DD261004A1 - Magnetostatischer impulsgeber - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen magnetostatischen Impulsgeber insbesondere zur Indikation ferromagnetischer Spurkranzraeder stillstehender oder bewegter Schienenfahrzeuge. Durch den magnetostatischen Impulsgeber werden ohne zusaetzliche technische Einrichtungen stoerende Beeinflussungen, die durch fremde magnetische Felder hervorgerufen und auf die Signalbildung wirken, soweit reduziert, dass ausschliesslich ferromagnetische Spurkranzraeder, stehend oder bewegt, die Signalbildung ausloesen. Erfindungsgemaess wird das erreicht, indem der geschlossene hochpermeable weichmagnetische Kern und die dazugehoerende Drosselspule nicht parallel zur Ebene der Weicheisenpolschuhe angeordnet ist, sondern eine Neigung hin nach den in groesserer Anzahl angeordneten Permanentmagneten aufweist. Figur
Description
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert.
Die Figur zeigt eine Seitenansicht des Permanentmagnetsystems eines magnetostatischen Impulsgebers.
Auf einer Weicheisengrundplatte 1 befinden sich Permanentmagnete 2,3,4 und 5 gleicher Magnetisierungsrichtung mit den Weicheisenpolschuhen 6,7,8 und 9. Zwischen den Weicheisenpolschuhen 6 und 7 und zwischen den Weicheisenpolschuhen und 9 befinden sich die zu den mittleren Permanentmagneten 3 und 4, die in größerer Anzahl als die äußeren Permanentmagneten 2 und 5 vorhanden sind, hin geneigt angeordneten geschlossenen hochpermeablen weichmagnetischen Kerne mit den dazugehörigen Drosselspulen 10 und 11.
Neigungswinkel, die einen Betrag von größer zwanzig Grad erreichen, sind nicht geeignet, um die gewünschte Wirkung zu verbessern.
Difißinordnung nach der Figur ist zweckmäßig für Doppelsysteme magnetostatischer Impulsgeber geeignet. Drei- und Mehrfachsysteme sind ebenfalls denkbar.
Für die erfindungsgemäß ausgeführten Anordnungen ergibt sich bei eingeschalteten Schienenströmen bis 1 500 A und der Frequenz von 50 Hz gegenüber nicht erfindungsgemäß ausgeführten Anordnungen eine Minderung der Beeinflussung der Signalbildung auf 8%. Die Optimierung der Wirkung durch Änderung des Betrages der Neigung im Bereich geringfügig unter dem Winkel von zwanzig Grad, ist bei verschiedenen Magnetsystemen möglich.
Claims (2)
1. Magnetostatischer Impulsgeber, der aus einer Weicheisengrundplatte, aus zwei oder mehreren in einem festgelegten Abstand nebeneinander angeordneten Permanentmagneten mit gleicher Magnetisierungsrichtung und Weicheisenpolschuhen mit nahezu gleichem Potential sowie den die Abstände der Permanentmagnete überbrückende geschlossene hochpermeable Kerne mit den dazugehörenden Drosselspulen und Anordnungen zur Signalverarbeitung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der geschlossene hochpermeable weichmagnetische Kern und die dazugehörende Drosselspule (10,11) nicht parallel zur Ebene der Weicheisenpolschuhe (6,7,8,9) angeordnet sind, sondern eine Neigung hin nach den in jeweils größerer Anzahl angeordneten Permanentmagneten (3 und 4) aufweisen.
2. Magnetostatischer Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrag der Neigung einen Winkel von größer null Grad bis kleiner, gleich zwanzig Grad besitzt.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen magnetostatischen Impulsgeber insbesondere zur Indikation ferromagnetischer Spurkranzräder stillstehender oder bewegter Schienenfahrzeuge.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist ein magnetostatischer Impulsgeber bekannt, dessen gleichnamige Pole des Magnetsystems von einer oder mehreren Drosselspulen mit geschlossenem hochpermeablen weichmagnetischen Kern überbrückt sind, wobei die Änderung der Spulenimpedanz zur Signalbildung verwandt wird. Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß im Bereich der Magnetsysteme wirkende fremde magnetische Felder, hervorgerufen durch Traktionsströme in der Schiene, durch Fahrmotore oder auf andere Weise statisch oder dynamisch verursacht, die Signalbildung fehlerhaft beeinflussen. Um mindestens die Traktionsströme zu kompensieren ist eine zusätzliche Metallschiene, die sich in einem definierten Abstand von der Fahrschiene auf der äußeren schienenabgewandten Seite des Magnetsystems befindet und die an beiden Enden über eine elektrisch leitende Verbindung mit der Fahrschiene verbunden ist, vorgesehen.
Der Nachteil dieser Anordnung in Verbindung mit einem Impulsgeber ist der hohe Aufwand für Herstellung, Montage und Wartung der zusätzlichen Metallschiene und die ausschließliche Kompensation der Wirkung von Traktions-, Heiz-oder Schaltströmen in der Schiene.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, mit geringem Aufwand die sichere Indikation ferromagnetischer Spurkranzräder bei den bekannten Beeinflussungen der Signalbildung durch störende magnetische Felder zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen magnetostatischen Impulsgeber zu schaffen, der ohne zusätzliche technische Einrichtungen die durch fremde magnetische Felder hervorgerufene störende Beeinflussung der Signalbildung soweit reduziert, daß ausschließlich ferromagnetische Spurkranzräder, stehend oder bewegt, die Signalbildung bewirken. Erfindungsgemäß wird dies erreicht, indem die gleichnamiges magnetisches Potential führenden Pole der Permanentmagnetsysteme mit dem geschlossenen hochpermeablen weichmagnetischen Kern und der zugehörigen Drosselspule für die Signalbildung nicht verbunden, d. h. parallel überbrückt sind, sondern der geschlossene hochpermeable weichmagnetische Kern und die dazugehörige Drosselspule eine Neigung gegenüber einer durch die Schwerpunkte der Weicheisenpolschuhe verlaufenden gedachten Geraden hin nach den in größerer Anzahl angeordneten Permanentmagneten aufweisen.
Es wurde gefunden, daß der Betrag der Neigung einen Winkel von größer null Grad bis kleiner, gleich zwanzig Grad einnehmen kann, wobei die Abstände des Schwerpunktes des geschlossenen hochpermeablen weichmagnetischen Kernes mit der dazugehörigen Drosselspule zu einer gedachten durch die Schwerpunkte der Weicheisenpolschuhe verlaufenden Geraden keinen unmittelbaren Einfluß auf die Signalbildung haben.
Die Wirkung der erfindungsgemäßen Anordnung ist die nahezu vollständige Aufhebung der Beeinflussung der Signalbildung durch störende statische und dynamische Felder des normalen Zugbetriebes, unabhängig von deren Verursachung. Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die erzielte Wirkung ohne zusätzlichen Aufwand an Anordnungen erreicht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30414887A DD261004A1 (de) | 1987-06-25 | 1987-06-25 | Magnetostatischer impulsgeber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30414887A DD261004A1 (de) | 1987-06-25 | 1987-06-25 | Magnetostatischer impulsgeber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD261004A1 true DD261004A1 (de) | 1988-10-12 |
Family
ID=5590069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD30414887A DD261004A1 (de) | 1987-06-25 | 1987-06-25 | Magnetostatischer impulsgeber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD261004A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1288098A1 (de) * | 2001-07-30 | 2003-03-05 | Siemens Aktiengesellschaft | Radsensor |
-
1987
- 1987-06-25 DD DD30414887A patent/DD261004A1/de not_active IP Right Cessation
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