DD202086A5 - Pflanzenwachstumsregulierendes mittel - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft Mittel zur Regulierung des Pflanzenwuchses, welche als Wirkstoff in einer Menge von 0,001 bis 95 Gew.-% eine razemische oder optisch aktive Verbindung der Formel I, woran R eine gegebenenfalls niederalkoxysubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen o. eine im Phenylring gegebenenfalls durch einen oder mehrere Niederalkoxy- und/oder Halogensubstituenten substituierte Phenyl-(nieder Alkyl)-Gruppe bedeutet.
Description
795 55
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zur Regulierung des Pflanzenwuehses
ßebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft neue Mittel zur Regulierung des Pflanzenwuchses»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind zahlreiche Mittel zur Regulierung des Pflanzenvvuchses bekannt j die jedoch hinsichtlich ihres Wirkungsspektrums noch nicht vollständig befriedigen.
Ziel der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue wirkungsvolle Mittel zur Regulierung des Pflanzenwuehses bereitzustellen.
Die Erfindung betrifft Mittel, welche als Wirkstoff in einer Menge von 0,001 - 95 Gew.-% eine razemische
J D U I 4
oder optisch aktive Verbindung der allgemeinen Formel I und übliche, organische oder anorganische, feste und/oder flüssige Träger und/oder Füllstoffe und/oder Verdünnungsmittel und/oder oberflächenaktive Mittel enthalten.
(D N-O-R
In Formel I bedeutet R eine gegebenenfalls niederalkoxysubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit 2 bis 24 Kohlenstoffatomen oder eine im Phenylgring gegebenenfalls durch einen oder mehrere Niederalkoxy- und/oder Halogensubstituenten substituierte Phenyl-(ηieder-Alkyl)-Gruppe.
Der Ausdruck "Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen" bezieht sich auf geradkettige oder verzweigte, 1 bis 12 Kohlenstoffatome enthaltende Alkylgruppen (z.B. Methyl, Ätijtyl, n-Propyl, Isopropyl, η-Butyl, n-Hexyl, n-Dodecyl usw.). Diese Alkylgruppen können gegebenenfalls niederalkoxysubstituiert sein. Unter dem Ausdruck "Niedere Alkoxygruppe" sind geradkettige oder verzweigte Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen zu verstehen (z.B. Methoxy, Äthoxy, Isopropoxy usw.). Als Alkoxyalkylgruppe können die Methoxymethyl-, Äthoxymethyl und ß-Äthoxyäthylgruppen erwähnt werden. Der Ausdruck "Alkenylgruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen" bezieht sich auf geradkettige oder verzweigte Alkenylgruppen (z.B. Vinyl, Allyl, 2-Propenyl usw.). Unter dem Ausdruck "Phenyl-(nieder alkyl)-Gruppe" sind geradkettige oder verzweigte, 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthaltende, mit einer oder zwei Phenylgruppe(n) substituierte Alkylgruppen zu verstehen (z.B. Benzyl,
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ß-Phenyl-äthyl, ß,ß-Diphenyl-äthyl usw.)· Die Phenyl-(nieder alkyl)-Gruppen können im Phenylring eine oder mehrere Halogen- und/oder Niederalkoxysubstituenten tragen (z.B. p-Chlorbenzyl usw.). Der Ausdruck "Halogenatom" umfaßt die Fluor-, Chlor-, Brom- und Oodatome.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I enthalten mindestens ein asymmetrisches Kohlenstoffatom und können in razemischer oder optisch aktiver Form vorliegen. Die Erfindung bezieht sich sowohl auf razemische als auch auf optisch aktive Verbindungen der allgemeinen Formel I. Der in der Beschreibung verwendete Ausdruck "eine Verbindung der allgemeinen Formel I" umfaßt die razemischan Verbindungen der allgemeinen Formel I und auch die optisch aktiven Antipode.
Eine vorteilhafte Gruppe der Verbindungen der allgemeinen Formel I stellen jene Derivate dar, in welchen R für eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 oder 10 bis 14 Kohlenstoffatomen, eine Allylgruppe oder eine Benzylgruppe steht.
Besonders vorteilhafte Vertreter der Verbindungen der all gemeinen Formel I sind die folgenden Derivate:
(-)-2~(n-Propoxyimino)-(/"'l,7 ^-t
( -)-2-(η-Propoxyimino)-(1,7,7-trimethyl-bicyclo^~2.2.17-
heptan; (t)-2-(Dodecyloxyimino)-(I,7.7-trimethyl-bicyclo^~2.2.l7-
heptan ; (i)„2-(Allyloxyimino)-(1.7,7-trimethyl-bicyclo^"2.2.17-
heptan ; (-)~2-(Allyloxyimino)~(l,7,7-trimethyl-bicyclo^~2.2.l7-
heptan; (i)-2-(Benzyloxyimino)-(1,7,7-trimethyl-bicyclo/~2.2.17-heptan;
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Die erfindungsgeruäßen fungiziden Mittel können sowohl in Form von Konzentraten mit einem hohen Wirkstoffgehalt wie auch als gebrauchsfertige Mittel vorliegen.
Der Wirkstoff wird zu an sich bekannten Mitteln formuliert, zum Beispiel zu Emulsionskonzentraten (EC), Granulaten, vorzugsweise Mikrogranulaten , Folien,(Saatgutfolie) usw. In diesen Mitteln liegt der Wirkstoff im Gemisch mit festen oder flüssigen inerten Streck- und Verdünnungsmitteln, Trägerstoffen, Lösungsmitteln und sonstigen Hilfsstoffen vo r.
Als Hilfsstoffe sind zum Beispiel die oberflächenaktiven Mittel, wie Netzmittel, emulgierende und dispergierende Stoffe, Trennmittel Streichmittel, adhäsive Stoffe, Haftmittel, Farbstoffe, korrosionshemmende Stoffe, Suspensionsmittel, ferner Stoffe zu nennen, die auf dem behandelten Gebiet das Eindringen des Regens erleichtern oder erschweren.
Als feste Trägerstoffe eigenen sich inaktive Mineralstoffe, zum Beispiel Aluminiumsilikat, Talkum, kalziniertes Magnesiumoxyd, Kieselgur, Tricalciumphosphat, ferner Korkpulver, Koksstaub, Tonerde, Kaolin, Perlit, Bentonit, Montmorillonit , Attapulgit, Pyrophyllit, Dolomit, Gips, Calciumcarbonate Glimmerschiefer, kolloides Siliziumdioxyd, FuI-lererde, Hewitterde, Porzellanerde, usw.
