DD293036A5 - Mittel zur beeinflussung des pflanzenwachstums und der pflanzenentwicklung - Google Patents

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DD293036A5
DD293036A5 DD33912790A DD33912790A DD293036A5 DD 293036 A5 DD293036 A5 DD 293036A5 DD 33912790 A DD33912790 A DD 33912790A DD 33912790 A DD33912790 A DD 33912790A DD 293036 A5 DD293036 A5 DD 293036A5
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DD33912790A
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Tilo Roethling
Detlef Ballschuh
Roland Ohme
Petra Reinhardt
Ute Strobel
Ingrid Fachmann
Lisa Kranz
Hannelore Roth
Frank Schulze
Holger Biering
Werner Kochmann
Heiko Mammen
Horst Seibt
Walter Steinke
Original Assignee
Chemie Ag Bitterfeld-Wolfen,De
Adw,Inst. F. Chemische Technologie,De
Veb Kombinat Agrochemie Piesteritz (Zaf),De
Karl-Marx-Universitaet Leipzig,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft neue Mittel zur Beeinflussung von Wachstums-, Entwicklungs- und Stoffwechselprozessen landwirtschaftlicher und gaertnerischer Kulturen. Sie enthalten als Wirkstoffe * sowie 2-Chlorehtanphosphonsaeure oder (2-Chlorethyl)-trimethyl-ammoniumchlorid neben ueblichen Hilfs- und Traegerstoffen. Der Einsatz der neuen Mittel fuehrt insbesondere zur Ertragsstabilisierung und -steigerung, vorzugsweise in Getreidekulturen sowie zur Erhoehung der Stresztoleranz von Kulturpflanzen.{Wachstumsregulatoren; landwirtschaftliche und gaertnerische Kulturen; Ammoniumbetain; Traegerstoffe; Kombination; 2-Chlor-ethanphosphonsaeure; (2-Chlorethyl)-trimethyl-ammoniumchlorid; Ertragsstabilisierung; Ertragssteigerung}

Description

H(OCH2CH2)X-
16/18-Alkyl - N-CH2-CH-CH2-SO3 und
H(OCH0CH0)V^ R
£ £- i
2-Chlorethanphosphonsäure oder (2-Chlorethyl)-trimethyl-ammoniumchlorid im Mischungsverhältnis von 1:0,1 bis 10, vorzugsweise 1:1 bis 10, enthalten
Dabei bedeuten: X plus Y = 3
R = H, SO2M oder SO3M und
M = H oder Na.
Diese neuen Mittel können gezielt Einfluß nehmen auf das Pflanzenwachstum und die Pflanzenentwicklung. Sie sind für eine Anwendung zur Ertragsstabilisierung und -steigerung in Getreidekulturen sowie zur Erhöhung der Streßtoleranz bei
Kulturpflanzen gut geeignet.
Durch die neuen Kombinationen ist es überraschenderweise möglich, die Toleranzen gegenüber umweltbedingten
Streßfaktoren, z. B. Salzbelastung, zu erhöhen und gleichzeitig Wirkungsverbesserungen bei der Halmstauchung sowie
Standfestigkeit in Getreidekulturen zu erzielen.
Die Wirkstoffaufwandmenge liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 0,05 bis 3,0 kg/ha bzw. bei Saatgutbehandlung zwischen 1,0 und 5000 mg/l Applikationslösung.
Die neuen Mittel können in Form von Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Granulaten oder Pulvern vorliegen. Sie werden je nach Verwendungszweck in üblicherweise durch Saatgutbehandlung, Gießen, Spritzen oder Sprühen ausgebracht.
Die Spritzbrühen können in bekannter Weise mit Wasser hergestellt und mit der üblichen Pflanzenschutztechnikausgebracht werden.
Die erfindungsgemäßen neuen Mittel lassen sich nach DD-PS 154443 oder DD-PS 225 991 aus den entsprechenden oxethylierten Alkylamihen, Allylchlorid und Hydrogensulfit in hohen Ausbeuten herstellen.
