CH687701A5 - Verfahren zur Vorbereitung eines Faserbandes zwischen einer Faserband- und einer Finalmaschine. - Google Patents

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CH687701A5
CH687701A5 CH02830/92A CH283092A CH687701A5 CH 687701 A5 CH687701 A5 CH 687701A5 CH 02830/92 A CH02830/92 A CH 02830/92A CH 283092 A CH283092 A CH 283092A CH 687701 A5 CH687701 A5 CH 687701A5
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sliver
circular
machine
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cans
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CH02830/92A
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Rudolf Dipl-Ing Sramek
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/005Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing empty packages or cans and replacing by completed (full) packages or cans at paying-out stations; also combined with piecing of the roving
    • D01H9/008Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing empty packages or cans and replacing by completed (full) packages or cans at paying-out stations; also combined with piecing of the roving for cans

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Description

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CH 687 701 A5
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Beschreibung
Fachgebiet der Technik
Die Erfindung löst ein Verfahren zur Vorbereitung eines Faserbandes zwischen einer Faserbandmaschine, in der das Faserband hergestellt und in Kannen mit länglichem Grundrissquerschnitt gefüllt wird, und einer Finalmaschine, die das Faserband von den Kannen abnimmt und weiter verarbeitet, besonders einer Offen-End-Spinnmaschine.
Bisheriger Stand der Technik
Zum Zwecke der Automatisierung des Garnherstellungsprozesses, besonders in den mit Offen-End-Spinnmaschinen ausgestatteten Spinnereien, wurde eine ganze Reihe von Verfahren zur Vorbereitung der Kannen und von Einrichtungen zur Durchführung der Verfahren geschaffen. Die Aufgabe lautet, ein System der Handhabung der Kannen zu schaffen, das ihre leichte Anbringung an den einzelnem Spinnstellen und automatische Wiederherstellung des Spinnprozesses bei der Lösung eines automatisierten Systems ermöglicht. Mit der Handhabung der Kannen hängt auch die Vorbereitung des Faserbandes zusammen, und zwar sowohl bei seiner Füllung (Ablegen) in die Kanne und Austausch der Kannen bei der Faserbandmaschine, als auch bei der Finalmaschine bei der Einführung des Faserbandes in den Arbeitsmechanismus.
Bei einem bekannten, für automatisierte Spinnereibetriebe bestimmten Verfahren zur Vorbereitung des Faserbandes wird an das Ende eines in eine Offen-End-Spinnmaschine eingehenden Faserbandes der Anfang eines neuen Faserbandes aufgesetzt (DE OS 33 501 874). Der Anfang des neuen Faserbandes ist dabei in einem speziellen Halter am Rand der Kanne gelagert und erfasst. Bei dieser Lösung wird das Faserband aus der Kanne gemeinsam mit dem Halter herausgenommen, der dann bei den nachfolgenden Operationen der Verknüpfung des Faserbandendes und -anfangs mitwirkt, was technisch kompliziert ist.
Bei einem weiteren bekannten Verfahren zur Verarbeitung des Faserbandes, das auf einer ersten Maschine hergestellt, in die Behälter abgelegt, und auf einer zweiten Maschine weiter verarbeitet wird, die mit der ersten Maschine durch eine Transporteinrichtung der Behälter verbunden ist, wird auf der ersten Maschine das Ende des in jedem Behälter befindlichen Faserbandes automatisch erfasst, zur vorbestimmten Stelle des Behälters gebracht und dort auf bestimmter Stelle abgelegt.
Der Prozess des Erfassens des Faserbandendes verläuft auf der ersten, das Faserband herstellenden Maschine bei Unterbrechung des Ablegens des Faserbandes in die Behälter, wobei das Faserbandende nach seiner Unterbrechung direkt unter dem Drehteller der Ablegevorrichtung erfasst wird, ohne dass sich der Behälter verschiebt oder nach seinem teilweisen Wegschieben, wo das Faserband unter dem Drehteller der Ablegevorrichtung wieder abgeschnitten wird.
Der Nachteil besteht in der Notwendigkeit, das
Ablegen des Faserbandes in die Kannen zu unterbrechen, im Zusammenhang damit auch seine Herstellung zu unterbrechen, und ausserdem darin, dass das Fadenbandende aus der vollen Kanne nur zur Anknüpfung an das Ende des in die Offen-End-Spinnmaschine eingehenden Faserbandes verwendet werden kann und durch keine Mechanisierungsmittel direkt in das Vorschubgetriebe der Spinneinheit einer Offen-End-Spinnmaschine eingeführt werden kann.
