DD287060A5 - Opferanode mit verbrauchsanzeige und eisenseele fuer wasserbehaelter und warmwasserbereiter - Google Patents

Opferanode mit verbrauchsanzeige und eisenseele fuer wasserbehaelter und warmwasserbereiter Download PDF

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Abstract

Opferanode mit Verbrauchsanzeige und Eisenseele fuer Wasserbehaelter und Warmwasserbereiter, bei welcher nach ihrem Verbrauch in ihrem an einer Behaelterwand angebrachtes Befestigungsmittel eingedrungenes Wasser einen Signalstift als Verbrauchsanzeige aus der Behaelterkontur herausschiebt, was gemaesz der Erfindung in gegenueber dem Stand der Technik in verbesserter Weise dadurch erfolgt, dasz am Behaelter 8 eine Farbumschlagpatrone 12, 13 aus durchsichtigem Material angeordnet ist, die mit einem bei Eindringen von Wasser in eine rote Signalfarbe umschlagenden chemischen Mittel gefuellt ist, und bei welcher Anode 1 eine Wasserzufuehrung zur Farbumschlagpatrone durch einen Docht 7 erfolgt, der durchgehend gleichzeitig eine Sackbohrung 3 und das Befestigungsmittel 6 unter Verdraengung der enthaltenen Luft ausfuellt, und bei welcher die Eisenseele 4 auszerhalb der Anodenachse angeordnet ist. Fig. 1{Opferanode; Verbrauchsanzeige; Eisenseele; Wasserbehaelter; Farbumschlagpatrone; Signalfarbe; Anode; Wasserzufuehrung; Sackbohrung; Anodenachse}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Opferanode mit Verbrauchsanzeige und Eisenseele für Wasserbehälter und Warmwasserbereiter, bei welcher nach ihrem Verbrauch in einem an einer Behälterwand angebrachten hülsenförmigen Befestigungsmittel eingedrungenes Wasser einen kolbenartigen Signalstift als Verbrauchsanzeige zu einem Teil aus der Behälterkontur herausschiebt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bei einar solchen mechanisch wirksam werdenden Verbrauchsanzeige wird das Anzeigemittel, ein verschiebbarer Signalstift, nach dem Verbrauch der Signalanode durch dem Behälterbetriebsdruck unterliegendes eingedrungenes Wasser in der Weise verschoben, daß er auf der Außenwand des Behälters in Erscheinung tritt. Der Signalstift muß eine ausreichende Dichtung gegen Heraustreten von Wasser aus dem Behälter aufweisen, dazu aber auch leicht verschiebbar sein, um auch bei Behältern mit geringerem Betriebsdruck wirksam werden zu können. Zu seiner besseren Erkennbarkeit bei Verbrauchsanzeige muß der Signalstift eine auffällige Färbung aufweisen.
Es ist bereits eine Opferanode mit Verbrauchsanzeige mittels einas verschiebbaren Signalstiftes bekannt, der durch eingedrungenes Wasser aus der Behälterkontur heraustritt (deutsche Offenlegungsschrift 3000944, Fig. 2,6 und 7). Die Verschiebbarkeit und Dichtung des Signalstiftes wird durch eine Führungsbohrung am freien Ende des hülsenförmigen Befestigungsmittels und eine kolbenartige Verdickung durch Dichtungsringe am inneren Ende des Signalstiftes erzielt. Aus der Sicht, eine Verbrauchsanzeige unmittelbar am zu schützenden Behälter unter Fortfall jeglichen manuellen Aufwandes visuell wahrnehmen zu können und keinerlei zusätzliche Signal- oder Prüfgeräte hierfür anschaffen und bedienen zu müssen, hat sich diese Bauart insbesondere bei Einzelstückanwendern ein Anwendungsgebiet erobert.
Bei einer Anwendung dieser Bauart an zahlreichen zu schützenden Behältern und Überwachung durch gewerbliche Unternehmungen bestehen die Nachteile, daß der Signalstift bei noch nicht verbrauchten Anoden manipuliert und somit als Kennzeichen einer ebenfalls verbrauchten Anode herausgezogen werden kann oder umgekehrt, bei einer verbrauchten Anode, aus spielerischem Anlaß hineingedrückt wird. Hierbei kann der Signalstift - statt wieder durch den Behälterdruck herauszuspringen - durch die Dichtungsringe blockieren. Das Prinzip der Verbrauchsanzeige durch einen auf dem Behälter sichtbaren, herausragenden Signalstift entspricht dagegen der bei Gewerbebetrieben erforderlichen Wirtschaftlichkeit bei der Verbrauchsfeststellung. Die Herstellung einer solchen Anode mit Signalstift ist allerdings wege'1 der zusätzlich nach der Montage erforderlichen Justage aufwendig.