Ausführungsbeispiele
Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie einzuschränken.
In den Tabellen bedeuten:
A = N-(3-Sulfopropyl)-N,N-bis-(X,Y-oxethylen)-N-(C16/18-alkyl)-ammoniumbetain; X plus Y = 3
B = 2-Chlorethanphosphonsäure
C = (2-Chlor-ethyl)-trimethyl-ammoniumchlorid
D = N-(2-Sulfinato-3-sulfopropyl)-N,N-bis(X,Y-oxethylen)-N-(C16/18-alkyl)-ammoniumbetain, X plus Y = 3.
Beispiel 1
Erhöhung der Streßtoleranz von Sommerweizensämlingen
Zur Prüfung der Erhöhung der Salztoleranz unter Laborbedingungen wurde Weizensaatgut, Sorte 'Hatri', in Lösungen des erfindungsgemäßen Mittels 16 Stunden eingequollen, danach in Quarzsand (mit 0,2 % NaCI-Zusatz) ausgesät und im Klimaraum bei 200C kultiviert. Nach 26 Tagen erfolgte die Auswertung von Sproß- und Wurzeltrockenmasse sowie die flammenphotometrische Bestimmung des Na+-Gehaltes. Die Saatgutapplikation der erfindungsgemäßen Verbindung führte zur Erhöhung der Sproß- und Wurzeltrockenmasse sowie zu einer verminderten Na+-Aufnahme der Sommerweizensämlinge (siehe Tabelle 1).
Tabelle 1
Ergebnisse der Anwendung des erfindungsgemäßen Mittels zur Erhöhung der Trockenmasseproduktion 26 Tage alter Sommerweizensämlinge bei Substratversalzung (relativ zur H2O-behandelten Kontrolle, Kontrolle = 100)
Wirkstoff Konzentration Sproß Trockenmasse
ppm AS 100 Wurzel
H2O _ 110 100
62,5 109 111
125 107 115
250 106 111
500 11I + 112
1000 109 12O+
D 62,5 109 109
125 106 113
250 108 111
500 11O+ 110
1000 104 115+
B 62,5 103
125 114
A + B 8:1 112
6:1 112
D + B 8:1 108
6:1
+ Signifikant bei GD0 = 0,05
Beispiel 2
Wirkungsverbesserung der Halmstauchung bei Roggen unter Gewächshausbedingungen Roggenpflanzen Sorte 'Pluto' wurden bei einer Bestandeshöhe von 4cm bzw. 6cm in einer Aufwandmenge von 2 bzw. 3 l/ha mit dem erfindungsgemäßen Mittel gespritzt. Die weitere Kultivierung des Getreides erfolgte unter Gewächshausbedingungen. Die Auswertung erfolgte 5 Tage nach Applikation durch Messung der Halmlänge. Die Kombinationen erzielen im Vergleich zu den Einzelsubstanzen Wirkungsverbesserungen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 und 3 dargestellt:
Tabelle 2
Wirkungsverbesserung der Halmstauchung bei Roggen durch Kombination der Wirkstoffe B + A (Gewächshaus) unter Reduzierung des Wirkstoffanteils von B Applikationstermin = 4cm Bestandshöhe
Wirkstoff/ Mischungs Aufwandmenge Wuchshöhe nach 5 d
Wirkstoffgehalt verhältnis l/ha in %zur Kontrolle
A 2,0 103,0
(5%) 3,0 103,5
B 2,0 92,15
(30%) 3,0 88,23
B + A 6:1 2,0 92,15
(30%) 3,0 88,23
B + A 6:1 2,0 86,27
(22,4%) 3,0 80,39
Tabelle 3
Wirkungsverbesserung der Halmstauchung bei Roggen durch Kombination der Wirkstoffe B + A unter Reduzierung des Wirkstoffanteils von B
Gewächshausversuche
Applikationstermin = 6cm Bestandshöhe
Wirkstoff/ Mischungs Aufwandmenge Wuchshöhenach 100
Wirkstoffgehalt verhältnis l/ha 5d + 10d
in % zur Kontrolle 81,92
A _ 3,0 98,2
(5%) 74,69
B - 3,0 88,13
(30 %) 79,51
B + A 6:1 3,0 77,96
(30%)
B + A 6:1 3,0 86,44
(22,4%)
Beispiel 3
Wirkungsverbesserung/Förderung der Frischmasse bei- Hafer unter Laborbedingungen Haferpflanzen Sorte 'Alfred'.wurden im.2-Blatt-Stadium in.verschiedene Lösungendeserfiridungsgemäßen Mittels in . . ' ·:
Kombination mit (2-Chlor-ethyl)-trimethyl-aminoriiumchlorid kurzzeitig getaucht.
