DD274762A5 - Verfahren zur fermentationsbehandlung der nebenprodukte und/oder abfaelle von schlachthaeusern, besonders zur herstellung von futter - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fermentationsbehandlung der Nebenprodukte und/oder Abfaelle von Schlachthaeusern, insbesondere zur Herstellung von Futtermitteln, bei dem der Grundbrei durch Zerkleinern, Mischen und Vermindern der Keimmenge durch Waermebehandlung hergestellt und nach Abtrennen des Fettes mit einer Kohlenhydratquelle, zweckmaessig mit Melasse, vermischt wird. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Brei mit einer saeuernden Starterkultur, deponiert bei der Nationalsammlung von Landwirtschaftlichen und Industriellen Mikroorganismen, Budapest, Ungarn mit Stammzeichen Lactobacillus jensenii unter Nr. 00270 oder mit Stammzeichen Lactobacillus plantarum unter Nr. 00269, gepfropft und inkubiert wird.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fermentationsbehandlung der Nebenprodukte und/oder Abfälle von Schlachthäusern (nachfolgend kurz Nebenprodukte genannt), insbesondere zur Herstellung von Futtermitteln.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Unter Nebenprodukten der Schlachthäuser sind solchu Stoffe zu verstehen, die bei der Abschlachtung der Tiere, vorzugsweise von Schweinen, Rindern, Schafen und Geflügel, erhalten werden und im allgemeinen nicht aus quergestreiftem Muskel· und Bindegewebe (Fleisch), bzw. Fettgewebe (Speck) bestehen. Ein Teil der Nebenprodukte wird zur Verköstigung, ein anderer als Futtermittel verwendet und ein Teil wird weggeworfen, wodurch die Verunreinigung der Umgebung erhöht wird.
Zu den im allgemeinen als Futtermittel verwendeten Nebenprodukte gehdien die weichen Stoffe, die für die menschliche Ernährung nicht oder schlecht geeignet sind (Innereien, einzelne Teile das Magen- und Darmsystems), sowie Blut, Knochen, gegebenenfalls Felle und Federn. Nach entsprechender Behandlung werden neuerdings auch der Kot und der Harn - die noch bedeutende Mengen von Nährstoffen enthalten-verwendet.
Die bekannten Methoden zur Herstellung von Futtermitteln haben einen doppelten Zweck: einerseits sollen sie die Vernichtung von Mikroorganismen, die gesundheitliche Schäden, insbesondere an Tieren verursachen können, gewährleisten, zum anderen sollen sie die Fortpflanzung der aus Nachinfektionen herrührenden oder überdauernden Bakterien verhindern.
Diese zoohygienische Wirkung kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Die unerwünschten Bakterien werden im allgemeinen durch Wärrrw vernichtet, für das Erreichen dor Haltbarkeit werden aber verschiedene Methoden verwendet. Das gewöhnlich verwendete Verfahren ist die Trocknung, der Wassergehalt des trockenen Pulvers ist nämlich so klein, daß sich die Bakterien nicht fortpflanzen können. Die üblichst'- Methode der Aufbewahrung im nassen Zustand ist die Verminderung des pH-Wertes auf ungefähr 3,5 durch Zugabe eins, organischen oder anorganischen Säure (Model THF production line of feddor meat mash, Prospekt der Firma MEZÖGEP, Monor, Ungarn).
Bei einer anderen nassen Methode wird der pH-Wert des Nebenproduktbreis durch Fermentierung vermindert. Es wird gegebenenfalls durch Lüften eine exothermische Reaktion ausgelöst, wodurch die unerwünschten Bakterien durch die Temperaturerhöhung vernichtet werden iOshida, T., et al: Fermentation of Slaughter-House Residuum and Palatabilily of Fermented Slaughter-house Residuum for Pigs, Japanese.!, of Zootechn. Sei.57.10.1986).
Zahlreiche Publikationen beschäftigen sich mit der Bearbeitung der Nebenprodukte von Schlachthäusern.
