DD202261A5 - Tubenfoermiger behaelter und verfahren zu dessen herstellung sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Tubenfoermiger behaelter und verfahren zu dessen herstellung sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens Download PDF

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DD202261A5
DD202261A5 DD82239639A DD23963982A DD202261A5 DD 202261 A5 DD202261 A5 DD 202261A5 DD 82239639 A DD82239639 A DD 82239639A DD 23963982 A DD23963982 A DD 23963982A DD 202261 A5 DD202261 A5 DD 202261A5
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Abstract

Die Erfindung bezweckt die Gebrauchswerteigenschaften von tubenfoermigen Behaeltern auf kostenguenstige Weise zu erhoehen. Die Herstellung eines tubenfoermigen Behaelters erfolgt durch Rollen und ueberlappendes Verschweissen einer Mehrschichtfolie zu einem zylindrischen Rohrkoerper, der Anordnung einer dieses Rohrkoerpers nach oben hin teilweise verschliessenden Rondelle und dem Herstellen eines Kopfteils aus Kunststoff, welcher einerseits den Rohrkoerper mit der Rondelle verbindet und andererseits den Abschluss der Tube nach oben bildet. Die Rondelle weist vor dem Verarbeiten eine einfache Grundform auf und wird durch die Verarbeitung in eine Gestalt gebracht, in der ihre Schnittkanten vom Kunststoff umflossen werden koennen, wobei diese Verformung keine zusaetzlichen Arbeitsschritte erfordert, sondern durch die beim Kunststoff-Formverfahren frei werdenden Kraefte erfolgt. Ferner wird durch die Verformung der Rondelle der Abstand zwischen ihr und dem Rohrkoerper verkleinert, wodurch der Diffusionsschutz weiter verbessert wird.

Description

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... Berlin, den 24.9.1982
AP B 29 D/239 639/8~ 60 799/27
Tubenförmiger Behälter und Verfahren zu dessen Herstellung sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen tubenförmigen Behälter mit einem Rohrkörper aus einer gewickelten und überlappend verschweißten, mindestens je eine Metall- und eine Kunststoffschicht aufweisende Mehrschichtfolie, einem Kopfstück aus Kunststoff, bestehend aus einem zylindrischen Halsteil und einem kegelförmigen Schulterteil und mit einer auf der Innenseite des Schulterteils angeordneten, aus einer Mehrschichtfolie mit metallischer Zwischenschicht gebildeten, ringförmigen Rondelle, deren Schnittkanten in den Schulter bildenden Kunststoff eingebettet sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der DE-OS 1-486 193 wird ein tubenförmiger Behälter beschrieben, welcher aus einer zylindrischen, aus einer Mehrschichtfolie gewickelten Rohrkörper, einem ringscheibenförmigen, eine -Sperrschicht aufweisenden Einsatz und einem auf thermoplastischem Weg geformten Kunststoffkopfteil besteht, welcher nicht nur mit dem Rohrkörper, sondern auch mit dem Einsatz derart verbunden ist, daß die Schnittkanten des Letzteren völlig vom Kunststoff umgeben sindo
Das Herstellungsverfahren für diesen Behälter lehnt sich an ein im Stand der Technik zu dieser Patentschrift genanntes Verfahren an, welches im wesentlichen aus der Herstellung des zylindrischen Rohrkörpers, der Vorfertigung des Einsatzes in seiner endgültigen Gestalt und der Verbindung dieser beiden Teile unter gleichzeitiger Her—
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stellung des aus Kunststoff bestehenden Kopfteils des Behälters besteht·
