DD227776A1 - Schaltungsordnung f. d. optimale fahrweise von waermeuebertragern mit gleichzeitiger sicherung d. sekundaeranlage gegen unzulaessige parameter - Google Patents

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DD227776A1
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circuit arrangement
heating
same time
control valve
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DD26098984A
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Inventor
Gerhard Daeumichen
Wolfgang Hampel
Walter Dettmar
Original Assignee
Tga Wittenberg Veb
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Abstract

Schaltungsanordnung fuer die Schwachlastfahrweise von Waermeuebertragern mit kondensatseitiger Regelung und Anlagensicherung. Die Erfindung betrifft Uebergabestationen mit Primaermedium Dampf fuer Heizungs-, Lueftungs- und technologische Anlagen. Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Aufwandes an Armaturen zur Durchfuehrung von Regelungs- und Ueberwachungsfunktionen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, indem der Kondensatstand im Waermeuebertrager von Impulsleitungen (2) ueber Zwischenglieder einem Membran-Stellorgan (7) in der Dampfleitung (9) uebertragen wird und somit zu einer Dampfdruckreduzierung fuehrt. Ein Zweiwegemagnetventil (5) fuehrt bei Stromausfall zu einem Schliessen des Membran-Stellorganes (7). Die Anwendung der Erfindung ist moeglich in der Heizungs- und Lueftungstechnik, in technologischen Prozessen sowie in Heizwerken. Die Erfindung wird durch die beiliegende Zeichnung dargestellt. Figur

