CH672644A5 - - Google Patents

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CH672644A5
CH672644A5 CH3415/86A CH341586A CH672644A5 CH 672644 A5 CH672644 A5 CH 672644A5 CH 3415/86 A CH3415/86 A CH 3415/86A CH 341586 A CH341586 A CH 341586A CH 672644 A5 CH672644 A5 CH 672644A5
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CH
Switzerland
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clock signal
needle
knitting
voltage
Prior art date
Application number
CH3415/86A
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English (en)
Inventor
Hartwig Dr-Ing Mueller
Claus Dr-Ing Hellwig
Dietmar Dipl-Ing Beyer
Original Assignee
Textima Veb K
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • D04B15/78Electrical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Taktvorrichtung zur Einzelnadelauswahl an einer Flachstrickmaschine mit zwei hintereinander angeordneten Nadelbettenpaaren und in einer Richtung umlaufenden Strickschlitten nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist bereits bekannt, mit über den Strickschlitten zugeordneten Auswahleinrichtungen Platinen eines Hilfsnadelbettes muster-gemäss auszuwählen und damit die Stricknadeln einzeln anzusteuern. Die Ansteuerung der Auswahleinrichtungen erfolgt zur Sicherstellung des richtigen Zeitpunktes der Impulsabgabe durch Takteinrichtungen, die aus Impulserzeugern und Taktschienen bestehen. Taktschienen können dabei die Nadel- oder Platinenbetten selbst sein oder besondere an der Strickmaschine angeordnete Raster. Entsprechend der DE-OS 2 919 369 dient beispielsweise eine Impulsscheibe mit wenigstens einem, in der Regel jedoch zwei Taktgebern als Impulserzeuger, wobei diese Scheibe synchron mit dem Schlitten mittels einer Kette über die Nadelbetten bewegt wird. Ebenso sind entsprechend der DE-PS 2 114 013
auch optische Mittel zur synchronisierten Taktgebung bekannt. Unter praktischen Bedingungen haben sich derartige Lösungen an Flachstrickmaschinen bewährt. Die Takteinrichtungen sichern eine fehlerfreie Auswahl der Stricknadeln und damit eine hohe Strickqualität.
Das Übertragen der bekannten Lösungen auf Flachstrickmaschinen mit umlaufenden Strickschlitten ist jedoch nicht ohne weiteres möglich. Aufgrund der beiden unabhängigen Nadelbettenpaare sowie der dazugehörigen unterschiedlichen Schlittenführungsbahnen und der daraus resultierenden höheren mechanischen Toleranzen ergeben sich auch höhere Toleranzen in der Taktgebung, was zu Einschränkungen in der Arbeitsgeschwindigkeit der Flachstrickmaschinen mit Umlaufschlitten führen würde. Ausserdem treten als weiteres Erschwernis einer eventuellen Lösungsübertragung aufgrund der prinzipbedingten Kraftübertragung vom Antrieb bis zum Strickschlitten über eine Kette Unregelmässigkeiten im Lauf der Strickschlitten zueinander auf, die beim Abbremsen der Strickmaschine bis zu einem gewissen Schlittenrücklauf fuhren. Zur Herabsetzung daraus denkbarer Fehler wären auf jeden Fall zwei räumlich versetzte Impulserzeuger zur Richtungserkennung notwendig. Die Vielzahl der Strickschlitten und die damit erforderliche Vielzahl von Impulserzeugern sowie weiterer Bauelemente würden die Zuverlässigkeit und die Strickleistung herabsetzen. Zur Verbesserung dessen sind auch aus dem Rundstrickmaschinenbau keine übertragbaren Lösungen bekannt.