Bei Behältern dieser Art besteht das Problem, den durch den Kunststoff des Kopfteiles ausgefüllten Spalt zwischen dem Außenrand des Einsatzes und dem benachbarten oberen Rand des Rohrkörpers möglichst klein zu halten« Dieser Spalt stellt einen unerwünschten Unterbruch in der Sperrschicht dar, welche im Rohrkörper vorhanden ist und sich im Einsatz fortsetzt« Anderseits bedarf es aber im Verbindungsbereich zwischen dem Einsatz und dem oberen Rand des Rohrkörpers einer ausreichenden Menge von Kunststoff»- Die für die Herstellung.der Schweißverbindung zwischen den thermoplastischen Außenschichten des Rohrkörpers und des Einsatzes einerseits und dem entstehenden Kopfteil anderseits benötigte Schweißwärme, wird durch den plastifizieren Kunststoff bei der Bildung des Köpfteiles geliefert« Die Temperatur des plastifizierten Kunststoffes beim Austritt aus der Plastifizierungseinrichtung ist nach oben begrenzt und es kann lediglich dafür Sorge getragen werden* daß der plastifizierte Kunststoff auf dem Weg von der Plastifizierungseinrichtung zum Verbindungsbereich möglichst wenig Wärme verliert«
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Gebrauchswerteigenschaften von tubenförmigen Behältern auf kostengünstige Weise zu erhöhen«
Darlegung; des Wesens der Erfindung;
Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, bei gleichzeitiger Verminderung der Breite des Ringspaltes zwischen der
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Sperrschicht des Rohrkörpers and jener des Einsatzes - nachfolgend Rondelle genannt - eine bessere Schweißverbindung, insbesondere zwischen dem Kopfteil und dem Rohrkörper, herzustellen und das Einbringen von Kunststoff im Porrnhohlraum an die dem Halsteil abgekehrte Seite der Rondelle zu erleicht ern,-
Eriindungsgemäß wird die Aufgabe derart gelöst, daß der äußere Randbereich der Rondelle sich flans-chartig vom Restkörper derselben weg im wesentlichen radial in Richtung auf den Rohrkörper erstreckt, und von einer mit dem Rohrkörper unmittelbar verbundener Kunststoffpart ie an der dem Schulterteil abgekehrten Seite Untergriffen wird«
Durch die Verlagerung von Kunststoff des Kopfteiles an die dem Halsteil abgekehrte Seite der Rondelle, entsteht ein verlängerter Verbindungsbereich zwischen dem Kopfteil und dem Tubenrohr, wobei die Rondelle sowohl auf der dem Halsteil zugekehrten Seite als auch auf der diesem abgekehrten Seite mit dem Kunststoff des Köpfteiles verschweißt ist. Damit ist zwangsweise auch die Schnittkante am äußeren Rand der Rondelle von Kunststoff gegenüber dem vom Tubenkörper begrenzten Hohlraum und damit gegenüber dem^Füllgut abgeschirmt. Anderseits kann die Rondelle, da sie mit ihrem äußeren Rand et v/a radial gegen den etwa axial verlaufenden Rohrkörper gerichtet ist, theoretisch an diesem Rohrkörper unmittelbar angrenzen. Obwohl durch die Rondelle der Yerbindungsbereich zwischen dem Kunststoff des Köpfteiles und dem Rohrkörper in zwei Abschnitte unterteilt wird, tritt eine Schwächung der Verbindung infolge der radialen Ausrichtung dieses Randes und der ausreichenden Schweißwärme nicht ein. Anderseits bringt die erfindungsgemäße Ausgestaltung den Vorteil, daß es zur Erreichung einer einwandfreien
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Verbindung- mit dem Rohrkörper nicht auf die Wandstärke des Kunststoffes im Schulterteil ankommt. Vielmehr muß die Wandstärke im Schulterteil nur so groß gewählt werden, daß dieser die notwendige Formbeständigkeit erhält. Insgesamt ist deshalb eine Einsparung an Kunststoff und dank der besseren Materialverteilung bei gleichen Kühlbedingungen auch eine Verkürzung der Abkühlzeit möglich,-
Entscheidend ist jedoch, daß der Ringspalt bzw« Unter-, bruch zwischen der Sperrschicht im Rohrkörper und jener in der Rondelle auf ein Minimum reduziert wird·
In weiterer konkreter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen tubenförmigen Behälters ist vorgesehen, daß die Dicke des Kunststoffes im Bereich zwischen dem Rohrkörper und der Rondelle wesentlich größer ist als der Abstand vom Rohrkörper zur Rondelle,
Zweckmäßig ist es im Rahmen der Erfindung auch, daß die Rondelle aus einem Rotationskörper besteht, dessen Erzeugende von innen nach außen einen etwa achsparallelen inneren Randbereich, zwei mit unterschiedlicher Neigung schräg zur Achse des Behälters verlaufende Bereiche und einem etwa radialen äußeren Randbereich aufweist.
