DD228242A5 - Verfahren zur herstellung von 8-methoxy-4,8-dimethyl-1-(4-isopropyl-phenyl)-nonan - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 8-Methoxy-4,8-dimethyl-1-(4-isopropylphenyl)-nonan fuer die Anwendung als Insektizid, insbesondere zur Bekaempfung von Solenopsis geminata. Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens, mit dem die gewuenschte Verbindung auf einfache und wirtschaftliche Weise erhalten werden kann. Das erfindungsgemaesse Verfahren umfasst die folgenden Schritte:a) Reagieren von Paraisopropylbenzylchlorid mit Triphenylphosphin in Anwesenheit eines geeigneten Loesungsmittels,b)Extrahieren der so gebildeten Feststoffe mit Methanol,c)Reagieren der Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid-Loesung mit Natriummethoxid und anschliessend mit Methoxycitronellal, undd)Hydrieren des cis- und trans-8-Methoxy-4,8-dimethyl-1-(4-isopropylphenyl)-1-nonens in Anwesenheit eines geeigneten Loesungsmittels und eines Palladium-Kohlenstoff-Katalysators.
Description
-Λ -
Berlin, den 13.2.1985 64 974/18 Ausscheidung aus AP C 07 C/260 053/0
Verfahren zur Herstellung von 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-nonan
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-nonan, eine Verbindung, die als Insektizid zum Zwekke der Bekämpfung von Solenopsis geminata, einer beißenden amerikanischen Ameise, eingesetzt wird.
Solenopsis geminata stellt eine Plage für die Farmer speziell in den südlichen US-Bundesstaaten dar, da sie Erdhügel auf den Feldern errichtet, welche den Nutzpflanzenanbau erschweren. Hinzu kommt die Gefahr der Schädigung von Ackergeräten und Landmaschinen durch diese Erdhügel. Die Ameisen greifen darüber hinaus auch Nutzvieh und Menschen an, die auf dem Feld mit ihnen in Berührung kommen. Solenopsis gerainata - "Feuerameise" - trägt diesen Namen, weil ihr Biß eine schmerzhafte, feuerähnliche Verbrennung hervorruft.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Verbindung 8-Methoxy~4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-nonan wurde von der US-Regierungsbehörde unter der US-PS 4 002 769 patentiert und eignet sich entsprechend der Offenlegungsschrift zur Bekämpfung von Fliegen und Moskitos. Wie aus der Offenlegung weiter hervorgeht, wurde diese Verbindung hergestellt, indem Paraisopropylbenzylchlorid in Anwesenheit eines Acetonitril-Lösungsmittels mit Triphenyl-
n r, I
phosphin zur Reaktion gebracht wurde, um Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid zu bilden. Die letztgenannte Verbindung wird ihrerseits mit Natriummethoxid und anschließend mit Methoxyzitronellal zur Reaktion gebracht, um das Zwischenprodukt eis- und trans-8-Methoxy<-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyljl-nonen zu bilden, worauf diese Verbindung ihrerseits wiederum hydriert wird, um so das Endprodukt zu bilden«
Die Intermediärverbindung, im folgenden mitunter als Dehydro-MV-678 bezeichnet, zeigt die Formel
Das Endprodukt» mitunter als MV-678 bezeichnet, weist die folgende Formel auf:
OCH.
Im Verfahren zur Herstellung des Intermediärproduktes ist auch Toluen als Lösungsmittel verwendet worden»
Ein im Verfahren zur Herstellung von 8—Methoxy-4,8-dimethyl-
-±-(4-isopropylphenyl)-nonan auftretendes spezifisches Problem liegt in der Tatsache, daß am Ende jenes Schrittes, der die Reaktion von Para-isopropylbenzylchlorid mit Triphenylphosphin beinhaltet, ein Feststoff in der Lösung gebildet wird, bei dem es sich um Para-isopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid handelt; dieser Feststoff ist schwierig und aufwendig zu behandeln, da er vor dem nächsten Verfahrensschritt isoliert und von den Reaktanten gereinigt werden muß.
