DD285298A5 - Verfahren zur herstellung eines kaltgewalzten bleches oder bandes sowie eine zum tiefziehn geeignetes kaltgewalztes blech oder band und dessen verwendung - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines kaltgewalzten bleches oder bandes sowie eine zum tiefziehn geeignetes kaltgewalztes blech oder band und dessen verwendung Download PDFInfo
- Publication number
- DD285298A5 DD285298A5 DD89325296A DD32529689A DD285298A5 DD 285298 A5 DD285298 A5 DD 285298A5 DD 89325296 A DD89325296 A DD 89325296A DD 32529689 A DD32529689 A DD 32529689A DD 285298 A5 DD285298 A5 DD 285298A5
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- cold
- epsilon
- max
- titanium
- strip
- Prior art date
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D8/00—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment
- C21D8/02—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips
- C21D8/04—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips to produce plates or strips for drawing, e.g. for deep-drawing
- C21D8/0421—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips to produce plates or strips for drawing, e.g. for deep-drawing characterised by the working steps
- C21D8/0426—Hot rolling
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C38/00—Ferrous alloys, e.g. steel alloys
- C22C38/06—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing aluminium
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C38/00—Ferrous alloys, e.g. steel alloys
- C22C38/14—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing titanium or zirconium
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D8/00—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment
- C21D8/02—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips
- C21D8/04—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips to produce plates or strips for drawing, e.g. for deep-drawing
- C21D8/0421—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips to produce plates or strips for drawing, e.g. for deep-drawing characterised by the working steps
- C21D8/0436—Cold rolling
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D8/00—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment
- C21D8/02—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips
- C21D8/04—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips to produce plates or strips for drawing, e.g. for deep-drawing
- C21D8/0447—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of plates or strips to produce plates or strips for drawing, e.g. for deep-drawing characterised by the heat treatment
- C21D8/0473—Final recrystallisation annealing
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Heat Treatment Of Sheet Steel (AREA)
- Heat Treatment Of Steel (AREA)
- Continuous Casting (AREA)
Abstract
Verfahren zur Herstellung eines kaltgewalzten Bleches oder Bandes sowie ein zum Tiefziehen geeignetes kalgewalztes Blech oder Band und dessen Verwendung. Zur Erzeugung eines Bleches mit guten Umformeigenschaften, insbesondere fuer das rotationssymmetrische Tiefziehen, wird vorgeschlagen, einen kohlenstoffarmen Stahl, der max. 0,009% N enthaelt, mit 0,01-0,04% Ti und in bestimmten Faellen auch mit 0,01 bis 0,06% Niob zu legieren, im Strang zu vergieszen, die Bramme oberhalb 1 120 Grad Celsius zu erwaermen, oberhalb des Ar3-Punktes zu Warmband auszuwalzen und bei 520100 Grad Celsius zu haspeln. Nach dem Kaltwalzen auf die gewuenschte Feinblechdicke wird das Stahlband im Bund rekristallisierend geglueht, bevor es abschlieszend dressiert und zu Blechen konfektioniert wird. Fig. 10{Blech; gute Umformeigenschaften; rotationssymmetrisches Tiefziehen; Niob; Strang; Ar3-Punkt; Warmband; Feinblechdicke; Stahlband; Bund}
Description
Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen, wahlweise zusätzlich 0,01 bis 0,06 %Niob,
welches nach dem Warmwalzen und Kaltwalzen in Abhängigkeit vom Titangehalt erfolgt, gekennzeichnet durch ein rekristallisiertes Gefüge mit einer Ferritkorngröße feiner als ASTM 7 für einen Titangehalt von 0,01 % und feiner als ASTM 9 für Titangehalte von 0,015 bis 0,04%.
7. Zum Tiefziehen geeignetes Blech oder Band nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Titangehalt mindestens dem 3,5fachen des Stickstoffgehaltes entspricht.
8. Verwendung des nach einem Verfahren hergestellten kaltgewalzten Bleches oder Bandes mit guter Umformbarkeit aus Stahl nach Anspruch 1; 2; 3; 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
a) ein zipfelarmes Tiefziehen vorzugsweise von rotationssymmetrischen Teilen oder
b) die Herstellung tiefgezogener, vorzugsweise rotationssymmetrischer Teile erfolgt.
Hierzu ^7 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines kaltgewalzten Bleches oder Bandes sowie ein zum Tiefziehen geeignetes kaltgewalztes Blech oder Band und dessen Verwendung.
Zum Tiefziehen von rotationssymmetrischen Stahlteilen wird möglichst texturfreies kaltgewalztes Band oder Blech eingesetzt, damit eine quasiisotropes Umformen möglich und das gezogene Teil zipfelfrei ist. Damit ist gemeint, daß ein z. B. zylindrisch tiefgezogenes Teil keinen welligen Rand aufweist.
Eine vollkommene Zipfelfreiheit ist nur von isotropem Material ohne Steigerungen, ohne nichtmetallische Einschlüsse, ohne perlst hnurartige Zementitausscheidungen und bei pan-cake-freiem Gefüge zu erwarten. Daher wird in der folgenden Beschreibung nur der Begriff „zipfelarmes" auch für nach dem Stand der Technik „zipfelfreies" Band verwendet.
In „Blech, Rohre, Profile" 9/1977, S.341-346 wird detailliert die Ursache fü" die Zipfelbildung beschrieben und ein Maß für die relative Zipfelhöhe Z sowie die ebene Anisotropie Delta r definiert. Ideal wären jeweils Ergebnisse mit dem Wert Null (zipfelfreies Material).
Der Wert für die ebene Anisotropie errechnet sich aus der Anisotropie r für unterschiedliches Ausdehnungsverhalten des Materials in Walzrichtung sowie unter 45 Grad und 90 Grad dazu.
