DD283545A5 - Verfahren zur sterilisation der staubbeutel von pflanzen - Google Patents

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DD283545A5
DD283545A5 DD32302988A DD32302988A DD283545A5 DD 283545 A5 DD283545 A5 DD 283545A5 DD 32302988 A DD32302988 A DD 32302988A DD 32302988 A DD32302988 A DD 32302988A DD 283545 A5 DD283545 A5 DD 283545A5
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Marat A Fedin
Tatyana A Kuznetsova
Mikhail N Gyska
Valentin A Savchuk
Martin I Kabachnik
Nikolai N Godovikov
Vladimir I Bregadze
Vladimir T Kampel
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Vnii Selskoknozyalsovenni Biot
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  • Breeding Of Plants And Reproduction By Means Of Culturing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sterilisation der Staubbeutel von Pflanzen, das es ermoeglicht, Staubbeutel eines breiten Spektrums von Kulturen mit hohem Sterilisationsgrad unter Erhaltung der Faehigkeit von Samen, Fruchtansaetze bei freier Bestaeubung zu bilden, zu sterilisieren. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Sterilisationsmittel fuer das Verfahren zur Sterilisation von Staubbeuteln aufzufinden. Erfindungsgemaesz erfolgt die Behandlung der Pflanzen mit einem Sterilisationsmittel, das ein Verduennungsmittel enthaelt, in der fuenften und/oder sechsten Periode der Organogenese. Als Wirkstoffe im Sterilisationsmittel dienen erfindungsgemaesz N-substituierte Maleaminsaeuren der allgemeinen Formel RNHCOCHCHCO2H, worin{Staubbeutel-Pflanzen; Sterilisationsverfahren; Sterilisationsmittel; Wirkstoff N-substituierte Maleaminsaeuren; Landwirtschaft; Selektion; Samenbau}

Description

Benennung der Brfindung VSRi1AHRSN ZUR STERILISATION DAR STAUBBEUTEL VON PFLANZEN Anwendungsgebiet
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Biologie und Landwirtschaft, insbesondere auf ein Verfahren zur Sterilisation der Staubbeutel von Pflanzen, welches in der Selektion und im Samenbau zur Verwendung kommt.
Charakteristik du ochu^kt^ S/&uoCcj cUr Tec^n/d:
Heute wird in der Welt die Aufgabe, die Landwirtschaft zu intensivieren, insbesondere die ürtragfähigkeit von Getreide-, Futter-, Gemüse· und technischen Kulturen durch breite Verwendung von Hybriden der ersten Generation zu steigern, gelöst. Wegen ihrer Hybridkraft unterscheiden sich die Hybride von den ELtentformen in einer höheren Leistung (um 25 bis 30 %) und einer besseren Produktqualität.
Ea besteht ein Verfahren zur Erzeugung von neuen Hybriden, welches auf einem System "zytoplasinatische Pollensterilität - Restorer der Fertilitat" beruht. Diesem Verfahren liegt eine fortwährende (innerhalb von 12 bis 14 Jahren)
ο \
. . - 2 - ZiSStS
und komplizierte Selektionsarbeit zugrunde, die die £ntwicklung von sterilen Analoga, Fixatoren der Sterilität und Restorern der Fertilität umfaßt· Besonders aussichtsreich sind Verfahren, die auf der Sterilisation der Staubbeutel von Pflanzen mit chemischen Sterilisationsmitteln (Gametoziden) basieren. Sie Verwendung von Gametoziden ist bedeutend wirtschaftlicher als die dee Systems "zytoplasmatische Pollensterilität11, weil die Notwendigkeit entfällt, solche Formen «vie steriles Analogon, Analoga für die Fixierung der Sterilität bei mütterlichen Formen und für die Restauration der Fertilität bei väterlichen Formen zu erzeugen· Man kann praktisch die Samen von Hybriden der ersten Generation sowohl im Laufe der Selektionsforschung von Ausgangsformen als auch bei der Organisation ihrer technischen Herstellung gewinnen.
Zur Zeit sind etwa 200 Verbindungen gefunden, welche eine gametozide Aktivität besitzen und ihrer chemischen Struktur naoh zu verschiedenen Klassen chemischer Verbindungen gehören. Gametozide müssen die volle Pollenaterilitat bei behandelten Pflanzen unter Erhaltung der Lebensfähigkeit von Bizellen bewirken und eine ausreichend hohe Fähigkeit (wünschenswert mindestens 70 % der Kontrolle), den Fruchtknoten unter freier Bestäubung zu bilden, sicherzustellen· Die Werte ihrer Phytotoxizitat und Toxizität für Warmblüter müssen minimal sein.
