CH660380A5 - Spulen-anlieferungsvorrichtung mit einer eine spinnmaschine mit einer garnhaspel verbindenden transporteinrichtung. - Google Patents

Spulen-anlieferungsvorrichtung mit einer eine spinnmaschine mit einer garnhaspel verbindenden transporteinrichtung. Download PDF

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CH660380A5
CH660380A5 CH5655/82A CH565582A CH660380A5 CH 660380 A5 CH660380 A5 CH 660380A5 CH 5655/82 A CH5655/82 A CH 5655/82A CH 565582 A CH565582 A CH 565582A CH 660380 A5 CH660380 A5 CH 660380A5
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CH
Switzerland
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yarn
bobbin
reel
spool
carrier
Prior art date
Application number
CH5655/82A
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Inventor
Isamu Matsui
Yoshio Yamamoto
Kazuo Nakanishi
Masaharu Kiriake
Akira Shimamoto
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spulen-Anlieferungsvorrichtung mit einer eine Spinnmaschine mit einer Garnhaspel verbindenden Transporteinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Normalerweise werden von einer Spinnmaschine abgegebene Spulen vorerst in einem Stapelbehälter einer Haspel gespeichert. Jeweils eine Spule wird aus diesem Behälier herausgenommen, wenn in einer Haspeleinheit Bedarf für eine neue Spule besteht, und an diese Einheit angeliefert. Herkömmliche Haspeln sind grob gesehen in zwei Gruppen einteilbar. Bei der einen Gruppe sind eine Anzahl Einheiten auf einem Rund- oder Ovalläufer angeordnet und laufen längs einer Rund- oder Ovalbahn um. Bei der andern Gruppe sind die Einheiten in gerader Reihe stationär angeordnet. Bei den umlaufenden Haspeln sind die Anzahl Spulen in einem Magazin in einer besondern Lage gespeichert. Die Umlaufbewegung wird temporär gestoppt, wenn eine mit einer neuen Spule zu versehende Einheit beim Spulenmagazin anlangt und mit einer Spule aus dem Magazin versorgt.
Bei einer stationären Haspel besitzt jede der Einheiten eir eigenes Magazin zur Speicherung von vollen Spulen. Wenn eine der Einheiten mit einer Spule beliefert werden soll, wird eine Spule aus dem zugeordneten Magazin abgerufen und de Einheit zugeführt.
Bei beiden der genannten Haspelgruppen ist das Belieferi der Magazine mit Spulen durchzuführen. Ob nun diese Belie ferung von Hand (Bedienungsperson) oder automatisch (Transportband usw.) erfolgt, ist es unumgänglich, dass die von der Spinnmaschine abgegebenen Spulen in den Bereich der Spulenmagazine gebracht werden.
Zahlreiche Einrichtungen zur Überführung von vollen Spulen von einer Spinnmaschine zu einer Haspel sind bereit: vorgeschlagen worden. Die bezüglichen Verfahren dabei sind:
a) eine Anzahl Spulen werden in einen Spulenbehälter eingesetzt und durch eine Bedienungsperson, ein Förderban oder einen Kran transportiert;
b) mittels fest zwischen der Spinnmaschine und der Haspel angebrachten Transportmitteln werden die Spulen z.B. auf einem Transportband liegend von der Spinnmaschii zur Haspel gebracht; und c) die Spulen werden auf Zapfen, die von einem nach b) gestalteten Transportband gestützt sind, vertikal transportiei
Alle diese Verfahren besitzen den Nachteil, dass die Anlieferoperation aufwendig und verschiedene Installations notwendig sind. Wenn die Spulen in Behältern verpackt ang liefert werden, entstehen leicht Fuseln auf ihrer Oberfläche, oder Garnschichten werden aufgerissen. Weiter besteht die Möglichkeit, dass das Garnende aufgedreht wird, so dass di Ergreifen des Garnendes schwierig wird.
Wenn die Spulen auf Zapfen nach c) transportiert werde müssen sie von den Zapfen abgehoben werden, bevor sie de automatischen Spulenzuführvorrichtung übergeben werden können. Wenn der Vorgang automatisiert werden soll, so ist es notwendig, einen Greifapparat anzuordnen, welcher die Spule vom Zapfen abhebt. Auch hier besteht die Gefahr dei Fuselbildung, des Garnschichtbruches oder anderen Garnb Schädigungen, weil sich benachbarte Spulen noch immer berühren können.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die vorstehend genannten Nachteile bekannter Techniken zu vermeiden. Ir besondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Spulen-Anlieferungsvorrichtung vorzuschlagen, die sich in wesentlichen Teilen vom Stand der Technik abhebt, wobei < Vorrichtung eine Direktverbindung zwischen Spinnmaschir und Haspel bildet und die Spulenanlieferung an die Haspel einheiten auf einfache Weise erfolgen kann, ohne dass sich Garnoberflächen benachbarter Spulen berühren können. D:
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erfindungsgemässe Spulen-Anlieferungsvorrichtung soll sich nicht nur für Haspeln mit umlaufenden, sondern auch mit stationären Einheiten eignen.
Die Lösung dieser Aufgabe geht erfindungsgemäss aus dem Patentanspruch 1 hervor. Ausführungsformen davon sind aus den abhängigen Ansprüchen herauslesbar.