Für unterschiedliche Tiefzieheigenschaften sind verschiedene r-Werte einstellbar.
Für die in der Veröffentlichung erwähnten Stähle läßt sich zipfelfreies Material nur durch Normalgrößen des kaltgewalzten Bandes in einer Durchlaufglühe bei etwa 1000°C erreichen, wobei das Blech im Endzustand eine Korngröße ASTM8 bei einer relativen Zipfelhöhe von etwa 0,3 bis 0,4% und Delta r etwa ± 0,1 erreichen.
Für nicht normalisierend geglühtes Band sei nur ein zipfelarmer Zustand durch Kompromisse in der Verfahrensführung bei der Blechherstellung zu erreichen. Dabei sollen die Walzendtemperaturen etwa 7500C und die Kaltwalzgrade entweder unter 25% oder über 80% liegen und mit als für die Zipfeligkeit ungünstig bezeichneten Rekristallisationstemperaturen von über 6000C gearbeitet werden.
Beschrieber, wird weiterhin, daß ein Normalisieren nicht im Bund, sondern nur in einer Durchlaufglühe erfolgen kann, weil bei den hohen Temperaturen die Bänder zusammenkleben würden.
Aus der DE-OS 3234574 ist ein gattungsgemäßes zum Tiefziehen geeignetes kaltgewalztes Stahlblech oder Stahlband bekannt. Der Titangehalt soll, in Abhängigkeit der Gehalte an Kohlenstoff, Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff, aufwerte bis 0,15% steigen können, die Haspeltemperatur über 700°C oder mindestens jedoch 58O0C mit anschließender Warmband-Erwärmung auf über 700°C betragen. Weiterhin wird ein Kaltwalzgrad von 70 bis 8b°C sowie ein Durchlaufglühen bei 700 bis 9000C mit maximal zwei Minuten Haltezeit empfohlen. Hinweise zur Zipfelbildung des Materials werden nicht gegeben.
Aus der EP-A1-101740 wird für einen gattungsgemäßen kaltgewalzten Stahl eine Brammenerwärmungstemperatur kleiner als 11000C, eine Walzendtemperatur von unter Ar3, Haspeltemperaturen von 320 bis 6000C und Kaltwalzgrade von 50 bis 95% sowie rekristallisierendes Durchlaufglühen empfohlen. Dabei soll ein Stahl mit maximal 0,035% Kohlenstoff, maximal 0,004% Stickstoff und maximal 0,02% Niob in Kombination mit einem oder mehreren der Elemente Aluminium, Chrom, Bor oder Wolfram Verwendung finden. Erzielt werden hohe mittlere r-Werte oberhalb 1,2. Hinweise auf die Zipfligkeit des Materials nach dem Tiefziehen sind nicht offenbart.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung tiefziehgeeigneter Stähle mit Brammenglühtemperatur kleiner 1100X, Endwalztemperatur max. 78O0C und Haspellemperat ren von mindestens 450°C sowie Kaltbandglühen im Hauben- oder Durchlaufglühofen sind in der EP-B1-120976offenbart. Das Verfahren soll r-Werte um 2 erzielen; Werte für die Zipfelbildung sind nicht offenbart.
Es ist allgemein bekannt, daß Warmband eine gute quasiisotrope Umformbarkeit besitzt, jedoch eine nicht ausreichende Oberflächengüte und zu große Toleranzen aufweist und zudem nicht in Dicken unter 1,2 mm hergestellt wird.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Bleches oder Bandes zur Anwendung zu bringen, welches hohe Funktions- und Gebrauchswerteigenschaften bei geringen Produktionskosten aufweis!.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Bleches oder Bandes sowie ein zum Tiefziehen geeignetes Blech oder Band zu schaffen, wobei das Blech oder Band nach dem Tiefziehen zipfelfrei oder zumindest zipfelarm ist und auf ein Durchlaufglühen bei Temperaturen oberhalb Ai verzichtet wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Ansprüche 1 bis 6 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfaßt.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß bei Anwendung der erfindungsgemäßen Brammen-, Glüh-, Walz- und Haspeltemperaturen für den genannten Stahl ein rekristallisierendes Glühen eines Bundes im Haubenofen ausreicht, um dem Stahlband oder dem konfektionierten Stahlblech hervorragende Tiefzieheigenschaften, insbesondere eine extreme Zipfelarmut, zugeben.
Die üblicherweise beim Stand der Technik für den Stahl St4 NZ oder RST14 durch Normalglühen erreichten Werte der Korngröße von bestenfalls ASTM8 entsprechend 490Mm2 können durch das erfindungsgemäße Verfahren durch rokristallisierendes Glühen unterschritten werden, wobei zusätzlich niedrige Streckgrenzenwerte beibehalten werden können durch Wahl entsprechender Kaltwalzgrade in Abhängigkeit vom Titangehalt. Dies ergibt den Vorteil, daß auf hohe Investitionen für eine Durchlaufglühe für eine Normalglühbehandlung verzichtet werden kann.
Durch Variation der Zulegierung von Titan in den angegebenen Grenzen läßt sich praktisch jeder gewünschte Kaltwalzgrad für die Erzeugung zipfelfreien Materials einstellen und/oder genauso ebenfalls eine Streckgrenze zwischen 175 und 450 N/mm2 bei Zugfestigkeiten von 310 bis 520N/mm2.
Eine der Ursachen für die günstigen Eigenschaften des erzeugten Bleches ist in der frühzeitigen Bildung von Titannitrid zu sehen, so daß ein pan -cake-Gefüge während des rekristallisierenden Glühens durch die Aluminium-Nitrid-Ausscheidungen nicht entstehen kann.
Durch die Wahl niedriger Haspeltemperaturen um 52O0C wurden überraschend Warmbandqualitäten erzielt, die nach dem Kaltwalzen ein zipfelfreies Material gewährleisten und eine zusätzliche Kornverfeinerung ermöglichten.
