Elektromotor mit Vorgelege. Elektromotoren mit Zahnradvorgelege sind für die verschiedensten Zwecke üblich.
Die Kraftübertragung vom Motor auf die Arbeitsmaschine, geschieht bei den bekannten Ausführungen entweder durch Riemen, Schnüre, Ketten oder durch unmittelbare Kupplung der Wellen.
Die mit den Arbeitsmaschinen unmittelbar gekuppelten Motoren dienen zumeist nur zum Antrieb einer Maschine. Die übrigen Kraft übertragungsmittel lassen sich bei den hier in Frage kommenden leichten Arbeitsmaschinen in der Regel auch nur dann anwenden, wenn die anzutreibenden Maschinen derart befestigt sind, dass sie den Riemenzug aufnehmen können, wodurch ganz bestimmte Vorbedingungen an den verfügbaren Raum zur Aufstellung der Maschinen gestellt werden.
Die Erfindung will viele dieser Vorbe dingungen vermeiden, so dass fast jede bis her mit Kurbel betriebene Maschine auf ein fachste Weise durch den Elektromotor an getrieben werden kann. Die Erfindung besteht darin, dass die letzte verlängerte Vorlegewelle eine nur in einer Drehrichtung kuppelnde, längsverschiebbare Muffe trägt., und dass das Motorgehäuse eine Führung besitzt, die auf ein an der anzu treibenden Maschine befestigtes Fiihrungs- eisen passt, zum Zwecke, den Elektromotor durch Aufstecken auf das Führungseisen be quem befestigen und gleichzeitig die anzu treibende und die getriebene Welle so in eine Flucht einstellen zu können,
dass beide Wel len durch Verschieben der Muffe ge- oder entkuppelt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen stand beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt teilweise einen Schnitt, teil weise eine Längsansicht; Fig. 2 zeigt eine Ansicht von der Kupp lungsseite.
Der Motor ist bekannter Konstruktion; das Polgehäuse ist mit a bezeichnet, der An ker mit b, das hintere und vordere Lager schild<I>mit c</I> und (l.
EMI0002.0001
Das <SEP> v <SEP> ordei oo <SEP> Lagerschild <SEP> ist <SEP> gleichzeitig
<tb> a <SEP> l1 <SEP> hadschutzl_äasten <SEP> ausgebildet,zur <SEP> Aufnahme
<tb> des <SEP> Zahnrad,etriebes.
<tb> In <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> nur <SEP> ein <SEP> einfaches
<tb> Torgelege, <SEP> bestehend <SEP> aus <SEP> den <SEP> Zahnräderpaaren
<tb> e <SEP> uiäd <SEP> /'. <SEP> dargestellt. <SEP> Es <SEP> kennen <SEP> auch <SEP> mehrere
<tb> z <SEP> un, <SEP> <B>U</B> <SEP> nischaiten <SEP> <B>.
<SEP> 1</B> <SEP> eingerichtete <SEP> Zahnradpaare
<tb> anordnet <SEP> werden, <SEP> -wodurch <SEP> man <SEP> verschiedene
<tb> Drehzahlen <SEP> erreichen <SEP> könnte.
<tb> Das <SEP> grosse <SEP> Zahnrad <SEP> g <SEP> des <SEP> Vorgeleges <SEP> sitzt
<tb> fest <SEP> auf <SEP> der <SEP> Welle <SEP> <I>7r.</I> <SEP> Die <SEP> Welle <SEP> <I>h</I> <SEP> trügt <SEP> uni
<tb> v <SEP> orjern <SEP> Ende <SEP> eine <SEP> Kupplungshülse <SEP> i, <SEP> die <SEP> auf
<tb> der <SEP> Welle <SEP> h <SEP> längsverschiebbar <SEP> ist, <SEP> aber <SEP> durch
<tb> den <SEP> Stift <SEP> j <SEP> gegen <SEP> Verdrehung <SEP> festgehalten
<tb> wird.
<SEP> Anderseits <SEP> patt <SEP> die <SEP> Kupplung <SEP> i <SEP> auf <SEP> die
<tb> Welle <SEP> 1j <SEP> der <SEP> anzutreibenden <SEP> Maschine, <SEP> die <SEP> bei
<tb> vor@eschobeiier <SEP> Muffe <SEP> durch <SEP> den <SEP> Stift <SEP> 1 <SEP> mit gen,-inmen <SEP> -wird. <SEP> Wird <SEP> der <SEP> Motor <SEP> abgestellt,
<tb> sö <SEP> schiebt <SEP> siel- <SEP> die <SEP> Muffe <SEP> i <SEP> zurück, <SEP> "so <SEP> dar
<tb> der <SEP> Motor <SEP> abgekuppelt <SEP> ist. <SEP> Ain <SEP> andern <SEP> Ende
<tb> der <SEP> Welle <SEP> <I>Ir</I> <SEP> ,ist <SEP> eine <SEP> Kurbel <SEP> angebracht. <SEP> Die
<tb> Befu.tigung <SEP> cliesei- <SEP> Kurbel <SEP> gib <SEP> ist.
