CH677744A5 - - Google Patents

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CH677744A5
CH677744A5 CH1461/90A CH146190A CH677744A5 CH 677744 A5 CH677744 A5 CH 677744A5 CH 1461/90 A CH1461/90 A CH 1461/90A CH 146190 A CH146190 A CH 146190A CH 677744 A5 CH677744 A5 CH 677744A5
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CH
Switzerland
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wire electrode
workpiece
wire
machining
point
Prior art date
Application number
CH1461/90A
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English (en)
Inventor
Makoto Sakaue
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
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Publication date
Priority claimed from JP6383389A external-priority patent/JPH02256425A/ja
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of CH677744A5 publication Critical patent/CH677744A5/de

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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23H1/00Electrical discharge machining, i.e. removing metal with a series of rapidly recurring electrical discharges between an electrode and a workpiece in the presence of a fluid dielectric
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/02Wire-cutting
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    • B23H7/10Supporting, winding or electrical connection of wire-electrode
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    • B23H7/101Supply of working media

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Description

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CH 677 744 A5
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Beschreibung
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, în welchem, wenn eine Drahtelektrode während einem Bearbeitungsprozess gebrochen ist, diese Drahtelektrode verbunden und an die Stelle, wo sich der Bruch der Drahtelektrode ereignet hat, zurückgegeben wird.
Eine Schneiddrahtfunkenerosionsmaschine dieses Typs ist in der Fig. 1 gezeigt. In Fig. 1 bezeichnen das Bezugszeichen 1 ein zu bearbeitendes Werkstück; 2 einen bewegbaren Tisch, auf welchem das Werkstück montiert ist; 3 ein Schneiddrahtfun-kenerosionsmaschinengestell, welches dazu vorgesehen ist, um den bewegbaren Tisch 2 zum Bearbeiten des Werkstückes 1 mit einer Drahtelektrode 4 und einer Bearbeitungsflüssigkeit zu bewegen; 5 eine Bearbeitungsflüssigkeitsliefereinheit zum Liefern der Bearbeitungsflüssigkeit zum Werkstück 1; 6 eine numerische Steuereinheit zum Steuern der Positionen der bewegbaren Teile der Maschine, wobei eine Bearbeitungssteueroperation und eine automatische Drahtelektrodenrückgabeoperatlon verrichtet wird; 7 eine automatische Drahtelektroden-liefereinheit zum automatischen Verbinden oder Schneiden der Drahtelektrode 4; und 8 eine elektrische Speiseeinheit zum Liefern von elektrischer Leistung, um elektrische Entladung zwischen der Drahtelektrode 4 und dem Werkstück 1 zu erzeugen.
Fig. 2 ist eine erklärende Darstellung einer automatischen Drahtelektrodenzurückgabeoperation, welche ausgeführt wird, wenn die Drahtelektrode gebrochen ist. Im gezeigten Beispiel ist die Drahtelektrode gebrochen, wenn sie sich auf einem Weg (e) bewegt, nachdem sie sich vorgängig längs der Wege (a), (b), (c) und (d) bewegt hat. In der Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen (f) einen Drahtelek-trodenrückgabeweg, welcher sich vom Punkt (b) aus, wo die Drahtelektrode gebrochen ist, zum Startpunkt (a) erstreckt.
Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm der internen Steueroperation der numerischen Steuereinheit. In der Fig. 3 bezeichnet das Bezugszeichen 9 ein NC-Programm (numerisches Steuerprogramm) zum Betätigen des Maschinengestelles 3; 10 einen Programmanalysierbereich zum Analysieren des NC-Programmes; 11 einen Bearbeitungsflüssigkeits-steuerbereich zum Steuern der Bearbeitungsflüs-sigkeitsliefereinheit 5, die zum Liefern von Bearbeitungsflüssigkeit an das Werkstück 1 und die Drahtelektrode 4 bestimmt ist; 12 einen Drahtelektroden-Steuerbereich zum Ein^ und Ausschalten einer Drahtetektrodenzuführtätigkeit und zum Übertragen eines Drahtelektrodenbruchsignales und eines Kontaktsignales, welches die Berührung zwischen dem Werkstück 1 und der Drahtelektrode anzeigt, an einen Steuerbereich 13 (später beschrieben); 14 einen automatischen Lieferungssteuerbereich zum Steuern der automatischen Drahteiektrodenliefer-einheit 7, urti die Drahtelektrode 4 zu verbinden oder zu schneiden; und 15 einen Bearbeitungseingabe/Ausgabebereich zum Senden von Signalen an und zum Empfangen von Signalen von dem Bearbei-tungsflüssigkeitssteuerbereich 11, dem Drahtelek-
trodensteuerbereich 12 und dem automatischen Lieferungssteuerbereich 14, um das Drahtelektroden-bruchsignal und das Kontaktsignal an den Steuerbereich 13 zu übertragen.
Je nach dem Ausgangssignal des Programmanalysierbereiches 10 legt der Steuerbereich 13 ein Signal an einen Servomotor 16 zum Steuern der Position des bewegbaren Tisches 2 und legt ein Signal an den Bearbeitungsein/Ausgabebereich 15 zum Ausführen der Bearbeitungsflüssigkeitssteuerung, der Drahtelektrodensteuerung und der Bearbeitungssteuerung. Wenn die Drahtelektrode gebrochen ist, führt der Steuerbereich 13 zusätzlich alle die Steuerungsfunktionen zum automatischen Zurückgeben der Drahtelektrode durch.
Im weiteren bezeichnet in der Fig. 3 das Bezugszeichen 17 einen Anzeigesteuerbereich zum Anzeigen von Daten, wie Koordinaten, auf einem CRT (Kathodenstrahlröhre) 18.
Die Fig. 4 zeigt ein Flussdiagramm zum Beschreiben der automatischen Drahtelektrodenrückgabe-operation. In der Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 19 einen Schrift zum Zurückgeben der Drahtelektrode an das Anfangsloch A; 20 einen Schritt, in welchem die automatische Drahtelektrodenliefer-einheit veranlasst wird, die Drahtelektrode 4 zu verbinden; 21 einen Schritt zum Feststellen, ob die Drahtelektrode zum Drahtelektrodenbruchpunkt B zurückgegeben worden ist oder nicht; 22 einen Schritt zum Festlegen einer Geschwindigkeit zum Zurückgeben der Drahtelektrode an den Drahtelektrodenbruchpunkt B; 23 einen Schritt zum Zurückgeben der Drahtelektrode längs der festgelegten Bahn an den Drahtelektrodenbruchpunkt B; 24 einen Schritt zum Starten und Wiederaufnehmen der Bearbeitung am Elektrodenbruchpunkt B; und 25 einen Schritt zum Fortsetzen der Bearbeitung.
