DD282952A5 - Verfahren zur herstellung eines dichten anschlusses einer kunststoffdichtungsbahn an bestehende massivbauwerke - Google Patents

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DD282952A5
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thermoplastic
plastic
producing
existing solid
welded
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DD32813489A
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Franz Saenger
Friedrich Boden
Joachim Preuss
Original Assignee
Wasserbau Spezialbau Kom
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines dichten Anschlusses einer Kunststoffdichtungsbahn an bestehende Massivbauwerke. Das Verfahren ist insbesondere bei Sanierungsmasznahmen im Erd- und Wasserbau ueberall dort anwendbar, wo Abdichtungen aus Kunststoffdichtungsbahnen nachtraeglich an Massivbauwerke dicht angeschlossen werden muessen. Erfindungsgemaesz wird der dichte Anschlusz dadurch erzielt, dasz in Hoehe der Anbindung in das Massivbauwerk mit geeigneten Mitteln eine schwalbenschwanzfoermige Nut eingearbeitet wird, welche anschlieszend mit einem Thermoplastextrudat verfuellt wird. Entlang dieser mit Thermoplast verfuellten Nut wird die Thermoplastdichtungsbahn mit Hilfe von Plastschweiszgeraeten angeschweiszt.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines dichten Anschlusses einer Kunststoffdichtungsbahn, vorteilhafterweise einer Thermoplastdichtungsbahn an bestehende Massivbauwerke, insbesondere bei Sanierungsmaßnahmen im Erd- und
Wasserbau.
Das Verfahren ist überall dort anwendbar, wo Abdichtungen aus Kunststoffdichtungsbahnen nachträglich an Massivbauwerke dicht angeschlossen werden müssen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Her?teilung von Abdichtungen aus Kunststoffdichtungsbahnen ist eine dichte und feste Verbindung zu den die Dichtung
durchdringenden beziehungsweise an die Dichtung angrenzenden Bauwerken erforderlich.
Bei neu zu errichtenden Bauwerken geschieht dies zweckmäßigerweise mittels Fugenbändern oder sogenannten
Anschlußprofilen aus Kunststoffen, an welche die aus gleichem Material bestehenden Kunststoffdichtungsbahnen
angeschweißt werden.
Bc- Sanierungsmaßnahmen oder bei nachträglich einzubauenden Kunststoffdichtungen ist diese Möglichkeit meist nicht
gegeben. In diesem Fall wurden die Kunststoffdichtungsbahnen bisher entweder mittels Klemmverbindungen (DE-PS 3201233) an das Bauwerk angeschlossen oder mit geeigneten Klebstoffen angeklebt (DE-PS 2439574, DE-AS 1801433).
Diese Verbin^'jngsarten stellen fast immer Schwachstellen im Dichtungssystem dar. Dazu kommt bei den Klommverbindungen das Problem der Korrosion. Klebverbindungen sind durch die erforderliche gründliche Reinigung und Vorbehandlung der
Klebflächen mit einem sehr hohen technologischen Aufwand verbunden.
Bekannt ist auch die technische Lösung nach DE-PS 3512 527, nach der ein Anschlußprofil aus Thermoplastkunststoff mit
Kunststoffmörtel an der Wand befestigt wird und die Dichtungsbahn auf der ebenen Obc ''äche des Profils verschweißt wird. Der Nachteil dieses Verfahrens ist ähnlich wie bei den Klebverbindungen der hohe Aufwand z-.·: Vorbehandlung stark verschmutzter und angegriffener Bauwerksoberflächen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, die genannten Nachteile der bekannten technischen Lösungen auszuschließen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem Thermoplastdichtungsbahnen mit vertretbarem Aufwand sicher und dicht und unter Ausschluß des Einsatzes korrosionsgefährdeter Materialien an bereits bestehende Massivbauwerke angeschlossen werden können. Das Verfahren soll mit üblichen Plastschweißgeräten ausführbar sein
Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß in Höhe der Anbindung in das Massivbauwerk mit geeigneten Mitteln eine schwalbenschwanzförmige Nut eingearbeitet wird, welche anschließend lagenweise mit einem Thermoplastextrudat soweit ausgefüllt wird, bis dieses über die Bauwerksaußenfläche hinausragt. Entlang dieser mit Thermoplast verfüllten Nut kann die Dichtungsbahn mit Hilfe von Plastschweißgeräten angeschweißt werden
Die Nutbreite an der Bauwerksaußenfläche sollte der geforderten Schweißtnahtbreite entsprechend gewählt werden.
Ausführungsbeispiel
Das Verfahren soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung wird ein Schnitt durch einen fertigen Dichtwngsanschluß gezeigt.
In das Betonbaüwerk 1 wird mit geeigneten Werkzeugen die schwalbensnhwanzförmige Nu. 2 eingearbeitet. Nach Reinigung der Nut 2 wird mit Hilfe eines Exstrusionsschweißgerätes ein Thermopla itextrudat 3 lagenweise eingebracht, bis die Nut 2 vollkommen ausgefüllt ist. An die äußerste Lage des erstarrten Extrudats kann mit Plastschweißgeräten die Dichtungsbahn 4 angeschweißt werden.

Claims (4)

1. Verfahren zur Hurstellung eines dichten Anschlusses einer Kunsistoffdichtungsbahn an bestehende Massivbauwerke, dadurch gekennzeichnet, daß in eine in das Bauwerk (1) eingearbeitete Nut (2)
mittels geeignetem Extrusionsschweißgerät ein Thermoplastextrudat (3) lagenweise eingebracht wird, an welches die Thermoplastdichtungsbahn (4) mit üblichen Plastschweißgeräten
angeschweißt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einbringen des
Thermoplastextrudats (3) die einzelnen Lagen extrusionsschweißtechnisch miteinander
verschweißt werden, so daß ein homogenes, kraftschlüssiges und dichtes Profil entsteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je nach Ausbildung der Nut (2) und deren Tiefe sowie dem eingesetzten Extrusionsschweißgerät beliebig viele Lagen eines
Thermoplastextrudats (3) eingebracht werden können.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Thermoplastdichtungsbahn (4) mit einem Profil aus einem vor Ort eingebrachten und erstarrten Thermoplastextrudat (3) verschweißt wird.
DD32813489A 1989-05-02 1989-05-02 Verfahren zur herstellung eines dichten anschlusses einer kunststoffdichtungsbahn an bestehende massivbauwerke DD282952A5 (de)

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