Als flüssige Trägermittel sind zum Beispiel Wasser, organische Lösungsmittel und wäßrig-organische Lösungsmittel geeignet. Außer Wasser eigenen sich besonders Ketone, zum Beispiel Acetonphenon, Cyclohexanon, Isophoron, aromatische Kohlenwasserstoffe, zum Beispiel Benzol, Toluol, Xylol, Alkylnaphthaline, Tetrahydronaphthalin, ferner chlorierte Kohlenwasserstoffe, zum Beispiel Chlorbenzole,
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Athylendichlorid, Trichlorethylen, Tetrachloräthan , Alkohole, zum Beispiel Methanol, Äthanol, Isopropanole, Butanole, Propylenglycol, Diacetonalkohol, schließlich Karosin und mineralische, tierische und pflanzliche öle, aliphatische Mineralölfraktionen, hochsiedende aromatische Petroleumdestillate, wie Naphtha und destilliertes Teeröl, polare organische Lösungsmittel, zum Beispiel Oimethylsulfoxyd und Dimethylformamid, sowie Gemische der aufgeführten Lösungsmittel.
Die verwendeten oberflächenaktiven Mittel können ionisch oder nichtionisch sein.
Geeignete kationische oberflächenaktive Mittel sind zum Beispiel die quaternären Ammoniumverbindungen, wie zum Beispiel Cetyltrimethylammoniumbromid, Cetylpyridiniumbromid usw.
Geeignete anionische oberflächenaktive Mittel sind zum Beispiel die Seifen, die Salze der aliphatischen Schwefelsäuremonoester, zum Beispiel Natriumlaurylsulfat, das Natriumsalz des Dodecylalkoholschwefelsäureesters» ferner die Salze von sulfonierten aromatischen Verbindungen, zum Beispiel Natriumdodecylbenzosulfat, Natrium-, Calcium- oder Ammoniumlignosulfat, Butylnaphthalinsulfonat, Diisopropyl- und Triisopropylnaphthalinsulfonsäure-natriumsalze und deren Gemische, das Natriumsalz der Petroleumsul· fonsäure, die Kalium- und Triäthanolaminsalze der ölsäure oder Abietinsäure usw.
Geeignete Suspendiermittel sind zum Beispiel die hydrophilen Kolloide, wie zum Beispiel Polyvinylpyrrolidon, Natriumcarboxymethylcellulose, pflanzliche Harze wie Tragant usw.
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Als .Haftvermittler, zum Beispiel Streichmittel, können Calcium- oder Magnesiumstearat, adhäsive Stoffe wie Polyvinylalkohol, Cellulosederivate oder andere kolloide Stoffe verwendet werden.
Als Dispergiermittel kommen unter anderem Methylcellulose, Ligninsulfonate, Alkylnaphthalinsulfonate usw. in Betracht.
Mittel zum Fördern der Verteilung, der Haftung und zur Regelung des Eindringens von Feuchtigkeit in den behandelten Boden sind zum Beispiel Fettsäuren, Harze, Leim, Kasein und Alginate.
Der Wirkstoff kann mit den aufgeführten Trägerstoffen, Streckmitteln und Hilfsstoffen zu unterschiedlichen festen, flüssigen oder gasförmigen Formulierungen für die Anwendung in Landwirtschaft und Gartenbau verarbeitet werden.
Als feste Formulierungen kommen zum Beispiel Granulate, vorzugsweise Mikrogranulate, Pasten, granulierte, gebeizte oder bevorzugt überzogene Saatgutkörner, ferner Saatgutfolien in Betracht.
Flüssige Formulierungen sind Lösungen, wie die unmittelbar verwendbaren Spritzlösungen, die mit Wasser oder mit organischen Lösungsmitteln zubereitet sind, ferner ölige Lösungen und mischbare ölige Lösungen, Dispersionen, Suspensionen, vorzugsweise wäßrige Suspensionen, wäßrige oder ölige Emulsionen, inverte Emulsionen usw.
Ein granuliertes Präparat kann zum Beispiel hergestellt werden, indem man den Wirkstoff in einem Lösungsmittel löst und die Lösung in Gegenwart eines Bindemittels auf die Oberfläche eines körnigen Trägermaterials, zum Beispiel die Oberfläche poröser Teilchen (Bimsstein oder Attaclay),
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nicht-poröser mineralischer Teilchen (Sand oder Tonerde), oder organischer Granalien (Schwarzerde oder geschnittene Tabakstengel) aufbringt und das Granulat falls nötig, trocknet. Granulierte Präparate können ferner hergestellt werden, indem man den Wirkstoff mit staubförmigen mineralischen Stoffen in Gegenwart von Gleitmitteln und Bindemitteln verpreßt, die Preßlinge zerkleinert und das Material auf die gewünschte Teilchengröße siebt. Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung von Granulaten ist das trockene oder nasse Granulieren; letzteres kann sowohl durch feuchtes Pressen wie auch als Granulataufbau erfolgen.
Eine besonders geeignete Form der Formulierung ist die Saatgutfolie . Es ist bekannt, daß vor allem im Gartenbau, aber auch in anderen Zweigen der Landwirtschaft zur Erleichterung des Säens und zwecks Einhaltung einer gleichmäßigen Pflanzen- und Reihenentfernung das Säen von Hand durch das Verlegen von Saatgutfolie ersetzt wird. In diesen Folien sind die Samenkörner, gegebenenfalls in mehreren Reihen nebeneinander, in eine wasserlösliche Folie eingeschlossen, und diese Folienstreifen (Bänder) werden in den Boden eingebracht. Die Folie kann aus einem beliebigen, gegenüber dem Saatgut inerten, wasserlöslichen Material, zum Beispiel Polyvinylalkohol, bestehen, von ihr wird lediglich gefordert, daß sie das Saatgut nicht schär digt und durch die Wirkung der Feuchtigkeit im Boden zerfällt , beziehungsweise sich auflöst. Bei der Formulierung der Saatgutfolie mit dem Wirkstoff wird entweder der Wirkstoff in der Folie inkorporiert, oder die Folie enthält mit dem Wirkstoff behandelte Samenkörner. Der besondere Vorteil dieser Formulierung besteht darin, daß die Keimkraft der in der Folie enthaltenen Samenkörner bzw. die Keimkraft und das Wachstum der angebauten Pflanze stimuliert wird.
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Dispersionen, Suspensionen oder Emulsionen werden hergestellt, indem man den Wirkstoff in einem Lösungsmittel löst, welches gewünschtenfalls Netz-, Dispergier-, Suspendier- oder Emulgiermittel enthalten kann, und die erhaltene Lösung mit Wasser versetzt, welches ebenfalls Netz-, Dispergier- oder Emulgiermittel enthalten kann. Diese Präparate können vorteilhaft Antioxydantien (wie Butyl-hydroxy-trisol) oder Lichtschutzmittel (wie Urinul^ N 539) enthalten.
Mischbare Öle werden hergestellt, indem man den Wirkstoff unter Zusatz eines Emulgators in einem geeigneten, vorzugsweise in einem mit Wasser begrenzt mischbaren Lösungsmittel, löst oder fein verteilt.