Der Betrieb der so konstruierten Schneiddraht-funkenerosionsmaschine wird nachstehend mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 erklärt. Die Position des unbeweglich auf dem beweglichen Tisch 2 befestigten Werkstückes wird durch die numerische Steuereinheit 6 gesteuert und gemäss dem NC-Programm 9, welches durch den Programmanalysierbereich 10 analysiert worden ist, bewegt. Die zum Bearbeiten benötigte Drahtelektrode 4 und die Bearbeitungs-flüssigkeitsliefereinheit 5 werden durch den Bear-beitungseingabe/Ausgabebereich 15 gesteuert. Mit der durch die Bearbeitungsflüssigkeitsliefereinheit gelieferten Bearbeitungsflüssigkeit als elektrisches Entlademedium wird die Funkenerosionsbearbeitung des Werkstückes ausgeführt, wobei die elektrische Bearbeitungsleistung, die durch die elektrische Speiseeinheit 8 geliefert wird, verwendet wird. Die Stellung des bewegbaren Tisches 2 und andere Daten werden an der CRT 18 durch den Anzeigesteuerbereich 17 angezeigt.
Nehmen wir den Fall an, dass das Werkstück wie in der Fig. 2 gezeigt ist, bearbeitet wird. Beim An-fangsloch A wird die Drahtelektrode 4 automatisch durch die automatische Drahtelektrodenlieferein-heit 7 leitend verbunden. Wenn die Drahtelektrode 4 beim Punkt B auf dem Weg (e) bricht, nachdem sie längs der Wege (a) bis (d) bewegt worden ist, liefert der Steuerbereich 13 ein Instruktionssignal an die
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automatische Drahtelektrodenliefereinheit, so dass die Drahtelektrode 4 beim Punkt B abgeschnitten wird, und dann entlang des Weges (f) zum Punkt A, wo sie wieder leitend verbunden wird, zurückgegeben wird. Danach wird die Drahtelektrode durch die Wege (a), (b), (c) und (d) an den Punkt B zurückgeführt, wo die Bearbeitungsoperation wieder ausgeführt werden kann.
Die Zurückführtätigkeit der Drahtelektrode vom Punkt A zum Punkt B geschieht, wie im Flussdiagramm der Fig. 4 gezeigt ist. Im Schritt 19 wird die Drahtelektrode zum Punkt A zurückgegeben und wird dann im Schritt 20 im Punkt B leitend verbunden. Im Schritt 21 wird bestimmt, ob die Drahtelektrode zum Punkt B zurückgeführt worden ist oder nicht. Wenn feststeht, dass die Drahtelektrode noch nicht zum Punkt B zurückgeführt ist, wird im Schritt 22 eine Geschwindigkeit zum Zurückführen der Drahtelektrode zum Punkt B gesetzt und im Schritt 23 wird der bewegbare Tisch längs der Ortskurve bewegt. Das Setzen der Geschwindigkeit im Schritt 22 ist durch den Steuerbereich zum voraus bestimmt worden, so dass die Drahtelektrode nicht wieder gebrochen wird, wenn sie sich an den Eckkanten auf dem Weg zum Punkt B verfängt. Wenn die Drahtelektrode zum Punkt B zurückgeführt ist, wird im Schritt 24 die Bearbeitungstätigkeit wieder gestartet und im Schritt 25 fortgesetzt.
Der Fall, bei dem die Drahtelektrode aus mancherlei Gründen bricht, wird mit Bezugnahme auf die Fig. 5 beschrieben. Wenn die Drahtelektrode 4 am Punkt B in der Fig. 2 bricht, dann ist der Schlamm 100, der während der Bearbeitung gebildet worden ist, im Bearbeitungsbereich des Werkstückes 1 eingeschlossen, der oberen und unteren Oberflächen, und der Teile der ersten und zweiten Drahtführungen 30 und 32, welche dem Werkstück 1 gegenüberliegen, steckengeblieben, wie dies in der Fig. 5 gezeigt ist. Die Fig. 5 ist eine vergrösserte Darstellung, die wesentliche Bauteile der Fig. 1 zeigt. Der Schlamm 1Q0 wird gebildet, wenn das Werkstück 1 und die Drahtelektrode 4 durch die Bearbeitungswärmeenergie geschmolzen werden.
Die konventionelle Schneiddrahtfunkenerosions-maschine ist wie oben beschrieben konstruiert. Demzufolge ist es, wenn die Drahtelektrode nach dem Bruch zum Punkt A zurückgegeben worden ist schwierig, diese wegen dem im Bearbeitungsbereich des Werkstückes, eingeschlossen der oberen und unteren Oberflächen und der ersten und zweiten Drahtführungen 30 und 32, steckengebliebenen Schlammes 100, wieder automatisch leitend zu verbinden. Sogar, wenn die automatische Drahtelektro-denverbindungstätigkeit ausgeführt werden konnte, kann die Drahtelektrode beim Zurückführen vom Punkt A zum Punkt B wegen dem Schlamm 100 wieder brechen.
Beim konventionellen Verfahren des Zurückge-bens einer Drahtelektrode in einer Schneiddraht-funkenerosionsmaschine, wie dies in der Fig. 2 gezeigt ist, wird die Drahtelektrode vom Drahtelektrodenbruchpunkt B zum Anfangsloch A zurückgegeben, wo sie dann automatisch wieder verbunden wird und dann längs der Wege (a) bis (e) an den Drahtelektrodenbruchpunkt B zurückgeführt wird,
wie dies oben beschrieben ist. Wenn demzufolge die Zurückführwege spitze Winkel bilden, kann die Drahtelektrode während dem Bewegen längs dieser Wege wieder gebrochen werden. Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, ist es notwendig, die Draht-elektrodenzurückführgeschwindigkeit auf einen relativen kleinen Wert einzustellen. Das bedeutet, dass es einen relativ langen Zeitabschnitt dauert, um die Drahtelektrode an den Bruchpunkt zurückzuführen, d.h., beim konventionellen Verfahren ist es mit Schwierigkeiten verbunden, die Drahtelektro-denzurückführgeschwindigkeit zu erhöhen.