Von besonderem Vorteil ist die Direktverbindung zwischen der Spinnmaschine und der Haspel durch ein Anliefermittel, z.B. ein endloses Transportband, auf welches die Spulen einzeln mittels separaten Trägern aufsetzbar sind. Die Spulen stehen beim Transport vertikal auf endlosen Transportbändern, ohne sich gegenseitig berühren zu können.
Wenn die Spulen halbwegs eines Transportbandumlaufs an die bezügliche Haspeleinheit gelangen, erfolgt ein her-kömmmlicher Umspulvorgang.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtungsteile bei einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Spulenträgers, wie er in der Spulenanlieferungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
Fig. 3 den Spulenträger im Längsschnitt,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer typischen Haspeleinheit in Verbindung mit der Erfindung,
Fig. 5 eine Grundrissdarstellung der Spulenträger-Übernahmeeinrichtung an der Haspeleinheit,
Fig. 6 eine Teil-Seitenansicht der Spulenträger-Übernahme an der Haspeleinheit,
Fig. 7 eine schematische Perspektive eines Ausführungsbeispiels für eine Einrichtung zur Erfassung des Fadenanfangs,
Fig. 8 eine Darstellung des Vorgangs bei der Erfassung des Fadenanfangs, und die
Fig. 9a und 9b sind Laufschemata für den Spulenträger-umlauf. """ ~--
In der Anlagedisposition nach Fig. 1 ist eine Spinnmaschine lmittëls eines Transportbandes 3 mit einer Haspel 2 mit stationären Einheiten verbunden. Als Spinnmaschine ist beispielsweise eine Ringspinnmaschine mit mehreren hinter- ~~ einanderliegenden Spinneinheiten gezeigt. Gesponnenes Garn ist auf Spulen 4 aufgewunden. Anlieferungs-Transport -bänder 5a und 5b für volle Spulen und ein Spulenhülsen-Transportband 6 sind so angeordnet, dass sie sich gemäss den Pfeilen längs der Spinnmaschine 1 bewegen. Als Transportbänder 5a, 5b und 6 können beispielsweise solche des Flachriementyps verwendet werden, wie nachstehend besehrieben.
Die Aufgabe voller Spulen bei einer Spinnmaschine der gezeigten Art, d.h. der Vorga^g-fer Abnahme einer leeren Spulenhülse vom Spuler/cfager und Aufsetzen einer vollen Spule von der Spindel det-Spinnmaschme ist in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 50 63 i/79 beschrieben. Die eine leere Spulenhülse enthaltenden und dem Transportband übergebenen Träger werden auf den Transportbändern 5a, 5b, welche unter den Stpindeln angeordnet sind, an Stellen gestoppt, die dem Spi ndelabstand entsprechen. Das Auswechseln einer Spul«nhülse gegen eine volle Spule erfolgt dann bei mehreren /Spindeln gleichzeitig mit dem in der genannten japanif jChen Offenlegungsschrift beschriebenen Spulenwechselar pparat.
Transportb." in(jer 7 und 8 verbinden die Spinnmaschine 1 mit der Haspe2; wobei das Transportband 7 volle, von der Spinnmasch' /ne kommende Spulen führt und das Transportband 8 leerHülsen von der Haspel 2 an die Spinnmaschine 1 zurückbri Âgt.
E11} '//Spulen-Anlieferband 10 auf der einen Seite der Haspe ^ 2 liefert volle Spulen von der Spinnmaschine 1 an bezügliche Haspeleinheiten 9. Auf der anderen Seite der Haspe! 2 befindet sich ein Hülsen-Abnahmeband 11, an welches leere Spulenhülsen abgegeben und von diesem weggeführt werden. Die Transportbänder 10 und 11 sind mit den 5 Transportbändern 7 bzw. 8 verbunden.
Damit besteht zwischen der Spinnmaschine 1 und der Haspel 2 ein geschlossenes Transportsystem, gebildet aus den volle Spulen anliefernden Transportbändern 5a, 5b, 7 und 10, und den leeren Hülsen zurückführenden Transportbändern 6, io 8 und 11.
Die vollen Spulen und die leeren Hülsen, die von den oben erwähnten Transportbändern bewegt werden, sitzen auf Stützelementen, nachstehend mit «Träger» bezeichnet und in den Fig. 2 und 3 gezeigt.
15 Der Träger 12 ist ein einstückig geformtes oder zusammengesetztes Bauteil mit einer scheibenartigen Basis 13, welche Basis auf das Transportband aufgesetzt wird, einem scheibenartigen Sockel 14, aufgesetzt auf die Basis 13, und einem Zapfen 15, der sich vertikal über dem Sockel 14 erhebt. » Die Unterseite des Trägers 12 weist eine Ausnehmung 16 auf, welche mit einem Hohlraum 17 des Zapfens 15 in Verbindung steht. Eine Luftaustrittsdüse 19 befindet sich im spitzen Ende des Zapfens 15. Der Durchmesser des Zapfens 15 entspricht im wesentlichen dem Durchmesser d2 einer Spulenhülse 20, 35 und die Länge des Zapfens 15 ist so gewählt, dass eine volle Spule sicher vertikal gehalten ist. Die optimale Länge des Zapfens 15 richtet sich indessen nach der Grösse einer vollen Spule.