Prinzip <fer Erfindung
Die oben erwähnten Nachteile werden durch das erfindungsgsmässe Verfahren zur Vorbereitung eines Faserbandes zwischen einer Faserband- und einer Finalmaschine behoben, dessen Prinzip darin besteht, dass die Kanne, nachdem sie auf der Faserbandmaschine mit Faserband gefüllt wurde, ohne Unterbrechung der Faserbandzufuhr in eine Vorrichtung zur Ausrüstung des Faserbandes gebracht wird und dass an ihre Stelle, d.h. in die Füllposition der Faserbandmaschine eine leere Kanne gebracht wird, wobei in der Vorrichtung zur Ausrüstung des Faserbandes das Faserband zwischen der vollen und der im Füllvorgang betroffenen Kanne unterbrochen wird, wonach das freie Ende des Faserbandes aus der vollen Kanne in eine verfestigte Einführungsspitze umgestaltet wird, die auf den am Kannenrand befindlichen Stützträger gelegt und durch eine Transporteinrichtung zur Finalmaschine gebracht wird, durch deren Mechanismus die verfestigte Einführungsspitze ergriffen und in ihren Arbeitsmechanismus eingeführt wird, wo diese verfestigte Einführungsspitze vor der nachfolgenden Verarbeitung des Faserbandes beseitigt wird, wodurch die automatische Zufuhr des Faserbandes konstanter Qualität zur Finalmaschine gewährleistet wird.
Das so konzipierte Verfahren beruht darauf, dass es zur Erhöhung der Zuverlässigkeit der Handhabungsoperationen mit dem Faserband vorteilhaft ist, eine spezielle Einrichtung zwischen die Faserbandmaschine und die technologisch folgende Finalmaschine einzuschalten. Das ermöglicht, neben anderen Vorteilen, das Faserbandende in eine verfestigte Einführungsspitze umzugestalten. Diese Spitze hat einen speziellen Zweck nur für die Handhabung des Faserbandes, besonders für seine Einführung in die Spinneinheit, und muss daher aus dem folgenden Fertigungsprozess beseitigt werden. Sie ist daher ein spezieller Teil des Faserbandes zur Herstellung des Garnes. Der spezielle Charakter und die ausserordentliche Verfestigung der Einführungs-spitze entstehen durch Verwendung eines rotierenden Mediums, in das eine Flüssigkeit oder Dampf zugeführt wird. Vorteilhaft bewegt sich das rotierende Medium zur Faserbandspitze in Richtung der abnehmenden Faseranzahl.
Ubersicht der Abbildungen in den Zeichnungen
Das Verfahren zur Vorbereitung eines Faserbandes nach der vorliegenden Erfindung kann man durchführen z.B. auf der in beiliegenden Zeichnun5
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gen schematisch dargestellten Einrichtung, wo bedeutet:
Abb. 1 das Gesamtschema der Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens,
Abb. 2 die Vorderansicht einer unkreisförmigen Kanne mit einem Stützträger,
Abb. 3 den Grundriss der unkreisförmigen Kanne,
Abb. 4 die Seitenansicht der unkreisförmigen Kanne,
Abb. 5 ein Detail des Stützträgers im Grundriss,
Abb. 6 ein Detail des Stützträgers im Schnitt,
Abb. 7 einen Teil der Bedienungseinrichtung im Grundriss mit horizontalem Schnitt durch die Spinneinheit, und
Abb. 8 die Vorderansicht eines Teils der Bedienungseinrichtung mit vertikalem Schnitt durch die Spinneinheit.
Ausführunqsbeispiele der Erfindung
Eine ein Faserband 2 herstellende Faserbandmaschine 1 enthält eine Faserbandablegevorrichtung 2, die in bekannter Weise zum Ablegen des Faserbandes 2 in Kannen mit länglichem Grundrissprofil, im weiteren bezeichnet als unkreisförmige Kannen, dient. Leere unkreisförmige Kannen 4 sind vor der Faserbandmaschine 1 in einem Behälter 5 für leere unkreisförmige Kannen 41 gelagert, der mit einer bekannten Einrichtung zum Verstellen der Kannen versehen ist.
Dem Ausgang der Faserbandmaschine 1 ist eine Vorrichtung g zur Ausrüstung des Faserbandes in die erforderliche Form zugeordnet, in der eine Bahn zum Verstellen der unkreisförmigen Kanne 4 von der Faserbandmaschine 1 über die Vorrichtung g zur Ausrüstung des Faserbandes in einen Behälter Z für volle unkreisförmige Kannen 42 vorgesehen ist.
