DD138688B1 - Drahtfuehrung mit fangvorrichtung an rohrlosen schnellverseilmaschinen - Google Patents

Drahtfuehrung mit fangvorrichtung an rohrlosen schnellverseilmaschinen Download PDF

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DD138688B1
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Horst Wesche
Karl-Heinz Buhrmann
Martin Poida
Helmut Geling
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Horst Wesche
Buhrmann Karl Heinz
Martin Poida
Helmut Geling
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    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
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    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
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    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
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Description

-A-
Titel der Erfindung
Drahtführung mit Fangvorrichtung an rohrlosen Schnellverseilmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine Drahtführung mit Fangvorrichtung an rohrlosen Schnellverseilmaschinen, bei denen das Verseilgut (Drähte oder Litzen) von den zwischen den einzelnen Antriebsständern in nicht mitdrehenden Spulenrahmen gelagerten Ablaufspulen über die Mitte der Rotationsachse nach außen abgezogen und in sinusförmigen Kurven die Achsmitte kreuzend zum Verseilpunkt geführt wird»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die rohrlosen Schnellverseilmaschinen arbeiten mit sehr hohen Drehzahlen und zum 'Teil mit freien Flugkurven· Dazu sind ganz spezielle Drahtführungen erforderlich, einmal, um das Verseilgut sicher und möglichst verschleißfrei zu führen und zum anderen die Ausbildung einer nahezu idealen Flugkurve "zu garantieren»
Eine der neuesten Ausführungen einer solchen Verseilmaschine ist in der DD-PS ІЗО 264 beschrieben und dargestellte Bei dieser Schnellverseilmaschine, die aus einzelnen Botorsektionen besteht, zwischen denen die Ablaufspulen in pendelnd aufgehängten Spulenrahmen gelagert sind, wird das Verseilgut von der Ablaufspule iioex eine von der Achsmitte schräg nach außen verlaufende Führung herausgeführt und über die äußeren Führungen in einer sinusförmig verlaufenden Kurve zum Verseilpunkt geführt·1
Die äußeren Führungen sind dabei am Außenumfang der Rotorsektionen angebracht« Zwischen den Rotorsektionen bildet das Ver— seilgut freie Flugkurven, während es innerhalb der Rotorsektion dessen Achsmitte kreuzt. Im Verseilgut wird mittels der Spulenbremsen und sonstiger in den Führungselementen vorgesehenen Einrichtungen eine Zugkraft aufgebaut, die während des Verseilprozesses eine nahezu ideale Flugkurve gewährleistet. Dabei treten erhebliche Zugkräfte im Verseilgut auf, die aus -verschiedenen Gründen (ze B0 Fehler im Verseilgut) manchmal zum Zerreißen eines Verseilgutstranges führen. Dieser Umstand führt zunächst zur Ausbildung einer überdimensionierten Flugkurve (do ho das Verseilgut zwischen allen Lage'rständern v/ird nach außen getragen) und führt zum Verhaken des gerissenen Stranges mit naheliegenden Bauteilen der Verseilmaschine, Trotz eingebauter Drahtrißabschaltung kommt es dabei zum Umwickeln der Spulenrahmen und zur Einschnürung der um die Spulenrahmen herumgeführten Verseilgutstränge. Das kann soweit führen, daß alle diese Verseilgutsträn^e reißen oder zumindest stark beschädigt werden· Die Beseitigung dieser Schäden bedingt einen erheblichen Zeitaufwand und damit verbunden einen entsprechenden Proauktionsausfall und Ausschußproduktion· Vorrichtungen zur Verhütung solcher Schäden sind im Verseilmaschinenbau bisher nicht bekannt geworden»
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Schäden durch unvermeidbare Verseilgutrisse möglichst klein zu halten,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst werden soll, besteht darin, durch geeignete Verseilgutführungen sowie Fangvorrichtungen im äußeren Führungsbereich die nachträgliche Zerstörung der nicht vom Verseilgutriß betroffenen Verseilgutstränge zu verhindern.
Erfindungsgemäß v/ird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf dem Umfang der als Leitkegel ausgebildeten Enden der Rotorsektionen je Verseilgutstrang ein oder mehrere senkrecht auf
_. 3 —
