DD202497A5 - Herstellung von essbaren sanitierten blumen aus oelhaltigen samen - Google Patents

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DD202497A5
DD202497A5 DD82242025A DD24202582A DD202497A5 DD 202497 A5 DD202497 A5 DD 202497A5 DD 82242025 A DD82242025 A DD 82242025A DD 24202582 A DD24202582 A DD 24202582A DD 202497 A5 DD202497 A5 DD 202497A5
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Maggio Diassina Di
Alberto Patricelli
Giancarlo Sodini
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Eni Ente Naz Idrocarb
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von verzehrbaren proteinhaltigen Mehlen bzw. Pulvern mit mikrobiologisch annehmbaren Normen aus Öl enthaltenden Samen. Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens für die industrielle Behandlung von Öl enthaltenden Samen unter milden Bedingungen. Erfindungsgemäß wird eine Fest-Flüssig-Extraktion des Öls ausgeführt mit Hilfe einer Mischung, die aus einem Kohlenwasserstofflösungsmittel und einem hygienisch machenden Mittel besteht, das mit diesem Lösungsmittel auf Kohlenwasserstoffbasis mischbar ist. Vorzugsweise wird als Kohlenwasserstoffverbindung n-Hexan verwendet und diesem Äthanol zugemischt.

Description

Berlin, 4· 12. 1982
2/. O η 9 C /. AP A 23 J / 242 025/4
Verfahren zur Herstellung von Mehlen aus ölhaltigen Samen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines verzehrbaren proteinhaltigen Mehls, das mikrobiologisch annehmbar ist, aus ölhaltigen Samen, und zwar sowohl aus solchen mit hohem Ölgehalt wie Sonnenblumenkernen, Erdnüssen, Baumwollsamen und dergleichen, als auch solchen mit niedrigem Ölgehalt wie Sojabohnen, Traubenkernen, Sesamkörnern, Carthamum- bzw· Carthamuskörnern und anderen.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Sonnenblumenmehl für den menschlichen Verbrauch sowohl aus geschälten als auch ungeschälten Sonnenblumenkernen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Herstellung von Komponenten und Zwischenprodukten für die Formulierung von Uahrungsmittelendprodukten erfordert während des Verarbeitungsvorgangs und der Umwandlung der Rohmaterialien das Aufrechterhalten der Uährmitteleigenschaften und die Einhaltung von hygienischen und sanitären Bestimmungen für die Produkte zum Schutz der Gesundheit des Verbrauchers·
Die Qualität eines nahrungsmittels hängt von zahlreichen verschiedenartigen Paktoren ab, wie der chemischen Zusammensetzung und der Qualität der Rohmaterialien, der Herstellungstechnologien und von den bei den Vorrichtungen verwendeten Materialien, von hygienischen und sanitären
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Bedingungen der Produktionsstättenumgebung und der Art der Konservierung des Nahrungsmittelendprodukts (Nickerson, J· T. and Sinskey, A· J·, 1972, Microbiology of Poods and Pood Processing - American Elsevier Publiahing Co., Hew York)·
Aus der DE-OS 2 920 974 ist ein Verfahren zur Extraktion von Öl aus ölhaltigen glatten bzw. ungeschälten oder geschälten Körnern oder Samen bekannt, das zur Erzielung von r proteinhaltigen Produkten von hohem biologischen Wert unter milden Bedingungen ausgeführt wird·
Gegenwärtig sehen die zur Herstellung von Hahrungsmittelprodukten bestimmten Anlagen in den letzten Verfahrensstufen oder sogar bei irgendeiner der Zwischenstufen einen Arbeitsgang zur hygienischen Behandlung oder zur Sterilisation vor.
Insbesondere die Behandlung der vorstehend erwähnten Art ist für proteinhaltige Produkte, die aus pflanzlichen Körnern oder Samen erhalten werden, bei denen die anfängliche bakterielle Beladung zuweilen oberhalb der durch verschleiß dene gesetzliche Vorschriften vorgeschriebenen Toleranzgrenze liegt, unerläßlich» Um derartigen Anforderungen zu genügen, ist es in der industriellen Praxis erforderlich, eine Sterilisationsstufe durchzuführen, die zuweilen unter so drastischen Bedingungen erfolgt, daß strukturelle Veränderungen oder eine Verminderung der biologischen und Uähreigenschaften der Endprodukte herbeigeführt werden (Tateo P·, 1977, Detergenza e sanificazione nell'Industria Alimentare, AEB Brescia, Italy).