Unmittelbar verwendbare Spritzlösungen werden zubereitet, indem man den Wirkstoff in einem vorzugsweise hoch- oder mittelsiedenden Lösungsmittel, insbesondere in einem Lösungsmittel mit einem Siedpunkt von über 10O0C löst.
Inverte Emulsionen werden zubereitet, indem man die Emulsion des Wirkstoffes vor der Anwendung oder während des Spritzens im Spritzbehälter mit Wasser emulgiert.
Zur Zubereitung der wäßrigen Anwendungsformen werden besonders vorteilhaft vor der Anwendung mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnbare Emulsionskonzentrate, Pasten oder Spritzpulver hoher Wirkstoffkonzentration vorwendet. Diese Konzentrate werden so formuliert, daß sie über längere Zeit hinweg gelagert werdtfn können und nach dem Verdünnen mit Wasser ein genügend lange homogenes, in den üblichen Spritzvorrichtungen anwendbares wäßriges Präparat bilden. Der Wirkstoffgehalt der Konzentrate liegt im allgemeinen bei 10 bis 85 Gew.-%, vorzugsweise bei 25 bis 60 Gew.-%. Die Wirkstoffkonzentration des anwendungsfertig
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verdünnten wäßrigen Präparates (oder Spritzbrühe) beträgt vorzugsweise 0,01-3,00 Gew.-%, kann jedoch für spezielle Anwendungsgebiete auch höher oder geringer sein.
Die Wirkstoffkonzentration der erfindungsgemäßen Mittel kann in Abhängigkeit von der zum Erreichen der gewünschten Wirkung notwendigen Wirkstof fmenge , die Formulierungsart und der Anwendungsart innerhalb weiter Grenzen variieren und liegt im allgemeinen zwischen 0,01 und 95 Gew.-%. Wird der Wirkstoff im sog. ultra low volume Verfahren ausgebracht , so werden Zusatzstoffe nur in ganz geringen Mengen zugesetzt, und das vorzugsweise 90 bis 98 Gew.-% Wirkstoff enthaltende Präparat wird mit Feinsprühvorrichtungen, insbesondere von einem Flugzeug aus, auf das zu behandelnde Gebiet vernebelt. Bei verdünnten Mitteln beträgt diese Konzentration im allgemeinen O1(M bis 20 Gew.-%, bei konzentrierten Mitteln 20 bis 95 Gew. -%.
In den emulgierbaren Konzentraten liegen 5-70 Gew.-%, vorzugsweise 10-50 Gew.-%, in den Streumitteln 0,5-10 Gew.-%, vorzugsweise 1-5 Gew.-%, Wirkstoff vor.
Die erfindungsgemäßen Präparate können als Spritzbrühen, Streu- und Sprühmittel als Überzugsmittel (Saatgutdragieren), als Saatgutfolien, Bodengießflüssigkeiten, Tauchbäder usw. angewendet werden. Der Typ des Mittels wird jeweils unter Berücksichtigung der Anforderungen des vorliegenden Anwendungsgebietes gewählt.
Zum Gegenstand der Erfindung gehört ferner ein landwirtschaftliches Verfahren, welches dadurch charakterisiert ist, daß man die Pflanzen, das Saatgut und/oder deren Lebensraum direkt oder indirekt mit Präparaten behandelt, die den razemischen oder optisch aktiven Wirkstoff der Formel I enthalten.
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Im Sinne des erfindungsgemäßen landwirtschaftlichen Verfahrens wird das erfindungsgemäße Präparat in an sich bekannter Weise in oder auf den Boden, auf das Saatgut, die Pflanzen oder bestimmte Pflanzenteile aufgebracht.
Die Behandlung des Saatgutes kann zum Beispiel erfolgen, indem man dieses unter Mischen mit dem Wirkstoff, gegebenenfalls zusammen mit Trägerstoffen, überzieht, jedoch kann der Wirkstoff auch zusammen mit den oben aufgeführten oberflächenaktiven Netzmitteln und gegebenenfalls Trägerstoffen auf die Oberfläche des Saatgutes aufgebracht werden« In diesem Falle wird zum Beispiel das den Wirkstoff, das oberflächenaktive Mittel und den Trägerstoff enthaltende Gemisch zunächst mit wenig Wasser angefeuchtet und dann das Saatgut mit der Suspension vermischt.
i£ine spezielle Form der Saatgutbehandlung ist das Dragieren des Saatgutes, bei dem das Saatgut zum Beispiel in einen Dragierkessel eingebracht und in dem sich drehenden Dragierkessel mit der wäßrigen Lösung eines Bindemittel (zum Beispiel Carboxymethylcellulosenatrium) benetzt wird. Anschließend wird das staubförmige Gemisch des Überzugsmaterials auf die nasse Oberfläche des Saatgutes aufgestäubt. Abhängig von der Art des zu dragierenden Saatgutes wird das Überzugsmaterial bis zum Erreichen einer bestimmten Menge (eines bestimmten Maßes) dosiert.
Im Sinne des erfindungsgemäßen landwirtschaftlichen Verfahrens kann man auch so vorgehen, daß man den Wirkstoff in Form eines mit Sand, Erde oder einem der erwähnten festen Trägerstoffe und gegebenenfalls einem der erwähnten oberflächenaktiven Mittel bereiteten pulverförmigen Gemisches beim Aussäen des Saatgutes in die Furche einbringt.
Bei einer weiteren Ausführungsforto des erfindungsgemäßen landwirtschaftlichen Verfahrens wird der Wirkstoff als
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gewünschtenfalls oberflächenaktive Mittel und/oder pulverförmige feste Trägerstoffe enthaltende wäßrige Spritzbrühe vor, während oder nach dem Säen auf das Saatgut aufgebracht.
Bei dem erfindungsgemäßen landwirtschaftlichen Verfahren kann das den Wirkstoff enthaltende Mittel auf die Umgebung der Pflanzen, auf die Pflanzen oder bestimmte Pflanzenteile, zum Beispiel die Blätter, aufgebracht werden, zum Beispiel durch Sprühen, Streuen oder Spritzen. Das den Wirkstoff enthaltende Präparat kann auch zur Bodenbehandlung verwendet werden und wird in diesem Falle durch Gießen, Überschwemmen odor Einarbeiten in den Boden mit diesem vermischt; das Saatgut wird dann in den behandelten Boden ausgesät.
Die erfindungsgemäßen Mittel können zur Regelung des Wachstums von Einkeimblättrigen und von Zweikeimblättrigen verwendet werden, Die Behandlung kann vor dem Säen (presowing), vor dem Pflanzen (pre-planting) , vor dem Auflaufen (pre-emergence) oder nach dem Auflaufen (post-emergence) erfolgen. Die Behandlung kann auch durch Einarbeiten in den Boden vorgenommen werden.