Bekannt sind Verfahren zur Sterilisation der Staubbeutel von Getreidekulturen (L.Dzh. Nikell, Regulatory rosta rasteny. Primenenie ν selakom khozyaistve. Moskva, izdatelstvo "Kolos", 1984, S. 2Ö-51; SU, A 906457· L.J.Nikell. Wachstumsregulatoren von Pflanzen· Anwendung in der Landwirtschaft. Moskau,
Verlag "Koloa", 1984, S. 2Ö-31), welche in der Behandlung von Pflanzen mit Stariliaationaniittein nie 2-Chloräthylphoaphonsaure (fithrel), Male insäur ehydrazid, Di-(polyfluoralkyl)- -phosphorsäuren und ihre Salze u.a. bestehen. Die Behandlung der Pflanzen mit heimischen Sterilisationsmitteln, erfolgt in der V· und VX. Periode der Organogenese (nach F.M.Kupermann).
In der V. Periode der Organogenese setzen die Prozesse der Bildung und der Differenzierung von Blüten ein. Gegen üade dieser Periode entstehen Neubildungen, sporogene Archesporgewebe.Während dieser Periode kommt es zur Anlegung von Staubblättern, Stempel und Blütenhülle. In der V. Periode tritt die Differenzierung des Höckers von Staubblättern in Staubfaden und Stempel in Er scheinung.. Die VI. Periode ist durch Ablauf der Prozesse der Blütenbildung (Mikro- und Makrosporogenese) gekennzeichnet. In dieser Periode werden gesonderte einkernige Pollenkörner gebildet (F.M.Kupermann. Morfofiziologiya rasten?· Moskva, izdatelstvo "Vysshaya shkola", 1973, S. 30-36. MorphoPhysiologie von Pflanzen. Moskau, Verlag "Vysschaya shkola", 1973. S. 30-36).
Bekannt ist weiter ein Verfahren zur Sterilisation der Staubbeutel von Graspflanzen (GB,A, 1567153), das darin besteht, daß man die Behandlung von Graspflanzen mit einem Steril isationsmittel in der Periode durchführt, die zwischen Auftreten des zweiten Stengelglieds und Ährenschieben liegt .Als Sterilisationsmittel benutz man he t er ο zyklische Verbindungen, deren Hauptvertreter 2-Karbo.xy-3,4-methanpyrrolidin oder 2-Methoxykarbonyl-3,4-methanpyrrolidin sind· Die angegebenen Verbindungen werden in Kombination mit Verdünnungsmitteln und oberflächenaktiven Stoffen eingesetzt.
Ziel der Erfindung
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Entwicklung eines Verfahrens zur Sterilisation von Staubbeuteln, welches es möglich macht, dieses zur Sterilisation von Staubbeuteln eines breiten Spektrums von Kulturen mit hohem Sterilisationsgrad unter Erhaltung der hohen Fähigkeit von Samen, Fruchtansätze bei freier Bestäubung zu bilden, zu verwenden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Sterilisationsmittel im Verfahren zur Sterilisation von Staubbeuteln zu wählen·
In Übereinstimmung mit dem angegebenen Ziel und der angegebenen Aufgabe besteht die Erfindung darin, dass im vorgeschlagenen Verfahren zur Sterilisation der Staubbeutel von Pflanzen durch ihre Behandlung mit einem Sterilisationsmittel in Verbindung mit einem Verdünner in der fünften und/oder sechsten Periode der Organogenese erfindungsgemass als Sterilisationsmittel Η-substituierte Maleaminsäuren der allgemeinen Formel dienen
BHHCOCH s CHCO2H,
worin R(CH3)2NCH2CH2-; (CHj)2NCH2CH2CH2-; C3H5-; HOC2H4-; NH2CO - bedeutet«
Das Sterilisationsmittel kann in Kombination mit einem beliebigen bekannten und dazu geeigneten Verdünner verwendet werden. Ss ist zweckmassigerweise in Verbindung mit Wasser als eine 0,1 - bis 2%ige wässrige Emulsion zu verwenden. Als Pflanzen, die mit dem angegebenen Sterilisationsmittel behandelt werden, dienen bevorzugt Graspflanzen oder Sonneblume.
Das erfindungsgemasse Verfahren ermöglicht, die Pollen-
Sterilität von Pflanzen (98-100 %) zu erzielen und einen hohen Prozentsatz der Fähigkeit zur- Samenbildung (über 70 %) zu erhalten. Zwecks Erzielung des hohen Sterilisationsgrades von Staubbeuteln unter ungünstigen Klimabedingungen wird die Behandlung von Pflanzen mit dem Sterilisationsmittel in der fünften und/oder sechsten Perlode der Organogensse (nach Kupermann) wiederholt·
Das erfindungsgemäße Verfahren wird wie folgt durchgeführt.
