DD214192A1 - Schaltungsanordnung fuer die differenzdruckregelung, mengenbegrenzung und anlagensicherung in heizungsanlagen u. uebergabestationen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft Heizungsanlagen und Übergabestationen für indirekte oder direkte Einspeisung von Heizwasser in Heizungs- und Lüftungsanlagen. Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Aufwandes an Armaturen zur Durchführung von Regelungs- und Überwachungsfunktionen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem der von einem Wirkdruckgeber (1) gewonnene Differenzdruck und der Druck vom Primärvorlauf und Primärrücklauf über Zwischenglieder einem Membran-Stellventil (3) in der Primär-Rücklaufleitung (13) vorgegeben wird und als Zwischenglieder Differenzdruckregler (6,18) und ein Zweiwege-Magnetventil (5) angeordnet sind. Das Zweiwege-Magnetventil (5) bewirkt bei Stromausfall ein Schließen des Membran-Stellventils (3). Die Anwendung der Erfindung ist möglich in der Heizungs-, Lüftungstechnik, in Fernwärmenetzen und im Kraftwerksanlagenbau.
Description
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"Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung für die Differenzdruckregelung, Mengenbegrenzung und Anlagensieherung in Heizungsanlagen und Übergabestationen
Die Schaltungsanordnung betrifft Heizungsanlagen und Übergabe-Stationen für indirekte oder direkte Einspeisung von Heizwasser als Bindeglied zwischen Perawärmenetzen und Heizungsanlagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Zum Schütze von Heizungsanlagen, die Fernwärmeleitungen nachgeschaltet sind, aber auch aur Sicherung einer optimalen Betriebsweise solcher Anlagen, sind geeignete Armaturen vorzusehen, die im Zusammenwirken, mit regelungstechnischen Einrichtungen diese Punktionen wahrnehmen. So ist es erforderlich, daß die von den Energieversorgungsbetrieben vorgegebenen Entnahmemengen durch Mengenbegrenzer eingehalten werden. Des weiteren soll der Differenzdruck der Anlage begrenzt werden. Auch die Überschreitung von Temperaturen und Drücken in den angeschlossenen Anlagen.oder Sekundärnetzen ist durch das Betätigen von Ventilen zu verhindern, ebenso wie das Überschreiten von Anlagendrücken oder der Ausfall von Hilfsenergie. Von Bedeutung für das Auslösen von öffnungs- und Schließvorgängen in Primärnetzen ist, daß ausgehend von in den entsprechenden Anlagenteilen angeordneten Gebern über Stellglieder ein geeignetes Ventil angesteuert wird, wodurch der Durchfluß des Mediums in irgendeiner'Form beeinflußt wird. Hierbei ist es bekannt, daß jeder Kontrollfunktion ein separates Armaturensystem
zugeordnet ist, was zu aufwendigen Anordnungen innerhalb von ÜbergabeStationen führt,
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Aufwandes an Armaturen, die für Überwachungs-.und Regelfunktionen in Heizungsanlagen, Wärmeübertragerstationen, Übergabe- und Mischstationen eingesetzt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe au Grunde, die Differenzdruckregelung, die Durchflußmengenregelung des Primännediums, die Sicherung" g~e~genüber~Tmiral:ä^
und des Druckes sowie Stromausfall in Heizungsanlagen mit Übergabestationen durch eine Kombination bekannter Armaturen und Stellglieder zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem bei der Differenzdruckregelung der Differenzdruck zwischen Priisärvorlauf und Primärrücklauf einem Differenzdruckregler im Sekundärnetz zugeführt wird. Bei der Durchflußmengenregelung wird der von einem Wirkdruckgeber (MeSblende) gewonnene Differenzdruck ebenfalls einem Differenzdruckregler im Sekundärnetz zugeführt. Diesem Differenzdruckregler wird ein Zweiwegemagnetventil, ein Puffergefäß und die Membrane eines Stellventils, das im Primärnetz angeordnet ist, nachgeschaltet. Die Regelung des Differenzdruckes und der zu entnehmenden Heizwassermenge im Primärk^eislauf erfolgt auf Veranlassung des Energieversorgungsbetriebes, im Interesse einer planmäßigen Versorgung aller angeschlossenen Abnehmer. Zum Zwecke der Differenzdruckregelung werden die Steuerleitungen vom Primärvorlauf und Primärrücklauf mit der Membrane eines Differenzdruckreglers verbunden. Der Differenzdruckregler ist durch eine Steuerleitung mit dem Rücklauf des Sekundärnetzes verbunden. Diesem ist ein weiterer Differenzdruckregler für die Mengenbegrenzung nachgeschaltet. Die Membrane dieses Differenzdruckreglers ist über Steuerleitungen mit einem Wirkdruckgeber verbunden. Die Hiederdruckseite des Differenzdruckreglers ist mit einem
Ausdehnungsgefäß und mit einem Zweiwege-Magnetventil verbun den, dem wiederum ein Temperaturpuffer und die Membrane eines Stellventils nachgeordnet sind. Das Stellventil ist im Primärnetz nach dem Wirkdruckgeber angeordnet. Eine Mengenbegrenzung auf einen vorgegebenen Wert erfolgt, indem eine Änderung des Differensdruckes am Wirkdruckgeber zu einer Stellbewegung des Differenzdruckregler führt, die über das geöffnete Zweiwege-Magnetventil auf das Membranventil übertragen wird. Analog erfolgt eine Differenzdruckregelung. Eine Abweichung des eingestellten Differensdruckes bedingt eine Stellbewegung des Differenzdruckreglers und somit eine Veränderung des Stell-λ'-entilhubes. . · ,
Bei Ausfall der zentralen Stromversorgung kann es durch Stillstand der Umwälzpumpen in Heizungsanlägen und Übergabestationen zu einer Druckerhöhung und damit zu einer Gefährdung von Anlagenteilen konaaen. In diesem Falle wird das Zweiwege-Magnetventil stromlos, was zu einer Abtrennung des Differenzdruckreglers von der Membrane des Stellventiles führt. Gleichzeitig wird im -Zweiwege-Magnetventil die Ausflußleitung geöffnet, was zu einer Druckentlastung der Membrane und zu einem Schließen des Membran-Stellventils im Primärnetz führt.