Den Behältern 5, l_ der leeren und vollen unkreisförmigen Kannen 41. 42 ist eine Transporteinrichtung zugeordnet, bestehend aus einem Fahrwagen fi, der mit einer bekannten Einrichtung zum Anbringen der unkreisförmigen Kannen 4 auf den Fahrwagen g und zu ihrem Abladen vom Fahrwagen fi ausgestattet ist. Der Fahrwagen fi dient zum Transport der vollen unkreisförmigen Kannen 42 vom Behälter 7 der vollen unkreisförmigen Kannen 42 zu einer das Faserband 2 verarbeitenden Maschine, im dargestellten Ausführungsbeispiel zu einer Offen-End-Spinnmaschine. Diese Offen-End-Spinmmaschine besteht aus einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Spinnstellen 1Û, die an den beiden Seiten der Maschine gelagert sind, und unter denen an den beiden Seiten der Maschine in einer Reihe nebeneinander unkreisförmige Kannen 4 so angeordnet sind, dass unter jeder Spinnstelle gerade eine unkreisförmige Kanne 4 ist. Die Offen-End-Spinnmaschine enthält weiter eine bekannte Bedienungseinrichtung H, die mit einer Vorrichtung zur Einführung einer verfestigten Einführungsspitze 13 des Faserbandes in die Arbeitsorgane der jeweiligen Spinnstelle der Offen-End-Spinnmaschine, das heisst in die Zuführvorrichtung der Spinneinheit der jeweiligen Spinnstelle 10 ausgestattet ist. Die Vorrichtung zur Einführung der verfestigten Einführungsspitze 12 des Faserbandes in die Arbeitsorgane der Spinnstelle IQ kann bei einer anderen Ausführung einen Bestandteil der Spinnstelle der Offen-End-Spinnmaschine oder der Arbeitsstelle einer anderen faserbandverarbeitenden Maschine S bilden.
Die Faserbandablegevorrichtung 2 besteht z.B. aus einer bekannten Kannenablage 12, die das Faserband 3 auf bekannte Weise in die unkreisförmigen Kannen 4 ablegt.
Die Vorrichtung g zur Ausrüstung des Faserbandendes enthält eine Vorrichtung zum Erfassen des Faserbandes 2 zwischen der sich in der Vorrichtung g befindenden vollen unkreisförmigen Kanne 42 und der unter der Faserbandablegevorrichtung 2 der Faserbandmaschine 1 befindlichen im Füllvorgang betroffenen unkreisförmigen Kanne 4- Die Vorrichtung zum Erfassen des Faserbandes 2 dient üblicherweise auch zum Unterbrechen des Faserbandes 2 zwischen der vollen und der im Füllvorgang betroffenen Kanne 4 und zum Übertragen des gebildeten freien Endes des Faserbandes 2 aus der vollen unkreisförmigen Kanne 42 in die Vorrichtung zur Bildung der verfestigten Einführungsspitze 12 und zum Übertragen der in dieser Vorrichtung gebildeten verfestigten Einführungsspitze 12 und zu ihrem Auflegen auf einen am Rande der unkreisförmigen Kanne 4 befestigten Stützträger 14-
Zum Übertragen des gebildeten freien Endes des Faserbandes 2 in die Vorrichtung zur Bildung der verfestigten Einführungsspitze 12 kann eine separate Einrichtung vorgesehen werden, ebenso wie zum Übertragen der verfestigten Einführungsspitze 13 von der Vorrichtung zu ihrer Bildung zum Stützträger 14 und zum Auflegen der verfestigten Einführungsspitze auf diesen Stützträger 14.
Die Vorrichtung zur Bildung der verfestigten Einführungsspitze 13 kann z.B. durch eine pneumatische Drillvorrichtung, eine Befeuchtungsvorrichtung und eine Vorrichtung zum Entfernen überflüssiger Flüssigkeit, z.B. eine Ausquetsch- oder Trockenanlage gebildet werden. Anstatt einer pneumatischen kann auch eine mechanische Drillvorrichtung verwendet werden. Auch kann die pneumatische Drillvorrichtung mit der Befeuchtungsvorrichtung verbunden werden oder kann das freie Ende des Faserbandes in die Form der verfestigten Einführungs-spitze 13 mit Hilfe einer Flüssigkeit gedrillt werden.