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens für die industrielle Behandlung von geschäl-
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ten oder ungeschälten bzw· glatten ölhaltigen Samen bzw. Körnern zur Herstellung von proteinhaltigen Mehlen mit mikrobiologischen Merkmalen, die mit der Verwendung als menschliches Nahrungsmittel verträglich sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, geeignete Lösungsmittel für die Extraktionsarbeitsgänge aufzufinden, um ungeachtet der verwendeten Rohmaterialien proteinhaltige Produkte zu erhalten, die mikrobiologisch annehmbar sind.
Das erfindungsgemäß verwendete Lösungsmittel besteht aus einer Mischung aus einer von der Ölindustrie gewählten Kohlenwasserstoffverbindung, im allgemeinen Hexan, und aus einer organischen Verbindung, die eine 1 bis 5 Kohlenstoff atome aufweisende Alkylkette und zumindest eine polare Gruppe alkoholischer Uatür enthält, wie z. B. Äthanol, und die zu einer gründlichen bzw. vollständigen Mischung mit dem vorstehend genannten gewählten Lösungsmittel befähigt ist.
Die Verwendung von beispielsweise Äthanol wird durch dessen hygienischmachende Wirkung begründet, die durch das Aufbrechen der Zellwände durch die Dehydratationswirkung des Alkohols entfaltet wird (Verona 0., Picci G., Microbiologia degli Alimenti, 1968, UTET).
Die Extraktionsstufe wird mit Hilfe einer Mischung aus einem Kohlenwasserstofflösungsmittel, Hexan, und einem organischen polaren Lösungsmittel, Äthanol, in einem von 1 bis 50 % auf Volumen/Volumen-Basis variierenden Prozentanteil durchgeführt.
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Die Fest-Plüssig-Extraktion erfolgt mit Hilfe eines Verfahrens, das vorzugsweise stufenweise durchgeführt wird, wobei -die einzelnen Stufen von einer halben Stunde bis zu vier Stunden dauern, wobei das Verhältnis Peststoff-Flüssigkeit bei einer Arbeitstemperatur von 20 bis 60 0C 1:1 bis 1:40 (als Gewicht/Volumen-Verhältnis) beträgt·
Die so gewonnenen Peststoffe werden dann 1 bis 60 Stunden getrocknet·
Es ist ersichtlich, daß das Verfahren mit Vorteil auf jede Mischung, bestehend aus einer Kohlenwasserstoffverbindung und einer organischen Verbindung, angewandt werden kann. Sämtliche Arbeits-Einzelheiten gehen aus den nachstehenden Beispielen hervor. ' .
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einigen Beispielen näher erläutert· Die Beispiele betreffen Verfahren für die Herstellung von verzehrbaren proteinhaltigen Mehlen bzw. Pulvern aus Sonnenblumenkernen» Diese Beispiele stellen jevdoch keine Beschränkung der Erfindung dar und können auf jegliche ölhaltigen Samen bzw. Körner angewandt werden.
Materialien
Äthanol und n-Hezan als RPE-Lösungsmittel.
Die für die mikrobiologischen Versuche verwendeten Kulturmedien waren: Plate Count Agar, mykologisches Agar, Ε» Ε* Mo s sei-Brühe j tryptische Sojabrübe (Tryptic Soy Broth), Violet Red Bile, Bacto Brilliant Green Bile-Brühe und McConkey Agar, Clostridium perfrigens Selective Agar.
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Analysenmethoden
Die Charakterisierung bzw· Bestimmung der chemischen Kom ponenten von Feuchtigkeit, Lipiden bzw. Lipoiden, Proteinen und rohen Pasern wurde nach den Methoden von A.O.A.C. (Association Official Analytical Chemists, 11th Edition, 1970) durchgeführt.
Die Phenole wurden gaschromatographisch mit der Methode Silylierung bestimmt·
Die löslichen Zucker wurden kolorimetrisch mit der Methode von Dubois M. et al (Anal. Chem., 28, Ko. 3, 350 (1956)) bestimmt.
