DD202094A5 - Fungizide zubereitung fuer die landwirtschaft und den gartenbau - Google Patents

Fungizide zubereitung fuer die landwirtschaft und den gartenbau Download PDF

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DD202094A5 DD82237046A DD23704682A DD202094A5 DD 202094 A5 DD202094 A5 DD 202094A5 DD 82237046 A DD82237046 A DD 82237046A DD 23704682 A DD23704682 A DD 23704682A DD 202094 A5 DD202094 A5 DD 202094A5
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hydantoin
dichlorophenyl
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Taizo Nakagawa
Shozo Matsumoto
Kaoru Ohmori
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Nippon Kayaku Kk
Rhone Poulenc Agrochimie
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    • A01N47/38Ureas or thioureas containing the groups >N—CO—N< or >N—CS—N< containing the group >N—CO—N< where at least one nitrogen atom is part of a heterocyclic ring; Thio analogues thereof
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine fungizide Zubereitung fuer die Landwirtschaft und den Gartenbau, die als Wirkstoffkomponenten in wirksamen Mengen 4-Methylsulfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat und 1-Isopropylcarbamoyl-3-(5,5-dichlorphenyl)hydantoin enthaelt. Diese Zubereitung ist zur Kontrolle von bodengetragenen Pflanzenkrankeiten, wie zum Beispiel, Keimerkrankungen von Reispflanzensaemlingen und Gurkensaemlingen, und von Braunfleckenbildungen, Pythiumfleckenbildungen und Rost von Rasengraesern, geeignet.gnet.

Description

Titel der Erfindung:
Fungizide Zubereitung für die Landwirtschaft und den Gartenbau
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine fungizide Zubereitung für die Landwirtschaft und den Gartenbau, die als wirksame Komponenten 4-Methylsulfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat und I-Isopropylcarbamoyl-S-(3,5-dichlorphenyl)hydantoin enthält,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
4-MethylsuIfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat (nachstehend als "Verbindung A" bezeichnet), d.h. eine der Wirkstoffkomponenten gemäß der vorliegenden Erfindung, ist eine bekannte Verbindung, die in den offengelegten Unterlagen der japanischen Patentanmeldung Nr. 47527/78 beschrieben wird. Diese Verbindung hat ein breites antimikrobielles Spektrum, und sie ist zur Kontrolle von verschiedenen bodengetragenen Pflanzenkrankheiten auf N.utzpflanzen und Rasengewächsen wirksam, welche durch Fusarium sp., Pythium sp., Rhizopous sp., Phytophthora sp., Trichoderma sp., Rhizoctonia sp., Corticium sp. und dergleichen hervorgerufen werden. Jedoch kann nicht immer ein genügender fungizider Effekt erhalten werden.
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1-Isopropylcarbamoyl-3-(3,5-dichlorphenyl)hydantoin (nachstehend als "Verbindung B" bezeichnet) ist eine bekannte Verbindung, die in den offengelegten Unterlagen der japanischen Patentanmeldung Nr. 8097/72 beschrieben wird und die sich als Fungizid zur Kontrolle von Grauschimmel, Stengelfäule und dergleichen entwickelt.
Obgleich die Verbindung B gegenüber bodengetragenen Pflanzenkrankheiten wirksam ist, die durch Trichoderma sp., Rhizopus sp., Rhizoctonia sp., Fusarium sp., Helmintsporium sp. und Puccinia sp. hervorgerufen werden, kann ein genü- <juiuk;i Kuntrol!effekt nicht erhalten werden, wenn die Verbindung B mit derart niedriger Konzentration eingesetzt wird, daß keine Phytotoxizität gegenüber Nutzpflanzen und Rasenpflanzen bewirkt wird.
Ziel der Erfindung:
Der vorliegenden Erfindung liegt das Ziel zugrunde, eine fungizide Zubereitung zur sicheren Kontrolle von verschiedenen bodengetragenen Pflanzenkrankheiten, zum Beispiel der Unfallkrankheit von Reispflanzensämlingen und Gurkensämlingen und der Braunfleckenbildung, Pythiumfleckenbildung und von Rost von Rasengräsern und dergleichen, zu entwickeln.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Es wurde nun eine Zubereitung aufgefunden, die als Wirkstoffkomponenten die Verbindung A und die Verbindung B enthält (nachstehend als "erfindungsgemäße Zubereitung" bezeichnet) und die im Vergleich zu den jeweiligen Komponenten einen synergistischen Effekt zur Kontrolle von bodengetragenen Pflanzenkrankheiten zeigt. Darüber hinaus zeigt sie
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einen ausgezeichneten Kontrolleffekt ohne irgendwelche Phytotoxizität für Nutzpflanzen und Rasengräser. Auf diese Entdeckung baut sich die vorliegende Erfindung auf.