Vorzugsweise verläuft dabei der unter einem größeren Winkel schräg zur Achse des Behälters verlaufende Bereich der Rondelle parallel zur Außenfläche des Schulterteils verläuft»
Das Verfahren zur Herstellung des tubenförmigen Behälters bestehend aus den Verfahrenssehritten
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- Herstellen eines zylindrischen Rohrkörpers durch Wickeln einer Mehrschichtfolie und Verschweißen derselben mit überlappenden Stoß,
- Aufbringen des Rohrkörpers und einer aus einer Mehrschichtfolie ausgestanzten Rondelle zur Bildung einer Diffusionssperre auf einen Dorns
- Einführen des Dorns mit dem Hohrkörper und der Rondelle in eine Form, welche zusammen mit dem Dorn einen mit Kunststoff auszufüllenden Hohlraum bildet, in dem die Rondelle angeordnet ist und in welche der Rohrkörper eingreift, sowie
- Einbringen von plastischem Kunststoff in die Form,
zeichnet sich erfihdungsgemäß dadurch aus, daß durch den eingebrachten Kunststoff die Rondelle von einer vorläufigen, in die endgültige Gestalt umgeformt wird»
Die Erkenntnis, daß unter der Einwirkung der vom Kunststoff ausgeübten Kräfte eine Umformung der Rondelle so möglich ist, daß sich diese an ihrem äußeren Rand vom Dorn abhebt gestattet gleichzeitig, diese Umformung für ein mindestens teilweises Schließen des Ringspaltes zwischen der Sperrschicht des Rohrkörpers und jener der Rondelle während dem Formen des Kopfteiles heranzuziehen» Damit wird es möglich, daß der plastische Kunststoff, v/elcher für die Bildung des Köpfteiles und die Verbindung desselben mit dem Rohrkörper in den Formhohlraum eingebracht wurde, mit diesem letzteren über den ganzen Verbin~ dungsbereich in Berührung kommt, noch bevor die Umformung der Rondelle stattgefunden hat, bzw· beendet ist. Somit wird das Fliessen des Kunststoffes in den Verbindungsbereich und an die dem. Haisteil abgekehrte Seite der Rondelle durch deren äußeren Rand nicht behindert.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es verfahrensgemäß von Vorteil, wenn die.Rondelle in der Nachbarschaft ihres äußeren Randes an zwei voneinander radial distanzierten Ringbereichen entgegen dem Yerformungsdruck des Kunststoffes abgestützt wird«
Zweckmäßig ist ebenfalls, daß durch ein auf das Einbringen des Kunststoffes folgendes Schließen des Formhohlraumes der Kunststoff und die Rondelle in die jeweilige endgültige Gestalt gebracht werden.
Im Sinne der Erfindung ist auch, daß die Rondelle zur Bildung eines vom übrigen Rondellenkörper abgeknickten, zylindrischen Bereiches unter Kraftaufwand in einer sie verformenden Weise auf den Dorn aufgebracht wird·
Als vorteilhaft hat es sich auch gezeigt, wenn bei der Umformung der Rondelle durch den Kunststoff von der vorläufigen in die endgültige Gestalt ein vom zylindrischen Bereich a_bge-_ wandter, vom restlichen Rondellenkörper abgeknickter Bereich gebildet wird·
Günstig ist es, wenn.die Verformung der Rondelle durch Aufpreßen derselben auf den Dorn erfolgt»
Srfinduagsgemäß ist weiterhin, daß der äußere Rand der Rondelle durch Umbiegen aus einer konischen Form zu einem radialen Plansch dem Rohrkörper angenähert wird·
Die Vorrichtung mit einem-in die Form einführbaren Dorn zeichnet sich zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dadurch aus, daß der Dorn auf seiner Stirnseite eine Hohlkehle aufweist, welche rotationssymmetrisch zur
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Achse des Dorns verläuft.
Zweckmäßigerweise v/eist hierbei der Dorn eine den Halsanaatz umgebende Ringstufe auf.