Die Vorrichtung zur Einführung der verfestigten Einführungsspitze 13 des Faserbandes 3 in die Zuführvorrichtung, gebildet z.B. durch einen Verdichter 101 und eine Speisewalze 1Q2 der Spinneinheit einer Offen-End-Spinnmaschine, ist bei der in den Abb. 7 und 8 dargestellten Ausführung befestigt an der Bedienungseinrichtung und gebildet durch einen Greifer 111 mit zwei Einführungsarmen 112. 112, die an ihren Enden im spitzen Winkel abgeschrägt sind, und von denen wenigstens ein Einführungsarm drehbar gelagert ist. Der eigentliche Einführungsmechanismus ist mit einem pneumatischen Zylinder 114 gekoppelt und mit Hilfe eines Zapfens 115 und einer Rolle 11g gleichzeitig mit einem unkreisförmigen Nocken 117. Diese Anordnung dient zum Antrieb des Greifers 111 beim Erfassen der
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verfestigten Einführungsspitze 12 und bei ihrer Einführung in die Zuführvorrichtung der Spinnstelle IQ der Offen-End-Spinnmaschine.
Der Stützträger 14 ist im Ausführungsbeispiel als ein unter dem Oberrand der unkreisförmigen Kanne 4 auf ihrer einer kürzeren Seite befestigter Stütztisch ausgebildet. Im Oberteil des Stütztisches ist eine Ablegerinne 141 vorgesehen, unterbrochen durch eine Ausnehmung 142. deren Tiefe grösser ist als die Tiefe der Ablegerinne 141. wie in den Abb. 2 bis 6 veranschaulicht.
In der Faserbandmaschine 1 wird das Faserband 2 hergestellt, das in die Faserbandablegevorrichtung 2 gelangt, wo es auf bekannte Weise, z.B. mit Hilfe der Kannenablage 12, in die unkreisförmige Kanne 4 abgelegt wird. Dabei macht die unkreisförmige Kanne eine Hin- und Herbewegung, die Kannenablage 12 dagegen eine Drehbewegung. Im Ergebnis dieser Bewegungen wird das Faserband 2 in der unkreisförmigen Kanne 4 in Schichten in der Form einer Zykloide abgelegt. Zur Erhöhung der Menge des Faserbandes 2 in der unkreisförmigen Kanne 4 verstellt sich ihre Hin- und Herbewegung seitlich.
Wenn die unkreisförmige Kanne 4 mit dem Faserband 2 vollkommen gefüllt ist, wird die volle unkreisförmige Kanne 42 automatisch durch eine leere unkreisförmige Kanne 41 vom Behälter 5 für leere unkreisförmige Kannen ersetzt, wobei sich die leere unkreisförmige Kanne 41 in Richtung des Pfeils 2Q bewegt. Ohne Unterbrechen des Prozesses der Herstellung und des Ablegens des Faserbandes 2 verstellt sich die volle unkreisförmige Kanne 42 schnell in Richtung des Pfeils 21 in die Vorrichtung zur Ausrüstung des Faserbandes, in der das Faserband 2 einige Operationen absolviert.
Die erste Operation besteht im Unterbrechen des Faserbandes 2 zwischen der vollen und der in Füllung betroffenen leeren unkreisförmigen Kanne 4 und im Erfassen des Endes des Faserbandes 2 der vollen unkreisförmigen Kanne 42. die sich in der Vorrichtung g zur Ausrüstung des Faserbandes befindet. Diese Vorgänge können in beliebiger Reihenfolge verlaufen. Entweder wird zuerst das Faserband 2 zwischen der vollen und der in Füllung betroffenen leeren Kanne unterbrochen und dann das freie Ende des Faserbandes 2 aus der vollen unkreisförmigen Kanne 42 erfasst, oder wird zuerst das Faserband 2 zwischen der vollen und der in Füllung betroffenen leeren unkreisförmigen Kanne erfasst und dann zwischen der Erfassungsstelle und der in Füllung betroffenen leeren unkreisförmigen Kanne erfasst, so dass das Ende des Faserbandes 2 aus der vollen unkreisförmigen Kanne 42 ununterbrochen erfasst bleibt.
