DD157352B1 - Verfahren zur herstellung von knotenlos geflochtenen netzen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von knotenlos geflochtenen netzenInfo
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Description
" 2189 82
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung knotenlos geflochtener Wetze mit aus acht im Netzschenkel und an der Verbindungsstelle miteinander verflochtenen Fäden auf einer aus vier Flügelrädern je Flechtkopf bestehenden Flechteinrichtung.
Es ist bereits eine Einrichtung zur Herstellung vierfädiger knotenlos geflochtener Netze bekannt, bei der jeder Flechtkopf zur Herstellung eines Netzschenkels aus vier mit je vier Ausschnitten versehenen Flügelrädern besteht und zwischen den Flechtköpfen mit Kreuzungs- und !aufstellen versehene Weichen zur Herstellung der Verbindungsstellen vorgesehen sind. (DD-PS 3o922). Während der Herstellung des Netzschenkels laufen auf jedem Flechtkopf zwei Paar Klöppel in achtförmigen Bahnen um, wodurch ein vierfädiges Geflecht entsteht. Zur Herstellung der Verbindungsstellen des Netzes werden die V/eichen zwischen den Flechtköpfen gedreht, so daß die Klöppel zu den benachbarten Flechtköpfen überwechseln. Während des Überwechseins der Klöppel werden die Verbindungsstellen geflochten.
-EM11983*073061
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Der Nachteil der vorgeschlagenen Einrichtung besteht darin, daß nur vierfädige Geflechte hergestellt v/erden können. Die maximale Anzahl und der Durchmesser der Fäden bestimmen die Festigkeit des Geflechts·
Ein mit der Herstellung stärkerer Fetzschenkeldurchmesser verbundener Kachteil besteht darin, daß das Fassungsvermögen der Spulen mit der Erhöhung des Garndurchmessers verringert wird, wodurch die Produktivität einer Flechteinrichtung herabgesetzt wird. Die auf vierfädiger Grundlage hergestellten Netzschenkeldurchmesser mit solchen maximalen Garnstärken, die gerade noch die Produktivität einer Flechteinrichtung gewährleisten, reichen für bestimmte Einsatzzwecke in der Fischerei nicht aus. Sie sind z. B. dann nicht ausreichend, wenn Netzmaterial für Steerte von Schleppnetzen benötigt wird.
Der Zweck der Erfindung besteht in einem Verfahren, mit dem stärkere Netzschenkeldurchmesser und damit schwere Netze hergestellt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung achtfädiger knotenlos geflochtener Netze zu schaffen, durch das der Anwendungsbereich der mit vier Flügelrädern je Flechtkopf ausgestatteten Flechteinrichtung ohne Einschränkung der Produktivität erweitert wird und gleichzeitig ein symmetrischer Netzschenkel mit kompaktem Aufbau entsteht. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Netzschenkel des achtfädigen Geflechts auf einem aus vier quadratisch angeordneten Flügelrädern bestehenden Flechtkopf hergestellt wird, wobei vier Klöppelpaare in sich diagonal kreuzenden, achtförmigen Bahnen umlaufen, und nach dem Drehen der mit Kreuzungsund Laufstellen versehenen Weichen die Verbindungsstelle durch Überwechseln der Klöppelpaare zum benachbarten Flechtkopf hergestellt wird.
