DD150768A1 - Verfahren zur herstellung von vierfaedigen,knotenlos geflochtenen netzen - Google Patents

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DD150768A1
DD150768A1 DD22041580A DD22041580A DD150768A1 DD 150768 A1 DD150768 A1 DD 150768A1 DD 22041580 A DD22041580 A DD 22041580A DD 22041580 A DD22041580 A DD 22041580A DD 150768 A1 DD150768 A1 DD 150768A1
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DD22041580A
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Wilfried Holm
Juergen Kloos
Gerhard Naetke
Original Assignee
Wilfried Holm
Juergen Kloos
Gerhard Naetke
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  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von vierfaedigen, knotenlos geflochtenen Netzen unter Anwendung des Dreifluegelradprinzips. Zweck der Erfindung ist es, den Kloeppellauf auf den Flechtkoepfen zur Herstellung der Netzschenkel zu verbessern und damit den oekonomischen Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle zu reduzieren. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein solches Verfahren zu schaffen, durch das ein gleichmaesziges, symmetrisches Geflecht hergestellt wird. Die Aufgabe wird erfindungsgemaesz dadurch geloest, dasz zur Herstellung des Netzschenkels von einer Kloeppelstellung im Flechtkopf ausgegangen wird, bei der jeder dritte Ausschnitt der die Flechtbahn bildenden Fluegelraeder mit einem Kloeppel besetzt ist, und zwischen den Kloeppelstellungen benachbarter Flechtkoepfe ein Versatz um einen Flechtschritt (90 Grad) besteht. Bei einem Versatz der Flechtkoepfe um ein Fluegelrad wird von einer in jedem Flechtkopf gleichen Kloeppelstellung ausgegangen.

