DD204144A1 - Schaltung fuer mengenbegrenzung und anlagensicherung in heizungsanlagen - Google Patents

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DD204144A1
DD204144A1 DD23712282A DD23712282A DD204144A1 DD 204144 A1 DD204144 A1 DD 204144A1 DD 23712282 A DD23712282 A DD 23712282A DD 23712282 A DD23712282 A DD 23712282A DD 204144 A1 DD204144 A1 DD 204144A1
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DD23712282A
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Wolfgang Hampel
Gerhard Daeumichen
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Wolfgang Hampel
Gerhard Daeumichen
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Abstract

Die Erfindung betrifft Heizungsanlagen und Uebergabestationen fuer indirekte oder direkte Einspeisung von Heizwasser in Heizungs- und Lueftungsanlagen. Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Aufwandes an Armaturen zur Durchfuehrung von Regelungs- und Ueberwachungsfunktionen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, indem der von einer Messblende (1) gewonnene Differenzdruck ueber Zwischenglieder einem Membran-Stellventil (3) in der Primaer-Vorlaufleitung (13) vorgegeben wird und als Zwischenglied ein Zweimenge-Magnetventil (5) angeordnet ist, das bei Stromausfall zu einem Schliessen des Membran-Stellventils (3) fuehrt. Die Anwendung der Erfindung ist moeglich in der Heizungs-, Lueftungstechnik, in Fernwaermenetzen und im Kraftwerksanlagenbau.

