DD210598A5 - Fungizide - Google Patents

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DD210598A5
DD210598A5 DD24741483A DD24741483A DD210598A5 DD 210598 A5 DD210598 A5 DD 210598A5 DD 24741483 A DD24741483 A DD 24741483A DD 24741483 A DD24741483 A DD 24741483A DD 210598 A5 DD210598 A5 DD 210598A5
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Wilfred H Wells
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Fbc Ltd
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Abstract

Die Erfindung betrifft landwirtschaftlich brauchbare Zusammensetzungen fuer die Bekaempfung von Schadpilzen. Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung neuer Zusammensetzungen mit verbesserter fungizider Wirkung. Erfindungsgemaess werden als Wirkstoffe in den neuen Zusammensetzungen Verbindungen mit fungizider Wirksamkeit der Formel I angewandt, in welcher Z fuer CH oder N steht, A ist eine wahlweise verzweigte Alkylen-Gruppe, welche substituiert sein kann, und R tief 1 und R tief 2 - einander gleich oder ungleich - entsprechen wahlweise einem substituierten Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl oder Alkynyl gemeinsam mit Saeurezusatzsalzen sowie Komplexen dieser Verbindungen mit Metallsalzen.

Description

Berlin, 10. 6. 1983 AP A 01 If / 247 416 61 868 12
Landwirtschaftlich brauchbare Zusammensetzung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine landwirtschaftlich brauchbare Zusammensetzung mit fungizider Wirkung·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der GB-PS 1 469 772 sind fungizid wirkende Verbindungen der Formel
CXNR1R2
bekannt, in welcher X für Sauerstoff oder Schwefel steht, R ist wahlweise ein substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkynyl, Cycloalkyl, Phenyl, Phenylalkyl, Phenylalkenyl, Phenoxyalkyl oder Phenylthioalkyl und R ist wahlweise ein substituiertes Phenyl, Phenylalkyl, Phenylalkenyl, Phenoxyalkyl oder Phenylthioalkyl, vorausgesetzt, daß im Falle von R als Methyl oder Phenyl R einem substituierten Phenyl entspricht oder wahlweise ein substituiertes Phenylalkyl, Phenylalkenyl, Phenoxyalkyl oder Phenylthioalkyl ist· In diesen Verbindungen ist die Carbonyl- oder
1983*09050/
61 868 12 - 1a -
Thiöcarbonyl-Gruppe direkt an den Stickstoff einer hetero cyclischen Gruppe angelagert·
Zie^_dgr Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung neuer Zusara·»» meneetzungen mit verbesserter fungizider Wirkung.
Darlegung des Weaens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Verbindungen mit verbesserter fungizider Wirkung aufzufinden, die als Wirkstoffe in landwirtschaftlich brauchbaren Zu« sammensetzungen geeignet sind·
Erfindungsgemäß werden als Wirkstoffe in den landwirtschaftlich brauchbaren Zusammensetzungen Verbindungen der Pormel I .
N-A -
angewandt, in welchen Z für CH oder N steht, A ist eine wahlweise verzweigte Alkylen-Gruppe, welche substituiert sein kann, und R1 und R2 - einander gleich oder ungleich entsprechen wahlweise einem substituierten Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl oder Alkynyl gemeinsam mit Säurezusatzsalzen sowie Komplexen dieser Verbindungen mit Metallsalzen·
Die Komplexe werden gewöhnlich mit einem Salz der Formel MA gebildet, in welcher M einem zweiwertigen Metall-Kation wie beispielsweise Kupfer, Calcium oder vorzugsweise Mangan entspricht und in welcher A ein Anion wie z.Be ein Chlorid/ Nitrat oder ein Kohlenwasserstoffsulfonat wie beispielsweise Dodecylbenzensulfonat darstellt. Das molare Verhältnis von Verbindung zu Metallsalz beträgt gewöhnlich 2 oder 4 zu 1· Die Säurezusatzsalze werden gewöhnlich mit starken anorganischen oder organischen Säuren gebildet, so etwa mit Salzsäure oder Oxalsäure.
Die Alkylgruppen weisen vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome auf und können verzweigt sein. Sind sie substituiert, dann hancetfit es sich bei den Substituenten vorzugsweise wä^Ückäx um wahlfrei substituierte Phenyl-, Heteroaryl-, wahlfweise substituierte Phenoxy-, Cycloalkyl-, wahlweise substituiert^ (beispielsweise durch Alkyl), Cyano-, Habgen-, Alkoxy und wahlweise substituierte ^z.B. durch Alkoxy) Alkylthio-, Hydroxy- oder Alkoxycarbonyl-Gruppen«, Die Alkylen-Gruppe weist .im allgerneinnen 1 bis 3 Kohlenstoffatome auf; vorzugsweise handelt es sich um ''ethylen. Zu den wahlweisen Substituenten gehören Phenyl und Alkoxycarbonyl. Die Phenyl- oder Phenoxy-Gruppen können durch eine oder mehrere Gruppen substituiert sein; bei diesen Gruppen - einander gleich oder voneinander verschieden - kann es sich beispielsweise um Alkyl-, Haloalkyl·-, Alkoxy-, Hydroxy-, Halo-, Phenoxy- Alkylsulfonyloxy-, wahlweise substituierte (z.B. durch Halogen) Alkoxycarbonyl- oder substituierte Amino-Gruppen wie beispielsweise Dialkylamino-, Arylalkylamino- oder Alka noylami no -Gruppe η handeln. 2iu den Heteröarylr<3ruppen gehören Thieriyl, Pyridyl und Furyl.
