CH680728A5 - - Google Patents

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CH680728A5
CH680728A5 CH1310/90A CH131090A CH680728A5 CH 680728 A5 CH680728 A5 CH 680728A5 CH 1310/90 A CH1310/90 A CH 1310/90A CH 131090 A CH131090 A CH 131090A CH 680728 A5 CH680728 A5 CH 680728A5
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CH
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lifting device
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nuts
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CH1310/90A
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Manfred Kronshagen
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Manfred Kronshagen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/84Suspended beds, e.g. suspended from ceiling

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

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CH 680 728 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung, insbesondere für Betten, mit zwei vertikalen Führungssäulen und entlang diesen geführten Lastaufnahmeorganen.
Es sind bereits verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen worden, welche dazu dienen, ein Bett bei Nichtbenutzung gegen die Zimmerdecke anzuheben, um auf dem Boden Platz zu gewinnen. Manche dieser Vorschläge sehen aufwendige, im Bettgestell eingebaute Spezialantriebe und teilweise frei im Raum stehende Führungssäulen vor (DE-OS 3 736 012, DE-OS 3 827 300), wodurch die praktische Anwendbarkeit und der Nutzen sehr in Frage gestellt sind. Eine Hebevorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der AT-PS 359 680 bekannt. Bei dieser befindet sich der Kopfteil des Bettes zwischen zwei Führungssäulen, die neben beiden Längsseiten bei etwa einem Drittel der Bettlänge angeordnet sind. Beide Führungssäulen befinden sich in vertikalen, kammerartigen Verkleidungen, die bis zur Wand reichen und je einen Schacht für ein Gegengewicht bilden. Die Gegengewichte sind mittels Ketten, die über Kettenräder laufen, mit Rollenführungen verbunden, die ihrerseits an den Längsseiten des Bettes montiert sind. Auch bei dieser Vorrichtung stehen die Führungssäulen mit ihren Verkleidungen mindestens an einer Längsseite des Bettes frei im Raum, so dass bei angehobenem Bett die Bodenfläche nicht befriedigend genutzt werden kann. Überdies ist die Montage der Vorrichtung mit zwei getrennten Säulen und Gegengewichten sehr umständlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Hebevorrichtung zu schaffen, welche die erwähnten Mängel bekannter Vorrichtungen vermeidet und die insbesondere einfach zu montieren ist und eine praktisch vollständige, freie Nutzung des unter dem angehobenen Bett befindlichen Raumes zu-lässt.
Die erfindungsgemässe Hebevorrichtung, welche diesen Anforderungen gerecht wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Führungssäulen mittels Querverbindern zu einem ebenen, starren Rahmen verbunden sind, dass parallel zu jeder Führungssäule eine Gewindespindel am Rahmen gelagert ist, wobei beide Spindeln synchron antreibbar sind, und dass an jeder Gewindespindel zwei im Abstand zueinander an der zugeordneten Führungs-säuie geführte Muttern laufen, an denen ein aus der Ebene des Rahmens herausragender Ausleger befestigt ist. Die so gestaltete Hebevorrichtung lässt sich mit dem ebenen, auf den Boden gestellten Rahmen «flach» an der Zimmerwand befestigen, wobei das Bett mit den Längsseiten parallel zur Wand von den beiden Auslegern aufgenommen wird. Das Bett ist somit an drei Seiten vollständig frei. Unter dem Bett befinden sich nur die beiden Ausleger, welche zusammen mit dem Bett gehoben werden. Die erfindungsgemässe Vorrichtung bietet überdies eine hohe Sicherheit, da die lastaufnehmenden Muttern an den Gewindespindeln selbsthemmend geführt sind.
Selbstverständlich kann die erfindungsgemässe
Hebevorrichtung anstelle eines Bettes auch andere Lasten aufnehmen; so ist etwa eine gewerbliche Anwendung denkbar zur Bildung von höhenverstellbaren Arbeitsflächen für Montagearbeiten oder dergleichen.
Zweckmässige, besondere Ausgestaltungen der erfindungsgemässen, im Patentanspruch 1 definierten Hebevorrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 10 angegeben.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die gesamte Hebevorrichtung im Auf-riss, wobei die linke Führungssäule teilweise geschnitten und alle vier Rahmenseiten verkürzt dargestellt sind, ,
Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 und zeigt die an einer Zimmerwand montierte Hebevorrichtung mit einem auf den Auslegern aufliegenden Bett, wobei Bett und Ausleger in der oberen, gegen die Zimmerdecke angehobenen Endlage strichpunktiert eingezeichnet sind,
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die linke, obere Ecke der Vorrichtung nach Fig. 1 in grösserem Massstab, und
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt durch die linke Führungssäule auf der Höhe der Linie IV—IV in Fig. 1.