Ein besonderer Vorteil des so hergestellten Warmbandes liegt darin, daß im Grundsatz keinerlei Restriktion hinsichtlich des anschließenden Kaltwalzens besteht, sofern der Kaltwalzgrad mindestens etwa 5% beträgt, d. h. oberhalb der bekannten kritischen schwachen Kaltverformung bleibt, die beim Rekristallisationsglühen zu grobem Korn führt. Bisher war man bei der Erzeugung annähernd zipfelfreien Kaltbandes an bestimmte Kaltwalzgrade gebunden,, sofern nicht normalgeglüht werden sollte.
Es wurde überraschend gefunden, daß zwar ein gewisser Titangehalt in der Stahllegierung unerläßlich ist, um das erfindungsgemäße Verfahren durchführen zu können und erfindungsgemäße Materialeigenschaften zu erzielen, aber diese Verfahrensparameter zumindest hinsichtlich des Kaltwalzgrades dann anzupassen sind, wenn der Stahllegierung das festigkeitsst6igernde Element Niob hinzugefügt wird.
Die Variation der Kaltwalzgrade in Abhängigkeit von der Menge des zulegierten Titans ist bei gleichzeitiger Zulegierung von Niob in den angegebenen Grenzen auf Kaltwalzgrade von 45 bis 85% beschränkt.
Die Zulegierung von Niob behindert nicht die bereits in der Stammanmeldung erwähnte frühzeitige Bildung von Titannitrid, so daß auch bei dieser erfindungsgemäßen Stahllegierung ein pan-cake-Gefüge während des rekristallisierenden Glühens nicht entstehen kann.
Eine gravierende technische und wirtschaftliche Bedeutung der Erfindung liegt in der Verwendung des Feinbleches für rotationssymmetrisch tiefgezogene Teile wie Nadellagerkäfige, Riemenscheibenhälften usw. Das erfindungsgemäße Blech
kann in diesen Fällen ohne wesentliche Nacharbeit wie Abschneiden der Zipfel eingesetzt werden. Die Zipfelarmut verhindert beim Tiefziehen auch das Entstehen sektoraler Wandschwächungen, so daß die gozogenen Teile bei Rotation keine Unwucht aufweisen. Weitere Vorteile zipfelarmen oder zipfelfreien Kaltbandes sind bekannt, so daß sich eine weitere Beschreibung erübrigt.
Ausfühningsbeispiel
Die Erfindung soll anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 bis 9: tiefgezogene Demonstrationsnäpfchen;
Fig. 10: Darstellung der Zipfelhäufigkeit in Abhängigkeit von der Legierung;
Fig. 11: Darstellung des Verhältnisses Zipfeligkeit und Streckgrenze;
Fig. 12: Darstellung von Korngröße und Legierung;
Fig. 13 bis 18: tiefgezogene Demonstrationsnäpfchen.
Aus den erfindungsgemäßen Schmelzen A-D sowie den Vergleichsschmelzen E-F (Tabelle 1) werden Brammen von 210mm Dicke im Strang vergossen. Nach Erwärmung im Stoßofen auff 12500C wurde die Bramme zu Warmband von 3 mm Dicke ausgewalzt, gehaspelt und auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Walzendtemperaturen und Haspeltemperaturen zeigt Tabelle
und erneut gehaspelt. Das Bund wurde im Haubenglühofen der Bauart Fa. Ludwig auf 7O0C erwärmt, mit einem Durchsatz von 1,1 t/h bis 1,9t/h rekristallisierend geglüht und anschließend im Ofen auf 1200C abgekühlt. Nach dem Dressieren mit Umformgraden von 1 bis 1,2% wurde das Band zu Blechtafeln konfektioniert.
Blechronden von 90 bzw. 180 mm Durchmesser wurden mit Ziehstempeln von 50 bzw. 100 mm Durchmesser bei Haltekräften von 5OkN zu Näpfchen tiefgezogen.
Fig. 1 zeigt drei verschiedene Näpfchen, die die im folgenden verwendeten Begriffe zipfelig (Fig. 1 a), zipfelarm (Fig. 1 b) und zipfelfrei (Fig. 1 c) definieren sollen, da die Messung der Zipfelhöhe mit den handelsüblichen Zipfelmeßgeräten, insbesondere von zipfelarmen und zipfelfreien Näpfchen mit geringen Höhendifferenzen bereits bei kleinsten Tiefziehgraten auf dem Näpfchenrand problematisch ist.
Diese Definition wurde für Fig. 10 zur Darstellung der Zipfeligkeit von Näpfchen aus den verschiedenen Schmelzen übernommen.
Bestätigt wurde die Erkenntnis, daß der bei 710°C gehaspelte Stahl E nur bei Kaltwalzgraden kleiner etwa 25% zipfelfrei ist und im Bereich 30 bis 50% Kaltwalzgrad allenfalls als zipfelarm bezeichnet werden kann. Für den Vergleichsstahl F, der gemäß Stand der Technik bei BOO0C gehaspelt wurde, wurde Zipfelig'.eit bei Kaltwalzgraden größer 30% festgestellt.
Die Fotos in den Fig.8 und 9 belegen dies eindrucksvoll.
Bei Verwendung der erfindungsgemäß gewalzten und geglühten Stähle A-D zeigten die Näpfchen in Abhängigkeit vom Titangehalt bei verschiedenen Kaltwalzgraden ein unterschiedliches Tiefziehergebnis:
Stahl A mit 0,01% Ti:
Die Näpfchen waren bei Kaltwalzgraden von Epsilon = 30 bis 50% absolut zipfelfrei, während Kaltwalzgrade von 20% bzw. 60% nur zipfelarmes Näpfchen-Ziehen ermöglichte.
