DD218543A5 - Herbizides mittel - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein herbizides Mittel, das als Wirkstoff eine neue Aryloxybenzoesaeureverbindung der allgemeinen Formel I enthaelt und als Selektivherbizid in Weizen- und Sojakulturen eingesetzt werden kann. Eine herbizid wirksame Verbindung wird beispielsweise hergestellt, indem das Kaliumsalz von 5-(3-Hydroxyphenyl)tetrazol mit 3,4-Dichlor(trifluor)benzol zum 5-(3-(2-Chlor-4-trifluormethylphenoxy)-phenyl)tetrazol umgesetzt wird.
Description
Herbizides Mittel
5 Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft ein herbizides Mittel, das als Wirkstoff eine Aryloxybenzoesäure-Verbindung mit einer Tetrazolgruppe enthält und in der Landwirtschaft zum Einsatz kommt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bekannt sind die 2-Nitro-5-[2'-chlor-4'-(trifluormethyl)-phenoxy!benzoesäure, auch Acifluorfen genannt, und ihre Salze sowie deren Verwendung als Herbizide, vor allem für die Unkrautbekämpfung in Sojakulturen.
Es sind weiterhin zahlreiche Derivate von Acifluorfen bekannt geworden, vor allem Alkyl-, Cycloalkyl-, Thioalkyl- und Phenylester sowie Monoalkylamide oder Dialkylamide.
Derartige Verbindungen werden in den US-PSen 3 652 645, 3 784 635, 3 873 302, 3 983 168, 3 907 866, 3 798 276,
3 928 416, 4 063 929 beschrieben. 2 5
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines heuen herbiziden Mittels, das eine ausgezeichnete herbizide
. ' ' ' ' - ./2.'
- :.: -.:- :.': "-" L ·.--. - 2 - ' _ ' ' . . ' Aktivität aufweist. t
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Das herbizide Mittel nach der Erfindung enthält neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen als Wirkstoff eine Verbindung entsprechend der allgemeinen Formel (I)
(D
15 in der: ' -'·.
X ein HalogenatoiD oder eine niedere Alkylgruppe, substituiert mit einem oder mehreren Halogenatomen darstellt,
Y ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine der Gruppen
CF3, CN, NO2 oder CH3 ist,
D ein Stickstoffatom oder die Gruppe -C(Z) = bedeutet, in der Z ein Wasserstoff- oder Halogenatom ist,
W für ein Wasserstoff- oder Hälogenatom oder die Nitrogruppe steht,
R ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine aliphatische oder aromatische Gruppe, eine Alkylthio-, Amin£-, Acyl-, Alkylsulfonyl- oder Arylsulfonyl- oder Hydroxy- oder Cyanogruppe bedeutet, wobei diese verschiedenen Gruppen gegebenenfalls substituiert sind; als mögliche Substituenten seien die nachfolgenden Atome oder Gruppen genannt: Halogen, Alkoxyalkoxy, Alkoxy, Hydroxy, niederes Alkyl oder Acyl, Carboxyl, Salze und Ester (Carboxylate) dieser Carboxylgruppe, wie beispielsweise niedere Alkoxycarbonylgruppen. .
/3
Insbesondere kann R eine der folgenden Bedeutungen haben:
- Gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe, beispielsweise eine niedere Alkylgruppe, die gegebenenfalls mit einem oder mehreren der oben genannten Atome oder Gruppen substituiert ist; < - Arylgruppe, gegebenenfalls substituiert, beispielsweise mit ; gleichen Substituenten wie den vorgenannten;
- niedere Alkeny!gruppe;
- niedere Alkinylgruppe;
- niedere Alkylthiogruppe, gegebenenfalls substituiert, beispielsweise mit einem oder mehreren Halogenatomen;
- Aminogruppe, gegebenenfalls substituiert, beispielsweise mit einer oder mehreren niederen Alkylgruppen oder mit einer "Acylgruppe;
-CO-R11,, in der R1 ein Substituent ist, beispielsweise die Gruppe OH oder eine niedere Alkoxygruppe oder eine Aryloxygruppe oder eine Aminogruppe, die ihrerseits substituiert sein kann; ' - SO5-R"; in der R" einen Substituenten wie beispielsweise eine
Ä ' ' ', '...
Alkyl- oder Arylgruppe bedeutet; 20 oder eine Gruppe -OH oder -CN.
Im Sinne der vorliegenden Beschreibung bedeutet "niedere" ' Gruppe,,daß sie höchstens 6 Kohlenstoffatome enthält.
Die in der allgemeinen Formel (I) angegebenen gestrichelten Linien zeigen das Vorhandensein einer Tautomerie an.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in der R für ein Wasserstoffatom steht, sind sauer und können daher mit geeigneten Basen landwirtschaftlich verträgliche Salze bilden. Diese Salze können ebenfalls als Herbizide eingesetzt werden und fallen somit ebenfalls in den Rahmen der Erfindung. Beispiele derartiger Salze sind Metallsalze, beispielsweise Alkalisalze wie Natrium—, Kalium-oder Lithiumsalze oder Erdalkalisalze wie 5 Calcium- oder Magnesiumsalze oder Ammoniumsalze oder mono- oder polysubstituierte Ammoniumsalze wie Isopropylammoniumsalze, Triethanolammoniumsalze, Morpholiniurasalze u.s.w.
V ' '.. . . . V /4
. . _ 4 -
Je nach der Stellung des Substituenten R am Tetrazolring treten die als herbizider Wirkstoff vogesehenen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in zwei isomeren formen (IA) und (IB) auf, die ebenfalls in den Rahmen der Erfindung fallen und in denen die verschiedenen Substituenten die gleiche Bedeutung haben wie in der allgemeinen Formel (I):
(IA)
Unter den Verbindungen-der allgemeinen Formel (I), (IA) und (IB) besteht eine aufgrund ihrer hervorragenden herbiziden Eigenschaften bevorzugte Gruppe aus den Verbindungen, bei denen:
X die Trifluormethylgruppe, Y ein Chloratom/ D die Gruppe -CH=, w die Nitrogruppe und
R eine Alkylgruppe bedeutet, die gegebenenfalls substituiert ist, beispielsweise mit einer niederen Alkoxycarbonylgruppe
/5
ίο
i* 2 0
Die als herbizider Wirkstoff vorgesehenen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) und ihre in der Landwirtschaft brauchbaren i hergestellt werden.
schaft brauchbaren Salze können auf verschiedene Weise
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können hergestellt werden durch Einwirken eines Phenyltetrazols der allgemeinen Formel (II) :
(II)
in der W und R die gleiche Bedeutung wie in der Formel (I) haben und A eine OH-Gruppe oder ein Halogenätom ist, vorzugsweise ein Fluor- oder Chloratom,auf eine Verbindung der allgemeinen Formel (III) x
(HD
5 in der X, Y und D die gleiche Bedeutung wie in der allgemeinen Formel (I) haben und B ein Halogenatom, vorzugsweise ein Fluor- oder Chloratpnv oder die OH-Gruppe bedeutet, mit der Maßgabe, daß3 verschieden von A gewählt wird, d.h. daß B ein Halogenatom bedeutet, wenn A für die OH-Gruppe steht und 0 daß B die OH-Gruppe bedeutet, wenn A für ein Halogenatom steht.
Wünscht man eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) herzustellen, in der W ein Wasserstoffatom ist, so wählt j man vorzugsweise als Ausgangsverbin'dung ein· Phenyltetrazöl der Formel (III), in der A für die OH-Gruppe steht,
/6'
. - 6 - ..'. . . .
sowie eine Verbindung der Formel (III), in der B ein Halogenatom ist.