Die dargestellte Hebevorrichtung weist als tragende Konstruktion einen ebenen, starren Rahmen auf, bestehend aus zwei vertikalen Führungssäulen 10, die oben und unten durch je einen Querverbinder 12 verbunden sind (Achsen 13 der Verbindungsschrauben im Querschnitt der Säule 10 in Fig. 4 eingezeichnet). An beiden Querverbindern 12 sind Befestigungslaschen oder -winke! 14 angebracht. Mit Hilfe dieser Befestigungsorgane lässt sich die Hebevorrichtung, auf den Fussboden gestellt, leicht an einer Zimmerwand 6 montieren (Fig. 2).
Jede der Führungssäulen 10 ist zweckmässigerweise durch ein Vierkant-Hohlprofil mit einem Längsschlitz 11 gebildet; vorzugsweise sind sie als Strangpressprofil aus einer Leichtmetallegierung hergestellt, so dass eine Nachbearbeitung nicht erforderlich ist. Jeder der Führungssäulen 10 ist eine Gewindespindel 20 zugeordnet, die parallel zur Säule im Innern des Profils verläuft und am Rahmen bzw. je im oberen und unteren Querverbinder in einem Lager 21 gelagert ist. An jeder Gewindespindel 20 laufen zwei im Abstand zueinander angeordnete Muttern 22, die an der zugeordneten Führungssäule 10 geführt sind, im vorliegenden Fall an den Innenwänden des Vierkant-Hohlprofils. Zweckmässigerweise sind die Muttern 22 aus einem abriebfesten Kunststoff hergestellt; hinsichtlich Abrieb- und Gleiteigenschaften gegenüber der Führungssäule 10 und einer Gewindespindel 20 mit gerolltem Gewinde ist eine Niederdruck-Polyäthylenmischung (Handelsname «Polydur») besonders geeignet.
In der Rahmenebene gesehen, sind die Längsschlitze 1 beider Führungssäulen 10 einander zugekehrt, und die Muttern 22 ragen durch den betref-
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fenden Schlitz hindurch etwas aus dem Profil hervor (Fig. 4). An den beiden übereinanderliegenden Muttern 22 jeder Führungssäule ist ein aus der Ebene des Rahmens herausragender Ausleger für die Lastaufnahme befestigt, beim vorliegenden Beispiel gebildet durch eine Blechplatte 24 und ein mit deren oberem Rand fest verbundenes Vierkantrohr 25. Bei synchronem Antrieb der beiden Spindeln 20 sind die Ausleger 24, 25 gleichlaufend entlang den zugeordneten Führungssäulen 10 heb- und senk-bar; in Fig. 1 sind die beiden Ausleger nahe ihrer unteren Endlage dargestellt. Auf der Oberkante jedes Auslegers sind Halteorgane 26 angebracht, um das Gestell oder den Rahmen 8 eines Bettes 7 aufzunehmen (Fig. 2). Bei Bedarf können die Halteorgane 26 verschiebbar auf den Auslegern befestigt sein, oder die Ausleger können längenverstellbar (ausziehbar) sein, um eine Anpassung an verschieden breite Bettgestelle 8 zu ermöglichen. Zweckmässigerweise ist am freien Ende jedes Auslegers ein Stützfuss 27 angebracht, der bei angehobenem Ausleger nach oben geklappt werden kann und dabei unter das Vierkantrohr 25 zu liegen kommt (in Fig. 1 nicht dargestellt).
Für den synchronen Antrieb der beiden Gewindespindeln 20 ist ein gemeinsamer Antriebsmotor 15 vorgesehen, welcher zweckmässigerweise am oberen Querverbinder 12 montiert ist. Die Antriebsverbindung vom Ritzel 17 des Motors auf je ein Ritzel 19 am oberen Ende jeder Spindel 20 erfolgt mittels eines Zahnriemens 16, welcher über die genannten Ritzel sowie Führungsrollen 18 und eine Spannrolle 18, umläuft. Mittels an den Führungssäulen 10 montierten Endschaltern 33, die mit den Muttern 22 zusammenwirken, wird die obere und untere Endlage der Ausleger 24, 25 festgelegt. Mit jedem Ausleger ist ferner eine Abdeckung für den Längsschlitz 11 an der zugeordneten Führungssäule 10 verbunden; es handelt sich um ein zu einer Schleife geformtes Band 31, welches über untere und obere Umlenkrollen 32 geführt ist und beim Heben und Senken der Ausleger mitläuft. Dadurch sind die Spindeln 20 und die innenliegenden Gleitflächen der Führungssäulen 10 gegen Verschmutzung und unbefugten Zugriff geschützt.