Die erfindungsgemäße Zubereitung zeigt einen im Hinblick auf den Effekt der jeweiligen Komponente unerwarteten Kontrolleffekt gegen bodengetragene Pflanzenkrankheiten, die durch ein an der Unfallkrankheit Leiden von Reispflanzen und von Gurkensämlingen, durch Braunfleckenbildung, Phythiumfleckenbildung und Rost von Rasengräsern bewirkt werden. Die erfindungsgemäße Zubereitung wirkt bereits bei einer derart niedrigen Konzentration, daß für Reispflanzen, Gemüsepflanzen und Rasengräser keine Phytotoxizität bewirkt wird.
Das Gewichtsverhältnis der Verbindung A zur Verbindung B liegt im allgemeinen im Bereich von 8 : 1 bis 1 : 8, vorzugsweise 1 : 1 bis 5:1.
Die erfindungsgemäße Zubereitung kann als Fungizid für die Landwirtschaft und den Gartenbau so, wie sie ist, oder in Form eines Gemisches mit einem landwirtschaftlichen Hilfsmittel, das den Effekt verbessert oder die Zubereitung stabilisiert, je nach dem Verwendungszweck, verwendet werden. Die Zubereitung kann beispielsweise in Form von Stäuben, Mikrogranulaten, Granulaten, befeuchtbaren Pulvern, fließbaren Suspensionskonzentraten, Massen mit ultraniedrigem Volumen oder emulgierbaren Konzentraten verwendet werden, die durch auf dem Pestizidgebiet allgemein anwendbare Methoden hergestellt werden.
Bei der praktischen Anwendung können diese verschiedenen Formulierungstypen entweder so, wie sie sind, oder nach Verdünnung mit Wasser zu einer geeigneten Konzentration verwendet werden.
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Als landwirtschaftliche Hilfsmittel können beispielsweise Träger (Verdünnungsmittel) sowie Ausbreitungsmittel, Emulgatoren, Befeuchtungsmittel, Dispergierungsmittel, Bindemittel, Disintegratoren etc. genannt werden.
Als flüssige Träger können zum Beispiel Erdölfraktionen, wie Kerosin und Leichtöl, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol und Xylol, Alkohole, wie Methanol, Butanol und Glycol, Ketone, wie Aceton, Amide, wie Dimethylformamid, Sulfoxide, wie Dimethylsulfoxid, Methylnaphthalin, Cyclohexan, tierische und pflanzliche Öle, Fettsäuren, Fettsäureester etc. verwendet werden.
Als feste Träger können zum Beispiel Ton, Kaolin, Talk, Diatomenerde, Kieselsäure, Calciumcarbonat, Montmorillonit, Bentonit, Feldspat, Quartz, Aluminiumoxid und Sägemehl genannt werden.
Als Emulgatoren oder Dispergierungsmittel werden im allgemeinen oberflächenaktive Mittel verwendet. Beispiele hierfür sind anionische oberflächenaktive Mittel, kationische oberflächenaktive Mittel, nichtionogene oberflächenaktive Mittel und amphotere oberflächenaktive Mittel, wie Natriumsalze von höheren Alkoholsulfaten, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Polyoxyäthylenalkylphenyläther und Laurylbetain.
Diese Formulierungen können entweder für sich oder in Form eines Gemisches mit Fungiziden, Insektiziden, Regulatoren für das Pflanzenwachstum, Acariziden, Germiziden, Herbiziden, Bodenmodifizierungsmitteln oder Nematoziden verwendet werden. Sie können weiterhin auf den Boden oder den Standort der Pflanze in Form eines Gemisches mit einem Düngemittel oder einem anderen landwirtschaftlichen oder im Gartenbau verwendeten Fungizid aufgebracht werden.