Stahl B mit 0,02% Ti:
Zipfelfrei bei Epsilon = 10% sowie 50 bis 80%
Zipfelarm bei Epsilon = 20%; 40%
Stähle C1/C2 mit 0,03% Ti, wobei C1 mit 5000C und C2 mit 45O0C gehaspelt wurde:
Zipfelfrei bei Epsilon = 10 bis 20% sowie 60 bis 80%
Zipfelarm bei Epsilon = 30%; 50%.
Stahl D mit 0,04% Ti:
Zipfelfrei bei Epsilon = 60 bis 70% bzw. 20%
Zipfelarm bei Epsilon = 15%, 25%, 55%, 80%.
Aus dem Vergleich der Kurven für die Stähle A-D lassen sich Tendenzen ablesen, die Jür Zwischenwerte des Legierungselementes Titan beispielsweise 0,025%Ti-ausgehend von Stahl B-zipfelfreies Näpfchenziehen bei Kaltwalzgraden bis 15% oder 20% und bis 85% erwarten lassen, also eine Kurvenverschiebung nach rechts; bei Werten zwischen 0,01 % und 0,02% umgekehrt eine Verschiebung der „zipfelfreien" Kaltwalzgrade zu niedrigeren Umformverhältnissen nahelegen.
Die zu den Stählen gemäß Fig. 10 und Tabelle 1 bzw. 2 korrespondierenden Fotos der Fig. 3 bis 7 von tiefgezogenen Näpfchen veranschaulichen das Ergebnis deutlich.
Überraschend zeigte sich, daß den „zipfelfreien" Umformgraden jeweils ein bestimmtes Zugfestigkeits- und Streckgrenzenniveau zugeordnet werden konnte (Fig. 11) und die größte Zipfeligkeit gleichzeitig bei der niedrigsten Streckgrenze/Zugfestigkeit festzustellen war.
Beispiel: Stahl B
a) Zipfelfreiheit beim Kaltwalzgrad 10%-15%£ Streckgrenzenniveau Rpo.2 = 400-350N/mm2 Zugfestigkeitsniveau Rm = 450-400 N/mm2
b) Zipfeligkeit beim Kaltwalzgrad 30% 4 Rpo,2 = 180 N/mm2 und Rm = 320 N/mm2
c) ZipfelfreiheitbeimKaltwalzgrad50-80%£
Rpo,2 = 250 - 280 N/mm2 und Rn, = 360 - 370 N/mm2
Diese Erkenntnis ermöglicht eine bauteil- oder funktionsangepaßte Wahl der Festigkeit für ein und dasselbe Bauteil durch Änderung der Parameter Titangehalt und Kaltwalzgrad.
Tabelle 2 zeigt korrespondierend zu Fig. 12 die erfindungsgemäß erzielte Korngröße in ASTM-Einheiten; dio erzielbare Kprnverfeinerung gegenüber Stählen ohne Titanzusatz nach dem Stand der Technik ist erheblich und reicht bis ASTM11.
Das gröbste Korn wurde bei geringem Ti-Zusatz und geringem Kaltwalzgrad erzielt (ASTM 7). Vergleichsweise wurden bei den Stählen A-D die Warmband-Werte für die Korngröße (ASTM9-10) in die Fig. 12 aufgenommen.
Für einen Stahl C (Varianten C3-C5) wurden Versuche mit variabler Haspeltemperatur Th und Glühdurchsatz Pg durchgeführt (Tabelle 3). Während Schwankungen in der Durchsatzmenge des Haubenglühofens von 1,1—1,9t/h sowohl die Korngröße als auch die ebene Anisotropie Delta r nicht negativ beeinflußten, hatte eine Erhöhung der Haspeltemperaturen auf 7100C bei annähernd gleichen Walzendtemperaturen eine Korrivergröberung und eine Verschlechterung der ebenen Anisotropie zur Folge.
Die Fig. 2 a, 2b, 2c zeigen entsprechende Ergebnisse an Näpfchen aus 180mm-Ronden, die mit 100mm-Stempeln bei 5OkN Rückhaltekraft tiefgezogen wurden.
In Tabelle 1 sind auch die Schmelzanalysen des erfindungsgemäß bei dem Verfahren einzusetzenden Stahles G mit 0,01 % Titan, H mit 0,02% Titan und I mit 0,03% Titan bei 0,05% bzw. 0,06% Niobzugabe aufgelistet, dazu wurde ein Vergleichsstahl K mit 0,05% Niobzugabe, aber ohne Titangehalt aufgeführt.
Aus den erfindungsgemäßen Schmelzen G-I sowie der Vergleichsschmelze K wurden Brammen von 200mm Dicke im Strang vergossen. Nach Erwärmung im Stoßofen auf 1250°C wurde die Bramme zu Warmband von 4mm Dicke ausgewalzt und gehaspelt sowie auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Walzendtemperatur betrug 88O0C und die Haspeltemperatur 51O0C. Nach
erneut gehaspelt. Nach dem Haspeln wurde das festgewickelte Bund im Haubenglühofen der Bauart Fa. Ludwig auf 700°C erwärmt und bei Durchsatzraten von 1,1 Tonnen bzw. 1,8 Tonnen pro Stunde rekristallisierend geglüht, anschließend im Haubenglühofen auf 120°C abgekühlt. Nachdem Dressieren mit einem Umformgrad von 1,1% wurde das Band zu Blechtafeln konfektioniert. Blechronden von 90 mm Durchmesser wurden mit Ziehstempeln von 50 mm Durchmesser zu Näpfchen tiefgezogen (Fig. 13-16).
Für den Vergleichsstahl K, der in der Legierung kein Titan enthält, ansonsten zu der gattungsgemäßen Stahlsorte gehört, zeigt Fig. 16 deutlich, daß bei keinem der erprobten Kaltwalzgrade zipfelfreies Tiefziehen möglich war.