Die mikrobiologischen Versuche wurden nach den von Mossel D.AeAe, Brechet J., Lambion R«, in "La prevention des infections" et des toxi-infections alimentaires", ClPIA, Brüssel (1962) beschriebenen Verfahren durchgeführt.
Beispiel 1
Das vorliegende Beispiel betrifft die Herstellung von entöltem mikrobiologisch annehmbaren Mehl bzw. Pulver durch Extraktion von Öl aus enthüllten Sonnenblumenkernen mit η-Hexan, das Äthanol in verschiedenen Volumenkonzentrationen (von 1 bis 5 %) enthielt, bei einem Extraktionsverhältnis (Gew./Vol.) von 1:20 und bei einer Temperatur von 22 0C. Die Trocknungsdauer betrug 48 Stunden bei Raumtemperatur.
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Tabelle 1
Chemische Zusammensetzung der enthüllten Sonnenblumenkerne, bezogen auf (Trockensubstanz, in Prozent {%)
Feuchtigkeit 6,0 (durch
Lipide bzw· Lipoide 60,0 Differenz)
Proteine (N χ 6,25) 22,0
Asche 2,9
rohe Faser 3,5
lösliche Zucker 4,4
Phenole (Gas-Flüssigkeits-Chromatographie) 1,5
Stickstoff-freier Extrakt 5,7
Die enthüllten Sonnenblumenkeme mit der vorstehend in Tabelle I angegebenen Zusammensetzung wurden in Flocken übergeführt und ansatzweise unter Rühren bei einer Temperatur von 22 0C bei einem Feststoff-Flüssigkeits-Verhältnis von 1:20 (Gew./Vol·) in jeweils zwei Stufen während einer Stunde mit η-Hexan und einer Stufe mit η-Hexan und Äthanol bei verschiedenen Konzentrationen und mit einer Kontaktdauer von einer Stunde entölte
Tabelle II gibt die mikrobiologischen Daten bei verschiedenen Äthanolkonzentrationen an· Die erzielten Ergebnisse zeigen das unterschiedliche Verhalten der Mikroorganismen gegenüber dem gleichen hygienischmachenaen Mittel: das letztgenannte ist sehr aktiv gegenüber vegetativen Bakterienstämmen, den Hefen und den Schimmelpilzen, wohingegen die sporenbildenden Stämme stark resistent sind· Das Mehl wurde vor der Analyse bei Umgebungstemperatur 48 Stunden getrocknet·
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Beispiel 2
Das vorliegende Beispiel betrifft die Herstellung von entöltem, mikrobiologisch annehmbaren Mehl durch Extraktion des Öls aus enthüllten Sonnenblumenkernen mit 5 VoI«-$ Äthanol enthaltendem η-Hexan bei einem Extraktionsverhältnis von 1:20 (Feststoff!Flüssigkeit) bei einer Temperatur von 22 0C.
Das Mehl wurde 12 Stunden oder 48 Stunden bei Umgebungstemperatur getrocknet.
Enthüllte Sonnenblumenkörner, deren Verunreinigungsgrad bekannt war, mit einer chemischen Zusammensetzung des in Tabelle I angegebenen Typs wurden mit einer Mischung von n-Hexan und Äthanol (5 VoI·-% des letztgenannten) nach Überführen in Flocken und nach zwei Stufen einer ansatzweisen Extraktion mit η-Hexan während jeweils einer Stunde bei verschiedenen Kontaktzeiten entölt· Die Temperatur betrug 22 0C, das Extraktionsverhältnis (Feststoffflüssigkeit) 1:20. Die Trocknungszeiten des Mehls bei Umgebungstemperatur betrugen von 12 Stunden bis zu 48 Stunden.
Die in Tabelle III angegebenen Ergebnisse zeigen, daß die hygienischmachende. Wirkung von 5 % Äthanol in η-Hexan bereits nach den ersten 30 Minuten deutlich ist. Die Trocknung des Mehls bei Umgebungstemperatur während verschiedener Kontaktzeiten erwies sich gegenüber der Bakterienbeladung der untersuchten Produkte als unwirksam·
Beispiel 3
Das vorliegende Beispiel betrifft die Herstellung von entöltem mikrobiologisch annehmbaren Mehl durch Extraktion des Öls aus enthüllten Sonnenblumenkörnern mit 5 Vol.-% Äthanol enthaltendem η-Hexan bei einem Extraktionsverhältnis (Fest-
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stoff flüssigkeit) von 1:5 bei einer Temperatur von 22 0O.