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Wenn sie in den oben beschriebenen Formen verwendet werden, variieren die Konzentrationen der als Wirkstoffe verwendeten Verbindungen in den Formulierungen je nach den Formen der Formulierungen und den verwendeten landwirtschaftlichen Hilfsmitteln. Im allgemeinen liegen die Konzentration im Bereich von 4 bis 95 Gew.-^%. Ein zu bevorzugender Gehalt kann für die jeweiligen Typen der Formulierungen angegeben werden. So beträgt beispielsweise im Falle von Stäuben der Gehalt der Wirkstoffe 4 bis 20% und derjenige der Hilfsmittel 80 bis 96%. Im Falle von emulgierbaren Konzentraten beträgt der Gehalt der Wirkstoffkomponenten 5 bis 40% und derjenige der Hilfsmittel 60 bis 95%. Im Falle von fließfähigen Suspensionskonzentraten beträgt der Gehalt der Wirkstöffkomponenten 5 bis 40% und derjenige der Hilfsmittel 60 bis 95%. Im Falle von befeuchtbaren Pulvern beträgt der Gehalt der Wirkstoffkomponenten 20 bis 80% und derjenige der Hilfsmittel 20 bis 80%. Im Falle von Granulaten und Mikrogranulaten beträgt der Gehalt der Wirkstoffkomponenten 4 bis) 10% und derjenige der Hilfsmittel 90 bis 96%.
Wenn die erfindungsgemäße Zubereitung in Kästen von Pflanzstätten von Reispflanzen verwendet wird, dann liegt der verwendete Gehalt der Wirkstoffkomponenten im allgemeinen im Bereich von 0,1 bis 2,0 g, vorzugsweise 0,2 bis 1,0 g, pro Pflanzkasten (60 cm lang χ 30 cm breit χ 3 cm tief). Wenn die erfindungsgemäße Zubereitung im Hochlandfeld verwendet wird, dann liegt der Gehalt der Wirkstoffkomponenten im allgemeinen im Bereich von 0,5 kg bis 80 kg pro Hektar.
Nachstehend werden detaillierte Formulierungsbeispiele für die Erfindung gegeben. Die Art der Hilfsmittel und die Mischverhältnisse sind nicht auf die in den Beispielen angegebenen Bereiche begrenzt sondern können über die dort genannten Beispiele hinausgehen. In den Beispielen sind die Teile Gewichtsteile.
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Formulierungsbeispiel 1 Stäube
6 Teile Verbindung A, 4 Teile Verbindung B, 40 Teile Talk und 50 Teile Ton wurden miteinander vermischt und zu einem Staub pulverisiert.
Formulierungsbeispiel 2 Befeuchtbare Pulver
40 Teile Verbindung A und 30 Teile Verbindung B wurden mit 25 Teilen Kaolin, 3 Teilen Natriumsalze von höherem Alkoholsulfat und 2 Teilen Natriumpolyacrylat vermischt, und das Gemisch wurde zu einem befeuchtbaren Pulver fein pulverisiert.
Formulierungsbeispiel 3 Granulate
2 Teile zuvor fein pulverisierte Verbindung A und 3 Teile zuvor fein pulverisierte Verbindung B wurden mit 93 Teilen Ton und 2 Teilen Polyvinylalkohol vemischt. 15 Teile Wasser wurden zugegeben, um das Gemisch homogen zu befeuchten. Sodann wurde das Gemisch mittels einer Granulierungsvorrichtung zu einem Granulat extrusionsverformt. Nach dem Zurichten des Granulats in einer Zurichtungsinaschine wurde ein Granulat mit einem Durchmesser von 0,6 bis 1 mm erhalten.
Formulierungsbeispiel 4 Mikrogranulate
5 Teile zuvor fein pulverisierte Verbindung A und 5 Teile zuvor fein pulverisierte Verbindung B wurden homogen mit 11 Teilen Ton und 1 Teil Polyvinylalkohol vermischt, wodurch ein konzentriertes Pulvergemisch der Wirkstoffe erhalten wurde. Gesondert davon wurden 78 Teile eines nichtabsorbierenden groben Mineralpulvers mit einer Größe von 75 bis 105 μΐη in einen geeigneten Mischer gegeben, und sodann wurden 20 Teile Wasser unter Rotation zugegeben, um das erstgenannte Material zu befeuchten. Das vorgenannte
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Pulvergemisch wurde zugegeben, um letzteres mit dem ersteren zu beschichten. Das Produkt wurde getrocknet, wodurch ein Mikrogranulat erhalten wurde.