Bei Verwendung der erfindungsgemäß gewalzten und geglühten Stähle G bis I zeigten die Näpfchen in Abhängigkeit vom Titangehalt bei verschiedenen Kaltwalzgraden ein geringfügig unterschiedliches Tiefziehergebnis:
Stahl G mit 0,01 % Titan (Fig. 13):
Die Näpfchen waren bei Kaltwalzgraden von Epsilon = 45 bis 85% in der Kategorie zipfelarm und bei etwa 60 bis 80% Kaltwalzgraden sogar zipfelfrei.
Stahl H mit 0,02% Titan (Fig. 14):
Zipfelarm im Bereich Epsilon = 55 bis 85%, fast zipfelfrei im Bereich von 60 bis 75%.
Stahl I mit 0,03% Titan (Fig. 15):
Zipfelarm im Bereich von 60 bis 70% Kaltwalzgraden.
Bei den erfindungsgemäß hergestellten Stählen konnten beispielsweise bei einem Titangehalt von 0,01 % am tiefziehfertigen Blech Streckgrenz- und Ziigfestigkeitswerte festgestellt werden, die um mehr als 50N/mm2 über den Kennwerten des nur titanlegierten Materials lagen.
Die in Tabelle 1 aufgeführten erfindungsgemäßen Schmelzen L bzw. M mit Phospl'orgehalten an der oberen Analysengrenze wurden behandelt wie die Stähle A-F. Die Haspeltemperatur betrug 510 bzw. SOO0C Bei einem Kaltwalzgrad von 66% wurde die Konstanz der Ergebnisse über die gesamte Bandlänge geprüft, um die Effektivität des Bundglühens zu bestätigen. Die Näpfchen aus den Tiefziehversuchen sind in Fig. 17 bzw. 18 dargestellt. Sie zeigen, daß zipfelfreies Material sowohl am Bandanfang (Position 0) als auch nach jedem weiteren Viertel der Bandlänge bis zum Bandende (Position 1) erzeugt wurde.
Tabelle 1 Schmelzanalyse (Werte in Gewichtsprozenten)
Stahl
Si
Al
Nb
Bemerkungen Figur
| A | 0,046 0,02 | Tabelle 2 | Tw | Tabelle 3 | Tw | Walzendtemperatur | 0,17 | 0,009 | 0,011 | 0,022 | K | 0,0025 | 0,01 | min/max | - | 0,05 | 3 |
| B | 0,044 0,025 | Stahl | °C | Stahl | 0C | Haspeltemperatur | 0,25 | 0,013 | 0,005 | 0,054 | 0,0032 | 0,02 | -0,07/+0,06 | - | 0,05 | 4 | |
| C | 0,048 0,03 | 860 | 880 | Korngröße nach ASTM | 0,24 | 0,014 | 0,006 | 0,051 | 9-10 | 0,0034 | 0,03 | -0,04/+0,08 | - | 0,06 | 2,5,6 | ||
| D | 0,03 0,03 | A | 870 | C3 | 915 | Glühdurchsatz | 0,20 | 0,012 | 0,005 | 0,078 | 9-10 | 0,0050 | 0,04 | +0,09/4-0,17 | - | 0,05 Vergleich | 7 |
| E | 0,04 0,02 | B | 870 | C4 | 870 | ebeneAnisotropie | 0,25 | 0,020 | 0,015 | . 0,061 | 8- 9 | 0,0033 | - | - Vergleich | - | 8 | |
| F | 0,04 0,03 | C1 | 880 | C5 | In Tabelle 2 und 3 bedeuten | 0,25 | 0,008 | 0,007 | 0,065 | 0,0047 | - | Vergleich | - | 9 | |||
| G | 0,08 0,06 | C2 | 890 | Tw | 0,58 | 0,015 | 0,008 | 0,043 | 0,0038 | 0,01 | 13 | ||||||
| H | 0,08 0,10 | D | 900 | Th | 0,54 | 0,010 | 0,002 | 0,046 | 0,0039 | 0,02 | 14 | ||||||
| I | 0,08 0,09 | E | 890 | K | 0,56 | 0,015 | 0,005 | 0,049 | 0,0046 | 0,03 | 15 | ||||||
| K | 0,06 0,40 | F | PQ | 1,11 | 0,018 | 0,006 | 0,043 | 0,0039 | - | 16 | |||||||
| L | 0,04 0,04 | Ar | 0,22 | 0,077 | 0,011 | 0,073 | 0,005 | 0,03 | 17 | ||||||||
| M | 0,06 0,04 | 0,78 | 0,068 | 0,011 | 0,047 | 0,007 | 0,025 | 18 | |||||||||
| Th | K | Figur | |||||||||||||||
| 0C | min/max | ||||||||||||||||
| 490 | 10/7 | 3 | |||||||||||||||
| 500 | 11/9 | 4 | |||||||||||||||
| 500 | 11/9 | 5 | Figur | ||||||||||||||
| 450 | 11/9 | 6 | |||||||||||||||
| 430 | 11/9 | 7 | 2a | ||||||||||||||
| 710 | 9/4 | 8 | 2b | ||||||||||||||
| 500 | 9/6 | 9 | 2c | ||||||||||||||
| Th | Pg | Ar | |||||||||||||||
| "C | t/h | ||||||||||||||||
| 520 | 1,1 | ||||||||||||||||
| 540 | 1,9 | ||||||||||||||||
| 710 | 1,9 | ||||||||||||||||
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung eines kaltgewalzten Bleches oder Bandes mit guter Umformbarkeit aus Stahl mit folgender Zusammensetzung in Gewichtsprozenten:
max. 0,10 % Kohlenstoff
max. 0,40 % Silizium
0,10 bis 1,0 % Mangan
max. 0,08 % Phosphor
max. 0,02 % Schwefel
max. 0,009 % Stickstoff
0,015 bis 0,08 % Aluminium
0,01 bis 0,04 % Titan
max. 0,15 % von einem oder mehreren der Elemente
aus der Gruppe Kupfer, Vanadium, Nickel,
Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen, welches nach dem Warmwalzen und Kaltwalzen geglüht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bramme auf oberhalb 112O0C erwärmt und zu Warmband einer Walzendtemperatur oberhalb des Ar3-Punktes ausgewalzt und bei 520 ± 1000C gehaspelt und nach dem Kaltwalzen rekristallisierend geglüht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit vom Titangehalt mit nachstehenden Umformgraden (Epsilon) kaltgewalzt wird:
etwa 0,01% Tita η Epsilon 20-60%,
vorzugsweise 30-50%, etwa 0,02% Titan: Epsilon 5-20%,
vorzugsweise 10-15 % oder
Epsilon 40-85%,
vorzugsweise 50-80%, etwa0,03%Titan: Epsilon E-25%,