Ziel der Erfindung ist die Herstellung fehlerfreier Strickware auf Flachstrickmaschinen mit zwei hintereinander angeordneten Nadelbettenpaaren und in einer Richtung umlaufenden Strickschlitten unter Realisierung einer elektronischen Einzelnadelauswahl bei höchsten Strickgeschwindigkeiten. Die durch den Maschinentyp bedingten höheren Toleranzen bei der Taktgebung sollen weitestgehend abgebaut und die Zuverlässigkeit erhöht werden. Weiterhin soll der durch die mechanischen Besonderheiten dieses Maschinenlyps entstehende Schlittenrücklauf mit geringstem Aufwand erfasst und dadurch mögliche Taktfehler ausgeschlossen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die für die Taktgebung eingesetzten Sensoren entsprechend ihres physikalischen Wirkprinzips so anzuordnen und deren Signale so zu verarbeiten, dass die Schaltung der die Platinen mechanisch auswählenden Auswahlkurven toleranzfrei unmittelbar nach dem vorangegangenen Auswahlvorgang erfolgt. Unter Verwendung nur eines magnetoresistiven Sensors soll trotz prinzipbedingten Rücklaufs der auf den Strickschlitten befestigten Takt- und Auswahlvorrichtung eine sichere mustergemässe Nadelauswahl gewährleistet werden.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass jede Nadelauswahleinrichtung mit nur einem die Schlitzkanten einer am Platinenbett angeordneten kantig geschlitzten Taktleiste abtastenden, eine Auswerteschaltung zur Auslösung eines Taktsignales an der ersten Schlitzkante zur Erregung des Auswahlmagneten der noch im Eingriff mit dem Auswahlbolzen befindlichen Auswahlkurve, eines Taktsignales an der zweiten Schlitzkante zur Schnellerregung des Auswahlmagneten unmittelbar nach Freigabe des Auswahlbolzens durch die Auswahlkurve und eines Taktsignales zur Erkennung der Bewegungsrichtung der Strickschlitten einschliessenden Sensor versehen ist.
Der Sensor besteht zweckmässig aus magnetfeldabhängigen, in Schlittenlaufrichtung, quer zu dieser liegend, hintereinander angeordneten, zu einer Brückenschaltung verbundenen Widerstandsbahnen, einem über den Widerständen angeordneten Permanentmagneten, dessen Feld die Widerstandsbahnen durchdringend, senkrecht auf die Taktleiste einwirkt, und einer Auswerteschaltung, welche zur Auswertung des positiven Impulses der Spannung eines Brückenzweiges durch Vergleich mit einer Referenzspannung und damit zur Auslösung eines Taktsignales an der ersten Schlitzkante mit einem ersten Komparator sowie zur Aus2
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wertung des negativen Impulses dieser Spannung durch Vergleich mit einer zweiten Referenzspannung und damit zur Auslösung eines Taktsignales an der zweiten Schlitzkante mit einem zweiten Komparator versehen ist.
Bei einer weiteren Ausführungsfonn der Erfindung kann die Auswerteschaltung noch einen, die Spannung des in Schlittenlaufrichtung nachlaufenden Brückenzweiges mit einer Referenzspannung vergleichenden, und damit einen die Bewegungsrichtung des Sensors anzeigendes Taktsignal erzeugenden, dritten Komparator aufweisen.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 die Anordnung der Elemente für die mustergemässe Platinen- und Nadelauswahl einschliesslich der Takteinrichtung,
Fig. 2 Diagramme der Ansteuerung der Auswahleinrichtung und
Fig. 3 die Schaltungsanordnung und zugehörigen Schaltdiagramme des Sensors der Takteinrichtung.
Zur Realisierung der Einzelnadelauswahl sind neben den nicht dargestellten Schlossteilen für Stricknadeln 1 und Platinen 2 im Nadelbett Federbolzen 4 angeordnet, welche über einen Fuss 3 der Platinen 2 ein Versenken der Stricknadeln 1 aus dem Einflussbereich des Schlosses ermöglichen. Zur Abdeckung der Platinen 2 ist ein Bolzenbett 5 vorgesehen. Im Bolzenbett 5 befinden sich von Nadelbettnut zu Nadelbettnut gestaffelt angebrachte Bohrungen zur Aufnahme von lose auf den Platinen 2 aufliegenden, mustergemäss absenkbaren und damit deren Fuss 3 aus dem Eingriffsbereich des Platinenschlosses bringbaren Auswahlbolzen 8. Diese Auswahlbolzen 8 sind von den in einer Auswahleinrichtung 9 angeordneten schwenkbaren Auswahlkurven 10 betätigbar, welche wiederum mit Auswahlmagneten 11 zusammenwirken. Die Auswahlmagneten 11 erhalten ihre Signale von einer Steuerung 12 im Zusammenwirken mit einer Taktvorrichtung.