Die weitere Kultivierung des Getreides erfolgte in einem Klimaraum unter Langtägsbedingungen. Als Auswertungskriterien wurden 14 Tage nach Applikation die Länge des Scheinstengelstückes zwischen dem 1. und 2. Blattansatz und die Blattfrischmasse ermittelt.
Die Kombinationen erzielen im Vergleich zu den Einzelsubstanzen Wirkungsverbesserungen, die auf echten synergistischen Effekten sowohl hinsichtlich der Halmstauchung als auch der Erhöhung der Frischmasse beruhen. Die Kombinationswirkung wird als synergistisch bezeichnet, wenn sie besser als die aus den beiden Einzelwirkungen der Mischungspartner äquivalente Wirkung bzw. wenn die für eine vorgegebene Wirkung benötigte Dosis geringer als die berechnete ist (COLBY, Weeds 15 [1967] 1, 20-22). Die Berechnung erfolgte auf der Grundlage mathematischer Modelle (GROEGER, U., LANG, S., MICHEL, H.-J.: Zur Berechnung und Bewertung von Wirkstoffkqmbinationen, Pharmazie 36 [2] 1981. 81-87). Die erzielten Vorteilswirkungen ausgewählter Mischungsverhältnisse sind in den Tabellen 4 und 5 dargestellt.
Tabelle 4
Wirkungsverbesserung der Halmstauchung durch Kombination der Wirkstoffe C + A
Versuchsdosis 0 Halmlänge nach Modellen äquivalent
Lösungskonz. % 0,0123 im Versuch %
C:A 0,0123 in %zur Kon berechnete Wirkung
0 trollet= 100%) unabhängig
0,0675 C + A %
0,77 0,0675 100 100
0 0 100
0,077 0,405 92
0,2025 0,405 95 100 95
0 100
0,2025 84
0,405 90 95 86
0 100
0,405 75
90
Wirkungsverbesserung unabhängig äquivalent
H+
+ signifikant synergistisch
Tabelle 5
Erhöhung der Frischmasse bei Hafer durch die Kombination der Wirkstoffe C + A
Versuchsdosis 0 Frischmasse nach Modellen äquivalent
0,135 im Versuch %
Lösungskonz. % 0,135 in % zur Kon berechnete Wirkung
C:A 0 trolle (=100%) unabhängig
0,039 C + A %
0,039 96 89
0,135 0 90
0 0,405 95
0,135 0,405 94 86 92
0,231 0 95
0 0,2025 96
0,231 0,2025 92 89 81
0,405 0 83
0 0,116 90
0,405 0,116 90 76 84
0,6075 88
0 91
0,6075 90 79 86
0,694 91
0 94
0,694 81
Wirkungsverbesserung unabhängig äquivalent
9+
7+
+ signifikant synergistisch
Beispiel 4
Wirkungsverbesserungen bei Getreide (Freiland) In Freilandkleinparzellen (5 m2) wurden Wintergerste, Winterroggen und Winterweizen kultiviert und mit den erfindungsgemäßen Mitteln behandelt.