Opferanoden werden in der Regel bei der Herstellung im Strang- oder Gußverfahren zentrisch von der einen zur anderen Stirnwand mit einer Eisenseele ausgerüstet. Sie dient dem Zusammenhalt des anodischen Materials während dos Abtragungsprozesses, damit Bruchstücke des anodischen Materials nicht in den Behälter fallen.
Bei der Ausrüstung solcher Opferanoden mit einer Verbrauchsanzeige ist die Einbringung einer Sackbohrung an der einen Stirnseite der Anode erforderlich. Zu diesem Zweck muß die Eisenseele zu einem Teil herausgebohrt werden, entweder gleichzeitig mit dem Durchmesser der Sackbohrung oder durch zwei nacheinander folgende Bohrgänge. Das Herausbohren der Eisenseele ist in jedem Fall schwierig und zeitraubend. Die Bohrung ist hierbei von begrenzter Länge, damit die Wirkung der Eisenseele als Zusammenhalt des anodischen Materials nicht aufgehoben wird. Es kann daher für besondere Anwendungsfälle keine Sackbohrung eingebracht werden, die die Anode axial fast vollständig durchdringt.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung^ine Opferanode der gattungsgemäßen Art zur Anwendung zu bringen, welche verbesserte Gebrauchswerteigenschaften aufweist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Opferanode mit Verbrauchsanzeige und Eisenseele für Wasserbehälter und Warmwasserbereiter, bei welcher nach ihrem Verbrauch in einem an einer Behälterwand angebrachten hülsenförmigen Befestigungsmittel eingedrungenes Wasser einen kolbenartigen Signalstift als Verbrauchsanzeige zu einem Teil aus der Behälterkontur herausschiebt, zu schaffen, mit der unter Beibehaltung des auf der Außenwand des Behälters in Erscheinung tretenden analog geformten Anzeigemittels die aufgeführten Nachteile zu vermeiden und eine Eisenseele so anzuordnen, daß eine die Anode fast vollständig durchdringende axiale Sackbohrung eingebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am aus der Anode und dem Behälter herausragenden Ende des hülsenförmigen Befestigungsmittels ein mit einem bei Zutritt von Wasser in eine andere Farbe umschlagenden chemischen Mittel gefüllter behältera^tiger, durchsichtiger Hohlkörper angeordnet ist, in der Weise, daß in das hülsenförmige Befestigungsmittel Om4, jdrungenes Wasser in den behälterartigen, durchsichtigen Hohlkörper dringt, und dadurch, daß das hülsenförmige Befestigungsmittel und eine axial anschließende Sackbohrung der Anode durchgehend - vom sackartigen Ende der Sackbohrung bis zum duichsichtigen Hohlkörper- mit einem Docht ausgefüllt sind, sowie dadurch, daß die Eisenseele in ihrer Längserstreckung außerhalb dor Anodenachse und parallel zu dieser in der Anode angeordnet ist. Die Erfindung ist weiter ausgebildet durch einen behälterartigen, durchsichtigen Hohlkörper zylindrischer Form, mit einem muffenartigen Innengewinde an seiner einen Stirnseite zum Anschrauben des hülsenförmigen Befestigungsmittels und mit einem, ein chemisches Mittel enthaltenden, einen Teil des durchsichtigen Hohlkörpers bildenden Hohlraumes, dessen oberer Abschluß korrespondierend mit einer Dichtungsscheibe einen Durchbruch zur Sackbohrung bzw. zum Docht hin aufweist, sowie mit einem unlösbar befestigten durchsichtigen Hohlkörperdeckel an seiner anderen Stirnseite.
Es ist im Sinne der Erfindung, daß die Opferanode ein einstückiges, aus dem hülsenförmigen Befestigungsmittel und einem mit der Befestigungsstirnseite der Anode bündigen, die Eisenseele tragenden Abschluß· und Haltering bestehendes Eingußteil aufweist.
Der behälterartige, durchsichtige Hohlkörper, im weiteren „Farbumschlagpatror.d" genannt, enthält günstigerweise als Füllung handelsübliches Kieselgel, welches nach Zutritt von H2O von blau nach rosa umschlägt, sowie eine Beimengung eines handelsüblichen anorganischen Pigments, wodurch das Gel bei Zutritt von H]O in rot umschlägt.