Die chemische Zusammensetzung ist in der vorstehenden labelle I angegeben. Die Extraktion des Öls aus den enthüllten Körnern wurde mit η-Hexan in zwei Extraktionsstufen bei einem Verhältnis von 1:20 (Feststoff flüssigkeit) und durch eine anschließende dritte Stufe mit 5 % Äthanol enthaltendem n-Hexan bei einem Extraktionsverhältnis (Festr stoff flüssigkeit) von 1:5 bei unterschiedlichen Kontaktzeiten bei einer Temperatur von 22 0O durchgeführt. Man ließ das so erhaltene Mehl bei Umgebungstemperatur unter einem Abzug 48 Stunden trocknen·
Die in Tabelle IV angegebenen Ergebnxsse zeigen die hygienischmachende Wirkung der Äthanol-Hexan-Mischung auch für Extraktionsverhältnisse (Feststoff:Flüssigkeit) von 1:20 und darunter, wobei die Wirkung geringfügig schwächer ist als die in Tabelle III von Beispiel 2 angegebene.
Beispiel 4
Das vorliegende Beispiel betrifft die Herstellung von entöltem mikrobiologisch annehmbaren Mehl aus enthüllten Sonnenblumenkörnern durch Extraktion des Öls mit 2 YoI.-% bzw. 3 Vol.-% Äthanol enthaltendem η-Hexan bei einem Extraktionsverhältnis (Peststoff:Plüssigkeit) von 1:20 bei einer Temperatur von 22 0O,
Die chemische Zusammensetzung der enthüllten Sonnenblumenkörner war die vorstehend in Tabelle I angegebene.
Die Extraktion des Öls aus den enthüllten Körnern erfolgte mit η-Hexan in zwei Extraktionsstufen bei einem Verhältnis von 1:20 (Feststoff!Flüssigkeit), gefolgt von einer dritten Extraktionsstufe mit 2 VoI·-% Äthanol in η-Hexan bzw.
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3 Vol«-% Äthanol in η-Hexan, wobei das Extraktionsverhältnis 1:20 bei einer Temperatur von 22 0C betrug· Das so erhaltene Mehl wurde bei Umgebungstemperatur 48 Stunden getrocknet·
Die in Tabelle V angegebenen Ergebnisse zeigen, daß die hygienischmachende Wirkung der Äthanol-n-Hexan-Mischung bei einer Konsentration von 3 % Äthanol in η-Hexan bei einer Kontaktzeit von 3 Stunden deutlich wahrnehmbar ist·
Beispiel 5
Das vorliegende Beispiel betrifft die Herstellung von entöltem mikrobiologisch annehmbaren Mehl durch Extraktion des Öls aus enthüllten Sonnenblumenkörnern mit 3 VoI.-% Äthanol enthaltendem η-Hexan, wobei das Extraktionsverhältnis 1:20 (Feststoff flüssigkeit) beträgt, bei Kontaktzeiten von 1, 2 und 3 Stunden bei einer Temperatur von 60 0C.
Die chemische Zusammensetzung der enthüllten Körner war die in der vorstehenden Tabelle I angegebene. Die Extraktion des Öls aus den enthüllten Körnern wurde mit η-Hexan in zwei Extraktionsstufen bei einem Verhältnis von 1:20 (Feststoff!Flüssigkeit), woran sich eine dritte Extraktionsstufe mit 3 VoI,~% Äthanol enthaltendem η-Hexan anschloß, bei einem Verhältnis von 1:20 (Feststoff!Extraktionsflüssigkeit) bei einer Temperatur von 60 0G und bei Kontaktzeiten von 1, 2 und 3 Stunden durchgeführt· Das so erhaltene Mehl wurde bei Raumtemperatur 48 Stunden getrocknet· Aus Tabelle VI ist zu entnehmen, daß die Anwendung einer Temperatur von 60 0C die hygienischmachende Y/irkung der Äthanol-n-Hexan-Mischung nicht verbessert.