Die Taktvorrichtung umfasst einen in der Auswahleinrichtung 9 befindlichen magnetoresistiven Sensor 15 und eine am Bolzenbett 5 angeordnete, den Nadelbettnuten entsprechend geschlitzte Taktleiste 16 mit Schlitzkanten 161,162. Der Sensor 15 besteht dabei aus einem Permanentmagneten 18, in Schlittenlaufrichtung x quer zu dieser liegenden, nacheinander angeordneten, zu einer Brückenschaltung verbundenen, magnetfeldabhängigen Widerstandsbahnen R151 bis R154 und Komparato-ren K151 bis K153. An der Brückenschaltung liegt eine massebezogene Spannung (S 154) an, so dass in den Brückenzweigen R 151, R152 und R 153, R154 auswertbare Spannungen E 151 und E 153 entstehen. Die Widerstandsbahnen R151 bis R154 -in Fig. 3 aufrecht dargestellt - liegen senkrecht zu dem auf die Taktleiste 16 wirkenden Feld zwischen Permanentmagnet 18 und Taktleiste 16.
Zur Nadelauswahl werden über die Steuerung 12 und die Taktvorrichtung Signale an die Auswahlmagneten 11 gegeben, welche über die Auswahlkurvea 10 mustergemäss die Auswahlbolzen 8 absenken. Damit werden die Platinen 2 mit ihrem Fuss in oder ausser Eingriffsstellung mit den Platinenschlossteilen und entsprechend dieser Auswahl in eine der möglichen Vorwahlpositionen für die nachfolgende Auswahl der einzelnen Stricknadeln
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gebracht. Dieser Vorgang erfolgt während des Schlittenlaufs zwischen den in Schlittenlaufrichtung x aufeinanderfolgenden Auswahlbolzen 8. Zur Sicherstellung des richtigen Zeitpunktes der Signalabgabe und der mustergemässen Auswahl jeder einzelnen Stricknadel liefert der Sensor 15 an jeder Schlitzkante 161 ; 162 der Taktleiste 16 ein Taktsignal.
Der positive Impuls der Spannung E 151 des Brückenzweiges R 151, R152 an der Schlitzkante 161 wird dazu genutzt, den Auswahlmagneten 11 schon anzusteuern, wenn sich die Auswahlkurve 10 noch im Eingriff mit dem Auswahlbolzen 8 befindet bzw. wenn die Auswahlkurve 10 dem Auswahlbolzen 8 noch ausgewichen ist. Er wird durch Vergleich der Spannung E 151 mit einer konstanten, ständig anliegenden Referenzschaltung S 151 im Komparator K151 ausgewertet und der Steuerung 12 als digitales Taktsignal A 151 zugeführt. Im Fall der normalen hohen Strickgeschwindigkeit baut sich nun, ausgelöst durch das Taktsignal A 151, über der Zeitachse t durch Anlegen eines in der Steuerung 12 erzeugten Impulses der Magnetspannung 111 das Feld des Auswahlmagneten 11 bis zum Zeitpunkt des vollständigen Passierens des Auswahlbolzens 8 auf und kann ohne zeitliche Verzögerung in voller Stärke für die Platinenauswahl wirksam werden.
Der negative Impuls der Spannung E 151 an der Schlitzkante 162 dient der Schnellerregung des Auswahlmagneten 11 im Fall einer niedrigen Strickgeschwindigkeit, insbesondere bei Brems- und Anfahrvorgängen. Er wird durch Vergleich der Spannung E 151 des Brückenzweiges R151; R 152 mit einer Referenzspannung S 152 im Komparator K 152 ausgewertet und der Steuerung 12 als digitales Taktsignal A 152 zugeführt. Aufgetragen über der Zeitachse t' löst der negative Impuls der Spannung E 151 einen erneuten Impuls einer Magnetspannung 111 zur Schnellerregung des Auswahlmagneten 11 aus, da der vorangegangene Impuls der Magnetspannung 111 aufgrund seiner begrenzten Zeitdauer wirkungslos an der noch im Eingriff befindlichen Auswahlkurve 10 geblieben ist. Es ist so eine sichere Platinenauswahl auch bei niedrigen Strickgeschwindigkeiten möglich. Die auftretende zeitliche Toleranz eines Taktsignales A 152 ist vernachlässigbar.