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens zur Herstellung von 8-Methoxy-4,8-dimethyll-(4-isopropylphenyl)-nonant mit dem die.gewünschte Verbindung auf einfache und wirtschaftliche Weise hergestellt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Verfahren zur Herstellung von 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-nonan zur Verfügung zu stellen·
Es hat sich nunmehr gezeigt, daß 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropy!phenyl)~nonan durch ein Verfahren hergestellt werden kann, welches sich zusammensetzt aus den Schritten des:
(a) Reagierens von Paraisopropylbenzylchlorid mit Triphenylphosphin in Anwesenheit eines geeigneten Lösungsmittels bei
einer Temperatur und während einer Zeitspanne, welche ausreichen, um eine Aufschlämmung von Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid in dem Lösungsmittel zu bilden;
(b) Extrahierens der so gebildeten Feststoffe mit Methanol über eine Zeitspanne hinweg, welche ausreicht, um eine Phasentrennung zwischen dem Lösungsmittel und Methanol zu erreichen, wobei das Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid dann in das Methanol aufgenommen wird;
(c) Reagierens der genannten Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid-Lösung mit Natriummethoxid und anschließend mit Methoxycitronellal bei einer Temperatur und einer Zeitspanne, welche ausreichen, um eis- und trans-8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-l-nonen zu produzieren, und
(d) Hydrierens des genannten eis- und trans-8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-l-nonens in Anwesenheit eines geeigneten Lösungsmittels und eines Palladium-Kohlenstoff-Katalysators bei einer Temperatur und über eine Zeitspanne hinweg, welche ausreichen, um das Endprodukt, 8-Methoxy-4,8-dimethyl~l-(4-isopropylphenyi)-nonan, zu erzeugen.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß der Verfahrensschritt (a) in Anwesenheit eines n—Oktan—Lösungsmittels vollzogen wird» Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgeraäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verfahrensschritt (a) in Anwesenheit eines n-Heptan-Lösungs-
mittels vollzogen wird. Wiederum eine andere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß der Verfahrensschritt (a) bei einer Temperatur von etwa 100 0C über eine Zeitspanne von etwa 25 Stunden hinweg vorgenommen wird. Erfindungsgemäß kann dieser Schritt auch bei etwa 135 0C über eine Zeitspanne von etwa 6 Stunden hinweg vorgenommen werden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens liegen die Reaktionsteilnehmer des Verfahrensschrittes (a) in einem Masseverhältnis von 84,6 zu 111,5 zu 102,8 vor.
Eine andere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin* daß das Reaktionsgemisch mit Wasserstoffperoxid gewaschen wird, danach mittels Hexan extrahiert und daran anschließend mit Methanol und Wasser gewaschen wird, um Triphenylphosphinoxid zu beseitigen. Wiederum eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß der Verfahrensschritt (d) in Anwesenheit eines Hexan-Lösungsmittels vollzogen wird und daß es sich bei dem dabei verwendeten Katalysator um eine Palladium-Kohlenstoff-Kombination handelt.
Ein Lösungsmittel zur Verwendung im obigen Schritt (a) ist Methanol. Es hat sich gezeigt, daß bei Verwendung des Methanols als Lösungsmittel das Produkt nicht nur in Lösung verbleibt, sondern daß die Reaktion an sich zehnmal schneller als der Prozeß nach bisherigem Verfahren abläuft, in welchem Toluen als Lösungsmittel verwendet wurde. Anderweitige geeignete und einzusetzende Lösungsmittel sind andere Alkohole und polare Lösungsmittel wie etwa Ethanol, Propanol, Iso-
propanol und der-gleichen«
Es werden fur jede 0,25 Grammol eingesetzter Wirkstoff 200 Milliliter Methanol als Lösungsmittel zugesetzt. Die einsetzbare Methanolmenge ist variabel. Als untere Grenze dürfte indes jene Menge anzusehen sein, bei der das Produkt Para-isopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid im Methanol gesättigt vorliegt und auszukristallisieren beginnt.
Wird Para-isopropylbenzylchlorid mit dem Triphenylphosphin in n-Oktan als einem Lösungsmittel zur Reaktion gebracht, dann ist die Reaktion normalerweise nach 25 bis 30 Stunden vollendet; und das Produkt fällt als ein Feststoff aus und bildet eine Schlammlösung. Der Schlamm wird sodann mit Methanol gewaschen, um das Phosphoniumchlorid-Salz aufzulösen. Nach der Phasenabscheidung wird das Phosphoniumchlorid-Salz somit aus dem n-Oktan-Lösungsraittel entfernt und in das Methanol-Lösungsmittel eingebracht. Mithin besteht ein kritisches Merkmal im ersten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens bei Verwendung eines nicht aus Methanol bestehenden Lösungsmittels zunächst darin, daß das verwendete zweite Lösungsmittel - also etwa Methanol - im ersten Lösungsmittel ausreichend nichtmischbar ist, um eine Phasentrennung hervorzurufen, aber gleichzeitig muß das Lösungsmittel imstande sein, das entstandene Produkt aufzulösen.