Pflanzen wie z.B; Winter- und Sommerweizen, diploider und tetraploider Roggen, Tritikale, Hirse, Sonnenblume, Graspflanzen werden mit einem Sterilisationsmittel behandelt, wobei als solches N-substituiertθ Maleaminsäuren verwendet werden·
N-subatituierte Maleaminsäuren können in Verbindung mit beliebigen geeigneten Verdünnern verwendet werden, als Verdünner ist Wasser zweckmäßigerweise zu benutzen. Dabei ist eine 0,1- bis 2%ige wäßrige Emulsion der angegebenen Verbindungen vorteilhaft zu verwenden.
Man kann den gebrauchsfertigen Lösungen beliebige geeignete oberflächenaktive Stoffe wunschgemäß zusetzen. Beim Autbringen auf die Pflanzen sind gewöhnlich den gebrauchsfertigen Lösungen beliebige bekannte Hilfszusätze wie Netzmittel, Dispergiermittel und Adhäsionsmittel zweckmäßigerweise hinzuzufügen.
Das Sterilisationsmittel läßt sich auf Pflanzen nach verschiedenen Behandlungsverfahren wie flüssigkeitszerstäubung und Luftzerstäubung (Aerosole) aufbringen. Die Behandlung
von Pflanzen mit dem Sterilisationsmittel erfolgt in der fünften und/oder sechsten Periode der Organogenese (nach Kupermann)· Die Dosis des Sterilisationsmittels hängt von der Natur der Verbindung! von zu behandelnder Kultur« Behandlungsperiode und natürlichen Klimafaktoren ab. Um den hohen Sterilisationseffeiet unter ungünstigen Klimabedingungen sicherzustellen» ist es zweckmäßig, eine niederholte Behandlung von Pflanzen in der VI. Periode der Organogenese durchzuführen. Die Gesamtdosis des Sterilisationsmittels beträgt 0,6 bis 20 kg/ha.
Alle erfindungsgemäßen N-subatituierten Maleaminsäuren, welche als Sterilisationsmittel zur Verwendung kommen, waren auf die Toxizität im Tierversuch geprüft. Die Prüfergebnias β haben ergeben, daß die angegebenen Verbindungen von schwacher oder mittlerer Toxizität sind. LDc0 betrögt bei N-(2- -Dimethylammoäthyl)maleaminaäure 2500 mg/kg Tiergewicht, bei N-(3-Dlmethyiaminopropyl)maleaminaäure über 10000 mg/kg, bei N-Äthylmaleaminsäure 2000 mg/kg, bei N-(2-Hydroxyäthyl)maleaminsaure 1500 mg/kg und bei N-Kaxbamoylmaleaminsäure 2000 mg/kg.
Die gametozide Aktivität der erfindungsgemäßen Sterilisationsmittel war im Feldversuch in verschiedenen bodenklimatischen Zonen mit Teilstücken von 10 m Größe in drei- bis viermaliger Wiederholung nachgewiesen. Jedes Sterilisat ionsmittel wurde mindestens 5 Jahre lang geprüft.
Die Entwicklung der Perioden der Organogenese wird zytologisch überwaoht. Die Behandlung von Pflanzen mit dem Sterilisat ionamittel erfolgt am Anfang der fünften Periode der Organogenese nach Kapermann.
Mit dem Ährenschieben verwirklicht man die Isolierung
-7- , von Hauptuhren und anderen Stockwerken, in Pergament be utein. Bei Weizen und Txitikale »erden Einzel isolatoren verwendet. Bei Roggen schließt man je Ähre 5 bis 7 verschiedene nebeneinander befindliche Pflanzen unter einen gemeinsamen Isolator ein* Bei Hirse wird jede Rispe getrennt isoliert. Der Sterilitätsprozentsatz (X) für Weizen, Boggen, Tritikale und Hirse wird nach folgender Formel
. Anzahl der in einem Isolator befruchteten
X =
I -
Samen von behandelten Pflanzen
X 100 %
Anzahl der in einem Isolator befruchteten Samen von uiibehandelten Kontrollpflanzen ermittelt.
Die Kornzahl in nicht isolierten Ähren von Kontrollpflanzen wird bedingt für 100 % Ansetzen bei freier Bestäubung angenommen.
Um zuverlässige Angaben zu erhalten, verwendet man 20 bis 25 Isolatoren jeder Wiederholung für Weizen und Tritika-Ie, 10 bis 15 Gruppenisolatoren jeder Wiederholung für Roggen und Hirse.
Zur Kontrolle der chemischen Sterilisation des Sonnenblumenpollens werden für jede Verbindung 45 behandelte PfIan- ζen jeder Wiederholung benutzt, wobei 15 Pflanzen von denen zwecks Selbstbestäubung des Blütenkörbchens isoliert werden, 15 andere Pflanzen mit einem Pollengemisch, gesammelt von 20 bis 25 behandelten isolierten Körbchen, bestäubt werden und 15 Pflanzen für freie Bestäubung gelassen werden, damit das Ansetzen.von Achänen mit dem Pollen der Vaterform kontrolliert werden kann.
