CH686440A5 - Modifizierte Melaminharze. - Google Patents

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CH686440A5
CH686440A5 CH292694A CH292694A CH686440A5 CH 686440 A5 CH686440 A5 CH 686440A5 CH 292694 A CH292694 A CH 292694A CH 292694 A CH292694 A CH 292694A CH 686440 A5 CH686440 A5 CH 686440A5
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Johann Krammer
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Description

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CH 686 440 A5
Beschreibung
Die Erfindung betrifft mit aromatischen Aminosulfonsäuren modifizierte Melaminharze, ein Verfahren zu ihrer Herstellung, ihre Verwendung als Zusatzmittel für anorganische Bindemittel, sowie den daraus hergestellten Baustoff.
Aus der AT-PS 358 976 und EP-B 99 954 ist bekannt, dass die Fliessfähigkeit von Baustoffen auf Basis von anorganischen Bindemitteln, wie z. B. Zemente, Kalke, Anhydrit oder Gips durch Zusatz von bestimmten Melamin-Harnstoff-Aminosulfonsäure-Formaldehyd-Kondensaten verbessert werden kann. Verzichtet man hingegen auf die durch das Zusatzmittel mögliche höhere Fliessfähigkeit, so erreicht man durch geringeren Wasserzusatz bei gleichbleibender Fliessfähigkeit eine Erhöhung der Festigkeiten der daraus hergestellten Bauteile.
Da eine grosse Menge von anorganischen Bindemitteln als Transportbeton an die Baustelle geliefert und dort gepumpt werden muss, ist eine möglichst hohe Fliessfähigkeit gefordert. Aus diesem Grund stellte sich die Aufgabe, effektivere Zusatzmittel zu finden, die eine weitere Erhöhung der Fliessfähigkeit der Bindemittelmischungen ermöglichen. Es wurde überraschenderweise gefunden, dass dies mit Zusatzmitteln auf Basis von Melamin-Harnstoff-Aminosulfonsäure-Formaldehydkondensaten erreicht werden kann, die einen ganz bestimmten, nur geringen Gehalt an Aminosulfonsäure und Harnstoff aufweisen.
Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Polykondensat auf Basis eines durch aromatische Aminosulfonsäuren und gegebenenfalls Harnstoff modifizierten Melamin-Formaldehydharzes, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Molverhältnis von Harnstoff (U): Melamin (M): aromatischer Aminosulfonsäure (S): Formaldehyd (F) bei (0 bis 0,24): (0,76 bis 1): (0,8 bis 1): (2,25 bis 4,5) liegt, wobei die Summe der Molverhältnisse von Harnstoff plus Melamin 1 ist.
Besonders bevorzugt ist ein Molverhältnis von U: M: S: F von (0 bis 0,15): (0,85 bis 1): (0,95 bis 1): (3,25 bis 4,25).
Als aromatische Sulfonsäuren kommen vor allem solche in Frage, die sich vom Benzol oder Naphthalin ableiten, wie z. B. Sulfanilsäure oder Metanilsäure, bzw. Aminonaphthalin-mono-, -di- oder trisul-fonsäuren, wie z. B. Naphthionsäure, 1-Naphthylamin-6-sulfonsäure, 1-Naphthylamin-5-sulfonsäure, 1-Naphthylamin-3,6-disulfonsäure und 1-Naphthylamin-3,6,8-trisulfonsäure. Es können auch Gemische verschiedener Aminosulfonsäuren vorliegen. Bevorzugte aromatische Sulfonsäuren sind Sulfanilsäure, Naphthylaminsulfonsäuren und Naphthylamindisulfonsäuren. Die Aminosulfonsäuren können sowohl als solche als auch in Form ihrer Salze eingesetzt werden, insbesondere in Form der Alkali-, Erdalkalioder Ammoniumsalze. Im Falle der Verwendung der Salze liegen auch die erfindungsgemässen Poly-kondensate in Form der entsprechenden Salze vor.