Die mit einer solchen Opferanode erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß anstatt eines bei Verbrauchsanzeige mittels des Behälterbetriebsdruckes aus der Behälterkontur und seiner Lagerung innerhalb des hülsenförmigen Befestigungsmittels zu einem Teil seiner Länge herausgeschobenen, günstigerweise rot gefärbten Signalstiftes eine nicht verschieblich ausgebildete Farbumschlagpatrone angeordnet und mit dem hülsenförmigen Befestigungsmittel fest, dicht und miteinander fluchtend verschraubt ist. Da eine Verbrauchsanzeige durch eine Farbänderung nach rot infolge eingedrungenen Wassers in die Farbumschlagpatrone und das eingefüllte chemische Mittel erfolgt und hierbei keine beweglichen Teile in Tätigkeit treten, ferner die Farbumschlagpatrone starr auf der Außenwand des Behälters angeordnet ist, sind Manipulationen am jeweiligen Anzeigestand-von NichtVerbrauch auf Verbrauch oder von Verbrauch auf NichtVerbrauch - der Anode nicht möglich. Auch können hierdurch und aus anderen Ursachen keine Blockierung und Undichtigkeit an am Anzeigevorgang beteiligten Teilen auftreten. Da die Dimension der Farbumschlagpatrone nicht wie bei einem Signalstift von Minimaldimensionen einer Bewegungsführung und -bohrung abhängig sind, können Länge und Durchmesser der Farbumschlagpatrone größere Ausmaße zu Gunsten einer besseren, auffälligeren Erkennbarkeit der bei Anodenverbrauch dargebotenen rot verfärbten Stirn- und Mantelfläche aufweisen.
Um eine problemlose Förderung des eingedrungenen Wassers bis zur Füllung der Farbumschlagpatrone zu erreichen, sind das hülsenförmige Befestigungsmittel und die anschließende axiale Sackbohrung der Anode mit einem durchgehenden Docht ausgefüllt. Der Docht kann hierbei zu einem leichten Einführen bei der Montage eine Drahtseele aufweisen. Durch diese Maßnahme ist die aus dem hülsenförmigen Befestigungsmittel und Sackbohrung gebildete Wasserzuführung zur Farbumschlagpatrone bereits vor dem Aufschrauben der Farbumschlagpatrone zu einem ausreichend hohen Maße entlüftet. Die Farbumschlagpatrone dagegen weist eine ebenso vollständige Ausfüllung durch das günstigerweise körnige chemische Mittel auf, so daß auch hier eine Entlüftung hohen Ausmaßes vorliegt. Bei dieser Ausrüstung und der durch den Docht gebotenen Kapillarität erfolgt eine sichere Förderung des eingedrungenen Wassers bis zur und in die Farbumschlagpatrone, letzteres ermöglicht durch eine Stirnseitenbohrung im Raum des muffenartigen Schraubgewindes und begünstigt durch Verkürzung dieser Bohrung mittels einer konischen Ausformung dieser Stirnseite auf ihrer zum eingofüllten chemischen Mittel weisenden Fläche.
Der die Wasserzuführung ausfüllende, die Luft zu einem hohen Maß verdrängende Docht ermöglicht einen weiteren Prüfvorgang, der mit bisher bekannten Opferanoden mit Verbrauchsanzeige nicht durchgeführt werden konnte. Bei in Betrieb genommenen Wasserbehältern und Warmwasserbereitern treten neben den üblichen, durch bekannte Opferanoden längst beherrschbaren Haarrissen der innenseitigen Emaillierung auch flächige Fehlstellen auf, welche auch vor Inbetriebnahmo
vorhanden gewesen sein können. Solche Fehlstellen bewirken diametral an der Anode eine stärkere Materialabtragung. Befindet sich eine Fehlstelle im Bereich der Schutzkappe und der hierhinter endenden Sackbohrung, erfolgt noch eine beschleunigte Materialabtragung und Verbrauchsanzeige. Die bestehende Absicht, solche Behälter vorzeitig auszuwechseln, wird hiermit als erforderlich selbsttätig angezeigt.
Anders verhält es sich bei Fehlstellen im Mittelbereich oder hinteren Bereich der Behälter. Eine diametrale Materialabtragung an der Anode durchdringt die Anode beschleunigt, etwa im Sinne eines Querschnittes, im krassen Fall so weit, daß ein Teil der Anode in den Behälter fällt, wenn die Eisenseele nicht die Gesamtlänge der Anode erfaßt.
