DD261766A1 - Vorrichtung zum befestigen einer biegsamen druckplatte - Google Patents

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DD261766A1 DD30445387A DD30445387A DD261766A1 DD 261766 A1 DD261766 A1 DD 261766A1 DD 30445387 A DD30445387 A DD 30445387A DD 30445387 A DD30445387 A DD 30445387A DD 261766 A1 DD261766 A1 DD 261766A1
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Erwin Dimmel
Ernst Freitag
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Polygraph Leipzig
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen einer biegsamen Druckplatte auf dem Plattenzylinder einer Rotationsdruckmaschine, bei der der Plattenzylinder mindestens einen axial verlaufenden Kanal besitzt, in dem eine Welle und auf dieser zwei Segmenthohlwellen drehbar, koaxial angeordnet sind. Zur Gewaehrleistung einer voneinander unabhaengigen Klemmung bzw. Spannung beider bzw. einer der Kanten der Druckplatte ist an der Welle und der in Drehrichtung des Plattenzylinders vorlaufenden Segmenthohlwelle je eine Klemmleiste und an der nachlaufenden Segmenthohlwelle eine Spannleiste befestigt. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen einer biegsamen Druckplatte auf dem Plattenzylinder einer Rotationsdruckmaschine.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist eine Lösung bekannt (DE-AS 1761840), bei der in einem im Plattenzylinder axial verlaufenden, die gebogenen Kanten beider Enden aufnehmenden Kanal eine Tragwelle und auf dieser zwei mit jeweils einem Längsschlitz zum Einhängen der Kanten der Druckplatte ausgestattete Segmenthohlwellen drehbar, koaxial angeordnet sind. Während die in Drehrichtung des Plattenzylinders vorlaufende Segmenthohlwelle mit der eingehängten nachlaufenden Kante der Druckplatte verdreht und damit gespannt. Eine zwischen Verstellelementen angeordnete Druckfeder bewirkt dabei ein selbsttätiges Nachspannen der Druckplatte während des Druckvorganges.
Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, daß die Kanten lediglich in Schlitzen eingehängt, jedoch nicht besonders gesichert, beispielsweise durch Klemmung, werden. Damit besteht bei sehr schnell laufenden Rotationsdruckmaschinen die Gefahr, daß die Kanten der Druckplatte bei hoher Umdrehungszahl des Plattenzylinders aus den Schlitzen herausgleiten.
Ein weiterer wesentlicher Nachteil der Vorrichtung besteht darin, daß auf Grund der fehlenden Möglichkeit einer getrennten Klemmung beider Kanten der Druckplatte bei der Anordnung mehrerer Vorrichtungen zur Mehrfachbelegung des
Plattenzylinders mit Druckplatten in Umfangsrichtung beim Auflegen oder Abnehmen einer Druckplatte jeweils die Kante der anderen, sich in Umfangsrichtung anschließenden Druckplatte mit gelöst und dabei verschoben werden kann. Außerdem besteht beim Abnehmen der Druckplatte vom Plattenzylinder die Gefahr, daß sich die nicht unter tangentialer Spannung stehende nachlaufende Kante der Druckplatte aus dem Schlitz löst und von den sie dabei überrollenden Zylindern zerstört wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine einfach herzustellende und zu bedienende Vorrichtung zu schaffen, mit der an beiden Enden mit einer einfachen Kante ausgestattete Druckplatten, insbesondere bei deren mehrfachen Anordnung in Umfangsrichtung des Plattenzylinders, sicher und rationell auf letzterem unabhängig von seiner Drehzahl befestigt werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit mindestens einem im Plattenzylinder axial verlaufenden, die gebogenen Kanten beider Enden der Druckplatte aufnehmenden Kanal, in dem eine Welle und auf dieser zwei Segmenthohlwellen drehbar, koaxial angeordnet sind, so zu gestalten, daß beide Kanten der Druckplatte getrennt voneinander geklemmt und die in Drehrichtung des Plattenzylinders nachlaufende Kante der Druckplatte zusätzlich in tangentialer Richtung gespannt werden können. Dies wird erreicht, indem erfindungsgemäß an der in Drehrichtung des Plattenzylinders vorlaufenden Segmenthohlwelle eine gegen die an der benachbarten Seitenfläche des Kanals anliegende vorlaufende Kante der Druckplatte schwenkbare