Soll eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) hergestellt werden, in der W die Nitrogruppe bedeutet, so wählt man vorzugsweise als Ausgangsverbindung ein entsprechendes Phenyltetrazol der Formel (II), in der A ein Halogenatom ist, sowie eine Verbindung der Formel (III), in der B für die OH-Gruppe steht.
Die Reaktion zwischen dem Phenyltetrazol der Formel (II) und der Verbindung der Formel (III) erfolgt allgemein in Gegenwart eines basischen Mittels bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 1800C etwa, in einem aprotischen polaren Lösungsmittel, wie beispielsweise Dimethylsulfoxid,Dimethylformamid, Dimethylacetamid, N-Methyl-2-pyrrolidon, Acetonitril, Aceton oder in anderen äquivalenten aprotischen polaren Lösungsmitteln. .
0 Als basisches Mittel verwendet man vorteilhafterweise Natrium- oder Kaliumhydroxid oder Natrium- oder Kaliumcarbonat. Man kann weiterhin die Verbindungen der Formeln (II) oder (III) mit OH-Gruppe in Form eines zuvor gebildeten Alkaliphenolats einsetzen.
Das als Ausgangsverbindung verwendete Phenyltetrazol der allgemeinen Formel (II) kann durch Einwirkung von NaN3 auf ein Nitril der allgemeinen Formel (V)
hergestellt werden, wobei A und W die gleiche Bedeutung wie in der allgemeinen Formel (II) haben*mit der Maßgabe, daß wenn W für die Nitrogruppe steht, A notwendigerweise ein
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Halogenatom ist. Diese Reaktion erfolgt entsprechend der von K. Kadaba in Synthesis - 1973 - S, 71-84 beschriebenen Methode.
Man erhält so das Phenyltetrazol der allgemeinen Formel (II), in der A und W die gleiche Bedeutung wie zuvor haben und R für ein Wasserstoffatom steht.
Die Phenyltetrazolverbindungen der allgemeinen Formel (II), für die Rein anderer Substituent als ein Wasserstoffatom ist, können ausgehend von dem zuvor erhaltenen Phenyltetrazol hergestellt werden,durch Einwirkung eines Reaktionspartners der allgemeinen Formel (VIII)
R-T (VIII)
in der R die gleiche Bedeutung wie zuvor hat und T eine austretende reaktionsfähige Gruppe bedeutet, beispielsweise ein Halogenatom, vorzugweise ein Jod- oder Bromatom, oder eine Arylsulfongruppe wie die Benzolsulfonyloxy-, Toluolsulfonyloxy-, Xylolsulfonyloxygruppen.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I), bei denen W ein Halogenatom oder die Nitrogruppe bedeutet, während die anderen Substituenten die gleiche Bedeutung wie in der Formel (I) haben, können ebenfalls durch Halogenieren oder Nitrieren der Verbindung der allgemeinen Formel (I) hergestellt werden, bei der W ein. Wasserstoffatom ist und die der nachfolgenden Formel (IV) entspricht:
(IV)
in der X, Y, D und R die gleiche Bedeutung wie in der allgemeinen Formel (I) haben.
/3
Die Nitrierung der Verbindung der Formel (IVl kann unter Verwendung eines üblichen Nitrierungsraxttels wie Salpetersäure oder Kaliumnitrat, vorzugsweise in Gegenwart von Schwefelsäure, gegebenenfalls in einem inerten organischen Lösungsmittel, vorteilhafterweise einem Chlorkohlenwasserstoff wie Methylenchlorid, Perchlorethylen. Chloroform u.s.w. erfolgen, wobei allgemein bei niederer Temperatur im Bereich; von -20 bis +2O0C gearbeitet wird.
Die Halogenierung der Verbindung (IV) kann beispielsweise durch Einwirkung eines Halogens in einem Lösungsmittel wie Essigsäure und durch Erhitzen, beispielsweise zum Sieden unter Rückfluß durchgeführt werden.
Die Verbindungen der Formel (D, für die W und R ein Wasserstoff atom bedeuten während die anderen Substituenten und Symbole die gleiche Bedeutung wie in der Formel (I) haben, können auch durch Einwirkung von NaN, auf ein Nitril der allgemeinen Formel (VI)
(VI)
in der X, Y und D die gleiche Bedeutung wie in der allgemeinen Formel (I) haben,entsprechend der oben beschriebenen Methode von K. Kadaba hergestellt werden. Man erhält auf diese Weise die Verbindungen der allgemeinen Formel (VII)
(VII)
in der die verschiedenen Symbole und Substituenten die gle: ehe Bedeutung wie zuvor haben, . f:
Pie Verbindungen der allgemeinen Formel (I), für die R ein anderer Substituent ist als ein Wasserstoffatom, können auch ausgehend von Verbindungen der allgemeinen Formel (VII) hergestellt werden, deren Herstellung weiter oben beschrieben worden ist, durch Einwirkung eines Reaktionspartners der allgemeinen Formel (VIII)
R - T - (VIII)
in der R und T die oben genannten Bedeutungen haben, auf diese Verbindung.
Diese Reaktion, erfolgt allgemein in einem inerten organischen Lösungsmittel, bei einer Temperatur im Bereich von 20 bis 15O°C etwa. .
Wie oben angegeben können die Salze der Verbindungen der allgemeinen Formel (I), für die R ein Wasserstoffatom bedeutet, durch Behandlung dieser Verbindungen mit einer entsprechenden Base, vorzugsweise mit Natronlauge erhalten werden.
Nach beendeter Umsetzung nach einer der oben beschriebenen Verfahrensweisen wird die Verbindung der allgemeinen Formel (I) oder das Salz dieser Verbindung mit Hilfe der üblichen' Arbeitsweisen aus dem Reaktionsgemiseh abgetrennt, beispielsweise durch Abdestillieren des Lösungsmittels oder durch Äuskristallisieren der Verbindung aus dem Reaktionsmedium. Wenn notwendig, wird die Verbindung dann mit Hilfe üblicher Methoden gereinigt, beispielsweise durch Umkristallisieren aus einem geeigneten Lösungsmittel oder auch durch Flüssigphasen- oder Dampfphasenchromätographie.'
nie erfindungsgemäßen Mittel enthalten allgemein zusätzlich zum Wirkstoff d.h. der Verbindung der allgemeinen Formel (I), einen oder mehrere Träger oder Verdünnungsmittel, die fest oder flüssig sind sowie für die Landwirtschaft verträglich und ein oder
mehrere grenzflächenaktive Mittel, die ebenfalls landwirtschaftlich verträglich sind. Wenn erforderlich, können sie zusätzlich verschiedene Hilfsstoffe enthalten, die ebenfalls landwirtschaftlich verträglich sind.
. . ' ; ' ' . -
Allgemein enthalten die erfindungsgemäßen Mittel etwa 0,05 bis 99 Gew.-% Wirkstoff, etwa 0,01 bis 20 Gew,-% eines oder mehrerer grenzflächenaktiver Mittel und etwa 1 bis 99,95 Gew,-% eines oder mehrerer Träger oder Verdünnungsmittel, flüssig oder fest. . ' ί
Als feste Träger kommen natürliche oder synthetische Kieselsäuren wie Diatomeenerde, Tone und natürliche oder synthetische Silicate wie Talk, Attapulgit, Vermiculit, Kaolinite, Montmorillonit, Calciumsilicat und Aluminiumsilicate Calciumcarbonate, natürliche oder synthetische Harze, wie Polyvinylchlorid und andere mehr in frage.
Als flüssige Träger kann man Wasser, Alkohole wie Isopropanol und Glykole, Ketone wie Aceton, Methylethylketon, Methylisopropy!keton, Cyclohexanon usw., Äther, aromatische oder araliphatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Xylole, Erdölfraktionen, wie Kerosin, Chlorkohlenwasserstoffe Wie Tetrachlorkohlenstoff, Perchlorethylen und andere mehr ver-
5 wenden. . .