Unter Behandlung vor dem Säen (pre-sowing) oder vor dem Pflanzen (pre-planting) ist zu verstehen, daß die erfindungsgemäßen Mittel in den Boden eingebracht werden und das Säen beziehungsweise Pflanzen erst daran anschließend erfolgt.
Behandlung pre-emergence bedeutet, daß das erfindungsgemäße Mittel vor dem Auflaufen der Pflanzen auf den Boden aufgebracht wird; zum Beispiel wird der Boden mit dem Mittel besprüht , wenn die keimenden Plfanzen die oberste Bodenschicht noch nicht durchbrochen haben.
Unt.er Behandlung post-emergence ist zu verstehen, daß das erfindungsgemäße Mittel nach dem Auflaufen der Pflanzen
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auf das zu behandelnde Gebiet ausgebracht wird, zum Beispiel werden einzelne Pflanzenteile oder der Boden behandelt.
Es wurde gefunden, daß die erfindungsgemäßen Mittel insbesondere die Kulturen von Mais, Get-reidearten, Sonnenblumen, Luzerne, Zuckerrüben, Raps, Soja, Kartoffeln, Reis, Paprika, Tomaten und Gemüse im Wachstum beeinflussen.
Die für eine zufriedenstellende- Wirkung notwendige Menge des erfindungsgemäßen Wirkstoffes hängt von sehr vielen Faktoren ab, so zum Beispiel von der optischen Konfiguration des Wirkstoffes (Razemat, links- oder rechtsdrehend), der Art der zu behandelnden Kultur oder dec zu bekämpfenden Insektein, von dem Entwicklungsabschnitt der zu behandelnden Kulturpflanze (Samenkorn, Keinling, 1-3 Blattstadium usw.), von den in der Umgebung der zu behandelnden Pflanze wachsenden sonstigen Pflanzen, von der Jahreszeit, den klimatischen Verhältnissen, ferner von der Art, in der das erfindungsgemäße Präparat zur Anwendung gelangt. Daher ist die optimale Dosis in jedem Falle empirisch zu ermitteln. Im allgemeinen werden pro Hektar 0,1-25 kg, vorzugsweise 0,1-15 kg Wirkstoff verwendet. Bei der Anwendung als Saatgutbeizmittel zur Stimulierung des Keimens rechnet man etwa 5-500 g Wirkstoff auf 100 kg Saatgut. Zur Förderung des Wachstums, Erhöhung des Ertrages und Behandlung des Bodens werden 0,1 15 kg/ha eingesetzt.
Außer den Wirkstoffmengen werden für die verschiedenen Anwendungsgebiete (zum Beispiel Saatgutbehandlung, Laubbehandlung, Bodenbehandlung usw.) jeweils bestimmte Konzentrationen bevorzugt. So werden zum Beispiel zur Saatgutbehandlung, zur Erhöhung der Keimfähigkeit und zur Laubbehandlung verdünnte Präparate einer Konzentration von 0,5-10 000 ppm, vorzugsweise 1-1000 ppm verwendet. Für die Sprühbehandlung pre-emergence oder post-emergence werden
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.Anwendungsformen (Spritzbrühen) einer Konzentration von 0,1-3,0, vorzugsweise 0,3-1 Gew.-%, verwendet.
Die razemischen oder optisch-aktiven Verbindungen der allgemeinen Formel I werden so hergestellt , daß man eine razemische oder optisch aktive Verbindung der allgemeinen Formel II '
CH,
(II)
(worin Y ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom oder eine üximgruppe bedeutet) in Gegenwart eines basischen Kondensationsrnittel mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
R-X . (HI)
umsetzt (worin R die obige Bedeutung hat und X für eine austretende Gruppe, vorteilhaft ein Halogenatom, eine SuI-fonyioxygruppe oder eine Aminooxygruppe steht, mit der Bedingung, daß bei der Anwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel II, in welchem Y eine Oximgruppe bedeutet, X von der Aminooxygruppe verschieden ist) und falls erwünscht eine erhaltene razemische Verbindung der allgemeinen Formel I in die optisch aktiven Antipode auftrennt.
In der allgemeinen Formel III steht X für eine, in derartigen Reaktionen übliche austretende Gruppe. X kann vorteilhaft ein Halogenatom (z.B. Chlor, Brom, Dod oder Fluor), eine SuIfonyioxygruppe (z.B. eine niedere Alkylsulfonyioxygruppe, wie Methansulfonyloxy; oder eine Arylsulfonyioxygruppe , wie p-Toluolsulfonyloxy, Phenylsulfonyl- oder
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p-Brom-phenylsulfonyloxy usw.) oder eine Aminooxygruppe bedeuten. Verwendet man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II, in welcher Y eine Oximgruppe ist, kann in der allgemeinen Formel III X nicht für Aminooxy stehen.
Die Umsetzung wird in Gegenwart eines basischen Kondensationsmittels durchgeführt. Zu diesem Zweck können Alkalimetallhydroxide (z.B. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid usw.), Alkalimetallhydride (z.B. Natrium- oder Kaliumhydrid), Alkalimetallamide (z.B. Natrium- oder Kaliumamid), Alkalimetallalkoholate (2.8. Natriummethylat, KaliumäthyJ-Qt, Kolium-tert-butylat usw.), Alkalimetalle (z.B. Natrium oder Kalium) oder organische Basen (z.B. Triäthylamin, Pikolin oder Pyridin) eingesetzt werden.
Die Umsetzung kann vorteilhaft in einem inerten organischen Lösungsmittel durchgeführt werden. Als Reaktionsmedium können aromatische Kohlenwasserstoffe (z.B. Benzol, Toluol, Xylol) , aliphatische oder cyclische Äther (z.B. Diäthyläther, Dibutyläther, Dioxyn, Tetrahydrofuran usw..)« dipolare aprotische organische Lösungsmittel (z.B. Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Hexamethylphosphorsäuretriamid, Dirnethylsulfoxyd usw.) oder Alkanole (z.B. Methanol, Äthanol, Isopropanol usw.) oder deren Gemische dienen.
Die Umsetzung kann bei einer Temperatur zwischen 20OC und dem Siedepunkt des Reaktionsgemisches - vorteilhaft unter Erwärmen, insbesondere unter Sieden - vollzogen werden.
Die so. gebildete Verbindung der allgemeinen Formel I kann aus dem Reaktionsgemisch nach an sich bekannten und üblichen Methoden (wie Eindampfen, Fraktionierung usw.) isoliert und nötigenfalls durch Kristallisierung gereinigt werden.
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Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können in razemischer oder optisch aktiver Form vorliegen. Die optisch aktiven Verbindungen der allgemeinen Formel I können entweder durch Anwendung von optisch aktiven Ausgangsstoffen der allgemeinen Formel II oder durch Auftrennung der razemischen Verbindungen der allgemeinen Formel I in die optisch aktiven Antipoden hergestellt werden. Die Auf'trennung der Razemate kann nach an sich bekannten Methoden erfolgen .