Die Herstellung der erfindungsgemässen Polykondensate ist dadurch möglich, dass Harnstoff, Melamin, aromatische Aminosulfonsäuren und Formaldehyd im Molverhältnis (0 bis 0,24): (0,76 bis 1): (0,8 bis 1): (2,25 bis 4,5), wobei die Summe der Molverhältnisse von Harnstoff plus Melamin bei 1 liegt, in wässrigem Medium bei einem pH von 5 bis 13 und einer Temperatur von 50 bis 130°C kondensiert werden. Bevorzugt werden vorerst Wasser, Aminosulfonsäuren, gegebenenfalls eine Base zur Neutralisation bzw. zum Einstellen eines basischen pH-Wertes, etwa zwischen pH 7 und 13, besonders bevorzugt zwischen pH 9 und 11, in einem Reaktionsgefäss vermischt, anschliessend Formaldehyd, Melamin und gegebenenfalls Harnstoff zugesetzt und bevorzugt bei etwa 50 bis 100°C kondensiert. Anschliessend kann es oft wünschenswert sein, beispielsweise zur Einstellung einer bestimmten Viskosität, nach Säurezusatz zur Einstellung eines sauren pH-Bereiches bei etwa pH 5,5 bis 6,5 weiter zu kondensieren. Nach Beendigung der Kondensation wird vorteilhafterweise wieder auf einen basischen pH, bevorzugt über pH 10 gestellt und auf Raumtemperatur abgekühlt. Der Feststoffgehalt der Harzlösungen liegt bei etwa 20 bis 40 Gew.-%.
Die erfindungsgemässen Polykondensate werden bevorzugt als Zusatzmittel zu anorganischen Bindemitteln, wie z.B. Zemente, Kalke, Gips, Anhydrit, bzw. zu wässrigen Suspensionen dieser Bindemittel verwendet, wobei sie eine besonders gute Verbesserung der Fliessfähigkeit und der Erhärtungseigenschaften der Bindemittelsuspensionen bewirken. In einem Verfahren zur Verbesserung der Fliess- und Erhärtungseigenschaften von anorganischen Bindemitteln werden die erfindungsgemässen Polykondensate den anorganischen Bindemitteln zugesetzt und vermischt.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Bindemittelmischung, die anorganische Bindemittel, erfindungsgemässe Polykondensate und gegebenenfalls Wasser, übliche Zuschlagstoffe und Additive enthält, sowie ein Baustoff auf Basis von anorganischen Bindemitteln, die erfindungsgemässe Polykondensate enthalten. Als Zuschlagstoffe kommen beispielsweise Normalzuschläge wie z.B. Sand, Kies, Leichtzuschläge wie z.B. Naturbims, Hüttenbims, Ziegelsplit, oder hochwärmedämmende anorganische Leichtzuschläge wie z.B. Blähperlit, Blähglimmer in Frage, als Additive beispielsweise Verdicker, Luftporenbildner, Abbindeverzögerer, Abbindebeschleuniger, plastifizierend wirkende Polymerdispersionen. Der Gehalt der Bindemittelmischung an den erfindungsgemässen Polykondensaten liegt bei etwa 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des anorganischen Bindemittels. Die erfindungsgemässen Bindemittelmischungen zeigen im Vergleich zu Bindemittelmischungen mit bekannten Zusatzstoffen deutlich bessere Fliesseigenschaften, wie z.B. durch Bestimmung des Ausbreitmasses gemäss ÖNORM B3310 in den Beispielen nachgewiesen werden konnte. Eine gleichbleibende Fliessfähigkeit wird bereits
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bei niedrigeren Wasser-Zement-Werten erreicht, wodurch aufgrund der besseren Abbindeeigenschaften höhere Festigkeiten bei den fertigen Bauteilen erzielt werden.