der Mantelfläche des jeweiligen Leitkegels axial hintereinander angeordnete Fangklammern vorgesehen sind, wobei die einzelnen Verseilgutstränge vor dem Übergang in die freie Flugkurve in auf dem Ende des Leitkegels in die Mantelfläche desselben eingearbeiteten Nuten geführt sind und daß alle im Bereich zwischen den Rotorsektionen befindlichen rotierenden Teile, ze B0 die Transmissionswelle, durch Leitbleche geschützt sind» Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß die Fangklammern aus einem elastischen federnden Material bestehen und das Klemmteil der Fangklammer außerhalb des Austragungsbereiches des im normalen Betriebszustand befindlichen Verseilgutstranges vorgesehen ist· Zur Erfindung gehört fernerhin, daß die einzelne Fangklammer die Form einer zweizinkigen Gabel aufweist, deren beide Enden in der Mantelfläche des Leitkegels befestigt sind, während das geschlossene, das Klemmteil bildende Ende radial nach außen gerichtet ist.
Ausf ührun^sbeispiel
Anhand der vorliegenden Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilabschnitt einer rohrlosen Schnellverseilmaschine mit freier Flugkurve im Längsschnitt
Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Leitkegel einer Rotorsektion im Schnitt quer zur Achsrichtung
Fig» 3 einen Ausschnitt aus dem Leitkegel im Schnitt längs der Mittenachse
Fig. 4 einen Ausschnitt aus dem Leitkegel quer zur Längsachse ohne Führungsnut·
ЗО Gemäß der Fig. 1 wird ein Teil der Verseilmaschine gezeigt, an der die Erfindung zur Anwendung kommt. In zwei Antriebsständern 1 sind die zugehörenden Rotorsektionen, die im einzelnen aus der Ritzelwelle 2 und den darauf drehfest angeord-
neten Leitkegeln 4 sowie den Wälzlagern 5 und den Deckscheiben 3 bestehen, gelagert. Die in die Leitkegel 4 hineinreichenden Wellenzapfen 6 nehmen den Spulenrahmen 7 zwischen den beiden mit der offenen Seite einander zugekehrten Leitkegeln 4 mit der Spule 18 auf· Das Verseilgut 11 wird mittels Führungsnippel 10 in einer sinusförmig verlaufenden, im Bereich der Rotorsektionen die Achsmitte kreuzenden Kurve zum Verseilpunkt 19 geführt· An der Mantelfläche der Leitkegel 4 vor und hinter dem äußeren Führungsnippel 10 sind
Fangklammern 12, 13 angeordnet, durch die das Yerseilgut 11 hindurchgeführt ist. Diese Fangklammern 12, 13 bestehen aus einem elastischen, federnden Material und weisen die Form einer zweizinkigen Gabel auf, die mit den beiden Enden im Leitkegel 4 befestigt ist, während das geschlossene Ende radial nach außen weist und den eigentlichen Klemm- oder Fangbereich darstellte Hinter dem äußeren Führungsnippel 10, d. h· am offenen Ende des Leitkegels 4, sind je Verseilgutstrang in die Mantelfläche längsverlaufende Nuten 14 eingearbeitet, über die die Fangklammern 13 hinwegfassen. Das
äußerste Ende der Mantelfläche des Leitkegels 4 ist mit einem ringförmigen, den Durchmesser des Leitkegels vergrößernden Aufsatz 15 versehen. Die Fangklammern 12, 13 sind so ausgebildet, daß das durchlaufende Verseilgut 11 nur bei einem Eiß des Verseilgutes in den Fangbereich der Fang klammern 12, 13 gerät und dort festgehalten wird.
Damit beim Riß eines Verseilgutstranges und der damit verbundenen größeren Austragung das Verseilgut 11 nicht in die anderen rotierenden Teile der Verseilmaschine, z, Б, die Transmissionswelle 9s gerät, ist aie letztere durch ein Leitblech 16 abgedeckt, wobei das letztere gegenüber der Verseilmaschine elektrisch isoliert und für die Drahtrißabschaltung als Kontakt element vorgesehen ist· Weiterhin ist am Spulenrahmen 7 ал der Auslaufseite des Verseilgutes 11 ein Abweisblech 17 angeordnet, das verhindern soll, daß das eventuell von der: Spule 18 ablaufende Verseilgutende in den Bereich der rotierenden Teile gerät·
Die erfindungsgemäße Drahtführung mit. Fangvorrichtung funktioniert wie folgt:
Reißt ein Verseilgut st rang, was meist am Verseilpunkt 19 passierfc, tragen infolge der fehlenden Zugkraft die Seilkurven
des gerissenen Stranges über das normale Maß hinweg aus» Bei diesem Vorgang gerät der Verseilgut st rang in den Klemmbereich, der Facgklammern 12, 13 und wird dort festgehalten· Ein weiteres Austragen der Seilkurven wild dadurch verhindert und es kommt zu keinen zusätzlichen Verseilgutrissen· Die etv/as über das normale Maß ausgetragenen Seilkurven erreichen dabei die Leitbleche 16 und bewirken damit die Abschaltung der Schnellverseilmaschine· Die anderen nicht gerissenen Verseilgut stränge bleiben dabei völlig unbeschädigto Selbst wenn einmal ein Riß im Bereich einer freien Plugkurve auftritt, kann keine Beschädigung der anderen Verseilgutstränge auftreten, da die gerissenen Enden sich auf die Leit kegel 4, und zwar zwischen der Fangklammer 13 und dem ringförmigen Aufsatz 15» aufwickeln. In diesem Bereich laufen, wie bereits beschrieben, die Verseilgut stränge in Nuten 14 und damit geschützt. Sollte einmal eine Spule 18 leer laufen, so kann das 'Ende des Verseilgutes 11 infolge des Abweisbleches 17 nicht von den rotierenden Teilen der Schnellverseilmaschine erfaßt werden.