Die oben genannte Oshida Publikation beschreibt ein Verfahren und eine Einrichtung, mit denen Abfälle von Schlachthäusern behandelt werden können. Das Wesen der Behandlung liegt darin, daß durch Belüftung in verschiedenem Ausmaß eine exotherme Fermentation durchgeführt wird. Mit dieser Methode können gewisse Bakterien vernichtet werden, und andererseits kann die erwünschte pH-Verminderung und das geschmackvolle Futti. gesichert werden. Der Nachteil dieser Methode liegt jedoch darin, daß die Fermentation eventuell schwer lenkbar ist, was auch die unbeständigen pH-Werte bestätigen.
In dem Artikel (Studios on the Effects of Liquid Fermented Feed of Swine Waste (excreete und urine) on Finishing Pigs with Special Reference to the Effect on Meat Quality and Particularly on Meat Flavor by Sensor Test, The Jap. J. of Swine ScI. 19.3.1982) Oshida et al. wurde festgestellt, daß das aus Kot und Harn von Schweinen durch aerobische Belüftungs-Fermentation hergestellte Futter nach dem Verfüttern den Geschmack des Schweinefleisches je nach der Kochmethode erheblich verändert. Weitere Veröffentlichungen von Oshida et al. (Effects of Fermented Slaughter-house Residuum on Pork Quality, Bull, of Anim. Hag. 24.1986; Effects of Fermented Slaughter-house Residuum of Growth and Blood Characetristics of Finishing Pig Bull, of Anim. Hag.23.1986) befassen sich mit Untersuchungen bei denen die Fleischqualität d-r Tiere, die mit nern durch einen spontanen Fermentationsprozeß hergestellten Futter gefüttert wurden, und die Änderungen im Blut und das Wachstum der Schweine geprüft wurden. Hierbei konnte kein Unterschied zwischen don einzelnen physiologischen Eigenschaften der mit dem Kontrollfutter und dem geprüften Futter gefütterten Tiore beobachtet werden.
Nach dem Prospekt der bereits genannten Firma MEZÖGEP (Monor, Ungarn) wird die Haltbarkeit der Nebenprodukte von Schlachthäusern durch Behandlung mit Säure gesichert. Die Behandlung mit anorganischer Säure ist jedoch nachteilig für die Tiere, sie kann zu Darmgeschwüren führen, oder die Tiere lehnen das Futter ab.
Die oben beschriebenen Methoden haben verschiedene Nachteile. Be< der Haltbarmachung durch Trocknung ist der Energiebedarf sehr hoch, bei der Wärmebehandlung bei hohen Temperaturen vermindert sich durch diese der biologische Wert bedeutend, und schließlich schmeckt das so hergestellte Futter den Tieren nicht.
Der Nachteil der Konservierung mit Säure liegt darin, daß die Verwendung von anorganischen Säuren häufig zu einer Ablehnung des Futters durch die Tiere führt. Die Methode kann auch zu physiologischen Nachteilen, nämlich zu Änderungen im Magen- und Darmsystem und zur Fressenlust, führen. Die Verwendung von organischen Säuren hat ähnliche Nachteile, zu denen noch eine Erhöhung der Kosten hinzukommt. Der größte Nachteil des spontanen Fermentationsverfahrens liegt jedoch in dessen Spontaneität. Es ist nämlich ziemlich zufällig, welche Bakteriengruppen sich vermehren, und aus technologischen und gesundheitlichen Gründen ist es keinesfalls gleichgültig, welche Bakterien aurch die Verminderung des pH-Wertes, wobei auch noch die Stoffwechsellage eine Rolle spielt, beeinflußt werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Verfahren zu beseitigen und ein Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln aus Nebenprodukten von Schlachthäusern auf dem Fermentationswege auszuarbeiten, das ein schmackhaftes Produkt mit vorteilhaften physiologischen Eigenschaften ergibt. Das Verfahren soll ferner eine bedeutende Energieeinsparung bringen, einen sicher lenkbaren Prozeß darstellen, und das Endprodukt soll nicht gesundheitsschädlich sein.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es wurde gefunden, daß die Vermehrung der unerwünschten Mi'iroflora wirkungsvoll verhindert und ein in gesundheitlicher Hinsicht einwandfreies Futter mit entsprochenden Eigenschaften aus den Nebenprodukten von Schlachthäusern hergestellt werden kann, wenn die Nebenprodukte nach einer Verminderung der Keimmenge durch Wärmebehandlung durch künstliche Pfropfung mit einer sich den gegebenen Produktionsumgebungen und -bedingungen gut anpassenden, spezifischen, selbst isolierten, sich von den bisher als Starterkultur verwendeten bekannten Stämmen unterscheidenden, durch Deponierung genau definierten sauren Starterkultur behandelt werden. Das erhaltene Futter ze'gt einen sehr niedrigen pH-Wert, der eine günstige Haltbarkeit sichert.
