DD211275A1 - Selektive herbizidkombinationen - Google Patents

Selektive herbizidkombinationen Download PDF

Info

Publication number
DD211275A1
DD211275A1 DD24470582A DD24470582A DD211275A1 DD 211275 A1 DD211275 A1 DD 211275A1 DD 24470582 A DD24470582 A DD 24470582A DD 24470582 A DD24470582 A DD 24470582A DD 211275 A1 DD211275 A1 DD 211275A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
total
monocotyle
dicotyle
cyclohexyl
formula
Prior art date
Application number
DD24470582A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerlinde Globig
Brunhilde Lang
Sieghard Lang
Hans-Juergen Michel
Hartmut Wozniak
Frank Bombach
Manfred Gross
Hermann Gruenzel
Manfred Klepel
Dieter Spengler
Original Assignee
Fahlberg List Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fahlberg List Veb filed Critical Fahlberg List Veb
Priority to DD24470582A priority Critical patent/DD211275A1/de
Publication of DD211275A1 publication Critical patent/DD211275A1/de

Links

Landscapes

  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft selektive Herbizidkombinationen zur Unkrautbekaempfung in Kulturpflanzenbestaenden. Als Wirkstoffe enthalten sie N-Cyclohexyl-N-ethyl-3-ethyl-thiocarbamat und 3-Benzyl-4-p-methoxyphenyl-1,2,4-triazolinon-(5) sowie ggf. Dichloralharnstoff oder 3-Cyclohexyl-5,6-trimethylenuracil oder N-Cyclohexyl-N', N'-dimethylharnstoff.