<SEP> derart, <SEP> da1>
<tb> bei <SEP> eingeschaltetem <SEP> Motor <SEP> die <SEP> Kurbel <SEP> nicht
<tb> mit-Cnommen <SEP> -wird.
<tb> Ani <SEP> PolgtItäuse <SEP> c% <SEP> ist <SEP> die <SEP> Führung <SEP> u, <SEP> an geuü <SEP> aelit, <SEP> die <SEP> genau <SEP> auf <SEP> das <SEP> an <SEP> dei# <SEP> anzu ti ,j#il,enden <SEP> Maschine <SEP> befestigte <SEP> Führungseisen <SEP> o
<tb> paf>t. <SEP> Mittelst <SEP> der <SEP> Schraube <SEP> p <SEP> wird <SEP> der <SEP> Elektro mot#-,r <SEP> festgeklemmt. <SEP> Ein <SEP> Anschlag <SEP> (1 <SEP> sorgt
<tb> daft:
r, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Motor <SEP> immer <SEP> in <SEP> die <SEP> richtige
<tb> Lag- <SEP> kommt. <SEP> damit <SEP> die <SEP> Kupplung <SEP> der <SEP> beiden
<tb> Weh <SEP> !e <SEP> n <SEP> richtig <SEP> arbeiten <SEP> kann.
<tb> Ani <SEP> Polgehäuse <SEP> sind <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Griffe <SEP> r, <SEP> i,
<tb> ang_bracht, <SEP> so <SEP> dass <SEP> man <SEP> den <SEP> Motor <SEP> bequem
<tb> trai:
sportieren <SEP> kann. <SEP> Der <SEP> Schalter <SEP> . <SEP> dient
<tb> sehlieI31ich <SEP> zurr <SEP> Einschalten <SEP> des <SEP> Motors. <SEP> Die
<tb> Str@-#liizuftihrung <SEP> geschieht <SEP> durch <SEP> Kabel <SEP> und
<tb> Ste1'her.
<tb> -1n <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Maschinen <SEP> braucht <SEP> nun mehr <SEP> nur <SEP> noch <SEP> das <SEP> Führungseisen <SEP> o <SEP> und <SEP> an
<tb> die <SEP> Antriebswelle <SEP> k <SEP> der <SEP> Mitnehmenstift <SEP> 1 <SEP> an gebracht <SEP> zu <SEP> -werden, <SEP> eine <SEP> wenige <SEP> Kosten <SEP> ver iu-sa@@hende <SEP> Einrichtung, <SEP> und <SEP> die <SEP> Maschine
<tb> -fit <SEP> zuni <SEP> elektrischen <SEP> Antrieb <SEP> eingerichtet.
<tb> Die <SEP> Benutzung <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> gestaltet
<tb> sich <SEP> -wie <SEP> folgt:
<tb> hier <SEP> Motor <SEP> -wird <SEP> mit <SEP> beiden <SEP> Händen <SEP> an
<tb> den <SEP> Griffen <SEP> r. <SEP> i- <SEP> gefusst <SEP> und <SEP> auf <SEP> das <SEP> Ftih- rungseisen f, geschoben, bis die Führung gegen den Anschlag (j stört. Dann wird mit- telst der Schraube p) der Apparat. festgestellt.
Bei dieser Handhabung ist die Kuppluiigs- inuffe <I>i</I> auf die Welle k gelangt; die Nutte i wird v orgeschoben. so clali sie den Stift 1 mitnimmt. Hierauf wird mit der rechten Hand die Kurbel Zia erfal.>t lind Maschine und Motor langsam angedreht.
Erst bei Erreichung der richtigen Umdrehungszahl wird der Motor mittelst des Schalters , ein-eschaltet. Auf diese Weise kiinnen Maschinen, die finit gruf.;cr I\bersetzung arbeiten, wie Zentrifugen iisw.. langsam angelassen werden, so da1 das Ge triebe und der Motor durch ein hulies An- laufsmoinent nicht beschädigt werden.
Die technischen Fortschritte dieser An ordnung gegenüber den bekannten Einrich- tuncen bestehen darin, dass fast sämtliche kleineren Maschinen, wie Zentrifugen. Butter maschinen, Waschmaschinen, Wäschemangeln. Pumpen usw., ohne grosse fmä.ndernng auf die beschriebene Weise mit den- Apparate in Verbindung gebracht -werden l@i;
nnen. Gegenüber allen andern @@etriehsarten bestellt auch der Vorteil, dal:, die JIasehinei nicht räumlich so zu stelicn brauchen, wie bei Ver wendung von Transmissionen. Das Anbringen des Elehtroniotors geschieht durch, Aufschie ben und F estkleminen auf das Führungseisen schnell und sicher.
Durch die Anordnung einer Handkurbel kann den Anlaufsverhältnissen der einzelnen Maschinen Rechnung getragen werden, indem das vereinigte Aggregat, also Arbeitsmaschine und Motor, langsam angekurbelt -wird. Erst bei Erreichung der richtigen L indrehungszahl wird der bIotor eingeschaltet.
Bei Zentrifugen würde ohne diese Ein richtung eine unmittelbare Kupplung nicht stattfinden dürfen. Aber auch der Motor wird wesentlich geschont, da eine Anlaufarbeit nicht erforderlich ist.