Eine speziell bevorzugte Gruppe von Verbindungen stellt jene
IL 2
Gruppe dar, in der eines der Radikale R oder R eine substi-
tuierte Phenoxyalkyl-Gruppe ist und in der das andere Radikal für Cycloalkyl, Alkenyl, Alkynyl, ein durch eine Hydroxy- oder Alkoxycarbonyl~Gruppe substituiertes Alkyl oder speziell .für eine unsubstituierte Alkyl-Gruppe steht«,
Diese Verbindungen weisen eine fungizide Wirkung gegenüber einer Reihe von Schadpilzen an landwirtschaftlichen Kulturen auf. Go können diese Verbindungen beispielsweise zur Bekämpfung von Get reidernehltau^ (Erysiphe graminis) und Braunf^sekigkeit (Se£~ _tomria nodo'rum) an Kulturen wie Weizen, Gerste und Hafer wie auch zur Bekämpfung von anderen pilzlichen Getreidekrankheiten wie etwa der Braunf^ckigkeit des Hafers (Pyrenophora avenae), Rosterkrankungen wie etwa dem Weizenbraunrost (Puccinia recondiitja) f der Streifenkrankheit der Gerste (Pyrenophora graminea), dem Schneeschimmel des Roggens (Fusarium nivale) und dem Reismehltau (Pyricularia oryzae) eingesetzt werden. Darüber hinaus können auch sjäK&wscK&SKto« zahlreiche gärtnerische Kulturen mit den erfindungsgemäSen Verbindungen behandelt werden» So beispielsweise Obstarten gegeniilsej« βέ! Grau- oder Stielfäule (Botrytis cinerea), gegen8ls»K den Apfelmehltau (Podosphaera leucotricha) und deßi Apfelschorf (Venturia Anaequalis), aber auch Rosen gegenätaeK den Rosenschimmel (Sphaerotheca pannosa),und Kürbisse gegen den Kürbismehltau (Sphaerotheca fuliginea)» Desgleichen kann eine Behandlung gegen verschiedene pilzliche Erkrankungen von Leguminosen wie etwa Bohnen, Sojabohnen und Erdnüssen erfolgen» Die Behandlung kann in Gestalt einer direkten Ausbringung auf die Kultur oder auch zwecks Bekämpfung samenübertragener Krankheiten in Gestalt einer Saatgutbehandlung vorgenommen werden.
Zusätzlich zu ihrem Einsatz bei der Behandlung von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen können die erfindungegemäßen Verbindungen breite Anwendung als allgemeine^ Fungizide beispielsweise in der industriellen Sphäre finden, in der Stoffe wie
etwa Haftmittel, Stärkeprodukte, Pasten, Isolationsstoffe, Üle und Papiererzeugnisse häufig eines Schutzes gegen Pilzbefall bedürfen.
Die Erfindung vermittele? darüber hinaus ein Verfahren zur PiIzbekäinpfung an einem Befallsort bzw«einem befallsgefährdeten ürt. Dieses Verfahren besteht aus der Ausbringung einer Verbindung der Formal 1.
Die Erfindung vermittelt zusätzlich eine landwirtschaftlich einsetzbare Zusammensetzung, bestehend aus einer Verbindung dor Formel I und einem beigemischten landwirtschaftlich akzeptablen Verdünnungs- oder Trägerstoff.
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann selbstverständlich nehr eis eine erf indungsgernäße Verbindung enthalten.