Description

237122
Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung für die Mengenbegrenzung und Anlagensicherung in Heizungsanlagen
Die Schaltungsanordnung betrifft Heizungsanlagen und Übergabe-Stationen für indirekte oder direkte Einspeisung von Heizwaoser als Bindeglied zwischen Fernwärmenetzen und Heizungeanlagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Zum Schütze von Heizungsanlagen, die Fernwärmeleitungen nachgeechaltet aind, aber auch zur Sicherung einer optimalen Betriebsweise solcher Anlagen, sind geeignete Armaturen vorzusehen, die im Zusammenwirken mit regelungstechnischen Einrichtungen diese Funktionen wahrnehmen. So ist ea erforderlich, daß die von den Energieversorgungsbetrleben vorgegebenen Entnahmemengen durch Mengenbegienzer eingehalten werden. Auch die Überschreitung von Temperaturen und !Wicken in den angeschlossenen Anlögen oder Selcundärnetzen ist durch das Betätigen von Ventilen zu verhindern, ebenso wie das Unterschreiten von Anlagendrücken oder der Ausfall von Hilfßenergie. Von Bedeutung für das Auslösen von öffnungs- und Schließvorgcingen in Primärnotsen 1st, daß auegehend von in den entoprechenden Anlagenteilen angeordneten Gebern über Stellglieder ein goeigneteQ Ventil angesteuert wird, wodurch der Durchfluß deо Mediums in irgendeiner Form beeinflußt wird. Hierbei ist es bekannt, daß Jeder Kontroll· funktion ein separates Агтаіигегшуоіет zugeordnet ist, wao au aufwendigen Anordnungen innerhalb vor Übergabe,"!tationen führt.
Ziel der Erfindung
Ziel dor Erfindung booteht in der Reduzierung des Aufwandes
an Armaturen, die für Überwachunge- ш d Regelungefunktionen ir Heizungsanlage eingesetzt werden»
Darlegung dee Wesehe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Durchflußmengenregelung dea Primärmediums und die Sicherung gegenüber Stromausfall in Heizungsanlage*! mit Ubergabestationen durch eine Kombination bekannter Arm&turen und Stellglieder zu erreichen. Erfindungegemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem der von «іъет ЭДг&Ъі^туі^ £й<к<слѵэлеЯА tUfferurvx-drucV; еігл-аи. UlfСйг^ѵг&гѵлк,-regler im Sekundärnetz zugeführt wird, dem ein Zweiwege-Magnetventil, ein Puffergefäß und die Membrane eines Stellventile, das im Primärnetz angeordnet ist, nachgeschaltet sind. Die Regelung der einem Primärnetz entnommenen Heizwassermenge erfolgt auf Veranlassung des Energieversorgungsbetriebes im Interesse einer planmäßigen Versorgung aller angeschlossenen Abnehmer. Zu diesem Zweck ist alö Geber eine Meßblende im Primär-Vorlauf angeordnet, die über Steuerleitungen mit der Membrane eines Differenzdruckreglers verbunden ist. Der Differenzdruckregler ist durch eine Steuerleitung mit dem Rücklauf des Sekundärnetzes verbunden und ist mit geiner Niederdruckseite an ein Ausdehnungsgefäß sowie ein Zweiwege-Magnetventil angeschlossen, dem wiederum ein Temperaturpuffer und die Membrane eines Stellventils nachgeordnet sind. Das Stellventil 1st im Primärnetz nach der Meßblende angeordnet. Die Mengenbegrenzung auf einen vorgegebenen Wert erfolgt, indem eine Änderung des Differenzdruckes an der Meßblende zu einer Stellbewegung des Differenzdruckregler führt, die über das geöffnete Zweiwege-Magnetventil auf das Membran-Ventil übertragen wird. Damit erfolgt eine Mengenbegrenzung. Bei Ausfall der zentralen Stromversorgung kann es durch Stillstand der Umwälzpumpen in Heizungsanlagen und übergabeStationen zu einer Druckerhöhung und damit zur Gefährdung von Anlagenteilen kommen. In diesem Falle wird das Zweiwege-Magnetventil stromlos, was zu einer Abtrennung des Differenzdruckreglers von der Membrane des Stellventils führt.
Gleichzeitig wird im Zweiwe^e-Magnetventil die Verbindung zwischen U embruii-S-IeIIv en ѴІЛ, uliffeT^rauTrüCto^gl^r "ста %1τι%τ kxisflußleitung geöffnet, was zu einer Druckentlastung der Membrane und zu einem Schließen des btembran-Stellventils im Primärnetz
führt. Dadurch wird die Wärmezufuhr zu einer angeschlossenen Ubergabeetation oder Heizungsanlage unterbrochen und ein Druck- und Temperaturanstieg vermieden. Um einen weiteren Ausfluß des Heizwassers der Sekundäranlage zu verhindern, ißt in der Steuerleitung vor dem Differenzdruckregler ein Magnetventil angeordnet. Von besonderem Vorteil bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist, daß alle in der Steuerleitung angeordneten Armaturen und Stellglieder einschließlich des Zweiwege-Magnetventils in kleinen Nennweiten ausgeführt werden können und dabei. kostengünstig sind, wobei allein das Membran-Stellventil in großer Nennweite ausgeführt ist und die erforderlichen Stellbewegungen hinsichtlich Mengenbegrenzung und Anlagensicherung in Kombination ausführt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt ein Schaltbild der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
In der Primär-Vorlaufleitung (13) ist die Meßblende (1) angeordnet, die über die Fühlleitungen (12) mit der Membrane des Differenzdruckreglers (6) verbunden ist. Die Feindrosselventile (11) dienen der besseren Einstellbarkeit. Die Ventile (9) dienen dem Anschluß von Mengenmeßgeräten, während die Absperrventile (10) zur Nachschaltung von Differenzdruckmessern vorgesehen sind. Der Differenzdruckregler (6) ist in der Steuerleitung (8) angeordnet, die in Pfeilrichtung vom Heizwasser aus der Rücklaufleitung des.Sekundärkreises durchströmt wird, welches in ein nicht dargestelltes Ausdehnungsgefäß geleitet wird. Die an der Meßblende (1) abgenommene Veränderung des Differenzdruckes führt somit in bekannter Weise zu einer Veränderung des Durchflusses in der Steuerleitung (8), die eine Veränderung des statischen Druckes an der Membrane des Membran-Stellventils (3) führt, da diese Durchflußrichtung durch das Zweiwege-Magnetventil (5) und den Temperaturpuffer (7) freigegeben ist. Die Veränderung des Druckes an der Membrane des Membran-Stellventils (3) führt zu einer Stellbewegung des Kembran-Stellventils (3), was die beabsichtigte Mengenbegrenzung in der Primär-Vorlaufleitung (13) bewirkt.
Zur Absicherung der Anlage bei Stromausfall schließt in einem solchen Falle das Zweiwege-Magnetventil (5) die Durchflußrichtung von der Steuerleitung (8) zum Temperaturpuffer (7) ab, wobei entsprechend der Ventilcharakteristik der Durchfluß von dem Membran-Stellventil (3) zur Ausflußleitung (14) freigegeben wird. Mit dieser Stellbewegung erfolgt gleichzeitig eine Druckentlastung an der Membrane des Membran-Stellventils (3) und eine Schließbewegung desselben* Der weitere Ausfluß von Heizwasser aus der Steuerleitung (8) wird durch Schließen des Magnetventile (4) im Moment des Stromausfalls verhindert. Nach Wiederanliegen der elektrischen Betriebsspannung wird der Motorschieber (2) geschlossen, so daß ein erneutes Anfahren und eine Kontrolle der Heizungsanlage oder Ubergabebtation erfolgen kann.

Claims (3)

237122 8 Erfindungcanopruch
1. Schaltungoanordnung für die Mengenbegrensung und Anlagenoicherung in Heizungaanlagen mit einer in der Primär-Vorlaufloitung angeordneten Meßblende, der ein Differensdruckregler nachgeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzdruckregler (6) in einer vom Sekundärnatz gespeisten Steuerleitung (Θ) angeordnet ist, die mit einem Ausdehnungegefäß sowie durch ein Zwoiwege-tlagnetventil (5) und einen Temperaturpuffer (7) mit der Membrane eines Membran-Stellventils (3) im Primärpotz verbunden ist,
2. SchaltungDanordnung nach Punkt 1,
dadurch gekennzeichnet, daß am Zweiwege-Magnetventil (5) eine Aueflußleitung (14) angeordnet ist,
3. Schaltungoanordnung nach Punkt 1 und 2,
dadurch gekcmiseichnot, daß in der Steuerleitung (8) vor dem Differensdruckregler (6) eine Magnetventil (4) angeordnet ist.
Hierzu eine Seite mit einer Zeichnung.
DD23712282A 1982-02-02 1982-02-02 Schaltung fuer mengenbegrenzung und anlagensicherung in heizungsanlagen DD204144A1 (de)

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