Claims (1)

  1. Erf inaungsanspruch
    1. Drahtführung mit Fangvorrichtung an rohrlosen Schnellverseilmaschinen, bei denen das Verseilgut (Drähte oder Litzen) von den zwischen den einzelnen Antriebsständern i& nicht mitdrehenden Spulenrahmen gelagerten Ablaufspulen über die Mitte der Rotationsachse nach außen abgezogen und in sinusförmigen Kurven die Achsmitte kreuzend zum Verseilpunkt geführt wird, gekennzeichnet dadurch, daß auf dem Umfang der als Leitkegel (4) ausgebildeten Enden der Rotorsektionen je Verseilgutstrang ein oder mehrere senkrecht auf der Mantelfläche des jeweiligen Leitkegels (4) axial hintereinander angeordnete Fangklammern (12, 13) vorgesehen sind, wobei die einzelnen Verseilgutstränge vor dem Übergang in die freie Flugkurve in auf dem Ende des Leitkegels (4) in die Mantelfläche desselben eingearbeiteten Hüten (14) geführt sind, und daß alle im Bereich zwischen den Rotorsektionen befindlichen rotierenden Teile, z» B, die Transinissi onsv/elle (9)» durch Leitbleche (16) geschützt sind·
    2e Drahtführung mit Fangvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Fangklammern (12, 13) aus einem elastiscnen, federnden Material bestehen und das Klemmteil der Fangklammer (12, 13) außerhalb des Austragungsbereiches des im normalen Betriebszustand befindlichen Verseilgutstranges vorgesehen ist«
    3· Drahtführung mit Fangvorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die einzelne Fangklammer (1-2, 13) <üe Form einer zweizinkigen Gabel aufweist, deren beide Enden in der Mantelfläche des Leitkegels
    «30 (4) befestigt sind, während das geschlossene, das Klemmteil bildende Ende radial nach außen gerichtet ist.
    BierioL-Seiten Zeichnungen
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