Gegenüber dem eingangs erwähnten bekannten Verfahren gestattet das erfindungsgemäße Verfahren auch eine Verringerung der Herstellungskosten für die Rondelle, da die Einbettung der Schnittkanten derselben im Kunststoff ohne besondere Formwerkzeuge zustande kommt, Schließlich kann die Rondelle, wenn sie vor dem Rohrkörper auf den Dorn aufgesetzt wird, auch als Ablenk- und Zentrierfläche wirken und ein Stauchen des Rohrkörpers an der Stirnseite des Dornes verhindern.
Um einen guten Sitz der Rondelle auf dem Dorn zu gewährleisten und die Herstellungstoleranz der Rondelle vernachlässigen zu können, ist es günstig, die lichte Öffnung der Rondelle mit Untermaß herzustellen, so daß sich beim .Aufpressen der Rondelle auf den Dorn ein zylindrischer Ansatz, oder Grat bildet, welcher einerseits einen exakt zentralen Sitz der Rondelle adf dem Dorn garantiert und andererseits beim Herstellen des Kunst stoffteils die
Möglichkeit scha werden«
fft
selbst vom Kunststoff umflossen zu
Die Ver_ormung der Rondelle unter der Einwirkung des Kunststoffes erfolgt durch Anpressen an die Hohlkehle des DornsT wodurch sie deren Form annimmt, wobei analog zum Grat, der beim Aufpressen der Rondelle auf den Dorn entsteht, ein vom übrigen Rondellenkörper abgeknickter flanschartiger Bereich entsteht, der ebenfalls vom Kunststoff umflossen wird. Hierbei wird die äußere Schnittkante der Rondelle
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nach oben geklappt und nähert sich damit dem Rohrkörper<,
Die Rondelle weist in ihrer endgültigen Gestalt die Form eines Rotationskörpers auf, dessen Erzeugende von innen nach außen gesehen einen achsparallelen, zwei mit unterschiedlicher ITeigung schräg zur Achse verlaufende und einen radial zur Achse verlaufenden Bereich auf, wobei der erste und letzte Bereich dazu dienen, die Möglichkeit zur Umschließung ihrer Kanten mit Kunststoff zu schaffen«; Der unter flacherem Winkel zur Achse verlaufende schräge Bereich'ist parallel zum Verlauf der aus Kunststoff bestehenden Schulter.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend aus Ausführungsbeispielen näher erläutert werden,»' In der zugehörigen Zeichnung zeigen: .
Fig.: 1: den oberen Teil eines schematisch dargestellten tubenförrnigen Behälters nach der Erfindung im Axialschnitt,
Pig. 2i eine Anordnung zur Herstellung des Kopfstückes des tubenförmigen Behälters nach Pig· 1 vor dem Einbringen der Kunststoffmasse,
Pig. 3: ' in vergrößertem Maßstab ein Ausschnitt aus der Vorrichtung nach Pig· 2 nach Herstellung des Tubenkopfes.