vorzugsweise 10-20% oder
Epsilon 50-85%,
vorzugsweise 60-80%, etwa 0,04%Titan: Epsilon 15-25%,
vorzugsweise 20% oder
Epsilon 55-80%,
vorzugsweise 60-70%
und anschließend bei Temperaturen unterhalb A1 rekristallisierend geglüht und danach mit einem Umformgrad von etwa 1 % dressiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stahl eingesetzt wird, der zusätzlich •0,01-0,06% Niob enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit vom Titangehalt mit nachstehenden Umformgraden (Epsilon) kaltgewalzt wird:
etwa 0,01 %Titan: Epsilon 45 bis 85%, etwa 0,02% Titan: Epsilon 55 bis 85%, etwa 0,03%Titan: Epsilon 60 bis 70%
und anschließend bei Temperaturen unterhalb Ai rekristallisierend geglüht und danach mit einem Umformgrad von etwa 1 % dressiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1; 2; 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahl nach dem Kaltwalzen im Festbund geglüht wird.
6. Zum Tiefziehen geeignetes kaltgewalztes Blech oder Band aus Stahl mit folgender Zusammensetzung in Gewichtsprozenten:
max. 0,10 % Kohlenstoff,
max. 0,40 % Silizium,
0,10 bis 1,0 % Mangan,
max. 0,08 % Phosphor,
max. 0,02 % Schwefel,
max. 0,009 % Stickstoff,
0,015 bis 0,08 % Aluminium,
0,01 bis 0,04 % Titan,
max. 0,15 % von einem oder mehreren der Elemente
aus der Gruppe Kupfer, Vanadium, Nickel,
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3803064A DE3803064C2 (de) | 1988-01-29 | 1988-01-29 | Kaltgewalztes Blech oder Band und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE3843732A DE3843732C2 (de) | 1988-01-29 | 1988-12-22 | Kaltgewalztes Blech oder Band und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD285298A5 true DD285298A5 (de) | 1990-12-12 |
| DD285298B5 DD285298B5 (de) | 1999-01-28 |
Family
ID=25864488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD32529689A DD285298B5 (de) | 1988-01-29 | 1989-01-27 | Verfahren zur Herstellung eines kaltgewalzten Bleches oder Bandes sowie ein zum Tiefziehen geeignetes kaltgewalztes Blech oder Band und dessen Verwendung |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5139580A (de) |
| EP (1) | EP0400031B2 (de) |
| JP (1) | JPH0814003B2 (de) |
| DD (1) | DD285298B5 (de) |
| DE (3) | DE3803064C2 (de) |
| ES (1) | ES2018975A6 (de) |
| GR (1) | GR1000537B (de) |
| WO (1) | WO1989007158A1 (de) |
Families Citing this family (23)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH04500541A (ja) * | 1989-05-09 | 1992-01-30 | シュタールヴェルケ パイネ・ザルツギッター アクチエンゲゼルシャフト | 腰折れのない熱間帯材及び耐老化性のどぶづけめっきされる冷間帯材の製造方法 |
| DE4015249A1 (de) * | 1989-05-09 | 1991-02-28 | Salzgitter Peine Stahlwerke | Verfahren zur herstellung von feuerverzinktem kaltband |
| US5686194A (en) * | 1994-02-07 | 1997-11-11 | Toyo Kohan Co., Ltd. | Resin film laminated steel for can by dry forming |
| US5556485A (en) * | 1994-11-07 | 1996-09-17 | Bethlehem Steel Corporation | Bake hardenable vanadium containing steel and method of making thereof |
| DE19543804B4 (de) * | 1995-11-24 | 2004-02-05 | Salzgitter Ag | Verfahren zur Herstellung von feuerverzinktem Stahlband und damit hergestelltes feuerverzinktes Blech oder Band aus Stahl |
| DE19547181C1 (de) * | 1995-12-16 | 1996-10-10 | Krupp Ag Hoesch Krupp | Verfahren zur Herstellung eines kaltgewalzten, höherfesten Bandstahles mit guter Umformbarkeit bei isotropen Eigenschaften |
| US5656102A (en) * | 1996-02-27 | 1997-08-12 | Bethlehem Steel Corporation | Bake hardenable vanadium containing steel and method thereof |
| DE19622164C1 (de) * | 1996-06-01 | 1997-05-07 | Thyssen Stahl Ag | Verfahren zur Erzeugung eines kaltgewalzten Stahlbleches oder -bandes mit guter Umformbarkeit |
| BE1011066A3 (fr) * | 1997-03-27 | 1999-04-06 | Cockerill Rech & Dev | Acier au niobium et procede de fabrication de produits plats a partir de celui-ci. |
| DE19736509A1 (de) * | 1997-08-22 | 1999-04-22 | Krupp Ag Hoesch Krupp | Verfahren zur Herstellung eines kaltgewalzten Ti-IF-Bandstahles mit hervorragender Umformbarkeit bei isotropen Eigenschaften |
| DE19834361A1 (de) * | 1998-07-30 | 2000-02-03 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Bauteil, insbesondere Wälzlager- und Motorenbauteil |
| DE19840788C2 (de) * | 1998-09-08 | 2000-10-05 | Thyssenkrupp Stahl Ag | Verfahren zur Erzeugung von kaltgewalzten Bändern oder Blechen |
| WO2000040765A1 (de) * | 1998-12-30 | 2000-07-13 | Hille & Müller Gmbh & Co. | Stahlband mit guten umformeigenschaften sowie verfahren zum herstellen desselben |
| DE10020118B4 (de) * | 2000-04-22 | 2009-11-12 | Schaeffler Kg | Wälzlagerbauteil |
