DD280582A1 - Schaltungsanordnung zur diskontinuierlichen steuerung eines differenzdruckreglers - Google Patents

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DD280582A1
DD280582A1 DD32647189A DD32647189A DD280582A1 DD 280582 A1 DD280582 A1 DD 280582A1 DD 32647189 A DD32647189 A DD 32647189A DD 32647189 A DD32647189 A DD 32647189A DD 280582 A1 DD280582 A1 DD 280582A1
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DD
German Democratic Republic
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differential pressure
pressure regulator
solenoid valves
solenoid valve
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Application number
DD32647189A
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English (en)
Inventor
Juergen Meyer
Reiner Primke
Claudius Nestke
Original Assignee
Bauakademie Ddr
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Abstract

Die Erfindung beinhaltet eine Schaltungsanordnung zur diskontinuierlichen Steuerung eines Differenzdruckreglers. Die erfindungsgemaesse Loesung findet Anwendung fuer Differenzdruckregler in allen hydraulischen Systemen, insbesondere fuer Nachdruckregelungen und Mengenbegrenzung in Abnehmeranschluessen an Wasserfernwaermenetze. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung anzugeben, bei der unter Nutzung bekannter Elemente fuer die Mengenbegrenzung und Leistungsregelung eine einzige Armatur im Hauptstromweg verschiedene Regel- und Sicherungsaufgaben uebernimmt und die bei Ausfall der Steuerenergie den fuer die Anlage gefahrlosen Zustand einstellt. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass als Stellorgan ein Differenzdruckregler eingesetzt wird, dem auf der Membranseite mit dem geringeren Steuerdruck ein Doppelanschluss zugeordnet wird, wodurch eine mit Magnetventil absperrbare Verbindung zum Hochdruckniveau und eine mit Magnetventil absperrbare Verbindung zum Niederdruckniveau hergestellt wird.

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Differenzdruckregler mit Öffnungsfunktion Flg. 2: Differenzdruckregler mit Schließfunktion.
Am Beispiel der Fig. 1 soll die Auswahl der Magnetventile zur Verwirklichung der Funktion „bei Ausfall der Hilfsenergie schließend" erläutert werden.
Als Magnetventil 5 ist ein Magnetventil des Systems „Ruhestrom" und als Magnetventil 6 des Systems „Arbeitsstrom" einzusetzen.
Dadurch ist gewährleistet, daß bei Ausfall der Hilfsenergie über das Magnetventil 5 ein Druckausgleich der oberen Membrankammer 4b erfolgt und der Differenzdruckregler 1 durch die Federkraft geschlossen wird. Durch das geschlossene Magnetventil 6 wird ein Überströmen vom Hochdruckniveau 2 zum Niederdruckniveau 3 verhindert.
Bei Anliegen der Hilfsenergie und Fehlen der Regelabweichung muß der Regler 7 für das Magnetventil 5 ein Stromsignal Wert L und für das Magnetventil 6 ein Stromsignal Wert O abgeben.
Zum Öffnen des Differenzdruckreglers 1 muß der Regler 7 für das Magnetventil 6 kurzzeitig ein Stromsignal Wert L erzeugen, und das Magnetventil 5 bleibt unverändert.
Zum Schließen des Differenzdruckreglers 1 muß der Regler 7 für das Magnetventil 5 kurzzeitig ein Stromsignal Wert O erzeugen, und das Magnetventil 6 bleibt unverändert.
Bei Fig. 2 wird im Regelbetrieb das Öffnen des Differenzdruckregler^ 1 durch kurzzeitiges Öffnen des Magnetventils 5 erreicht
und das Schließen des Differenzdruckreglers 1 durch kurzzeitiges Öffnen des Magnetventils Durch Auswahl der Magnetventile 5 und 6 sind folgende Konfigurationen möglich:
- Differenzdruckregler 1 mit Öffnungsfunktion „bei Ausfall der Hilfsenergie schließend"
- Differenzdruckregler 1 mit Öffnungsfunktion „bei Ausfall der Hilfsenergie öffnend"
- Differenzdruckregler 1 mit Schließfunktion „bei Ausfall der Hilfsenergie schuppend"
- Differenzdruckregler 1 mit Schließfunktion „bei Ausfall dec Hilfsenergie öffnend".