Der in der Pig· 1 dargestellte tubenförmige Behälter weist einen nur teilweise gezeichneten zylindrischen Rohrkörper 1 auf, welcher in bekannter Weise aus mehreren Schichten besteht* Im allgemeinen ist hier eine metallische Mittelschicht beidseitig von einer Schicht aus einem thermoplas-
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tischen Kunststoff umgeben, wobei zwischen Metall und Kunststoff noch Verbindungs- bzw,»Klebeschichten eingefügt sind· Die innere Kunststoffschicht erfüllt die Aufgabe, den Kontakt des Füllgutes mit dem Metall zu verhindern, damit es nicht zu. unerwünschten chemischen Reaktionen kommen kann« Die Metallschicht oder Sperrschicht dient z. B» zur Unterdrückung der Diffusion bestimmter Bestandteile des Füllgutes durch den Rohrkörper 1, ein Effekt, der bei reinen Kunststoffverpackungen auftritt, wenn diffusionsfähige Bestandteile im Füllgut vorhanden sind. Die an der Außenseite des Rohrkörpers liegende Kunststoffschicht schützt die Metallschicht gegen Korrosion und gestattet, der Verpackung ein gefälliges Äußeres zu geben«,1
Der Rohrkörper 1 wird aus einer derartigen Mehrschichtfolie in der Regel durch Wickeln hergestellt, wobei die Stoßenden der Mehrschichtfolie miteinander überlappt und verschweißt sind (nicht dargestellt)· Das obere Ende 1a des Rohrkörpers 1"ist im fertigen Zustand des Behälters leicht nach innen gebogen und bildet einen gerundeten Übergang zu einem Tubenkopf 2,
Der Tubenkopf 2 besteht aus einem Kopfstück 3 aus thermoplastischem Kunststoff sowie einer allgemein etwa konisch ausgebildeten Rondelle 5· Die Rondelle 5 ist ebenfalls aus einer Mehrschichtfolie gebildet, welche in ihrem Aufbau mit jener des Rohrkörpers 1 identisch sein kann. Dabei besteht die Aufgabe der Rondelle 5 darin, mit ihrer Metallschicht die Diffusionssperre im Tubenkopf 2 fortzusetzen, welche im Rohrkörper 1 vorhanden ist· Dem Kopfstück 3 aus thermoplastischen Kunststoff kommt schließlich die Aufgabe zu, als Träger für die Rondelle 5 zu dienen und diese mit dem Rohrkörper 1 zu verbinden· Hierzu weist das Kopfstück 3
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einen kegelförmigen Schulterten 4 aufo
Wie aus Pig· 1 weiter ersichtlich ist, besitzt die Rondelle 5 im Profil betrachtet zwei zueinander abgewinkelte Bereiche 6 und 7 und zwei in den Kunststoff des Kopfstückes 3 eingebettete Randbereiche 8 und 9· Dieses Einbettten der Randbereiche 8 und 9 in Kunststoff erfüllt den Zweck, die beim Schneiden oder Stanzen der Mehrschichtfolie freigelegten Schnittkanten der Metallschicht durch Kunststoff gegenüber dem Füllgut abzudecken und eine unerwünschte Reaktion zwischen dem Metall und aktiven Substan_ zen des Füllgutes zu vermeiden«
Das Kopfstück 3 ist über den Schulterteil 4 mit dem oberen Ende 1a des Rohrkörpers 1 sowohl an dessen Stirnseite als auch und hauptsächlich an der Innenseite durch Schmelz— schweißung mit den Kunststoffschichten dieses Tubenrohres verbunden«= Der Verbihduagsbereich zwischen dem Schulterteil 4 und dem Rohrkörper 1 erstreckt sich nun in Übereinstimmung mit dem Brfindungsgedanken nicht nur von der Stirnseite des Rohrkörpers 1 bis in.die Höhe des Randbereiches 9 sondern setzt sich unterhalb diesem Randbereich'9 in einer ringförmigen Kunststoffpart ie 11 fort« Diese ringförmige Kunststoffpartie 11 untergreift ihrerseits die Rondelle 5 an ihrem Randbereich 9 und ist mit der im Innenraum des Behälters zugekehrten Kunststoffschicht der Rondelle 5 ebenfalls durch Schmelzechweißung verbunden. Schließlich ist die Kunststoffschicht an der Oberseite der Rondelle 5 auch über die abgewinkelten Bereiche 6 und 7 mit dem Schulterteil 4 durch Schmelzs-chweißung verbunden.
Das Kopfstück 3 weist weiterhin einen an den Schulterteil 4 anschließenden und ein Außengewinde 13 tragenden Hals-
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teil 12 auf, welcher nach oben durch einen mit einer Öffnung 14 versehenen Horiaontalteil 15 abgeschlossen ist. Das Außengewinde 13 dient zur Befestigung einer nicht dargestellten üblichen Schraubkappe, welche- die Öffnung 14 verschließt.
