DD140976A5 - Vorrichtung zum entsaften von landwirtschaftlichen produkten,insbesondere von fruechten - Google Patents
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Description
Vorrichtung zum Entsaften von landwirtschaftlichen ·. ' . Produkten
^ey
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entsaften von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere von Früchten.
Bs sind bereits Vorrichtungen zum Entsaften von landwirtschaftlichen Produkten bekannt, die mit einem Preßbehälter, der einen durch ein bewegliches Druckorgan abgeschlossenen Preßraum aufweist, in den eine Preßgutzuführeinrichtung mündet, und mit einer Steuerung zum wechselweisen Pressen und auflockern des Preßgutes und zum Ein- und Ausschalten der Preßgutzuführeinrichtung ausgerüstet sind.
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Diese Vorrichtung eignet sich besonders zum Auspressen ,:. ;. .. von Obst und Trauben, '
Bekannte Einrichtungen dieser Art weisen aber den Nachteil auf, daß der gesamte Preßvorgang, währenddem das Preßgut wechselweise gepreßt und aufgelockert wird, verhältnismäßig lange dauert.
Ziel'der Erfindung:
Durch die vorliegende Erfindung werden die vorstehend genannten Nachteile beseitigt und eine Vorrichtung ge- j schaffen, die eine Verkürzung des gesamten Preßvorganges erlaubt, ohne daß eine verminderte Saftausbeute in Kauf genommen werden muße .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde-, eine verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten Art mit einem veränderten Preßzvklus zu entwickeln.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen an den Saftauslaß des Preßbehälters angeschlossenen Pufferbehälter gelöst, der mit einer beim Absinken des Saftpegels auf einen unteren. Grenzwert ansprechenden, mit dem Steuerkreis des Antriebes für das Druckorgan in Verbindung stehenden und beim Ansprechen den Abbruch der Preßphase bewirkenden i'lüssigkeitsstandmesßeinrichtung versehen ist, und eine in der Auslaßleitung des Pufferbehälters angeordnete, diese Auslaßleitung absperrende, von der Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung ansteuerbare Absperreinrichtung, die jeweils nach Beginn jeder Preßphase bis. zum Ansprechen der !Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung den Saftausfluß aus dem Pufferbehälter freigibt. .
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Da jede Preßphase abgebrochen wird, sobald die beim Pressen angefallene Saftmenge durch Freigeben des Saftabflusses bis auf eine Restrnenge aus dem Pufferbehälter abge flossen ist, wird das Auspressen des Preßgutes jeweils beendet, bevor das Preßgut vollständig ausgepreßt ist. Durch diese Verkürzung der einzelnen Preßphasen wird der gesamte Preßvorgang ebenfalls verkürzt» Ein Verlust an Saft tritt jedoch nicht auf, da der in der Zwischenzeit aufgelockerte und gegebenenfalls mit frischem Preßgut vermischte Preßkuchen während den nächsten Preßphasen noch weiter ausgepreßt wird. Zudem wird ein Überpressen des Preßgutes und ein zu starkes Zusammenpressen des Preßkuchens vermieden, was das nachfolgende Auflockern erleichtert und das erneute Auspressen begünstigte
Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des'Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Die einzige Figur zeigt schematisch eine Vorrichtung zum Aus~ pressen von Obst, Trauben und dergleichen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine an einen Maisehe-Vorratsbehälter 1 angeschlossene Maische-Zuführ-. einrichtung im Form einer Maische-Punpe 2 vorhanden. Die Pumpe 2 ist über ein gesteuertes Ventil 3 mit dem Preßraum 5 eines liegenden, drehbar gelagerten Preßbehälter 4 verbunden. Der Preßraum 5 ist einerseits durch eine feststehende Gegendruckplatte 6 und andererseits durch eine bewegliche Druckplatte 7 begrenzte Im linken Endbereich des Preßbehälters 4 ist ein Saftsammeiraum 8 vorhanden, der durch die Gegendruckplatte 6 vom Preßraum 5 getrennt ist und der mit einem Saftauslaß 9 in Verbindung steht.
Zwischen der Druckplatte 7 und der Gegendruckplatte 6 sind Zugorgane 10 gespannt, welche aus. einem Kern und einer
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diesen umschließenden Filterhülle bestehen, wie das z.B. in der GH-PS 397 424 dargestellt und beschrieben ist. Diese Zugorgane 10 wirken als Drainageelemente, durch welche der aus der Maische ausgepreßte Saft aus dem Preßraum 5 in den SaftsammeIraum 8 und von dort in den Saftauslaß 9. gelangt. Diese Zugorgane 10 dienen weite°r noch dazu, durch Auflockern der Preßmasse eine gute Saftkanalisation zuschaffen und beim Entleeren der Presse durch Zerreißen des Preßkuchens die Tresterentnahme zu erleichtern.