Wenn der Träger Wasser oder ein übliches organisches Lösungsmittel ist, enthalten die erfindungsgemäßen Mittel vorteilhafterweise zusätzlich zum Wirkstoff ein grenzflächenaktives
0 Mittel. . „ " '
Das grenzflächenaktive Mittel kann ein Emulgator, ein Dispergiermittel, ein Entflockungsmittel oder ein Netzmittel sowie ionisch oder nichtionisch sein. 5
ALs grenzflächenaktives Mittel kann man.vorteilhafterweise
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Fettalkoholen oder substituierte Phenole, vor allem Alkylphenole oder Arylphenole oder Fettaraide oder Fettamine verwenden. Man kann auch vorteilhafterweise Ester aus Fettsäuren und Sorbitan, Saccharosederivate, Alkali- oder Erdalkalisalze von Lignssulfonsäure und Alkylary!sulfonsäuren, Salze von Estern, der Sulfonbernsteinsäure, Alkylbetaine oder
Sulfobetaine usw. verwenden.
\ .'
In "Mc Cutcheon's Detergents and, Emulsifiers 1975 Annual" MC Publ. Corp. Ridgewood, New Jersey, USA, werden zahlreiche grenzflächenaktive Mittel beschrieben und Empfehlungen für ihre Anwendung gegeben.
In der US-PS 3 713 804 werden zahlreiche anionische oder kationische oder nichtionische grenzflächenaktive Mittel beschrieben, die für die Landwirtschaft brauchbar sind. Das in den erfindungsgemäßen Mitteln einzusetzende grenzflächenaktive Mittel kann vom Fachmann leicht'unter den in den beiden genannten Druckschriften oder woanders beschriebenen Verbindungen oder Verbindungsgruppen ausgewählt werden.
Zusätzlich zum Wirkstoff, Träger und grenzflächenaktiven Mittel können die erfindungsgemäßen Mittel weitere Hilfsstöffe enthalten, wie Dispergiermittel, die keine grenzflächenaktiven Mittel sind, peptisierende Stoffe, Schutzkolloide und Dickungsmittel, Haftstoffe, die die Widerstandsfähigkeit gegenüber Regen verbessern, Stabilisatoren, Konservierungsmittel, Korrosionsschutzmittel, Farbstoffe, Abfangmittel, Antischaummittel, Antiklumpenmittel, Antigel-
30 mittel und anderes mehr.
Die erfindungsgemäßen Mittel können in sehr unterschiedlichen festen oder flüssigen Formen bereitgestellt werden.
y . ·.
Beispiele für feste Mittel sind Pulver für Stäubemittel, mit einem Wirkstoffgehalt bis zu 100 %, und Granulate und Mikrogranulate, vor allem solche, die durch Extrusion, durch
Vorpressen, durch Imprägnieren eines granulierten Trägers oder durch Granulieren ausgehend von einem Pulver erhalten werden, wobei der Wirkstoffgehalt in diesen Granulaten 1 bis 80 % in diesen letzteren Fällen beträgt. Diese festen Formen werden allgemein trocken ohne nachfolgende Verdünnung eingesetzt. >
Beispiele für- flüssige Mittel oder für bei der Anwendung flüssige Mittel sind netzbare Pulver oder Spritzpulver, Lösungen oder eraulgierbare Konzentrate, Suspensionskonzentrate, Lösungen, vor allem die waserlöslichen Konzentrate, Emulsionen und Dispersionen.
Die Pulver für Stäubemittel enthalten üblicherweise . 0,1 bis 5 Gew,-% Wirkstoff, einen inerten Träger, der ein Träger für Imprägnieren sein kann wie eine Kieselsäure, sowie, wenn erforderlich, 0 bis 10 Gew.-% eines oder mehreren Stabilisatoren und/oder andere Zusätze \ wie Penetrationsmittel, Haftmittel, Mittel zur Verhinderung der Klumpenbildung und Farbstoffe. Sie werden üblicherweise durch Vormischen des Wirkstoffes mit dem inerten Träger und anschließendes Vermählen des Gemisches in einer Mühle hergestellt.
5 Die Granulate und Mikrogranulate, die allgemein wenig Wirkstoff enthalten, können vorfabriziert und dann imprägniert werden oder in der Masse hergestellt werden, beispielsweise durch Zerstäuben oder Extrusion. Im letzteren Falle müssen Bindemittel zugegeben werden sowie grenz~ flächenaktive Mittel, um das schnelle Zerfallen auf dem Boden sicher zu stellen. Sie enthalten allgemein 0,5 bis 10 Gew.-% Wirkstoff, 0 bis 10 Gew.-% Zusätze wie Stabilisatoren, Abgabeverzögerer, Bindemittel und Lösungsmittel.
5 Die netzbaren Pulver bzw. Spritzpulver werden üblicherweise so angesetzt, daß sie 20 bis 95 % Wirkstoff enthalten, sowie zusätzlich zum festen Träger Q bis 5 % eines Netzmittels,
3 bis 10 % eines Dispergiermittels undf wenn erforderlich, 0 bis 10 % eines oder mehrerer Stabilisatoren und/oder andere Zusätze wie Penetrationsraittel, Haftmittel oder Mittel zur Veränderung der Klumpenbildung, Farbstoffe usw.
Zur Herstellung dieser Spritzpulver bzw, netzbaren Pulver wird der Wirkstoff in geeigneten Mischern mit den zusätzlichen Substanzen vermischt und in Mühlen oder anderen Zerkleinerungsvorrichtungen vermählen. Man erhält auf diese weise spritzbare Pulver, die sich vorteilhaft benetzen und in Suspension bringen lassen. Sie können in jeder gewünschten Konzentration in Wasser suspengiert werden und diese Suspension eignet sich besonders gut zur Anwendung auf die Blätternder Pflanzen.
Die Lösungen oder emulgierbaren Konzentrate enthalten den Wirkstoff in einem Lösungsmittel gelösten, allgemein in einem aromatischen Kohlenwasserstoff sowie zusätzlich,, wenn erforderlich, ein Hilfs- oder Colösungsmittel, das ein Keton, ein Ester, .ein Äther usw. sein kann.
Allgemein enthalten sie 5 bis 60 % Gewicht je Volumen Wirkstoffe, 2 bis 20 % Gewicht je Volumen eines Emulgators und können beispielsweise durch.Auflösen des Wirkstoffes in dem Lösungsmittel oder Gemisch aus Lösungsmittel und Emulgatoren unter gutem Rühren und unter Erhitzen .. bzw. Kühlen hergestellt werden.
Ausgehend von diesen emulgierbaren Lösungen oderKonzentraten kann man durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration erhalten, die sich besonders gut für den Einsatz der erfindungsgemäßen Verbindungen eignen.
, ' . ' /14
Die Suspensionskonzenträte bzw. "fließfähigen" Suspensionen bestehen aus einer Suspension von feinen Feststoffteilchen des Wirkstoffes in Wasser oder einem nicht lösenden öl und werden so hergestellt, daß man ein beständiges fließfähiges Produkt erhält, daß sich nicht absetzt, Sie enthalten üblicherweise 10 bis 75 Gew.-% Wirkstoff, 0,5 bis 15 % grenzflächenaktive Mittel, 0,1 bis 10 % thixotrope Mittel, 0 bis 10 % entsprechende Zusätze wie Antischauraittel, Mittel zur Verhinderung der Korrosion, Stabilisatoren, Penetrationsmittel und Haftmittel sowie:als Träger Wasser oder eine organische Flüssigkeit, in der der Wirkstoff wenig oder nicht ; löslich ist. Bestimmte feste organische Stoffe oder Mineral- salze können in den Träger gelöst sein, um dazu beizutragen, daß die Sedimentation verhindert wird oder als Frostschutz- ,
15 mittel für das Wasser.,
Diese Suspensionskonzentrate werden hergestellt, indem der Wirkstoff sehr fein vermählen und dann in dem flüssigen Trä-2Oj ger, der die Hilfsstoffe enthält, dispergiert wird; schließlieh wird die erhaltene Dispersion in einer Kugelmühle be- : handelt. Ausgehend von den Suspensionskonzentraten kann man durchtferdünnen mit Wasser Suspensionen jeder gewünschten Kon-
j zentration erhalten. 2 5! . , ·
Diese zuvor beschriebenen wäßrigen Suspensionen oder Emulsionen, beispielsweise die Mittel, die durch Ver- I r dünnen eines netzbaren Pulvers, eines emulgierbaren . Konzentrats oder eines Suspensionskonzentrats mit Wasser 0 erhalten werden, fallen in den allgemeinen Rahmen der Mittel nach der Erfindung.