Der Durchmesser Dl der Basis 13 ist mindestens etwas 3o grösser als der maximale Durchmesser d 1 einer aufzusetzenden vollen Spule, so dass beim Transport der Spulen eine gegenseitige Berührung ausgeschlossen ist. Damit können die vollen Spulen in vertikaler Stellung unabhängig voneinander gehalten werden.
35 Für die Garnanknüpfoperation wird das Garnende Y1 der Spule gemäss Fig. 3 in die zentrale Öffnung 21 der Spulenhülse 20 abwärts gerichtet eingehängt. In diesem Zustand gelangt die Spule 26 an die Haspeleinheit. Bei der Anknüpf-operatiön gelangt Druckluft aus einer Düse 22 an der Haspel-40 einheit über den Hohlraum 17 im Zapfen 15 aus dem Innern "ätzTrägers 12 in die zentrale Öffnung 21 der Spulenhülse 20, wobei das in der Öffnung hängende Garnende Y1 aus dieser herausgeblasen und durch einen Saugarm festgehalten wird.
Eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Anlieferung 45 von Spulen mit einem der oben beschriebenen Träger an eine Haspeleinheit wird nun beschrieben.
Eine entsprechend gestaltete Haspeleinheit 9 ist anhand der Fig. 4 und 5 dargestellt. In Fig. 4 erstrecken sich eine Welle 24 und eine Saugleitung 25 zwischen einem Maschili nenrahmen 23. Die Haspeleinrichtung 9 ist um die Welle 24 schwenkbar. Während des Betriebes der Haspeleinheit 9 liegt diese, angemessen gesichert, auch an der Saugleitung 25 an. Die Saugleitung 25 ist mit einem (nicht gezeigten) Gebläse verbunden, so dass in der Saugleitung stets ein Unterdruck 55 herrscht.
Bei der gezeigten Haspeleinheit erfolgt das Umwickeln von Garn aus einer Spule 26 auf einen Wickel 27 so: Das von der Spule 26 auf einem Träger 12 abgezogene Garn passiert einen Ballonbegrenzer 28 und eine Garnführung 29. Eine m Garnbremse 30 erzeugt eine angemessene Spannung im Garn. Dieses läuft anschliessend durch einen Garndetektor 31 und wird schliesslich auf den durch eine Wickeltrommel 32 angetriebenen Wickel 27 aufgewickelt.
Wenn der Detektor 31 eine Unregelmässigkeit im Garn 65 entdeckt, wird eine nächst des Detektors 31 angeordnete Schneideinrichtung betätigt, um das durchlaufende Garn zu schneiden und den Umwickelvorgang zu stoppen. Gleichzeitig wird ein erster Saugarm 33 betätigt, der das wickelseitige
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Garnende einer Spieisseinrichtung 35 zuführt, welche sich ausserhalb des normalen Garndurchlaufpfades befindet. Ein zweiter Saugarm 34 führt das spulenseitige Garnende an die Spieisseinrichtung 35. Nachdem die Spieissoperation durch die Spieisseinrichtung 35 durchgeführt ist, wird der Umwik-kelvorgang wieder gestartet.
Eine grosse Anzahl von automatischen Haspeleinheiten 9 der obenstehenden Ausführungsform sind in einer Anreihung senkrecht zur Zeichnungsebene angeordnet.
Unter der Annahme, dass sich die Vorderseite der Haspeleinheit 9 auf der Durchlaufseite des Garnes Y befinde, so liegt unten auf der Rückseite das sich längs der Einheiten 9 bewegende Anlieferband 10. Auf der Vorderseite unten befindet sich dann das Hülsen-Abnahmeband 11. Ein Träger-Anlieferkanal 36 befindet sich zwischen den Transportbändern 10 und 11.
Erste und zweite, an der Einheit montierte Führungsplatten 37 und 38 stehen zwischen dem Anlieferband 10 und dem Abnahmeband 11, um eine Passage für die Träger 12 zu bilden, wie aus Fig. 5 hervorgeht. Die dort gezeigte Anlieferpassage 41 mit der Breite S ist begrenzt durch eine konvex gebogene Führungsfläche 39 an der ersten Führungsplatte 37 und eine konvex gebogene Führungsfläche 40 an der zweiten Führungsplatte 38, während die Unterseite der Passage in eine freilaufende Scheibe 42 eingeformt ist. Der Träger 12 wird vom Transportband 10 auf die Scheibe 42 geschoben und durchläuft infolge Drehung der Scheibe 42 in Pfeilrichtung A die Passage 41.