Mit Bezug auf das vorher Beschriebene ist es eine Aufgabe dieser Erfindung, ein Verfahren zum Zurückführen einer gebrochenen Drahtelektrode in einer Schneiddrahtfunkenerosionsmaschine vorzuschlagen, in welcher letzteren die Drahtelektrode ohne zu scheitern automatisch wieder verbunden wird, und/oder in welcher die Drahtelektrode, währenddem sie zum Drahtelektrodenbruchpunkt, wo sie gebrochen ist, zurückgeführt wird, niemals bricht, wobei die Drahtelektrode rasch vom Bearbeitungsstartpunkt zum Drahtelektrodenbruchpunkt zurückgeführt werden kann. Im erfindungs-gemässen Verfahren sind erste und zweite Drahtführungen auf beiden Seiten eines zu bearbeitenden Werkstückes zum Stützen einer Drahtführung und zum Führen der so gestützten Drahtführung an einen Bearbeitungsbereich des Werkstückes angeordnet und eine automatische elektrische Drahtliefereinheit ist vorgesehen, welche zum Zurückgeben der Drahtelektrode zusammen mit den ersten und zweiten Drahtführungen von einem Drahtelektrodenbruchpunkt, an welchem die Drahtelektrode während dem Bearbeitungsprozess gebrochen ist, zu einem Bearbeitungsstartpunkt bestimmt ist und welche zum automatischen Wiederverbinden der Drahtelektrode am Startpunkt und zum Liefern der so zu verbindenden Drahtelektrode längs eines Drahtelektrodenlieferweges, um so die Bearbeitungstätigkeit wieder aufzunehmen, vorgesehen ist, wobei beim Zurückführen der Drahtelektrode vom Drahtelektrodenbruchpunkt zum Bearbeitungsstartpunkt (dem Anfangsloch) Reinigungsmaterial an den Bereichen der ersten und zweiten Führungsmittel, welche dem Werkstück gegenüberliegen, ausgespritzt wird und wobei Hindernisse am bearbeiteten Bereich des Werkstückes dabei auf dem Weg zum Bearbeitungsstartpunkt entfernt werden.
Erfindungsgemäss wird, während die Drahtelektrode vom Drahtelektrodenbruchpunkt zum Bearbeitungsstartpunkt bewegt wird, Reinigungsmaterial ausgespritzt, um Schlamm von den ersten und zweiten Drahtführungen und vom bearbeiteten Bereich des Werkstückes zu entfernen.
Im erfindungsgemässen Verfahren wird die Zurückführgeschwindigkeit der Drahtelektrode an den Drahtelektrodenbruchpunkt gemäss den auf dem Weg zum Drahtelektrodenbruchpunkt begegneten Bedingungen gewechselt.
Weil die Zurückführgeschwindigkeit gemäss den auf dem Wege zum Elektrodenbruchpunkt begegneten Konditionen, wie oben beschrieben gewechselt wird, kann in der vorliegenden Erfindung die Draht5
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elektrode rasch an den Drahtelektrodenbruchpunkt ohne wieder zu brechen, zurückgeführt werden.
im erfindungsgemässen Verfahren wird beim Zurückgeben der Drahteiektrode an den Bearbeitungsstartpunkt die Konfiguration der im Werkstück durch die Bearbeitung gebildeten Ortskurve gelesen, so dass die Zurückführgeschwindigkeit auf einen besten Wert und dabei die Drahtelektrode nach einem Bruch schnell zurückgeführt werden kann.
Im weiteren wird beim erfindungsgemässen Verfahren, beim Zurückführen der Drahtelektrode an den Drahtelektrodenbruchpunkt, festgestellt, ob die Drahtelektrode das Werkstück berührt oder nicht, um so die Rückführgeschwindigkeit zu steuern, wobei als Resultat davon die Drahtelektrode ohne wieder zu brechen, an den Drahtelektrodenbruchpunkt zurückgeführt werden kann.
Fig. 1 ist eine erklärende Darstellung, welche die Anordnung einer konventionellen Schneiddrahtfun-kenerosionsmaschine skizziert. Fig. 2 ist eine erklärende Darstellung zum Beschreiben der Tätigkeit dés Zurückführens einer gebrochenen Drahtelektrode in einer konventionellen Schneiddrahtfunken-erosionsmaschine. Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, welches die Anordnung von wesentlichen Komponenten in einer numerischen Steuereinheit zeigt, welche bei einer konventionellen Schneiddrahtfunkenero-sionsmaschine vorgesehen ist. Fig. 4 ist ein Flussdiagramm zum Beschreiben eines konventionellen Zurückführverfahrens einer gebrochenen Drahtelektrode in eine Schneiddrahtfunkenerosionsma-schine. Fig. 5 ist eine erklärende Darstellung, welche eine, während der Bearbeitung eines Werkstückes gebrochene Drahtelektrode zeigt. Fig. 6 ist eine erklärende Darstellung, welche die Anordnung einer Schneiddrahtfunkenerosionsmaschine als erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Fig. 7 ist eine erklärende Darstellung, die zeigt, wie das Werkstück und seine wesentlichen Komponenten bei der ersten Ausführungsform der Erfindung gereinigt werden. Fig. 8 ist eine erklärende Darstellung, welche die Anordnung einer Modifikation der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt. Fig. 9 ist ein Flussdiagramm zum Beschreiben der internen Entscheidungssteuerung zum Zurückführen einer gebrochenen Drahtelektrode in der zweiten erfindungsgemässen Ausführung. Fig. 10 ist eine erklärende Darstellung, in welcher eine Bearbeitungsortskurve, welcher die Drahtelektrode in zwei Zurückführgeschwindigkeitsmoden folgt, sichtbar ist, einem kleinen Zurückführgeschwindigkeitsmo-dus und einem hohen Zurückführgeschwindigkeits-modus. Die Teile (a), (b) in Fig. 11 sind erklärende Darstellungen zum Beschreiben eines Verfahrens zum Unterscheiden von Eckwinkeln in einer Bearbeitungsortskurve. Fig. 12 ist ein Flussdiagramm zum Beschreiben der internen Steuerung zum Zurückführen einer gebrochenen Drahtelektrode in einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 13 ist eine erklärende Darstellung, die einen spitzen Winkel der Bearbeitungsortskurve, die in einem Werkstück gebildet ist zeigt. Fig. 14 ist ein Flussdiagramm zum Beschreiben der internen Steuerung zum Zurückführen einer gebrochenen
Drahtelektrode in einer vierten Ausführungsform der Erfindung.
