DD149241A1 - Verfahren zur herstellung der verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen netzen - Google Patents

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DD149241A1 DD21926080A DD21926080A DD149241A1 DD 149241 A1 DD149241 A1 DD 149241A1 DD 21926080 A DD21926080 A DD 21926080A DD 21926080 A DD21926080 A DD 21926080A DD 149241 A1 DD149241 A1 DD 149241A1
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Wilfried Holm
Gerhard Naetke
Juergen Kloos
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Wilfried Holm
Gerhard Naetke
Juergen Kloos
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  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfaedigen, knotenlos geflochtenen Netzen, die entweder mit Hilfe des Vierfluegelradprinzips o. des Dreifluegelradprinzips geflochten werden.Zweck d.Erfindung ist es,den techn. Aufwand zur Herstellung der nach dem Vierfluegelradprinzip und den oekonomischen Aufwand der nach dem Dreifluegelradprinzip geflochtenen Verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen Netzen zu reduzieren. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zu schaffen, durch das der technisch-oekonomische Aufwand unter der Bedingung reduziert wird, dasz die notwendige Mindestanzahl zur Herstellung der Verbindungsstelle von acht Schritten (Vierfluegelradprinzip) und sechs Schritten (Dreifluegelradprinzip) nicht ueberschritten wird. Beim Vierfluegelradprinzip besteht die erfindungsgemaesze Loesung darin, dasz nach dem Flechten der Netzschenkel auf den um ein Fluegelrad zueinander versetzt angeordneten Flechtkoepfen die Verbindungsstelle mit dem folgenden Flechtkopf durch gemeinsame Nutzung des inneren Fluegelrades hergestellt wird,das zwischen den beiden zu verbindenden Flechtkoepfen liegt. Beim Dreifluegelradprinzip ist die erfindungsgemaesze Loesung dadurch gekennzeichnet, dasz nach dem Flechten der Netzschenkel auf den so zueinander versetzten Flechtkoepfen, dasz je zwei Fluegelraeder benachbarter Flechtkoepfe nebeneinander liegen und die Achsen der Fluegelraeder jedes Flechtkopfes einen rechten Winkel bilden, die Verbindungsstelle mit dem folgenden Flechtkopf durch Nutzung des vierten freien Fluegelrades der Flechtkoepfe hergestellt wird, auf denen zuvor die Netzschenkel geflochten wurden.

Description

Erfinder: Wilfried Holm Jürgen KLoos Gerhard Nätke
Vertreter: Ludwig Heine
Verfahren'zur Herstellung der Verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen Netzen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfädigen knotenlos geflochtenen Netzen, die entv^eder mit Hilfe des Yierflügelradprinzips oder des Dreiflügelradprinzips hergestellt werden«
Charakteristik äext bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Herstellung vierfädiger, knotenlos geflochtener Netze bekannt (DD-PS 30922, 43176 und 86061)· Sie ist derart gestaltet, daß zur Herstellung der Netzschenkel eine Vielzahl von Flechtköpfen nebeneinander vorgesehen ist, die aus Je vier quadratformig angeordneten Flügelrädern bestehen (Vierflügelradprinzip)· Auf jedem aus vier Flügelrädern bestehenden Flechtkopf erfolgt die Herstellung des Netzschenkels durch Umlauf von vier Klöppeln in diagonal zueinander angeordneten achtförmigen Bahnen. Zur Herstellung des Netzschenkels sind vier Schritte bzw. vier 90°-Umdrehungen der Klöppel je Flechte erforderlich. Nach acht Schritten hat jeder Klöppel seinen Ausgangsplatz wieder erreicht. · ·
*"* Cm
Zur Herstellung der Verbindungsstelle zwischen benachbarten Netzschenkeln sind zwischen den je zwei Flügelrädern angrenzender Flechtköpfe V/eichen für das Überwechseln der Klöppel von einem Flechtkopf zum benachbarten vorgesehen» Für die Herstellung der Verbindungsstelle sind acht Schritte bzw» acht 90°-Umdrehungen der Klöppel notwendig. Nach acht Schritten hat jeder Klöppel den ihm entsprechenden Platz auf dem benachbarten Flechtkopf eingenommen, so daß wieder mit der Herstellung der Netzschenkel begonnen werden kann. Die Herstellung der Verbindungsstelle erfolgt auf acht Flügelrädern.