Die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formeln II und III sind bekannte Verbindungen.
Die biologische Wirkung der Verbindungen der allgemeinen Formel I kann mit den folgenden Testversuchen nachgewiesen werden.
Gewächshausversuch A '
Kunststoffanzuchtbehälter mit der Oberfläche von 168 cm werden mit gewaschenem Flußsand gefüllt. In den Sand werden die Körner der Testpflanzen gesät. Als Testpflanzen werden Mais, Sonnenblumen, Erbsen, Gerste, Raps und Tomaten eingesetzt. In jeden Behälter werden 10-12 Körner gesät. Die pre-emergente Behandlung wird mit der Spritzbrühe gleichzeitig mit der Aussaat durchgeführt. Die post-emergente Behandlung wird in 2-3 blättrigem Alter der Pflanzen vollzogen .
Die Behandlungen werden viermal wiederholt und in "random" Anordnung durchgeführt. Die Pflanzen werden bei einer durchschnittlichen Temperatur von 18-24°C, unter natürlicher Beleuchtung und unter Gewächshausbedingungen gezüchtet.
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Bei der Auswertung wird das Grüngewicht der unbehandelten Kontrollpflanzen als 100 % betrachtet und die Durchschnittswerte der einzelnen Behandlungen werden auf die entsprechenden Werte der Kontrollpflanzen (100) bezogen. Nach einer weiteren Bewertung wird das Durchschnittsgewicht der einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Pflanzen auf das Durchschnittsgewicht der unbehandelten Kontrollpflanzen bezogen.
Es werden die folgenden Testverbindungen verwendet:
A = ( i)~2-(Dodecyloxyirnino)-( 1,7 ,7-trimethyl-bicyclo^~2,2.l7·
heptan; B = {- )-2-(n-Propoxyimino)-)l ,7 ,7-trimethyl-bicyclo^"*2 ,2.1/-
heptan ,· C = (-)-2-(Allyloxyimino)-(l,7,7-trimethyl-bicyclo^"22.l7-
D = (i)-2-(Allyloxyimino)-(l,7,7-trimethyl-bicyclo^~2.2.l7-heptan.
Die erhaltenen Ergebnisse werden in der nachstehenden Tabelle I zusammengefaßt:
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Testverbindung pre-emergente Behandlung post-emergente Behandlung
0,5
2 kg/ha
0,5 2 5 kg/ha
| einkeim blättrig | 111 |
| zweikeim- blättrig | 120 |
| einkeim blättrig | 120 |
| zwoikeim- blättrig | 112 |
| einkeim- blättrig | 102 |
| zweikeim- blättrig | 111 |
| einkeim blättrig | 101 |
| ζweikeim- blättrig | 131 |
132
132
120
130
109
111
107
119
130
130
109
113
145
124
107
105
116
106
133
120
128
118
100
115
101
100
105 118
117
113
100
115
101
113
123
115
109
123
100
102
Aus der Verbindung A wird nach Beispiel 1 ein emulgierbares Konzentrat (50 EC) hergestellt, welches durch Verdünnung mit Wasser in eine Spritzbrühe überführt wird. Mit der so hergestellten Spritzbrühe wurden Mais, Sonnenblumen und Erbsen behandelt. Die Testergebnisse sind der nachstehenden Tabelle II zu entnehmen.
| 0,5 | Tabelle | Mais | 5 | 155 | II | Sonnenblume | 0,5 | Erbse | 5 | |
| 120 | 2 kg/ha | 110 | 0,5 2 5 kg/ha | 180 | 2 kg/ha | 220 | ||||
| 110 | 165 | 1,60 | 130 | 180 | 160 | |||||
| Pre-emergent | 110 | 110 | 125 | |||||||
| Post-emergent | ||||||||||
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ein aus der Verbindung B nach Beispiel 1 hergestelltes emulgierbares Konzentrat wird durch Verdünnung mit Wasser in eine Spritzbrühe überführt. Mit der erhaltenen Spritzbrühe wurden Mais, Erbsen und Tomaten behandelt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle III angegeben.
| -emer t-emc | gent rgent | Mais 0,5 2 kg :ha | 140 112 | Tabelle | III | Erbse 2 5 kg/ha | Tomate 0,5 2 kg/ha | 5 | |
| 140 110 | 5 | 0,5 | 200 190 130 200 | 95 120 98 93 | 102 99 | ||||
| Pre Pos | 120 108 | 140 230 | |||||||
Das aus der Verbindung C nach Beispiel 1 hergestellte emulgierbare Konzentrat wird durch Verdünnung mit Wasser in eine Spritzbrühe überführt. Die Ergebnisse der mit der so erhaltenen Spritzbrühe an Mais, Sonnenblumen, Erbsen und Tomaten durchgeführten Testversuche werden in der Tabelle IV zusammengefaßt . . .
Mais Sonnenblume Erbse Tomate
0,5 2 5 0,5 2 5 0,5 2 5 0,5 2 5 kg/ha kg/ha kg/ha kg/ha
Preenergent
106 120 190 100 100 120 155 155 180 100 100 100
Postenergent
135 100 100 95 100 100 130 135 200 140 100 100
Aus der Verbindung D wird nach Beispiel 1 ein emulgierbares Konzentrat hergestellt, welches durch Verdünnung mit Wasser in eine Spritzbrühe überführt wird. Die Ergebnisse der mit der so erhaltenen Spritzbrühe an Mais und Erbsen durchge-
- 19 -
2350U 3
führten Versuche werden in der Tabelle V angegeben.
| Tabelle V | 0,5 | Erbse 2 5 kg/ha | 120 125 | |
| Mais 0,5 2 kg/ha | 5 | 220 160 | 180 155 | |
| Pre-emergent 110 115 Post-etnergent 96 103 | 115 100 | |||
| Gowächshausvarauch B | ||||
Der Versuch wurde unter Gewächshausbedingungen in einem Boden von neutralem pH-Wert durchgeführt. Die Testverbindung wurde auf die Oberfläche des Saatgutes als Filmüberzug aufgebracht. Die Größe des Anzuchtsbehälters beträgt 15 χ 30 χ 60 cm, Zahl der Wiederholungen 4, durchschnittliche Temperatur 18-24 C. Die Durchschnittsergebnisse der wiederholten Versuche werden auf die Duröhschnittswerte der unbehandelten Kontrollpflanzen bezogen
Testpflanze: Mais (Sorte SZSC 444).