Eine Ausführungsform dieser Erfindung ist unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen 5 nachstehend beschrieben.
Fig. 6 ist eine erklärende Darstellung, welche die Anordnung einer Schneiddrahtfunkenerosionsma-schine mit einer erfindungsgemässen automatischen elektrischen Drahtliefereinheit zeigt, in der 10 Fig. 6 bezeichnen das Bezugszeichen 1 ein zu bearbeitendes Werkstück, welches ähnlich dem in der Fig. 1 gezeigten ist; 36X ein erstes Schiebemittel, welches in der X-Achse hin- und herbewegbar ist; 36Y ein zweites Schiebemittel, welches in der Y-15 Achse hin- und herbewegbar ist; 37 einen bewegbaren Tisch, welcher das erste Schiebemittel 36X und das zweite Schiebemittel 36Y umfasst und auf welchem das Werkstück 1 fest montiert ist; 38X einen X-Achsenservomotor zum Antreiben des ersten 20 Schiebemittels 36X; 38Y einen Y-Achsenschiebe-motor zum Antreiben des zweiten, Schiebemittels 36Y; 52 eine numerische Steuereinheit zum Liefern von Steuersignalen an die Servomotoren 38X und 38Y und zum Steuern von anderen Steuersyste-25 men; 4 eine Drahtelektrode, ähnlich zu derjenigen in der Fig. 1; 56 eine Drahtspule, auf welcher die Drahtelektrode 4 aufgewickelt ist; 30 eine erste Drahtführung, welche von der Drahtelektrode 4 durchdrungen ist, wobei die erste Drahtführung die 30 Drahtelektrode 4 über dem Werkstück 1 stützt; 32 eine zweite Drahtführung, welche von der Drahtelektrode 4 durchdrungen ist, wobei die zweite Drahtführung die Drahtelektrode unterhalb des Werkstückes 1 stützt, 34 obere und untere elektri-35 sehe Stromzuführungen zum Liefern der elektrischen Leistung zwischen die Drahtelektrode 4 und das Werkstück 1 ; 66 ein Paar von Spannrollen zum Spannen der Drahtelektrode 4; 68 eine Drahtelek-trodenaufnahmespule, auf welche die gebrauchte 40 Drahtelektrode 4 aufgewickelt ist; und 40 eine elektrische Speiseeinheit zum Liefern der elektrischen Leistung an die Zuführungen 34 und an das Werkstück 1.
im weiteren bezeichnen in der Fig. 6 das Bezugs-45 zeichen 80 eine Bearbeitungsflüssigkeit, welche als elektrisches Entlademedium zwischen das Werkstück 1 und die Drahtelektrode 4 gebracht wird; 82 ein Bearbeitungsflüssigkeitsgefäss, welches die Bearbeitungsflüssigkeit enthält; 86 ein Filter zum 50 Filtern der Bearbeitungsflüssigkeit 80; 88 eine Be-arbeitungsflüssigkeitseinheit, welche das Bearbeitungsflüssigkeitsgefäss 82 und den Filter 86 umfasst; 90 eine Pumpe zum Herauspumpen der Bearbeitungslösung aus der Bearbeitungsflüssigkeits-55 einheit 88; 92 eine Düse zum Ausspritzen der Bearbeitungsflüssigkeit in den zwischen dem Werkstück 1 und der Drahtelektrode 4 gebildeten Bearbeitungsspalt; 93 eine automatische Drahtelektrodenliefereinheit, weiche die Drahtelektrode 4 60 schneidet und diese dann automatisch verbindet und in den Drahtelektrodenweg einlegt; A ein Anfangsloch; 92A eine Reinigungsdüse, welche zum Ausspritzen von Bearbeitungsflüssigkeit 80 als Reinigungslösung zum Werkstück 1 koaxial mit der 65 ersten Drahtführung 30 angeordnet ist; und 200
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Reinigungsmittel, welche die Pumpe 90, die Reinigungsdüse 92A und die numerische Steuereinheit 52 umfassen.
Der gewöhnliche Arbeitsbetrieb der so konstruierten Funkenerosionsmaschine wird nachstehend beschrieben. Das Werkstück 1 ist auf dem bewegbaren Tisch 37 fest montiert. Der bewegbare Tisch 37 wird in der X-Achsenrichtung und in der Y-Ach-senrichtung durch den X-Achsenservomotor 38X und den Y-Achsenservomotor 38Y, welche als Antwort auf Instruktionssignale von der numerischen Steuereinheit 52 angetrieben werden, bewegt. Andererseits wird die Drahtelektrode, die von der Drahtspule 56 ausgezogen wird, automatisch durch Mittel der automatischen Drahteiektrodenlieferein-heit 93 mit dem Anfangsloch A verbunden. Die so verbundene Drahtelektrode verläuft während sie durch die Spannrollen 66 gespannt wird, durch die obere Stromzuführung 34, die automatische Draht-elektrodenliefereinheit 93, die erste Drahtführung 30, das Werkstück 1, die zweite Drahtführung 32 und die untere Stromzuführung 34 und wird schlussendlich auf der Drahtelektrodenaufnahme-spule 68 aufgewickelt. In diesem Betrieb liefert die Speiseeinheit 40 die zum Bearbeiten notwendige elektrische Leistung über die Stromzuführungen 34 an die Drahtelektrode.
Die Bearbeitungsflüssigkeit oder Losung 80 wird, nachdem sie das Filter 86 in der Bearbeitungsflüs-sigkeitseinheit 88 durchquert hat, mit der Pumpe aus dieser hinausgepumpt und durch die Düse 92 als Funkenerosionsmedium an den Bearbeitungsspalt zwischen dem Werkstück 1 und der Drahtelektrode 4 geliefert. Bei dieser Bedingung werden elektrische Entladungen zwischen dem Werkstück 1 und der Drahtelektrode 4 erzeugt, so dass das Werkstück, wie durch die numerische Steuereinheit 52 gesteuert, bearbeitet wird. Dies wird mit Bezug auf die Fig. 2 beschrieben, welche bereits verwendet worden ist, zum Beschreiben des Standes der Technik. Zuerst wird beim Beginn des Funkenerosions-bearbeitungsbetriebes, wie oben beschrieben, die Drahtelektrode 4 durch die automatische Draht-elektrodenliefereinheit 93 automatisch mit dem Anfangsloch A verbunden. Dann wird das Werkstück 1 entlang der Wege (a), (b), (c), (d) und (e) in der angegebenen Reihenfolge bearbeitet.