Gemäss Fig. 6 ist die Scheibe 42 auf dem Zapfen 44 an einem Bügel 43 seitwärts der Einheit 9 gelagert. Der Zapfen 44 sitzt bezüglich der Horizontalebene leicht geneigt. Damit steht auch der Träger 12 auf der durch ein Lager 45 geführten Scheibe 42 um den gleichen Neigungswinkel schräg zur Horizontalen. Die zentrale Achse der Spule 26 auf dem Träger 12 ist in der Garnabwickelrichtung geneigt, um das Abwickeln des Garnes zu erleichtern. Die gekrümmten Führungsflächen 39 und 40 der ersten und zweiten Führungsplatte 37 und 38 enden einerseits an der Stelle P für die Ausgabe dgsjGarnes-von der Spule. Von dort an begFeßzerrdigJ^ührungsffächesi 47 und 48 eine in die Führungsplatten 37 und 3Teîngèfôî^lÇ-_ Hülsen-Ausgabepassage 46 mit einer Breite S. Eine am Bügel ^ 43 montierte plane Platte 49 liegt ebenfalls schräg wie die Ausgabepassage und in der gleichen Ebene wie die Oberseite der Scheibe 42. Zwischen der Scheibe 42 und der Platte 49 ist ein Abstand 50 vorgesehen, um das Garn von der Spule weg- ^ zubringen. Dieser Abstand 50 ist insbesondere als Passage für Luft vorgesehen, die aus der darunter angeordneten Düse 22 ausgestossen wird. Die Scheibe 42 ist so angeordnet, dass ein ringförmiges Band 53, begrenzt durch die Peripherie 51 der Scheibe 42 und einem imaginären Bogen 52, von der Breite 1 gegen die Oberseite am Rand des Transportbandes 10 gedrängt wird, wenn die Scheibe 42 rotiert. Damit wird die Scheibe 42 durch die Bewegung des Transportbandes 10 angetrieben, welches somit nicht nur dem Transport der Spulen, sondern auch dem Antrieb der Scheibe 42 dient.
Eine dritte Führungsplatte 54 ist an jeder Haspeleinheit im Bereich des Transportbandes 10 für die Führung des Trägers 12 in die Passage 41 angebracht.
Die Führungsplatte 54 ist so angeordnet, dass sie vom Rand des Transportbandes gegen dessen Mitte ragt, während ihre Länge mindestens gleich ist wie die Höhe t der Basis 13 am Träger 12 zwischen der Oberfläche des Bandes 10 plus der Dicke der Führungsplatte 54. Eine Passage 58 ist begrenzt durch eine zunächst lineare Führungsfläche 55, dann eine gekrümmte Führungsfläche 56 der Führungsplatte 54 und eine Führungsfläche 57 an der zweiten Führungsplatte 38 gegenüber der gekrümmten Führungsfläche 56. Eine Führungsfläche 59 der dritten Führungsplatte 54 ist als Führung für die Ausschleusung von Spulen wirksam, welche eintreffen, nachdem bereits eine bestimmte Anzahl von Spulen in der Passage 41 gespeichert sind, an der bezüglichen Haspeleinheit vorbei. Die Breite S jeder Passage 58,41 und 46 ist 5 jeweils etwas grösser als der Durchmesser d des Sockels 14 des Trägers 12, und die Höhe h ist etwas grösser als die Dicke t des Trägers 12.
Ein Hebel 60 zum Positionieren und Ausgeben der Spule ist schwenkbar um einen Zapfen 61 an der stationären Platte io 41 so, dass sein Schwenkbereich zwischen der gestrichelt gezeigten Stellung 60a (Fig. 5) und seiner ausgezeichnet gezogenen Stellung liegt.
Der Zapfen 61 des Hebels 60 ist um den gleichen Winkel geneigt wie der Zapfen 44 der Scheibe 42, und die Führungs-15 flächen 62,63 und 64 des Hebels 60 sind in einer Ebene parallel zur Scheibe 42 verschwenkbar und schlagen gegen den Sockel 14 am Träger 12 an. Wenn der Hebel 60 sich in der ausgezogen gezeichneten Stellung befindet, ragt ein daran angeformter Haken 65 in die Passage 41 hinein und schlägt 20 am Sockel 14 des Trägers 12 an, um die Stellung der Spule zu sichern. Die gekrümmte Führungsfläche 63 am Haken 65 anschliessend an die Führungsfläche 62 ist als Anschlagfläche beim Ausstossen des Trägers 12 aus der Arbeitsstellung längs der Passage 46 wirksam, während die Führungsfläche 64 als 25 Teil eines Bogens mit dem Zentrum beim Zapfen 61 als Anschlagfläche wirksam ist, um zu verhindern, dass ein nachfolgender Träger mit einer neuen Spule geliefert wird, wenn der vorangehende Träger aus der Umwickelposition entladen ist.
30 Der Hebel 60 ist wie folgt angetrieben. Eine (nicht gezeigte) Stange, betätigt durch einen von der Haspeleinheit ausgegebenen Befehl «neue Spule anliefern» einen in Fig. 6 sichtbaren Hebel 66. Durch diesen wird der Zapfen 61 über eine Verbindungsstange 67 gedreht, um seinerseits den Hebel 35 60 zu drehen.
Eine drehbare Ballonführung 68 ist durch einen Zapfen 69 über dem Hebel 60 abgestützt. Diese Ballonführung 68 enthalt einen Arm 70 und eine an dessen Ende befestigte gebogene Platte 71. Die Ballonführung 68 ist gemäss Figi 5 ^Lduich eine Feder 72 in Uhrzeigerrichtung vorgespannt und l^ihäet McIrgfniiäs& Fig. 5 und 6 in Arbeitsstellung, wobei der von derSpule'26 abgezogen em Garn gebildete Ballon die nächstliegende volle Spule in der Passage 41 nicht erreichen kann.