Schritt (a) des oben dargelegten Prozesses ist bei Verwendung von Methanol als Lösungsmittel normalerweise innerhalb von etwa 4 bis 5 Stunden bzw, bei Verwendung von n-Oktan als Lösungsmittel innerhalb von 25 bis 30 Stunden vollendet, wie-
wohl die Zeitspanne für die Durchführung der Reaktion je nach den anderen Prozeßbedingungen und den Ausbeuteforderungen variabel sein wird.
Die gesamte Reaktion wird vorzugsweise bei atmosphärischen! Druck durchgeführt; ist dies der Fall, dann werden die Reaktionsteilnehmer in Schritt (a) wünschenswerterweise genau bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels erhitzt, der im Falle von Methanol bei ungefähr 65 bis 67 0C liegt.
Die Reaktion kann auch unter Druck vorgenommen werden, und in diesem Falle können etwas höhere Temperaturen angewendet werden. Es wird jedoch bevorzugt, die Reaktion unter atmosphärischem Dock vorzunehmen·
Das in Schritt (b) gebildete Intermediärprodukt wird von den restlichen Reaktionsteilnehmern abgeschieden, indem Wasserstoffperoxid zugesetzt wird, welches das verbleibende Triphenylphosphin zu Triphenylphosphinoxid umwandelt· Sodann wird Hexan oder ein anderes geeignetes Lösungsmittel zugesetzt, um das Dehydro-Zwischenprodukt zu extrahieren· Nach dem Waschen des Extraktes mit Methanol und Wasser zwecks Entfernung von Triphenylphosphinoxid wird das Hexan ausgetrieben·
Nach dem Desorbieren wird das eis- und trans-8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-l-nonen in das spezifische Insektizid gegen Solenopsis geminata umgewandelt· Dies erfolgt durch Hydrieren des Intermediärproduktes in Anwesenheit eines geeigneten Lösungsmittels wie etwa Ethanol, Methanol, Iaopropanol oder Hexan sowie in Anwesenheit eines geeigneten
Katalysators^ bei dem es sich gewöhnlich um 5%iges Palladium auf Kohlenstoff handelt. Nach Vollendung dieser Reaktion wird der Katalysator zurückgewonnen, worauf die Lösung zwecks Beseitigung des Lösungsmittels und Erbringung des Endproduktes desorbiert wird.
Dem besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung dienen die folgenden Ausführungsbeispiele, welche die Erfindung lediglich veranschaulichen, nicht aber eingrenzen sollen.
In einen geeigneten Rundkolben wurden 65,5 g (0,25 Mol) Triphenylphosphin, 42,3 g (0,25 Mol) Paraisopropylbenzylchlorid und 210 ml Methylalkohol eingebracht* Das Reaktionsgemisch wurde bis zur Rückflußtemperatur erhitzt und ungefähr 5 h lang bei Rückflußtemperatur gehalten. Nach dieser Zeitspanne wurde die Heizquelle abgeschaltet und das Produkt isoliert, wobei sich eine Ausbeute von 252,1 g der Lösung von Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid in Methanol ergab.