Die Tätigkeit in dem Falle, wenn die Drahtelektrode 4 beispielsweise infolge eines Codeschlusses während der Bearbeitung bricht, wird nachstehend mit Bezug auf die Fig. 2 beschrieben. Die Drahtelektrode wird vom Drahtelektrodenbruchpunkt an das Anfangsloch wie folgt zurückgegeben: Wenn die Drahtelektrode 4 im Punkt B wegen beispielsweise eines Kurzschlusses gebrochen ist, hört die Bearbeitungstätigkeit auf und am Punkt B wird die automatische Drahtelektrodenliefereinheit 93 in Betrieb gesetzt, um die Drahtelektrode abzuschneiden, so dass sie ohne weiteres verbunden werden kann. Unter dieser Bedingung wird der bewegbare Tisch zum relativen Bewegen der ersten und zweiten Drahtführungen relativ zu ihm angetrieben; d.h., um die Drahtelektrode längs des Pfades (f) zu bewegen. Gleichzeitig gibt die numerische Steuereinheit 52 ein Instruktionssignal aus, um die Pumpe 90 zu starten, so dass die Bearbeitungslösung aus der Bearbeitungsflüssigkeitseinheit 88 herausgepumpt und durch die Reinigungsdüse 92A als Reinigungslösung an das Werkstück 1 angespritzt wird. Währenddem die Reinigungslösung auf diese Weise ausgespritzt wird, ist die Drahtelektrode längs des Weges (f), wie oben beschrieben, an das Anfangsloch zurückgekehrt. Das Ausspritzen der Reinigungslösung wird unterbrochen, wenn die Drahtelektrode das Anfangsloch (a) erreicht. Während der oben beschriebenen Operation sind das Werkstück 1, die Drahtelektrode 4 usw. so wie in der Fig. 7 gezeigt. Insbesondere wird der Schlamm 100 von der ersten und zweiten Drahtführung 30 und 32 durch die Bearbeitungsflüssigkeit 80, welche durch die Reinigungsdüse 92A ausspritzt, entfernt, ebenso wie er im Bearbeitungsbereich des Werkstückes 1, eingeschlossen der oberen und unteren Oberflächen, durch den Spritzstrahl, der so ausgespritzten Bearbeitungsflüssigkeit 80 entfernt wird. Nachdem diese Tätigkeit beendet ist, wird, ähnlich wie bei der gewöhnlichen Initialisationstätigkeit, die automatische Drahtelektrodenliefereinheit 93 in Betrieb gesetzt, um die Drahtelektrode 4 automatisch zu verbinden, wobei die so verbundene Drahtelektrode längs der Wege (a) bis (e) an den Punkt (b) zurückgeführt wird, wo die Bearbeitungstätigkeit wieder gestartet wird.
In der oben beschriebenen Ausführung ist die Reinigungsdüse 92A an der ersten Drahtführung 30 angeordnet. Diese kann jedoch auch an der zweiten Drahtführung vorgesehen sein, oder es können solche an jeder der ersten und der zweiten Drahtführungen 30 und 32 vorgesehen sein. Die gleiche Wirkung kann durch Verwendung der vorhandenen Düse 92, wie in der Fig. 8 gezeigt ist, erreicht werden. In der Fig. 8 sind solche Komponenten, welche soeben mit Bezug auf die Fig. 6 beschrieben worden sind, demzufolge mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In der obenbeschriebenen Ausführung ist die Reinigungslösung die Bearbeitungslösung oder Flüssigkeit. Die gleiche Wirkung kann jedoch auch durch Verwendung eines Gases wie Druckluft anstelle der Bearbeitungsflüssigkeit erzielt werden. In diesem Fall ist es notwendig, die Struktur eingeschlossen der Reinigungsdüse 92A, in einem gewissen Ausmass zu ändern; wobei die Beschreibung der Änderung nicht hier gemacht werden soll.
In der oben beschriebenen Ausführungsvariante wird die Drahtelektrode vom Drahtelektrodenbruchpunkt zum Bearbeitungsstartpunkt längs einer Linie, die anders verläuft als die Bearbeitungsortskurve, zurückgebracht. Wie dem auch sei, ist es selbstverständlich auch möglich, dass die Drahtelektrode längs der Bearbeitungsortskurve an den Startpunkt zurückgebracht werden kann, wobei dann der bearbeitete Teil wirksamer gereinigt wird.
D.h., in der ersten Ausführungsform der Erfindung werden beim Zurückkehren der gebrochenen Drahtelektrode vom Drahtelektrodenbruchpunkt zum Bearbeitungsstartpunkt die erste und zweite Drahtführung und der Bearbeitungsbereich des Werkstückes gereinigt. Dadurch kann eine automatische Verbindung der Drahtelektrode ruhig ausge5
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führt und die Bearbeitungstätigkeit kann mit einer ganzen Drahtelektrode wieder gestartet werden. Eine zweite Ausführungsform gemäss der vorliegenden Erfindung wird mit Bezugnahme auf die Fig. 9 bis 11 beschrieben. In dieser zweiten Ausführungsform ist die interne Steueranordnung ähnlich zur Anordnung, die mit Bezug auf die Fig. 3 beschrieben worden ist, und demzufolge kann die zweite Ausführungsform auch mit Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4, wenn notwendig beschrieben werden. Die Fig. 9 zeigt ein Flussdiagramm zum Beschreiben der Tätigkeit, bei welcher im Steuerbereich 13 der Fig. 3 der gegenwärtige Block mit dem nächsten Block verglichen wird und wobei eine Zurückführgeschwindigkeit gemäss dem dazwischenliegenden Winkel bestimmt wird. Die Fig. 10 ist eine erklärende Darstellung zum Beschreiben der Zurückführtätigkeit, welche zwei Moden einschlîesst: einen Rückführmodus mit kleiner Geschwindigkeit (D) und einen Rückführmodus mit hoher Geschwindigkeit. Die Teile (a) und (b) der Fig. 11 sind erklärende Darstellungen zum Beschreiben einer Eckenbeurteilungstätigkeit. Im Falle des Teiles (a) der Fig. 11 ist der Eckenwinkel ein stumpfer Winkel mit mehr als 90° und im Teil (b) der Fig. 11 ist der Eckenwinkel ein spitzer Winkel, der kleiner als 90° ist. In der Fig. 11 bezeichnet das Bezugszeichen a die Distanz oder den Bereich, in welchem die Drahtelektrode mit kleiner Geschwindigkeit zurückgegeben wird. Die Beurteilung des Winkels und die Ermittlung des Bereiches (a) werden durch den Programmanalysierbereich 10 in der Fig. 3 durchgeführt.