| DE10055338C1 (de) * | 2000-11-08 | 2002-03-07 | Thyssenkrupp Stahl Ag | Verfahren zum Herstellen eines bei niedrigen Verformungsgraden kaltverformten Kaltbandes |
| DE10102932C1 (de) | 2001-01-23 | 2002-08-22 | Salzgitter Ag | Verfahren zur Herstellung eines kalt gewalzten Bandes oder Bleches aus Stahl und nach dem Verfahren herstellbares Band oder Blech |
| KR20060028909A (ko) * | 2004-09-30 | 2006-04-04 | 주식회사 포스코 | 형상 동결성이 우수한 고강도 냉연강판 및 그 제조방법 |
| RU2379370C1 (ru) * | 2008-04-14 | 2010-01-20 | Открытое акционерное общество "Магнитогорский металлургический комбинат" | Низкоуглеродистая холоднокатаная листовая сталь для глубокой штамповки |
| RU2379371C1 (ru) * | 2008-04-16 | 2010-01-20 | Открытое акционерное общество "Магнитогорский металлургический комбинат" | Низкоуглеродистая холоднокатаная листовая сталь для глубокой штамповки изделий бытового назначения |
| RU2379369C1 (ru) * | 2008-06-18 | 2010-01-20 | Открытое акционерное общество "Магнитогорский металлургический комбинат" | Низкоуглеродистая холоднокатаная листовая сталь |
| RU2395616C2 (ru) * | 2008-07-21 | 2010-07-27 | Открытое акционерное общество "Магнитогорский металлургический комбинат" | Низкоуглеродистая холоднокатаная автолистовая сталь для глубокой штамповки |
| DE102012211458B3 (de) * | 2012-07-03 | 2013-11-21 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Deckel mit Ölspeicherfunktionalität für ein Gehäuse eines elektrohydraulischen Ventiltriebes eines Verbrennungsmotors |
| WO2023135550A1 (en) | 2022-01-13 | 2023-07-20 | Tata Steel Limited | Cold rolled low carbon microalloyed steel and method of manufacturing thereof |
Family Cites Families (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL6901060A (de) * | 1969-01-22 | 1970-07-24 | Koninklijke Hoogovens En Staal | |
| JPS5241209B1 (de) * | 1970-12-19 | 1977-10-17 | ||
| US3947293A (en) * | 1972-01-31 | 1976-03-30 | Nippon Steel Corporation | Method for producing high-strength cold rolled steel sheet |
| US3814636A (en) * | 1972-03-02 | 1974-06-04 | Steel Corp | Method for production of low carbon steel with high drawability and retarded aging characteristics |
| US3897280A (en) * | 1972-12-23 | 1975-07-29 | Nippon Steel Corp | Method for manufacturing a steel sheet and product obtained thereby |
| JPS5333919A (en) * | 1976-09-10 | 1978-03-30 | Nippon Steel Corp | Production of cold rolled aluminum killed steel sheet with excellent deep drawability |
| JPS582249B2 (ja) * | 1977-05-07 | 1983-01-14 | 新日本製鐵株式会社 | プレス成形用冷延鋼板の連続焼鈍方法 |
| JPS5529128A (en) * | 1978-08-23 | 1980-03-01 | Mitsui Mining & Smelting Co | Method of surface treating printed circuit copper foil |
| JPS57104627A (en) * | 1980-12-19 | 1982-06-29 | Nippon Kokan Kk <Nkk> | Manufacture of cold rolled soft steel plate with superior press formability by continuous annealing |
| JPS57169022A (en) * | 1981-04-11 | 1982-10-18 | Sumitomo Metal Ind Ltd | Production of cold rolled mild steel plate by continuous annealing |
| JPS5867827A (ja) * | 1981-09-18 | 1983-04-22 | Nippon Steel Corp | 深紋り用冷延鋼板の製造方法 |
| JPS6045689B2 (ja) * | 1982-02-19 | 1985-10-11 | 川崎製鉄株式会社 | プレス成形性にすぐれた冷延鋼板の製造方法 |
| JPS5967321A (ja) * | 1982-10-08 | 1984-04-17 | Kawasaki Steel Corp | プレス成形用冷延鋼板の製造方法 |
| JPS5967322A (ja) * | 1982-10-08 | 1984-04-17 | Kawasaki Steel Corp | 深絞り用冷延鋼板の製造方法 |
| JPS5989727A (ja) * | 1982-11-12 | 1984-05-24 | Kawasaki Steel Corp | プレス成形性の優れた超深絞り用冷延鋼板の製造方法 |
| CA1259827A (en) * | 1984-07-17 | 1989-09-26 | Mitsumasa Kurosawa | Cold-rolled steel sheets and a method of manufacturing the same |
| JPS62287018A (ja) * | 1986-06-06 | 1987-12-12 | Nippon Steel Corp | 深絞り性の優れた高強度冷延鋼板の製造方法 |
| US4889566A (en) * | 1987-06-18 | 1989-12-26 | Kawasaki Steel Corporation | Method for producing cold rolled steel sheets having improved spot weldability |
-
1988
- 1988-01-29 DE DE3803064A patent/DE3803064C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1988-12-22 DE DE3843732A patent/DE3843732C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1989
- 1989-01-27 WO PCT/DE1989/000057 patent/WO1989007158A1/de not_active Ceased
- 1989-01-27 DD DD32529689A patent/DD285298B5/de active IP Right Maintenance
- 1989-01-27 DE DE89901844T patent/DE58906176D1/de not_active Expired - Lifetime
- 1989-01-27 EP EP89901844A patent/EP0400031B2/de not_active Expired - Lifetime
- 1989-01-27 GR GR890100609A patent/GR1000537B/el not_active IP Right Cessation
- 1989-01-27 JP JP1501686A patent/JPH0814003B2/ja not_active Expired - Lifetime
- 1989-11-27 ES ES8904050A patent/ES2018975A6/es not_active Expired - Lifetime