249,1 g (0,231 Mol Paraisopropyltriphenylphosphoniumchlorid) der letztgenannten Verbindung wurden gemeinsam mit 49,68 g (0,23 Mol Natriummöthoxid) einer 25%igen Lösung von Natriummethoxid in Methanol bei 10 0C sowie 34,22 g (0,184 Mol) Methoxycitronellal in einen zweiten Reaktionsbehälter eingebracht. Das Reaktionsgefäß war zunächst von einem Eisbad umgeben, anschließend wurde das Eisbad entfernt und den Reak-
tionsteilnehmern Zeit gelassen, sich auf Zimmertemperatur zu erwärmen* Nach drei Stunden wurde das Reaktionsgemisch auf Rückflußtemperatur erhitzt, worauf das Rückflußerhitzon über etwa eine Stunde hinweg fortgesetzt wurde,
Daran anschließend wurde die Heizquelle abgeschaltet, worauf der Reaktionslösung Zeit gelassen wurde, sich auf 30 0C abzukühlen« Sodann wurden 8 g einer 30%igen Wasserstoffperoxid-Lösung der Reaktionslösung zugesetzt, worauf der Behälterinhalt 45 min lang verrührt wurde. Nunmehr wurden 100 ml Wasser und 250 ml Hexan zugesetzt, worauf das Verrühren über zusätzlich 15 min hinweg vorgenommen wurde· Dem Behälterinhalt wurde nunmehr Zeit gelassen, sich zu setzen und eine Phasentrennung zu entwickeln. Die Phasen separierten sich in eine wäßrige und eine organische Phase, Die organische Phase wurde mit 30 g Wasser und 75 g Methylalkohol gewaschen, sodann wurde den Phasen erneut Zeit gelassen, sich voneinander abzusetzen. Als nächstes wurde die organische Phase
bei ungefähr 100 0C unter vollem Vakuum und einer einstündigen Stickstoffspülung ausgetrieben. Es wurden annähernd 50 g des Intermediärproduktes 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-l-nonen gewonnen,
Sodann wurden 12,5 g des Produktes mit 1,9 g Hexan in Anwesenheit von 0,6 g Palladium-Kohlenstoff-Katalysator vermischt und unter 50 psia (3,5 at) Druck mit Wasserstoff zur Reaktion gebracht. Die Lösung wurde anschließend gefiltert, mit 250 ml Hexan gewaschen und erneut unter vollem Vakuum bei 90 C mit einer Stickstoffspülung ausgetrieben. Bei dem dargestellten Produkt handelte es sich um das gewünschte
Endprodukt 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-nonan, Ausfuhrunqsbeispiel 2
Einem 1-1-Reaktionsgefäß wurden 78,6 g (0,3 Mol) Triphenylphosphin, 250 ml Methylalkohol und 50,7 g Paraisopropylbenzylchlorid zugesetzt. Die Lösung wurde auf Rückflußtemperatur eihitzt und 5 h lang bei dieser Temperatur belassen. Es wurden 327,3 g einer 40%igen Lösung von Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid in Methanol gewonnen; dieser Lösung wurden 68,4 g einer 25%igen Lösung von Natriuramethoxid bei 10 0C plus 46,5 g Methoxycitronellal ebenfalls bei 10 0C zugesetzt. Die Reaktionsteilnehmer wurden ungefähr 3 h lang bei Raumtemperatur verrührt und daran anschließend auf Rückflußtemperatur erhitzt sowie eine Stunde lang bei dieser Temperatur gehalten. Die Reaktionsteilnehmer wurden sodann auf Raumtemperatur abgekühlt, mit 4,5 g 30%iger Wasserstoffperoxid-Lösung versetzt und /2 h lang verrührt. Daran anschließend wurde die Reaktionslösung mit 250 ml Hexan sowie 100 ml Wasser versetzt und eine weitere halbe Stunde lang verrührt. Das Reaktionsgeraisch wurde zwecks Entstehenlassen einer Phasentrennung aufbewahrt, anschließend wurde die wäßrige Phase dekantiert. Die organische Phase wurde mit 70 ml Methylalkohol und 30 ml Wasser versetzt und wiederum /2 h lang verrührt. Erneut wurde die wäßrige Phase dekantiert* Die organische Phase wurde sodann bei 110 0C unter vollem Vakuum desorbiert und einer zweistündigen Stickstoffspülung unterzogen. Gewonnen wurden 63,5 g des Intermediärproduktes 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-l-nonen.
Anschließend wurden 50,8 g dieses Produktes durch Reaktion
-limit 1,2 g 50%ig wassernassem 5%igem Palladium-auf-Kohlenstoff-Katalysator und 10 g Ethylalkohol hydriert. Die Lösung wurde gefiltert, rait Ethylalkohol gewaschen und bei 100 0C unter vollem Vakuum mit einer einstündigen Stickstoffspülung desorbiert. Das verbleibende Produkt wurde vermittels geeigneter Techniken analysiert und erwies sich als das gewünschte 8TMethoxy—4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-nonan.