Klemmleiste, an der nachlaufenden Segmenthohlwelle eine gegen die Innenseite der nachlaufenden Kante der Druckplatte schwenkbare Spannleiste und an der Welle eine gegen die Außenseite der nachlaufenden Kante der Druckplatte schwenkbare Klemmleiste befestigt ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet neben der Spannung der in Drehrichtung des Plattenzylinders nachlaufenden Kante der Druckplatte eine voneinander unabhängige Klemmung letzteren beider Kanten. Dadurch ist ein sicherer Sitz der Druckplatten auf dem Plattenzylinder auch bei sehr schnell laufenden Rotationsdruckmaschinen gewährleistet und eine Zerstörung der nachlaufenden Kante der Druckplatte wird bei der Abnahme letzterer verhindert. Bei mehrfacher Anordnung von Druckplatten in Umfangsrichtung des Plattenzylinders können die Druckplatten voneinander unabhängig befestigt und gelöst werden. Bei der Abnahme einer Druckplatte kann die zwischen mittlerer Klemmleiste und Spannleiste geklemmte nachlaufende Kante der Druckplatte durch ein gemeinsames Verschwenken dieser Leisten in Richtung der nachlaufenden Seitenfläche des Kanals entspannt und daraus resultierend die vorlaufende Kante der Druckplatte nach dem Lösen ihrer Klemmung von der vorlaufenden Seitenfläche des Kanals abgehoben werden. Darauf kann die Druckplatte unter entsprechender Verdrehung des Plattenzylinders ohne eine Beschädigung der nachlaufenden Kante der Druckplatte vom Plattenzylinder abgenommen werden, wobei zum Schluß die Klemmung der nachlaufenden Kante der Druckplatte gelöst wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich gegenüber bekannten vergleichbaren Lösungen durch einen geringen Platzbedarf, einen geringen Aufwand für die Fertigung und Montage der Einzelteile, eine hohe Funktionssicherheit und Verschleißfestigkeit sowie einen geringen Wartungsaufwand aus. Letztlich gestattet die Vorrichtung den Einsatz einfacher Bedienelemente.
Zur Einsparung gesonderter Bedienelemente für die Klemmleiste für die nachlaufende Kante der Druckplatte läßt sich die Vorrichtung derart gestalten, daß sich erfindungsgemäß diese Klemmleiste auf der einen Längsseite über Druckfedern gegen die Klemmleiste für die vorlaufende Kante der Druckplatte und mit ihrer anderen Längsseite in der ungespannten, nicht geklemmten Stellung der nachlaufenden Kante der Druckplatte gegen einen ihren Abstand zu der nachlaufenden Seitenfläche des Kanals fixierenden Anschlag abstützt. Auch üben mehrere in axialer Richtung angeordnete Druckfedern eine gleichmäßige Klemmkraft auf die nachlaufende Kante der Druckplatte aus.
Eine gleichwirkende Ausführungsvariante bei weiter reduziertem Platzbedarf besteht darin, daß erfindungsgemäß die Klemmleiste für die in Drehrichtung des Plattenzylinders nachlaufende Kante der Druckplatte als Blattfeder ausgebildet ist, die sich in der ungespannten, nicht geklemmten Stellung dieser Kante bei arretierter Welle, unter Vorspannung gegen einen ihren Abstand zu der nachlaufenden Seitenfläche des Kanals fixierenden Anschlag abstützt.
Hinsichtlich Anordnung und Gestaltung des Anschlages für die nachlaufende Kante der Druckplatte bestehen günstige Lösungsmöglichkeiten darin, daß erfindungsgemäß dieser Anschlag die Spannleiste in einer Bohrung durchsetzt und an der nachlaufenden Seitenfläche des Kanals befestigt oder mit der genannten Klemmleiste fest verbunden ist oder bei der mit sich über Druckfedern abstützenden Klemmleiste ausgerüsteten Variante mit der Welle ein Bolzen fest verbunden ist, der die in Drehrichtung des Plattenzylinders nachlaufende Segmenthohlwelle in einer Aussparung verschwenkbar durchsetzt und sich gegen den in einem Hohlraum der Brücke angeordneten Anschlag abstützt.
Weitere Gestaltungsmöglichkeiten für die Vorrichtung bestehen darin, daß e-findungsgemäß die Klemmleisten und die Spannleiste wahlweise als Blattfedern ausgebildet sind. Neben dem geringen Platzbedarf für die Blattfedern kann zusätzlich deren Elastizität funktionell vorteilhaft — beispielsweise für ein elastisches Nachspannen der nachlaufenden Kante der Druckplatte genutzt werden.