^5 Das Einstellet der Ballonführung 68 erfolgt durch
Andrücken der Seitenfläche des Armes 70 durch die Feder 72 gegen ginen Anschlag 73 am Ende des Spulenentladehebels
Wenn somit der HebefgflJn seine gestrichelt gezeichnete 50 Position 60a nach Fig. 5 gedreSïwrd, dreht sich die Ballonführung 68 im Uhrzeigersinn um alfi^pfen 69. Genauer gesagt, die Ballonführung 68 winfin dïe-Steûung gedreht, wo der Arm 70 gegen einen Anschlag 73a in einSi^zweigestrichel-ten Position anschlägt. Die gebogene Platte 7Ï ist aus der Pas-55 sage 41 ausgeschwenkt und der Träger 12 mit einer neuen gefüllten Spule wird äff die Garnliefer.stelle P geführt.
In einer Spulen-AnlieferungsvorricMung gemäss dem obenstehenden Aufbau wird eine volle Sapute 26 samt Träger von der Spinnmaschine an das Anlieferui igsband 10 abgege-60 ben. Wenn der Träger 12 gegen die Führun ^gsplatte 54 gemäss Fig. 5 anschlägt, welche an der Haspeleinhe angebracht ist, wird der Boden des längs der Passage 58 anL ommenden Trägers 12 auf die Scheibe 42 geschoben. Durch L~)re'lun§ ^er Scheibe 42 in Pfeilrichtung A läuft der Träger L ^ längs der f>5 Passage 41 und wird durch Eingriff des Hakens 6 'n der gebogenen Partie der Passage 41 gestoppt. >
Wenn eine bestimmte Anzahl (drei in Fig. 5) von " Spulen tragenden Trägern 12, angeliefert in Pfeilrichtung 74 <.
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Anlieferband 10, gespeichert sind, wird der nachfolgende Träger in die Passage 59 gelenkt und dadurch vor dem Anschlagen gegen die Basis 13 des vorangegangenen Trägers bewahrt. Weil die Kontaktfläche mit dem Lieferband 10 gross ist, besteht eine grosse Reibungskraft, und der Träger 12 am Eingang der Passage 41 wird längs der Führungsfläche 59 vorgeschoben und mittels des Lieferbandes 10 der nächsten Haspeleinheit zugeführt.
Wenn das Anlieferband 10 umläuft, können bestimmte Anzahlen von Spulen jeder Haspeleinheit zugeführt werden.
Der Vorgang des Heraushebens des Garnes von einer Spule 26 in der gemäss Fig. 4 bestimmten Stelle und des Einleitens des Umspulvorganges geht wie folgt vor sich:
Die Luftstrahldüse 22 befindet sich an bestimmter Stelle unterhalb des Trägers 12. Wie bereis erwähnt, wird Luft aus der Düse 22 in die zentrale Öffnung der Spulenhülse 20 über die Öffnung im Trägerzapfen 15 nach oben geblasen, um das in die Öffnung 20 hängende Garnende Y1 durch den darüber liegenden zylindrischen Ballonbegrenzer 28 hinaus zu blasen. Der zweite Saugarm 34 wird nahe an die strichliert gezeigte Stelle 34a in Fig. 4 von der Seite der Haspeleinheit her herangeführt und saugt das durch den Ballonbegrenzer 28 geblasene Garnende an. Der Saugarm 34 dreht sich mit dem angesaugten Garnende in Gegenzeigerrichtung um den Zapfen 34b. Der erste Saugarm 33, welcher das Garnende auf der Wickelseite ansaugt und hält, dreht sich in Uhrzeigerrichtung um den Zapfen 33b. Beide Garnenden werden gekreuzt und der Spieisseinrichtung 35 zugeführt, wo sie gespleisst werden. Anschliessend wird der Umspulvorgang aufgenommen.
Wenn sich auf der Arbeitsspule kein Garn mehr befindet, dann liefert der Garndetektor eine «Spule leer»-Instruktion, wodurch die Stange 67 für die Betätigung des Hebels 60 (Fig. 6) betätigt wird und diesen in die Stellung 60a führt (Fig. 5). Der eine leere Hülse tragende Träger 12 wird dann auf das Hülsen-Abnahmeband 11 entladen. Sobald der Entladehebel 60 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, wird der nachfolgende Träger 12a mit einer gefüllten Spule entlang der Passage 41 in die Gamlieferstation P geführt.
Bei einer von der Spinnmaschine kommenden Spule ist normalerweise ein Garnende um das eine Hülsenende gewunden, und jede Haspeleinheit weist einen Garnendenabgreifer zur Abnahme des Garnendes von der Spule auf. Die Fig. 7 und 8 zeigen schematisch eine solche Einrichtung und deren Arbeitsweise.
Jeder Garnendenabgreifer 75 nach Fig. 7 ist durch eine Friktionsplatte 77, die im Zentrum einer rotierenden Scheibe 66 stationär angeordnet ist, gesteuert.
Ein Trägerfixierstück 79 sitzt so auf der rotierenden Scheibe 76, dass es um einen Drehzapfen 78 verschwenkbar ist. Das Trägerfixierstück 79 erfasst den von einem Zufuhrband 80 herangeführten Träger 12 und hält diesen fest.
Ein Friktionsrad 81 zum Drehen der Spule 26 sitzt auf einem Schwenkhebel 82, der ebenfalls auf der rotierenden Scheibe 76 angeordnet ist. Der Hebel 82 ist seinerseits über einen Drehzapfen 83 durch einen Hebel 84 angetrieben. Das Friktionsrad 81 wird durch eine Friktionsrolle 85 in Bewegung versetzt, die ihrerseits mit der Friktionsplatte 77 in Kontakt steht und über eine Kette oder einen Riemen 86 das Friktionsrad 81 antreibt.