Es ist weiterhin eine Vorrichtung zur Herstellung vierfädiger, knotenlos geflochtener Netze (DD-PS 103282) bekannt, bei der die einzelnen Flechtköpfe zur Herstellung der Netzschenkel aus drei Flügel-rädern 'bestehen (Dreiflügelradprinzip)β Die Achsen der Flügelräder eines Flechtkopfes liegen entweder im rechten Winkel zueinander oder auf einer Geraden* Die Herstellung des Netzschenkels auf einem Flechtkopf erfolgt durch Umlauf von vier, paarweise zueinander angeordneten Klöppeln nach, einem bestimmten Schema. Der Nachteil des Dreiflügelradprinzips gegenüber dem Vierflügelradprinzip besteht-darin, daß zur Herstellung des Netzschenkels sechs Schritte bzw. sechs 90 -Umdrehungen der Klöppel je Flechte erforderlich sind«, Nach zwölf Schritten hat jeder Klöppel wieder seinen Ausgangsplatz erreicht*
Zur Herstellung der Verbindungsstelle zwischen benachbarten Netzschenkeln sind zwischen den Flügelrädern benachbarter Flechtköpfe "Weichen für das Überwechseln der Klöppel von einem Flechtkopf zum benachbarten vorgesehen. Für die Herstellung der Verbindungsstelle mit Hilfe der in der DD-PS 103282 beschriebenen Vorrichtung sind zwölf Schritte erforderlich. Die Herstellung der Verbindungsstelle erfolgt, auf sechs Flügelrädern. Um den ökonomischen Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle verringern zu können, sind bereits verschiedene Lösungen vorgeschlagen worden«
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Bei einer Anordnung der Flechtköpfe in der Art, daß die Achsen der Flügelräder eines Flechtkopfes auf einer Geraden liegen und die Flechtköpfe eine aus hintereinanderliegenden Flügelrädern bestehende Reihe bilden, ist gemäß der Patentanmeldung DD D 04 c/ 213358 vorgeschlagen worden, zwischen den beiden Flügelrädern benachbarter Flechtköpfe ein als V/eiche gestaltetes zusätzliches Flügelrad vorzusehen, wodurch das Überwechseln der Klöppel gleichzeitig an zwei Stellen erfolgen kann. Durch diese Lösung ist es möglich, die Verbindungsstelle in sechs Schritten herzustellen. Der Nachteil der Lösung besteht darin, daß der technische Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle erhöht wird. .
In der Patentanmeldung DD- D 04 C/ 217383 sind weitere Lösungen vorgeschlagen worden, um den ökonomischen Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle zu reduzieren. Durch diese Lösungen wird entweder der technische Aufwand oder der ökonomische Aufwand zur Herstellung der Verbindungsstelle reduziert. Der Nachteil besteht.darin, daß das entstehende Geflecht sowohl im Netaschenkel als auch in der Verbindungsstelle textil-physikalische Mangel aufweist.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, den technischen Aufwand zur Herstellung der nach dem Vierflügelrad und den ökonomischen Aufwand der nach dem Dreiflügelradprinzip geflochtenen Verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen Netzen zu reduzieren«
Darlegung, „de S1 Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe:·, zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen zu schaffen, durch das der technische Aufwand beim Vierflügelradprinzip und der ökonomische Aufwand beim Dreiflügelradprinzip zum Flechten der Verbindungsstelle unter der Bedingung reduziert wird3 daß die notwendige Mindestanzahl von acht Schritten beim Vierflügelradprinzip und sechs Schritten beim Dreiflügelradprinzip je Verbindungsstelle nicht überschritten wird*
Die Erfindung wird· "bei einem Verfahren nach dem Vierflügelradprinzip erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß nach dem Flechten der Netzschenkel auf den um ein Flügelrad zueinander versetzt angeordneten Flechtköpfen die Verbindungsstelle mit dem folgenden Flechtkopf durch gemeinsame Nutzung des inneren Flügelrades hergestellt wird, das zwischen den beiden zu verbindenden Flechtköpfen liegt.