Die Figuren 2 und 3 zeigen eine Anordnung zur Herstellung des Tubenkopfes 2 bzw« der Verbindung von Rondelle 5 und Rohrkörper 1 durch den Kunststoff des Schulterteiles 4„ Anhand dieser Darstellung ist auch ein Ausfiihrungsbeispiel des Verfahrens beschrieben. Gleiche Teile sind hier mit gleichen Bezugszeichen versehen, wie in Figur 1O
Bin Dorn 20 ist bezüglich einer Form 23 oder Matrize relativ beweglich und jedenfalls axial verschiebbar angeordnet« Zusammen mit dieser Form 23 begrenzt der Dorn 20 einen Form-' hohlraum 21 zur Bildung des Tubenkopfes 2O In Figur 2 ist der Formhohlraum 21 geschlossen dargestellt, d. h. daß der Dorn 20 im Bezug auf die Form 23 in seiner Endlage dargestellt ist, in welcher der Tubenkopf 2 bzw· das Kopfstück 3 seine endgültige Form angenommen hat,
Hoch im offenen Zustand des Formhohlraumes 21, in welchem der Dorn 20 von der Form 23 distanziert ist, wird auf diesen Dorn 20 die beim Ausstanzen aus einer Mehrschichtfolie durch Prägen vorgeformte Rondelle 5 aufgepreßt. Aus einer flachen, ringförmigen Scheibe ist durch das Prägen ein konischer Hohlkörper mit den Bereichen 6 und 7 gebildet worden« Beim Aufpressen der Rondelle 5 auf den Dorn 20 entsteht, da der Innendurchmesser derselben kleiner ist als der Durchmesser einer am Dorn 20 vorgesehenen Ringstufe 26, eine Umformung der Rondelle 5 und es bildet sich der zylindrische Bereich 8e
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Wie in Pig. 2 dargestellt, überdeckt die Rondelle 5 mit ihrem Bereich. 7 einen ringförmigen Absatz 22 sowie eine bezüglich diesem auf einem größeren Durchmesser liegende und daher radial distanzierte Ringstufe 25, wobei zwischen Absatz 22 und Ringstufe 25 eine Hohlkehle 29 gebildet ist. Auf die Bedeutung dieser Ausgestaltung wird später noch eingegangen. Beim Aufsetzen des Rohrkörpers 1 auf den Dorn 20 bewirkt die Rondelle 5 eine Zentrierung, falls der ankommende Rohrkörper 1 auf den Dorn 20 nicht genau ausgerichtet ist und verhindert ein Stauchen dieses Rohrkörpers 1· In Figur 2 ist das obere Ende 1a des Rohrkörpers 1, welches in den geschlossenen Pormhohlraum 21 hineinragt, nach einwärts umgebogen dargestellt« Diese Form erhält der Rohrkörper 1 vorzugsweise beim Einführen desselben in den Formhohlraum 21, zusammen mit dem Dorn 20, In Figur 2 ist darüber hinaus ein Stift 39 schematisch dargestellt, der koaxial zum Dorn 20 angeordnet ist und in diesem oder in der Form 23 in nicht näher dargestellter Weise gelagert ist.
Es sei angenommen, daß der Kunststoff in den Formhohlraum 21 eingebracht wird, währenddem dieser noch geöffnet ist» Beispielsweise kommt hierzu ein Verfahren in Betracht, wie es in der GB-OS 80. 22 044 beschrieben ist· In einem solchen Falle ist der Dorn 20 über der nach oben offenen Form 23 angeordnet. Beim Schließen des Formhohlraumes 21 wird nun der z, B, in Form eines Ringes aus plastifiziertem Material in den Formhohlraum 21 eingebrachte Kunststoff verteilt und fließt einerseits in Richtung des Stiftes 39 zur Bildung des Halsteiles 12, Anderseits wird plastifizierter Kunststoff auch radial nach außen verdrängt und gelangt in den Verbindungsbereich mit dem Rohrkörper 1, Selbst wenn der Formhohlraum 21 zu diesem Zeitpunkt schon vollständig geschlossen wäre, bzw. die Teile, die in Fig. 2 dargestellte Relativlage
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einnehmen würden, kann der nach außen verdrängte Kunststoff relativ ungehindert zwischen dem oberen Rand 1a des Rohrkörpers 1 und der Schnittkante 28 der Rondelle 5 in den Ringraum 30 einfließen. Hat der Kunststoff diesen Ringraum 30 erreicht, so wächst der Druck des Kunststoffes über dem Bereich 7 der Rondelle 5 mit der Folge, daß diese zwischen dem ringförmigen Absatz 22 und der Ringstufe 25 eingeknickt und in die dazwischenliegende Hohlkehle 29 hineingepreßt wird· Dieses Einknicken der Rondelle 5 hat die weitere Polge, daß der radial nach außen anschließende Bereich der Rondelle 5 umgeformt wird. Dieser Bereich wird über seine ganze radiale Erstreckung bis zur Schnittkante 28 aus der in Figur 2 dargestellten schrägen, bzw· geneigten Lage in eine annähernd horizontale Lage verschwenkt· Dementsprechend bildet sich der in Figur 1 und 3 dargestellte radiale Randbereich 9 auso·
Es ist durch den Vergleich von Fig. 2 und 3 ohne weiteres ersichtlich, daß durch die Umformung der Rondelle 5 der Kunststoffe im Ringraum 30 auch an die Unterseite der Rondelle 5 gelangt und damit der Randbereich 9 einschließlich der Schnittkante 28 im Kunststoff eingebettet wird.