Der Zusatz der erfindungsgemässen Polykondensate, die zumeist als etwa 20 bis 40 Gew.-%ige, wässrige Lösungen eingesetzt werden, erfolgt in einer Menge von etwa 0,1 bis 10 Gew.-% an Festharz in dieser Lösung, bezogen auf das anorganische Bindemittel im Baustoff. Bevorzugt beträgt die Menge 0,3 bis 3 Gew.-% Festharz. Das in wässriger Lösung hergestellte Polykondensat kann jedoch auch nach einem der üblichen Trocknungsverfahren, z.B. Sprühtrocknungsverfahren, unter Beibehaltung seiner verflüssigenden Eigenschaften getrocknet werden und als pulverförmiges Harz den Baustoffen zugesetzt werden.
Die Zumischung des Polykondensats erfolgt üblicherweise unmittelbar vor der Verarbeitung direkt zur Mischung des Bindemittels mit Wasser und den üblichen Zuschlagstoffen und Additiven. Es ist aber auch möglich, das Polykondensat zunächst mit dem Anmachwasser zu mischen und dann das Bindemittel und die Zuschlagstoffe, wie z.B. Sand, Kies usw. einzubringen.
Ai Herstellung der Polykondensate:
Beispiel 1:
662 g Wasser und 40 g Ätznatron wurden in einem Reaktionsgefäss vorgelegt und unter Rühren 174,93 g (1 Mol) Sulfanilsäure (Fa. Merck) eingebracht. Nachdem die Sulfanilsäure gelöst war, wurden 291,95 g 36%ige Formaldehydlösung (3,5 Mol) und anschliessend 126,12 9 (1 Mol) Melamin (Fa. Chemie Linz) eingebracht und mittels 20 Gew.-%iger Natronlauge auf pH 9 gestellt. Sodann wurde auf 65°C erwärmt, mittels Natronlauge auf pH 10,6 gestellt und 60 min kondensiert. Anschliessend wurde mit 50 Gew.-%iger Ameisensäure auf pH 5,8 gestellt und bei 65°C weiterkondensiert, bis zu einer Viskosität, die einer Auslaufzeit von 72 bis 74 sec entsprach (gemessen gemäss DIN 53211 im 2 mm Erichsen-Auslaufbecher bei 50°C). Abschliessend wurde mit Natronlauge auf pH 10,5 gestellt und auf Raumtemperatur abgekühlt. Der Feststoffgehalt der Harzlösung lag bei 30 Gew.-%.
Beispiele 2 bis 5 und Veraleichsbeispiele V6 bis V7:
Analog zu Beispiel 1 wurden Harze hergestellt, wobei jedoch, wie in Tabelle 1 zusammengestellt, verschiedene Aminosulfonsäuren, zusätzlich Harnstoff, der gemeinsam mit dem Melamin zugegeben wurde, sowie unterschiedliche Mengen der Einsatzstoffe, entsprechend unterschiedlichen Molverhältnissen an Melamin (M), Harnstoff (U), aromatischen Aminosulfonsäuren (S) und Formaldehyd (F) eingesetzt wurden.
Tabelle 1:
Einsatzstoffe und Ausbreitmass (AM)
Bsp.
U
M
S*
F
Molverhältnis
AM
(g)
(g)
(g)
(g)
(U:M:S:F)
(cm)
1
-
126,12
174,93 S1
291,95
—: 1:1:3,5
29,0
2
12,01
100,89
174,93 S1
291,95
0,2:0,8:1:3,5
25,7
3
-
126,12
240,46 S2
291,95
1:1:3,5
24,1
4
-
126,12
156,34 S3
291,95
-:1:0,5:3,5
19,6
5
-
126,12
174,93 S1
187,68
—:1:1:2,25
27,4
V6
-
126,12
201,18 S1
350,35
-:1:1,15:3,5
16,2
V7
30,03
63,06
174,93 S1
183,08
0,5:0,5:1:2,25
15,0
* S1 Sulfanilsäure (Fa. Merck)
52 1-Naphthylamin-6-sulfonsäure (Fa. Aldrich)
53 1-Naphtylamin-3,6-disulfonsäure (Fa. Bader)
BÌ Bestimmung der Fliessfähiqkeit:
Zur Bestimmung der Fliessfähigkeit wurde ein Zementmörtel gemäss DIN 1164 hergestellt, dem die gemäss den Beispielen 1-5 bzw. V6-V7 hergestellten Harze zugesetzt wurden und das Ausbreitmass gemäss ÖNORM B3310 bestimmt. Ein hohes Ausbreitmass entspricht einer guten Fliessfähigkeit.