Es können auch solche Fehlstellen durch eine fast bis zum Ende der Anode reichende Sackbohrung beherrscht werden, indem ein entsprechend langer Docht die Sackbohrung und das hülsenförmige Befestigungsmittel ausfüllt und die Luftverdrängung sowie Fördei ung des eingedrungenen Wassers bewirkt. Um eine bis fast zum Ende der Anode reichende Sackbohrung einbringen zu können, ist die Eisenseele außerhalb der Anodenachse und parallel zu dieser in der Anode angeordnet. Zur Vereinfachung der Herstellung werden die in der Anode angeordneten und in diese hineinragenden Teile beim Herstellungsprozeß der Anode im Gußverfahren, günstigerweise Kokillengußverfahren, und nach einer Zusammenfügung als einstückiges Eingußteil in die Anode eingegossen. Hierbei wird ein Gußkern in das hülsenförmige Befestigungsmittel zur Einbringung kurzer oder langer Sackbohrungen in die Anode gesteckt. Beim Zusammenfügen des einstückigen Eingußteiles kann die Eisenseele je nach Erfordernis variiert werden. Ist bei Herstellung von Anoden mit kurzer, normaler Sackbohrung eine zentrische Anordnung der Eisenseele in der Anode erwünscht, wird eine Eisenseele verwendet, deren oberes Ende über einen Z-förmigen Doppelknick unmittelbar nach dem Ende der Sackbohrung zur Anodenachse zurückgeführt ist. Das Zusammenfügen von Eisenseele und hülsenförmigem Befestigungsmittel erfolgt durch einen Abschluß- und Haltering, der günstigerweise auf das hülsenförmige Befestigungsmittel aufsteck- oder aufschraubbar und in dessen eine Stirnseite die Eisenseele hineingesteckt ist, wogegen dessen andere Stirnseite zusammen mit der Anode einen stirnseitigen, bündigen Abschluß der Anode bildet. Alle eingeführten Vorteile zusammen ermöglichen eine höchst wirtschaftliche Herstellung der Anode, unter Fortfall der Nachteile des Bekannten dieser Gattung.
Ausführungibelsplel Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt die
Fig. 1: die Opferanode mit Verbrauchsanzeige, an einer Behälterwand montiert, in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt, Fig. 2: einen Querschnitt in vollem Umfang gemäß der Linie A-B der Fig. 1 und
Fig. 3: einen vergrößerten Ausschnitt der Farbumschlagpatrone mit eingeschraubtem hülsenförmigen Befestigungsmittel, in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt.
Die Opferanode mit Verbrauchsanzeige gemäß Fig. 1 ist mittels eines hülsenförmigen Befestigungsmittels 6 und einer Schraubenmutter 9 sowie Unterlegen einer Dichtungsscheibe 10 zwischen Anode 1 und Behälterwand 8 an der Behälterwand 8 angeschraubt.
Im Innern der Anode 1 sind als zusammengefügtes Eingußteil das hülsenförmige Befestigungsmittel β, ein Abschluß- und Haltering 5 und die Eisenseele 4 angeordnet. Hierbei ragt ein Teil des Befestigungsmittels 6 aus der Anode 1 heraus. Die Eisenseele 4 ist mit Hilfe des Abschluß- und Halteringes 5 außerhalb der Anodenachse und parallel zu dieser eingebracht. Hierdurch wird ermöglicht, außer einer normal langen Sackbohrung 3 wahlweise auch eine die Anode 1 fast vollständig durchdringende Sackbohrung 3a einzubringen. Hierbei ist in Fig. 1 die lange Sackbohrung 3a der Anschaulichkeit wegen ohne Docht 7 und die Sackbohrung 3 mit Docht 7 dargestellt. Die Anode 1 weist an ihrer Befestigungsstirnseite und angrenzenden Mantelfläch eine Schutzkappe 2 a"f. Das hülsenförmige Befestigungsmittel 6 und die anschließende Sackbohrung 3 sind zusammen mit einem durchgehenden Docht 7 ausgefüllt. Auf das äußere Ende des hülsenförmigen Befestigungsmittels 6 ist die Farbumschlagpatrone 12,13 aufgeschraubt.
Das über die Sackbohrung 3 oder 3 a bei Aufbrauch der Anode 1 eindringende Wasser gelangt über den Docht 7 (alternativ in jeder Sackbohrung enthalten) in die Farbumschlagpatrone (12,13).
In der Fig. 2 ist die Anode 1 gemäß der Linie A-B der Fig. 1 im Querschnitt dargestellt und deutet in erster Linie die Lage der Eisenseele 4 auf dem Abschluß- und Haltering 5 und im Vergleich zur Anodenachse an. Die Schutzkappe 2 ist nur als Teil des Kreises eingezeichnet. In der Sackbohrung 3, gleichzeitig Innenbohrung des Befestigungsmittels 6, ist der Docht 7 anschauungshalber fortgelassen.