Die Ergebnisse werden in der Tabelle VI zusammengefaßt.
| Tabelle | VI | Höhe , % - am 31. Tag | |
| Testverbindung | Dosis mg/100 g Körner | Keimwert , % am 31. Tag | 100 |
| Kontrolle | 0 | 100 | 110 |
| A | 50 | 100 | 100 |
| B | 50 | 106 | 105 |
| C | 10 | 110 | 115 |
| 50 | 93 t | 95 | |
| D | 10 | 106 ' | 116 |
| 50 | 100 | ||
- 20 -
235 014
Geiwächshausversuch C
Man verfährt wie im Versuch B) mit dem Unterschied, daß man den Wirkstoff nicht als Saatgutüberzug, sondern durch Einmischung eines Mikrogranulats mit einem Wirkstoffgehalt von 10 % in den Boden pre-emergent verwendet. Die post-emergente Behandlung wird mit einer aus dem emulgierbaren Konzentrat (Beispiel 1) hergestellten Spritzbrühe durchgeführt« Testpflanze: Mais (Sorte KSC 360). Durchschnittliche Temperatur 240C.
Die bei pre-emergenter Behandlung erhaltenen Ergebnisse werden in der Tabelle VII zusammengefaßt. Die Höhe der Pflanzen wird am 21. Tag nach dem Auflauf bestimmt und in % d r Kontrolle ausgedrückt.
| Dosis | Tabelle VII | Höhe | % der Kontrolle | |
| Testverbindung | kg/ha | 120 | ||
| 4 | cm | 100 | ||
| A | 8 | 60 | 110 | |
| 8 | 50 | 120 | ||
| B | 2 | 55 | HO | |
| C | 8 | 60 | 100 | |
| D | O | 55 | 100 | |
| Unbehandelte Kontrolle | 0 | 50 | ||
| Acetonische Kontrolle | 50 | |||
Die bei der post-emergenten Behandlung erhaltenen Ergebnisse sind der Tabelle VIII zu entnehmen. Der Mais wird in 3 bis 5 blättrigem Zustand behandelt.
- 21 -
2350U 3
| Tabelle | VIII | cm | Höhe % der Kontrolle | |
| Testverbindung | Dosis kg/ha | 40 | 114 | |
| B | 2 | 35 | 100 | |
| C | 2 | 45 | 128 | |
| 4 | 35 | 100 | ||
| 8 | 45 | 128 | ||
| ü | 2 | 35 | 100 | |
| 4 | 35 | 100 | ||
| Unbehandelte Kontrolle | O |
Es geht aus den obigen Tabellen hervor, daß die Verbindung der allgemeinen Formel I enthaltenden Mittel auf das Höhenwachstum der Pflanzen sowohl bei post-emergenter als auch bei pre-ernergenter Behandlung eine starke stimulierende Wirkung ausüben. Bei pre-emergenter Behandlung werden besonders günstige Ergebnisse erhalten.
Die auf das Grüngewicht und Trockengewicht ausgeübte Wirkung wird durch die Ergebnisse der Tabelle IX nachgewiesen; (preemergente Behandlung).
| Dosis kg/ha | Tabelle IX | g | Grüngewicht % der Kontrolle | Trockengewicht g % der Kontrolle | ,5 | 100 | |
| Testverbindung | 0 | 77 | 100 | 8 | .3 | 129 | |
| unbehandelte Kontrolle | 4 | 114 | 147 | 10 | ,7 | 134 | |
| A | 8 | 94 | 120 | 10 | ,1 | 119 | |
| 2 | 96, | 5 124 | 9 | 111 | |||
| B | 4 | 102 | 131 | 8 | 129 | ||
| 8 | 129 | 166 | 10 | ||||
- 22 -
Fortsetzung Tabelle IX
Testverbindung Dosis Grüngewicht Trockengewicht
kg/ha g % der Kontrolle g % der Kontrolle
| 2 | 122 | 109 | 10.4 | 110 |
| 4 | 108 | 157 | 9.1 | 133 |
| 8 | 113 | 139 | 6,8 | 116 |
| 2 | 145 | 146 | 10.8 | 87 |
| 4 | 118 | 187 | 10,6 | 138 |
| 8 | 151 | 135 | ||
Die obigen Ergebnisse beweisen, daß die erfindungsgemäßen Mittel das Grüngewicht und Trockengewicht der Pflanzen erheblich erhöhen.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen pflanzenwachstumsregulierenden Mittel sind wie folgt: -
starke Wirkung;
die Wirkung ist nur in geringer Weise dosenabhängig; die Wirkstoffe der allgemeinen Formel I sind stabile Verbindungen;
sehr geringe Toxizität an Mammalien und Menschen.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung sind den nachstehenden Beispielen zu entnehmen ohne den Schutzumfang auf diese Beispiele einzuschränken.
Ausführungsbeispiele:
cmulsionskonzentrat ( 50 EC)
10 Gew.-Teile (-)-2-(Dodecyloxyimino)-l,7,7-trimethyl-bicyclo^~2,2,l7heptan werden in 9 Gew.-Teilen Xylol gelöst.
- 23 -
2350U 3
Zu der Lösung wird ein Gemisch aus anionischen und nichtionischen oberflächenaktiven Stoffen (zum Beispiel Atlox 3386 und Atlox 4851 im Verhältnis 2:3) in einer Gesamtmenge von 1 Gew.-Teil gegeben. Das Gemisch wird homogenisiert. Das erhaltene Emulsionskonzentrat enthält 50 % Wirkstoff und kann mit Wasser zu einer Spritzbrühe verdünnt werden.
Beispiel 2 Mikrogranulat
26 Gew.-Teile pulverisiertes Kaolin, 15 Gew.-Teile Kartoffel- oder Maisstärke, 1 Gew.-Teil Talkum und 5 Gew.-Teile (-)-2-(Propyloxyimino)-1,7 #7-trimethyl-bicyclo-^~2.2.l7-heptan werden miteinander homogenisiert. Zu dem Gemisch werden 0,5 Gew.-Teile TWEEN 80 (Polyoxyäthylensorbitanmonooleat) gegeben. 2,5 Gew.-Teile Gelatine werden in 10 Gew.-Toilen Wasser gequollen, dann durch Zugabe von weiteren 15 Gew.-Teilen Wasser warm gelöst, und die Lösung wird zu dem pulverförmigen Gemisch gegeben. Nach dem Homogenisieren wird durch ein Sieb der Maschengröße 14-16 mesh granuliert. Das Granulat wird getrocknet und anschließend erneut gesiebt.. Das erhaltene Mikrogranulat enthält 10 % Wirkstoff.
Man verfährt wie in den Beispielen 1 und 2, mit dem Unterschied, daß man als Wirkstoff eine andere Verbindung der allgemeinen Formel I verwendet.