Man beurteilt die Pollensterilität von Pflanzen der Son-
-a-
nenblume nach der Pollenfertllität und -keimfahigkeit, nach den morphologischen Besonderheiten von Spermien und nach der Fähigkeit von Achänen zum Ansetzen bei der Bestäubung der behandelten Isolierten Pflanzen mit dem Pollen der unbehandelten väterlichen Form. Die Lebensfähigkeit der Eizelle wird nach der Samenbildung von behandelten Pflanzen bei freier Bestäubung der väterlichen Form ermittelt.
5s ist wünschenswert, die Behandlung von Pflanzen bei heiterem windstillem Wetter durchzuführen.
N-aubstituierte Mal earn insäur en sind bekannte Verbindungen. Sie werden nach der bekannten Technologie beispielsweise durch Umsetzung des Maleinsäureanhydrids und des entsprechenden Amins hergestellt.
Ausführungsbeispiele
Zu einem besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden folgende konkrete Ausführungsbeispiele angeführt.
Beispiel 1
Pflanzen des Winterweizens Sorte Mironovskaya 608 werden in der V. Periode der Organogenese durch Zerstäubung einer 2% Igen .wäßrigen Sauls lon d er N-(2-D ime thylaminoäthyl )-maleaminsäure mit Hilfe einer Rückspritze behandelt.
Als Smulgierungsmittel wird 0,1 Masse% Kalziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen hinzugefügt. Als Adjuvans führt man in die üaulsion 0,01 Mas se% Dimethylsulfoxid ein. Der Verbrauch an Präparat beträgt 20 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 angeführt. . Beispiele 2 bis 5
Man verfährt analog zu dem in Beispiel 1 beschriebenen.
Als Sterilisationsmittel verwendet man eine 2%ige wäßrige Emulsion von N-(3-Dimethylaminopropyl)-maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-(2-Hydroxyätayl)-maleaminaäuxe, N-Karbamoylmaleaminsäure. Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 1 dargestellt.
Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung von Weizen Sorte Mironovskaya 808 in der VI. Periode der Organogenese erhalten·
Tabelle 1
lfd . Bei 1 Anzahl von Prozentsatz 0,0 Anzahl von Prozent
Nr. spiel 2 Körnern der Sterili 99,8 Körnern satz des
3 der Ähre tät 99,8 der Ähre Anset-
4 im Iso 99,5 bei freier zens von
5 lator 99,3 Bestäubung Körnern
100,0 bei frei
er Be
stäubung
1. Kontrolle 42,1 42,6 100,0
2. Beispiel 0,1 38,3 89,9
3. Beispiel 0,1 41-, 5 97,4
4. Beispiel 0,2 40,7 95,5
5. Beispiel 0,3 39.8 93,4
6. Beispiel 0,0 40,0 93,9
Beispiele bis 10
Pflanzen des Winterweizens Sorte Bezostaya I werden in der V. Periode der Organogenese durch Zerstäubung einer 2%igen wäßrigen Emulsion von N-(2-Dimethy1aminoathyl)-male am insäure, N-(2-Dimethylaminopropyl)-mal9aminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-(2-Hydroxyäthyl)-maleaminsäure, N-Karbamoylmaleaminsäure mit Hilfe einer Rückspritze behandelt. Die JSmulsion enthält 0,1 Masso% Kalziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoff-
atomen· Als Ad j uv ana führt man in die Emulsion O1Ol Masse% Tetrahydrofuran ein.
Der Verbrauch an Präparat beträgt 16 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationamittel·
Die Prüfergehnisse sind in der Tabelle 2 dargestellt. Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung des Winterweizens Sorte Bezostaya I in der VI· Periode der Organogenese erhalten.
Tabelle 2
lfd . Bei 6 Anzahl von 31,7 Prozentsatz Anzahl von Prozentsai
Nr. spiel 7 Körnern 0,0 der Steri Körhern des Anset
a der Ähre 0,0 lität der Ähre zens von
9 im Isola 0,2 bei frei Körnern
10 tor 0,0 er Be bei frei
0,7 stäubung er Be
stäubung
1. Kontrolle 0,0 42,9 100,0
2. Beispiel 100,0 39,7 92,5
3. Beispiel 100,0 40,2 93,7
4. Beispiel 99,4 42,1 9ö,l
5. Beispiel 100,0 37,1 36,5
6. Beispiel 97,a 4i,a 97,4
Beispielen bis 15
Pflanzen des Sommerweizens Sorte Moekovskaya 35 warden in der V. Periode der Organogenese (nach Kupermann) mit einer ljSigen wäßrigen Emulsion von N-(2-Dimethylaminoäthyl)-maleaminsäure, N-(3-Dimethylaminopropyl)-maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-(2-Hydroxyäthyl)maleaminsäur<3 bzw. N-Karbaaioylmal a am ins ä ure behandelt. Die Sauls ion enthält 0,5 Masse% KaIziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen
zn s if s
- ii -
als Qaulgierungsmittel und 0,01 Masse% Dimethylformamid als Adouvazxa* Der Verbrauch an Präparat beträgt 10 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationamittel.
Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 3 dargestellt· Die ähnliohen Ergebnisse sind bei der Behandlung des Winterweizens Sorte Moskovskaya 35 In der VI. Periode der Organogenese erhalten.
Tabelle 3
lfd . Bei 11 Anzahl Prozentsatz Anzahl Prozentsatz
Nr. spiel 12 von Kör der Steri von Kör des Ansetzeiia
13 nern der lität nern der von Körnern
14 Ähre im - Ähre bei bei freier
15 Isolator freier Bestäubung
Bestäu
bung
1. Kontrolle 27,1 0,0 27,5 100,0
2. Beispiel 0,2 99,3 26,8 97,4
3. Beispiel 0,3 98,9 27,0 98,2
4. Beispiel 0,4 98,5 26,7 97,1
5. Beispiel 0,0 100,0 27,0 98,2
6. Beispiel 0,0 100,0 27,2 98,9
Beispiele 16 bis 20
Pflanzen des Sommerweizens Sorte Botanicheskaya 4 werden in der V. Periode der Organogenese (nach Kupermann) mit einer l%igen wäßrigen Jäuulsion von N-(2-Dimethylaminoäthyl)-maleaminsäure, N-(5-Dimethylaminopropyl)-maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-(2-Hydroxyäthyl)-maleaminsäure bzw. N-Karbamoylmaleaminsäure behandelt. Die Emulsion enthält 0,5 Masse% Kalziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen und 0,01 Masse% Dimethyl s ulf oxid als Ad,j uv ans. Der Verbrauch an
Präparat beträgt 6 kg/ha· Ale Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel.
Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 4 dargestellt. Die anal ionen Ergebnisse sind bei der Behandlung des Sommer» weizens Sorte Botanicheskaya 4 in der VI. Periode der Orga-. nogenese erhalten.
Tabelle 4
lfd Beispiel ä 16 Anzahl Prozentsatz Anzahl Prozentsatz Bestäubung 100,0
Nr. 17 von Kör der Sterili von Kör des Ansetzens 30,1 99,0
ia nern der tät nern der von Körnern 29,8 92,0
19' ihre im Ähre bei bei freier 27,7 93,7
20 Isolator freier Bestäubung 2a ,2 95,3
2ä,7 90,0
1. Kontrollt 2Q,2 0,0 27,1
2. Beispiel 0,7 97,5
3. Beispiel 0,1 99,7
4. Beispiel 0,0 100,0
5. Beispiel 0,0 100,0
6. Beispiel 0,0 100,0
Beispiele 21 bis 25
Pflanzen von tetraploidem Hoggen äorte Belta werden in der V.Periode der Organogeneae (nach Kapermann) mit einer l%igen wäßrigen Emulsion von N-(2-ßimethylaminoäthyl) maleaminsäare, N-(3-Dimethylaiainopropyl)maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-(2^tiydroxyäthyl)maleaminsäure bzw. Kaxbamoylmaleaminsäure behandelt. Die Emulsion enthält 0,5 Massel Kalziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen und 0,01 Masse% Tetrahydrofuran. Der Verbrauch an Präparat beträgt 10 kg/ha. Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 5 dargestellt. Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung van tetraploidem Roggen Sorte Belta in der VI. Periode der Organo-
genese erhalten. Tabelle 5
lfd. Beispiel .Anzahl Prozentsatz Anzahl Prozent
Nr. von Kör- der Sterili von Kör satz des
„ nern der tät nern der Ansetzens
Ähre im Ähre bei von Kör
Isolator freier Be nern bei
stäubung freier Be
stäubung
1. Kontrolle 21 50,6 0,0
2. Beispiel 22 0,0 100,0
3* Beispiel 23 0,0 100,0
4. Beispiel 24 0,3 99,4
5, Beispiel 25 0,2 99,6
6. Beispiel 0,0 .100,0
54,8 48,2 47,7 52,3 51,6 47,β
100,0 88,2 87,0 95,4 94,2 87,2
Beispiele 26 bis 28
Pflanzen von tetraploidem Eoggen Sorte Ukrainskaya tetra ηerden in der V. Periode der Organogeneae (nach Küpermann) mit einer l%igen wäßrigen Emulsion von N-(2-Dimethylaminoäthyl) maleaminsäure, N-(3-Dimethylaminopropyl)maleaminsäure bzw. N-Karbamoylmale aminsäur β behandelt. Die äaulsion enthält 0,lMas-•ae% .· Kalziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen und 0,01 Massel Dodezylsulfat. Der Verbrauch an Präparat beträgt 6 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel. Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 6 dargestellt. Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung von tetraploidem Roggen Ukrainskaya in der VI. Periode der Organogenese erhalten»