Oarüber hinaus kann die Zusammensetzung einen oder mehrere zusätzliche V.'irkstoffe wie beispielsweise Verbindungen mit orlanzop.v/achstu.asregulierenden, herbiziden, fungiziden, insektiziden oder akciriziden Eigenschaften enthalten. Andererseits können die erfindungsgemäßen Verbindungen nachfolgend nach einem anderen Wirkstoff eingesetzt werden. Zu den Fungiziden, welche gemeinsam r.'it den Verbindungen uer vorliegenden [Erfindung eingesetzt werden können, gehören i-ianeb, Zineb, Kancozeb, Thiram, Citalimfos, Tridemorph, Fenpropemorph, Imazalil, Propiconazol, Triadimefon, Triadimenol, Diclobutrazol, Fluotrimazol, Ethirimol, Fenarimol, Nuarimol, Triforin, Pyrocarbolid, Tolclofos-..ethyl, Oxycarboxin, Carbendazirn, üenomyl, Thiophanat, Thiophanat-Methyl, Thiabendazol, Propineb, i;etalaxyl, Dicloran, Dithianon, Fubcridazol, Dodin, Chlorothalonil, Cyprofuram, Dichlof luanid, Schwefel, Kupferverbindungen, Iprodion, Zirani, f-iaban, Prochloroz (und daraus abgeleitete Sv'.etallkomplexe wie z.B. der f'ianganchlorid-Komplex), Zineb-Ethylen-Thiuramsulfid-Addukt, Captan, Gaptafol, Bonodanil, Mepronil, Carboxin, Guazatin, Validamycin, Vinclozolin, Tricyclazol, Quintozen, Pyrazophos, Furmecyclox, Propamocarb, Procymidon, Kasugamycin,
Furaiaxyi,· Folpet, Fenfuram, Ofurace, Etridiazol, Aluminiumtris-(ethylphosphonat) und 3enalaxyle
3ei dem Verdünnungs« oder Tragerstoff in der erfindungsgernäßen Zusammensetzung kann es sich um einen Feststoff oder eine Flüssigkeit Wahlweise in Verbindung mit einem oberflächenaktiven Kittel wie beispielsweise einem Dispergierungshilfsmittel/ einem Emulgierungsmittel oder einem Netzmittel handeln. Geeignete oberflächenaktive Stoffe sind anionische Verbindungen wie etwa ein Carboxylate so beispielsweise ein/i' Metallcarboxylat einer langkettigen Fettsäure; ein N-Acylsarcosinat· Mono- oder Diester der Orthophosphorsäure mit Fettalkoholethoxylaten oder Salzen derartiger Ester; Fettalkoholsulfate wie etwa Natriumdodecylsulfat, Natriumoctadecylsulfat oder Nat riurncetylsulf at ; ethoxylierte Fettalkoholsulfate; ethoxylierte Alkylphenolsulfate Ligninsulfonate! Petroleumsulfonate; Alkyl-Aryl-Sulfonate wie etwa Alkyl-3enzen-Sulfonate oder niedere Alkylnaphthalensulfonate wie beispielsweise Sutyl-Naphthalen-Sulfonat; Salze von sulfonierten Naphthalen-Formaldehyd-Kondensaten; Salze von sulfonierten Phenol-Formaled^yd-Kondensaten; oder komplexere Sulfonate wie etwa die Amidsulfonate wie z.3. das sulfonierte Kondensationsprodukt der Oleinsäure und N-Methyl-taurin oder die Dialkylsulfosuccinate wie z.3. das Natriumsulfonat von Dioctylsuccinat. iJichtionische Agenzien beinhalten Kondensationsprodukte von Fettsäureestern, Fettalkohole, Fettsäureamide oder fettalkyl- oder alkenyl-substituierte Phenole mit Ethylenoxid, Fettester von Polyolethern wie z,3, Sorbitan-FettseJureester, Kondensationsprodukte derartiger Ester mit Ethylenoxid wie z.B. Polyoxyethylen-Sorbitanfensäureester, Block-Kopolyrnere von Ethylenoxid und Propylenoxid, Acetylenglycole wie etwa 2,4,7,9-Tetramethyl~5-decyn-4,7-diol oder ethoxylierte Acetylenglycole. Beispiele für ein kationisches oberflächenaktives Mittel beinhalten beispielsweise ein aliohatisches Mono-, Di- oder Polyamin in Gestalt eines Acetats,
Naphthenats oder Oleats; ein sauerstoffhaltiges Amin wie etwa ein Arninoxid oder Polyoxyethylen-alkylamin; ein durch Kondensation einer Carbonsäure mit einem Di- oder Polyarnin hergeste.lltes amidverknüpftes Amin; oder ein quaternäres Ammoniumsalz.
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann jegliche Form annehmen, wie sie im Fachgebiet für die Formulierung von fungiziden oder ähnlich wirkenden Verbindungen gewählt werdenj sie kann also als Lösung, Dispersion, wäßrige Emulsion, als Stäubepulver, als Saatgut-Beizmittel, als Räucherpräparat, als Rauch, als dispergierbares Pulver, als emulgierbares Konzentrat oder als Granulat hergestellt werden. Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung in geeigneter Form zur Direktausbringung oder auch als Konzentrat oder Priinärzusammensetzung vorliegen, welche vor der Ausbringung einer Verdünnung mit einer geeigneten Menge an Wasser oder einem anderen Verdünnungsmittel bedarf.