Description

Die Erfindung betrifft neue Herbizidkombinationen zur selektiven Unkrautbekämpfung von mono- und dikotylen Unkräutern in Kulturpflanzenbeständen«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Di© kombinierte Anwendung bekannter herbizider Wirkstoffe zur selektiven Unkrautbekämpfung in Kulturpflanzenbeständen ist eine praktikable Lösung, insbesondere bei der Vernichtung schwer bekämpfbarer Unkrautarten·
Der langjährige Einsatz von vorwiegend dikotyl wirkenden Unkrautbekämpfungsmitteln führte zu einer Verschiebung der Unkrautflora zugunsten der Schadgräser und schwer bekämpfbaren dikotylen Arten wie Klettenlabkraut u. a. Diese Tatsache erfordert eine ständige Anpassung der Gebrauchswerteigenschaften herbizider Mittel an die Gegebenheiten der Praxis»
Es ist bekannt, daß substituierte Thiocarbamate Schadgräser in Rübenbeständen gut bekämpfen, während das Wirkungsspektrum gegen·dikotyIe Arten nicht ausreicht (US 3175897; DOS 2738628). Ebenso ist der Einsatz von Derivaten des Chlorais als vorwiegend graminizid wirkende Verbindung bekannt (DD-PS 168548; DD-PS 101276).
Zur Bekämpfung breitblättriger Unkräuter in Rübenbeständen ist Lenacil gut geeignet, wobei Klettenlabkraut selektiert wird (US 323536O). Ebenso eignen sich Alkylarylharnstoffe vorwiegend zur Bekämpfung dikotyler Unkrautarten (US 2661272)«
unu -ιααο^ηΛ aiii
Weiterhin ist bekannt, daß 1,2,4-Triazolinone-(5) speziell zur Bekämpfung von Galiua aparine Le geeignet sind (WP A 01 N /
Bekannt sind schließlich zahlreiche Kombinationen, die die Lücken der jeweiligen Einzelkomponenten im Wirkungsspektrum schließen und die Wirkung allgemein erhöhen (DD-PS 101 276;
DD-PS 113 688).
Ziel der Erfindung?
Ziel der Erfindung ist es, neue selektive Herbizidkombinationen z\x entwickeln, die gleichzeitig annuelle mono- und dikotyle Unkräuter, insbesondere Schadhirsen und Klettenlabkraut, vernichten,,
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die selektiven Herbizidkombinationen neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen N-Cyclohexyl-N-ethyl-S-ethylthiocarbamat der Formel I
C H1. 0 • N - C - S - COHC I
3-Benzyl~4-p-methoxyphenyl-1,2,4-triazolinon-(5) der Formel II
N-N-H
Ii
- CH- - C
2 \n/
sowie gegebenenfalls Dichloralharnstoff der Formel III OH H 0 H OH
I I .11 I I
CCl--C - N - C - N-C - CCl- III
3 I. I 3
H H
oder 3-Cyclohexyl-5,6-trimethylenuracil der Formel IV
IV
oder N-Cyclohexyl-N'jN'-dimethylharnstoff der Formel V
H>- N - C - N V
H 0 CH3
enthalten.
Für diese Kombinationen ergibt sich nicht nur eine Addition der unterschiedlichen Wirkungen, sondern es treten echte Synergistische Effekte auf, sowohl in bezug auf die Wirkung gegen monokotyle als auch gegen dikotyle Schadpflanzen·
In den erfindungsgemäßen Wirkstoffkombinationen wurde die bekannte gute herbizide Wirkung von N-Cyclohexyl-N-ethyl-S-ethylthiocarbamat gegen Schadhirsen durch das Zusammenwirken mit dem gegen Klettenlabkraut wirksamen 3~Benzyl-4--p-methoxyphenyl^ijSj^-triazolinon-CS)» das bei alleiniger Anwendung ein begrenztes Wirkungsspektrum sowie unzureichende Selektivi-
tat gegenüber Betarüben besitzt, ergänzt, womit eine wesentliche lenkung der Aufwandmenge je Hektar erreicht wurde.
Darüber hinaus werden dieser speziell gegen Ungräser und Klebkraut wirksamen Mischung weitere gegen mono- bzwe dikotyle Unkräuter wirkende Herbizide (Dichloralharnstoff; N-Cyclohexyl-N1 9N8-dimethylharnstoff} 3-Cyclohexyl-5,6-trimethylen-uracil) als jeweils dritte Kombinationspartner zugegeben, um das Wirkungsspektrura auf alle in Rübenbeständen auftretenden Unkrautarten zu erweitern