Die Erfindung wird des weiteren bei einem Verfahren nach dem Dreiflügelradprinzip erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß nach dem Flechten der Netzschenkel auf den so zueinander versetzten Flechtköpfen, daß je zwei Flügelräder benachbarter Flechtköpfe nebeneinander liegen und die Achsen der Flügelräder jedes Flechtkopfes einen rechten Winkel bilden, die Verbindungsstelle mit dem folgenden Flechtkopf durch Nutzung des vierten freien Flügelrades der F.lechtköpfe hergestellt wird, auf denen zuvor die Ketzschenkel geflochten wurden.
Durch die Erfindung wird der technische Aufwand beim Vierflügelradprinzip und der ökonomische Aufwand beim Dreiflügelradprinzip zum Flechten der Verbindungsstelle von knotenlos geflochtenen Netzen reduziert.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Zeichnungen beschriebenen zwei Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fige 1: Eine aus zwei Flechtköpfen zur Herstellung der Netzschenkel und einer Anordnung zur Herstellung der Verbindungsstelle bestehende Einheit auf der Grundlage des Vierflügelradprinzips Fig. 2: Schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle bei Flügelradumdrehungen von 90°
Fig., 3: Eine aus zwei Flechtköpfen zur Herstellung der Netzschenkel und einer Anordnung zur Herstellung der Verbindungsstelle bestehende Einheit auf der Grundlage des Dreiflügelradprinzips
Fig. 4: Schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle bei' Flügelradumdrehungen von 90
Fig. 1 zeigt den Ausschnitt einer FIeenteinheit,bei der auf den beiden Flechtköpfen 11 und 12 die Herstellung der Netzschenkel und zwischen den Flechtköpfen 12 und 13 die Herstellung der Verbindungsstelle erfolgt« Die Drehrichtung der Flügelräder ist durch Pfeile gekennzeichnet. Der Flechtkopf 11 ist gegenüber dem Flechtkopf 12 um ein Flügelrad versetzt angeordnet. Jedes Flügelrad ist mit vier rechtwinklig zueinander angeordneten Ausschnitten versehen, die zur Aufnahme und dem Transport der Klöppel 1 bis 4, 5 bis 8 und 1' bis 41 während des Flechtprozesses dienen·
Auf den Flechtköpfen 11 und 12 werden die aus Je vier Fäden bestehenden Netzschenkel auf der Grundlage des bekannten Vierflügelradprinzips geflochten· Auf dem Flechtkopf 11 laufen die Klöppel 1 ' -bis 4' "auf den durch die Flügelräder gebildeten, diagonal zueinander liegenden, achtförmigen Bahnen um« Auf dem Flechtkopf 12 laufen die Klöppel 1 bis 4 entsprechend um. Nach vier Schritten ist auf jedem Flechtkopf eine Flechte hergestellt und nach acht Schritten hat jeder Klöppel seine Ausgangsstellung wieder eingenommen«
Auf die Darstellung der schrittweisen Herstellung der Netzschenkel auf den Flechtköpfen 11 und 12 wurde verzichtet, da dies auf der Grundlage des bekannten Dreiflügelradprinzips erfolgt. Die Ausgangsstellung der Klöppel auf den Flechtköpfen 11 und 12 ist aus der Fig. 1 ersichtlich»
Fig. 2 zeigt die schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle auf der durch die Flechtköpfe 12 und 13 gebildeten Anordnung. Gegenüber der Verbindungsstelle beim bekannten Vierflügelradprinzip wird durch diese Anordnung ein Flügelrad eingespart. Die .Anordnung zur Herstellung der Verbindungsstelle ist so gewählt, daß das mit 14 bezeichnete Flügelrad gemeinsam von den Flechtköpfen 12 und 13 benutzt wird. Nach acht 90°-Umdrehungen der Flügelräder sind die Klöppel 1 bis 4 auf den Flechtkopf 13 und die Klöppel 5 bis 8 auf den Flechtkopf 12 übergewechselt. Gleichzeitig erfolgt die Flechtung des Netzschenkels auf dem Flechtkopf 11,
Fig. 3 zeigt den Ausschnitt einer Flechteinheit, bei der auf den beiden Flechtköpfen 21 und 22 die Herstellung der Netzschenkel und zwischen den Flechtköpfen 22 und 23 die Herstellung der Verbindungsstelle erfolgt«. Die Drehrichtung der Flügelräder ist durch Pfeile gekennzeichnet« Der Flechtkopf 21 ist gegenüber dem Flechtkopf 22 so angeordnet, daß die Flügelräder 24 und 25 des Flechtkopfes 21 und die Flügelräder 26 und 27 des Flechtkopfes 22 nebeneinander liegen und die Achsen der Flügelräder 24, 25, 26 des Flechtkopfes 21 und der Flügelräder 27, 28, 29 des Flechtkopfes 22 einen rechten Winkel bilden. Die Flügelräder jedes Flechtkopfes sind mit vier rechtwinklig zueinander angeordneten Ausschnitten versehen, die zur Aufnahme und zum Transport der Klöppel 1 bis 4, 5 bis 8 und 1' bis 41 während des Flechtpjrozesse.s dienen.