Tabelle II
Wirkung von verschiedenen Äthanolkonzentrationen in n-Hexan im Hinblick auf die bakterielle Beladung von entöltem Sonnenblumenmehl
Mikro. iologische Tests in Flocken überge führt Mehl entölt mit n-Hexan n-Hexan mit 1 % Äthanol n-Hexan mit 3 % Äthanol n-Hexan mit 4 % Äthanol n-Hexan mit 5 % Äthanol
Bakterien Anzahl/g 7.1O5 6.1O6 7.1O5 3.1O5 5.1O5 2.105
aporenbildend Anzahl/g 105 ' 6.1O5 8.104 2.105 5.1O5 105
Hefen Anzahl/g 8.103 5.1O3 <102 <10 OO oo2
Schimmelpilze Anzahl/g 6.104 2.1O5 6.1O3 2.102 3.102 2.1O2
Enterobacte- riaceae in 1 g + + - - mm
0,1 g + + - - - -
0,01 g + + - - -
Escherichia coIi in 1 g 0,1 g 0,01 g - - - - Ill -
Tabelle III
Wirkung von 5 % Äthanol in η-Hexan bei verschiedenen Kontaktzeiten im Hinblick auf die bakterielle Beladung von entöltem Sonnenblumenmehl
Mikrobiologische Tests in Mehl Mehl entölt mit 5 % Äthanol in Kontakt dauer 1 Std. Kontakt- dauer 45 Min. Kontakt- dauer 30 En· η-Hexan Probe A getrock net wäh rend 48 Std. -
Bakterien Anzahl/g Flocken tiberge führt entölt mit n- Hexan Trocknungsdauer 48 Stunden 3.1O6 106 Probe A getrock net wäh rend 12 Std. 7·1Ο5 -
aporenbildend Anzahl/g 7*1O5 6.1O6 Kontakt dauer 3 Std. [Probe A) 106 3.106 106 5.1O5 3.1O5 mm
Hefen Anzahl/g 105 6.1O5 2.1O5 <1O2 ^1O2 <102 3.1O5 10
Schimmelpilz Anzahl/g 8«103 5.1O3 105 2.103 4.1O3 5.1O3 2.10 102 «Mt
Enterobacteriaceae in 6.1O4 2.1O5 <102 102 «Μ
1 g 2.1O2 - - Mi
0,1 g\ + + - wn -
0,01 g + + - «. M*
Eacherichia coli in + ++ - -
1 S - «Mt
0,1 g - - - - mm -
0,01 g (MV -. M -
M . «M· - mm
«Mt
Tabelle IY
V/irkung von 5 % Äthanol in η-Hexan bei einem Extraktionsverhältnis von 1 :5 (Peststoff:Flüssigkeit) bei verschiedenen Kontaktzeiten im Hinblick auf die bakterielle Beladung von entöltem Mehl aus Sonnenblumenkörnern
Mikrobiologische Tests -5 η Mehl entölt mit n-Hexan η-Hexan mit 5 % Äthanol (Extraktions- verhältnis 135) 1 Std. η-Hexan mit 5 % Äthanol (Extraktions verhältnis 1:5) 2 Std. η-Hexan mit 5 % Äthanol (Extraktions verhältnis 1:5) 3 Std.