Die erfindungsgemäßen Mittel· eignen sich für die selektive Unkrautbekämpfung in Kulturen, vor allem in Reis- und Weizenkulturen. Dabei wird vor dem Auflaufen dieser Nutzpflanzen eine gegenüber den Unkräutern wirksame, jedoch gegenüber den Nutzpflanzen nicht phytotoxisch^ Menge einer Verbindung der der allgemeinen Formel (I) aufgebracht. Die Wirkstoffmenge kann je nach der verwendeten Verbindung, der Art der Nutzpflanzen, der klimatischen Bedingungen und der Beschaffenheit der Unkräuter, die vertilgt werden sollen, schwanken. .
Ausführungsbeispiele:
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung. Die Struktur der verschiedenen Verbindungen, wurden durch ihr IR-Spektrum,, durch ihr NMR-Spektruiu und durch Elementaranalyse charakterisiert. Das NMR-Spektrum wurde in deuteriertem Chloroform in Gegenwart von Tetramethylsilan als Standard aufgenommen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 aufgeführt, wobei "IR" die Absorptionsban-
den in cm angibt.
25 Beispiel 1
Herstellung von 5-/3'-(2"-Chlor-4"-trifluormethylphenoxy)-phenyiytetrazol;Verbindung Nr. 1.
0 In einem 1 1 Dreihalskolben wurden 0,15 1 Methanol vorgelegt; dann wurden portionsweise 13,2 g Kaliumhydroxid in Plätzchen
/16
zugegeben und dann auf einmal 18 g entsprechend 0,1 mol 5-(3"-Hydroxyphenyl)tetrazol, kristallisiert mit 1 mol EUOt, wobei die Temperatur unter 300C gehalten wurde= Man hielt das ganze während etwa einer halben Stunde bei dieser Temperatur und destillierte das Lösungsmittel unter vermindertem Absolutdruck von etwa 1 mbar ab. Man erhielt ' auf diese Weise in Form eines braunen Öls das Kaliumsalz von 5-(3'-Hydroxyphenyl)tetrazol.
Das braune öl wurde dann in 100 ml Dimethylsulfoxid ge- | löst und die Lösung mit 20,5 g (0,1 mol) 3 ,-4-DiChIOr- f (trifluormethyl)benzol versetzt und das Reaktionsgemisch wan-v rend 5 Stunden auf 130 0C erhitzt; dann ließ man die Temperatur auf Raumtemperatur (etwa 25°C) abkühlen. Das Reaktions- _; gemisch wurde dann in 500 ml Wasser ausgegossen. Die wäßrige |; Phase wurde mit zweimal 100 ml Ethylenchlorid extrahiert. Darauf wurde die wäßrige Phase isoliert und mit konzentrierter Salzsäure auf pH = 1 angesäuert. Dabei beobachtete man die Entstehung von Kristallen, bestehend aus nichtumgesetztem Tetrazol und eines Öls, das in 200 ml Methylenchlorid gelöst wurde. Die erhaltene organische Phase wurde mehrere Male mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde dann abdestilliart und das erhaltene öl mit 100 ml Wasser verrührt. Die erhaltenen dunklen Kristalle wur-5 den abgeschleudert, mit Wasser gewaschen und im Ofen getrocknet und schließlich aus einem 50 : 50 Gemisch aus Wasser und Ethanol umkristallisiert. Man erhielt auf diese Weise 13,5 g
Verbindung Nr. 1 der Formel
Ausbeute: 38% 3 5 Schmelzpunkt 1730C
Das als Ausgangsverbindtong verwendete ö-O-Hydroxyphenyl) -tetrazol war durch Einwirkung von NaN ~ auf 3^-Cyanphenol in Dimethylformamid in Gegenwart von Ammoniurachlorid in analoger Weise wie in Synthesis, 1973, S. 71 bis 84 beschrieben hergestellt worden.
Die Verbindung Nr. 1 wurde auch gemäß dem nachfolgend beschriebenen zweiten Verfahren erhalten: In einen Dreihalskolben wurden 17,6 g (0,059 mol) 3—(2'— Chlor-4*-trifluormethylphenoxy)benzonitril, 4,2 g (0,065 mol) NaN3, 3,4 g (0,065 mol) Ammoniumchlorid und 30 ml Dimethylformamid gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde während 4 Stunden auf 100°C erhitzt, darauf auf Raumtemperatur abkühlen gelassen und in 500 ml Wasser ausgegossen. Man erhielt eine Lösung, zu der 6n Salzsäure bis zu pH = 1 zugegeben und 10 min lang gerührt wurde. Es entstand ein weißer Niederschlag, der abfiltriert und dann mit Wasser gewaschen wurde. Nach dem Abschleudern und Trocknen an der Luft erhielt man 19,5 g Verbindung Nr. 1.
Das 3-(2'-Chlor-4'-trifluormethylphenoxy)benzohitril war durch Einwirkung von Trifluoressigsäure auf 3-(2'-Chlor-4'-trifluormethylphenoxy)benzamid erhalten worden.
25 Beispiel 2 .
Herstellung von 5-^2'- Nitro-5'-(2"-chlor-4"-trifluormethylphenoxy) phenyl/ tetrazol« Verbindung Nr. 2,
in 40 ml konzentrierter Schwefelsäure wurden 9,2 g (0,027 mol) Verbindung Nr.1 gelöst und zu der so erhaltenen Lösung 40 ml 1,2-Dichlorethan·gegeben.
Während das Reaktionsgemisch unter Rühren bei 00C gehalten wurde, wurden langsam im Verlauf von 15 min 2,7 g (0,027 mol) Kaliumnitrat ;zugegeben; dann wurde das Gemisch eine weitere
halbe Stunde bei dieser Temperatur und schließlich eine Stunde bei Raumtemperatur gehalten.
Das so erhaltene Gemisch^/urde in 400 g eines Gemisches aus Eis und Wasser ausgegossen. Nach Extrahieren mit zweimal 100 ml Dichlorethan wurde die organische Phase getrocknet und das Lösungsmittel dann abdestilliert. Man erhielt 8 g (78 % Aufceute) eines 80 : 20 Gemisches aus 5-£2'Nitro-5'-(2"-chlor-4"-trifluorraethylphenoxy)phenyl7tetrazol und 5-/2'-Nitro-3·-(2"-chlor-4"-trifluörmethy!phenoxy)phenyl/-tetrazol.
Durch Chromatographieren auf Kieselsäure mit einem Gemisch aus Ethanol, CH2CIo und Essigsäure im Volumenverhältnis 1,5 15 : 0,1 als EIuens erhielt man 4,2 g der gewünschten Verbindung Nr. 2 der Formel \
Ν —Ν
o-
Ausbeute 47 % . Schmelzpunkt 142°C;
sowie 0,4 g 5^-/2 ' -Nitro-3 ' (2"-chlor-4"-trif luormethylphenoxy) phenyl7tetrazol,-das bei 2060C schmolz.