Die beschriebene Hebevorrichtung lässt sich sehr leicht als Einheit transportieren, wobei lediglich die beiden Ausleger noch nicht mit den Muttern 22 verschraubt sind. Der flache Rahmen lässt sich ohne Umstände an einer Zimmerwand befestigen, und anschliessend werden die beiden Ausleger montiert. Nach Erstellung des elektrischen Anschlusses für den Antriebsmotor 15 ist die Vorrichtung gebrauchsfertig. Damit das Heben und Senken der Ausleger nicht unbefugt oder mutwillig (z.B. durch Kinder) erfolgen kann, wird mit Vorteil ein Motorschalter mit Schlüsselsicherung oder Sicherung durch Eingabe einer Codezahl oder eines Codewortes vorgesehen; auch eine Fernbedienung mittels Infrarot-Steuerung oder dergleichen ist denkbar.
Die beschriebene Konstruktion mit den an den Säulen 10 geführten Muttern 22 ermöglicht eine sehr wirksame Lastaufnahme und Führung der belasteten Ausleger an den Führungssäulen. Mit der Hebevorrichtung können handelsübliche Betten verwendet werden, an deren Rahmen keinerlei Änderungen oder Montagearbeiten erforderlich sind. Das Bett wird mit der einen Längsseite parallel zur Wand bzw. zum Rahmen von den beiden Auslegern aufgenommen, wobei die drei übrigen Seiten des Bettes völlig frei bleiben. Vor allem ist es von Vorteil, dass, bei angehobenem Bett, der darunter befindliche Raum, abgesehen von dem flachen, auf der Wand montierten Rahmen, völlig frei zugänglich und nutzbar ist, wie vor allem aus der Fig. 2 hervorgeht. Die Lastaufnahme über selbsthemmend an Spindeln geführte Muttern bietet auch ein hohes Mass an Sicherheit, im Gegensatz etwa zur Lastaufhängung an Seilzügen, Ketten oder dergleichen.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Hebevorrichtung, insbesondere für Betten, mit zwei vertikalen Führungssäulen und entlang diesen geführten Lastaufnahmeorganen, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungssäuien (10) mittels Querverbindern (12) zu einem ebenen, starren Rahmen verbunden sind, dass parallel zu jeder Führungssäule (10) eine Gewindespindel (20) am Rahmen gelagert ist, wobei beide Spindeln synchron antreibbar sind, und dass an jeder Gewindespindel (20) zwei im Abstand zueinander an der zugeordneten Führungssäule geführte Muttern (22) laufen, an denen ein aus der Ebene des Rahmens (10, 12) herausragender Ausleger (24, 25) befestigt ist.
2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungssäulen je durch ein Vierkant-Hohiprofil (10) mit Längsschlitz (11) gebildet sind, wobei die Spindel (20) innerhalb des Profils gelagert ist und die Muttern (22) an den Profil-Innenwänden geführt sind.
3. Hebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschlitze (11) beider Führungssäulen (10) einander in der Rahmenebene zugekehrt sind.
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4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungssäulen (10) als Strangpressprofil aus einer Leichtmetallegierung und die Muttern (22) aus einem abriebfesten Kunststoff hergestellt sind.
5. Hebevorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine von jedem Ausleger (24, 25) ausgehende und mit diesem mitlaufende Abdeckung (31 ) für den Längsschlitz (11 ) der zugeordneten Führungssäule (10).
6. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende jedes Auslegers (24, 25) ein nach oben klappbarer Stützfuss (27) angelenkt ist.
7. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ausleger (24, 25) mit mindestens einem Halteorgan (26) für ein Bettgestell (8) versehen ist.
8. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (10,12) mit Befestigungsorganen (14) für die Wandmontage der Hebevorrichtung versehen ist.
9. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
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gekennzeichnet, dass für den synchronen Antrieb der beiden Gewindespindeln (20) ein vorzugsweise am oberen Quen/erbinder (12) montierter, gemeinsamer Antriebsmotor (15) vorhanden ist.
10. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Endschalter (33) zur Festlegung der oberen und unteren Endlage der Ausleger (24, 25) vorhanden sind.
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