Damit wird die metallische Sperrschicht 31 der Rondelle 5 an der Schnittkante 28.vom Kunststoff überdeckt, während sich dieser mit den Kunststoffschichten 32 und 33 der Rondelle 5 verbindet» Sine Schmelzechweißung findet wie erwähnt auch mit der inneren Kunststoffschicht 34 des Rohrkörpers 1 über den ganzen Verbindungsbereich statt, wobei die Sperrschicht 35 an der Schnittkante 36 des Rohrkörpers 1 vom Kunststoff des Schult erteiles 4 eben-, falls Überflossen wird, der sich auch mit der Kunststoffschicht 37 verbindet*
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Im Sinns der Erfindung ist aber ebenso entscheidens, daß der Randbereicii 9j obwohl er nun vom. Kunststoff umschlossen ist, sich in die unmittelbare Nachbarschaft des Rohrkörpers 1 erstreckt und den nur durch Kunststoff verschlossenen Ringspalt 5a zwischen dieser Schnittkante 28 und der Innenseite des Rohrkörpers 1 auf ein Minimum reduziert. Der verbleibende Unterbruch zwischen der Sperrschicht 35 im Rohrkörper 1 und der Sperrschicht 31 in der Rondelle 5 wird damit vernachlässigbar«
Da der zylindrische Randbereich 8 der Rondelle 5, welche beim Aufsetzen derselben auf den Dorn 20 gebildet wurde, über die Ringstufe 26 vorsteht, wird auch dieser in dem den Halsteil 12 bildenden Kunststoff eingebettet und die Schnitt' kante 27 dabei überdeckt während mit den Kunststoffschichten 32 und 33 eine Verschweißung erfolgt»
Gegenüber den durch bekannte Verfahren hergestellten Verpackungsbehältern gestattet das erfindungsgemäße Verfahren eine erhebliche Einsparung, Diese liegt in erster Linie darin begründet, daß es gelingt, die Rondelle in einfacher Weise und ohne besondere Y/erkzeuge und Verformungsschritte in ihre endgültige Form zu bringen. Die zur Einbettung in . den Kunststoff notwendige Form, erhält die Rondelle beim Formen des Tubenkopfes bzw, des Kopfstückes desselben.

Claims (6)

  1. AP B 29 D/239 639/8 60 799/27
    1· Tubenförmiger Behälter, mit einem Rohrkörper aus einer gewickelten und überlappend verschweißten, mindestens je eine Metall- und eine Kunststoffschicht aufweisende Mehrschichtfolie, einem Kopfstück aus Kunststoff, bestehend aus einem zylindrischen Halsteil und einem kegelförmigen Schulterteil und mit einer, auf der Innenseite des Schulterteils angeordneten, aus einer Mehrschichtfolie mit metallischer Zwischenschicht gebildeten, ringförmigen Rondelle, deren Schnittkanten in den die Schulter bildenden Kunststoff eingebettet sind, gekennzeichnet dadurch, daß der äußere Randbereich (9) der Rondelle (5) sich flanschartig vom Restkörper derselben weg im'wesentlichen radial in Richtung auf den Rohrkörper (1) erstreckt, und von einer mit dem Rohrkörper unmittelbar verbundener Kunststoffpartie (11) an der dem Schulterteil (4) abgekehrten Seite uurSergriffen wird*
  2. 2. Tubenförmiger Behälter nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Dicke des Kunststoffes im Bereich zwischen dem Rohrkörper (1) und -der Rondelle (5) wesentlich größer ist als der Abstand vom Rohrkörper (1) zur Rondelle (5).