Die Anwendung der Herbizidkombinationen erfolgt zweckmäßigerweise in den für Unkrautbekämpfungsmittel üblichen Zubereitungsbzw« Applikationsformen, wie z. B. Lösungen, Emulsionen, Suspensionen oder Spritzkonzentraten, die unter Zusatz von flüssigen und/oder festen Trägerstoffen bzw. Verdünnungsmitteln zumeist unter Zugabe oberflächenaktiver Stoffe und anderer Formulierungshilfsmittel bereitet und zur Anwendung mit Wasser verdünnt werden können«
Die Anwendungsformen variieren mit dem Verwendungszweck. Wesentlich ist» in jedem Fall eine feine Verteilung der wirksamen Substanzen zu gewährleisten· Die Herstellung der verschiedenen Zubereitungen erfolgt in der bekannten Weise durch Misch- und Mahlverfahren oder auch durch Löseverfahren. Außerdem ist eine gemeinsame Ausbringung der erfindungsgemäßen Kombinationen mit anderen Agrocheraikalien möglich«
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern ohne sie einzuschränken:
Beispiel 1?
In Gewächshausversuchen wurde unter Verwendung eines Bodens mittlerer Sorptionskapazität (sandiger Lehm) bei einer tfasserkapazität von 60 % die herbizide Wirkung von Gemischen im Vergleich zu den Einzelkomponenten getestet· Dabei fanden folgende Wirkstoffe Berücksichtigung;
N-Cyclohexyl-N-ethyl-S-ethylthiocarbamat (A) 3-Benzyl-4*-p-methoxyphenyl-1,2,4--triazolinon-(5)(B)
Dichloralharnstoff (C)
3-Cyclohexyl-5,6-trimethylenuracil (D) N-Cyclohexyl-N',N'-dimethylharnstoff(E)
Die Applikation der Wirkstoffe bzw. Wirkstoffgemische erfolgte in Form von Spritzpulvern bzw. Emulsionskonzentraten in 1000 1 Wasser je Hektar in der Spritzkabine nach der Aussaat der Test-
.pf lanzen«
Zur Bonitur der herbiziden Wirkung fand folgender Schlüssel
Verwendung?
Tabelle 1s Boniturschlüssel
Boniturnote Schadstärke Unkrautbesatz %
1 vernichtet 0
2 5
3 15
4 30
5 50
6 70
7 85
8 95
9 100
ungeschädigt
Die Testung erfolgte an den tlnkrautarten
Stellaria media (L.) Senecio vulgaris L. Anthemis arvensis L. Thlaspi arvense L. Agrostemma githago L. Lamium purpureum L.-Chenopodium album L. Polygonum lapathifolium L. Spergula arvensis L. Galium aparine L.
Apera spiea-venti (L*) P.B« Poa annua L·® Setaria glauca (L») P.B» Bromus secalinus Le Echinochloa crus-galli (L.) P.B.
Mit den Wirkstoffkombinationen trat im Vergleich zu den Einzelwirkstoffen eine Wirkungsverbesserung ein, die auf synergistischen Effekten beruht. Die Kombinationswirkung wird dann als synergistisch bezeichnet, wenn sie besser als die aus den beiden Einzelwirkungen der Mischungspartner berechnete unabhängige relative Wirkung ist (COLBi, Weeds Jg CW) 1, 20-22)·
Die Berechnung erfolgte nach LANG et, al. (Tagungsbericht "Unkrautbekämpfung in der industriemäßigen Pflanzenproduktion", Halle (1979).
Der Vergleich der erwarteten mit den durch die Kombinationen tatsächlich benötigten Aufwandmengen bezieht sich auf eine Restverunkrautung von 10 % (EDnr.-Wert). Bei diesem Vergleich ist somit nicht der stärkste Synergismus sondern eine praxisrelevante Wirkung von 90 ... 100 % Bekämpfungserfolg maßgeblich, wobei die jeweiligen Durchschnittswerte der Testpflanzen angegeben werden. Für die Berechnung wurden Boniturwerte vom 30. Tag nach der Applikation verwendet.
In Tabelle 2 ist die mit den Herbizidmischungen erzielte Substanzeinsparung dargestellt»
Tabelle 3 beinhaltet.die mit den Kombinationen erzielte Wirkungsverbesserung·
Tabelle 2: 1V SubstanzeingjDärung im Mirkttngsberelcll
di-e-Koiabination A + B
Mischungs- Testpflanzen im Experiment ermittelte nach Modellen be
eingesparte Dosis
ν err A lctXUIllö : B monokotyle -ttöSlS A B k + B .reciiuei/ö υκ unabhängig 1,29 äquivalent unetbfoättgi g 9 äquivalent 9
dikotyle (kg ÄS/ha) (kg 7,99 AS/ha) ( 5 53 O 54
96 : 4 gesamt 1,13 0,05 1fi8 7,18 1,27 62 66
monokotyle 3,61 0,15 3,76 1,24 8,20 - 15 - 24
dikotyle 2,65 0,11 2,76 5,03 8,11 44 48