Die Wirkungsverbesserung hinsichtlich der Halmstauchung ist in den Tabellen 6 bis 8 dargestellt. Bei Winterroggen führte die Anwendung darüber hinaus zu einer deutlich verbesserten Standfestigkeit.
Tabelle 6
Wirkungsverbesserung der Halmstauchung durch Kombination der Wirkstoffe B + A in Wintergerste (Relativwerte)
Wirkstoff
Mischungsverhältnis
Aufwandmenge kg/ha AS
1,0 2,0 3,0
0,25 0,41 0,58
Wuchshöhe zur Milchreife (Kontrolle = 100)
106 108 107
99 98 94
Wirkstoff Mischungs verhältnis Aufwandmenge kg/ha AS Wuchshöhe zur Milchreife (Kontrolle = 100)
B + A 85:15 0,25 0,41 0,58 95 94 91
B + A 75:25 0,25 0,41 0,58 96 93 89
B + A 50:50 0,25 0,41 0,58 95 94 90
Tabelle 7
Wirkungsverbesserung der Halmstauchung durch Kombination der Wirkstoffe C + A in Winterweizen (Relativwerte) Sorte: Miras
A 1,0 106
2,0 109
2,5 106
3,0 108
C 1,0 97
2,0 94
2,5 92
3,0 95
Wirkstoff Mischungs Aufwandmenge Wuchshöhe zur Milchreife
verhältnis kg/ha AS (Kontrolle = 100)
C + A 85:15 1,0 92
2,0 89
2,5 91
3,0 88
C + A 75:25 1,0 96
2,0 93
2,5 91
3,0 87
C + A 50:50 1,0 91
2,0 85
2,5 86
3,0 . 86 ' ' '
Tabelle 8
Wirkungsverbesserung durch Kombination der Wirkstoffe B + A in Winterroggen Sorte: Pluto
Wirkstoff Mischungs Aufwand Wuchshöhezur Standfestigkeit"1"' Termin 2
verhältnis menge Milchreife
kg/ha AS (relativ Termin 1 5
Kontrolle = 100) 5
Kontrolle 100 5 5
A 0,66 101 6 5
B 0,66 96 7 5
0,99 97 8 6
1,32 93 7 7
B+A 85:15 0,66 96 7 7
0,99 92 8
1,32 90 8
Mischungs Aufwand Wuchshöhezur -6- 293 036
Wirkstoff verhältnis menge Milchreife Standfestigkeit+)
kg/ha AS (relativ
Kontrolle = 100) Termin 1 Termin 2
75:25 0,66 95
B + A 0,99 90 7 7
1,32 90 8 7
50:50 0,66 96 8 7
B + A 0,99 94 7 6
1,32 91 8 6
8 6
+ ) Boniturnoten 9 = standfest 1 = totales Lager
Aus den Tabellen 7 und 8 geht hervor, daß bei vermindertem Anteil der Komponente B eine gleiche Wirkung bzw. eine Wirkungsverbesserung erreicht wird, bezogen auf kg/ha.