Herstellung des Natriumsalzes der Verbindung Nr, 2, Dieses 0 Salz ist die Verbindung Nr. 3.
In 10 ml Wasser und einem Äquivalent 1n Natronlauge wurden 1,16 g Verbindung Nr. 2 gelöst. Das Wasser wurde in Vakuum bei 6O0C abdestilliert und man erhielt 0p9 g der gewünschten Verbindung in Form eines gelben.Feststoffes der Formel
Cl
Ausbeute 75 % Schmelzpunkt über 25O0C ,"
10 Beispiel 4
Herstellung von 2-Methyl-5-/2'-nitro-5'-(2"-chlor-4"-trifluormethylphenoxy)phenyiytetrazol, Verbindung Nr, 4A und 1-Methyl-5-/2'-nitro-5'-(2"-chlor-4"-trifluormethylphenoxy)-phenyl/tetrazo^ Verbindung Nr. 4B,
In einem 250 ml Dreihalskolben wurden 7,72 g(0,02 mol) Verbindung Nr. 2, 14,2 g ( 0,1 mol) Methyliodid, 5υ ml Dimethylformamid, und 2,76 g (0,02 mol) wasserfreies Kaliumcarbonat vorgelegt und das Reaktionsgemisch während 15h auf 700C erhitzt. Das Lösungsmittel wurde dann in Teilvakuum (10 mbar) abdestilliert und das zurückbleibende Gemisch mit 100 ml Wasser und zweimal 100 ml CH3Cl2 aufgenommen. Die organische Phase wurde abgetrennt und über Natriumsulfat getrock-5 net. Nach Abdestillierung des Lösungsmittels im Vakuum erhielt man 8 g eines Öls, das auf Kieselsäure mit Diisopropylether als Eluens chromatographiert wurde. Man erhielt so 5,1 g der Verbindung Nr. 4A der Formel
N — N- CH-
Ausbeute 63 %r 35 Schmelzpunkt 90 - 92°C; sowie 0,5 α Verbinduna Nr. 4B der Formel
die bei 148UC schmolz.
Gemäß einem anderen Herstellungsverfahren konnte die Verbindung Nr. 4A ebenfalls hergestellt werden und zwar durch Nitrieren von 2-Methyl-5-/3'-(2"-chlor-4"-trifluormethylphenoxy)phenyljtetrazol (Schmelzpunkt 8O0C, Ausbeute 72 %); diese letztere Verbindung war ihrerseits durch Alkylieren der Verbindung Nr. 1 erhalten worden,
15 Beispiel 5
Herstellung von 2-Methyl-5-£2l-nitro-5'-(2II,4ll-dichlorphenyl) phenyiytetrazol'Verbindung Nr. 5.
In einem TOO ml Dreihalskolben wurden 5,4 g (0,024 raol) 2-Methyl-5-(2'-nitro-S'-fluorphenyl)tetrazol, 3,9g (0,024 mol) 2,4-Dichlorphenol, 3,3 g (0,024 mol) Kaliumcarbonat und 50 ml Dimethylformamid vorgelegt. Das Reaktionsgeraisch wurde 30 min bei Raumtemperatur gerührt und dann 7 h lang auf 800C 5 erhitzt und dann abkühlen gelassen. Das Lösungsmittel wurde in Vakuum verdampft. Man erhielt ein öl, das mit 150 ml CH2Cl2 aufgenommen wurde; dann wurde dreimal mit jeweils 50 ml H2O gewaschen uhd die organische Phase isoliert. Nach dem Trocknen der organischen Phase über Natriumsulfat wurde filtriert und das Lösungsmittel verdampft; man erhielt so ein gelbes öl, das aus einem Gemisch aus gleichen Volumina Diisopropylether und Hexan umkristallisiert wurde. Nach dem Abfiltrieren, Waschen mit zweimal 15 ml Diisopropylether, Abschleudern und Trocknen an der Luft erhielt man 5,8 g der
5 gewünschten Verbindung der Formel . >
' - 21 -
N — N- CH3
Schmelzpunkt 1150C, Ausbeute 66 % %
Das als Ausgangsverbindung eingesetzte 2-Methyl-5-(2'-nitro-5'-fluorphenyl)tetrazol war durch Alkylieren von 5-(2-Nitro-5-fluorphenyl)tetrazol in Aceton mit CH-I in Gegenwart von K3CO3 erhalten worden. Das 5- (2'-N it ro-5-fluorphenyl)tetrazol seinerseits war durch Nitrieren von 5-(3'-Fluorphenyl)tetrazol mit Salpetersäure erhalten worden. . ..
Gemäß der Arbeitsweise von Beispiel 4 wurden, ausgehend von einer entsprechenden Verbindung die Verbindungen Nr, 6-15 hergestellt.-
Die in den verschiedenen Beispielen 1 bis 15 erhaltenen Ver* bindungen entsprachen, mit Ausnahme der Verbindung, Nr. 4B (jede Verbindung hat die Nr, des entsprechenden Beispiels) der Formel : :y-
(X) X-(I )>- Ο-Π )>-w -
Die Bedeutung der Substituenten X, W und R für die verschiedenen Verbindungen sowie die erzielte Ausbeute und der Schmelzpunkt der Verbindung öder seine Spektraleigenschaften sind in der Tabelle .(1) zusammengefaßt. Die Verbindungen, die
ein asymmetrisches Kohlenstoffatom aufweisen, kommen als . Enantiomere R und S vor. In diesem Falle ist die Formel (X) ebenso wie die Formel (I) dahingehend zu verstellen, daß sie beide Formen definiert oder auch das Gemisch der beiden Formen in entweder äquivalenten Mengenanteilen (Racemat) oder mit überwiegendem Anteil des einen oder des anderen Enantiomeren,
Die folgenden Verbindungen können mit Hilfe eines analogen Verfahrens wie in Beispiel 4 hergestellt werden; 2- (1 -Methoxycarbonyl-ethyl) -5^-/2 ' -nitro-5' - (2"-chlor-4 "-trifluormethyl-phenoxy)phenyl/tetrazol (Enantiomer R), 2- (1-Methoxycarbonyl-ethyl)-5-/2·-nitro-5'-(2"-chlor-4"- trifluorniethvl-phenoxy)phenyl/tetrazol (Enantiomer S), 2-(1-Methoxycarbonyl-ethyl)-5-/2'-nitro-5'-(3"-chlor-5"-trifluormethyl-phyridyl-2"-oxy)phenyl/tetrazol (Raceraat sowie sein Enantiomer R und sein Enantiomer S),
In den nachfolgenden Beispielen 16-20 werden die herbiziden Eignschaften der Verbindungen nach der Erfindung gezeigt.
5 Herbizide Aktivität bei Vorauflauf-Anwendung im Gewächshaus.
Es wurde eine wäßrige Suspension folgender Zusammensetzung hergestellt:
30 - Wirkstoff 40 mg
- Tween 80 . 50 rag
- destilliertes Wasser enthaltend 1 "*· (Promille) , bezooen auf das f-ewicht, Scurol O ad 40 ml,
' /23
in denen der Wirkstoff fein vermählen und dann in dem Wasser, das Tween 80 und Scurol 0 enthieltf suspendiert wurde.
Tween 80 ist ein grenzflächenaktives Mittel bestehend aus Polyoxyethylensorbitan-monolaurat,
Scurol O ist ein grenzflächenaktives Mittel bestehend aus Polyoxyethylen-^alkylpheriolen,'hauptsächlich dem Konderisationsprodukt aus Octylphenol und 10,mol Ethylenoxid, 10
Die wäßrige Suspension wurde dann, wenn erforderlich'/ mit destilliertem Wasser enthaltend 1 %eScurol O bis zur gewünschten Konzentration verdünnt.