Der Preßbehälter 4 ist über ein Getriebe 12 mit einem Antriebsmotor 11 verbunden, der beim Einschalten den Preßbehälter 4 in Drehung versetzt. Die Druckplatte 7 ist an einer Kolbenstange 13 befestigt, die mit dem Kolben 14 einer hydraulischen Kolben-Zylindereinheit 15 verbunden ist. Die Rücktriebskammer 16 und die Vortriebskammer 17 der Kolben-Zylindereinheit 15 sind mit Hilfe eines durch Elektromagnete 18 und 19 betätigbaren Umsteuerventiles 20 wechselweise mit einer Hydraulikpumpe 21 bzw. einem Auffangbehälter 22 verbindbar. Der mit 23 bezeichnete hydraulische Antrieb für die Druckplatte 7 weist weiter noch ein Rückschlagventil 24 und ein Überdruckventil 25 auf. An den Saftauslaß 9 ist über ein Mengenmeßgerät 26 ein vorzugsweise luftdicht verschlossener Pufferbehälter 27 angeschlossen. In der Auslaßleitung 28 des Pufferbehälters 27 ist eine Förderpumpe 29 angeordnet, die druckseitig an einen nicht dargestellten Lagertank angeschlossen ist und
die auf noch zu beschreibende Weise den anfallenden: Saft aus dem Pufferbehälter 27 in diesen Lagertank fördert. Die Pumpe 29 ist über einen Schalter 30 und ein Verzögerungsglied 31 mit einem Hauptschalter 32 verbunden. Der Pufferbehälter 27 ist mit einer. Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung 33' versehen, die mit dem Hauptschalter 32 verbunden ist und die mit dem Schalter 30 und dem Verzögerungsgieid 31 in Wirkverbindung steht. Die Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung 33 spricht an, wenn der Saftetand im Pufferbehäl-
ter 27 auf einen Minmalpegel· 34 abgesunken ist« Beim Ansprechen der Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung 33 wird die Förderpumpe 29 abgeschaltet und die Preßphase abgebrochen, wie das noch näher erläutert werden, wird.
Die Elektromagnete 18 und 19 des Umsteuerventils 20 sind über ein Zeitglied 35. mit dem Hauptschalter 32 verbunden. Die Maische-Pumpe 2 und das gesteuerte Ventil 3 sind über ein Zeitglied 37 und einen normalerweise geschlossenen Kontakt eines Druckschalters 36 an den Hauptschalter 32 angeschlossen. In der Verbindung zwischen dem Hauptschalter 32 und dem Antriebsmotor 11 liegt ein normalerweise offener Kontakt des Druckschalters 36. Dieser Druckschalter 36 ist mit der Vortriebskammer 17 verbunden, wobei die Kontakte des Druckschalters 36 bei einem gegebenen Druck in der Vortriebskammer 17, Z0B0 bei sechzig bar, betätigt, d.h. geöffnet bzw. geschlossen werden. Im weiteren ist ein Endschalter 38 vorhanden, der bei Erreichen der Hubendlage 39 durch die Druckplatte 7 anspricht«. Dieser Endschalter 38 ist über ein Verzögerungsgleid 40 mit dem Elektromagneten 18 verbunden und steht mit- dem Zeitglied 35 und dem-Verzögerungsgleid 31 in Wirkverbindung0
Die Förderleistung der Pumpe 29 sollte auf die zu pressende Maische-Menge, d„h. die anfallende Saftmenge, und auf die Größe des Pufferbehälters 27 ausgerichtet sein. Die Förderleistung dieser Pumpe 29 sollte daher gleich oder größer sein als die pro Zeiteinheit anfallende 8aftmenge0 Da der Saft im Lagertank vor Oxydation durch die Atmosphäre geschützt werden sollte, muß verhindert werden, daß bei ausgeschalteter Pumpe 29 der Saftstand unter den Minmalpegel 34 sinken kann. Das Ausfließen von Saft aus dem Pufferbehälter 27 kann durch Verwendung einer dichten Förderpumpe 29 verhindert werden« Bei Verwendung einer undichten Pumpe 29 kann das unerwünschte Ausfließen von Saft dadurch vermieden werden, daß die Auslaßleitung 28