Nachstehend werden Versuchsbeispiele angegeben, die die Effekte der vorliegenden Erfindung beschreiben.
Versuchsbeispiel 1
Kontrolltest für an der Unfallkrankheitleiden von Reispflanzensämlingen (durch Fusarium sp. bewirkt):
Die Pflanzstätten-Kästen mit einer Länge von 60 cm, einer Breite von 30 cm und einer Tiefe von 3 cm wurden mit Erde gefüllt. Eine Weizenkleiematrix, in der die Keimlingskrankheitspilze (Fusarium roseum) gezüchtet worden waren, wurde gleichförmig mit einer Rate von 200 g pro Kasten inokuliert. Sodann wurde ein wie im Formulierungsbeispiel 1 hergestellter Staub gemäß der vorliegenden Erfindung in einer zuvor bestimmten Menge zugegeben und sodann gleichförmig mit der Erde vermischt. Hierauf wurden 0,3 1 Reispflanzensämlinge (Varietät: NIHONBARE) in Streifen in jeden Kasten eingesät. Nach dem dreitägigen Aufziehen bei 320C (in einem Inokulierungskasten) wurden die Sämlinge 3 Tage lang in einer Kammer gehalten, die am Tag bei 25°C und bei Nacht bei 200C gehalten wurde. Sodann wurden sie weitere 3 Tage lang in einem Raum gehalten, der bei 3CC bis 50C gehalten wurde. Die Kästen wurden sodann 9 Tage lang in einer Kammer stehen gelassen, die am Tag bei 200C und bei Nacht bei 15°C gehalten wurde. Hierauf wurde der Zustand der Krankheit untersucht.
Die Testergebnisse sind in Tabelle I im Vergleich zu dem "Kontrollwert" angegeben, welcher wie folgt errechnet wird:
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Kontrollwert
gutes Sämlingsverhältnis in dem be- handelten Bereich gutes Sämlingsverhältnis in dem nicht behänd. Bereich 1Q
gutes Sämlingsverhältnis in' dem behandelten Bereich
Darin bedeutet:
gutes Sämlingsverhältnis (%)
Anzahl der guten Sämlinge
Anzahl der untersuchten Sämlinge χ 100
Tabelle I
Verwendetes Fungizid Verwendete Menge der Wirkstoffkom ponente (g/Kasten) Kontrollwert Phytotoxizität
Verbin dung A 1,0 81 keine
Verbin dung A 0,5 40 keine
Verbin dung A 0,25 18 keine
Kontrolle
Verbin dung B 1 ,0 50 beobachtet
gemäß der Erfindung Verbin dung B 0,5 38 keine
Verbin- % dung A 0,5+0,5 92 keine
Verbin dung B 0,25 + 0,5 76 keine
Fußnote:
Verbindung A: 4-Methylsulfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat Verbindung B: 1-Isopropylcarbamoy1-3-(3,5-dichlorpheny1)hydantoin
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Versuchsbeispiel 2
Kontrolltest für die Unfallkrankheit von Reispflanzensämlingen (durch Rhizopus sp. bewirkt):
Die Pflanzstättenkästen mit einer Länge von 60 cm, einer Breite von 30 cm und einer Tiefe von 3 cm wurden mit Erde gefüllt. Sodann wurde Reispulvererde, in der ein die Keiitikrankheit bewirkender Pilz (Rhizopus chinesis) kultiviert worden war, gleichförmig in die Erde in einer Menge von 500 g pro Kasten inokuliert. Hierauf wurde ein erfindungsgemäß hergestellter Staub gemäß Fornmliurumjabeispiel 1 in einer vorbestimmten Menge zugesetzt und gleichförmig mit der Erde vermischt.
Hierauf wurden Sämlinge von Reispflanzen (Varietät: NIHON-BARE) in Streifen in einer Menge-von 0,3 1 pro Kasten eingesät, und sie wurden 3 Tage lang bei 350C (in einem Inokulierungskasten) aufgezogen. Sie wurden 3 Tage lang in einer Kammer gehalten, die am Tag bei 25°C und bei Nacht bei 200C gehalten wurde. Danach wurden die Sämlinge 9 Tage lang in einer Kammer gehalten, die am Tag bei 200C und bei Nacht bei 15°C gehalten wurde. Der Krankheitszustand wurde untersucht.