Im Falle einer Dispersion enthält die Zusammensetzung eine in einem flüssigen Medium - vorzugsweise Wasser - dispergierte erfindungsgemäße Verbindung. Häufig empfiehlt es sich, dem Verbraucher eine Primärzusammensetzung zur Verfügung zu stellen, welche dieser dann zu einer Dispersion von gewünschter Konzentration verdünnen kann. Die Primärzusammensetzung kann in irgendeiner der folgenden Formen vorgelegt werden. Es kann sich um eine dispergierbare Lösung handeln, welche eine in einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel aufgelöste erfindungsgemäße Verbindung enter Zusatz eines Dispergierungshilfsmittels enthält. Eine weitere Alternative beinhaltet eine erfindungsgemäße Verbindung in Gestalt eines feinvermahlenen Pulvers, welches unter Hinzuziehung eines Dispergierungshilfsmittels innig mit Wasser vermischt wurde, um so eine Paste oder Creme zu ergeben, welche bei Bedarf einer Emulsion von öl in Wasser zugesetzt werden kann, um solcherart eine Dispersion des Wirkstoffes in einer wäßrigen ölemulsion zu ergeben.
LEine Emulsion enthält eine in einem mit Wasserymischbaren Lösungsmittel aufgelöste erfindungsgemäße Verbindung, die in Anwesenheit eines Emuigierungshilfsmittels mit Wasser zu einer Emulsion geformt wurde. Eine Emulsion der gewünschten Konzentration kann aus einer Primärzusammensetzung der folgenden Typen gebildet werden. So wird entweder eine konzentrierte Stamm-cmulsion geliefert, welche eine erfindungsgemäße Verbindung in Kombination mit einem Emulgierungshilfsmittel, Wasser, und einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel enthalt. Oder es kann ein emulgierbares Konzentrat an den Anwender ausgeliefert werden, welches aus einem ein Emulgierungshilfsniittel enthaltenden Lösung einer erfindungsgemäSen Verbindung in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel besteht,
:.::in Ctjubepulver besteht aus einer erf indungsgemäSen Verbindung, welche mit einem dem Erdreich entstammenden pulverigen Verdünnu/igsinittel wie beispielsweise Kaolin innig vermischt und 'vermählen wurde.
Έίη granulärer Feststoff beinhaltet eine effindungsgernäße Verbindung in Kombination mit Verdünnungsmitteln,jK«ar welche jenen Verdünnungsmitteln ähneln, die für die Bereitung von Stäubepulvern verwendet werden, wobei hier jedoch die Mischung vermittels bekannter Techniken granuliert wurde. Alternativ hierzu kann ein Granulat aus dem Wirkstoff bestehen, welcher einem bereits als Granulat vorliegenden Verdünnungsstoff wie etwa Fuller's Erde, Atfapulgit oder Kalksteingrieß adsorbiert oder absorbiert wurde.
Die -Virkstoffkonzentration in der erfindungsgernäBen Zusammensetzung, wie sie zu Nutzpflanzen ausgebracht wird, liegt vorzugsweise im Bereich von 0,001...3,0 Masseprozent und dabei speziell bei 0,001...1,0 Masseprozent. In einer Primärzusam-.nensetzung kann die Wirkstoffmenge in weitem Bereich variieren und beispielsweise 5...95 Masseprozent der Zusammensetzung ausmachen.
Im erfindungsgemäßen Ausbringungsverfahren wird die Verbindung im allgemeinen auf Saatgut, Pflanzen oder deren Lebensraum ausgebracht. ,
Mithin kann die Verbindung voJi~föSirl nach der Bestellung direkt auf den Boden ausgebracht werden, so daS das Vorhandensein von Wirkstoff im Boden das Wachstum jener Pilze bekämpfen kann, welche die Samen angreifen können. Wird der Boden direkt behandelt, dann kann die aktive Verbindung in jedweder Weise appliziert werden, die deren innige Vermischung mit dem Boden gewährleistet, so etwa durch Spritzen, durch breitwürfige Ausbringung eines Feststoffes in Granulatform oder auch durch 3«iRK±«Ka»«s Ausbringen des Wirkstoffes gleichzeitig mit dem Saatgut durch gemeinsames .Jeschicken der Drillmaschine mit Saatgut und Fungizid. Geeignete Aufwandmengen liegen im Bereich von 0,05...20 kg/ha, vorzugsweise im Bereich von 0,1...10 kg/ha.
Andererseits kann die aktive Verbindung auch direkt auf die Pflanzen ausgebracht werden, so beispielsweise durch Spritzen oder Stäuben entweder zur Zeit des Beginns von Pilzbefall an der Pflanze oder - als vorbeugende Schutzmaßnahme - vor dem Auftreten des Pilzes. In beiden genannten Fällen gilt die Blattspritzung als bevorzugte Applikationsform. Generell kommt es darauf an, eine ausreichende Pilzbekämpfung in den frühen Waehs /Jachstumsstadien des Pflanzenbestandes zu gewährleisten, da dies die Zeitspanne ist, in der die Pflanze am schnerfcten geschädigt werden scann„ Bei Getreidekulturen wie etwa Weizen, Gerste und Hafer ist es häufig wünschenswert, die Spritzung zur Zeit des bzw. vor dem Wachstumsstadiums 5 vorzunehmen, wenngleich zusätzliche Behandlungen in Form von Spritzungen der Pflanze zu einem späteren Reifezeitpunkt die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Wachstum oder der Ausbreitung der Pilze vermehren können. Das Spritz- oder Stäubemittel kann leeioneterweise ein Vor- oder Nachauflaufherbizid enthalten, sofern dies als erforderlich erachtet wird. Mitunter kann es
sich als praktisch erweisen, die Wurzeln einer Pflanze vor oder während des Pflanzens zu behandlen, so etwa durch Eintau«, chen der Wurzeln in eine geeignete Flüssige oder feste Zusammensetzung.