Dieses erfasste Ende des Faserbandes 2 wird dann in Richtung des Pfeils 22 auf diejenige Seite der Vorrichtung g zur Ausrüstung des Faserbandes versetzt, wo sich der Rand der unkreisförmigen Kanne 4 befindet, an dem der Stützträger 14 untergebracht ist. Hier wird das freie Ende des Faserbandes 2 in eine Höhle, z.B. in eine Düse eingeführt, wo es dem Einfluss des Stroms eines rotierenden Mediums ausgesetzt ist, das durch die Luft, den Dampf, eine Mischung der Luft mit dem
Dampf, oder zerstreute Flüssigkeiten gebildet werden kann. Durch die Rotation dieses Mediums wird das freie Fadenende des Faserbandes gedrillt und dadurch zur verfestigten Einführungsspitze 13 umgestaltet.
Zur Erhöhung des Drill- und Verfestigungseffektes des freien Endes des Faserbandes 2 ist es vorteilhaft, wenn sich der Strom des rotierenden Mediums in der oben erwähnten Höhle längs des Faserbandes 2 in Richtung zu seinem Ende bewegt, d.h. in Richtung der abnehmenden Faseranzahl im Querschnitt des Faserbandes 2- Dadurch wird erhöhte Festigkeit und bessere Form der verfestigten Einführungsspitze 13 erzielt.
Die verfestigte Einführungsspitze 12 wird dann in die Ablegerinne 141 des Stützträgers 14 gelegt, der an der Seitenwand der unkreisförmigen Kanne 4 unter ihrem Oberrand oder in der Ebene dieses Oberrands befestigt ist. Weil die verfestigte Einführungsspitze 12 sehr kompakt ist, kann sie in die Ablegerinne 141 nur frei gelegt werden und braucht nicht mit Kiemmitteln erfasst zu werden, wie es bei den bisher bekannten Einrichtungen der Fall war. Es ist vorteilhaft, die Richtungsorientierung der verfestigten Einführungsspitze 12 in zwei Punkten zu sichern, indem man die verfestigte Einführungsspitze 13 in die Ablegerinne 141 des Stützträgers 14 immer in ein und derselben Richtung legt.
Damit sind alle Operationen in der Vorrichtung £ zur Ausrüstung des Faserbandes abgeschlossen und die volle unkreisförmige Kanne 42 mit der hergestellten, auf dem Stützträger 14 gelegten verfestigten Einführungsspitze 13 wird in Richtung des Pfeils 22 in die gehörige Stellung im Behälter 7 für volle unkreisförmige Kannen verstellt. Zu diesem Behälter l kommt der Fahrwagen S. der in der vorhergehenden Phase die leeren unkreisförmigen Kannen x in den Behälter 5 für leere unkreisförmige Kannen abgeladen hat. Die vollen unkreisförmigen Kannen 42 gelangen vom Behälter 7 auf den Fahrwagen fi in Richtung des Pfeils 24, wobei auf dem Fahrwagen eine Stelle für eine unkreisförmige Kanne 4 frei bleibt. Der Fahrwagen fi absolviert dann die Strecke fil zur Maschine S zur Weiterverarbeitung des Faserbandes, in unserem Ausführungsbeispiel zu einer Offen-End-Spinnmaschine.
Der Fahrwagen fi kommt zur Spinnstelle 12, wo schon das gesamte Faserband 2 aus der entsprechenden unkreisförmigen Kanne 4 verbraucht wurde und wo man daher die leere unkreisförmige Kanne 41 durch die volle unkreisförmige Kanne 42 ersetzen muss. Der Fahnwagen fi verstellt zuerst auf seine freie Stelle die leere unkreisförmige Kanne 41, verstellt sich dann weiter um die Strecke des Abstands zwischen den auf dem Fahrwagen angeordneten unkreisförmigen Kannen 4 und schiebt in die frei gewordene Stelle unter der Spinnstelle 1Û eine volle unkreisförmige Kanne 42 aus seinem Vorrat, wobei sich der Stützträger 14 in der Lage 2S befindet. Nach Erschöpfen des Vorrats der vollen unkreisförmigen Kannen 42 und ihrem Ersetzen durch die leeren Kannen kehrt der Fahrwagen fi zur Faserbandmaschine 1 zurück, wo er in den Behälter 5 für leere unkreisförmige Kannen alle auf dem Fahnvagen fi befindlichen unkreisför-
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migen Kannen 41 ablädt und dann zum Behälter 7 für volle unkreisförmige Kannen fährt, wonach sich sein Arbeitszyklus wiederholt.