Es wurden Töpfe mit Durchmesser 6,5 cm und Höhe 8, cm verwendet, die zur Hälfte Tonschlamraerde und zur Hälfte Flußsand enthielten.
In jeden Topf wurden 30 Samen einer der nachfolgend aufge-
20 führten Pflanzenarten ausgelegt:
Abkürzung
Weizen (Triticura sativura), Varietät Caton....,TRIT Fuchsschwanz (Alopecurus rayosuroides).,,,.,...ALOP Flughafer (Avena fatua) ,.,.,., , ,AVEN
25 Linsen (Lens culinaris), Varietät
grosse blonde..,,,...,....,.LENS Radieschen (Raphanus sativus) , Varietät rundr
rosa mit weißer Spitze, ,..,...RAPH
Futter-Runkelrübe (Beta vulgaris), Varietät
0 Ceres.,....BETA
Salat (Lactuca sativa), Varietät goldgelb ,,.,LACT Buchweizen (Polygonura fagopyrum),,..,.,...,.,,FAG ( Amarant (Amaranthus caudatus) ..,.,.,.,,,AMA
Die Vorauflaufbehandlung erfolgte, indem die ausgelegten Samenkörner mit der wäßrigen Wirkstoffsuspension (Spritzbrühe) in der gewünschten Konzentration besprüht wurden, wobei jeder Topf etwa 0,3 ml der wäßrigen Suspension erhielt.
Nach der Behandlung ließ man die Saatoberfläche trocknen; dann wurden die Saatkörner mit einer< etwa 2 mm dicken Erdschicht bedeckt.
Zweimal pro Tag erhielten die Töpfe Wasser durch Bespritzen; sie wurden in einem Gewächshaus bei einer Temperatur von 22 - 24°C und bei einer relativen Feuchte von 70 bis 80 % unter künstlicher Belichtung gehalten, die auf der Höhe der Pflanzen etwa 5000 Lux entsprach, während 16 aufeinanderfolgenden Stunden innerhalb von 24 h.
21 Tage nach der Behandlung wurde die Anzahl und die Höhe der lebenden Pflanzen in den mit Wirkstoff behandelten Töpfen notiert, ebenfalls die Anzahl und die Höhe der gleichen Pflanzen in Kontrolltöpfen, die unter gleichen Bedingungen, jedoch ohne Wirkstoff behandelt bzw. gehalten worden waren.
Man bestimmte auf diese Weise die zahlenmäßige prozentuale Verringerung (Vertilgung), die wie folgt berechnet wurde:
Anzahl der lebenden Pflanzen in den behandelten Topfen
N % = : ——. — _____—;—-_— χ 100,
Anzahl der lebenden Pflanzen in den Kantrolltopfen
sowie die prozentuale Verringerung der Höhe (Wuchshemraung) der Pflanzen, die folgendermaßen berechnet wurde;
Mittlere Höhe der lebenden Pflanzen in den behandelten TÖDfen
H % = — : . -———. — : . 1 χ 100,
Mittlere Höhe der lebenden Pfalnzen in den Kontrolltöpfen
/2
Ausgehend von N % und H % wurde der Prozentsatz, bezogen auf die Kontrollversuche berechnet,:
N % χ Η %
3 100
Die auf diese Weise erhaltenen Zahlenwerte sind in der Tabelle (2) zusammengefaßt. In dieser Tabelle bedeutet der Wert 0 vollständige herbizide Aktivität und der Zahlenwert 100 bedeutet vollständiges Fehlen von herbizider Aktivität.
Beispiel 17 ι Herbizide Nachauflaufbehandlung im Gewächshaus.
Es wurde wie in Beispiel 16 verfahren mit folgenden Abänderungen: .
Nachdem die Saatkörner ausgelegt worden waren, wurden sie mit einer etwa 5 mm dicken Erdschicht bedeckt; die Töpfe wurden ins Gewächshaus verbracht und die Saatkörner aufkeimen gelassen bis man die Pflänzchen im gewünschten Entwicklungsstadium erhielt;
die Behandlung mit den erfindungsgemäßen Verbindungen erfolgte, wenn die Pflanzen folgendes Stadium erreicht hat-
2 5 ten: ' · . '
- 2 bis 3 Blatt Stadium bei Weizen, Fuchsschwanz, Salat und Amarantus
- 3 wirkliche Blätter bei Linsen
- 2 gut entwickelte Keimblätter bei Buchweizen, Rüben
3 0 und
Bei dieser Nachauflaufbehandlung wurde die Lösung oder Suspension des Wirkstoffes auf die Pflanze versprüht und dann auf der Pflanze trocknen gelassen, ' :
Wie im vorangegangenen Beispiel wurden die Ergebnisse 21 Tage nach der Behandlung notiert und auf diese Weise die prozentuale Wirkung bezogen auf die Kontrollversuche in der im vorangegangenen Beispiel beschriebenen Weise
5 bestimmt.
Die Zahlenwerte sind in der Tabelle (3) zusammengefaßt.
Beispiel 18 10
Herbizide Aktivität und Selektivität gegenüber Gewächs-hauskulturen bei Nachauflaufbehandlung.
Es wurde in der in Beispiel 17 beschriebenen Weise verfahren
15 unter Verwendung folgender Pflanzen: "
Nutzpflanzen: Reis (Oryza sativa)
Weizen (Triticum vulgäre)
Unkräuter: Fuchsschwanz (Alenecurus myosuroides) Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli)
20 Riesenfuchsschwanz (Setaria viridis}
Indianische Malve (Abutilon theophrasti) Hartgras (tropisches Unkraut)(Sida spinosa) Chrysanthemum (Chrysanthemum annuum) Kamille (Matricaria raatricarioides)
2 5 Ehrenrareis (Veronica persica)
Spitzwegerich (Plantago lanceolata) Amarant (Amaranthus caudatus)
Schwärzere Nachtschatten (Solanum niqrum) heißer Senf (Sinapis alba)
30 Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
Vogrelmiere (Stellaria media)
Die prozentualen Ergebnisse bezogen auf die Kontrollversuche wurden in gleicher Weise wie in Beispiel 17 ermittelt. Die Er-35 gebnisse sind in der Tabelle (4) zusammengefaßt.
_ 27 _
Beispiel 19 Λ
Herbizide Anwendung vor dem Auflaufen der Pflanzen.
In 9 χ 9 χ 9 cm große Töpfe, die mit leichter Ackererde gefüllt waren, wurden Saatkörner ausgelegt, deren Anzahl sich nach der Pflanzenart und der Dicke des Saatkornes richtete.
Die Töpfe wurden mit einer Spritzbrühe behandelt in einer Menge entsprechend einer Dosis von 500 1 je ha, die den Wirkstoff in der gewünschten Konzentration enthielt.
Die Behandlung mit der Spritzbrühe erfolgt somit auf die noch nicht mit Erde bedeckten Saatkörner - als Spritzbrühe werden hier allgemein alle mit Wasser verdünnten Mittel bezeichnet, so wie sie auf die Pflanzen aufgebracht bzw. diese mit ihnen behandelt werden.
Die verwendete Spritzbrühe war eine wäßrige Suspension des Wirkstoffs, die 0,1 Gew.-% Cemulsol NP 10, einem grenzflächenaktiven Mittel, das aus polyoxyethyliertem Alkylphenol, hauptsächlich polyoxyethyliertem Nonylphenol bestand/ und 0,04 Gew.-% Tween 20, ein grenzflächenaktives 5 Mittel bestehend aus Polyoxyethylensorbitoleat . enthielt.
Diese Suspension war durch Vermischen und fein Vermählen der Bestandteile auf eine mittlere Teilchengröße < 40 μΐη erhalten worden. ' ι ' 30
Je nach der Wirkstoffkonzentration der Spritzbrühe betrug die aufgebrachte Wirkstoffdosis 0,125 bis 2 kg/ha.