Bei der Lösungsvariante mit nicht gesondert betätigbarer, sich über Druckfedern abstützender Klemmleiste für die nachlaufende Kante der Druckplatte kann erfindungsgemäß die Welle axial in mehrere voneinander getrennte Segmente unterteilt werden. Die dadurch gewonnenen Zwischenräume können günstig für die Lagerung der mit Bedienelementen in Verbindung stehenden, durchgehenden Segmenthohlwellen genutzt werden. Außerdem reduziert sich der Fertigungsaufwand.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Klemmung der in Drehrichtung des Plattenzylinders vorlaufenden Kante und einer Klemmung sowie Spannung der nachlaufenden Kante der Druckplatte
Fig. 2: eine Variante zu Fig. 1 mit einer sich federnd abstützenden, nicht gesondert bedienbaren Klemmleiste für die nachlaufende Kante der Druckplatte
Fig.3: eine Variante zu Fig. 2 mit geändertem Anschlag für die Klemmleiste für die nachlaufende Kante der Druckplatte Fig.4: eine Variante zu Fig. 1 mit feststehender Welle und Ausführung der Klemmleiste für die nachlaufende Kante der Druckplatte als Blattfeder
Fig.5: Variante zu Fig. 1 mit einem Ersatz der Klemmleisten und Spannleiste durch je eine Blattfeder Fig.6: einen Längsschnitt A-A gemäß Fig.2 mit segmentärer Welle.
Figur 1 zeigt den Querschnitt eines Plattenzylinders 1, der einen axial verlaufenden, die gebogenen Kanten 2; 3 beider Enden der Druckplatte 4 aufnehmenden Kanal 5 besitzt, in dem eine Welle 6 und auf dieser zwei Segmenthohlwellen 7; 8 drehbar, koaxial angeordnet sind. An einer Längsseite der in Drehrichtung des Plattenzylinders 1 vorlaufenden Segmenthohlwelle 7 ist eine Klemmleiste 9 für die vorlaufende Kante 2 sowie in einem achsparallelen Schlitz der Welle 6 eine Klemmleiste 10 und an der Längsseite der nachlaufenden Segmenthohlwelle eine Spannleiste 11 jeweils für die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 befestigt.
Der Abstand der Segmenthohlwellen 7; 8 zueinander auf dem Umfang der Welle 6 ist mindestens so groß, daß die Klemmleisten 9; 10 und die Spannleiste 11 das für den Klemmvorgang der vorlaufenden Kante 2 und den Klemm-und Spannvorgang für die nächlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 erforderliche Verdrehspiel besitzen.
Zur getrennten Betätigung der Klemmleisten 9; 10 und Spannleiste 11 sind die Welle 6 und beide Segmenthohlwellen 7; 8 an der Stirnseite des Plattenzylinders 1 mit nicht dargestellten Bedienelementen — beispielsweise mit Stellschrauben in Kombination mit Federelementen ausgestattete, durch verstellbare Anschläge in ihrer Bewegung begrenzte Stellhebel —verbunden.
Die vorlaufende Kante 2 der auf dem Plattenzylinder 1 zu befestigenden Druckplatte 4 wird in den Kanal 5 eingeführt und an dessen in Drehrichtung des Plattenzylinders 1 vorlaufenden Seitenfläche 12 zur Anlage gebracht und dann durch ein Verschwenken der vorlaufenden Segmenthohlwelle 7 nach links mit der Klemmleiste 9 geklemmt. Hierauf wird die Druckplatte 4 unter einer entsprechenden Verdrehung des Plattenzylinders 1 auf dessen Umfang aufgelegt und dann ihre nachlaufende Kante 3 in den Spalt zwischen der an der nachlaufenden Seitenfläche 13 des Kanals 5 anliegende Spannleiste 11 und der nach links abgeschwenkten Klemmleiste 10 radial eingeführt und nachfolgend durch ein Verschwenken der Welle 6 mit der Klemmleiste 10 an ihre Außenseite 15 bei gleichzeitig an der Spannleiste 11 anliegender Innenseite 14 geklemmt. Abschließend wird die so geklemmte nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 durch ein gemeinsames Verschwenken der Klemmleiste 10 und Spannleiste 11 infolge Verdrehens der nachlaufenden Segmenthohlwelle 8 und der Welle 6 gespannt.
