DD271258A1 - Mittel zur chemotherapie von kulturpflanzenvirosen - Google Patents

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DD271258A1
DD271258A1 DD31444588A DD31444588A DD271258A1 DD 271258 A1 DD271258 A1 DD 271258A1 DD 31444588 A DD31444588 A DD 31444588A DD 31444588 A DD31444588 A DD 31444588A DD 271258 A1 DD271258 A1 DD 271258A1
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chemotherapy
preparations
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plant viruses
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DD31444588A
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Gottfried Schuster
Kiril A Davarski
George N Vassiljev
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Univ Leipzig
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Abstract

Die Erfindung betrifft Mittel zur Chemotherapie von Kulturpflanzenvirosen. Das Ziel der Erfindung besteht in der Verbesserung der chemotherapeutischen Massnahmen gegen Pflanzenviren. Die Aufgabe wird im Auffinden neuer chemischer Wirkstoffe gesehen, die aufgrund ihrer chemischen Konstitution in Verbindung mit Hilfs- und Traegerstoffen die Replikation von Pflanzenviren hemmen und damit u. a. die Moeglichkeit zur Praeparatenrotation und hierdurch zur Vorbeugung gegenueber der Herausbildung gegen eine Chemotherapie resistenter Virusstaemme erweitern. Die Aufgabe wird durch den Einsatz von Praeparationen geloest, die Thiazoline, Thiazole bzw. Benzothiazole der allgemeinen Formeln I, II und III enthalten. Spritzbruehen, die die erfindungsgemaessen Verbindungen als Wirkstoff enthalten, verhindern oder verlangsamen, auf virusgefaehrdeten Pflanzen aufgebracht, die Vermehrung wirtschaftlich bedeutsamer Pflanzenviren, besonders solcher, die im Kartoffelbau stark schaedigen. Kombinierte Ausbringung zusammen mit 2,4-Dioxohexahydro-1,3,5-triazin oder anderweitigen hydrierten Triazinen steigert diese Wirkungen. Kombinierte oder alternierende Anwendung verschiedener Praeparationen kann Resistenzbildung verhindern. Formeln I, II und III

Description

-2- 271258 Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In den letzten Jahren ist eine größere Anzahl von Päparaten aufgefunden bzw. entwickelt worden, die die Vermehrung von Pflanzenviren hemmen. Zu diesen gehören Analoga von Purin- und Pyrimidinbasen bzw. von entsprechenden Nucleosiden und Nucleotiden, Antibiotika aus Mikroorganismen oder höheren Pflanzen, Polyanionen, substituierte Triazine und hydrierte Triazine, Harnstoffe, Thioharnstoffe, Guanidine, bestimmte Verbindungen mit Azinstruktur, Thiadiazole, Oxazole, a-Benzylthiocarbonyliminoverbindungen, Arylsulfonate, synthetische Lysolecithine, Fraktionen biogener Lipide, ex razelluläre Biolipide und Lignosulfonate. Eine Übersicht hierfür ist u. a. in den Patentschriften DD-PS 157662 vom 1.12.1982 und DD-PS 244908 vom 22.4.1987 gegeben. Noch immer bedarf die antiphytovirale Chemotherapie jedoch dringend der Weiterentwicklung. Einerseits sind noch wirksamere Päparate wünschenswert. Darüber hinaus wirken die meisten antiphytoviralen Verbindungen nur gegen eine begrenzte Anzahl von Viren, wie das ähnlich bei Fungiziden und verschiedenen Insektiziden bezüglich ihrer Wirkung gegen Schadpilze und Schadinsekten seit langem bekannt ist. Schließlich ist infolge der starken Mutabilität einer großen Zahl von Pflanzenviren zu befürchten, daß sehr rasch gegenüber