Ein 5-1-Reaktor wurde mit 655 g Triphenylphosphin, 1050 ml Methylalkohol und 422,5 g Paraisopropylbenzylchlorid beschickt. Die Reaktionsteilnehmer wurden auf Rückflußtemperatur erhitzt - ungefähr 65 bis 57 C- und etwa 5 h lang bei dieser Temperatur belassen. Es wurden 1856,9 g einer 50%igen Lösung von ParaisopropylbenzyItriphenylphosphoniumchlorid in Methylalkohol gewonnen.
Anschließend wurden dem Reaktionsgefäß 1852 g 50%iges Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid in Methylalkohol gemeinsam mit 464,4 g einer 25%igen Natriummethoxid-Lösung in Methanol sowie 332,9 g Methoxycitronellal zugesetzt. Die Reaktanten wurden bei etwa 10 0C zugesetzt; diese Temperatur wurde vermittels eines Eisbades aufrechterhalten. Nach Beendigung des Zusetzens wurde das Eisbad entfernt.
Den Reaktionsteilnehmern wurde Zeit gelassen, etwa 3h lang bei Umgebungstemperatur miteinander zu reagieren, anschließend wurden sie auf Rückflußtemperatur - etwa 65 0C - erhitzt und etwa 1 h lang bei dieser Temperatur gehalten.
Anschließend wurde die Heizquelle entfernt, die Reaktionslösung wurde mit 45 g einer 30%igen Wasserstoffperoxid-Lösung versetzt und 30 rain lang verrührt. Sodann wurden 1000 ml Wasser sowie 1500 ral Hexan zugesetzt, worauf die Reaktionsteilnehmer weitere 30 min lang verrührt wurden«
Dem GefäSinhalt wurde nunmehr etwa eine halbe Stunde lang Zeit gelassen, sich zu separieren. Die wäßrige Phase enthielt etwa 3110 ml Material, und die organische Phase enthielt 2110 ml. Die organische Phase wurde sodann mit 960 ml Methylalkohol sowie 300 ml Wasser gewaschen und etwa eine halbe Stunde lang verrührt.
Den Phasen wurde sodann Zeit zum Separieren gelassen; die Ausbeute belief sich auf 1532,6 g (1480 ral) organische Phase. Die organische Phase wurde dann bei 100 0C unter vollem Vakuum mit einer einstündigen Stickstoffspülung desorbiert. Gewonnen wurden 555,4 g Dehydro-MV-678. Dieses Material wurde bei 100 C unter vollem Vakuum mit einer weiteren einstündigen Stickstoffspülung weiter desorbiert. Daran anschließend wurden 250 ml Hexan plus 250 ral Dehydro-MV-678 zugesetzt, worauf der Gefäßinhalt bei 100 0G unter vollem Vakuum mit einer zweistündigen Stickstoffspülung desorbiert wurde* Bei dem gewonnenen Produkt handelte es sich um 8-Methoxy-4,8-dimetyl-l-(4-isopropylphenyl)-l-nonen.
Ein großer Rundkolben wurde mit 150 ml (102,4 g) 99 %ig ' reinem n-Oktan, 84,6 g Paraisopropylbenzylchlorid und 111,5 g
Triphenylphosphin beschickt. Die Reaktionslösung wurde auf 95 bis 100 0C erhitzt und etwa 29 h lang bei jener Temperatur gehalten. Sodann wurde die Heizquelle ausgeschaltet, worauf das Reaktionsgeraisch abgekühlt und mit 197,5 ml Methylalkohol versetzt wurde, um die suspendierten Feststoffe aufzulösen. Die Methanollösung wurde danach zweimal mit je 50 ml Oktan gewaschen. Das Oktan wurde dekantiert; es verblieben 383,7 g einer Methylalkohollösung von 45 % Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid in Methanol*
Anschließend wurden 190 g der obigen Methylalkohol/Phosphoniumchlorid-Lösung in einen Kolben überführt, worauf der Kolben zusätzlich mit 43,2 g 25%igen Natriummethoxids in Methanollösung bei 8 bis 10 0C und sodann 31,62 g Methoxycitronellal ebenso bei 10 bis 13 0C beschickt wurde. Nachdem dann die Lösung für ungefähr 15 min absetzen konnte, wurde sie auf Raumtemperatur (d. h, ungefähr 22 0C) und daran anschließend auf Rückflußtemperatur erwärmt. Die Lösung wurde ungefähr 4 h lang rückflußerhitzt, sodann wurde die Heizquelle abgeschaltet, und die Reaktionsteilnehmer auf Raumtemperatur gekühlt. Ungefähr 2 h später wurden die Reaktionsteilnehmer mit 1 g Wasserstoffperoxid versetzt, worauf die Lösung verrührt wurde. Weitere 2 Stunden später wurde die Reaktionslösung mit 167,9 g Hexan und 100 ml Wasser versetzt, worauf erneut mit Verrühren begonnen wurde. Etwa 1,5 h später wurde das Verrühren eingestellt, und den Bestandteilen wurde Gelegenheit gegeben, sich in zwei Phasen zu trennen.