Die Erfindung betrifft also ein Verfahren zur Fermentationsbehandlung der Nebenprodukte und/oder Abfälle von Schlachthäusern, insbesondere zur Herstellung von Futtermitteln, bei dem der Grundhrei durch Zerkleinern, Mischen und Vermindern der Keimmenge durch Wärmebehandlung hergestellt und nach Abtrennung des Fettes mit einer Kohlenhydratquelle, zweckmäßig mit Melasse, vermischt wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Brei mit einer säurenden Starterkultur, die bei der Nationalsammlung von Landwirtschaftlichen und Industriellen Mikroorganismen Budapest, Ungarn, mit dam Stammzeichen Lactobacillus jensenii unter der Nr.00270 oder mit den Stammzeichen Lactobacillus planiarum unter der Nr. 00269 deponiert ist, gepfropft und inkubiert wird
Das erfindungsgemäßu Verfahren kann im einzelnen wie folgt durchgeführt werden:
- Dip Nebenprodukte von Schlachthäusern werden in bekannter Weise zerkleinert, gemischt und - vorteilhaft, im Autoklaven sterilisiert. Hierdurch werden die für Tiere und Menschen gesundheitsschädlichen Infektionen verhindert. Von dem so behandelten Brei wird das Fett auf dem Gravitationswege oder im künstlichen Feld abgetrennt, dann wird der erhaltene Brei auf Zimmertemperatur gekühlt oder kühlen lassen, und eine Kohlenhydratquelle, vorteilhaft Melasse, wird zugsgeben.
- Nach der Vermischung wird eino zum Stamm Lactobacillus jsnsenii (85) (deponiert bei der Nationalsammlung von Landwirtschaftlichen und Industriellen Mikroorganismen [Universität für Garten und Lebensmittelindustrie, Budapest, Ungarn] unter der Nr. 00270) und/oder Lactobacillus plantarum (1-10Iv)) (deponiert unter der Nr. 00269) gehörende säuernde Kultur zum Brei so zugegeben, daß im Fall einer Flüssigkeitskultur die Starterkultur in dem gepfropften Brei eine Konzentration von 10< Zell/cm3 (zweckmäßig 0,05 Vol.-%), vorteilhaft 108-10* Zell/cm3 (0,5-5,0VoI.-0/..), beträgt.
- Tür eine optimale Verachtung der erfindungsgemäßen säuernden Starterkulturen ist es vorteilhaft, eine Temperatur von 15-40°C, zweckmäßig von 2C-25°C, zu sichern (Inkubation).
- Die Inkubation ist nach Erreichen des entsprächenden pH-Wertas von 4,2-5,8, vorteilhaft von 4,5, beendet. Der pH-Wert wird durch Messung kontrolliert.