Description

Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung für die optimale Fahrweise von Wärmeübertragern mit gleichzeitiger Sicherung der Sekundäranlage gegen unzulässige Parameter
Die Schaltungsanordnung betrifft Übergabestationen für indirekte Einspeisung von Dampf als Bindeglied zwischen Dampfnetzen und Versorgungsanlägen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Zum Schütze von Anlagen, die Übergabestationen nachgeschaltet sind, sind geeignete Armaturen vorzusehen, die im Zusammenwirken mit regelungstechnischen Einrichtungen diese Punktion wahrnehmen. So ist es'erforderlich, die Überschreitung von Temperaturen und Drücken in den angeschlossenen Anlagen sowie der Ausfall von Energie, durch das Betätigen von Armaturen zu verhindern. Von Bedeutung für das Auslösen von Öffnungs- und Schließvorgängen in Primärnetzen ist, daJ3, ausgehend von in den entsprechenden Aniagenteilen angeordneten Gebern, über Stellglieder eine geeignete Armatur angesteuert wird, wodurch der Durchfluß des Mediums in Irgendeiner Form beeinflußt wird. Ausschlaggebend für die Auslegung der Ventile ist die maximale 7;ärmeleistung der Übergabestation. Für den Schwachlastfall i st eine regelungstechnische Beherrschung der Übergabestation somit nicht möglich. Für diesen Fall werden separate Armaturen entweder als Stellventile für ^eden Wärmeübertrager oder ein Druckminderer vorgesehen.
Diese Lösung bedeutet aufwendige Anordnungen von Armaturen innerhalb von Übergabestationen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Auf ^- wändes an Armaturen, die für Überwachungs- und Regelfunktionen in Übergabestationen eingesetzt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die optimale Fahrweise, die Sicherung gegenüber unzulässigen Abweichungen der Temperatur und des Druckes sowie Stromausfall in Heizungsanlagen, mit ÜbergabeStationen durch eine Kombination bekannter Armaturen und Stellglieder zu erreichen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem der Kondensatstand im Wärmeübertrager als Impuls zur Steuerung des Dampfdruckes verwendet wird. Dies geschieht, indem über ei η Steuerventil und einem nachgeschalteten Zweiwegemagnetvent il die Membrane eines Stellorganes be- und entlastet wird.
Die i'ahrweise im Schwachlastbereich von Wärmeübertragern tritt in den Sommermonaten (Gebrauchswarmwasserbereitung; und in der Übergangszeit auf. weiterhin kann sie bei der Inbetriebnahme einer Uöergaoestation auftreten, wenn auf der Abnehmerseite ein stufenweiser Anschluß geplant ist. Bedingt durch die hohen anstehenden Dampfdrücke und die Leckverluste der Stellventile ist somit eine regelungstechnische Beherrschung der Übergabestation im Schwachlastfall nicht möglich, um diese Fahrweise zu beherrschen, wird der Kondensatstand im 7/ärmeübertrager alslmpulsgeber für ein Stellventil verwendet. Das Stellventil ist durch eine Steuerleitung mit dem Sekundärnetz verbunden. In der Steuerleitung ist weiterhin ein Zweiwegemagnetventil und ein Stellorgan vorgesehen. Das Stellorgan ist in der Dampfleitung angeordnet, Die Schwachlastfahrweise erfolgt, indem der Kondensatanstau im 7/ärmeübertrager, der eine Funktion der Wärmeleistung ist, durch die Anstauhöhe eine Differenz-
druckänderung bewirkt und somit ein Schließen des Stellventils bzw. beim Absinken des Kondensatstandes ein öffnen hervorruft.
Bedingt durch das Schließen des Stellventiles entsteht ein Druckabfall und durch die Membrane erfolgt eine Stellbewegung des Stellorganes in der Dam pfleitung. Dadurch erfolgt eine Druckreduzierung des Dampfdruckes. Hierdurch ist eine optimale Fahrweise möglich.
Wird eine größere 7/ärmeleistung benötigt, was ein Abs into des Kondensatstandes im Wärmeübertrager bedeutet, dann erfolgt ein öffnen des Stellventiles. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Membrane und das Stellorgan in der Dampfleitung öffnet wieder, was eine Dampfdruckerhöhung nach sich zieht.
Bei Ausfall der zentralen Stromversorgung kann es durch Stillstand der Umwälzpumpe im Sekundärteil der Übergabestationen zu einer Temperatur- und Druckerhöhung und damit zur Gefährdung von Anlagenteilen kommen.
In diesem Falle wird das Zv/eiwegemagnetventil stromlos, wodurch der Ausfluß geöffnet wird, die LIembrane entlastet sich und das Stellorgan in der Dampfleitung schließt. Dadurch wird die ^ärmezuführung zum Wärmeübertrager unterbrochen, und ein Temperatur- und Druckanstieg wird vermieden. Der gleiche Torgang erfolgt bei Druck- und Temperaturüberschreitungen durch Meßfühler in der Sekundäranlage. 7on besonderem Vorteil bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist, daß .alle in der Steuerleitung angeordneten Armaturen und Stellglieder in kleinen Nennweiten ausgef ührt werden können und dabei kostengünstig sind, wobei allein das L'embran-Stellorgan in großer Kennweite ausgeführt ist und die erforderlichen Stellbewegungen hinsichtlich optimaler Fahrweis e und Anlagensicherung in Kombination erfolgen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Die dazugehörige Zeichnung zeigt ein Schaltbild der erfindunss-
gemäßen Schaltungsanordnung.
Am Wärmeübertrager (1) werden Impulsleitungen (2) angeordnet, die mit einem Stellventil (3) verbunden sind. Das Stellventil (3) ist in der Steuerleitung (4) angeordnet, welche druckseitig der Umwälzpumpe i η der Sekundäranlage ange- ' schlossen wird. Dem Stellventil (3) ist ein Zweiwegemagnetventil (5) nachgeschaltet. Das Drosselventil (6) in der Steuerleitung (4) dient zur Feinregulierung. Die am Wärmeübertrager (1) abgenommenen Veränderungen des Kondensatanstaues im Wärmeübertrager (1) führt somit in bekannter Weise zu einer Veränderung des Druckes an der Membrane des Membran-Stellorganes (7), da ein Abströmen des Druckmediums in der Steuerleitung (4) in Pfeilrichtung erfolgt. Diese Veränderung des Differenzdruckes in Abhängigkeit des Kondensatstandes führt zu einer Stellbewegung des Stellventils (3) und somit auch des Membran-Stellorganes (7), was zu der beabsichtigten Dampfdruckreduzierung führt. Zur Absicherung der Anlage bei Stromausfall schließt das Zweiwegemagnetventil (5) die Durchflußrichtung von der Steuerleitung (4) zur Membrane ab, wobei, entsprechend der Ventilcharakteristik, der Durchfluß von dem Memoran-Stellorgan (7) zur Ausflußleitung (8) freigegeben wird. Dadurch erfolgt eine Druckentlastung der Membrane und ein Schließen des Membran-Stellorganes (7).

Claims (3)

  1. Erfindungsansprueh
    1. Schaltungsanordnung für die optimale Fahrweise von Wärmeübertragern mit gleichzeitiger Sicherung der Sekundäranlage gegen unzulässige Parameter mit am Wärmeübertrager angeordneten Impulsleitungen, die ihren Impuls auf ein Stellventil übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellventil (3) in einer vom Sekundärnetz gespeisten Steuerleit ung (4) angeordnet ist sowie durch ein Zweiwegemaghetventil (5) mit der üembrane eines Membran-Stellorganes (7) verbunden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Inipulsleitung {2) des Stellventiles (3) mit dem Jfärmeü'oertrager (1) verbunden ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach j^unkt 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß am Zweiwegemagnetventil (5) eine Ausflubleitung (8) angeordnet ist. Hierzu eine Seite mit einer Zeichnung.
DD26098984A 1984-03-19 1984-03-19 Schaltungsordnung f. d. optimale fahrweise von waermeuebertragern mit gleichzeitiger sicherung d. sekundaeranlage gegen unzulaessige parameter DD227776A1 (de)

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