Gewonnen wurden 277,6 g einer wäßrigen Phase sowie 233,6 g einer organischen Phase. Die organische Phase wurde zweimal
mit 75 g Methylalkohol plus 30,1 g Wasser gewaschen. Die wäßrige Phase wurde dekantiert und erbrachte 221,4 g organisches Material. Dieses Material wurde bei 90 0C unter vollem Vakuum und einer l,5stündigen Stickstoffspülung desorbiert. Gewonnen wurden 47,5 g 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-l-nonen, auch als Dehydro-MV-678 bekannt.
Dem Fachmann wird klar sein, daß hinsichtlich a&r Verhältnisse der Verbindungen zueinander, hinsichtlich aer Temperaturen und hinsichtlich der Zeitspannen verschiedene Abänderungen vorgenommen v/erden können, ohne daß damit vom Geist und Geltungsbereich der beiliegenden Patentansprüche abgewichen wird.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von 8-Methoxy~4j8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-nonan, gekennzeichnet dadurch, daß es sich zusammensetzt aus den Schritten des:
(a) Reagierens von Paraisopropylbenzylchlorid mit Triphenylphosphin in Anwesenheit eines geeigneten Lösungsmittels bei einer Temperatur und während einer Zeitspanne, welche ausreichen, um eine Aufschlämmung von Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid in dem Lösungsmittel zu bilden,
(b) Extrahierens der so gebildeten Feststoffe mit Methanol über eine Zeitspanne hinweg, welche ausreicht, um eine Phasentrennung zwischen dem Lösungsmittel und Methanol zu erreichen, wobei das Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniumchlorid dann in das Methanol aufgenommen wird,
(c) Reagierens der genannten Paraisopropylbenzyltriphenylphosphoniurachlorid-Lösung mit Natriummethoxid und anschließend mit Methoxycitronellal bei einer Temperatur und einer Zeitspanne, welche ausreichen, um eis- und
trans-8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4~isopropylphenyl)-lnonen zu produzieren, und
trans-8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4~isopropylphenyl)-lnonen zu produzieren, und
(d) Hydrierens des genannten eis- und trans-S-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-l-nonens in Anwesenheit eines geeigneten Lösungsmittels und eines Palladium-Kohlenstoff-Katalysators bei einer Temperatur und über eine Zeitspanne hinweg, welche ausreichen, um das Endprodukt , 8-Methoxy-4,8-dimethyl-l-(4-isopropylphenyl)-nonan, zu erzeugen.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Schritt (a) in Anwesenheit eines n-Oktan-Lösungsmittels vollzogen wird.
3. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Schritt (a) in Anwesenheit eines n-Heptan-Lösungsmittels vollzogen wird.
4, Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Schritt (a) bei einer Temperatur von etwa 100 0C üb Zeitspanne von etwa 25 h hinweg vorgenommen wird.
5. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Schritt (a) bei einer Temperatur von etwa 135 0C üb Zeitspanne von etwa 6 h hinweg vorgenommen wird.
6. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Reaktionsteilnehmer von Schritt (a) in einem Masseverhältnis von 84,5 zu 111,5 zu 102,8 vorliegen.
7. Verfahren nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Reaktionsgemisch nach Punkt 1 mit Wasserstoffperoxid gewaschen, danach vermittels Hexan extrahiert und daran anschließend mit Methanol und Wasser gewaschen wird, um Triphenylphosphinoxid zu beseitigen.
8. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Schritt (d) in Anwesenheit eines Hexan-Lösungsmittels vollzogen wird und daß es sich bei dem dabei verwendeten Katalysator um eine Palladium-Kohlenstoff-Kombination handelt.
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