entlang einer dritten Bahn, wobei die offenen Seiten der Gurtglieder alle in eine dritte Richtung und die geschlossenen Seiten der Gurtglieder alle in eine zweite Richtung gerichtet sind, durch vierte Führungsmittel (71) zum Führen des zweiten Patronengurtes entlang einer vierten Bahn, die zunächst mit der dritten Bahn gleich verläuft und anschliessend an einer zweiten Ablenkung von der dritten Bahn zur dritten Richtung hin abweicht, durch dritte Antriebsmittel (100) zum Ergreifen jedes Gurtgliedes des zweiten Gurtes neben einer zweiten Ablenkung zum Antreiben jedes Gurtgliedes entlang einer dritten Bahn durch die zweite Ablenkung hindurch, durch vierte Antriebsmittel (160) zum Ergreifen jeder Patrone des zweiten Gurtes neben der zweiten Ablenkung zum zwangsweisen Antreiben jeder Patrone entlang einer vierten Bahn durch die zweite Ablenkung hindurch, und durch eine Steuereinrichtung mit einer ersten Betriebsart, in der die zweite Bahn offen und die vierte Bahn gesperrt ist, und mit einer zweiten Betriebsart, in der die zweite Bahn gesperrt und die vierte Bahn offen ist (Fig. 6,7).
- 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung ein erstes Gestänge (120) mit einer ersten Anordnung, in der die zweite Bahn durch das erste Gestänge ( 120) gesperrt ist, und mit einer zweiten Anordnung, in der die zweite Bahn durch das erste Gestänge (120) freigegeben ist, ferner ein zweites Gestänge (128) mit einer ersten Anordnung, in der die vierte Bahn durch das zweite Gestänge (128) gesperrt ist, und mit einer zweiten Anordnung, in der die vierte Bahn durch das zweite Gestänge (128) freigegeben ist, und Mittel (138) umfasst, die das erste und das zweite Gestänge (120,128) derart miteinander verbindet, dass, wenn das eine Gestänge in ihrer ersten Anordnung ist, das andere Gestänge in ihrer zweiten Anordnung ist (Fig. 7).
- 13. Maschinenkanone vom Gatling-Typ mit einer Zuführeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,dass sie eine Trommel (5) mit mehreren Rohren (6) und einer gleichen Anzahl von Verschlüssen aufweist, wobei die dritten Antriebsmittel die Patronen jeweils einem der Verschlüsse zuordnen.
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