Saatgutbeizmittel zum Überziehen von Saatgut
Aus (-)-2-(Propyloxyimino)-l,7,7-trimethyl-bicyclo-^~2.2.l7 heptan wird mit Aceton eine 10 %ige Lösung bereitet. Von
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23501 Λ 3
dieser Lösung werden 6 Gew.-% unter Rühren zu einer Lösung folgender Zusammensetzung gegeben:
Gew. -% Aceton, 2,5 Gew. -% Hydroxypropylcellulose , 5 Gew. -% Polyäthylenglycol (6000), 20 Gew.-Teile Wasser sowie ein das Keimen nicht hemmender beliebiger Farbstoff.
Aus dem optisch aktiven Wirkstoff werden in ähnlicher Weise Saatgutbeizmittel bereitet.
Be i s ρ i e 1 5 Saatgutfolie
a) 80 g Polyvinylalkohol RHODOVIOL 4/125 P (zu 39 MoI-JO hydrolysierter Typ; Viskosität einer 4 %igen wäßrigen Lösung bei 20 C 4 cP) werden unter Rühren zu 615 g Wasser mit einer Temperatur von 600C gegeben. Nachdem alles in Lösung gegangen ist, werden 20 g Polyvinylalkohol RIiODOVIOL 30/20 m (zu 98 Hol-% hydrolysiert; Viskosität einer 4 %igen wäßrigen Lösung bei 200C 30 cP) und 20 g Glycerin zu der Lösung gegeben. Es wird intensiv gerührt, bis eine homogene Lösung entsteht. Diese wird 24 Stunden lang stehen gelassen, damit die Luftblasen austreten. Danm wird die Lösung durch Gießen und Abziehen mit dem Messer 0,50 mm dick auf Glasplatten aufgebracht und bei Zimmertemperatur getrocknet. Die erhaltene Folie läßt sich leicht von der Glasplatte abtrennen, ist 0,05-0,06 mm . .dick, leicht zu handhaben und haltbar. Sie wird im folgenden als Kontrollfolie verwendet.
b) Die Lösung zum Bereiten der Folie wird wie unter a) beschrieben hergestellt, enthält jedoch außerdem noch die Lösung von 0,120 g (-)-2-(Propyloxyimino)-!,7,7-trimethylbicyclo^~2.2.l7heptan in 5 ml Äthanol. Nachdem die Lösung keine Blasen mehr enthält, wird sie ähnlich wie unter a) zu einer Folie gegossen; diese Folie enthält 1000 ppm Wirkstoff.
- 25 -
c) Man arbeitet wie unter b) beschrieben, setzt jedoch nur 0,0120 g (-)-2-(Propyloxyimino)-l,7,7-trimethyl- -bicyclo^~2,2.l7heptan ein. Die erhaltene Folie hat einen IVirkstof fgehalt von 100 ppm.
d) Auf die beschriebene Weise werden Folien gefertigt, die als Wirkstoff (-)- oder (-)-2-(Propyloxyimino)-1,7,7-trimethyl-bicyclo</~2,2,l7heptan enthalten.
Herstellung von ( -)~2-(Allyloxyirnino)-l ,7,7-trimethyl- -bicyclo,/~2.2.l7heptan
4,6 g (0,2 g-Atom) Natriummetall werden in 2QO ml Methanol gelöst, worauf der Lösung 33,4 g (0,2 Mol) (-).-l,7,7,-Trimethyl-bicyclo^~2.2.l7 heptan-2-on-oxim zugegeben werden. Das Gemisch wird 2 Stunden lang zum Sieden erhitzt. Nach Zugabe von 24,ο g (0,2 Mol) Allylbromid wird das Reaktionsgemisch weitere 3 Stunden lang zum Sieden erhitzt. Die erhaltene Suspension wird abgekühlt, das ausgeschiedene Natriumbromid abfiltriert, das Filtrat eingeengt und einer Fraktionierung unter vermindertem Druck unterworfen. Es werden 31,2 g der im Titel genannten Verbindung erhalten. Ausbeute 77 %. Das farblose öl siedet bei 92°C/200 Pa,
η ρ = 1,4882
Analyse auf die Formel C13H2-,NO (Mol. Gew. 277,3) bezogen berechnet: C 75,32 % H 10,21 % N 6,75 %; gefunden: C 75,57 % H 10.20 % N 6,87 %.
Herstellung von (-)-2~(Allyloxyimino)-l,7,7-trimethyl- -bicyclo</~2„2.l7heptan -
Zu 150 ml Wasserfreiem Benzol werden 4,8 g (0,2 Mol) Natriumhydrid gegeben. Eine Lösung von 33,4 g (0,2 Mol)
- 26 -
( + )-1,7 , 7-Trimethyl-bicyclo^""2.2.l7heptan-2-on-oxim und 50 ml wasserfreiem Dimethylformamid wird innerhalb einer halben Stunde bei 500C zugefügt. Nach Beendigung der Gasentwicklung wird das Gemisch auf 250C abgekühlt. Nach Zugabe von 15,3 g (0,2 Mol) Allylchlorid wird das Reaktionsgemisch zwei Stunden lang zum Sieden erhitzt, dann mit Wasser gewaschen. Die benzolische Phase wird eingeengt und der Rückstand einer Vakuumdestillation unterworfen. Es werden 34,4 g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 85 %. Siedepunkt: 92-94°C/200 Pa. Πρ0= ' 1,4870; Α/2£ = -25,48° (c=l, Methanol). Analyse auf die Formel Ο-,-,ί-^,ΝΟ (Mol. Gew.: 207,3) bezogen
berechnet: C 75,32 % H 10,21 % N 6,75 %; gefunden: C 75,73 % H 10,58 % N 6,96 %.
Herstellung von (-)-2-(n-Propyloxyimino)-l ,7,7-trimethyl-
Zu 800 ml Xylol werden 39,0 g (1,0 Mol) feingemahlenes Natriumamid gegeben, worauf bei 500C eine Lösung von 167,0 g (1,0 Mol) (^)-I,7,7-Trimethyl-bicyclo^~2,2,l7-heptan-2-on-axim und 200 ml Dimethylformamid zugefügt wird Nach Beendiung der Gasentwicklung werden bei 500C 123,0 g (1,0 Mol) n~Propylbromid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 2 Stunden lang bei 85 - 900C gerührt. Die erhaltene Suspension wird bei 20 C mit Wasser mehrmals gewaschen. Der Wirkstoffgehalt des Xylolphase wird durch Gaschromatographie bestimmt. Ausbeute: 782 g (in Form einer 25,6 % Wikrstoff enthaltenden Xylollösung: 96,0%).
Das Reaktionsgemisch kann auch derart aufgearbeitet werden daß man die Xylollösung unter vermindertem Druck einengt und den Rückstand einer Vakuumdestaillation unterwirft.
- 27 -
235 0U 3
Es werden 192,6 g der im Titel genannten Verbindung in Form eines farblosen Öls erhalten, Ausbeute 92,0 %, Siedepunkt 90°C/250 Pa.
on
η ρ = 1,4740.