Description

220415-"-
Erfinder: Wilfried Holm Jürgen Kloos Gerhard Nätke
Vertreter: Ludwig Heine
Verfahren zur Herstellung von vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft ein Verfahren zur Herstellung von vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen, die nach dem Dreiflügelradprinzip geflochten werden.
Charakteristik der "bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Herstellung vierfädiger knotenlos geflochtener Netze (DD-PS 103 282) bekannt, bei der die einzelnen Flechtköpfe zur Herstellung der Netzschenkel aus drei Flügelrädern bestehen (Dreiflügelradprinzip). Die Achsen der Flügelräder eines Flechtkopfes liegen entweder im rechten Winkel zueinander oder auf einer Geraden· Die Herstellung des Netzschenkels auf einem Flechtkopf erfolgt durch Umlauf von vier Klöppeln, die nach einem bestimmten Schema durch die Drehung der Flügelräder in achtförraigen Bahnen bewegt werden· Zur Herstellung einer Flechte im Netzschenkel sind sechs Schritte bzw· sechs 90°-Umdrehungen der Klöppel erforderlich. Nach zwölf Schritten hat jeder Klöppel wieder seinen Ausgangsplatz erreicht·
Zur Herstellung der Verbindungsstelle zwischen benachbarten Netzschenkeln sind zwischen den Flügelrädern benachbarter Flechtköpfe Weichen für das Überwechseln der Klöppel von einem Flechtkopf zum benachbarten vorgesehen· Für die Herstellung der Verbindungsstelle mit der in der DD-PS 103 282 beschriebenen Vorrichtung sind zwölf Schritte erforderlich· Um den ökonomischen Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle zu verringern, sind bereits verschiedene Lösungen vorgeschlagen worden (WP DO 4 C/ 219 260).
Die Untersuchungen zum Dreiflügelradprinzip haben zu der Feststellung geführt, daß die Qualität des Geflechtes und der ökonomische Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle durch die Ausgangsstellung der Klöppel auf den Flechtköpfen bestimmt wird.
In der Patentanmeldung V/P DO 4 C/ 217 383 wird von einer Ausgangsstellung der Klöppel auf dem Flechtkopf ausgegangen, bei der jedes Klöppelpaar in einer achtförmigen Bahn läuft, wobei das mittlere der drei Flügelräder von den achtförmigen Bahnen beider Klöppelpaare gemeinsam benutzt YJird· Durch diesen Klöppellauf wird der ökonomische Aufwand zur Herstellung des Netzschenkels von zwölf auf acht Schritte verringert. Der Nachteil dieses Klöppellaufs besteht darin, daß das entstehende Geflecht textilphysikalische Mangel aufweist.
Inder DD-PS 103 282 und in der Patentanmeldung WP D 04 C/ 219260 Wird von einer Ausgangsstellung der Klöppel auf den Flechtköpfen ausgegangen, bei der ebenfalls die Klöppel paarweise zueinander angeordnet sind, der Klöppellauf sich aber in den aus den drei Flügelrädern gebildeten Flechtbahnen vollzieht. Der Nachteil dieses Klöppellaufs besteht ebenfalls in den textil-physikalischen Eigenschaften des Geflechtes.
Ziel der Erfindung:
Die Erfindung bezweckt, den Klöppellauf zur Herstellung des Netzschenkels zu verbessern und damit den ökonomischen Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle zu reduzieren.
220415
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung vlerfädlger, knotenlos geflochtener Netze zu schaffen, durch das ein gleichmäßiges, symmetrisches Geflecht hergestellt werden kann.
Die Aufgabe wird bei dem Verfahren nach dem Dreiflügelradprinzip, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Herstellung des Netzschenkels von einer Klöppelstellung im Flechtkopf ausgegangen wird, bei der jeder dritte Ausschnitt der die Flechtbahn bildenden Flügelräder mit einem Klöppel besetzt ist, und zwischen den Klöppelsteilungen benachbarter Flechtköpfe ein Versatz um einen Flechtschritt (90°) besteht· Ein weiteres erfindungsgemäßes Merkmal besteht darin, daß bei einem Versatz der Flechtköpfe um ein Flügelrad von einer in. jedem Flechtkopf gleichen Klöppelstellung ausgegangen wird·
Durch die Erfindung wird es möglich, ein symmetrisches und damit festeres Geflecht herzustellen. Die Klöppel wechseln, bei der Herstellung der Verbindungsstelle auf den kürzesten Wegen über, wodurch eine ökonomisch rationelle Herstellung gewährleistet wird·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 : aus zwei Flechtköpfen bestehende Einheit zur Herstellung von zwei Netzschenkeln ä - f : schrittweise Herstellung der Netzschenkel
Fig. 2: aus zv^ei Flechtköpfen bestehende Einheit zur Herstel^· lung der Verbindungsstelle
a - f : schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle
Fig. 3: aus zwei Flechtköpfen bestehende Einheit zur Herstellung der Verbindungsstelle a - f : schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle
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Pig· 1 zeigt den Ausschnitt einer Flechteinrichtung, bei der die beiden Flechtköpfe 1 und 2 aus je drei vertikal nebeneinanderliegenden Flügelrädern 3, 4, 5 und 6, 7, 8 bestehen (Dreiflügelradprinzip). Die Drehrichtung der Flügelräder ist durch Pfeile gekennzeichnet. Jedes Flügelrad ist mit vier rechtwinklig zueinander angeordneten Ausschnitten 9 versehen, die zur Aufnahme und dem Transport der Klöppel 11 bis 41 und 5' bis 8' während des Flechtprozesses dienen. Der Flechtkopf 1 ist mit den Klöppeln 1' bis 4' und der Flechtkopf 2 mit den Klöppeln 5' bis 81 besetzt. Die Klöppel laufen in den durch die Flügelräder 3, 4, 5 bzw. 6, 7> 8 gebildeten FIechtbahnen. Gemäß der Erfindung sind die Klöppel 11 bis 4' und 51 bis 81 auf den Flechtköpfen 1 und 2 so verteilt, daß von den zwölf vorhandenen Flügelrad-Ausschnitten 9 Jeder dritte Ausschnitt besetzt ist«
Die schrittweise Herstellung der Netzschenkel ist aus den Teilfiguren 1 a bis 1 f ersichtlich (ein Flechtschritt gleich eine 90°-Drehung der Flügelräder), Nach sechs Schritten ist eine Flechte hergestellt und nach 12 Schritten haben die Klöppel wieder die Ausgangsstellungen auf den Flechtköpfen 1 und 2 eingenommen·
Die Fig. 2 zeigt den Ausschnitt einer Flechteinrichtung zur Herstellung der Verbindungsstelle zwischen den benachbarten Flechtköpfen 1 und 2. Die Klöppelstellungen zwischen den beiden Flechtköpfen sind um einen Flechtschritt von 90° zueinander versetzt. Die schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle ist aus den Teilfiguren 2 a bis 2 f ersichtlich. Nach sechs Schritten haben die Klöppel 1' bis 4* des Flechtkopfes eine der Ausgangsstellung entsprechende Stellung auf dem Flechtkopf 2 eingenommen. Das gleiche gilt für die Klöppel 51 bis 8·.
Die Fig. 3 zeigt ebenfalls den Ausschnitt einer FIechteinrichtung zur Herstellung der Verbindungsstelle zwischen den benachbarten Flechtköpfen 1 und 2. Die Klöppelstellungen sind auf beiden Flechtköpfen gleich, zwischen den Flechtköpfen ist jedoch ein Versatz um ein Flügelrad vorgesehen. Die schrittweise
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Herstellung der Verbindungsstelle ist ebenfalls aus den Teilfiguren 3 a bis 3 f ersichtlich· Die der Ausgangsstellung entsprechende Stellung der Klöppel auf dem jeweils benachbarten Flechtkopf wird nach sechs Schritten erreicht·

Claims (2)

Erfindungsansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen, deren Netzschenkel nach dem Dreiflügelradprinzip geflochten werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des Netzschenkels von einer Klöppelstellung im Flechtkopf ausgegangen wird, bei der jeder dritte Ausschnitt der die Flechtbahn bildenden Flügelräder mit einem Höppel besetzt ist, und zwischen den Klöppelstellungen benachbarter Flechtköpfe ein Versatz um einen Flechtschritt <90°) besteht.
2· ¥erfahren zur Herstellung von vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen, nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Versatz der Flechtköpfe um ein Flügelrad von einer in jedem Flechtkopf gleichen Klöppelstellung ausgegangen wird«
Hierzu.„3L$eiien Zeichnungen
DD22041580A 1980-04-14 1980-04-14 Verfahren zur herstellung von vierfaedigen,knotenlos geflochtenen netzen DD150768A1 (de)

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