ι Nach der Behandlung wurden die Saatkörner mit einer etwa
3 5 3 mm dicken Erdschicht bedeckt.
Die Töpfe wurden dann in Wannen gestellt, in denen sie das notwendige Wasser von unten erhielten und wurden 21 Tage bei Raumtemperatur unter 70 % relativer Feuchte
gehalten.
Nach 21 Tagen wurde die Anzahl der lebenden Pflanzen den mit wirkstoffhaltiger Spritzbrühe behandelten Töpfen ausgezählt, ebenso die Anzahl lebender Pflanzen in einem Kontrolltopf, der unter gleichen Bedingungen aber mit einer Spritzbrühe ohne Wirkstoff behandelt worden war. Man bestimmte auf diese Weise die prozentuale Vertilgung der behandelten Pflanzen bezogen auf die nicht behandelten Kontrollpflanzen. Eine prozentuale Vertilgung von 100 % bedeutet, daß die betreffende Pflanze vollständig vertilgt wor- den ist; eine prozentuale Vertilgung von 0 % zeigt an, daß die Anzahl lebender Pflanzen im behandelten Topf gleich war der Anzahl Pflanzen im Kontrolltopf. Die Ergebnisse dieses Beispiels 19 sind in der Tabelle (5) zusammengefaßt.
2 0 Beispiel 20 Herbizide Anwendung nach dem Auflaufen der Pflanzen,
In 9 χ 9 χ 9 cm große. Töpfe. , die mit leichter Acker-5 erde gefüllt waren, wurden Saatkörner ausgelegt, deren Anzahl sich nach der Pflanzenart und der Dicke des Saatkornes richtete. Die Saatkörner wurden dann mit einer etwa 3 mm starken Erdschicht bedeckt und aufkeimen gelassen, bis die Pflänzchen das gewünschte Stadium erreicht hatten. Das Behandlungsstadium für die Ungräser war das Stadium "2. Blatt in Bildung". Das geeignete Stadium für Soja war das Stadium "1. entfaltetes' dreilappiges Blatt". Das Behandlungsstadium für die anderen dicotylen Pflanzen war das Stadium "entfaltete Keimblätter, !.wirkliches Blatt in Entwicklung".
Die Töpfe wurden dann rait der Spritzbrühe besprüht, dieden Wirkstoff in der gewünschten Konzentration enthielt/in einer Menge entsprechend einer Aufwandraenge von 500 l/ha.
Die Spritzbrühe war in gleicher Weise wie in Beispiel 19 hergestellt worden.
Je nach der Wirkstoffkonzentration der Spritzbrühe betrug die aufgebrachte Wirkstoffmenge bzw. Dosis 0,125 bis 2 kg/ha, .. ·.''
Die behandelten Töpfe wurden dann in Wannervgestellt, die das Wasser von unten enthielten, und während 21 Tagen bei Raumtemperatur unter 70 % relativer Feuchte gehalten.
Nach 21 Tagen wurden die Ergebnisse wie im Beispiel 19 ermittelt. Sie sind in der Tabelle 5 zusammengefaßt.
Die in den Beispielen 19 und 20 getesteten Pflanzen sind in der Tabelle 6 aufgeführt. *
20 '
Die erfindungsgemäßen Verbindungen weisen allgemein eine ausgezeichente Aktivität gegenüber zweikeimblättrigen Pflanzen bei Voraufanwendung an; sie wirken besonders bei Nachauflaufbehandlung gegenüber dem Hauptunkräutern 5 in Soja-Kulturen wie indianische Malve, Purpurwinde und Spitzklette.
Beispiel 21 '
Netzbares Pulver -
aJ . · Wirkstoff ·' 50 %
30 Natriumligrio-suifonat1 5. %
Natriumdibutylnaphtalinsulfonat - 1 %
Ton (Kaolin) 44 %
b) / Wirkstoff ' 50 %
; Natrium- und/oder Calciumligno-sul-
fonat (Entflockungsinittel) 5 %
Isopropylnaphtalxnsulfonat (anionisches Netzmittel) 1 % Kieselsäure, zur Verhinderung der Klumpenbildung 5 % Kaolin (Füllstoff) 39 %
- 31 Tabelle 1
| Ver bin dung | X | W | H | 38 | Fp ("C) | Spektral-Eigm- schaften oder NMR |
| 1, | CP 1 § | H | H ' · | 47 | 173 | |
| 2 | CF3 | m2 | Na . | 75 | 142 | |
| 3 | CF3 | MD2 | KH3 | 63 | < 250 | |
| 4A | ^3 | NO-, | 66 | 92 | ||
| 5 | Cl | NO2 | 45 | 115 i | ||
| 6 | CF3 | NO2 | 1-C3H7- | 37 | 67 | |
| 7 | CF3 | NO2 | -CH2OOOC2H5 | 50 | Öl | |
| 8 | CF3 | MD2 | CHCOOC2H5(R^) | 65 | 127 | |
| 9 | CF3 | NO2 | KXXDC2H5 | 95 | Öl | NMR 1,25 - 2,00 4,23 - 5,68 |
| 10 | CF3 | NO 2 | -CH2CH2COOC2H5 | 65 | 140 | |
| 11 | CF3 | NO2 | CH3 CHOOOCH3CR1S) | 66 | 132 | |
| 12 | CF3 | NO2 | CHCOOCH3(R,S) | 71 | Öl | NMR 2,03 - 3,75 5,74 |
| 13 | CF3 | *°2 | L2OOOO13 | 61 | Öl | NMR 0,98 - 2,47 3,78 -"5,53 |
| 114 ; | ^3 | r°2 | J-CH2OCH2CH2OCH3 | 47 | 132 | |
| J15 | zf3 Id2 I | Öl | IR 1588, 1536, 1327, 1270, 1130, 1082 | |||
/32
Herbizide Aktivität im Gewächshaus bei Vorauflauf-Anwendung, bezogen auf-Kontrollversuche 100: - Kontrolle - keine herbizide Aktivität .0: = volle herbizide Aktivität
| Verbindung Nr. | Dosis kg/na | 1 | TRIT | ALOP | AVEN | LENS | RAPH | BETA | LACT | FAG | AMA |
| i 1 | 10 | 32 | 36 | 55 | 85 | 100 | 37 | 100 | 60 | 15 | |
| 2 | 1 | 70 | 29 | 75 | 29 | 7 | 3 | 16 | 100 | 0 | |
| 4A | 2,2 | 34 | 0 | 11 | 35 | 26 | 44 | 0 | 1 | 0 | |
| 6 | 1 | 80 | 14 | 76 | 100 | 90 | 56 | 2 | 60 | 0 | |
| 7 | 1 | 83 | 32 | 66 | 41 | 100 | 100 | 100 | 100 | 0 | |
| 8 | 1 | 80 | 63 | 90 | 100 | 5 | 5 | 0 | 75 | 0 | |
| 10 | 100 | 100 | 100 | 46 | 13 | 3 | 13 | 60 | 0 |
Tabelle 3 "
Herbizide Aktivität im Gewächshaus bei Nachauflauf-Behandlung, bezogen auf Kontrollversuche 100: "= Kontrolle - keine herbizide Aktivität 0: =' volle "herbizide Aktivität
| Verbindung Nr. | Dosis kg/ha | TRIT | ALOP | AVEN | LENS | RAPH | BETA | LACT | FAG |
| 1 | 10 | 100 | 100 | 100 | 75 | 0 | 57 | 100 | - |
| 2 | 1 | 64 | 56 | 73 | 32 | 0 | 10 | • 0 | 0 |
| 4 A | 2,2 | 39 | 0 | / 22 | 17 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6 | 1 | 77 | 10 | 73 | 8 | 9 | 3 | 4 | 0 |
| 7 | 1 | 100 | 34 | 80 | 67 | 25 | 16 | 0 | 6 |