Beim Abnehmen der Druckplatte 4 wird unter Umkehrung der beschriebenen Vorgänge zunächst die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 entspannt, so daß sich nach dem Entklemmen der vorlaufenden Kante 2 der Druckplatte 4 letztere unter Verdrehung des Plattenzylinders 1 von desen Umfang abziehen läßt, und abschließend die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 nach der Entklemmung aus dem Kanal 5 entnommen werden kann. Diese Verfahrensweise garantiert eine beschädigungslose Abnahme der Druckplatte 4, da ein Auswalzen bzw. Beschädigen der zunächst noch im Kanal 5 gesicherten nachlaufenden Kante 3 der Druckplatte 4 beim Verdrehen des Plattenzylinders 1 verhindert wird.
Bei einer Mehrfachbelegung des Plattenzylinders 1 mit Druckplatten 4 in Umfangsrichtung sind entsprechend mehrere erfindungsgemäße Vorrichtungen zur Befestigung der Druckplatten 4 vorzusehen. Dabeiist in Fig. 1 die vorlaufende Kante 2 der ersten Druckplatte und die nachlaufende Kante 3 der letzten Druckplatte in Umfangsrichtung des Plattenzylinders 1 zugehörig.
Die getrennt betätigbaren Klemmleisten 9; 10 und Spannleiste 11 garantieren eine voneinander unabhängige Befestigung aller Druckplatten 4 in Umfangsrichtung des Plattenzylinders 1.
Auch ist mit den erfindungsgemäßen Vorrichtungen die getrennte Befestigung mehrerer einzelseitenbreiter Druckplatten längs des Plattenzylinders 1 möglich, indem die Bedienelemente für die jeweils innen und außen auf dem Umfang des Plattenzylinders 1 angeordneten Einzelseitendruckplatten wechselseitig an beiden Stirnseiten des Plattenzylinders 1 angeordnet sind.
Eine mittels Schrauben lösbar in den Plattenzylinder 1 eingesetzte Brücke 16 gemäß (Fig. 1 bis 5) erleichtert die Montage und insbesondere Demontage im Reparaturfall der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die Fig.2 und 3 zeigen sich hinsichtlich ihrer Funktion nicht unterscheidende Ausführungsvarianten zu Fig. 1, bei denen sich die Klemmleiste 10 für die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 über mehrere Druckfedern 17 längs des Plattenzylinders 1 gegen die Klemmleiste 9 für die vorlaufende Kante 2 der Druckplatte 4 abstützt. Auf der anderen Längsseite wird bei Fig.2 die Schwenkbewegung der Klemmleiste 10 für die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 durch einen die Spannleiste 11 in einer Bohrung 18 durchsetzenden, an der in Drehrichtung des Plattenzylinders 1 nachlaufenden Seitenfläche 13 des Kanals 5 im Plattenzylinder 1 befestigten Anschlag 19 begrenzt, so daß beim Zurückschwenken der Spannleiste 11 nach rechts bei gleichzeitig aus ihrer Bohrung 18 heraustretenden Anschlag 19 ein Einführspalt für die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 entsteht, und bei Fig. 3 ist für den gleichen Zweck ein die nachlaufende Segmenthohlwelle 8 in einer Aussparung 20 verschwenkbar durchsetzender Bolzen 21 verbunden, der sich im ungeklemmten, ungespannten Zustand der nachlaufenden Kante 3 der Druckplatte 4 gegen einen den Abstand der Klemmleiste 10 für die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 zu der nachlaufenden Seitenfläche 13 des Kanalr 5 fixierenden, in einem Hohlraum 22 der Brücke 16 des Plattenzylinders 1 angeordneten Anschlag 23 abstützt.
Figur 4 zeigt eine abgewandelte Lösung zu Fig. 2, bei der die Klemmleiste für die nachlaufende Kante der Druckplatte 4 als einein einer arretierten Welle 6 befestigte Blattfeder 24 ausgebildet ist, die sich bei ungeklemmter, nicht gespannter nachlaufender Kante 3 der Druckplatte 4 bereits unter Vorspannung elastisch gegen den Anschlag 19 abstützt.
Der besondere Vorteil der Ausführungsvarianten gemäß Fig. 2; 3 und 4 besteht darin, daß für die Klemmleiste 10 bzw. Blattfeder 24für die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 keine Bedienelemente erforderlich sind und eine gleichhmäßige Klemmkraft in Längsrichtung auf die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 ausgeübt wird.