Eine Bürste 87, welche nahe an das aufgewundene Garnende zur Erleichterung der Abnahme heranführbar ist, sitzt auf einem Schwenkhebel 88. Dieser wird durch einen Nocken 89 und einen Nockenhebel 90 in hin- und hergehende Bewegung versetzt, wodurch sich die Bürste dem Garnende nähert und sich wieder entfernt. Ein Saugmund 91 dient dazu, das gelöste Garn anzusaugen. Ein Schlitz in Längsrichtung des Saugmundes 91 führt das angesaugte Garn auf die Spulenobersseite. Um übermässigen Garnabzug zu vermeiden, ist eine zweite Bürste 92 vorgesehen, welche in Kontakt mit der Spulenhülse 20 steht. Annäherung und Wegbewegen der Bürste 92 erfolgen in der gleichen Weise wie bei der Bürste 87. Eine Schneidvorrichtung 93 ist vorgesehen, um das nach oben gesogene Garn abzuschneiden. Die Schneidvorrichtung 93 kann eine solche sein, bei der der Schneidvorgang durch Bewegen einer beweglichen Scherklinge 95 gegen eine stationäre Klinge 94 erfolgt. Die Schervorrichtung 94 ist so auf die Spulenachse ausgerichtet, dass wenn das abgesogene Garn längs des Schlitzes im Saugmund nach oben läuft, dieses zwischen den Scherenklingen 94 und 95 liegt. Die Schneidvorrichtung ist zeitgesteuert durch einen Nockenhebel 99, der mit einem an der stationären Friktionsplatte 77 montierten Nocken 98 zusammenarbeitet.
Eine Modifikation des Abzugsvorganges kann darin bestehen, dass eine Saugdüse 100 (Fig. 8) zum Ansaugen des geschnittenen Garnendes in die zentrale Öffnung der Spulenhülse unter der rotierenden Scheibe an der Stelle angeordnet wird, welche dem Nocken gegenüber liegt, der die Schneidvorrichtung betätigt, wobei das Garnende von der hohlen Unterseite des Trägers her durch die Öffnung in der rotierenden Scheibe eingeführt wird. Bei einer anderen Ausführungsform können Saugdüsen an bezüglichen Trägerfixierstellen der rotierenden Scheibe vorgesehen werden, wobei die Saugwirkung nur ausgeübt wird, wenn die Schneidvorrichtung betätigt wird.
Der Garnendenabgreifer 75 ist an der in Fig. 1 gezeigten Stelle der Haspel 2, d.h. stirnseitig davon angeordnet. Die rotierende Scheibe wird jeweils so weit aus einer Träger-Übergangsstelle 101 in Pfeilrichtung 102 herausgedreht, dass der in Fig. 8 gezeigte Vorgang ausgeführt werden kann. Wenn die rotierende Scheibe 76 etwa eine Umdrehung ausgeführt hat und die Träger-Abgabestelle 103 erreicht, so gelangt ein Träger-Entladehebel 124 (Fig. 7) in Eingriff mit einem stationären oder beweglichen Glied; das Trägerfixierstück 79 wird dann gedreht, und der Träger wird auf ein Transportband 104 geschoben.
In Fig. 8 zeigt aufeinanderfolgend A die Übernahme des Trägers 12, B das Drehen der vollen Spule durch das Friktionsrad 81 unter gleichzeitigem Ansaugen des Garnendes durch den Saugmund 91, C den Eingriff der Bürste 87 am Garnendenwickel, D das Aufwärtsführen des abgewickelten Garnendes längs dem Schlitz im Saugmund 91 und Verhindern von übermässigem Abziehen von Garn durch die Bürste 92, E das Schneiden des Garnes mittels der Schneidvorrichtung 93 und gleichzeitig Ansaugen des Garnendes durch die Saugdüse (100) und F die Abgabe des Trägers 12 von der rotierenden Scheibe.
Kurz, beim oben erwähnten Garnabgreifer wird der Garn-abgreifvorgang ausgeführt, während sich die Spulen auf dem Träger 12 befinden, und der Träger selbst wird dabei praktisch nur in horizontaler Ebene verschoben.
Gemäss Fig. 1 gelangt die volle Spule in die Haspeleinheit 9 im Zustand, wo sie von einem Träger gestützt ist, und die leere Hülse gelangt über das Abnahmeband 11 wieder an die Spinnmaschine zurück. Die von der Haspel 2 an das Hülsen-Abnahmeband 11 abgegebenen Spulenhülsen sind nicht immer ganz leer, sondern tragen gelegentlich noch abzuwik-kelndes Garn z.B. infolge fehlerhafter Funktion des Garnen-denabgreifers oder einer Fehlspleissung. Deshalb ist eine Detektiereinrichtung 105 in den Pfad des Hülsenrückführwe-ges eingebaut, der solche Garnvorräte erfasst, beispielsweise eine photoelektrische Vorrichtung. Wenn die Detektiereinrichtung 105 restliches Garn auf der Spulenhülse feststellt, wid eine Blende 106 betätigt, welche den ankommenden Träger in einen Spulenlagerbehälter 107 umleitet. Die in diesen Behälter 107 gelangenden Spulen bzw. Hülsen werden dann in eine Garnenden-Einsatzstelle 108 geleitet, wo das Garn5
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ende manuell oder mechanisch abgezogen und in die zentrale Öffnung der Hülse eingelegt wird. Dann gelangt die Spule über einen Kanal 109 wieder auf das Anlieferband 10, und der oben beschriebene Vorgang wird wiederholt.