71 : 29 gesamt 1,02 0,41 1,43 6,30 1,15 47 66
monokotyle 1,98 0,82 2,80 2,14 5,35 - 8 - 27
dikotyle 2,39 0,97 3,36 3,76 9,92 38 25
52 : 48 gesamt 1,21 1,11 2,32 6,63 1,83 36 65
1,21 1,11 2,32 3,09
2,19 2,03 4,22 11,95
Tabelle 2: 2« Substanzeinsparung im Wirkungsbereich
durch die Kombination A+B+C
Mischungs Testpflan im Experiment B (kg ——— —~ ' -yu~ ermittelte Dosis A+B+C nach Modellen berech 0,79 eingesparte Dosis
verhältnis zen A 0,32 C nete Dosis 3,00
A:BjC 0,77 AS/ha)_ 0,81 3,26 unabhängig (5 äquivalent O
39$39:22 monokotyle 0,32 0,62 0,17 1,97 unabhängig äquivalent (kg AS/ha) 0,63 8 - 3
dikotyle 0,77 0,26 0,43 1,60 0,88 4,08 37 34
gesamt 0,62 0,83 0,36 0,57 3,12 2,34 50 51
3ί45:52 monokotyle 0,02 0,73 0,29 1,84 3,19 1,05 25 10
dikotyle 0,06 0,19 0,95 1,62 0,76 3,55. 58 55
gesamt 0,05 0,55 0,84 0,85 4,42 3,40 48 • 31 ,
22:22:56 monokotyle 0,19 0,48 0,47 2,50 3,12 1,83 42 19 I
dikotyle 0,55 0,06 1,40 2^1? 1,46 3,50 36 30
gesamt 0,48 0,13 1,21 1,06 3,88 3,83 38 36
27ί 6:67 monokotyle 0,29 0,12 0,71 2,21 3,50 1,70 58 42
dikotyle 0,60 0,03 1,48 1,97 2,52 4,53 41 37
gesamt 0,53 0,0? 1,32 1,27 3,75 3,59 49 49
2: 2:96 monokotyle 0,03 0,06 1,21 3,61 3,86 33 25
dikotyle 0,07 3,47 2,94 1,89 25 20
gesamt 0,06 2,82 4,80 21 18
3,73
Tabelle 2"Sv 3» Sabstenzeinsparung im Wirkungsbereich
durch die Kombination A+B-fD
Mischungs Testpflan im Experiment B ——-—. —^u-- ermittelte Dosis A+B+D nach Modellen berechnete 0,7 eingesparte Dosis
verhältnis zen A (kg B Dosis 3,6
A:B:D . :-:.r·- '.'. 0,03 AS/ha) 0,5 6,2 unabhängig äquivalent
91: 5: 4 monokotyle 0,45 0,10 0,02 1.9 unabhängig äquivalent kg AS/ha) 1,0 37 29
dikotyle 1,72 0,08 0,08 1,6 0,8 3,3 50 47
gesamt 1,46 0,2? 0,06 0,9 3.8 5,7 74 74
66:30: 4 monokotyle 0,59 1,02 0,04 3,4 4,5 0,8 18 10
dikotyle 2,24 0,66 0,14 2,2 1,1 1.5 0 - 3
gesamt 1,46 0,04 0,08 0,8 3,4 2,5 41 61 I
71: 5:24 monokotyle 0,57 0,05 0,19 1,0 3,7 1,3 11 co 0 ι
dikotyle 0,71 0,24 1,0 0,9 1*4 44 33
gesamt 0,44 1,2 1,8 2,4 47 60
37:37:26 monokotyle 0,44 0,48 0,32 1.3 1,9 1,0 14 8
dikotyle 0,48 0,48 0,34 1,3 1,4 1,1 0 7
gesamt 0,48 0,12 0,34 1,0 1,3 1,9 28 46
52:12:36 monokotyle 0,52 0,12 0,36 1,0 1,8 0 0
dikotyle 0,52 0,12 0,36 1,0 1,0 17 9
gesamt 0,52 0,36 1,2 33 47
1,5
Tabelle 2:
« SubstanzeinsparuBg im,Wirkungsbereicfa;
durch die Kombination A+B*E
Mischungs verhältnis Testpflan zen im Experiment ermittelte Dosis B (kg B AS/ha) A+B+S nach Modellen berechnete Dosis 3,28 eingesparte Dosis
AjBjE A 0,09 1,66 1,84 unabhängig äquivalent (kg AS/ha) 1,70 unabhängig ( : äquivalent % )
5: 5:90 monokotyle 0,09 0,06 1,08 1,20 3,91 3,10 53 44
gesamt 0,06 0,58 1,26 1,94 1,77 1,96 32 29
3:30:65 monokotyle 0,1 0,39 0,84 1,30 4.42 1,93 56 37
gesamt 0,07 0,0? 0,84 1,30 2,08 2,16 37 -- ^ 34. ... '
30: 5:65 monokotyle 0,39 0,06 0,75 1,16 1,95 1,54 33 33 1
gesamt 0,35 0,11 0,46 1,03 2,12 2,69- 45 46 >° .,' ' '.·*
45:10:45 monokotyle 0,46 0,10 0,47 1,04 1,60 1,23 33
gesamt 0,47 0,05 0,29 0,96 2,56 3,47
65: 5:30 monokotyle 0,62 0,06 0,38 1,28 1,26 1,48 24 ·:';,/. . -; ;
gesamt 0,84 0,63 0,14 1,40 3,11 3,78 59 :γ:/·63· :/: .
45:45i10 monokotyle 0,63 0,92 0,20 2,04 1,91 27 ν ; 5;->:'.-'·
gesamt 0,92 3,59 43 46 '. "' ' -. : .". '.- .
Tabelle 3: 1. Wirkungsverbesserunf? durch die Dosis ita Versuch Herbizidkoffibination A+B Unkrautbesatz berechnet unabh, äquival» 3 Wirkungsverbesserung äquivalent β) C
Mischungs Testpflanzen A B (kg AS/ha) im Versuch ( 3 28 unabhängig ( 5 1 I
verhältnis A : B 1,13 0,05 A+B 2 28 22 1 26
96 ; Λ monokotyle 3,61 0,15 1,118 2 21 16 26 19
dikotyle 3,61 0,15 3,76 3 20 37 18 6
gesamt 0,62 0,26 3,76 10 45 33 10 23
71 : 29 monokotyle 1,98 0,82 0,88 14 27 0 31 23
dikotyle 1,98 0,82 2,80 10 2 40 17 -3
gesamt 1,21 1,11 2,80 3 49 41 -1 10