Auf Grund dieses Sachverhaltes kann die die Klemmleiste 10 für die nachlaufende Kante 3 der Druckplatte 4 tragende Welle 6 gemäß Fig. 6 nach Schnitt A-A von Fig. 2 in einzelne Segmente längs des Plattenzylinders 1 unterteilt werden.
Figur 5 zeigt eine Variante zu Fig.1, bei der die Klemmleisten 9; 10 und die Spannleiste 11 jeweils als Blattfedern 24; 26; 27 ausgebildet sind. Neben dem relativ geringen Raumbedarf für die Blattfedern kann deren Elastizität zusätzlich für die Klemmung beider Kanten 2; 3 der Druckplatte 4 und insbesondere für die Spannung in Form eines Nachspanneffektes für die nachlaufende Kante 3 genutzt werden. Die Vorrichtungen gemäß Fig. 5 und Fig. 4 können auch im Sinne des wahlweisen Ersatzes einer oder beider Klemmleisten 9; 10 bzw. der Spannleiste 11 durch jeweils eine Blattfeder 24; 26; 27 variiert werden.

Claims (8)

  1. .1. Vorrichtung zum Befestigen einer biegsamen Druckplatte auf dem Plattenzylinder einer Rotationsdruckmaschine mit mindestens einem im Plattenzylinder axial verlaufenden, die gebogenen Kanten beider Enden der Druckplatte aufnehmenden Kanal, in dem eine Welle und auf dieser zwei Segmenthohlwellen drehbar, koaxial angeordnet sind, gekennzeichnet dadurch, daß an der in Drehrichtung des Plattenzylinders (1) vorlaufenden Segmenthohlwelle (7) eine gegen die an der benachbarten Seitenfläche (12) des Kanals (5) anliegende vorlaufende Kante (2) der Druckplatte (4) schwenkbare Klemmleiste, (9) an der nachlaufenden Segmenthohlwelle (8) eine gegen die Innenseite (14) der nachlaufenden Kante (3) der Druckplatte (4) schwenkbare Spannleiste (11) und an der Welle (6) eine gegen die Außenseite (15) der nachlaufenden Kante (3) der Druckplatte (4) schwenkbare Klemmleiste (10) befestigt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich die Klemmleiste (10) für die in Drehrichtung des Plattenzylinders (1) nachlaufende Kante (3) der Druckplatte (4) auf der einen Längsseite über Druckfedern (17) gegen die Klemmleiste (9) für die vorlaufende Kante (2) der Druckplatte (4) und mit ihrer anderen Längsseite in der ungespannten, nicht geklemmten Stellung der nachlaufenden Kante (3) der Druckplatte (4) gegen einen ihren Abstand zu der nachlaufenden Seitenfläche (13) des Kanals (5) fixierenden Anschlag (19) abstützt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Klemmleiste (10) für die in Drehrichtung des Plattenzylinders (1) nachlaufende Kajite (3) der Druckplatte (4) als Blattfeder (24) ausgebildet ist, die sich in der ungespannten, nicht geklemmten Stellung dieser Kante (3) bei arretierter Welle (6), unter Vorspannung gegen einen ihren Abstand zu der nachlaufenden Seitenfläche (13) des Kanals (5) fixierenden Anschlag (19) abstützt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Anschlag (19) an der in Drehrichtung des Plattenzylinders nachlaufenden Seitenfläche (13) des Kanals (S) befestigt ist und die Spannleiste.(H) in einer Bohrung (18) durchsetzt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Anschlag (19) fest mit der Klemmleiste (10) für die in Drehrichtung des Plattenzylinders (1) nachlaufende Kante (3) der Druckplatte (4) verbunden ist und die Spannleiste (11) in einer Bohrung (18) durchsetzt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß mit der Welle (6) ein Bolzen (21) fest verbunden ist, der die in Drehrichtung des Plattenzylinders (1) nachlaufende Segmenthohlwelle (8) in einer Aussparung (20) verschwenkbar durchsetzt und sich gegen den in einem Hohlraum (22) der Brücke (16) angeordneten Anschlag (23) abstützt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Klemmleisten (9; 10) und die Spannleiste (11) wahlweise als Blattfedern (24; 26; 27) ausgebildet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Welle (6) axial in mehrere voneinander getrennte Segmente (25) unterteilt ist.
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