Nach einer anderen vorteilhaften erfindungsgemäßen Methode wird eine kleinere Mange aus dem Br6i (zerkleinert, wärmebehandelt, mit Kohlenhydrat gemischt) entnommen und mii der erfindungsgemäßen Starterkultur gepfropft, und so wird eine Mutterkultur hergestellt, bei der das Verhältnis der Komponenten zweckmäßig 46-43 Vol.-% Brei, 4tM8Vol.-% Wasser, 5-y Vol.-% Melasse, 0,5-0,7 Vol.-% Startel kultur beträgt.
Nach der Vermehrung der Bakterien wird der Brei mit dieser Mutterkultur von großer Menge so gepfropft, daß das Verhältnis der Muttorkultur in dem gepfropften Brei 1-1OVoL-0Zo- vorteilhaft 2-Vol.-%- beträgt, und die Inkubation wird so lange fortgesetzt, bis der pH-Wert auf 4,2-4,8, vorteilhaft auf 4,5, abgesunken ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Grundbrei durch Zerkleinerung, Mischung und Keimmengenverminderung durch Wärmebehandlung hergestellt, wozu nach Abtrennen des Fettes vorteilhaft eine Kohlenhydr&tquelle, vorzugsweise Malasse, zugegeben wird. Danach werden zum so hergestellten Brei die unter Nr.00270 deponierte Starterkultur vom Stamm Lactobacillus jensenii und die unter der Nr.00269 deponierte Starterkultur vom Stamm Lactobacillus platarum oder deren Mischung so zugegeben, daß Im Fall einer Flüssigkeitskultur die Starterkultur in dem gepfropften Brei eine Konzentration von mindestens 10* Zeil/cm3 (zweckmäßig 0,05Vol.-%) bzw. vorteilhaft 10'-10° Zeil/cm3 (0,5-5,0Vol.-%) erreicht. Die Inkubation wird fortgesetzt, bis der pH-Wert auf einen Wert zwischen 4,2 und 4,8, vorteilhaft von 4,5, abgesunken Ist. Im übrigen wird das Verfahren auf bekannte Weise durchgeführt. Wenn der pH-Wert des Grundbreis größer als 6,8 ist, wird der pH-Wert durch Verwendung einer Säure oder der Mischung von Säuren vorteilhaft auf einen Wert zwischen 5,4 und 5,8 vermindert. Nach einer Variante der Erfindung kann das oben beschriebene Verfahren auch mit dem Unterschied durchgeführt werden, daß der Brei nicht mit den Starterkulturen direkt, sondern mit einer Stoffkultur, die 46-48 Vol.-% Brei, 46 bis 48 Vol.-% Wasser, 5-7 Vol.-% Melasse, 0,5-5,0Vol.-% Starterkultur enthält, gepfropft wird. Das Verhältnis der Stoffkultur in dem Brei beträgt 1 bis 10Vol.-%, vorteilhaft 2-3Vol.-%
' Das Verfahren gemäß der Erfindung wird nachfolgend durch Ausführungsbeispiele noch beschrieben.
Ausführungsbeispielo: Beispiel 1
Zur Humanernährung nicht verwendbares Nebenprodukt von Schlachthäusern wird in bekannter Weise zerkleinert, gemischt und sterilisiert. Von dem so erhaltenen Brei wird das Fett abgetrennt. Nach Kühlen auf Raumtemperatur werden zum Brei 5 Vol.-% Melasse zugemischt, dann 0,5Vol.-% (zum Stamm Lactobacillus jensenii und/oder Lactobacillus plantarum gehörende) säuernde Starterkultur zugegeben, so daß im Fall einer Flüssigkeitskultur nach der Pfropfung im Brei 106 Zell/cm3 Starterkultur vorliegen.
Nach Homogenisierung wird der Brei bei 15-450C, vorteilhaft bei 20-250C, inkubiert, bis der pH-Wert auf einen Wert von 4,5 absinkt. Der pH-Wert wird durch Messen kontrolliert.
Das so hergestellte Futtermittel wird (in einer Menge von 5-40Gew.-%) dem Futter der Schweine zugemischt und an die Tiere verfüttert.