Tabelle 6
lfd. Beispiel Anzahl Prozentsatz Anzal Prozentsatz Nr. von Kör- der Ster11i- von Kör- des Anset-
nern der tat nern der zens von Kör-Ähre im Ähre bei nern bei
Isolator freier freier Be-
Bestäu- stäubung bung
1. Kontrolle 32,6 0,0 44,8 - 100,0
2. Beispiel 26 0,0 100,0 40,1 89,5
3. Beispiel 27 0,0 100,0 42,6 95,1
4. Beispiel 28 0,2 99,4 44,0 9S,2
Beispiel 29 bis 33
Pflanzen von diploidem Boggen Sorte Voskhod 2 werden in der V. Periode der Organogeneae (nach Kupermann) mit einer l%igen wäßrigen Jan ulsion von N-(2-Dimethylaminoäthyl)-iaaleaminsäure, N-(3-Dimethylaminopropyl)-.maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure N-(2-Hydroxyäthyl)maleaminsäure, N-Karbamoylmaleaminsäure behandelt. Die Emulsion enthält 0,1 Massel Kalziumalkylbenzolsulfonat und 0,01 Massel Dimethylformamid. Der Verbrauch an Präpaiat beträgt 10 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Lösungsmittel ohne Sterilisationsmittel. Die Prüfergebnisse sind, in der Tabelle ? dargestellt. Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung von diploidem Roggen Sorte Voskhod 2 in der VI. Periode der Organogenese erhalten.
Tabelle 7
lfd. Beispiel Nr.
1. Kontrolle
2. Beispiel 29
3. Beispiel 30
4. Beispiel 31
5. Beispiel 32
6. Beispiel 33
55,2 100
51,2 92,7
48,0 87,0
53,0 96,0
52,2 94,6
51,7 93,7
Anzahl Prozentsatz Anzahl Prozentsatz von Kör- der Sterili- von Kör- des Ansetnern der tat nern der zens von Kör-
A'hre im -" Ähre bei nern bei frei- Xs öl at or freier er Bestäubung
Bestäubung
49,2 0,0
0,0 100,0
0,0 100,0
0,0 100,0
0,8 98,4
.0,9 98,2
Beispiele34 bis 38
Pflanzen von diploidem Roggen Sorte Chulpan werden in der V. Periode der Organogenese (nach Kupermann) mit einer l%igen wäßrigen Emulsion von N-(2-Dimethylaminoäthyl)-maleaminsäure, N-(3-Dimethylaminopropyl)-maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-(2-Hydroxyäthyl)maleaminsäure, tf-Karbamoylmaleaminsäure behandelt. Die Emulsion enthalt 0,01 Massel Tetrahydrofuran und 0,1 Masse% Kalziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis Kohlenstoffatomen, per Verbrauch an Präparat beträgt 8 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdiinner ohne Sterilisationsmittel.
Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 8 dargestellt. Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung von diploidem Roggen Sorte Chulpan in der VI. Periode der Organogenese erhalten.
ZfJStS
Tabelle 8
lfd. Beispiel Anzahl Prozentsatz Anzahl Prozent
Nr. von Kör der Steri von Kör satz des
nern der lität nern der Ansetzens
Ähre Im Ähre bei von Kör
Isolator freier nern bei
Bestäu freier Be
bung staub ung
1. Kontrolle 51*2
2. Beispiel 34 0,2
3. Beispiel 35 0,0
4. Beispiel 36 0,3
5. Beispiel 37 0,1
6. Beispiel. 39 0,0
0,0 99,6
100,0 99,4 99,θ
100,0
56,8 50,2 51,6 49 »a 50,1 48,7
100,0 88,4 90,8 87.7 88,2 85,7
Beispiele 39 bis 43
Pflanzen von diploidem Roggen Sorte Talovskaya 12 werden in der V. Periode der Organogeneee(nach Kupermann) mit einer l%igen wäßrigen Emulsion von N-(Dimethylaminoäthyl)-maleaminsäure, N-(3-Dimethylatainopropyl)-maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-(2-Hydroxyäthyl)maleaminaäure, N-Karbamoylmaleaminsäure behandelt. Die Emulsion enthält 0,01 Maaae% Dodezyla al fat und 0,1 Massel Kai ziumalkylbenzolsulf onat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen. Der Verbrauch an Präparate beträgt 6 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen,behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel.
Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 9 dargestellt. Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung von diploidem Roggen Sorte Talovskaya 12 in der VI. Periode der Organogeneae erhalten.