52 : 48 monokotyle 1,21 1,11 2,32 30 34 19 20
dikotyle 1,21 1,11 2,32 21 13
gesamt 2,32
Tabelle 3: 2» Wirkungsverbesserung durch die Herbizidkombination A+B+C
Mischungsverhältnis
Testpflanzen Dosis im Versuch
A B C (kg AS/ha) Unkrautbesatz ~
A+B+C im Versuch berechnet
unabhge äquiväl»
Wirkungsverbe-sserung unabh ängi g äqtrrral ent
39:39*22
3:4-5:52
22:22:56
27: 6:67
2: 2:96
monokotyle
dikotyle
gesamt
monokotyle
dikotyle
gesamt
monokotyle
dikotyle
gesamt
monokotyle
dikotyle
gesamt
monokotyle dikotyle
gesamt
0,41 0,72 0,72
0,02 0^06 0,06
0,295 0,525 0,525
0,41 0,72 0,72
0,04
0,075
0,075
0,41 0,72 0,72
0,33 1,04 1,04
0,295 0,525 0,525
0,1
0,16
0,16
0,04
0,075
0,075
0,22 0,40 0,40
0,38 1,21 1,21
0,75 1,33 1,33
1,0
1,80
1,80
2,03 3,61 3,61
13
2 2 1
13 9
2 5 3
10
5 3
30 22
29 23
12 6
41 26
21 14
15 3
34 20
28 19
58 21
24 16
27 20
6 4
18 15
10 9
3 17 21
10
39 20
13 21 19
56 19 24
6 8 4
15
4 24 13
10
19 11 17
4 5 3
Tabelle Ji 3· Wirkungsverbesserung durch die Herbizidkombinätion Dosis im Versuch D A+B+D A+B+D unabhg. äquival. Wirkungsverbesserung 6 äquivalent > 5
Mischungs Testpflanzen A B Unkrautbesatz 7 6 unabhg· 49 28
verhältnis 0,04 0,9 62 41 ( % 31 30
A:B:D 0,81 0,05 0,06 1,6 39 38 ; ' : 6 . 4
91: 5: 4 monokotyle 1^46 0,08 0,06 1,6 im Versuch berechnet 16 14 25 11
dikotyle 1,46 0,08 0,04 0,9 44 30 25 25
gesamt 0,59 0,27 0,06 1,6 1 38 38 1 1 I
66:30: 4 monokotyle 1,06 0,48 0,06 1,6 13 1 1 11 8 £
dikotyle 1,06 0,48 0,36 1,5 8 14 11 14 17 f
gesamt 1,06 0,08 0,36 1.5 10 16 19 5 4
71: 5:24 monokotyle 1,06 0,08 0,36 1»5 19 10 9 -2 -1
dikotyle 1,06 0,08 0,36 1,4 13 8 9 7 11
gesamt 0,52 0,52 0,36 1,4 0 15 19 2 2
37:37:26 monokotyle 0,52 0,52 0,36 1,4 3 4 4 11 8
dikotyle 0*52 0,52 0,50 1,4 2 20 17 6 9
gesamt 0,73 0,1? 0,28 0,8 5 12 15
52:12:36 monokotyle 0,42 0,10 0,50 1,4 10
dikotyle 0,73 0,17 8
gesamt 2
9
6
Tabelle 3: 4. «firkungsverbesserung durch die Herbiziakombination__Af_Btl
Mischungs verhältnis A:B:E Testpflanzen Dosis A im Versuch B S (kg AS/ha) 1,44 1,44 A+B+E Unkrautbesatz im Versuch berechnet unabhg» äquival» ( %) 33 12 27 11 Wirkungsverbesserung unabhängl g äquivalent 15 5 I Va)
5: 5:90 monokotyle gesamt 0,08 0,08 0,08 0,08 1,04 1,04 1*6 1,6 12 6 17 30 14 21 6. 15 8 I
5:30:65 monokotyle gesamt 0,08 0,08 0,48 0,48 1,04 1,04 1,6 1,6 15 6 17 17 14 16 30 11 10 12
30: 5:65 monokotyle gesamt 0,48 0,48 0,08 0,08 0,72 0,72 1,6 1,6 4 4 10 26 9 22 13 13 9 22
45:10:45 monokotyle gesamt 0,72 0,72 0,16 0,16 0,27 0,48 1,6 1,6 0 0 23 35 20 30 10 26 14 23
65: 5:30 monokotyle gesamt 0,58 1,04 0,05 0,08 0,16 0,16 0,9 1,6 6 7 16 47 8 35 17 28 -2 17
45:45:10 monokotyle gesamt 0,72 0,72 0,72 0,72 1,7 1,6 10 18 6 29
Beispiel 2:
Zu Feldversuchen wurden die Wirkstoffkombinationen aus
A + B (Mischungsverhältnis 4:1 )
A + B + C (Mischungsverhältnis 1:1:2)
A + B + D (Mischungsverhältnis 4:2:1)
A + B + E (Mischungsverhältnis 4:2:1)
an einem Sortiment landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturen mit überhöhter Dosis .(5,.O kg AS/ha) zur Charakterisierung der Selektivität im Vorauflaufverfahren getestet· Die visuelle Erfassung der Kulturpflanzenverträglichkeit erfolgte 20 Tage (Termin I) und 40 Tage (Termin II) nach der Applikation nach in Tabelle 1 dargestelltem Boniturschlüssel. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 dargestellt*
Tabelle 4: Kulturpflanzenverträglichkeit der Kulturpflanze A+B! ; A+B+C ; A+B+D; Α+Β+Ξ Termin 9 A+B+C II Herbizidkombi- II ,0 kg AS/ha II
nationen Boniturnote I II 8 Termin 9 bei 5, 9 8
A+B 8 9 I 8 7 A+B+E 7
Zuckerrübe 8 9 8 9 A+B+D 8 Termin 7
Futterrübe 8 8 7 8 Termin 8 I 8
Spinat 9 9 8 ./. I ./. 7 ./.
Kartoffel 7 8 7 8 8 ./. 7 9
Möhre 8 9 /. 9 7 9 7 9
Mais 8 7 8 7 9 7 9
Lupine 8 8 8 ./.
Sonnenblume 8 ./. 8
./. 9
9 9
8