Die als vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 1 dargestellte Farbumschlagpatrone 12,13 in Fig. 3 macht die Zuführung von Wasser Ober den Docht 7 innerhalb des hülsenförmigen Befestigungsmittels 6 bis zum eingefüllten chemischen Mittel 14 ersichtlich. Der Docht 7 reicht noch über eine Dichtung 11 und einen hiermit korrespondierenden Durchbruch im oberen Abschluß des Füllraumes bis annähernd zum eingefüllten chemischen Mittel 14. Durch eine konische Ausbildung der Unterseite des oberen Abschlusses ist das kompakt eingefüllte chemische Mittel 14 so weit wie möglich an den Docht 7 herangeführt und der Durchbruch so kurz wie möglich, so daß Teile vom Dochtende auch bis zum gekörnten chemischen Mittel 14 geführt werden können. Die Farbumschlagpatrone wird herstellungsseitig mit dem Mittel 14 gefüllt und dann an der Einfüllöffnung ihres durchsichtigen, zylindrischen Hohlkörpers 12 mit Einern Hohlkörperdeckel 13 unlösbar verschlossen. Mittels eines muffenartigen Innengewindes an der dem Hohlkörperdecke' entgegengesetzten Stirnseite wird die Farbpatrone auf das freie Ende des hülsenförmigen Befestigungsmittels ο aufgeschraubt. Bei einer Beschädigung einer bereits im Einsatz befindlichen Farbumschlagpatrone kann letztere ohne Ausbau der Anode 1 leicht nach Abschrauben ausgewechselt werden. Die Wandungen des zylindrischen Hohlkörpers 12 und Hohlkörperdeckels 13, insbesondere der Deckelstirnseite, sind zugunsten einer hohen Transparenz relativ dünn gehalten.

Claims (3)

1. Opferanode mit Verbrauchsanzeige und Eisenseele für Wasserbehälter und Warmwasserbereiter, bei welcher nach ihrem Verbrauch in einem an einer Behälterwand angebrachten hülsenförmigen Befestigungsmittel eingedrungenes Wasser einen kolbenartigen Signalstift als V irbrauchsanzeige zu einem Teil aus der Behälterkontur herausschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß am aus der Anode (1) und dem Behälter (8) herausragenden Ende des hülsenförmigen Befestigungsmittels (6) ein mit einem bei Zutritt von Wasser in eine andere Farbe umschlagenden chemischen Mittel (14) gefüllter behälterartiger, durchsichtiger Hohlkörper (12; 13) angeordnet ist, in der Weise, daß in das hülsenförmige Befestigungsmittel (6) eingedrungenes Wasser in den behälterartigen, durchsichtigen Hohlkörper (12; 13) dringt, und dadurch, daß das hülsenförmige Befestigungsmittel (6) und eine axial anschließende Sackbohrung (3,3a) der Anode (1) durchgehend -vom sackartigen Ende der Sackbchrung (3,3a) bis zum durchsichtigen Hohlkörper (12; 13)-mit einem Docht (7) ausgefüllt sind, sowie dadurch, daß die Eisenseele (4) in ihrer Längsstreckung außerhalb der Anodenachse und parallel zu dieser in der Anode (1) angeordnet ist.
2. Opferanode mit Verbrauchsanzeige und Eisenseele nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen behälterartigen, durchsichtigen Hohlkörper (12) zylindrischer Form, mit einem muffenartigen Innengewinde an seiner einen Stirnseite zum Anschrauben des hülsenförmigen Befestigungsmittels (6) und mit einem, ein chemisches Mittel (14) enthaltenden, einen Teil des durchsichtigen Hohlkörpers (12) bildenden Hohlraumes, dessen oberer Abschluß korrespondierend mit einer Dichtungsscheibe (11) einen Durchbruch zur Sackbohrung (3,3a) bzw. zum Docht (7) hin aufweist, sowie mit einem unlösbar befestigten durchsichtigen Hohlkörperdeckel (13) an seiner anderen Stirnseite.
3. Opferanode mit Verbrauchsanzeige und Eisenseele nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein einstückiges, aus dem hülsenförmigen Befestigungsmittel (6) und einem mit der Detestigungsstirnseite der Anode «1) bündigen, die Eisenseele (4) tragenden Abschluß· und Haltering (5) bestehendes Eingußteil (4,5,6).
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