Vird 6er Wirkstoff direkt auf die Pflanze ausgebracht., dann liegen die geeigneten Aufwandmengen bei 0,01...1O kg/ha, vorzugsweise aber bei O,05...5 kg/ha·
Werden die erfindungsgemäSen Verbindungen als Wachstumsregulatoren eingesetzt, dann werden sie am besten während der vegetativen Wachstumsstadien in ähnlichen Aufwandmengen wie den obengenannten zur Anwendung gebracht. Im Falle von Kulturen wie Leguminosen, Baumwolle und Sonnenblumen erfolgt die Applikation vorzugsweisewährend der spaten Phase des vegetativen Wachstums, unmittelbar vor oder unmittelbar nach Ansatz der 3lüte. Im Falle von Topf/pflanzen und 3χβκκ8ΚΒΗ Rasenflächen empfiehlt sich eine frühere, im frühen Stadium des vegetativen Wachstums gelegene Applikation. ' '
Die erfindungsgemäßen Verbindungen werden hergestellt, indem Imidazo! oder 1,2,4-Triazol oder deren Natriumsalz mit einer Verbindung der Formel II
X-A - CONR1R2 II
in welcher X für ein Halogen - vorzugsweise Chlor - steht zur Reaktion gebracht wird. Diese Reaktion wird gewöhnlich bei einer Temperatur von 50...1500C sowie im allgemeinen unter iückflußbedingungen durchgeführt. Im allgemeinen wird ein Lösungsmittel verwendet, beispielsweise ein Ether wie etwa Tetrahydrofuran. Im allgemeinen wird bevorzugt, das Natriumsalz von Imidazol oder Triazol zu verwenden» Dies wird gewöhnlich in situ unter Einsatz von Natriumhydrid hergestellt. Wird das Natriumsalz nicht verwendet, dann ist es im allgemeinen erforderlich, einen Überschuß an Imidazol oder Triazol einzusetzen.
Die Verbindungen der Formel II können durch Reagieren eines
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Carbonylhalogenids der Formel III
X-A-COX III
t einem Amin der Formel NHR1R2 hergestellt werden« Einige der Verbindungen der Formel II sind neu; ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet daher diese neuen Verbindungen·
Auch bei einigen der Amine kann es sich um neue Verbindungen handeln; in diesem Falle können sie in herkömmlicher Weise beispielsweise durch Reaktion von R-jNHg mit RgX hergestellt werden, wobei X die bereits weiter oben genannte Bedeutung trägt·
Ausfflhrungsbeispiel
Die Erfindung wird in den folgenden Ausführungsbeispielen veranschaulicht· Die Strukturen der isolierten neuartigen Verbindungen wurden durch Elementanalyse und/oder vermittels anderer geeigneter Analysearten bestätigt«
Ausführungsbeispiel 1
Triethylamin (5,7 g) wurde einer verrührten Lösung von N-/2-( 2,4,6-Trichlorphenoxy)ethyl/propylamin (16,125 g) in Toluen (80 ml) zugesetzt· Das Gemisch wurde in Eis gekühlt und tropfenweise über eine Zeitspanne von 15 min hinweg mit einer Lösung von Chloracetylchlorid (6,4 g) in Toluen (20 ml) versetzt· Ober eine weitere Stunde hinweg wurde verrührt, worauf das Reaktionegemisch gefiltert wurde, um das Triethylamin-Saiz zu beseitigen« Das Filtrat wurde mit verdünnter Salzsäure und Wasser gewaschen und daraufhin über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet· Nach Beseitigung des Lösungsmittels verblieb ein Öl« Das Öl wurde mit Leichtbenzin aufgeschlämmt, das resultierende Produkt wurde getrocknet und erbrachte 2-0hlor-N-propyl-N-/2-(2,4» 6~trichlorphenoxy)ethyl/-acetamid, Schmelzpunkt 69«·«70 0C, (Zwischenprodukt A)·
Eine Lösung von Imidazol (1,55 g) in trockenem Tetrahydrofuran
(50 ml) wurde tropfenweise einer verrührten Suspension von Natriumhydrid (1 g einer 50 %igen /uV/W/ Dispersion in öl) in trockenem Tetrahydrofuran (50 ml/ zugesetzt. Das Verrühren wurde bei Umgebungstemperatur eine Stunde lang fortgesetzt sowie daran anschließend unter Rückflußbedingungen über eine weitere Stunde hinweg vorgenommen. Die in trockenem Tetrahydrofuran (100 ml) aufgelöste Intermedisrverbindung A (7,18 g) wurde tropfenweise über eine Zeitspanne von 30 min hinweg zugesetzt, sodann wurde die Reaktionsmischung unter Rückflußbedingungen über weitere 22 h hinweg erhitzt. Das Lösungsmittel wurde unter Vakuum abgeführt, wobei ein braunes öl isoliert wurde, welches seinerseits unter Leichtbenzin (Siedebereich 40...60σβ) und Ether χ«κ aufgeschlämmt und in Dichlormethan aufgelöst wurde. Die Lösung wurde zweimal mit Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet« Das Lösungsmittel wurde unter Vakuum beseitigt, die Ausbeute bestand aus einem dicken viskosen öl, welches sich beim Stehenlassen verfestigte. Das Produkt wurde aus Petroleum (Siedebereich 80...10O0C) rekristallisiert und erbrachte NI-Propyl-r4-F2-(2,4,6-trichlorphenoxy)ethylV2-iinidazol-l-ylacetamid, Schmelzpunkt 64...69
Ausführungsbeispiel 2
In einer dem Ausführungsbeispiel 1. ähnelnden Weise wurden die Folgenden Produkte gewonnen. Werden für das Zwischenprodukt keine physikalischen Angaben gemacht, so wurde dieses ohne Reinigung χριχείβκχ«» im nächsten Schritt verwendet. Im Falle der Verbindung 39 ging Imidazol in Form der freien Base unter Einsatz der doooelten molaren Rate in die Reaktion ein.