Eine Spule mit einem so kleinen Garnrest, dass dieser von der Detektiereinrichtung 105 nicht erfasst werden kann, gelangt weiter auf ein Transportband 110 und wird dort an einer Feindetektiereinrichtung 111 vorbeigeführt. Von dort gelangt sie ähnlich wie oben beschrieben über eine Blende 112 in einen weitern Spulenbehälter 113. Nachdem das Restgarn entfernt ist, wird die leere Spulenhülse auf das Transportband 110 geführt und damit der Spinnmaschine zugeleitet.
Die oben erwähnten Haupt- und Nebenoperationen werden nun anhand der Laufschemata gemäss den Fig. 9a und 9b unter Bezugnahme auf die Fig. 1 zusammengefasst.
a) Träger von der Spinnmaschine gelangen über ein HilfsTransportband 114 an den Garnendenabgreifer 75.
b) Die Träger auf dem Hilfstransportband, d.h. je ein Träger pro Haspeleinheit, werden durch Abruf in die Garnen-den-Abgreifer 75 eingegeben.
c) Das Garnende wird von der Spule gelöst und in die zentrale Öffnung der Spulenhülse eingegeben, bevor der Träger den Garnendenabgreifer verlässt.
d) Bevor der Träger ausgegeben wird, wird das richtige Einsetzen des Garnendes in die Spulenhülse mittels der Detektiereinrichtung geprüft und der Weg für den auszugebenden Träger festgelegt. Wenn z.B. der Einlegevorgang nicht richtig erfolgt ist, wird der Träger einem Ausweichpfad 115 zugeführt und von dort zum Eingang an den Garnendenabgreifer gebracht. Wenn sich der Fehler wiederholt, gelangt der Trägerin den Spulenlagerbehälter 107 zur Instandstellung. Ist der Einlegevorgang richtig erfolgt, gelangt der Träger zur nächsten Station.
e) Der Träger auf einem Hilfstransportband 116 unmittelbar vor der Haspel wird aufgrund eines Instruktionssignals der Haspel auf das Anlieferband 10 abgegeben. Wenn kein Signal von der Haspel ausgeht und das Hilfstransportband
116 mit Trägern aufgefüllt ist, wird die Anlieferung weiterer Träger zum Garnendenabgreifer 75 gestoppt.
f) Jede Haspeleinheit erhält drei Träger, wobei zuerst die vorderste Einheit 9a aufgefüllt wird.
g) Wenn die Einheit 9e unmittelbar vor der letzten Einheit aufgefüllt ist, wird das Anlieferband 10 gestoppt, um ein Gleichgewicht zwischen den von den Einheiten empfangenen und den vom Anlieferband herangebrachten Trägern zu erstellen.
h) In jeder Einheit erfolgt die Auswechslung des Trägers gleichzeitig mit dem Schluss des Umspulvorganges. Wenn ein neuer Träger in die Umspulstation gelangt, wird das in der zentralen Öffnung der Spulenhülse vorhandene Garnende durch einen Luftstrahl nach oben geblasen. Das Garnende wird alsdann durch den bezüglichen Saugarm erfasst und zur Spieisseinrichtung gebracht.
i) Der die Einheit verlassende Träger gelangt auf das Hül-sen-Abnahmeband 11, und allenfalls auf der Hülse verbliebenes Garn wird durch die Detektiereinrichtung 105 festgestellt. Die mit einem Garnrest behafteten Spulenhülsen gelangen dann in den Spulenlagerbehälter 107. Nach Instandstellung der Spulen werden diese dem Anlieferband 10 zugeführt.
j) Geringe Garnrestmengen auf der Spulenhülse werden durch die Feindetektiereinrichtung 111 festgestellt. Die Hülsen werden in den Spulenbehälter 113 ausgelenkt, dort instandgestellt und wieder der Spinnmaschine zugeführt.
k) Träger mit Hülsen, die keine Garnrestmengen enthalten, werden direkt der Spinnmaschine 1 zugeführt.
Auf oben beschriebene Weise werden aufeinanderfolgend Spulen von der Spinnmaschine der Haspel zugeleitet, der Umspulvorgang durchgeführt, und die leeren Hülsen wieder an die Spinnmaschine zurückgegeben.
Wie vorstehend beschrieben besteht somit ein geschlossener Kreislauf für die Spulen bzw. Spulenträger zwischen der Spinnmaschine und der Haspel über die Träger-Transport-bänder. Die Träger sind unabhängig voneinander auf den Transportbändern aufgesetzt und halten die vollen Spulen bzw. die leeren Hülsen in vertikaler Richtung auf den Transportbändern. Weil für jede Haspeleinheit ein Trägeraufnahmekanal vorgesehen ist, können die auf Trägern ankommenden Spulen direkt an die Haspeleinheiten abgegeben werden. Somit können Arbeitsvorgänge wie das Einfüllen der Spulen in Transportbehälter und das Aufsetzen der Spulen auf Träger der bezüglichen Haspeleinheiten gemäss dem Stand der Technik vermieden werden. Weil darüber hinaus keine vorderseitig an der Haspel anzuordnenden Behälter, Rutschen und andere Zusatzinstallationen notwendig sind, kann der Garnlauf von der Spule zum Wickel mit dem blossen Auge überwacht werden. Störungen sind leicht erkennbar und ebenso leicht behebbar.