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siphonartig über den 'Minimalpegel 34 steigend angeordnet wird oder daß in diese Auslaßleitung zwischen Pufferbehälter 27 und Förderpumpe 29 eine gesteuerte Rückschlagklappe oder ein ähnliches Absperrorgan eingebaut wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt: "
Durch Betätigen des Hauptschalters 32 wird die Vorrichtung in Betrieb genommen« Insbesondere wird das Zeitglied 37, die Maische-Pumpe 2 und das gesteuerte Ventil 3 eingeschaltet. Damit beginnt das Einfüllen von Maische aus dem Vorratsbehälter 1 in den. Preßraum 5. Die Flüssigkeitsstandmesßeinrichtung 33 sowie das Verzögerungsglied. 31 werden ebenfalls eingeschaltet. Dieses Verzögerungsglied 31 verhindert jedoch, daß die Förderpumpe 29 auch schon jetzt in Betrieb gesetzt wird. Zudem wird die Hydraulikpumpe 21 eingeschaltet und über das Zeitglied 35 der Elektromagnet 18 betätigt. Durch das nun in die Vortriebskammer 17 strömende Drucköl wird die Druckplatte 7 in Vorwärtsrichtung gegen die Gegendruckplatte β bewegt, wodurch die sich im Preßraum 5 befindliche Maische ausgepreßt wird. Durch Einbauen von nicht dargestellten geeigneten Verzögerungsgliedern in den Steuerkreis für den hydraulischenAntrieb 23 könnte erreicht werden, daß der Beginn der Vorwärtsbewegung der Druckplatte 7 und somit die Preßphase gegenüber der Inbetriebsetzung der Maische-Pumpe 2 mit einer zeitlichen Verzögerung erfolgt.
Der während der Preßphase anfallende Saft gelangt vom Saftsammeiraum 8 über den Saftauslaß 9 und das Mengenmeßgerät 26 in den Pufferbehälter 27. Nach Ablauf einer am Verzögerungsglied 31 einstellbaren Zeitspanne, z.B. zwei Minuten, wird die Förderpumpe 29 über dieses Verzögerungsglied 31 und den Schalter 30 in Betrieb genommen. Die Förderpumpe 29 saugt nun den Saft aus dem Pufferbehälter 27
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ab und fördert den Saft in den nicht dargestellten Lagertank, Sobald der Saftstand im Pufferbehälter 27 den Minimalpegel 34 erreicht, spricht die Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung 33 an» Beim Ansprechen dieser Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung 33 wird die Förderpumpe 29 stillgesetzt, das Verzögerungsglied 31 zurückgestellt und der Elektromagnet 19 des Umsteuerventils 20 betätigt. Zudem wird das Zeitglied 35 zurückgestellt. Durch Betätigen des Elektromagneten 19 wird das Umsteuerventil 20 umgeschaltet, so daß die Hydraulikpumpe 21 nun mit der Rücktriebkamnier 16 verbunden wird» Somit wird die Druckplatte 7 in Rückvs/ärtsrichtung gegen seine Hubendlage 39 bewegt»
Um ein Überpressen der Maische im Preßraum 5 zu verhindern, und/oder falls der Saftanfall so groß ist, daß die Förder-.pumpe 29 sehr lange braucht, um den Saft im Pufferbehälter 27 auf den Minirnalpegel 34 abzusaugen, wird mittels des Zeitgliedes 35 die maximale Dauer jeder Preßphase begrenzt. Nach Ablauf der am Zeitglied 35 eingestellten Zeitdauer, z.B. vier Minuten, wird durch deses Zeitglied 35 der Elektromagnet 19 betätigt und damit das Umsteuerventil 20 umgeschaltet. Dadurch wird die Rückwärtsbewegung der Druckplatte 7 eingeleitet. Die Förderpumpe 29 bleibt jedoch so lange in Betrieb, bis der Saftstand im Pufferbehälter 27 den Minirnalpegel 34 erreicht hat. .