Auf den Flechtköpfen 21 und 22 werden die aus je vier Fäden bestehenden Netzschenkel auf der Grundlage des bekannten Dreiflügelradprinzips geflochtene. Die Flügelräder 30 des Flechtkopfes 21 und 31 des Flechtkopfes 22 bleiben während der Herstellung der Netzschenkel unbesetzt. Auf dem Flechtkopf 21 laufen die Klöppel 1' bis 41 und auf dem Flechtkopf 22 die Klöppel 1 bis 4 um» Nach sechs Schritten ist auf jedem Flechtkopf eine Flechte hergestellt und nach zwölf Schritten hat jeder Klöppel seine Ausgangsstellung wieder .eingenommen.
Auf die Darstellung der schrittweisen Herstellung der Netzschenkel wird verzichtet, da dies auf der Grundlage des bekannten Dreiflügelradprinzips erfolgt. Die Ausgangsstellung der Klöppel auf den Flechtköpfen 21 und 22 ist aus der Fig. 3 ersichtliche
Fig. 4 zeigt die schrittweise Herstellung der Verbindungsstelle auf der durch die Flechtköpfe 22 und 23 gebildeten Anordnung. Die Herstellung der Verbindungsstelle erfolgt unter Einbeziehung des freien Flügelrads 31 des Flechtkopfes 22 und des freien Flügelrades 32 des Flechtkopfes 23. Nach sechs 90°-Umdrehungen der Flügelräder sind die Klöppel 1 bis 4 auf den Flechtkopf 23 und die'Klöppel 5 bis 8 auf'den Flechtkopf 22 übergewechselt. Gleichzeitig erfolgt die Herstellung des Netzschenkels auf dem durch die drei Flügelräder 24 s 25, 26 gebildeten Flechtkopf "21 .

Claims (1)

  1. Erfindungsansprüche
    Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfädigen knotenlos geflochtenen Netzen, deren Netzschenkel nach dem Vierflügelradprinzip geflochten werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Flechten der Netzschenkel auf den um ein Flügelrad zueinander versetzt angeordneten Flechtköpfen (11. 1.2) die Verbindungsstelle mit dem folgenden Flechtkopf (13) durch gemeinsame Nutzung des inneren Flügelrades (14) hergestellt wird, das zwischen den beiden zu verbindenden Flechtköpfen (12, 13) liegt*
    2e Verfahren zur Herstellung der Verbindungsstelle von insbesondere vierfädigen, knotenlos geflochtenen Netzen, deren Netsschenkel nach dem Dreiflügelradprinzip geflochten werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Flechten der Netzschenkel auf den so zueinander versetzten Flechtköpfen (21,
    22) daß je zwei Flügelräder (24, 25 und 27, 28) benachbarter Flechtköpfe (21, 22) nebeneinander liegen und die Achsen der Flügelräder (24, 25, 26 und 27, 28, 29) jedes Flechtkopfes' (21 , 22) einen rechten Winkel bilden, die Verbindungsstelle mit dem folgenden Flechtkopf (23) durch Nutzung des vierten freien Flügelrades (31, 32) der Flechtköpfe (22,
    23) hergestellt wird, auf denen zuvor die Netzschenkel geflochten wurden.
    Hierzu ^.Seiten Zeichnungen
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