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruchi ;;
    Selektive Herbizidkorabinationen zur Bekämpfung von mono- und dikotylen Unkräutern in Kulturpflanzenbeständen dadurch gekennzeichnet, daß sie neben üblichen HiIfs- und Trägerstoffen als Wirkstoffe N-Cyclohexyl-N-ethyl-S-ethylthiocarbamat der Formel I
    C9H1. 0
    x I25 H
    H)- N-C-S- CJL· I
    und 3""Benzyl-4-(p-methoxyphenyl)-1,2,4-triazolinon-(5) der Formel II
    N-N-H
    H I
    - CH9 - C C a O II
  2. . 2 \i/- . .: v-;>-;V- :.,-·;.-. v.,
    .. ·· . N \ . : ;: .; · .- . /. . . ..
    3 ;. ; : ·, .. ·:
    sowie gegebenenfalls Dichloralharnstoff der Formel III
    OH H OH OH
    I i II I I
    CCl. -C - N - C - N-C - CCl- III
  3. 3 i I 3
    H H
    oder 3-Cyclohexyl-5»6-triraethylenuracil der Formel IV
    oder N-Cyclohexyl-N·jN'-dimethylharnstoff der Formel V
    HO
    - ν;
    CH.
    CH.
    enthalten«
DD24470582A 1982-11-09 1982-11-09 Selektive herbizidkombinationen DD211275A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD24470582A DD211275A1 (de) 1982-11-09 1982-11-09 Selektive herbizidkombinationen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD24470582A DD211275A1 (de) 1982-11-09 1982-11-09 Selektive herbizidkombinationen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD211275A1 true DD211275A1 (de) 1984-07-11