Bakterien Anzahl/g Λ-Xl. Flocken überge führt 6.1O6 3.1O4 4.104 5.1O4
sporenbildend Anzahl/g 7.1O5 6.1O5 3-1O4 4.104 4.104
Hefen Anzahl/g 105 5.10J <10 <10 <10
Schimmelpilze Anzahl/g 8.103 2.1O5 3.1O3 103 3.10^
Enterobacteriaceae in 6.104
1 S- + + -
0,1 g + + + - -
0,01 g + + - -
Escherichia coli in +
1 S - - - -
0,1 g - - - -. -
0,01 g - mm
Tabelle V
Wirkung der Konzentrationen von 2 % bzw. 3 % Äthanol in η-Hexan bei verschiedenen Kontaktzeiten im Hinblick auf die bakterielle Beladung von entöltem Mehl aus Sonnenblumenkörnern
T Tl n-Hexan 1 Std. Kon takt Mehl entölt 3 Std. Kon takt 6 Std. Kon takt mit η-Hexan mit 3 YoI♦-% Äthanol 1 Std. Kon takt 3 BU, Kon takt
Mikrobiologische Tests ,JLXi Flocken überge 6.1O6 7.1O5 η-Hexan mit 2 VoI.-^ Äthanol 7.1O5 6.1O5 30 Min. Kon takt 4.1O5 3»1O5
führt 6.1O5 2.1O5 2 Std. Kon takt 2.1O5 2.1O5 7.1O5 4.1O5 2.1O5
Bakterien Anzahl/g 7.1O5 5.1O3 102 6 102 102 5.1O5 <102 .<10
sporenbildend Anzahl/g ΙΟ* 2.1O5 3.104 105 2.103 2.1O3 * 3.1O3 2.1O2
Hefen Anzahl/g 8.103 102 5.1O4
Schimmelpilze Anzahl/g 6.1O4 + + 3·1Ο3 + + + -
Enterobacteriaceae in + + + + +
1 S + + + + mm + -
0,1 g + + -
0,01 g + M* + mm - -
Escherichia coli in - - - - - - -
1 g - mm mm mm - mm
0,1 g - - mm
0,01 g mm .
Tabelle VI
Wirkung der Konzentration von 3 Vol.-% Äthanol in n-Hexan bei verschiedenen Kontaktzeiten bei 60 0O auf die bakterielle Beladung von entöltem Mehl aus Sonnenblumenkörnern
in Mehl entölt mit n-Hexan η-Hexan mit 3 % Äthanol 2 Stunden bei 60 0C
Mikrobiologische Testa Flocken Uberse— 1 Stunde 7.1O4 3 Stunden
^rm «* ^^ *Jto f ^ *^ führt 6.1O6 5.1O4 7.1O4 4.1O4
Bakterien Anzahl/g 7.1O5 6.1O5 5.1O4 <10 3.104
sporenbildend Anzahl/g 105 5.1O3 <10 4.102 <10
Hefen Anzahl/g 8·103 2.1O5 2.103 2.102
Schimmelpilze Anzahl/g 6.1O4 +
Enterobacteriaceae in + + - - .
1g + + - mm
0,1 g + + - -
0,01 g -
Esclierichia coli in - - · - -
1 S - -
0,1 g - um ·"
0,01 g

Claims (8)

Erfindungsanspruch
1. Verfahren zur Herstellung von verzehrbaren, mikrobiologisch annehmbaren, proteinhaltigen Mehlen aus Öl enthaltenden glatten bzw· nichtenthüllten oder enthüllten Samen bzw. Körnern, gekennzeichnet dadurch, daß eine Extraktion mit einer aus einer Kohlenwasserstoff-haltigen bzw* Kohlenwasserstoffverbindung und einer organischen Verbindung bestehenden Mischung ausgeführt wird.
2. ExtraktionBverfahren gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die organische Verbindung eine Alkylkette mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und zumindest eine polare Gruppe von alkoholischer Hatur aufweist.
3* Extraktionsverfahren gemäß einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Öl enthaltenden Samen bzw· Körner vorzugsweise ausgewählt sind unter denjenigen der Sonnenblume, der Erdnuß, der Baumwolle, der Sojabohne, unter Traubenkernen und denjenigen von Sesam oder Carthamum.
4. Extraktionsverfahren gemäß einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die organische Verbindung vorzugsweise Äthanol ist.
5» Extraktionsverfahren gemäß einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Kohlenwasserstoffverbindung η-Hexan ist.
6. Extraktionsverfahren gemäß einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß man Mischungen verwendet, die aus einem Kohlenwasserstofflösungsmittel und einer organischen Verbindung in einem von 1 bis 50 % auf Vol./Vol.-Basis variierenden Prozentanteil bestehen.
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7· Extraktionsverfahren gemäß einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Extraktionstemperatur von 20 G bis 60 0C variiert.
8. Extraktionsverfahren gemäß Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß es bei einem Peststoff-Flüssigkeits-Verhält· nis durchgeführt wird, das von 1;1 bis 1:40 variiert.
DD82242025A 1981-07-28 1982-07-28 Herstellung von essbaren sanitierten blumen aus oelhaltigen samen DD202497A5 (de)

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