Im folgenden werden die Tätigkeiten der wesentlichen Komponenten der zweiten Ausführungsform mit Bezugnahme auf die Fig. 9 bis 11 beschrieben. Es wird angenommen, dass, während das Werkstück wie in der Fig. 10 bearbeitet wird, die Drahtelektrode beim Punkt B gebrochen ist. In diesem Fall legt der Bearbeitungsein/Ausgabebereich 15 (Fig. 3) ein Drahtelektrodenbruchsignal Co an den Kontrollbereich 13 an. In Beantwortung dieses Signales gibt der Kontrollbereich 13 ein Drahteiektrodenschnittsi-gnal aus, so dass die Drahtelektrode abgeschnitten wird. Die so behandelte Drahtelektrode wird als Antwort auf ein (nstruktionssignal vom Steuerbereich 13 an das Anfangsloch, den Punkt A zurückgebracht. Daraufhin liefert der Steuerbereich ein Drahteiektrodenverbindungssignal an die automatische Drahtelektrodenliefereinheit 7, um die Drahtelektrode zu verbinden. Die Drahtelektrode wird dann längs der Wege a, b, c und d an den Punkt B bewegt. Bei dieser Tätigkeit werden die Winkel an den Ecken C. D und E durch den Programmanalysierbereich 10 in der Fig. 3 berechnet und der Steuerbereich 13 urteilt, ob jeder der Winkel ein stumpfer oder ein spitzer Winkel ist. Wenn im Falle, wo der Winkel zwischen dem gegenwärtigen Block und dem nächsten Block kleiner als 90° ist und die verbleibende Distanz von der Ecke innerhalb der Grösse von a liegt, wird eine kleine Rückführgeschwindigkeit gewählt.
Die hohen und niedrigen Rückführgeschwindigkeiten müssen im Steuerbereich vorhanden sein. Die Rückführgeschwindigkeit wird nur dann erniedrigt, wenn die Drahtelektrode um eine spitze Ecke geführt wird, mit dem Resultat, dass die über alles betrachtete Rückführgeschwindigkeit erhöht wird und die Schwierigkeiten, dass die Drahtelektrode, dadurch dass sie sich an der Eckenkante verfängt, bricht, beseitigt werden können. Der Eckenbeurteilungsvorgang ist so wie in der Fig. 9 gezeigt. Der Winkel zwischen dem gegenwärtigen Block und dem nächsten Block wird durch den Programmanalysierbereich (Fig. 3) im voraus berechnet. Wenn es ein spitzer Winkel ist, vermindert der Steuerbereich 16 die Rückführgeschwindigkeit auf eine kleinere Rückführgeschwindigkeit, dann, wenn die Distanz der Drahtelektrode von der Ecke kleiner als die spezifizierte Grösse a ist.
Die zweite Ausführungsform ist inbezug auf den Fall beschrieben worden, wo die Rückführgeschwindigkeit auf die zwei Werte, die hohe Rückführgeschwindigkeit und die kleine Rückführgeschwindigkeit gesetzt worden ist. Die gleiche Wirkung kann dadurch erreicht werden, dass die Bewegung des bewegbaren Tisches in der Spitze der Ecke für eine kurze Zeitperiode unterbrochen wird. Im weiteren ist in der zweiten Ausführungsform die Zurückführgeschwindigkeit dann reduziert, wenn die Drahtelektrode um einen spitzen Winkel geführt wird. Bei einem sich verschmälernden Werkstück soll der sich zuspitzende Winkel für eine grössere Wirksamkeit in Erwägung gezogen werden.
Eine dritte Ausführungsform der Erfindung wird mit Bezug auf die Fig. 12 beschrieben. Die Fig. 12 ist ein Flussdiagramm zum Beschreiben einer Steueroperation für eine Drahtelektrodenzurückführge-schwindigkeit. In der Fig. 12 sind die Schritte 19,20, 21, 23, 24 und 25 gleich zu denjenigen, die in der Fig. 4 gezeigt sind. Im weiteren bezeichnen in der Fig. 12 das Bezugszeichen 26, einen Schritt zum Lesen der Berührungsbedingung zwischen der Drahtelektrode 4 und dem Werkstück 1, welche durch den Bearbeitungsein/Ausgabebereich 15 (Fig. 3) vorgesehen ist, um dabei die beste Zurückführgeschwindigkeit auszuwählen; 28 einen Schritt zum Auswählen einer kleinen Zurückführgeschwindigkeit, in welchem die Rückführgeschwindigkeit auf einen Wert reduziert wird, der so klein ist, dass, auch wenn der bewegbare Tisch beispielsweise in die Nähe der Ecke D bewegt wird, wie dies in Fig. 13 gezeigt ist, die Drahtelektrode 4 durch die Ecke 4 nicht gebrochen wird; und 28 einen Schritt zum Auswählen einer hohen Rückführgeschwindigkeit, bei welcher im Falle der Fig. 13 die Geschwindigkeit zum Zurückführen der Drahtelektrode an die Ecke 13 so hoch als möglich gesetzt wird.