den antiviralen Präparaten resistente Virusformen entstehen, wenn die entsprechenden Viren nur mit einem Präparat oder einigen wenigen Präparaten bekämpft werden können. Dem soll vorgebeugt werden, indem neue antiphytovirale Verbindungen von hoher Effektivität und mit anderen Wirkungsmechanismen aufgefunden werden, die die Möglichkeiten zur Präparaterotation bzw. Präparatokombination erweitern und in Kombination mit bekannten antiphytoviralen Verbindungen, besonders mit 2,4-Dioxohexahydro-1,3,5-triazin (DD-PS 115 566 v. 12.10.1975), hochwirksame Präparate ergeben.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in einer weiteren Verbesserung der ant'phytoviralen Chemotherapie. Diese soll durch Mittel mit hoher antiphytoviraler Aktivität erreicht werden, die besonders in Kombination mit DHT zum Ausdruck kommt. Gleichzeitig soll durch Präparatekombination und/oder Erweiterung der Präparaterotation Resistenzerscheinungen vorgebeugt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, chemische Wirkstoffe aufzufinden, die aufgrund ihrer chemischen Konstitution eine wirkungsvolle Chemotherapie ermöglichen. Sie sollen geeignet sein, die Replikation von Pflanzenviren zu hemmen und das Spektrum der chemotherapeutisch erfaßbaren Pflanzenviren zu erweitern. Ferner sollen die neuen Wirkstoffe bzw. die mit diesen hergestellten Präparationen (= Mittel) dazu beitragen, Resistenzerscheinungen bei Viren gegenüber Chemotherapeutika vorzubeugen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Bekämpfung von Pflanzenviren Mittel verwendet werden, die Thiazole, Thiazoline bzw. Benzothiazole der allgemeinen Formeln
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Die Mittel können neben einer oder mehreren der erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formeln I und Il Verdünnungsmittel und/oder Lösungsmittel, darüber hinaus gegebenenfalls Tenside, Haftmittel und/oder weitere Formulierungsmittsl c ithalten. Zusammen mit hydrierten Triazinen ausgebracht, erhöht sich ihre antiphytovirale Wirkung synergistisch.
Die erfindungsgemäßen Mittel zeigen auf Grund ihrer chemischen K' .istitution eine ausgeprägte antivirale Wirkung. Gute. Erfolge werden insbesondere bei der Bekämpfung wirtschaftlich bedeutsamer Kartoffelvirosen, z. B. verschiedener Mosaikerkrankungen (Erreger: u.a. Kartoffel-X- und Kartoffel-A-Virus) ui,-' der Blattrollkrankheit der Kartoffel (Erreger: Blattrollvirus der Kartoffel) sowie verschiedener Viruskrankheiten der Tomate und des Tabaks erzielt. Die erfindungsgemäßen Verbindungen bedeuten eine bedeutsame Ergänzung der bisherigen Palette der antiphytoviralen Präparate. Diese ermöglicht es, die Präparaterotation zu erweitern, d.h. nacheinander, z.T. in verschiedenen Versuchsjahren aufeinanderfolgend, eine größere Anzahl von Präparaten zur Anwendung zu bringen und somit der Selektion von Virusstämmen, die gegen bestimmte antiphytovirale Präparationen resistent sind, entgegenzuwirken. Auch durch Präparationen, in denen verschiedene Präparate zur gleichen Zeit zur Anwendung kommen, kann dieses Ziel erreicht werden. Zur Erzielung eines für die Praxis ausreichenden Schutzes gegen Ertragsminderungen durch Virusbefall genügen im allgemeinen Aufwandmengen von 0,5 bis 10kg/ha. Die Formulierung und Applikation der erfindungsgemäßen Mittel können nach den bekannten praxisüblichen Methoden erfolgen. So können Wirkstoffe mit inerten Verdünnungsmitteln und geeigneten Formulierungsmitteln versetzt und zu Spritzpulvern, Pasten, Emulsionskonzentraten, Granulaten usw. verarbeitet werden. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Wirkstoffgehalt 10 bis 90%, in Granulaten 5 bis 50% des Mittels ausmacht. Die Mittel können vor der Anwendung mit Wasser tu Spritzbrühen dispergiert und mit den gebräulichen Spritz-, Sprüh- und Nebelgeräten ausgebracht werden. Durch Granulierung der Wirkstoffe mit geeigneten Stoffen, die eine allmähliche Freisetzung der Wirkstoffe im Boden ermöglichen, kann mit einer Behandlung vor der Bestellung der Felder ein lange Zeit vorhaltender Schutz erreicht werden. Die erfindungsgemäßen Synergisten können mit dem jeweiligen antiphytoviralen Pflanzenschutzmittel in einer gemeinsamen Präparation kombiniert sein, die darüber hinaus Tenside, Haftmittel und/oder weitere Formulierungsmittel enthalten kann. Der erfindungsgemäße Synergist kann jedoch ebenso wie das jeweilige antiphytovirale Pflanzenschutzmittel auch getrennt zu Präparationen verarbeitet werden, die jeweils Tenside, Haftmittel und/oder weitere Formulierungsmittel enthalten. In diesen Fällen können die beiden Präparationen so gestaltet sein, daß sie vor der Ausbringung auf die Pflanzen in Tankmischungen vereinigt und dann rationell gemeinsam ausgebracht werden.
Ausführungsbeispiele
Zur Kennzeichnung der antiphytoviralei Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen sowie deren Wirkungsverstärkung durch hydriertes Triazin, bes. 2,4-Dioxehexahydro-1,3,5-triazin (DHT), wurde ein praxisnaher Ganzpflanzentest herangezogen. Als Wirtspflanze diente der Tabak (Nicotiana tabacum ,Samsun'), als Testvirus das Kartoffel-X-Virus (= PVX = potato virus X). Dieses wird in der Regel in ähnlicher Weise durch antiphytovirale Verbindungen beeinflußt wie das Kartoffel-Α-, -M-, -S- und -X-Virus sowie das Blattrollvirus. Die in den Beispielreihen angeführten Ergebnisse gelten somit für zahlreiche wirtschaftlic ι bedeutsame Viren. PVX wurde unter Verwendung eines Abrasivums (Karborundpuder, Korngröße 500) in untere Blätter von Nicotiana tabacum ,Samsun' inokuliert. Jeweils 2 Tage vor und 2 sowie 7 Tage nach der Inokulation wurden die einzelnen unter Vermittlung von Tween 80 (0,125%) gelösten Präparate oder Synergisten bzw. die Kombinationen von Präparat und Synergist unter Zusatz von 0,2% Fekama-Hafimittel in den in den Beispielreihen angegebenen Konzentrationen bis zur Tropfnässe gesprüht. Das entspricht einer Aufwandmenge von 600I Spritzbrühe je Hektar. Die Kontrollen wurden mit Wasser unter Zusatz von 0,125% Twoen 80 und 0,2% Fekama-Haftmittel besprüht.
12-15 Tage, in der Regel 13 Tage nach der Inokulation wurde die Viruskonzentration in sekundär infizierten Blättern, die vom obersten inokulierten Blatt durch mindestens 2 Blätter getrennt waren, serologisch im Präzipitationstropfentest unter Anwendung der Verdünnungsendpunktbestimmung ermittelt. Die Test- und Berechnungsoperationen sind bei G. SCHUSTER, Archiv Phytopathol. u. Pflanzenschutz 13,1977,231-241, eingehend beschrieben. Jedes Versuchsglied umfaßte 8 bis 10 Einzelpflanzen, bei denen die Viruskonzentration jeweils getrennt bestimmt wurde. Aus den Einzelergebnissen wurde für jedes Versuchsglied der Mittelwert gebildet. Diese mittleren Viruskonzentrationen sind in den Beispielen relativ zur Kontrolle angegeben.