-
1990
- 1990-07-18 US US07/555,171 patent/US5139580A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5139580A (en) | 1992-08-18 |
| WO1989007158A1 (en) | 1989-08-10 |
| EP0400031A1 (de) | 1990-12-05 |
| GR1000537B (el) | 1992-08-25 |
| EP0400031B1 (de) | 1993-11-10 |
| DE3843732A1 (de) | 1990-07-05 |
| JPH03503185A (ja) | 1991-07-18 |
| EP0400031B2 (de) | 2002-01-02 |
| DD285298B5 (de) | 1999-01-28 |
| DE3843732C2 (de) | 2001-05-10 |
| DE3803064C2 (de) | 1995-04-20 |
| JPH0814003B2 (ja) | 1996-02-14 |
| ES2018975A6 (es) | 1991-05-16 |
| DE58906176D1 (de) | 1993-12-16 |
| DE3803064C1 (en) | 1989-04-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DD285298A5 (de) | Verfahren zur herstellung eines kaltgewalzten bleches oder bandes sowie eine zum tiefziehn geeignetes kaltgewalztes blech oder band und dessen verwendung | |
| EP2028282B1 (de) | Dualphasenstahl, Flachprodukt aus einem solchen Dualphasenstahl und Verfahren zur Herstellung eines Flachprodukts | |
| EP1573075B1 (de) | Verfahren zum herstellen eines stahlprodukts | |
| DE69329236T2 (de) | Kaltgewalztes stahlblech mit guter einbrennhärtbarkeit, ohne kaltalterungserscheinungen und exzellenter giessbarkeit, tauchzink-beschichtetes kaltgewalztes stahlblech und deren herstellungsverfahren | |
| EP2690183B1 (de) | Warmgewalztes Stahlflachprodukt und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE69935125T2 (de) | Hochfestes, kaltgewalztes stahlblech und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE2324788C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines nicht-alternden, kohlenstoffarmen Tiefzieh-Stahls | |
| DE19936151A1 (de) | Höherfestes Stahlband oder -blech und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP2767601B1 (de) | Kaltgewalztes Stahlflachprodukt für Tiefziehanwendungen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE69618263T2 (de) | Kaltgewalztes Stahlblech mit hervorragender Pressverformbarkeit und Herstellungsverfahren | |
| EP1918406B1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Stahl-Flachprodukten aus einem mit Bor mikrolegierten Mehrphasenstahl | |
| DE3221840C2 (de) | ||
| EP2767602B1 (de) | Kaltgewalztes Stahlflachprodukt für Tiefziehanwendungen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| WO2008052921A1 (de) | Verfahren zum herstellen von stahl-flachprodukten aus einem mit silizium legierten mehrphasenstahl | |
| DE69426809T2 (de) | Verfahren zum Herstellen leicht verformbarer, hochfester, kaltgewalzter Stahlbleche mit guter Beständigkeit gegen Versprödung durch Weiterbearbeitung | |
| DE69225294T2 (de) | Verfahren zum Herstellen von kaltgewalzten Stahlblechen mit hoher Beständigkeit gegen Versprödung durch Kaltbearbeitung und mit niedriger ebener Anisotropie | |
| DE69012073T2 (de) | Hochfestes kaltgewalztes Stahlblech, entweder feuerverzinkt oder nicht, mit verbesserten Streckbördeleigenschaften und Herstellungsverfahren. | |
| DE69416973T2 (de) | Verfahren zum Herstellen kaltgewalzter Stahlbleche mit geringer planarer Anisotropie und guter Verarbeitbarkeit für die Fertigung von Dosen | |
| DE3007560A1 (de) | Verfahren zum herstellen von warmgewalztem blech mit niedriger streckspannung, hoher zugfestigkeit und ausgezeichnetem formaenderungsvermoegen | |
| DE2247690B2 (de) | Feinblech in tiefziehguete | |
| EP3719147A1 (de) | Warmgewalztes stahlflachprodukt und verfahren zu seiner herstellung | |
| EP3847284A1 (de) | Warmgewalztes stahlflachprodukt und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE8916245U1 (de) | Kaltgewalztes Blech oder Band | |
| DE2636553B2 (de) | Alterungsbeständiger Tiefziehstahl mit sehr niedriger Streckgrenzenfestigkeit und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP1918404B1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Stahl-Flachprodukten aus einem mit Aluminium legierten Mehrphasenstahl |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| EP | Request for examination under paragraph 12(1) filed | ||
| RPV | Change in the person, the name or the address of the representative (searches according to art. 11 and 12 extension act) | ||
| B5 | Patent specification, 2nd publ. accord. to extension act | ||
| BAUF | Maintained restricted (sect. 12/3 extension act) | ||
| RPI | Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act) |
Owner name: SALZGITTER AG, 38239 SALZGITTER, DE |
|
| ASS | Change of applicant or owner |
Owner name: SALZGITTER AG, SALZGITTER Effective date: 20021216 |
|
| IF04 | In force in the year 2004 |
Expiry date: 20090128 |