Z/S SYS
Tabelle 9 Anzahl Prozentsatz Anzahl Prozentsatz 100,0
lfd . Beispiel von Kör der Steri von Kör des Anset 91,1
Nr. nern der lität nern zend von a5.4
Ähre im der Ähre Körnern bei 09,1
Isolator bei frei freier Be- 94,7
er Bestau- st äubung 87,0
bung
40,2 0,0 56,2
1. Kontrolle 0,2 99,5 51.2
2. Beispiel 39 0,0 100,0 48,0
3. Beispiel 40 0,0 100,0 50,1
4- Beispiel 41 0,3 99,3 53.2
5. Beispiel 42 0,0 100,0 48,9
6. Beispiel 43
Beispiele 44 bis 46
Pflanzen von Tritikale Sorte < Amf idiploid 206 werden in der V. Periode der Organogeneso (nach Kupermann) mit einer 2%igen wäßrigen Emulsion von N-(3-Dimethylaminopropyl)-maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-Karbamoylmaleaminsäure behandelt.
Die Emulsion enthält 0,01 Masse% Dimethylsulfoxid und 0,1 Mass6% Kai zi cunalkyl benzol s ulf onat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen« Der Verbrauch an Präparat beträgt 12 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel.
Sie Prüfergebnisse sind in der Tabelle 10 dargestellt. Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung von Tritika-Ie Sorte- Anfidiploid 206 in der VI. Periode der Organogenese erhalten.
Tabelle 10
lfd. Beispiel Nr.
Anzahl Prozentsatz Anzahl Prozentsatz
von Körnern der Ster1- von Kör- des Ansetder Ähre lltat nern der zens von Kör-
Im Isola- Ähre bei nern bei frei«
tor freier er Beatäu-
Beatäu- bung
bung
1. Kontrolle 44 18,4 O ,0 25,2 100,0
2. Beispiel 45 0,1 99 ,5 21,7 86,1
3. Beispiel 46 0,4 97 .8 20,5 ai,3
4. Beispiel 0,0 100 ,0 21,1 83,7
Beispiels 47 und 48
Pflanzen von Tritlkale Sorte PRAG 109 werden in der V. Periode der Organogeneae (nach Kupermann) mit einer 2%igen wäßrigen Ian ulsion von N-(3-Dimethylaminopropyl)maleaminsäure, N-Karbamoylmaleaminsäure behandelt· Die Emulsion enthält 0,01 Massel «Tetrahydrofuran und 0,1 Massel Kalziumallsylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen. Der Verbrauoh an Präparat beträgt 12 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel.
Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 11 dargestellt.
Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung von Trltikale Sorte PHAG 109 in der VI. Periode der Organogenese
erhalten.
Tabelle 11
lfd. Beispiel Nr.
Anzahl Prozentsatz Anzahl
von Kör- der Sterili-
nern der tat Ähre im
Prozentsatz
von Kornern .a des Anset
der Ähre ►3 zens von
bei freier ,6 Körnern
Bestäubung bei frei
er Be stau
bung
45, 100,0
40, 88,0
39 86,5
1. jion-croiie 47 4*| ,2 U1U
2. Beispiel 48 O, ,0 100,0
3. Beispiel O ,0 100,0
Beispiele 49 bis 55 "
Pflanzen der Hirse Sorte Mironovskoe 94 werden in der V. Periode der Organogenese (nach Kupermann) mit; einer l%igen wäßrigen Emulsion von N-(2-Dimethylaminoäthyl)maleaminsäure, N-(3-Dimethy-laminopropyl)maleaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-(2-Hydroxyäthyl)maleaminsäure, N-Karbamoylmaleaminsäure .behandelt. Die Emulsion enthält 0,01 Massel Dimethyl gulf oxid und 0,1 Masae% Kalziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlen stoff atomen* Der Verbrauch en Präparat beträgt 8 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel. Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 12 dargestellt. Die ähnlichen .Ergebnisse sind bei der Behandlung von Hirse Sorte Mironovakoe 94 in der VI. Periode der Organogenese erhalten.
Tabelle 12
lfd . Beispiel 49 Anzahl Prozentsatz O Anzahl Prozentsatz
Nr. 50 von Kör der Steri ,0 von Kör des Ansetzens
51 nern der lität ,P nern der von Körnern
5.2 fiispe im ,0 Rispe bei bei freier
53 Isolator »o freier Bestäubung
,0 Bestäu
bung
1. Kontrolle 184,0 0,- 227,3 100,0
2. Beispiel 0,0 100 224, a 98,9
3. Beispiel 0,0 100 214,5 94,4
4. Beispiel 0,0 100 200, a aa,3
5. Beispiel 0,0 100 215,0 94,6
6. Beispiel 0,0 100 198,2 87,2
Beispiele 54 bis 53
Pflanzen der Hirse Sorte K-9693 Kormovoe I werden in der V* Periode der Organogenese (nach Kupermann) mit einer
l%igan wäßrigen Sauls ion von N-(2-D im a thy 1 amino ät hyl) male-•aminsäure, N-(3-Dimethylaminopropyl)nialeaminsäure, N-Äthylmaleaminsäure, N-KaXbamoylmaleaminsäure behandelt· Die 3öaulsion enthält 0,01 Masse% Dimethylformamid und 0,1 Massel KaI-ziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen.