Im Falle, wo das Werkstück so wie in der Fig. 10 gezeigt bearbeitet wird, ist die Drahtelektrode dafür verantwortlich, dass sie briGht, indem sie sich an der Ecke D verfängt, noch bevor sie den Drahtelektrodenbruchpunkt 8 erreicht. Im folgenden wird nun die dritte Ausführungsform beschrieben. Es wird angenommen, dass die Drahtelektrode am Punkt B im Weg (e) der Fig. 2 während dem Bearbeitungsprozess gebrochen ist. In diesem Fall legt der Bearbeitungsein/Ausgabebereich 15 das Drahtelektrodenbruchsignal Co an den Steuerbereich 13. In Beantwortung des Signales gibt der Steuerbereich 13 das Drahtelektrodenschneidsignal aus, welches
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an die automatische Drahtelektrodenliefereinheit 7 angelegt wird, um die Drahtelektrode 4 anzuschneiden. Nach dem Schnitt wird die Drahtelektrode 4 gemäss dem Instruktionssignal, das vom Steuerbereich 13 vorgesehen ist, zum Anfangsloch, dem Punkt A zurückgegeben. Der Steuerbereich legt das Drahtelektrodenverbindungssignal an die automatische Drahtelektrodenliefereinheit. So kann die Drahtelektrode 4, nachdem sie verbunden ist, längs der Wege (a) bis (e) zum Punkt B zurückgeführt werden.
Die Tätigkeit des Zurückführens der Drahtelektrode vom Punkt A zum Punkt B ist im Flussdiagramm der Fig. 12 gezeigt. Im Schritt 19 wird die Drahtelektrode zum Anfangsloch A zurückgegeben, im Schritt 20 wird sie angeschlossen und dann wird sie an den Drahtelektrodenbruchpunkt B zurückgeführt. Während dieser Tätigkeit wird der bewegbare Tisch 2, wie in den Schritten 26,27,28 und 23 in der Fig. 12 angegeben bewegt. Unter normalen Bedingungen wird die Drahtelektrode nicht mit dem Werkstück 1 in Berührung kommen währenddem sie längs der Wege (a), (b), (c) und (d) bewegt wird, weil diese Wege in das Werkstück eingearbeitete Kanäle sind, wodurch als Resuttat der Entscheidung im Schritt 26 die hohe Zurückführgeschwindigkeit ausgewählt ist.
Die Ecke D zwischen den Wegen (d) und (e) ist so wie in der Fig. 13 gezeigt. Wenn der Drahtelektrode erlaubt wird, bei der hohen Zurückführgeschwindigkeit um die Ecke D zu gehen, dann kann sie dabei brechen, weil sie sich an der Ecke D verfängt. Wenn die Drahtelektrode 4 zur Ecke D gelangt, dann wird die Bewegung des bewegbaren Tisches geändert, so dass die Drahtelektrode mit dem Werkstück 1 in Kontakt gebracht wird, wobei das Kontaktsignal To ausgegeben wird.
In diesem Fall wird als Resultat der Entscheidung im Schritt 26 die kleine Zurückführgeschwindigkeit ausgewählt, so dass die Drahtelektrode ruhig um die Ecke D gehen kann und dabei nicht gebrochen wird.
Die hohe Zurückführgeschwindigkeit und die kleine Zurückführgeschwindigkeit sind im Steuerbereich im voraus eingegeben worden und die Zurückführgeschwindigkeit wird nur dann erniedrigt, wenn die Drahtelektrode mit dem Werkstück an einer Ecke in Kontakt gebracht wird. Dadurch nimmt die über alle betrachtete Zurückführgeschwindigkeit zu und die Schwierigkeit, dass die Drahtelektrode bricht, bevor sie den Drahtelektrodenbruchpunkt erreicht, weil sie sich an einer Ecke verfängt, wird beseitigt. Auf diese Weise kann bei der dritten Ausführungsform die Drahtelektrode mit grosser Zuverlässigkeit zurückgeführt werden.
Die dritte Ausführungsform ist beschrieben worden mit Bezug auf den Fall, wo die hohe und die kleine Zurückführgeschwindigkeit zum Zurückführen der Drahtelektrode verwendet worden sind. Die gleiche Wirkung kann jedoch auch erreicht werden durch das Steuern der Zurückführgeschwindigkeit gemäss der Berührungsbedingung zwischen der Drahtelektrode und dem Werkstück.
Eine vierte Ausführungsform der Erfindung wird mit Bezug auf die Fig. 14 beschrieben. In der Fig. 14
ist ein Flussdiagramm zum Beschreiben einer Steuertätigkeit einer Drahtelektrodenzurückführung. In der Fig. 14 sind die Schritte 19, 20, 21, 23, 24, 25, 26,27 und 28 die gleichen wie sie in der Fig. 12 gezeigt sind. Im weiteren bezeichnet in der Fig. 14 das Bezugszeichen 29A einen Schritt, in welchem die Drahtelektrode um eine vorbestimmte Distanz zurückgeführt wird, wenn sie mit dem Werkstück in Berührung kommt, um das Werkstück zu verlassen; und 29B einen Schritt, in welchem die kleine Zurückführgeschwindigkeit ausgewählt wird, währenddem die Drahtelektrode um die vorbestimmte Distanz und die Sicherheitsdistanz a zurückgeführt wird.
Die Tätigkeiten der wesentlichen Komponenten der vierten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3, 13 und 14 beschrieben. Wenn die Drahtelektrode beim Punkt B im Weg (e) während der Bearbeitung des Werkstückes bricht, wie dies in der Fig. 2 gezeigt ist, dann legt der Bearbeitungsein/Ausgabebereich 15 (Fig. 3) das Drahtelek-trodenbruchsignal an den Steuerbereich 13. In Beantwortung dieses Signales gibt der Steuerbereich
13 das Drahtschneidesignal Co an die automatische Drahtelektrodenliefereinheit 7 aus. Nachdem die Drahtelektrode abgeschnitten ist wird sie gemäss dem Instruktionssignal, das durch den Steuerbereich 13 vorgesehen ist, an das Anfangsloch, den Punkt A, zurückgegeben. Der Steuerbereich 13 legt das Drahtelektrodenverbindungssignal an die automatische Drahtelektrodenliefereinheit 7, um die Drahtelektrode anzuschliessen. Die so behandelte Drahtelektrode wird dann längs der Wege (a), (b), (c), (d) und (e) in der angegebenen Reihenfolge zurückgeführt.
Die Tätigkeit des Zurückführens der Drahtelektrode vom Punkt A zum Punkt B ist so wie in der Fig.
14 angegeben. Im Schritt 19 wird die Drahteiektrode 4 zum Anfangsloch A zurückgegeben und im Schritt 20 wird die Drahtelektrode automatisch verbunden und an den Punkt B zurückgeführt. Während dieser Periode wird der bewegbare Tisch gemäss den Schritten 16,27,28 und 23 bewegt.