Die Testergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt, wobei der Wert für den Kontrollwert wie folgt errechnet wurde:
gutes Sämlingsver- gutes Sämlingsverhältnis in dem be- - hältnis in dem handelten Bereich nicht behandelten
Kontroll- _ Bereich χ
gutes Sämlingsverhältnis in dem behandelten Bereich
Darin bedeutet:
Anzahl der guten gutes Sämlings- _ Sämlinge inn
verhältnis (%) " _ . . . . X * ' Anzahl der untersuchten Sämlinge ] '
Tabelle II
Verwendetes Fungizid Verwendete Menge der Wirkstoffkomponente (g/Kasten) Kontroilwerte Phytotoxizität
Kontrolle Verbindung A Verbindung A 0.5 0.25 .67 38 keine keine
gemäß der Erfindung Verbindung B Verbindung B 0.5 • 0.25 31 16 beobachtet keine
Verbindung A + Verbindung B 0.25 + 0.25 87 keine' 4
— 1 O —
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Versuchsbeispiel 3
Kontrolltest für die Unfallkrankheit von Reispflanzensämlingen (durch Trichoderma sp. bewirkt):
Die Pflanzstättenkästen mit einer Länge von 60 cm, einer Breite von 30 cm und einer Tiefe von 3 cm wurden mit Erde gefüllt, und eine Weizenkleiematrix, in der ein die Keimkrankheit bewirkender Pilz (Trichoderma viride) gezüchtet worden war, wurde gleichförmig mit einer Rate von 200 g pro Kasten inokuliert. Nach der Inokulierung erfolgte 3 Tage lang die Aufzucht bei 300C (in einem Inokulierungskasten). Danach wurde der Test nach den gleichen Stufen wie im Versuchsbeispiel 2 durchgeführt. Die Ergebnisse dieses Tests sind in der Tabelle III im Vergleich zum Kontrollwert zusammengestellt. Der Kontrollwert wurde wie folgt bestimmt:
gutes Sämlingsver- gutes Sämlingsverhältnis in dem be- _ hältnis in dem „ . , , handelten Bereich nicht behandelten Bereich
weit = :X
gutes Sämlingsverhältnis in
dem behandelten Bereich
Darin bedeutet:
Anzahl der guten
gutes Sämlings- _ Sämlinge : inn
verhältnis (%) = ^^ der unter_
suchten Sämlinge
Tabelle III
Verwendetes Fungizid Verwendete Menge der j Kontrollwert Wirkstoffkomponente j (g/Kasten) j HO 28 Phytotoxizität
Kontrolle Verbindung A Verbindung A 1.0 0.5 Hi 26 keine keine
gemäß der Erfindung Verbindung B Verbindung B 1.0 0.5 . 64 beobachtet keine
Verbindung A + Verbindung B 0.5 + 0.5 keine
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Versuchsbeispiel 4
Kontrolltest für die Unfallkrankheit von Gurkensämlingen (durch Rhizoctonia sp. bewirkt):
Töpfe mit einem Durchmesser von 12 cm wurden mit Felderde gefüllt. Eine pathogene Erde, in der ein die Keimerkrankung bewirkender Pilz (Rhizoctonia solani) gezüchtet worden war, wurde auf die Oberfläche der Erde gleichförmig in einer Menge von 5 g pro Topf inokuliert. Sodann wurde ein erfindungsgemäßer Staub, hergestellt gemäß Formulierungsbeispiel 1, zugesetzt und gleichförmig mit der Erde vermischt. Sodann wurden 10 Körner von Gurkensamen (Varietät: OHYA-SHIMA) eingesät und mit der Erkrankung in einem Gewächshaus befallen gelassen. Der Krankheitszustand wurde 20 Tage nach dem Einsäen untersucht. Das Verhältnis der guten Sämlinge wurde gemäß folgender Gleichung errechnet.
Anzahl der guten Sämlinge in jedem Verhältnis der Bereich guten Sämlinge = χ 100
v ' Anzahl der Austreibungen in dem Be
reich, wo weder eine Behandlung noch eine Inokulierung erfolgte
Die Testergebnisse sind in Tabelle IV zusammengestellt.