    3· Tubenförmiger Behälter nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Rondelle (5) aus einem Rotationskörper besteht, dessen Erzeugende 'von innen nach außen einen, etwa achsparallelen inneren Randbereich (8), zwei mit unterschiedlicher Neigung schräg zur Achse (27') des Behälters verlaufende Bereiche (6; 7) und einen etwa radialen äußeren Randbereich (9) aufweist*
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    4· Tubenförmiger Benälter nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß der unter einem größeren Winkel schräg zur Achse (27') des Behälters verlaufende Bereich (6) der Rondelle (5) parallel zur Außenfläche des Schulterteils (4) verläuft«
  3. 5. Verfahren zur Herstellung eines Behälters nach Punkt 1 bestehend aus den Verfahrensschritten;
    - Herstellen eines zylindrischen Rohrkörpers durch Wickeln einer Mehrschichtfolie und Verschweißen derselben mit überlappendem Stoß,
    - Aufbringen des Rohrkörpers und einer aus einer Mehrschichtfolie ausgestanzten Rondelle zur Bildung einer Diffusionsspsrre auf einen. Dorn,
    - Einführen des Dorns mit dem Rohrkörper und der Rondelle in eine Porm, welche zusammen mit dem Dorn einen mit Kunststoff auszufüllenden Hohlraum bildet, in dem die Rondelle angeordnet ist und in welche der Rohrkörper eingreift, sowie
    - Einbringen von plastischem Kunststoff in die Form, .
    gekennzeichnet dadurch, daß· durch den eingebrachten Kunststoff die Rondelle von einer vorläufigen, in die endgültige Gestalt, umgeformt wird» -
  4. 6. Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Rondelle in der Nachbarschaft ihres äußeren Randes an zv/ei voneinander radial distanzierten Ringbereichen entgegen dem Verformungsdruck des Kunststoffes abgestützt wird»
    2 3 9639 8 -17~ 24,9.1982
    AP B 29 D/239 639/8 60 799/27
    7β Verfahren nach Punkt 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß durch ein auf das Einbringen des Kunststoffes folgendes Schließen des Formhohlraumes der Kunststoff und die Rondelle in die jeweilige endgültige Gestalt gebracht werden^
    8· Verfahren nach einem der Punkt 5 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Rondelle zur Bildung eines vom übrigen Rondellenkörper abgeknickten, zylindrischen Bereiches unter Kraftaufwand in einer sie verformenden Weise auf den Dorn aufgebracht wird.
    9· Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß bei der Umformung der Rondelle durch den Kunststoff von der vorläufigen in die endgültige Gestalt ein vom zylindrischen Bereich abgewandter, vom restlichen Rondellenkörper abgeknickter Bereich gebildet wird«
  5. 10. Verfahren nach einem der Punkt 5 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Verformung der Rondelle durch Aufpreßen derselben auf den Dorn erfolgto
    β Verfahren nach Punkt 5» gekennzeichnet dadurch, daß der äußere Rand der Rondelle durch Umbiegen aus einer konischen Form zu einem radialen Flansch dem Rohrkörper angenähert wird«
  6. 12.· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahren nach einem der Punkte 5 bis 11, mit einem in eine Form einführbaren Dorn, gekennzeichnet dadurch, daß der Dorn (20) auf einer Stirnseite eine Hohlkehle (29) aufweist, welche rotationssymmetrisch zur Achse (27*) des Dorns (20) verläuft.
    3 9639 8 -18- 24.9.1982
    AP B 29 D/239 639/8 60 799/27
    13« Vorrichtung nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß der Dorn (20) eine den Halsansatz umgebende Ringstufe (26) aufweist.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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