Wenn die Drahtelektrode 4 mit dem Werkstück in Berührung gebracht wird, wird das Berührungssignal To ausgegeben und als Resultat der Entscheidung im Schritt 16 wird die Drahtelektrode im Schritt 29A nach rückwärts zurückgeführt, bis sie das Werkstück verlässt. Dann wird im Schritt 27 die kleine Zurückführgeschwindigkeit ausgewählt. Diese kleine Rückführgeschwindigkeit wird verwendet, währenddem die Drahtelektrode um die vorbestimmte Distanz um das Werkstück zu verlassen und um die Sicherheitsdistanz a bewegt wird. Dadurch kann die Drahtelektrode um die Ecke D gehen, ohne sich an dieser zu verfangen.
Die hohe Zurückführgeschwindigkeit, die kleine Zurückführgeschwindigkeit und die Sicherheitsdistanz a sind im Steuerbereich abgespeichert worden und die Zurückführgeschwindigkeit wird nur dann vermindert, wenn die Drahtelektrode das Werkstück an einer Ecke berührt, wobei als Resultat davon die über alles betrachtete Zurückführgeschwindigkeit erhöht wird und die Schwierigkeit, dass die Drahtelektrode 4 bricht, weil sie sich an einer Ecke verfängt, beseitigt wird. Dadurch kann
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die Drahtelektrodenzurückführtätigkeit gemäss der Erfindung mit einer hohen Zuverlässigkeit ausgeführt werden.
Wie oben beschrieben ist, wird in der zweiten bis zur vierten erfindungsgemässen Ausführungsform die Zurückführgeschwindigkeit der Drahtelektrode, welche nach einem Bruch wieder angeschlossen worden ist, an den Drahtelektrodenbruchpunkt gemäss den Bedingungen auf dem Weg zum Drahtelektrodenbruchpunkt verändert. Dadurch kann gemäss der Erfindung die Drahtelektrode an den Drahtelektrodenbruchpunkt zurückgeführt werden, ohne wieder zu brechen.
Diese Erfindung kann bei der Bearbeitung eines metallenen Werkstückes oder ähnlichen mit einer Funkenerosionsmaschine in einem weiten Bereich angewendet werden.

Claims (12)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Zurückführen einer gebrochenen Drahtelektrode in einer Schneiddrahtfunken-erosionsmaschine, in welcher eine automatische elektrische Drahtliefereinheit vorhanden und dazu bestimmt ist, dass die genannte Drahtelektrode von einem Drahtelektrodenbruchpunkt, an dem die Drahtelektrode während dem Arbeitsvorgang gebrochen ist, an einen Bearbeitungsstartpunkt zurückgegeben wird, wobei dies zusammen mit einer ersten und zweiten Drahtführung, welche auf beiden Seiten eines zu bearbeitenden Werkstückes angeordnet sind, geschieht, welche Drahtführungen zum Stützen der Drahtelektrode ausgeführt sind, um diese an einen Bearbeitungsbereich des Werkstückes zu führen und um am Bearbeitungs-startpunkt die Drahtelektrode automatisch zu verbinden, wobei die verbundene Drahtelektrode längs eines Drahtelektrodenlieferweges bewegt wird und so die Bearbeitungstätigkeit wieder gestartet werden kann und in welcher das Zurückführen der Drahtelektrode vom Drahtelektrodenbruchpunkt zum Bearbeitungsstartpunkt mit mindestens einer wählbaren Geschwindigkeit erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der ersten und zweiten Führungsglieder, welche dem Werkstück gegenüberliegen sowie im Bearbeitungsbereich des Werkstückes ein Reinigungsmittel ausgespritzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsmaterial durch eine Reinigungsdüse ausgespritzt wird, wobei diese verschieden ist von einer Düse, die zum Zuführen einer Bearbeitungslösung während der Bearbeitung verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsmaterial durch eine Düse ausgespritzt wird, welche zum Liefern einer Bearbeitungslösung während der Bearbeitung verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Reinigungsmaterial ein Lösungsmittel verwendet wird.
6« Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Reinigungsmaterial ein Gas, beispielsweise Druckluft, verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtelektrode vom Drahtelektrodenbruchpunkt zum Bearbeitungsstartpunkt längs der Bearbeitungsortskurve, entlang welcher das Werkstück bearbeitet worden ist, zurückgeführt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, dass die so verbundene Drahtelektrode längs einer Bearbeitungsortskurve welche längs des Werkstückes bearbeitet worden ist, zu einem Drahtelektrodenbruchpunkt, an welchem die Drahtelektrode gebrochen ist, zurückgeführt wird, wobei die Rückführgeschwindigkeit der Drahtelektrode zum Drahtelektrodenbruchpunkt gemäss den Bedingungen auf dem Weg zu diesem Drahtelektrodenbruchpunkt geändert wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsortskurve durch einen Schritt zum Feststellen einer Ecke in dieser Bearbeitungsortskurve und durch einen Schritt zum Feststellen des Winkels dieser Ecke gelesen wird, wobei, wenn der Winkel der Ecke 90° oder weniger beträgt, die Rückführgeschwindigkeit der Drahtelektrode zum Drahtelektrodenbruchpunkt vermindert wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführgeschwindigkeit der Drahtelektrode zum Drahtelektrodenbruchpunkt vermindert wird, wenn die Drahtelektrode und das Werkstück miteinander in Berührung gebracht werden und wieder erhöht wird, wenn die Drahtelektrode und das Werkstück einander nicht mehr berühren.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei Berührung der Drahtelektrode mit dem Werkstück ein Kontaktsignal erzeugt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtelektrode um eine vorbestimmte Distanz mit der verminderten Rückführgeschwindigkeit der Drahtelektrode -zum Drahtelektrodenbruchpunkt nach rückwärts bewegt wird, als Folge auf das Kontaktsignal, wenn die Drahtelektrode und das Werkstück miteinander in Berührung gebracht worden sind, wobei die reduzierte Geschwindigkeit wieder aufgehoben wird, wenn die Drahtelektrode bei dieser reduzierten Geschwindigkeit, um mindestens eine Distanz, die grösser ist als die vorbestimmte Distanz, in Richtung des Drahtelektro-denbruchpunktes bewegt worden ist.
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