Je niedriger diese Werte, desto besser ist die Wirkung der Präparate. Die Signifikanz der zwischen Kontrolle bzw. anderweitigem Bezugswert und Versuchsgliedern vorgefundenen, in Relativwerten zum Ausdruck gebrachten Differenzen wurde im t-Test geprüft. Das Prüfergebnis wurde neben den in Prozentsätzen zum Ausdruck gebrachten Differenzen in den L-okannten Symbolen angegeben.
+ + :1%>p>0,1%
ρ = Überschreitungswahrscheinlichkeit.
In Beispielreihe 1 ist gezeigt, daß die erfindungsgemäßen Thiazoline, Thiazole und Benzothiazole die Konzentration des Kartoffel-X-Virus in sekundär infizierten Blättern von Nicotiana tabacum ,Semsun' z.T. beträchtlich zu verringern vermögen. Eine
besonders starke Hemmwirkung wird durch 2-Mercaptothiazolin erreicht.
Als außerordentlich antiphytoviral aktiv hat sich auch das 2-Hydroxylamino-BT erwiesen. Antiphytoviral aktive Verbindungen
ergeben, sich auch, wenn der Grundkörper in 2- und gleichzeitig in 6-Stellung substituiert wird, wie am Beispiel des2-Dirriüthylamino-6-ethoxy-BT und des 2-Mercapto-6ethoxy-BT gezeigt worden ist. Auch bei teilweiser Hydrierung des
Benzolrings des Benzothiazols ergeben sich antiphytoviral aktive Verbindungen, doch übertrifft die antiphytovirale Wirkung der
hydrierten Verbindungen nicht diejenige der entsprechenden Benzothiazole, wie am Beispiel der entsprechenden 2-Amino-
Verbindungen gezeigt worden ist. In Beispielreihe 2 ist dargestellt, daß in Kombination mit geringen Mengen von 2,4-Dioxohexahydro-1,3,5-triazin (0,35mM)
durch die erfindungsgemäßen Verbindungen die Viruskonzentration im Vergleich zu den Kontrollen außerordentlich starkvermindert wird, und zwar selbst dann, wenn die erfindungsgemäßen Verbindungen, allein angewendet, die Viruskonzentrationüberhaupt nicht beeinflussen, wie das z. B. bei 2-Amino-4,5-diphenylthiazol, 2-Acetamido-5-nitrothiazol, Benzothiazol sowie2-Amino-6-ethoxybenzothiazol der Fall ist.
-4- 271 2Ü8
Beispielreihe 1
Verminderung der Konzentration des Kartoffel-X-Virus in sekundär infizierten Blättern von Nicojana tabacum ,Samsun' durch die erfindungsgemäßen substituierten Thiazoline (THI), Thiazole (THO), bzw. Benzothiazole (BT) bei Aufwandmengen von 5mmol. Als Lösungsvermittler diente Tween 80 (0,125%). Untersuchung im zweiten Blatt über dem inokulierten Blatt 13 Tage nach der Inokulation. HK % gibt an, wie hoch die Viruskonzentration in behandelten Pflan;· an im Vergleich zur Kontrolle (= 100 %) ist. Je niedriger dieser Wert, desto größer ist die Virushemmung.