Family

ID=5542303

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD24470582A DD211275A1 (de) 1982-11-09 1982-11-09 Selektive herbizidkombinationen

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD211275A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2140763B1 (de) Synergische herbizide Mittel
EP2232991B1 (de) Synergistische kulturpflanzenverträgliche Kombinationen enthaltend Herbizide aus der Gruppe der Benzoylcyclohexandione in Kombination mit mindestens zwei weiteren herbiziden Wirkstoffen für den Einsatz in Reis-Kulturen
EP0569944A2 (de) Synergistisch wirksame Herbizidkombinationen
DE69722259T2 (de) Neue fungizide mischung, die ein 2-imidazolin-5-one enthält
EP2238834A1 (de) Defoliant auf Basis von Thidiazuron und 1,2,4-Triazinonen
EP2238835B1 (de) Defoliant auf Basis von Thidiazuron und Flufenacet
EP2928301A1 (de) Verfahren zur bekämpfung von resistenten schadpflanzen
DE69613480T2 (de) Neue herbizide zusammensetzungen die 4-benzoylisoxazole und aclonifen enthalten
DD211275A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
EP0614608B1 (de) Synergistische Mischungen zur Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz
EP0009616B1 (de) Herbizides Mittel und Verfahren zur Bekämpfung von Unkräutern
DE2524878A1 (de) Herbicides mittel
EP0075249B1 (de) Herbizide Mittel
DD218266A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
DD212411A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
DE4428982C1 (de) Neue synergistische Herbizide, insbesondere zur Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz
DD211058A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
DD218265A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
DD231979A5 (de) Synergistische herbizide zusammensetzungen
DD207848A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
DE69716965T2 (de) Ein 2-imidazol-5-on enthaltende, neue fungizide zusammensetzung
DD212410A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
DD212412A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
DD235021A1 (de) Selektive herbizidkombinationen
DD212177A1 (de) Selektive herbizidkombinationen

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee