DD146975A1 - Einrichtung zur herstellung knotenlos geflochtener netze - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze mit aus vier im Netzschenkel und an der Verbindungsstelle verflochtenen Faeden. Zweck der Erfindung ist es, den bisher fuer die Herstellung der Verbindungsstelle von vierfaedigen knotenlos geflochtenen Netzen notwendigen zeitlichen Aufwand zu reduzieren. Mit der Verringerung des zeitlichen Aufwands soll eine Erhoehung der Produktivitaet der Flechteinrichtung verbunden sein. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze zu schaffen, durch die der Weg der Kloeppel mit den Spulen im Interesse der Produktivitaet bei der Herstellung der Verbindungsstelle und im Sinne der Verringerung des Platzbedarfs der Flechteinrichtung verkuerzt wird, so dasz alle an der Verbindungsstelle beteiligten Faeden auf dem kuerzesten und direktesten Weg in den benachbarten Netzschenkel uebergehen. Die Einrichtung der eingangs genannten Art ist erfindungsgemaesz dadurch gekennzeichnet,dasz jeder Flechtkopf aus zwei mit je vier Ausschnitten versehenen Fluegelraedern besteht u. zwischen den Flechtkoepfen mit Kreuzungs- und Laufstellen versehene Weichen vorgesehen sind.
Description
2167 9 1
Erfinder: Jürgen KLoοs Gerhard Nätke
Vertreter: Ludwig Heine
,Einrichtung zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze mit aus vier im Netzschenkel und an der Verbindungsstelle verflochtenen Fäden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits eine Maschine zur Herstellung vierfädiger, knotenlos geflochtener Netze bekannt (DD-PS 30922, 43176, 86061). Sie ist derart gestaltet, daß eine Vielzahl von Flechtköpfen mit vier quadratförmig angeordneten Flügelrädern nebeneinander vorgesehen ist, wobei sich zwischen den Flügelrädern benachbarter Flechtköpfe Weichen für das Überwechseln der Klöppel mit den Spulen von einem Flechtkopf zum anderen befinden. Je nach Art und Anordnung der Weichen ist der Übergang der Klöppel gleichzeitig an zwei oder vier Stellen möglich. Die Nachteile dieser Einrichtung liegen in dem hohen technischen Aufwand begründet. Zur Herstellung des Netzschenkels sind vier Flügelräder mit vier rechtwinklig vorgesehenen Ausschnitten zur Aufnahme der Klöppel notwendig. Durch die Zahl der Flügelräder wird der Platzbedarf und der Umfang einer Flechtmaschine wesentlich bestimmt.
Ein weiterer Wachteil der bekannten ilech.teinrich.tung, der durch die Verwendung von vier Flügelrädern Je Flechtkopf bedingt ist, besteht in den langen Wegen der Klöppel bei der Herstellung der Hetzverbindungsstelle, d. H. durch die Zahl der zur Herstellung des Netzschenkels benötigten Flügelräder wird der zeitliche und technische Aufwand bei der Herstellung der Verbindungsstelle bestimmt.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, den bisher für die Herstellung der Verbindungsstelle von vierfädigen knotenlos geflochtenen Netzen notwendigen zeitlichen Aufwand zu reduzieren. Mit der Verringerung des zeitlichen Aufwands soll eine Erhöhung der Produktivität der Flechteinrichtung verbunden sein.
Darlegung des Wesens der Erfindung ' ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze zu schaffen, durch die der Weg der Klöppel mit den Spulen im Interesse der Produktivität bei der Herstellung der Verbindungsstelle und im Sinne der Verringerung des Platzbedarfs der Flechteinrichtung verkürzt wird, so daß alle an der Verbindungsstelle beteiligten Fäden auf dem kürzesten und direktesten Y/eg in den benachbarten Netzschenkel übergehen*
Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß jeder Flechtkopf aus zwei mit je vier Ausschnitten versehenen Flügelrädern besteht und zwischen den Flechtköpfen mit Kreuzungs- und laufstellen versehene Weichen vorgesehen sinde
Die Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Klöppel mit den Spulen auf den Flechtköpfen paarweise zueinander vorgesehen ist und daß die Weiche an den Berührungsstellen der Flügelräder benachbarter Flechtköpfe mit je einer Kreuzungs-r
und einer Laufstelle und an den Berührungsstellen, der Flügelräder innerhalb der Flechtköpfe mit je zwei Kreuzungsstellen versehen ist«
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Durch die Erfindung wird der für die Herstellung des Netzschenkels benötigte maschinelle Aufwand reduziert« Auf Grund der Reduzierung des maschinellen Aufwands zur Herstellung des Netzschenkels wird es möglich, daß die Klöppel während der Herstellung der Verbindungsstelle den örtlich und zeitlich kürzesten Weg zum benachbarten Flechtkopf nehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert: Es zeigen:
Fig. 1: aus zwei Flechtköpfen bestehende Einheit zur Herstellung von zwei Netzschenkeln
Fig. 2: Schrittweise Herstellung der Netzschenkel bei Flügelradumdrehungen von 90°
Fig. 3: aus zwei Flechtköpfen bestehende Einheit zur Herstellung einer Verbindungsstelle
Fig. 4: Steuerweiche zur Herstellung'der Verbindungsstelle
Fig. 5: Schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle bei Flügelradumdrehungen von 90°
Fig. 1 zeigt den Ausschnitt einer Flechteinrichtung, bei der die beiden Flechtköpfe mit 1 und 2 bezeichnet sind. Flechtkopf 1 besteht aus den Flügelrädern 3 und 4, der Flechtkopf 2 aus den Flügelrädern 5 und 6. Die Drehrichtung der Flügelräder ist durch Pfeile gekennzeichnet. Jedes Flügelrad ist mit vier rechtwinklig zueinander angeordneten Ausschnitten 10 versehen, die zur Aufnahme und dem Transport der Klöppel V- bis 8· während des Flechtprozesses dienen. Die Klöppel laufen während der Herstellung des Netzschenkels in achtförmigen Bahnen. Beim Flechtkopf 1 ist der Klöppellauf durch eine volle Linie, beim Flechtkopf 2 durch,eine gestrichelte Linie dargestellt·
Auf den Flechtköpfen 1 und 2 werden die aus je 4 Fäden bestehenden Netzschenkel geflochten, wobei im Flechtkopf 1 die Klöppel 1' bis 4f und im Flechtkopf 2 die Klöppel 51 bis'δ' mit Hilfe der sich drehenden Flügelräder 3,4 bzw. 5,6 flechtend umlaufen.
Die schrittweise Herstellung von zwei NetζschenkeIn kann aus der Fig« 2 ersehen werden, wobei ein Schritt die Drehung der Flügelräder um 90° bedeutet. Nach 4 Schritten, wobei Fig. 2a die Ausgangsstellung darstellt,· ist eine Flechte hergestellt und die Klöppel 11 bis 41 bzw. 5'bis 8* haben auf den Flechtköpfen die spiegelbildliche Ausgangsstellung (Fig. 2e) eingenommen. Nach 8 Schritten befindet sich jeder Klöppel wieder an seinem Ausgangsort.
Um die Yerbindungsstelle zwischen den Netzschenkeln herstellen zu können, ist es erforderlich, zwischen den Flechtköpfen 1 und 2 eine Weiche 7 vorzusehen (Fig. 3). Der Klöppellauf während der Verbindung ist durch eine volle und eine gestrichelte Linie dargestellt. Mit Hilfe der in der Weiche eingearbeiteten Kreuzungsstellen 8 (Fig. 4) und einer entsprechenden Steuerung erfolgt der Übergang und Austausch der Klöppel 1' bis 81 zwischen den beiden Flechtköpfen· Nach 4 Schritten von 90° sind die Klöppel 1' bis 4' des Flechtkopfes 1 auf den Flechtkopf 2 und die Klöppel .5' bis 8' des Flechtkopfes 2 auf den Flechtkopf 1 gewechselt (Fig. .5)· Bereits in dieser Klöppelstellung kann wieder mit der Herstellung der Netzschenkel begonnen werden. Zu diesem Zweck wird die Weiche 7 umgeschaltet, so daß die Laufstellen 9 an den Berührungspunkten der Flügelräder benachbarter Flechtköpfe für ' den Verbleib der Klöppel 1' bis 4' auf dem Flechtkopf 2 und der Klöppel 51 bis 8' auf dem Flechtkopf 1 sorgen* Zwischen den Flügelrädern innerhalb der Flechtköpfe sind die Kreuzungsstellen 8 im Eingriff*
Claims (5)
1. Einrichtung zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze mit aus vier im Netzschenkel und an der Verbindungsstelle verflochtenen Fäden, deren Flechtköpfe aus mit je vier Ausschnitten versehenen Flügelrädern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flechtkopf (1 ; 2) aus zwei mit je vier Ausschnitten (10) versehenen Flügelrädern·(3; 4 und 5; 6) "besteht und zwischen den Flechtköpfen mit Kreuzungs- (8) und Laufstellen (9) versehene Weichen (7) vorgesehen sind.
* *
2. Einrichtung zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung· der Klöppel ( 1·, 2'; 3', A-1', 51, 61J 71, 8') mit den Spulen auf den Flechtköpfen (1 ; 2) paarweise zueinander vorgesehen ist.
3. Einrichtung zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze nach Punkt<1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche (7) an den Berührungsstellen der Flügelräder (3, 6 bzw.
4,5) "benachbarter Flechtköpfe mit je einer Kreuzungs- (8) und einer Laufsteile (9) und an den Berührungsstellen der Flügelräder (3, 4 "bzw.
5, 6) innerhalb der Flechtköpfe mit je zwei Kreuzungsstellen (8) versehen ist·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21679179A DD146975A1 (de) | 1979-11-09 | 1979-11-09 | Einrichtung zur herstellung knotenlos geflochtener netze |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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ID=5520989
Family Applications (1)
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| DD21679179A DD146975A1 (de) | 1979-11-09 | 1979-11-09 | Einrichtung zur herstellung knotenlos geflochtener netze |
Country Status (1)
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| DD (1) | DD146975A1 (de) |
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1979
- 1979-11-09 DD DD21679179A patent/DD146975A1/de not_active IP Right Cessation
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