| 8 | 1 | 83 | 75 | 83 | 8 | 0 | 0 | 2 | 0 |
| 10 | 1 | 100 | 88 | 100 | 54 | 6 | 4 | 10 | 1 |
- 34 - . · :. ;
Herbizide
Aktivität im Gewächshaus bei Nachauflauf-Behandlung,
bezogen
auf Kontrol!versuche
1OQ s = Kontrolle - keine herbizide Aktivität 0 s= volle herbizide Aktivität
Dosis Kg/ha
Oeyza sativa Triticum vulgäre Alopecurus ayosuroides Echinochloa crus-galli Setar ia vie: id is Abuti lon theophrasti Sida spinoea Chrysanthemum annuujn Matricaria raatr icarioides Veronica persica Plantage lanceolate AaacantüS Caudatus Solanura nigrun Sinapis alba Convolvulus arvensis Stellaria aedia
| Verbindung | Nr. 8 | |
| Nr. 3 | Nr. 4A | 0,5 |
| 0,5 | 0,5 | 88 |
| 54 | 8 5 | |
| 100 | 61 | 67 |
| 13 | 4 6 | |
| 34 | 15 | |
| 96 | 0 | 47 |
| 50 | 0 | 20 |
| 20 | 0 15 | |
| 2 3 | 8 ι 15 | 0 |
| 0 | 4 | |
| 0 | 0 | |
| 0 | o | |
| 8 | 0 | 0 |
| 0 | 3 | |
| 0 | 54 | |
| 7 | ||
/3 5
| Verbin dung Nr. | Dosis kg/ha | Vorauflauf | ECH | LDL | AEU | IPO | SIN | 100 | BLE | SOJ | Nachauflauf | BCH | LOL | ABU | IPO | SIN | ΧΛΝ | BLE | SOJ |
| 9 | 2 0,5 0,125 | 100 | 20 | 100 | 50 | 100 | 30 | 0 | 50 | 60 | 20 | 95 | 100 | 100 | 100 | 0 | 0 | ||
| 11 | 2 0,5 0,125 | 80 | 0 | 100 | 30 | 100 | 0 | 0 | Ö | 30 | 20 | 90 | 100 | 100 | 100 | 0 | 0 | ||
| 12 | 2 0,5 0,125 | 30 | 0 | 80 | 0 | 80 | 100 | 0 | 0 | 20 | 0 | 80 | 100 | 90 | 30 | 0 | 0 | ||
| 13 | 2 0,5 0,125 | 0 | 30 | 100 | 50 | 100 | 100 | 0 | 0 | 90 | 30 | LOO | 100 | 100 | 100 | 0 | 0 | ||
| 14 | 2 0,5 0,125 | 0 | 20 | 100 | 30 | 100 | 0 | 0 | 0 | 30 | 0 | LOO | 100 | 100 | 50 | 0 | 0 | ||
| 0 | 0 | 100 | 0 | 80 | 100 | 0 | 0 | 20 | 0 | 80 | 100 | 100 | JtJL· | rro_T_ | um | ||||
| 100 | 100 | 100 | LOO | 100 | 50 | 40 | 0 | 100 | 30 | LOO | 100 | 100 | XOO | 20 | 30 | ||||
| 100 | 50 | 100 | 30 | 100 | 0 | 0 | 0 | 100 | 20 | .00 | 100 | 100 | 100 | 0 | 0 | ||||
| 80 | 20 | 100 | 0 | 100 | 50 | 0 | 0 | 90 | 20 | LOO | 100 | 100 | 100 | 0 | 0 | ||||
| 80 | 0 | 100 | 30 | 100 | 0 | 0 | 0 | 30 | 0 | 90 | 100 | 100 | 100 | 0 | 50 | ||||
| 20 | 0 | 50 | 30 | 100 | 0 | 0 | 0 | 30 | 0 | 90 | 100 | 100 | 100 | 0 | 50 | ||||
| 0 | 0 | 80 | 0 | 90 | 30 | 0 | 0 | 20 | 0 | 30 | 100 | 100 | 100 | 0 | 0 | ||||
| 100 | 0 | 90 | 70 | 100 | 0 | 0 | 0 | 80 | 0 | 30 ' | 100 | 100 | LOO | 0 | 0 | ||||
| 50 | 0 | 0 | 0 | 100 | 0 | 0 | 0 | 20 | 0 | 20 | 100 | 100 | LOO | 0 | Q | ||||
| 0 | 0 | 0 | 0 | 95 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 90 | 95 | LOO | 0 | 0 | |||||
0 - identisch mit Kontrollversuch 00 = vollständige Vertilgung der Pflanzen
| Nutzpflanzen: | Triticum sativum | BLE |
| Weizen | Glycine max. | SOJ |
| Soja | ||
Unkräuter:
Hühnerhirse Echinochlca crus-galli ECH
indianische Malve Abutilon theophrasti ABU
Spitzklette Xanthium pennsylvanicum XAN
Ackersenf Sinapis arvensis SIN
Purpurwinde Ipomea purpurea IPO
Raygras Lolium multi-florum LOL
725534
Claims (6)
- Erfindungsanspruch1 ., Herbizides Mittel, g e k e η η ζ ei c h η e t dadurch, daß es neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen als Wirkstoff eine Aryloxybenzoesäureverbindung der allgemeinen Formel , . , .;(I)enthält, in der:X ein Halogenatom oder eine niedere Alkylgruppe, substituiertmit einem oder mehreren Halogenatomen darstellt« Y ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine der GruppenCF3, CN, NO2 oder CH3 ist, D ein Stickstoffatom oder die Gruppe -C(Z) * bedeutet f inder Z ein Wasserstoff- oder Halogenatom ist, W für ein Wasserstoff- oder Halogenatora oder die Nitrogruppesteht, R ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine aliphatische oder aromatische Gruppe, eine Alkylthio-, Amino-, Acyl-, Alkylsulfonyl- oder Arylsulfonyl- oder Hydroxy- oder { Cyanogruppe bedeutet, wobei diese verschiedenen Gruppen gegebenenfalls substituiert sind t oder ein landwirtschaftlich verträgliches Salz davon ^:/2
- 2. Mittel nach Punkt 1 , gekennzeichnet dadurch, daß in der angegebenen Formel (I) des Wirkstoffs R eine Gruppe ist, die mit einem oder mehreren Halogenatomen) und/oder mit einer oder mehreren Alkoxy-, OH-, niederen Acyl-, Carboxyl- oder Carboxylatgruppe(η) substituiert ist.
- 3. Mittel nach Punkt 1 oder 2, gekenn ze ichnet, daß R für ein Wasserstoff- oder Halogenatoin steht oder für eine Gruppe ausgewählt aus folgenden Gruppen: gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Arylgruppe, niedere Alke nyl- oder Alkinylgruppe, gegebenenfalls substituierte niedere Alkylthiogruppe, gegebenenfalls substituierte Aminogruppe- CO-R', in der R' für einen Substituenten wie eine OH-, niedere Alkyl-, Aryloxy- oder Aminogruppe steht,- SO-R''ι in der R1' für einen Substituenten wie eine Alkyl- öder Arylgruppe steht,- OH und - CN. 2 0
- 4. Mittel nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß X die Trifluormethylgruppe, Y ein Chloratom, D die Gruppe -CH=, W die Nitrogruppe oder ein Wasserstoffatom und R eine gegebenenfalls sub-25 stituierte Alkylgruppe bedeutet.
- 5. Mittel nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß es 0,5 bis 95 Gew.-% Wirkstoff enthält
- 6. Mittel nach einem der Punkte 1 bis 5, g e k e η η zeichnet dadurch, daß es 1 bis 95 % Trägerstoff und 0,1 bis 20 % grenzflächenaktives Mittel enthält.7234
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