Bei der Anlieferung der Spulen sind unkontrollierbare Bewegungen wie Abfallen durch Schwerkraft ausgeschlossen. Die Spulen werden vielmehr in praktisch horizontaler Ebene angeliefert. Aufschlagbeschädigungen an den Spulen und Garnbeschmutzungen sind daher praktisch ausgeschlossen ebenso Direktkontakte von Garnen zweier Spulen und Verwicklungen von Garnen zweier Spulen.
Wenn die Anzahl der Haspeleinheiten vergrössert oder reduziert werden soll, bedarf es nur einer Anpassung der Transportbandlängen, um eine leistungsfähige Spulenanlieferung aufrechtzuerhalten. Weil ferner die leeren Spulenhülsen getrennt und eine nach der andern unabhängig aus der Haspel austritt, ist die Selektion von Restgarn enthaltenden Spulenhülsen wesentlich erleichtert.
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1. Spulen-Anlieferungsvorrichtung mit einer eine Spinnmaschine (1) mit einer Garnhaspel (2) in geschlossenem Kreislauf verbindenden Transporteinrichtung und Tragelementen (12) zur Aufnahme von Spulen (26), die voneinander unabhängig mit der Transporteinrichtung (3) bewegbar sind, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (75) zum Ergreifen des Garnendes an einer auf einem Tragelement (12) aufgesetzten Spule (26), eine Einrichtung zum Aufsetzen einer leeren Spulenhülse (20) in Aufwickelstellung, eine Detektierein-richtung (105) zur Feststellung von Restgarn auf einer von der Haspel (2) als leer ausgegebenen Spule, eine Einrichtung
(106) zur Aussortierung der mit Restgarn behafteten Spule und Überführung in einen entsprechenden Spulenbehälter
(107) und eine Einrichtung (110) zur Überführung solcher Spulen an ein Spulen-Anlieferungs- (10) oder ein Spulen-Abführungsband (11).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektiereinrichtung (105) längs einem zum Rückführen leerer Hülsen bestimmten Transportband (110) angeordnet ist, dass die Aussortiereinrichtung von mit Restgarn behafteten Spulenhülsen eine auf ein Signal der Detektiereinrichtung (105). ansprechende und auf das genannte Transportband (110) einschwenkbare Blende (106) ist, welche solche Spulen in den Spulenbehälter (107) umlenkt, und dass die Einrichtung zur Überführung der genannten Spulen eine Garnendeneinsetzstelle (108) und einen Überführungskanal (109) zur erneuten Anlieferung der Spule an das Spulenanlie-ferband (10) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der genannten Detektiereinrichtung (105) eine weitere, geringere Restgarnmengen erfassende Detektiereinrichtung (111) nachgeschaltet ist, dass dieser weiteren Detektiereinrichtung (111) eine weitere Blende (112) nachgeschaltet ist, welche die mit geringen Restgarnmengen behafteten Spulen in einen weitern Spulenbehälter (113) auslenkt, und dass von diesem weiteren Spulenbehälter (113) vom Restgarn befreite Spulenhülsen der Spinnmaschine (I) zugeführt werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnendenabgreifeinrichtung (75) enthält: eine drehbare Scheibe (76); ein auf dieser Scheibe montiertes Trägerfixierstück (79), das um einen Zapfen (78) schwenkbar ist; ein Friktionsrad (81) zum Antrieb der Spule (26); eine mit dem Garnwickelende der Spule in vorübergehende Berührung bringbare Bürste (87) zur Erleichterung des Lösens des Garnendes; einen Saugmund (91) zum Ansaugen des gelösten Garnendes; eine Schneideinrichtung (93) zur Beschneidung des nach oben gesogenen Garnes ; eine Saugdüse zum Ansaugen des abgeschnittenen Garnendes; und eine gebogene Friktionsplatte (77), die im Zentrum der drehbaren Scheibe (76) zum Antreiben des genannten Friktionsrades (81), der Bürste (87) und der Schneideinrichtung (93) stationär angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulentransporteinrichtung eine seitlich an jeder Garnhaspeleinheit frei drehbare Scheibe (42) enthält, die auf einem mit der Haspeleinheit verbundenen, zur Horizontalen so schräggestellten Zapfen (44) drehgelagert ist, dass die Längsachse der auf dem Träger (12) aufgesetzten Spule (26) in Garnabzugsrichtung zur Horizontalen geneigt ist (Fig. 4).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Ballonführung (68) aus einem auf einem Zapfen (69) im Bereich der Garnabzugsstation schwenkbar gelagerten Arm (70) und einer auf dessen Oberseite befestigten gebogenen Platte (71) (Fig. 6).
CH5655/82A 1981-09-25 1982-09-24 Spulen-anlieferungsvorrichtung mit einer eine spinnmaschine mit einer garnhaspel verbindenden transporteinrichtung. CH660380A5 (de)

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