Tabelle IV
Verwendetes Fungizid Verwendete Menge der Wirkstoffkomponente (g/Topf) Verhältnis der guten Sämlinge (%) Phytotoxizität'
Verbindung A 0.04 keine
Verbindung A 0.02 16 keine
Verbindung B 0.01 65 " ' S, beobachtet
Verbindung B 0.005 52 keine
Verbindung A
+ 0.02. + 0.005 74 •keine
Verbindung B
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Versuchsbeispiel 5
Kontrolltest für die Unfallkrankheit von Gurkensämlingen (durch Phytophthora melonis bewirkt) (Feldtest):
10 erfindungsgemäße Stäube, hergestellt wie im Formulierungsbeispiel 1 , wurden in vorbestiminter Menge über das Feld ausgebreitet, in dem zuvor ein keiinerkrankungserzeugender Pilz (Phytophthora melonis) inokuliert worden war. Die Stäube wurden gleichförmig mit der Oberfläche der Erde mit einer Dicke von 10 cm vermischt.
Sodann wurden Sämlinge von Gurken (Varietät: OHYASHIMA) eingesät. Der Krankheitszustand wurden 20 Tage nach dem Einsäen untersucht. Ein gutes Verhältnis der Sämlinge wurde nach der folgenden Gleichung errechnet:
Anzahl der guten Sämlinge in jedem Verhältnis der Bereich
guten Sämlinge = —— χ 100
»*) Anzahl der Austreibungen in dem Be
reich, wo weder eine Behandlung noch eine Inokulierung erfolgte
Die Testergebnisse sind in der Tabelle V zusammengestellt.
Tabelle V
Verwendetes Fungizid Verwendete Menge der Wirkstoffkomponente Verhältnis der gu ten Sämlinge (%) Phytotoxizität -
Verbindung A Verbindung A 20 kg/ha 30 kg/ha 62 71 keine keine
Verbindung B Verbindung B 15 kg/ha 20 kg/ha 5 8 keine keine
Verbindung A Verbindung B 20 kg/ha +15 kg/ha 30 kg/ha + 20 kg/ha 98 100 keine keine
unbehandelt - 0

Claims (7)

  1. -"- 237046. 0
    Erfindungsansprüche
    1. Fungizide Zubereitung für die Landwirtschaft und den Gartenbau, gekennzeichnet dadurch, daß sie als Wirkkomponenten in wirkenden Mengen 4-Methylsulfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat und 1-Isopropylcarbamoyl-3-(3,5-dichlorphenyl)hydantoin enthält.
  2. 2. Fungizide Zubereitung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die wirksamen Mengen in der Zubereitung im Bereich von 4 bis 95%, bezogen auf das Gewicht, liegen.
  3. 3. Fungizide Zubereitung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Gewichtsverhältnis von 4-Methylsulfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat zu 1-Isopropylcarbamoyl-3-(3,5-dichlorphenyl)hydantoin im Bereich von 8 : 1 bis 1 : 8 liegt.-
  4. 4. Fungizide Zubereitung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß das Gewichtsverhältnis von 4-Methylsulfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat zu 1—Isopropylcarbamoyl-3-(3,5-dichlorphenyl)hydantoin im Bereich von 1 : 1 bis 5 : 1 liegt.
  5. 5. Verfahren zur Kontrolle von bodengetragenen, durch Pilze bewirkten Pflanzenkrankheiten, gekennzeichnet dadurch, daß man auf die Pilze oder deren Standort eine wirksame Menge eines Gemisches aus 4-Methylsulf onyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat und 1-Isopropylcarbamoyl-3-(3,5-dichlorphenyl)hydantoin aufbringt.
  6. 6. Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß das Gewichtsverhältnis von 4-Methylsulfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat zu i-Isopropylcarbamoyl-3-(3,5-dichlorphenyl)hydantoin im Bereich von 8 : 1 bis 1 : 8 liegt,
    237046 0
  7. 7. Verfahren nach Punkt 6, gekennzeichnet
    dadurch, daß das Gewichtsverhältnis von 4-Methylsulfonyloxyphenyl-N-methylthiolcarbamat zu 1-Isopropylcarbamoyl-3-(3,5-dichlorphenyl)hydantoin im Bereich von 1 : 1 bis 5 : 1 liegt,
DD82237046A 1981-01-31 1982-01-28 Fungizide zubereitung fuer die landwirtschaft und den gartenbau DD202094A5 (de)

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