N - A - CONR
Verb.
-Nr.
Physik· Konstante (8CJ .54 .70 .95 Zwischen produkt Physik. Konstante,
öl 69...70
52.. Siedeoynkt 133..'.140/ 0,2 mm .,124 Öl
Ül 63..
öl Siedepunkt 76...78/ 0,2 mm
122. .77 Öl
öl Ül
Öl ..132 65...67
75». ..134 Öl
Öl .82 Ül
131. .„111
132. .91 Siedepunkt 90...92/ 0,1 min
80.. Siedepunkt 166...172/ 0,5 mm
109.
89.. Gummi
öl 94..
öl öl
öl
ül
öl
9 10
11 12
-χ3
CH
CH
GH
CH
CH,
CH,
CH
CH,
""2
'"2
Pr Pr Pr Pr
Pr -CH(CH3)- Pr
GH« Et
3UPr
Pr Pr
Pr
14 CH CH0 Pr
15 ei: CH2 Pr
16 ei-; rv r.i Pr
17 CH Pr1
18 CH CH2 PhCH2
19 ' CH Et
20 . CH CH2 Pr
21 Ci-i CH2" Pr
22 ei·; CH2 -CHpCH = CH2
2,4,6-Cl3-PhO(CH2J2-
PhO(CH2J2-
PhO(CH2J4-
Pr1
PhO(CH2J2-
PhO(GH2J2-
2,4-Cl2-Ph-
2,4,6-Cl3PhO(CH2J2-
2,4-Clp,5-r-;e-Ph-OCH2CHfCH3J-
2-Thenyl Et
2Cl-PhO(CH2J2-
4-Cl-PhO(CH2J2-
2,6-Cl2-PhO(CH2J2-
2Me-PhO(CH2J2-
2,4,6-Cl3-PhO(CH2J2-
2,4,6-Cl3-PhO(CH2J2-
2,4,6-Cl3-PhO(CH2J2-
4-3U^PhO-(CH2J2-
2,4,6-Cl3-PhO(CH2J3-
2,4,6-Cl3-PhO(CH2J2-
erb„ _,
Nr0 *-
2 Physik. Konstante
Zwischenprodukt Physik» Konstantere
ei;
CH
CH CH
CH CH
CH CH
CH CH CJ-: Ci-! CH .CH CH CH
Cl-! CH CH CH CH Cl-! C H
CH
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CH CH,
C-CH Pr]
2,4,6-Cl3-PhO(CHg)2 2,4,6-Cl3-PhO(CHg)2
0 ,-CH-COOEt 2,4,6-Cl3-PhO(CHg)2-
Prx 4-Br-PhO(CHg)2-CHg -CHgCHg-OMe 2,4,6-Cl3-PhO(CHg)2-
CH CH,
CH
gw..g-ΟΗ 2,4,6-Cl3-PhO(CHg)2-.