Während der Rückwärtsbewegung der Druckplatte 7 ist der Antriebsmotor 11 in Betrieb und dreht den Preßbehälter 4. Dadurch wird auf bekannte Weise der Preßkuchen aufgelockert. Die Maische~Pumpe 2 und das gesteuerte Ventil 3, welche während der Vorwärtsbewegung der Drzckplatte 7 durch Ansprechen des Druckschalters 36 außer Betrieb gesetzt worden sind, werden beim Rücklaufen der Druckplatte 7 wieder eingeschaltet. Die dadurch in den Preßraum 5 geförderte frische Maische wird nun mit der vorgängig ausgepreßten Maische vermischte
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Sobald die Druckplatte 7 ihre Hubendlage.39 erreicht, spricht der Endschalter 38 an und bewirkt über das Verzögerungsglied 40 ein Umschalten des Umsteuerventies 20 und ein Einschalten des Zeitgliedes 35 und des Verzögerungsgliedes 31. Nach Ablauf der durch, das Verzögerungsglied 4-0 festgelegten Zeitdauer seit dem Ansprechen des Endschalters 38 wird die Kydraulikpumpe 21 wieder mit der Vortriebskammer 17 verbunden, wodurch eine erneute Vorwärtsbewegung der Druckplatte 7 bewirkt wird» Zu Beginn dieser Vorwärtsbewegung der Druckplatte- 7 fördert die Maische-Pumpe 2 über das Ventil 3 weiter Maische in den Preßraum 5, bis bei Erreichen eines vorbestimmten Druckes ;J ' in der Vortriebskammer 17 der Druckschalter 36 anspricht. ; Der Ansprechwert, z„B. sechzig bar, ist so gewählt, daß durch das Ventil 3 ein Rückfließen von Maische zur Maische-Pumpe 2 auf alle Fälle verhindert wird. Der bei dieser erneuten Preßphase anfallende Saft wird wie bereits erwähnt im Pufferbehälter 27 aufgefangen und nach Ablauf der durch das Verzögerungsglied 31 festgelegten Zeitdauer mittels der Pumpe 29 in den Lagertank befördert* Beim Ansprechen der Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung 33 erfolgt auf die bereits beschriebene Weise ein Stillsetzen der Förderpumpe 29 und ein Umschalten des Umsteuerventiles auf Rückhub. .
Dieses wechselweise Auspressen und Auflockern bzw. EFeuzuführen von Maische dauert so lange, bis der Füllungsgrad des Preßbehälters 4 das vorgesehene Maß erreicht hat. Der Abbruch der Maischezuführung wird durch das Zeitglied 37 bewirkt, welches nach Ablauf einer einstellbaren Zeitdauer seit dem erstmaligen Betätigen des Hauptschalters 32 die Masiche-Pumpe 2 und das gesteuerte Ventil 3 entgültig stillsetzt, Nach beendeter Maischezufuhr gehen die Preßphasen selbstverständlich in der beschriebenen Weise weiter, bis die Saftausbeute auf ein Mindestmaß absinkt. •Zum Beendigen des genzen Preßvorganges und zum Stillsetzen
der gesamten Vorrichtung könnte beispielsweise das eine Schaltfunktion ausübende Mengenmeßgerät 26 herangezogen werden.
Das Verzögerungsglied 31 könnte beispielsweise so ausgebildet werden, daß die Verzögerungszeitdauer für das Einschalten der Förderpumpe 29 mit zunehmender Prozeßdauer verkürzt wird» Um ein Überlaufen des Pufferbehälters 27 zu verhindern, ist es möglich, die Förderpumpe 29 durch die Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung 33 einschalten zu lassen, sobald der Saftstand im Pufferbehalter.27 einen Maximalpegel 41 erreicht.
Anstatt die Förderpumpe 29 mit gegenüber dem Beginn der Preßphase durch das Verzögerungsgleid 31 festgelegter zeitlicher Verzögerung einzuschalten, ist es auch denkbar, die Förderpumpe 29 immer dann einzuschalten wenn der Saftstand im Pufferbehälter 27 einen bestimmten Pegel erreicht hat, der zwischen dem Minmalpegel 34 und dem Maximalpegel 41 liegt«
Falls der Saft ohne Zuhilfenahme einer Förderpumpe 29 frei aus dem Pufferbehälter 27 in den Lagertank fließen kann, anstelle der ^Förderpumpe 29 ein gesteuertes Absperrorgan, z.B. ein Schieber, eine Klappe, ein Ventil oder dergleichen, in die Auslaßleitung 28 geschaltet werden» Das Öffnen und Schließen dieses gesteuerten Absperrorganes erfolgt auf eine'zum beschriebenen Ein- und·Ausschalten der Förderpumpe 29 entsprechende Weise,
Sinngemäß kann auch ein stationärer Preßbehälter verwendet werden, da das Auflockern des Tresterkuchens bereits bei Einleitung der Rückzugsbewegung der Druckplatte erfolgt, indem eine Ausdehnung und damit teilweises Abbröckeln und Zerfallen des Tresterkuchens eintritt«
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Anstelle der beschriebenen Kolbenpresse kann auch eine Balgpresse verwendet werden, wobei die Steuerung für die Bewegung des Preßbalges dieser Balgpresse entsprechend anders als beschrieben ausgebildet werden muß.