Dadurch wird die Wärmezufuhr zu einer angeschlossenen übergabestation oder Heizungsanlage unterbrochen und.ein Druck- und Temperaturanstieg vermieden. Um einen weiteren Ausfluß des Heizwassers auf der Sekundärseite zu verhindern, ist in der Steuerleitung vor den Differenzdruckreglern ein Magnetventil angeordnet.
Yon besonderem Vorteil bei der erfindungsmäßigen Anordnung ist, daß alle in der Steuerleitung angeordneten Armaturen und Stellglieder in kleinen Hennweiten ausgeführt werden können und dabei kostengünstig sind. Es braucht nur das Membran-Stellventil in großer Eennweite ausgeführt werden und die erforderlichen Stellbewegungen, hinsichtlich Differenzdruckregelung, Mengenbegrenzung und Anlagensicherung9 werden in Kombination ausgeführt.
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Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt ein Schaltbild der erfindungsgeiaäßen Schaltungsanordnung,
In der Primär-Rücklaufleitung (13) ist der Wirkdruckgeber (1) angeordnet, der über Steuerleitungen (12) mit der Membrane des Differenzdruckreglers (6) verbunden ist. Die Ventile (3) dienen dem Anschluß von Mengenmeßgeräten, während die Absperrventile (10) zur Haehschaltung von Differenzdruckmessern vorgesehen sind.
Des weiteren ist die Membrane des Differenzdruckreglers (18) über Steuerleitungen (19) mit der Primärvorlauf- und der Primärrücklaufleitung verbunden.
Die Differenzdruckregler (6) und (18) sind in der Steuerleitung (8) angeordnet, die in Pfeilrichtung vom Heizwasser aus der Sekundärrücklaufleitung durchströmt wird, welches in ein nicht dargestelltes Gefäß geleitet wird.
Die Drosselventile (11), (16) und (17) dienen der besseren Sinstellbarkeit.
Die am Wirkdruckgeber (1) abgenommene Veränderung des Differenzdru-cke-s-'f-ühr-tsomit— in- beka-rniter-Weise—zu -einer -Veränderung des Durchflusses-in- der Steuer leirtung--(-8-H -Das -gieiehe^-- erfolgt bei einer Veränderung, des. Dif f er enz druckes „zwischen- -: ~ Primärvorlauf und Primärrücklauf. Dadurch wird eine Veränderung des Druckes auf der Membrane des Membran-Steilventils (3) bewirkt, da die Durchflußrichtung durch das Zweiwege-Magnetventil (5) und den Temperaturpuffer (7) freigegeben ist. Die Veränderung des Druckes an der Membrane führt zu einer Stellbewegung des Membran-Stellventiles (3)» was die beabsichtigte Differensdruckregelung und die Mengenbegrenzung im Primärteil bewirkt.
Zur Absicherung der Anlage bei Stromausfall schließt in einem solchen Falle das Zweiwege-Magnetventil (5) die Durchflußrichtung von der Steuerleitung (8) zum Temperaturpuffer (7) ab,
wobei entsprechend der Yentilcharakteristik der Durchfluß von der Membrane' des Membran-Stellventiles (3) zur Ausflußleitung (14) freigegeben wird. Dadurch erfolgt eine Druckentlastung der Membrane des Membran-Stellventiles (3) und eine Schließbewegung desselben.
Der weitere Ausfluß von Sekundärwasser aus der Steuerleitung (8) wird durch das Schließen des Magnetventiles (4) bei Stromausfall verhindert, Bei Rückkehr der elektrischen Betriebsspannung wird der Motorschieber (2) geschlossen, so daß ein erneutes Anfahren und eine Kontrolle der Heizungsanlage oder Übergabestation erfolgen kann.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für die Differenzdruckregelung, Mengenbegrenzung und Anlagensicherung in Heizungsanlagen und Übergabestationen mit einem in der Primär-Rücklaufleitung angeordneten Wirk druckgeber sowie aus dem Primärvorlauf ": :.: und dem. Primärrücklauf entnommenen Brück und nachgeschalteten Differenzdruckregler^
dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzdruckregler (6) und (18) in einer vom Sekundärnetz gespeisten Steuerleitung (8) angeordnet sind, die mit einem Ausdehnungsgefäß sowie durch ein Zweiwege-Magnetventil (5) und einen Temperaturpuffer (7) mit der Membrane eines Membran-Steilventils (3) im Primärnetz verbunden ist,
2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1,
-.—— da dar eh- -gek-e-nnz e i chne t, daß am Zwe iwe^er-JiIagnei¥en.til^_C5)~—-^- ~ "eine XusTlußlei^"üng~'XT40""'ängeördnet ist,
3. Schaltungsordnung nach Punkt 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuerleitung (8) vor dem Differenzdruckregler (18) ein Magnetventil (4) angeordnet ist.
Hierzu eine Seite mit einer Zeichnung.
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Priority Applications (1)
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1983
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