Analyse: auf die Formel ci3Hp3N0 (NoI.Gew. 209,3) bezogen
berechnet: C 74,59 % H 11,07 % N 6,69 ^; gefunden: C 74,70 SS H 11,10 % N 6,78 %.
Herstellung von (-)-2-{Mlyloxyimino)-l,7,7-trimethyl- -bicyclo^~2.2.1/heptan
Einer Lösung von 76,0 g (0,5 Mol) (+)-l,7,7,Trimethyl- -bicyclo^~2.2.l7heptan-2-on, 225 ml Pyridin und 500 ml wasserfreiem Äthanol werden 60,8 g (0,55 Mol) Allyloxamin- -hydrochlorid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 3 Stunden lang zum Sieden erhitzt und danach unter vermindertem Druck eingeengt. Dem Rückstand werden 50 ml-Wasser zugegeben. Das Produkt wird mit Dichlorathan extrahiert, die organische Phase eingedampft und der Rückstand einer Bakuumdestillation unterworfen. Es werden in Form eines farblosen Öls 85,0 g der im Titel genannten Verbindung erhalten. Ausbeute: 81,5 %. Siedepunkt: 92 - 95°C/200Pa.
n2° = 1,4868. lül/^p = -25,52° (c = 1, Methanol). Beispiel 10
Herstellung von (-)-2-(Allyloxyimino)-l,7,7-trimethyl- -bicyclo^~2.2.l7heptan
Man verfährt wie im Beispiel 9, mit dem Unterschied, daß man als Ausgangsstoff 76,0 g (0,5 Mol) {-)-l,7,7,-TrI-methyl-bicyclo/~2,2,l7heptan-2-thion verwendet. Es werden
- 28 -
83.5 g der im Titel genannten Verbindung erhalten. Ausbeute
80.6 %. Siedepunkt: 94 - 96°C/250 Pa.
η ρ = 1,4884.
Beispiel 11 .
Herstellung von ( -)-2-(n-Propyloxyimino)-l ,7,7-trimethyl- ~bicyclo^~2,2,l7heptan
Zu 800 ml Xylol werden 40,0 g (1,0 Mol) gepulvertes Natriumhydroxyd und 50 ml Methanol gegeben, worauf die Suspension 30 Minuten lang zum Sieden erhitzt und danach auf 300C abgekühlt wird. Nach Zugabe von 167,0 g (1,0 Mol) (+)-l,l,7- -Trirnethyl-bicyclo/""2,2,l7heptan-2-on-oxim wird das Reaktionsgemisch langsam zum Sieden erhitzt. Das Methanol und das in der Reaktion gebildete Wasser (18,0 ml, 1,0 mol) werden durch einen Marcusson-Ausatz abdestilliert. Die Suspension wird auf 3O0C abgekühlt. Es werden 200 ml wasserfreies Dimethylformamid und 123,0 g ( 1,0 Mol) n-Propylbromid zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 2 Stunden lang bei 85 - 90 C gerührt, mit Wasser mehrmals gewaschen und die Xylollösung über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Der Wirkstoffgehalt wird durch Gaschromatographie bestimmt. Wirkstoffgehalt 24,5 %, Ausbeute 818,5 g (95,8 %).
Das Reaktionsgemisch kann auch derartig aufgearbeitet werden, daß man die Xylollösung unter vermindertem Druck einengt und den Rückstand einer Vakuumdestillation unterwirft. Ausbeute 190,9 g (91,2 %)
Siedepunkt: 85 - 87°C/200 Pa.
n^0= -22,48° (c = 2, Äthanol).
Analyse: auf die Formel C13H27NO (Mol. Gew. 209,3)
berechnet: C 74,59 % H 11,07 gefunden: C 74,42 % H 11,15
- 29 -
| NO | (Mol | * | Gew |
| <y /0 | N 6, | 69 | 0/. /0' |
| 0/ /0 | N 6, | 81 | O/ /ü· |
2350U 3
12
Herstellung von (-)-2-(Benzyloxyimino)-l,7,7-trimethyl- -bicyclo^~2.2.l7heptan
Mn verfährt wie im Beispiel 11, mit dem Unterschied, daß man anstatt des n-Propylbromids 126,5 g (1,0 Mol) Benzylchlorid verwendet. Es werden 201,3 g der im.Titel genannten Verbindung erhalten. Ausbeute 78,3 %, Siedepunkt: 131°C/80 Pa.
η ρ = 1,5250.
Analyse: auf die Formel C17H23NO (Mol. Gew.- 257,4) bezogen:
berechnet: C 79,33 % H 9,Ol % N 5,44 %; gefunden: C 78,42 % H 8,93 % N 5,36 %.
Herstellung von ( -)-2-(Dodecyloxyitnino)-l ,7 ,7 ,-trimethyl- -bicyclo,(/~2.2«l7hePtan
flan verfährt wie im Beispiel 11, mit dem Unterschied, daß man anstatt des n-Propylbromids 249,2 g (1,0MoI) Dodecylbrornid verwendet. Es werden 273,1 g der im Titel genannten Verbindung erhalten. Ausbeute: 81,4 %. Siedepunkt: 167°C/40 Pa
n2° = 1,4685. .
Analyse auf die Formel C22H41NO (Mol. Gew.- 335,6) bezogen:
berechnet: C 73,74 %, H 12,32 % N 4,18 %; gefunden: C 78,34 %, H 12.53 % N 4,26 %.
- 30 -
Claims (3)
- Mittel zur Regulierung des Pflanzenwuctises, gekennzeichnet dadurch, daß es als Wirkstoff 0,001 bis 95 GeWo-% einer razemischen oder optisch aktiven Verbindung der allgemeinen Formel I . . 'N-O-R(vorin R eine gegebenenfalls niederalkoxysubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine im Phenylring gegebenenfalls durch einen oder mehrere Niederalkoxy- und/oder Halogensubstituenten substituierte Phenyl-(niaer-Alkyl)-Gruppe bedeutet) und übliche, organische oder anorganische, feste und/oder flüssige Träger und/oder Füllstoffe und/oder Verdünnungsmittel und/oder oberflächenaktive Mittel enthält»
- 2. Mittel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es als Wirkstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel I enthält, in welcher R für eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 oder 10 bis 14 Kohlenstoffatomen, eine Allylgruppe oder eine Benzylgruppe steht.
- 3. Mittel nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß es als Wirkstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel I enthält, in welcher R für n-Propyl, n-Dodecyl, Allyl oder Benzyl steht.- 31 -2350U 3Mittel nach einem der Punkte 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß es in Form von Granulaten, Mikrogranulaten, Saatgutfolien, Sprühmitteln, Lösungen, Dispersionen, Suspensionen oder emulgierbareη Konzentraten formuliert ist.
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