Claims (12)
- -IX-20 9 655Erfindungsanspruch :Ι» Vorrichtung'zum Entsaften von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere von Früchten, mit einem Preßbehälter, der einen durch ein bewegliches Druckorgan abgeschlossenen Preßraum aufweist, in den eine Preßgutzuführe inr ich tung mündet, und mit einer Steuerung zum wechselweisen Pressen und Auflockern des Preßgutes und zum Ein- und Ausschalten der Preßgutzuführeinrichtung,, gekennzeichnet durch einen an den Saufäuslaß (9) des Preßbehälters (4) angeschlossenen Pufferbehälter (27), der mit einer beim Absinken des Saftpegels auf einen unteren Grenzwert (34) ansprechenden, mit dem Steuerkreis des Antriebes (15) für das Druokorgan (7) in Verbindung stehenden und beim Ansprechen den Abbruch der Preßphase bewirkenden Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung (33) versehen ist, und eine in der Auslaßleitung (28) des Pufferbehälters (27) angeordnete, diese Auslaßleitung (28) absperrende,' von der Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung (33) ansteuerbare Absperreinrichtung (29), die jeweils nach Beginn jeder Preßphase bis zum Ansprechen der Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung (33) den Saftausfluß aus dem Pufferbehälter (27) freigibt..
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Absperreinrichtung eine jeweils nach Beginn jeder Preßphase einschaltbare und beim Ansprechen der Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung (33) stillseezbare Förderpumpe (2.9)ist.
- 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet durch ein im Steuerkreis der Absperreinrichtung (29) angeordnetes, bei Beginn jeder Preßphase einschaltbares Verzögerungsglied (31), das nach Ablauf einer Zeitspanne ein Freigeben des Saftausflusses aus dern Pufferbehälter (27) bewirkte209655
- 4. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Flüssigkeitsstandmeßeinrichtung (33) bei Erreichen eines oberen.Grenzwertes (41) des Saftstandes anspricht und ein Freigeben des Saftausflusses aus dem Pufferbehälter (27) bewirkt,
- 5. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß im Steuerkreis des Antriebes (15) für das Druckorgan (7) ein bei Beginn jeder Preßphase einschaltbares Zeitglied (35) angeordnet ist, das nach Ablauf einer Zeitspanne einen Abbruch der Preßphase bewirkt. .. . .
- 6. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5, mit einem als Druckplatte ausgebildeten, relativ zu einer Gegendruckplatte vorwärts und rückwärts verschiebbaren Druckorgan," gekennzeichnet durch einen im Steuerkreis des Antriebes (15) für die Druckplatte (7) liegenden, bei Erreichen der rückwärtigen Endlage (39) der Druckplatte (7) ansprechenden Endschalter (38), der beim Ansprechen eine Vorwärts-^ be?i/egung der Druckplatte (7) bewirkt.
- 7. Vorrichtung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß dem Endschalter (38) ein die Vorwärtsbewegung der Druckplatte (7) mit zeitlicher Verzögerung freigebendes Verzögerungsglied (40) zugeordnet ist.
- 8. Vorrichtung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Preßgutzuführeinrichtung (2) jeweils bei Beginn der- Rückwärtsbewegung der Druckplatte (7) einschaltbar und nach Beginn der Vorwärtsbewegung der Druckplatte (7) ausschaltbar ist.
- 9. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet durch ein im Steuerkreis für die Preßgutzuführeinrichtung (2) angeordnetes, beim erstmaligen Einschalten der"Preßgutzuführeinrichtung (2) einschaltbares Zeitglied (37),. dasnach-Ablauf einer Zeitspanne die Preßgutauführeinrichtung (2) stillsetzt,,
- 10, Vorrichtung nach Punkt 8, mit einer mit der Druckplatte verbundenen, druckmittelbetätigten Kolberi-Zylindereinheit, gekennzeichnet durch einen im Steuerkreis der Preßgutzuführeinrichtung (2) angeordneten, an die Vortriebskammer (17) der Kolben-Zylindereinheit (15) angeschlossenen, normalerweise geschlossenen Druckschalter (36), der bei Erreichen eines gegebenen.Druckes in der Vortriebskammer (17) öffnet. '' --
- 11, Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß in der Auslaßleitung (28) in Serie zur Förderpumpe (29) ein gesteuertes Absperrorgan angeordnet ist, das bei stillgesetzter Förderpumpe (29) die Auslaßleitung (28) flüssigkeitsdicht absperrt,- ·
- 12, Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Auslaßleitung (28) über den unteren Grenzwert (34)- des Saftpegels steigend'verlauft,'so daß der höchste Punkt der Auslaßleitung (28) jeweils höher liegt als der auf den unteren Grenzwert (34) .abgesunkene .Saftpegel,.Hierzu A
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