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Durch die Erfindung wird es möglich, mit vier Flügelrädern ausgestattete Flechtköpfe zur Herstellung von vierfädigen Geflechten auch zur Herstellung von achtfädigen knotenlos geflochtenen Netzen zu nutzen. Diese achtfädigen Netze sind als Netzmaterial für Schleppnetzsteerte geeignet und besitzen einen kompakten symmetrischen Netzschenkel.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1a: aus zwei Flechtköpfen bestehende Einheit zur Herstellung der Netzschenkel
Fig. 1 b: Schrittweise Herstellung der Netzschenkel bei Flügelradumdrehungen von 90°
Fig. 2a: Schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle bei Flügelradumdrehungen von 90° (Variante 1)
Fig. 2b: Schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle bei Flügelradumdrehungen von 9o° (Variante 2)
Fig. 1 a zeigt den Ausschnitt einer Flechteinrichtung, bei der die beiden Flechtköpfe 11 und 12 aus je vier quadratisch angeordneten Flügelrädern 13, 14, 15, 16 und 17, 13, 19, 2o bestehen. Die Drehrichtung der Flügelräder ist durch Pfeile gekennzeichnet. Jedes Flügelrad ist mit vier rechtwinklig zueinander angeordneten Ausschnitten 21 versehen, die zur Aufnahme und dem Transport der Klöppel 1 bis 8 und 11 bis 8* (Fig. 1 b) während des Flechtprozesses dienen. Die Klöppel laufen während der Herstellung der Netzschenkel in achtförmigen Sahnen·
Auf den Flechtköpfen 11 und 12 werden die aus je acht Fäden bestehenden Netzschenkel geflochten, wobei im Flechtkopf 11 die Klöppel 1 bis 8 und im Flechtkopf 12 die Klöppel 1* bis 8f paarweise flechtend umlaufen. Die Klöppelpaare 1, 2 und 5, 6 des Flechtkopfes 11 laufen auf der durch die Flügelräder 13, 16 und die Klöppelpaare 3, 4 und 7, 8 auf der durch die Flügelräder 14, 15 gebildeten achtförmigen Bahn. Entsprechendes gilt für den Flechtkopf 12.
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Die schrittweise Herstellung von zwei Netzschenkeln ist aus der Fig. 1 b ersichtlich, wobei ein Schritt mit der Drehung der Flügelräder um 90° identisch ist. Nach vier Schritten ist eine Flechte hergestellt und die Кіорреірэяге beider Flechtköpfe haben eine der Ausgangsstellung in Fig. 1 b (Schritt 0) entsprechende Stellung gemäß Fig. 1 b (Schritt 4) eingenommen. Nach acht Schritten hat jedes Klöppelpaar wieder seinen Ausgangsplatz (Schritt 0) erreicht.
Um die Verbindungsstelle des Netzes (Fig. 2) herstellen zu können, ist es erforderlich, zwischen den Flechtköpfen 11 und 12 an sich bekannte, mit Kreuzungs- und Laufstellen versehene Weichen 21 vorzusehen. Durch entsprechende Schaltung der Weichen 21 verbleiben die Klöppelpaare entweder auf den Flechtköpfen oder wechseln zum benachbarten Flechtkopf über.
Während der Herstellung der Verbindungsstelle wechseln die Klöppel 1 bis 8 auf den Flechtkopf 12 und die Klöppel 1* bis 8' auf den Flechtkopf 11.
In der Fig. 2 sind zwei Varianten zur schrittweisen Herstellung der Verbindungsstelle dargestellt. Ein Schritt ist mit der Drehung der Flügelräder um 90° identisch. Aus den Schrittdarstellungen in den Figuren 2 a und 2 b ist ersichtlich, daß die Verbindungsstelle nach acht Schritten fertiggestellt ist und die Klöppel 1 bis 8 des Flechtkopfes 11 auf den Flechtkopf 12 und die Klöppel 1f bis 8* des Flechtkopfes 12 auf den Flechtkopf 11 übergewechselt sind.
Claims (1)
- BrfindunftsanspruchVerfahren zur Herstellung knotenlos geflochtener Netze auf einer aus vier Flügelrädern je Flechtkopf bestehenden Flechteinrichtung dadurch gekennzeichnet, daß der Netzschenkel des achtfädigen Geflechts auf einem aus vier quadratisch angeordneten Flügelrädern (13, 14, 15, 16 und 17, 18, 19, 2o) bestehenden Flechtkopf (11, 12) hergestellt wird, wobei vier Klöppelpaare (1, 2 bis 7, S und 1r, 2f bis 7', Sf) in sich diagonal kreuzenden, achtförmigen Bahnen umlaufen, und nach dem Drehen der mit Kreuzungs- und Laufstellen versehenen //eichen (22) die Verbindungsstelle durch überwechseln der Klöppelpaare zum benachbarten Flechtkopf hergestellt wird.Hierzu_3_Seiten Zeichnungen
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