-CH„CH Pr
Ph
(CH0)
COOE ΐ CH,
CH
CH
CH, CH
PrJ
Pr Pr Pr Pr Pr 3u Pr
2,4,6-Cl3=PhO(CHg)2-
2,4,6-Cl3-Ph0(CI-l2)2-2,4,6-Cl3-PhO(CH2)2-
3-CF3-PhO(CHg)2-4-E tOCO-P InO(CH2) 2-2,6-Me2-PhO(CH2)2-24-P hO-PhO (CHg) 2-2,4,6-Me3-PhO(CHg)2-2,4,6-Cl3-PhOfCH2J2-4-CH3CONH-PhO(CHg)2-
4-B1U-Ph(CHp)2-CH(Me)-
CHg -CHgCHg-OCOMe 2,4,6-Cl,-
UH2 Pr
. GH0Pr
CHg Pr
CMg Pr -CH(Ne)- Pr
fill Q r
141...143
Gummi
Gummi
:2
y methyl
4-MeO-PhO(CHg)2-
4-0H-PhO(CHg)-
2,4,6-Cl3PhO(CHg)2-
CH(Ne)CH2-Bu1
2,4,6-Cl3-P( öl
33...S5
33...85
öl
92...94 54...56
Öl 68 ... 70
öl
88...9O 133...134
Gummi
109... 11.1
Öl
156*..158 100...101
93...94
Sirup
Sirup Ul
Sirup Sirup
\u s ί ü π r u η: j s be i s ο i e 1 3
Die Vorbindung 2 des Ausführungsbeispieles 2 (3,9 g) in 20 ;nl ' -ethanol wurde mit einer Lösung von 1,0 g Manjandichloridtetrahydrat in wasser (5 ml) vermischt; die Mischung wurde! bei Urijebunjsteir.peratur über Nacht aufbewahrt. Das Eindampfen der Lösungsmittel derbrachte einen klebrigen Gummi, welcher in i.ethanol aufgelöst wurde. Das Zusetzen einer kleinen Menge Ether cowic das Erkaltenlassen erbrachte einen Feststoff, welcher aus einem i "ethanol/Ether-Gemisch rekristallisiert wurde, um J^-Propyl-iN-l 2-(2,4,6-trichlorphenoxy)ethylj -2~(imidazol-l-yl)-acetairid-!iianQan( II} Chlorid-Komplex (2:1), Schmelzpunkt'^38,.. 142 G, zu ergeben.
In einer ähnlichen weise wurde der Kupferchlorid-Komplex (2:1), . ;ch:.ielapunkt 172...174 C, gewonnen. : A
/, u i'i f ü ί ·. r u η g s b e i s t) i e 1 4
>ie Verbindung 2 dos Ausführungsbeispieles 2 (1,9 g) sowie Oxalsäure (0,45 Pj) wurden in Aceton aufgelöst. Mach wenigen '''inuten bildete sich ein Feststoff, welcher gesammelt und aus einem Ίthanol/Leichtbenzin (Siedepunkt 60...30 C)-Gemisch rekristallisiert wurde, um
U-f ropyl-N-; 2-(2,4,6-t richIo rphenoxy)ethyl| -2-(iinidazol-l-yl) acota.iid-oxalat (2:1), Schmelzpunkt 134...1360C, zu ergeben.
aus füh rung sbe ispie 3. 5
.'äßriqe Aceton-Susoensionen der Prüfverbinduny wurden in verschiedenen Konzentrationen bei einem Gehalt von 125 g/l I-Jetzf· .iiittel (Polyoxyethylen-Sorbitan-monolaurat) den blättern von Gerstc-npflanzen (Kordeum vulgaris) mit 2 vollständig heraus- ς geschobenen Blättern appliziert. Die Ausbringung erfolgte durch Spritzen bis zum "Ablaufen". Die so behandelten Pflanzen wurden- :je:neinsa;n mit Kontrollvarianten, die lediglich mit wäßrigen Lösungen des Netzmittels behandelt worden waren, 24 h später inokuliert, indem die blätter bis zum "Ablaufen" mit einer
wäßrigen Suspension von Sporen des Getreidemehltaus (Erysiphe graminis) bespritzt wurden. Die Pflanzen wurden für zehn Tage in eine Klimakammer überführt, anschließend wurde die Krankheit s-Bekämpfungswirkung ermittelt.
Das Produkt von Ausführungsbeispiel 1 sowie die Verbindungen 2, 4, 5 und 8 bis IO und 12 des Ausfuhrungsbeispiels 2 erbrachten bei einer Konzentration von i 000 ppm (M/V) ttnä oder darunter im Vergleich zur Kontrollvariante eine über 50 % hinausreichende Bekämpfungswirkung, In einem ähnlichen Test, in welchem die pflanzen nach Auftreten der Krankheit behandelt worden waren, bewirkte! das Produkt von Ausführungsbeispiel 3L wie aucn die Verbindungen 2, 3, 4 und 9 bis Jll bei einer Konzentration von 1 000 ppm (M/V) und darunter eine über 50 % hinausgehende Bekämpfungswirkung.