Verbindung
HK %
2-Mercapto-THI
2-Amino-THI
2-Phenylimino-3,4-diphenyl-THI
2-Amino-THO
2-(1-Naphthylamino)-THO
2-Amino-BT
2-Amino-4,5,6,7 tetrahydro-BT
2-Amino-6-methyl-BT
2-Benzothiazolylhydrazin
2-Hydroxylamino-BT
2-Dimetliylamino-6-ethoxy-BT
2-lsopropylidenhydrazino-BT
2-Phenylamino-BT
N-Phenyl-N'-2-benzothiazolylhdrazin
2-Nitro-BT
2-Mercapto-6-ethoxy-BT
2-Hydroxyphenyl-BT
35++ + 71· 42+ + 57+ 52+ 52+ 62* 76' .71*
12,5+++ 52+ 41++ 71' 64* 57* 54+ 62'
Beispielreihe 2
Synergistische Steigerung der antiphytoviralan Aktivitäten der erfindungsgemäßen substituierten Thiazoline (THI), Thiazole (THO) bzw. Benzothiazole (BT) durch Kombination mit 2,4-Dioxohexahydro-1,3,5-triazin (DHT; 0,35 mmol) in sekundär infizierten Blättern von Nicotiana !abacum ,Samsun'. Es ist jeweils angegeben, wie hoch die Viruskonzentration in behandelten Pflanzen im Vergleich zur Kontrolle ist (= HK %). Kombi = Kombinationsbehandlung, erf. Vb = erfindungsgamäße Verbindung
Verbindung Verminderung d. Viruskonz. auf 19+ + + 13+++
% der Kontrolle!= HK) 19+ + + 15+++
2-Amino-4-phenyl-THO 87' 14++ + 10+++
2-Amino-4,5-diphenyl-THO 100' 19++ + 13+++
2-(1-Naphtylamino)-THO 52- 15+++ 8,2+++
2-Acetamido-5-nitro-THO 100* 12++ + 9,75+ + +
2-Mercapto-THI 35++ + 19+++ 13+++
2-Phenylimino-3,4-diphenyl-THI 42+ + 100' 71 +
Benzothiazol 100* 19+++ 13+++
2-Amino-6-ethoxy-BT 100* 14+ + + 10+++
2-lsopropylidenhydrazino-BT 76* 19+++ 12,5++ +
2-Nitro-BT 57* 15++ + 12,5++ +
2-Hydroxy-BT 100*
2-Mercapto-6-ethoxy-BT 54+

Claims (3)

1. Mittel zur Chemotherapie von Kulturpflanzenvirosen, dadurch gekennzeichnet, daß sie neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen Verbindungen der allgemeinen Formeln
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oder
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υ !id R" für H, C(IIr oder -TTOn atslieu»
2. Mittel entsprechend Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Präparationen neben den erfindungsgemäßen Wirkstoffen auch Tenside, Haftmittel und weitere Formulierungsmittel und gegebenenfalls Hilfsstoffe zur Bildung von Granulaten enthalten.
3. Mittel entsprechend Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe durch hydrierte Triazine synergistisch verstärkt wird.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Mittel zur Chemotherapie von Kulturpflanzenvirosen. Diese ermöglichen es, nicht nur die unzureichend wirksamen, sog. klassischen antiviralen Maßnahmen, zu denen z. B. Bekämpfung der Virusvektoren, u. a. der virusübertragenden Blattläuse sowie Selektion, d. h. Entfernung erkrankter Pflanzen aus Zuchumaterial, gehören, durch direkte Maßnahmen zu ergänzen. Sie beugen darüber hinaus auch der Herausbildung von Viren mit Resistenz gegenüber bekannten chemotherapeutischen Maßnahmen vor, indem es möglich wird, die angewendeten Präparate ständig zu wechseln oder in Kombinationen zur Anwendung zu bringen.
DD31444588A 1988-04-06 1988-04-06 Mittel zur chemotherapie von kulturpflanzenvirosen DD271258A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006122011A3 (en) * 2005-05-09 2007-05-03 Achillion Pharmaceuticals Inc Thiazole compounds and methods of use
US20220225615A1 (en) * 2019-05-13 2022-07-21 Agrematch Ltd. Compositions for crop protection

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2006122011A3 (en) * 2005-05-09 2007-05-03 Achillion Pharmaceuticals Inc Thiazole compounds and methods of use
US8088806B2 (en) 2005-05-09 2012-01-03 Achillion Pharmaceuticals, Inc. Thiazole compounds and methods of use
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