Claims (2)

1. Schaltungsanordnung zur diskontinuierlichen Steuerung eines Differenzdruckreglers, der bei Ausfall der Hilfsenergie eine definierte Endlage einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Membrankammer (4a) des Differenzdruckreglers (1) über eine Steuerleitung direkt mit dem Hochdruckniveau (2) des Anlagensystems verbunden ist, daß das Magnatventil (5) die obere Membrankammer (4a) und die untere Membrankammer (4b) verbindet, daß das Magnetventil (6) die untere Membrankammer (4b) mit dem Niederdruckniveau (3) verbirdet und daß die Magnetventile (5) und (6) entweder als Ruhe- und Arbeitsstrommagnetventil oder als Arbeite- und Ruhestrommagnetventü ausgebildet sind.
2. Schaltungsanordnung r;ac'n Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steuerleitungen Drosselblenden eingebaut sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die erfindungsgemäße Lösung findet für Differenzdruckregler in allen hydraulischen Systemen, insbesondere für Nachdruckregelungen und Mengenbegrenzung in Abnehmeranschlüssen an Wasserferr wärmenetzen Anwendung.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In den Stationen für den Anschluß von Wärmeabnehmern on Fornwärmenetze sind eine Vielzahl von Regel- und Steueraufgaben auszuführen, für die u. a. auch direktwiikende mechanische Differenzdruckregler eingesetzt werden, bei denen der Regler und das Stellglied eine Einheit bilden. Üblicherweise werden mit diesen Regelarmaturen Nachdruckregelungon im Vorlauf und Mengenbegrenzungen im Rücklauf ausgeführt. In den vergangenen Jahren waren immer wieder Bestrebungen festzustellen, die Anzahl der Armaturen im Hauptstromweg zu reduzieren und einer Armatur mehrere Aufgaben zu übertragen. So bietet sich beispielsweise im Rücklaufanschluß die Vereinigung der Mengenbegrenzung mit Mengenregelung und Sicherheitsabschaltung an.
Lösungen für eine Kombination von Mengenbegrenzung und -regelung sind bekannt und in den typisierten Hausanschlußstationen verwirklicht. Auch ist eine Lösung bekannt, bei der alle drei Aufgaben ]n einer Kombination verwirklicht wurden. Für diese Lösung werden beispielsweise mehr^i e kleine Magnetventile parallel geschaltet und von einem Steuerreehner betätigt, wobei die Mengenbegrenziing Vorrang gegenüber der Temperaturregelung hat und zum Zweck der Sicherheitsabschaltung die Magnetventile stromlos in eine Endlage fallen, die für die Abnehmeranlage mit Sicherheit ungefährlich ist.
Diese Methode der Parallelschaltung kleiner Magnetventile ist jedoch nur bei kleinen Leistungseinheiten möglich. Für größere Leistungen muß die Anzahl der Magnetventile überdurchschnittlich erhöht werden, und der Aufwand, insbesondere zu ihrer Steuerung, wird unwirtschaftlich hoch. Darüber hinaus treten bei größeren Durchflußleistungen beim Einsatz von Magnetventilen im Hauptstromkreis erhöhte Druckstöße auf, die sowohl Lärmbelästigungen verursachen als auch die Anlagensicherheit senken.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine neue Schaltungsanordnung für Hausanschlußstationen zu schaffen, die für alle Anlagengrößen eingesetzt werden kann, die im Hauptstromweg mit nur einer Armatur arbeitet und die als Sicherheitseinrichtung einsetzbar ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung anzugeben, bei der unter Nutzung bekannter Elemente für die Mengenbegrenzung und Leistungsregelung eine einzige Armatur im Hauptstromweg verschiedene Regel- und Sicherungsaufgaben übernimmt und die bei Ausfall der Steuerenergie den für die Anlage gefahrlosen Zustand einstellt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß als Stellorgan ein Differenzdruckregler eingesetzt wird, vorwiegend vomTyp„Differenzdruckreglei mit Öffnungsfunktion", dem auf der Membranseite mit dem geringeren Steuerdruck-Minusseite - ein Doppelanschluß zugeordnet wird, wodurch einerseits eine mit Magnatventil absperrbar? Verbindung zum Hochdruckniveau und andererseits eine mit Magnetventil absperrbare Verbindung zum Niederdruckniveau hergestellt wird. Die Membranseite mit dem höheren Steuerdruck - Plusseite - ist dagegen nicht absperrbar ml. dem Hochdruckniveau verbunden. Als Magnetventile werden ein Ruhe- und ein Arbeitsstrommagnetventil eingesetzt. Die Magnetventile müssen so ausgewählt werden, daß bei Ausfall ^sr Steuerenergie der Differenzdruckregler eine Endlage einnimmt, die für das System den gefahrlosen Zustand darstellt.
Erfindungswesentlich ist weiterhin, daß in den Steuerleitungen zusätzlich Drosselblenden eingebaut werden können, die zur Einstellung definierter Hubänderungen des Differenzdruckreglers verwendet werden.
DD32647189A 1989-03-10 1989-03-10 Schaltungsanordnung zur diskontinuierlichen steuerung eines differenzdruckreglers DD280582A1 (de)

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