Bei hoher Strickgeschwindigkeit wirkt noch das Taktsignal A 151 und wird dann vom Taktsignal A 152 überlagert. Der über der Zeitachse t aufgetragene Impuls der Magnetspannung 111 wird damit verlängert (Nachtriggerung).
Zur Richtungsauswertung des Schlittenlaufes dient der Komparator K153. Der Komparator K153 vergleicht die von den Widerstandsbahnen R153, R 154 des in Schlittenlaufrichtung x nachlaufenden Brückenzweiges erzeugte Spannung E 153 mit einer Referenzspannung S 153 und liefert ein digitales Taktsignal A 153. Das Taktsignal liegt im Fall einer Rückwärtsbewegung der Strickschlitten zum Taktsignal A 152 zeitlich früher und verhindert in bekannter Weise für diese Zeitdauer der Rückwärtsbewegung und der erneuten Vorwärtsbewegung bis zu deren Ausgangspunkt die Annahme weiterer Taktsignale A 151, A 152 und damit Fehlschaltungen. Im Fall der Vorwärtsbewegung der Strickschlitten liegt das Taktsignal A 153 zeitlich nach dem Taktsignal A 151 und sichert die korrekte mustergemässe Platinenauswahl.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

672 644 PATENTANSPRÜCHE
1. Taktvorrichtung zur Einzelnadelauswahl an einer Flach-strickmaschine mit zwei hintereinander angeordneten Nadelbettenpaaren und in einer Richtung umlaufenden Strickschlitten, auf jedem Strickschlitten befindlicher Einrichtung zur mustergemäs-sen Auswahl der Nadeln, Auswahlkurven, Auswahlmagneten und Impulserzeuger, in einem Bolzenbett angeordneten Auswahlbolzen, in einem auf jedem Nadelbett befindlichen Platinenbett gelagerten Jacquardplatinen sowie nadelteilungsgerechten Taktschienen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Nadelauswahleinrichtung mit nur einem die Schlitzkanten (161; 162) einer am Bolzenbett (5) angeordneten, kantig geschlitzten Taktleiste (16) abtastenden, eine Auswerteschaltung zur Auslösung eines Taktsignales (A 151) an der Schlitzkante (161) zur Erregung des Auswahlmagneten (11) der noch im Eingriff mit dem Auswahlbolzen (8) befindlichen Auswahlkurve (10), eines Taktsignales (A 152) an der Schlitzkante (162) zur Schnellerregung des Auswahlmagneten
(11) unmittelbar nach Freigabe des Auswahlbolzens (8) durch die Auswahlkurve (10) und eines Taktsignales (A 153) zur Erkennung der Bewegungsrichtung der Strickschlitten einschliessenden Sensor (15) Versehen ist.
2. Taktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (15) aus magnetfeldabhängigen, in Schlittenlaufrichtung (x), quer zu dieser liegend, hintereinander angeordneten, zu einer Brückenschaltung verbundenen Widerstandsbahnen
(R151, R152, R153, R154), einem über den Widerständen angeordneten Permanentmagneten (18), dessen Feld die Widerstandsbahnen (R151 bis R154) durchdringend, senkrecht auf die Taktleiste (16) einwirkt, und einer Auswerteschaltung besteht, welche zur Auswertung des positiven Impulses der Spannung (E 151) des Brückenzweiges (R151, R152) durch Vergleich mit einer Referenzspannung (S 151) und zur Auslösung des Taktsignales (A 151) an der Schlitzkante (161) mit einem Komparator (K151), sowie zur Auswertung des negativen Impulses dieser Spannung (E 151) durch Vergleich mit einer zweiten Referenzspannung (S 152) und damit zur Auslösung des Taktsignales (A152) an der Schlitzkante (162) mit einem Komparator (K152) versehen ist.
3. Taktvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenschaltung einen dritten, die Spannung (E 153) des in Schlittenlaufrichtung (x) nachlaufenden Brückenzweiges (R153; R154) mit einer Referenzspannung vergleichenden, und damit ein die Bewegungsrichtung des Sensors (15) anzeigenden Taktsignal (A153) erzeugenden Komparator (K153) aufweist.
CH3415/86A 1985-09-27 1986-08-26 CH672644A5 (de)

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