Nach dem Einsetzen der vollen unkreisförmigen Kanne 42 verstellt sich zu der betreffenden Spinnstelle IQ die Bedienungseinrichtung U, versehen mit dem Greifer 1_U, dessen Einführungsarme 112. 113 sich bei Schwenken des Greifers 111 in die Ausnehmung 142 öffnen, wobei wenigstens der verjüngte Vorderteil der Einführungsarme 112, 113 mit der zwischen ihnen liegenden verfestigten Einführungsspitze 13 parallel ist, wonach sich die Einführungsarme 112. 113 schliessen und die verfestigte Einführungsspitze 13 ergreifen. Dann verstellt sich der Greifer 111 in seine Einführungsstellung vor die Öffnung des Verdichters 101. wonach die verfestigte Einführungsspitze 13 durch die Einführungsarme 112. 113 in Richtung des Pfeils 2Z in die Öffnung des Verdichters 101 zur Speisewalze eingeschoben, von dieser erfasst und hineingeschoben wird in den Innenraum, wo sie durch nachfolgende Bearbeitung beseitigt wird. Darauf beginnt die eigentliche Verarbeitung des Faserbandes -, wodurch die konstante Qualität in der Finalmaschine 2. in der das Faserband 3 weiterverarbeitet wird, gewährleistet ist.
Das Verfahren zur Vorbereitung eines Faserbandes nach der Erfindung ermöglicht es, die Vorbereitung des Faserbandes für automatisierten Prozess des Kannenaustauschs zu vervollkommnen, besonders in einer Spinnerei mit Offen-End-Spinnmaschi-nen, und erleichtert die technische Bewältigung dieses Prozesses mit erforderlicher Zuverlässigkeit.
Verzeichnis der Bezugszeichen
1 Faserbandmaschine
2 Faserbandablegevorrichtung
3 Faserband
4 unkreisförmige Kanne
41 leere unkreisförmige Kanne
42 volle unkreisförmige Kanne
5 Behälter für leere unkreisförmige Kannen
6 Vorrichtung zur Ausrüstung des Faserbandes
7 Behälter für volle unkreisförmige Kannen
8 Fahnwagen
81 Bewegungsstrecke des Fahrwagens
9 Finalmaschine (zur Weiterverarbeitung des Faserbandes)
10 Spinnstelle
101 Verdichter
102 Speisewalze
11 Bedienungseinrichtung
111 Greifer
112 Einführungsarm
113 Einführungsarm
114 pneumatischer Zylinder
115 Zapfen
116 Rolle
117 unkreisförmiger Nocken
12 Kannenablage
13 verfestigte Einführungsspitze
14 Stützträger
141 Rinne
142 Ausnehmung
20-25 Pfeile der Bewegungsrichtung der unkreisförmigen Kanne
26 Lage des Stützträgers
27 Pfeil der Richtung der Einführung in die Spinnstelle

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zur Vorbereitung eines Faserbandes zwischen einer Faserbandmaschine, in der das Faserband hergestellt und in Kannen mit länglichem Grundrissquerschnitt gefüllt wird, und einer Finalmaschine, die das Faserband von den Kannen abnimmt und weiter verarbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanne (4), nachdem sie auf der Faserbandmaschine (1) mit Faserband (3) gefüllt wurde, ohne Unterbrechung der Faserbandzufuhr in eine Vorrichtung (6) zur Ausrüstung des Faserbandes gebracht wird, und dass an ihre Stelle, d.h. in die Füllposition der Faserbandmaschine (1), eine leere Kanne (41) gebracht wird, die sich mit dem Faserband (3) zu füllen beginnt, wobei in der Vorrichtung (6) zur Ausrüstung des Faserbandes das Faserband (3) zwischen der vollen (4) und der im Füllvorgang betroffenen (41) Kanne unterbrochen wird, wonach das freie Ende des Faserbandes aus der vollen Kanne in eine verfestigte Einführungs-spitze (13) umgestaltet wird, die auf einen am Rand der Kanne (4) befindlichen Stützträger (14) gelegt und durch eine Transporteinrichtung zur Finalmaschine gebracht wird, durch deren Mechanismus die verfestigte Einführungsspitze (13) ergriffen und in ihren Arbeitsmechanismus eingeführt wird, wo diese verfestigte Einführungsspitze (13) vor der nachfolgenden Verarbeitung des Faserbandes beseitigt wird, wodurch die automatische Zufuhr des Faserbandes konstanter Qualität zur Finalmaschine gewährleistet wird.
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CH02830/92A 1991-09-23 1992-09-10 Verfahren zur Vorbereitung eines Faserbandes zwischen einer Faserband- und einer Finalmaschine. CH687701A5 (de)

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