In einem ähnlichen Versuch, bei dem der die Wurzeln der Pflanzen umgebende Soden gleichzeitig mit der. Blattspritzung benetzt worden war, bewirkten die Verbindungen 13 bis 47 des Ausführungsbeispieles 2 wie auch die Produkte der Ausführungsbeispiele 3 und 4 bei einer Konzentration von 500 ppm (M/V) und darunter eine über 50 % hinausgehenede Bekämpfung»
Ausführungsbeispiel 6
Wäßrige Aceton-Suspenäionen der Prüfverbindung wurden in verschiedenen Konzentrationen bei einem Gehalt vorvi25 g/l PoIyoxyethylen-Sorbitan-monolaurat und Ethylenoxid-Propylenoxid-Blockkopolymer (Netzmittel) den Blättern (Spritzung bis zjjm "Ablaufen") und dem die Wurzeln umgebenden Boden (1 ml Flüssigkeit/25 ml 3oden) von Weizenpflanzen (Triticum aestivum) mit zwei vollständig herausgeschobenen Blättern appliziert. Die so behandelten Pflanzen wurden gemeinsam mit Kontrollvarianten, die lediglich mit wäßrigen Lösungen des Netzmittels behandelt worden waren, 24 h später inokuliert, indem die Blätter bis zum "Ablaufen" mit einer wäßrigen Suspension von Sporen des
Weizenbraunrostes (Puccinia recondita) gespritzt wurden. Die Pflanzen wurden sodann für 24 h in eine Atmosphäre mit 100 % relativer Luftfeuchtigkeit gebracht, um daran anschließend für 12 Tage in eine Klimakammer überführt zu werden» Danach wurde die Ermittlung der Bekämpfungswirkung vorgenommen.
Die Verbindungen 25, 26, 30, 32 und 38 des Ausführungsbeispiels 2 bewirkten bei einer Konzentration von 500 ppm (M/V) und darunter eine über 50 % hinausgehende Bekämpfung.
Ausführungsbeispiel 7
Ähnlich dem ersten Versuch in Ausführungsbeispiel 5 bewirkten die Verbindungen 17, 22, 23 und 38 von Ausführungsbeispiel 2 bei einer Konzentration von 500 ppm (M/V) und darunter eine über 50 ^hinausgehende Bekämpfung des Reismehltaus (Pyricularia οryzae) an Reispflanzen (Oryza sativafl»
Ausführungsbeispiel 8
Folgende Konzentrate wurden formuliert:
Emulgierbares Konzentrat % M/V
Verbindung 2 von Ausführungsbeispiel 2 20 Toximul S (Mischung aus anionischen und
nichtionischßn Emulgatoren) 6
Cyclohexanon 20
Xylen bis 100
Suspensionsspritzmittel % H/M
Verbindung von Ausführungsbeispiel 1 25
Kieselerde 5
Naphthalensulfonsäure 10 Fettalkohol-Polyglycolether, an
Kieselerde absorbiert 3
China-Ton bis JiOO

Claims (1)

  1. 61 868 12 - 17 -
    Brfindmsgsanspruch
    1» Landwirtschaftlich brauchbar© Zusammensetzungen, gekennzeichnet dadurch, daß sie eine Verbindung der Formel I
    enthalten, worin Z für CE oder N steht, A eine wahlweise verzweigte Alkylen-Gruppe ist, welche substituiert sein kann, und R- und R2 - einander gleich oder ungleich - wahlweise einem substituierten Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl oder Alkynyl entsprechen, gemeinsam mit Säurezusatζsalzen sowie Komplexen dieser Verbindungen mit Metallsalzen, in Beimischung mit einem landwirtschaftlich brauchbaren Verdünnungs- oder Träger*» stoff.
    2« Zusammensetzungen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Alkyl-Gruppe wahlweise durch Phenyl«, Hetero«· aryl-, wahlweise substituierte Phenoxy-, Cycloalkyl (wahlweise durch Alkyl substituiert), Cyano-, Halogen«», Alkoxy- (wahlweise durch Alkoxy substituiert), Alkyl« thio-», Hydroxy» oder Alkoxycarbonyl-Gruppen substituiert ist; die Alkylen-Gruppe ist wahlweise durch Phenyl oder Alkoxycarbonyl substituiert, und wobei jedwede Phenyl- oder Phenoxy-Gruppe wahlweise durch eine oder mehrere Gruppen substituiert ist, bei denen es sich einander gleich oder ungleich - um Alkyl-, Haloalkyl», Alkoxy», Hydroxy», Halogen-, Phenoxy-, Alkylsulfonyloxy-,
    61 868 12
    . · - iß-- ' .· Λ-' .:'. -Vc / . :.:, ;
    Haloalkylsulfonyloxy«, Alkoxycarbonyl«, Dialkylamino«s Alkanoylamino- oder Arylalkylamino-Gruppen handeln
    kann,
    3β Zusammensetzungen nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß a für Methylen steht·
    4« Zusammensetzungen nach einem der vorstehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß es sich bei einem der Radikale IL| und R2 um eine substituierte Phenoxyalkyl-Gruppe handelt, während das andere Radikal für Cycloalkyl, Alkenyl, Alkynyl, ein durch eine Hydroxy- oder Alkoxycarbonyl-Gruppe substituiertes Alkyl oder für
    unsubstituiertes Alkyl steht·
    5« Verfahren zur Pilzbekämpfung an einer Befallsstelle
    oder einer Stelle zu erwartenden Pilzbefalls, gekennzeichnet dadurch, daß es aus der Behandlung dieser
    Stelle mit einer Zusammensetzung gemäß eines der Punkte 1 bis 4 besteht·
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