Tabelle 9
Wirkungsverbesserung der Halmstauchung durch Kombination der Wirkstoffe B + A bzw. B + D in Winterroggen (Relativwerte) unter Verringerung des Wirkstoffanteiles von B Sorte: Pluto
Wirkstoff Mischungs Aufwandmenge Wuchshöhe zur Milchreife
verhältnis l/ha (Kontrolle = 100%)
A _ 3,0 100,9
(5%)
D - 3,0 110,2
(25%)
B 3,0 78,3
(30%)
B + A 6:1 3,0 73,3
(B = 30%)
B + A 6:1 3,0 . 75,8
(B = 22,4%)
B+ D 6:1 3,0 90,0
(B = 30,0%)
B + D 6:1 3,0 91,7
(B = 22,4%)

Claims (2)

  1. Mittel zur Beeinflussung des Pflanzenwachstums und der Pflanzenentwicklung, vorzugsweise zur Ertragsstabilisierung und -Steigerung in Getreidekulturen und zur Erhöhung der Streßtoleranz bei Kulturpflanzen, gekennzeichnet dadurch, daß sie neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen N-(3-SuIfopropyl)-N,N-bis-(X,Y< > xethylen)-N-(Ci6/i8-alkyl)-ammoniurnbetaine der allgemeinen Formel
  2. 2 2X
    inderXplus Y = 3 und
    R = H, SO2M oder SO3M und
    M = H oder Na
    bedeuten und als zusätzliche Wirkstoffe 2-Chlorethanphosphonsäure oder (2-Chlorethyl)-trimethylammoniumchlorid im Mischungsverhältnis von 1:0,1 bis 10, vorzugsweise von 1:1 bis 10, enthalten.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft neue Mittel zur Beeinflussung von Wachstums-, Entwicklungs- und Stoffwechselprozessen gärtnerischer und landwirtschaftlicher Kulturen, vorzugsweise in Getreidekulturen.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Es ist bekannt, daß durch Anwendung von synthetischen Wachstumsregulatoren, wie z. B. (2-Chlorethyl)-trimethylammoniumchlorid, 2-Chlorethanphosphonsäure, Paclobutrazol,Triacontanol, Triapenthenol, Flurprimidol, Aminoalkoholen usw. gezielt Einfluß auf das Wachstum und den Stoffwechsel von Kulturpflanzen genommen werden kann. Derartige Regulatoren können an verschiedensten Rezeptoren angreifen und in Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium der Pflanze, der Applikationsart und des Anwendungszeitpunktes sowie von der Konzentration und Formulierung des Wirkstoffes sehr unterschiedliche Reaktionen auslösen. Daraus ergeben sich vielfältige praktische Anwendungsmöglichkeiten, mit der Zielstellung, die Pflanzenerträge über eine verbesserte Anbau- bzw. Erntetechnologie oder über eine direkte Beeinflussung der vegetativen bzw. generativen Entwicklung, auch unter natürlichen Streßbedingungen, zu stabilisieren bzw. zu erhöhen. Des weiteren ist bekannt, daß durch Kombination von Wirkstoffen Wirkungsverbesserungen erzielt werden können, die die Ergebnisse der Einzelsubstanzanwendung übertreffen. In der Literatur werden zur Ertragsstabilisierung und -steigerung bei Getreide, beispielsweise Kombinationen von 2-Chlorethanphosphonsäure mit 2-Chlor-9-fluorcarboxylat (DE-OS 2 219525), 2-Chlorethanphosphonsäure und ggf. (2-Chlorethyl)-trimethyl-ammoniumchlorid mit Hexanalderivaten (DD-PS 224759) sowie von Verbindungen des Jasmonsäuretyps mit halogenierten Phenyldialkylessigsäuren (DD-PS 263914) beschrieben. Die genannten Mittel weisen jedoch in unterschiedlichem Maße durch teils ungenügende biologische Wirksamkeit, zu geringe Kulturpflanzenverträglichkeit, hohe Wirkstoffaufwandmengen, begrenzt verfügbarer Ausgangsprodukte, aufwendige Synthesen, toxikologische Anforderungen und dergleichen mehr, Nachteile auf.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, neue Mittel zur Beeinflussung des Pflanzenwachstums und der Pflanzenentwicklung aufzufinden, die dazu beitragen, die Wirksamkeit und die Wirkungsbreite vorhandener Mittel zu erhöhen, neue Anwendungsgebiete zu erschließen, und die eine Verringerung der bisher üblichen Wirkstoffkonzentrationen zulassen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, geeignete Wirkstoffkombinationen aufzufinden, die zur Ertragsstabilisierung und -Steigerung von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen beitragen. Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die neuen Mittel neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen Verbindungen der allgemeinen Formel
DD33912790A 1990-03-28 1990-03-28 Mittel zur beeinflussung des pflanzenwachstums und der pflanzenentwicklung DD293036A5 (de)

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