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Zementmörtel:
Harz gemäss Beispiel 1-4:
Zement PZ 375, Mannersdorf
Wasser/Zement-Verhältnis 0,50
0.5.Gew.-% Harzzusatz bezogen auf den Zementgehalt, als Festharz berechnet.
Harz gemäss Beispiel 5. V6. V7:
Zement PZ 275, Mannersdorf
Wasser/Zement-Verhältnis 0,53
Harzzusatz: 1,0 Gew.-% bezogen auf den Zementgehalt, als Festharz berechnet.
Die Werte für das Ausbreitmass sind ebenfalls in Tabelle 1 zusammengestellt. Aus den Werten ist ersichtlich, dass die Zementmörtel mit einem Gehalt an erfindungsgemässen Polykondensat-Harzen ein deutlich höheres Ausbreitmass zeigen, als jene mit einem Gehalt an bekannten Vergleichsharzen.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Polykondensat auf Basis eines durch aromatische Aminosulfonsäuren und gegebenenfalls Harnstoff modifizierten Melamin-Formaldehydharzes, dadurch gekennzeichnet, dass das Molverhältnis von Harnstoff (U) : Melamin (M): aromatischer Aminosulfonsäure (S): Formaldehyd (F) bei (0 bis 0,24): (0,76 bis 1): (0,8 bis 1): (2,25 bis 4,5) liegt, wobei die Summe der Molverhältnisse von Harnstoff plus Melamin 1 ist.
2. Polykondensat gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Molverhältnis U: M: S: F bei (0 bis 0,15): (0,85 bis 1): (0,95 bis 1) : (3,25 bis 4,25) liegt.
3. Polykondensat gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aminosulfonsäuren Sulfanilsäure, Naphthylaminsulfonsäuren oder Naphthylamindisulfonsäuren sind.
4. Polykondensate gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Alka-li-, Erdalkali- oder Ammoniumsalze vorliegen.
5. Verfahren zur Herstellung von Polykondensaten gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Harnstoff, Melamin, aromatische Aminosulfonsäuren und Formaldehyd im Molverhältnis (0 bis 0,24) : (0,76 bis 1) : (0,8 bis 1) : (2,25 bis 4,5), wobei die Summe der Molverhältnisse von Harnstoff plus Melamin bei 1 liegt, in wässrigem Medium bei einem pH von 5 bis 13 und einer Temperatur von 50 bis 130°C kondensiert werden.
6. Venwendung von Polykondensaten gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5 als Zusatzmittel zur Herstellung von anorganischen Bindemitteln.
7. Verfahren zur Verbesserung der Fliess- und Erhärtungseigenschaften von anorganischen Bindemitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man den anorganischen Bindemitteln Polykondensate gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5 zusetzt.
8. Bindemittelmischung, die anorganische Bindemittel und Polykondensate gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, mit oder ohne Wasser, Zuschlagstoffe und Additive, enthält.
9. Bindemittelmischung gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,1 bis 10 Gew.-% Polykondensate gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5 enthält.
10. Baustoff auf Basis eines anorganischen Bindemittels, das Polykondensate gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5 enthält.
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CH292694A 1993-09-30 1994-09-27 Modifizierte Melaminharze. CH686440A5 (de)

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