Der Verbrauch an Präparat beträgt 6 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel· Die Früfergebnisse sind in der Tabelle dargestellt· Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung der Hirse Sorte K-9693 Kormovoe 1 in der VI* Periode der Organogenese erhalten·
Tabelle 13
lfd. Beispiel Anzahl Prozentsatz Anzahl Prozentsatz
Nr, von Kör- der Sterili- von Kör- des Ansetzeng
nern Ris-tat nern der von Körnern
pe im Rispe bei bei freier
Isolator freier Bestäubung
Bestäubung
1. Kontrolle 125,0 0,0 146,7 100,0
2. Beispiel 54 0,0 100,0 124,2 84,7
3. Beispiel 55 0,0 100,0 100,8 68,7
4. Beispiel 56 0,0 100,0 114,7 78,2
5. Beispiel 57 0,0 100,0 127,2 86,7
6. Beispiel 58 O1O 100,0 133,6 91,1
Beispiele 59 bis 62
Pflanzen der Sonnenblume Sorte Peredovik und Linie BK- -119 werden in der V. Periode der Organogenese (nach Kupermann) mit einer 0,5^igen wäßrigen Emulsion der N-Karbamoylmaleaminsäure behandelt. Die Emulsion enthält 0,01 Masse% Dimethyl-3ulfoxid und 0,1 Massel Kalziumalkylbenzolsulfonat mit
bis 14. Kohlenstoffatomen. Der Verbrauch an Präparat beträgt 3 kg/ha« Die gleichen Pflanzen werden mit einer O,lmasseprozentigen wäßrigen Emulsion der N-O-Dimethylaminopropyl)- -maleaminsäure behandelt. Im letzten Falle enthalt die Emulsion 0,01 Masse% Do dezyl sulfat und 0,1 Masse% Kalziumalkylbenzolsulfonat mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen. Der Verbrauch an Präparat beträgt 1 kg/ha. Als Kontrolle dienen Pflanzen, behandelt mit einem Verdünner ohne Sterilisationsmittel. Die Prüfergebnisse sind in der Tabelle 14 dargestellt. Die ähnlichen Ergebnisse sind bei der Behandlung der Sonnenblume der angegebenen Sorten in der VI. Periode der Organogeneae erhalten.
Tabelle 14
lfd. Beispiel Prozent- Ansetzen Masse ölge- Wachser, satz der von Ach- von halt von tums-
Sterili- änen bei 1000 Achänen energie tat freier Be- Ach- in % in %
stäub ung änen in % in g
Sorte Peredovik
1. Kontrolle 0,2
2. Beispiel 59 100,0
3. Beispiel 60 100,0
Linie BK-119
1. Kontrolle 2,0
2. Beispiel 61 100,0
3. Beispiel 64 100,0
85,0 84,0 54,7 100,0
81,7 a?,7 54,4 100,0
84,9 83,3 54,0 100,0
9 85,0 60,0 51,0 100,0
82,5 5a,8 50,8 100,0
80,4 59,6 51,0 100,0

Claims (4)

  1. - tz-
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zur Sterilisation der Staubbeutel von Pflanzen durch ihre Behandlung mit einem Sterilisationemittel in Kombination mit einem Verdünner in der fünften und/oder sechsten Periode der Organogenese, dadurch gekennzeichnet, dass als Sterilisationsmittel N-substituierte Maleaminsauren der allgemeinen Formel RNHCOCH s CHCO2H dienen, worin R(CH3)2NCH2CH2-; (CH^HOH^HgCH^s C3H5-; HOC2H4-; NH3CO bedeutet«
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die angegebenen N-substituierten Maleaminsäuren in Kombination mit einem Verdünner als eine 0,1 - bis 2#ige wässrige Emulsion verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen 1, 2,dadurch g e k e η n-
    z e lehne t, dass als Pflanzen, die mit dem Sterilisationsmittel zu behandeln sind, Graspflanzen und Sonnenblume dienen.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3» dadurch g e k e η η-· zeichne t, dass zwecks Erzielung eines hohen Sterilisationsgrades von Staubbeuteln unter ungünstigen Klimabedingungen die wiederholte Behandlung von Pflanzen mit dem Sterilisationsmittel in der fünften und/oder sechsten Periode der Organogenese erfolgt.
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IF04 In force in the year 2004

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