Beispiel 2
Aus Nebenprodukten von Schlachthäusern wird ein Fleischbrei hergestellt. Das Verfahren nach Beispiel 1 wird bis zum Abtrennen des Fettes beibehalten, dann werden 2000cm3 des Breis entnommen und mit 2000cm3 Wasser, 250cm3 Melasse und 25cm3 Starterkultur vermischt und 24 Stunden lang bei 20-25°C inkubiert. Mit der so hergestellten Mutterkultur wird der 5 Vol.-% Melasse enthaltende Brei so gepfropft, daß die Mutterkultur 1-10 Vol.-%, vorteilhaft 2-5 Vol.-%, des Breivolumens bildet. Danach wird der Brei nach Beispiel 1 so lange ir' <biert, bis der pH-Wert den entsprechenden Wert (4,2-4,8), vorteilhaft 4,5, erreicht hat.
Beispiel 3
Aus Nebenprodukten von Schlachthäusern wird ein Fleischbrei hergestellt. Danach wird der pH-Wert des Br«!·) gemessen. Wenn der pH-Wert über 5,8 lieg1·, wird der Brei m1*. einer organischen oder anorganischen Säure, z. B. Milchsäure oder Schwefelsäure, angesäuert, bis der pH-Wert auf einen Wert zwischen 5,4 und 5,8 abgesunken ist. Danach werden dem Brei 5 Vol.-% Melasse zugemischt. Nach dem Abkühlen wird das Verfahren wie Im Beispiel 1 beschrieben(fortgesetzt.
Beispiel 4
Bei der Herstellung von Fleischbrei aus Nebenprodukten von Schlachthäusern wird nach Beispiel 2 gearbeitet. Danach wird der nach Beispiel 3 chemisch angesäuerte Brei mit der Mutterkultur gepfropft, dann werden 5 Vol.-% Melasse zugemischt. Nach dem Abkühlen (Kühlen auf Raumtemperatur) wird das Verfahren wie im Beispiel 1 beschrieben fortgesetzt.

Claims (6)

1. Verfahren zur Fermentationsbehandlung der Nebenprodukte und/oder Abfälle von Schlachthäusern, insbesondere zur Herstellung von Futtermitteln, bei dem der Grundbrei durch Zerkleinern, Mischen und Vermindern der Keimmenge durch Wärmebehandlung hergestellt und nach Abtrennen des Fettes mit einer KohlenhyJratquelle, zweckmäßig mit Melasse, vermischt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Brei mit einer säuernden Starterkultur, die bei der Nationalsammlung von Landwirtschaftlichen und Industriellen Mikroorganismen, Budapest, Ungarn, mit dem Stammzeichen Lactobacillus jensenii unter der Nr. 00270 oder mit dem Stammzeichen Lactobacillus plantarum unter der Nr. 00269 registriert ist, gepfropft und inkubiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Arbeiten in einer Flüssigkeitskultur die Konzentration der Starterkultur im Brei mindestens 104 Zell/cm3, zweckmäßig mindestens 0,05Vol.-%, beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekonnzeichnet,, daß die Konzentration der Starrerkultur im Brei 105-10β Zell/cm3, zweckmäßig 0,05-5,0 Vol.-%, beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Inkubation so lange durchgeführt wird, bis sich der pH-Wert auf einen Wert von 4,2-4,8, vorteilhaft von 4,5, vermindert hat.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brei mit einer Mutterkultur, enthaltend 46-48Vol.-% Brei, 4S-4SVol.-% Wasser, 5-7Vol.-% Melasse und 0,5-5,0Vol.-% Starterkultur, in einer Menge von 1-10Vol.-%, vorzugsweise 2-3Vol.-%, gepfropft und inkubiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Inkubation so lange durchgeführt wird, bis sich der pH-Wort auf einen Wert von 4,2-4,8, vorteilhaft 4,5, vermindert hat.
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